J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “10. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “10. Sonntag nach Trinitatis”

                                      Die Evangelische Bachkirche in Arnstadt mit der Bach-Wender-Orgel !

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20.08.2017 begehen wir den 10. Sonntag nach „Trinitatis

Der 10. Sonntag nach Trinitatis bildet den ungefähren Mittelpunkt der Trinitatiszeit und hat daher eine besondere Stellung. Dies wird dadurch unterstrichen, dass er sich dem Verhältnis der Kirche zum Volk Israel widmet, ein Thema, das von großer Bedeutung für die christliche Kirche ist. Die Überlegungen dazu werden selbstverständlich auch den Holocaust und die neonazistischen Strömungen in unserer Gesellschaft beinhalten müssen. Auf der anderen Seite dürfen die Unterschiede nicht übersehen werden.

Allerdings ist es wichtig, dass wir erkennen, dass unsere Wurzeln im Volk Israel, dem Volk Gottes, verankert sind, und nicht ins Leere greifen. Die Erkenntnis des Paulus, dass das Volk Israel nicht verworfen ist (Röm 11, 25-31), muss maßgeblich sein für unser Reden über und vor allem mit diesem Volk.

Am 10. Sonntag nach Trinitatis denkt die Kirche besonders an das Volk Israel und daran, dass Jesus selbst diesem Volk angehört. Das Leid, das Jesus um sein Volk trug, weil es sich nicht bekehren wollte, gibt uns kein Recht, Israel als das verworfene Volk zu bezeichnen. Vielmehr hören wir von Paulus, dass Israel um unseretwillen mit Blindheit geschlagen ist, damit wir selig werden; danach aber auch das Volk Israel als das wahre Volk Gottes.

Wochenspruch:  

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. (Ps 33, 12)

Wochenlied:

Gott der Vater steh uns bei“ (EG 138)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 10. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 46 – „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

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Radio – Programme in Deutschland mit  Bach Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatisfür Soli, Chor,

Bläser, Streicher und Basso continuo;

Robin Blaze, Countertenor; Gerd Türk, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur  – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

Auszug aus dem Programm:

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott,

Letizia Scherrer, Sopran / Gerhild Romberger, Alt

Marcus Ullmann, Tenor / Georg Zeppenfeld, Bass

NDR Chor / Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: Marcus Creed

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

Yukari Nonoshita, Sopran /  Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor;  Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate 10. Sonntag Trinitatis

Caroline Stam, Sopran / Michael Chance, Countertenor

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2  (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Auszug aus dem Programm:

BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatisfür Soli, Chor,

Bläser, Streicher und Basso continuo;

Robin Blaze, Countertenor; Gerd Türk, Tenor;

Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB Kulturradio

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 101 “Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Kantate 10. Sonntag Trinitatis

Caroline Stam, Sopran / Michael Chance, Countertenor

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Kantate Auszug aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Axel Köhler, Altus; Martin Petzold, Tenor;

Klaus Mertens, Baß

Leipziger Vocalensemble, Leipziger Barockorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 102 „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Bogna Bartosz, Alt;  James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 102  “Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

Lauren Armishaw, Sopran / David Erler, Altus / Marnix de Cat, Altus

Charles Daniels, Tenor / Harry van Berne, Tenor

Harry van der Kamp, Bass / Jelle Draijer, Bass

Gesualdo Consort AmsterdamMusica Amphion

Leitung:  Pieter-Jan Belder

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

John Rutter  (geb. 1945)
John Rutters – Magnifikat in der Vorstellung
„Of a rose“

Seit mehr als 25 Jahren ist es eines der beliebtesten Vertonungen des Magnifikat. John Rutter komponierte das Werk 1990. Gefällige Melodien und schöne Klangeffekte geben dem Werk eine dynamische Leichtigkeit.

Der englische Komponist verzichtet auf starke Dissonanzen, achtet stattdessen auf gute Singbarkeit und eine ansprechende Musiksprache. Es ist besetzt für Sopran Solo, gemischten Chor und Orchester. Aus sieben Sätzen besteht die moderne Magnifikat-Vertonung. Neben dem originalen Text aus dem Lukasevangelium vertont Rutter in dem Werk auch andere Texte über die Gottesmutter Maria. So zum Beispiel das altenglische Gedicht „Of a rose“ – es spricht in hymnischen Worten über Maria als liebliche Rose……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 101 „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott“

Kantate zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Weitere Angaben zu Sendung entfallen!

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 10. Sonntag nach Trinitatis

BWV   46 – „Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei

BWV 101 – „Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

BWV 102 – „Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

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/ YouTube: BW 46 –  Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei“ (Interpret: Rilling )

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/YouTube: BWV 101 –  Nimm von uns, Herr, du treuer Gott  – (Interpret: Koopman)

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/YouTube: BWV 102  –  Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben– (Interpret: S D G ) 

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Jane Rogers, Bratsche – zum Download  als PDF 

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CDs – Bach-Kantaten: für den 9. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG – (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Cover: DGG Kantaten – BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Inhalt eine CD

BWV 94  – “Was frag ich nach der Welt”

BWV 105 –  ”Herr, gehe nicht ins Gericht”

BWV 168 – “Tue Rechnung! Donnerwort”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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SDG vom Label-CDs–  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover: SDG 147 – Vol. 5

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 147 – Vol. 5

Aufführungsorte:

Kantaten für den “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis” 

Christkirche, Rendsburg am 13. August 2000

Dom, Braunschweig am 27. August 2000

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CD – e i n s  – Inhalte: 

Kantaten für den “ 8. Sonntag nach Trinitatis ”

 
BWV 45  “Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ 

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 136 “Erforsche mich Gott, und erfahre mein Herz

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

BWV 178  Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 147 – Vol. 5 – CD 1

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “10. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV  46 – Schauet doch und sehet, ob irgendein Schmerz sei  

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5 

BWV 101 – Nimm von uns, Herr, du treuer Gott

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5

BWV 102 – Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben

Gardiner Pilgrimage CD 147 Vol. 5  

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Bachfest Leipzig 2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der ThomaskircheLeipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der NikolaikircheLeipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35


Video: Thomanerchor

Johann Sebastian Bach:

„Gelobet sei der Herr, mein Gott“, BWV 129

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Langner (Alt),

Matthias Vieweg (Bass),

Thomanerchor Leipzig, / Staatskapelle Weimar

Leitung: Thomas-Kantor Gotthold Schwarz

Aufnahme vom 17.06.2015, Thomaskirche, Leipzig

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” – stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“

Wenn es um Liebe und Zuneigung geht, schmilzt alles ineinander, wenn Jubel und Freude herrschen, galoppieren die Fanfaren daher, wenn aus lauter Traurigkeit kein Ausweg mehr gefunden wird, dann seufzt und weint Bach mit. Und wenn Wut und Empörung am Platze sind, dann donnert er. So in der Kantate BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“.

„Tue Rechnung! Donnerwort“ (BWV 168) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate 1725 in Leipzig für den 9. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 29. Juli 1725 erstmals auf.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – herunterladen  –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – Hörproben

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Link zum Bach-Shop:

mp3 JS Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle: j p c

Link :    bei jpc


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 714 – Orgel-Choral: „Ach, Gott und Herr“

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 714 – Orgel-Choral: „Ach, Gott und Herr“

Mystisch italienisch

                                           St-Bavokerk, Haarlem – Müller-Orgel

Von wem konnte Bach das kopiert haben?

Bach hat regelmäßig Stile und Formen aus der italienischen Musik in seinem Oeuvre verwendet. Doch der erste Satz von BWV 714 ist etwas Besonderes, wie praktisch nirgendwo sonst Bach diese rein italienische Orgelmusik schreibt. Als Organist Bart Jacobs bemerkt: Das ist definitiv der italienische Stil der Durezze e Legature, was buchstäblich „Härte und Suspensionen“ bedeutet. Hier schreibt Bach lange, anhaltende Notizen, löst Dissonanten auf und macht Platz für neue Dissonanten in einer Kette, die erst am Ende wirklich gelöst ist. In Italien begleitete diese Art von mystischer Musik oft die Erhebung: die Anzeige des Gastgebers während der Messe.

                        Organist Bart Jacobs an der Müller-Orgel, St-Bavokerk, Haarlem

Es ist eher ähnlich wie Girolamo Frescobaldi, aber trägt eine noch stärkere Ähnlichkeit mit den Improvisationen der italienischen Kirchenorganisten. Man hört noch Organisten, die in diesem Stil heute in Italien improvisieren. Also, wem konnte Bach das abholen? Vielleicht indirekt vom italienischen Organisten und Komponisten Vincenzo Albrici. Albrici arbeitete in Dresden und sogar an der St. Thomas-Kirche in Leipzig für ein Jahr im Jahre 1681, danach ging er nach Prag. Albricis Schüler Johann Kuhnau könnte auch in diesem italienischen Stil improvisiert haben. Ein italienischer Organist, den Bach vielleicht gehört hat, war Giovanni Alberto Ristori, der 1715 in Dresden ankam. Neben Zelenka und Heinichen war er für die Kirchenmusik am sächsischen Hof verantwortlich. Er war sicher ein ausgezeichneter Organist, als er 1733 einen vorübergehenden Termin als Kammerorganist erhielt.

Für den zweiten Satz dieser Chorale-Arrangement wählt Bach einen strengen Kanon. Es ist, als ob er sich durch seinen Ausflug in die italienische Mystik beunruhigte und ihn mit einer streng protestantischen Variation kontrastieren wollte.

BWV
714

Titel
Ach, Gott und Herr / Ach, Gott und Herr je Kanonismus

Genre
Orgelarbeit (Chorale Arrangement)

Jahr
unbekannt

Stadt
Weimar

Veröffentlichungsdatum
18. August 2017

Aufnahmedatum
22. September 2016

Ort
St-Bavokerk, Haarlem

Organist
Bart Jacobs

Organ
Müllerorgel


Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 714“

Grüße Karin

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Paukenschlag mit höchster Alarmstufe! Intendanz-Geschäftsführer Steinhilber verlässt das Leipziger Bach-Archiv!

Paukenschlag mit höchster Alarmstufe! Intendanz-Geschäftsführer Steinhilber verlässt das Leipziger Bach-Archiv!

Beitrag von MDR-Kultur!

Ein Schild mit der Aufschrift Bach in Leipzig an der Autobahn 14
Ohne Alexander Steinhilber wird das Bachfest 2018 unter neuer Intendanz stattfinden.

Dr. Alexander Steinhilber verlässt nach nur rund eineinhalb Jahren seinen Posten als Geschäftsführer des Bach-Archivs. Steinhilber habe aus persönlichen Gründen um Vertragsauflösung zum 1. September gebeten, teilte das Bach-Archiv am Dienstag mit. Er verlasse Leipzig, um sich „zukünftig anderen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden“, hieß es.

Das Bachfest im Juni 2018 wird damit unter neuer geschäftsführender Intendanz stattfinden. Die Stiftung bemühe sich um eine schnellstmögliche Neubesetzung der Position.

Der Stiftungsrat habe die Bitte um Vertragsauflösung „mit Respekt und Bedauern zur Kenntnis genommen und dieser entsprochen“. Steinhilber habe sich mit „großem persönlichen Engagement für die Belange und Ziele der Stiftung eingesetzt“, erklärte Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig. Es sei ihm „in der kurzen Zeit seiner Tätigkeit gelungen, wesentliche Impulse zu geben und zukunftsweisende Maßnahmen umzusetzen“. Das letzte Bachfest unter seiner Intendanz habe einen Rekordumsatz erzielt.

Das diesjährige Bachfest in Leipzig, das er künstlerisch und organisatorisch verantwortet hat, war qualitativ hervorragend, sowohl in Sachen Dramaturgie, als auch, was den Zuspruch des Publikums betraf. Und auch für das kommende Jahr, in dem die weltweit erste zyklische Leipziger Aufführung der wichtigsten Bachkantaten stattfinden wird, der sogenannte Leipziger „Kantatenring“ zeichnet sich bereits eine große Nachfrage ab.

MDR KULTUR-Musikredakteur Claus Fischer
Dr. Alexander Steinhilber
Dr. Alexander Steinhilber Bildrechte: Bacharchiv Leipzig/Gert Mothes

 

Der promovierte Musikwissenschaftler Steinhilber war im Februar 2016 Geschäftsführer des Bach-Archivs geworden. Zuvor hatte er das Musikreferat der Hamburger Kulturbehörde geleitet. Das Bach-Archiv mit dem Bach-Museum ist dem Wirken Johann Sebastian Bachs gewidmet. Es hat seinen Sitz im Bosehaus neben der Leipziger Thomaskirche, in der Bach als Kantor wirkte.

Aus den Leipziger Zeitungen – Stellungnahmen:

Auch wenn die Beteiligten jetzt keine Gründe für das Ende der Amtszeit von Dr. Steinhilber nennen: Alle, denen das Bachfest Leipzig am Herzen liegt, sollten mehr als alarmiert sein. Offensichtlich soll das Bachfest vom Thomaskirchhof auf den Augustusplatz verlagert werden. Das allerdings wäre eine höchst gefährliche Transaktion. Der Oberbürgermeister ist gut beraten, wenn er den Erfolg, den das Bachfest nicht nur in diesem Jahr hatte, und seine Bedingungen noch einmal reflektiert.

Jedenfalls werden er und die Kulturdezernentin sich warm anziehen müssen, wenn sich tatsächlich herausstellen sollte, dass sie im Verein mit dem Präsidenten des Bach-Archivs Leipzigs, Sir John Eliot Gardiner, hinter der Aktion stehen, mit dem Weggang von Dr. Steinhilber das Bachfest zum Schaden der Bachstadt Leipzig in seinem Profil und seiner inhaltlichen Ausrichtung in die Unkenntlichkeit eines allgemeinen Musikfestivals zu führen, sozusagen „Classic closed“.

https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2017/08/Alarmierend-–-zum-Weggang-von-Dr-Alexander-Steinhilber-188652

Weitere Informationen zu diesem Bach-Beben in Leipzig!

Beide Seiten haben vereinbart, nichts über die Gründe zu verlautbaren. Doch wer 1 und 1 zusammenzählen kann, muss nicht lange herumrätseln: Offensichtlich hat Dr. Steinhilber von sich aus die Konsequenzen aus den nicht nachlassenden Versuchen der Stadt Leipzig gezogen, das Profil des Bachfestes zu verwässern …….

http://wolff-christian.de/alarmierend-zum-weggang-von-dr-alexander-steinhilber/

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Guten Nachwuchs für Leipzigs weltberühmten Thomanerchor zu finden, wird offenbar schwieriger. Thomaskantor Gotthold Schwarz bedauert, dass in vielen Familien kaum noch gesungen werde……

http://www.lvz.de/Kultur/News/Leipziger-Thomaskantor-Nachwuchssuche-schwer-Familien-singen-kaum-noch


Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “9. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “9. Sonntag nach Trinitatis”

Immer wieder im Sommer, Montagabend vor der Thomaskirche: Konzert am Bachdenkmal. Mehr Idylle geht nicht!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 13.08.2017 begehen wir den neunten Sonntag nach „Trinitatis“ 

Der 9. Sonntag nach Trinitatis wird durch das Evangelium von den anvertrauten Zentnern bestimmt. Gott hat uns etwas gegeben, das zu vermehren durch unseren eigenen Einsatz möglich ist. Wir werden daran gemessen werden, wie wir diese “Gaben” fruchtbar einsetzen. Der Sonntag soll uns auch daran erinnern, dass was wir sind und haben, wir unserem himmlischen Vater zu verdanken haben.Die Zusage Jesu: Ihr seid das Licht der Welt – läßt uns fragen, wodurch diese Zusage gerechtfertigt ist. Wir erkennen, dass es nicht unser Handeln ist, sondern der Glaube an den, der selber das Licht dieser Welt ist. Dieser Glaube läßt uns teilhaben an der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus erwiesen hat, und indem wir von dieser Liebe durch unser Leben zeugen, tragen wir das Licht in diese Welt.

Am 9. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Gleichnis von den anvertrauten Talenten und erfahren, dass Gott selbst uns mit Gaben beschenkt, die wir einsetzen können und sogar sollen. Dabei brauchen wir nicht zu sorgen, etwas zu verlieren, denn Gottes Gaben können nicht verloren gehen.

Wochenspruch:  

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lk 12, 48 b)

Wochenlied:

Ich weiß, mein Gott, dass all mein Tun” (EG 497)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Auszüge: © Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den ” 9. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   94 – “Was frag ich nach der Welt

BWV 105 – “Herr, gehe nicht ins Gericht

BWV 168 – “Tue Rechnung, Donnerwort

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Radio – Programme in Deutschland mit  Bach-Kantaten!

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 94  “Was frag ich nach der Welt“

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate – 

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 105  “Herr, gehe nicht ins Gericht“

Barbara Schlick,, Sopran / Gérard Lesne, Alt

Howard Crook,  Tenor /  Peter Kooy, Bass

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 168  “Tue Rechnung! Donnerwort“

Noëmi Sohn Nad, Sopran / Antonia Frey, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor / Peter Harvey, Bass

Chor und Orchester der J.S.-Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 94  “Was frag ich nach der Welt“

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.htm l

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung: John Eliot Gardiner

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RBB Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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RBB Kulturradio

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 168  “Tue Rechnung! Donnerwort“

Noëmi Sohn Nad, Sopran / Antonia Frey, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor / Peter Harvey, Bass

Chor und Orchester der J.S.-Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

BWV 105 Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder
 
 

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 105 “Herr, gehe nicht ins Gericht mit deinem Knecht

Katharine Fuge,  Sopran;  Daniel Taylor , Altus;

James Gilchrist , Tenor;  Peter Harvey,  Bass;

Monteverdi Choir  /   English Baroque Soloists ,

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 94  “Was frag ich nach der Welt“

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Sibylla Rubens, Sopran /  Annette Markert, Alt

Christoph Prégardien, Tenor /  Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Marc-Antoine Charpentier (1643-1704)
 „Missa Assumpta est Maria“
Marc-Antoine Charpentier komponierte am Ende des 17. Jahrhunderts diese Messvertonung – das Werk verzaubert vor allem mit zurückhaltenden Klängen und betörenden Melodien.

Anlass war wohl das Hochfest Maria Himmelfahrt am 15. August. Der Titel der Messe „Assumpta est Maria“ – zu deutsch etwa: „Maria ist aufgenommen in den Himmel“ stammt aus den Texten, die die Liturgie für die Eucharistiefeier an diesem Tag vorsieht.

Sehr umfangreich besetzt ist die Missa Assumpta est Maria. Charpentier sieht 8 Gesangssolisten, sechsstimmigen Chor und Orchester vor. Die Messe steht für die Vollendung der französischen geistlichen Musik der Zeit.

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

 

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 168Tue Rechnung Donnerwort

Kantate zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Weitere Angaben zu Sendung entfallen!

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 9. Sonntag nach Trinitatis

BWV   94 – “Was frag ich nach der Welt

BWV 105 – “Herr, gehe nicht ins Gericht

BWV 168 – “Tue Rechnung, Donnerwort

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/YouTube:  BW 94  –  Was frag ich nach der Welt”   –  (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 105 –  Herr, gehe nicht ins Gericht”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 168   – “ Tue Rechnung, Donnerwort“    –   ( Interpret:Koopman  ) 

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “8. und 10. Sonntag nach Trinitatis”

Gardiner Reisetagebuch SDG 147  zum Download als PDF


CDs – Bach-Kantaten: für den 9. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG – (Deutsche Gramophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 94 BWV 105 BWV 168 und

Cover: DGG Kantaten – BWV 94 – BWV 105 – BWV 168 

Inhalt eine CD

BWV 94  – “Was frag ich nach der Welt”

BWV 105 –  ”Herr, gehe nicht ins Gericht”

BWV 168 – “Tue Rechnung! Donnerwort”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der ThomaskircheLeipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der NikolaikircheLeipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35


Video: Thomanerchor

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 178„Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“

für den 8. Sonntag nach Trinitatis.

„Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (BWV 178) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb die Choralkantate in Leipzig für den 8. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 30. Juli 1724 zum ersten Mal auf. Die achte Kantate seines zweiten Kantatenzyklus basiert auf dem Lied „Wo Gott der Herr nicht bei uns hält“ (1524) von Justus Jonas, einer Umdichtung von Psalm 124.

Ausführende:

Susanne Krumbiegel, Alt / Martin Petzold, Tenor
Matthias Weichert, Bass /
Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Thomas-Kantor Georg Christoph Biller


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
.

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“

Wenn es um Liebe und Zuneigung geht, schmilzt alles ineinander, wenn Jubel und Freude herrschen, galoppieren die Fanfaren daher, wenn aus lauter Traurigkeit kein Ausweg mehr gefunden wird, dann seufzt und weint Bach mit. Und wenn Wut und Empörung am Platze sind, dann donnert er. So in der Kantate BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“.


Morgen kommen Sie in den Genuss der Kantate BWV 168 «Tue Rechnung, Donnerwort» in voller Länge.


In diesem Workshop zum 9. Sonntag nach Trinitatis führen uns Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bachstiftung, und Pastor Karl Graf durch den musikalischen und theologischen Inhalt von Bachs Kantate BWV 168 „Tue Rechnung, Donnerwort“.

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung (CDs – bei Amazon) – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 814 „Französische Suite Nr. 3 in h-Moll“

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 814 „Französische Suite Nr. 3 in h-Moll“

                          Bartolotti Haus  in Amsterdam, Cembalist Pierre Hantaï

Die dritte „französische“ Suite wechselt verführerische Melodien mit brillanter Virtuosität.

In der Barockmusik hatte der Schlüssel von b-Moll eine melancholische Qualität. Bach reservierte ihn für einige seiner beeindruckendsten Werke, wie die Kyrie in der Messe in h-Moll.

Diese dritte französische Suite öffnet sich mit einer zarten Allemande; Vielleicht die heikelste Allemande aller sechs Suiten. Es ist ein Duett, das fast als Solo mit Begleitung gespielt werden könnte – zum Beispiel auf der Flöte. Das Eröffnungsmotiv erscheint auch im ganzen Stück in der Inversion und in der Nachahmung. Die Courante basiert auch auf einem Motiv aus der ersten Bar, im Bass, der bald die Bewegung dieses schnellen Tanzes komplett übernimmt.

In der Tradition folgt eine stattliche Sarabande, zu der Bach eine kantigere Luft verleiht als die französischen Modelle von Couperin, mit denen Bach aus seiner Jugend bekannt war. Dann hören wir zwei schnelle Abschnitte; In einigen Quellen zuerst das sehr rhythmische Menuet mit seinem kontrastierenden Trio, gefolgt von den Anglaise und anderswo in umgekehrter Reihenfolge. Pierre Hantaï wählte für die letzteren. Die Anglaise war übrigens nicht aus England gekommen, sondern aus dem Hof ​​Ludwigs XIV. Und erinnert an eine Gavotte. Und schließlich geht es bei der Gigue um Nachahmung, wobei die beiden Teile sich immer wieder verjagen.

‚Französisch‘ Suiten, BWV 812-817

Die sechs Werke, die wir heute als „französische“ Suiten (dieser eher willkürliche Titel aus Bachs Tod) kennen, haben eine ereignisreiche Geschichte. Sie könnten auch Suiten für Anna Magdalena Bach genannt werden, da fünf der sechs Stücke im Klavierbüchlein (1722) sind, den Bach seiner zweiten Frau zur Zeit ihrer Heirat gewidmet hat. Eine bemerkenswerte Anzahl von Versionen dieser sechs Suiten hat überlebt, manchmal in einer anderen Reihenfolge oder mit einer abweichenden Anzahl von Abschnitten. Darüber hinaus werden die notierten Ornamente im Laufe der Jahre zunehmend detailliert, was uns einen Einblick in die Art und Weise gibt, in der Bach in seinen Schülern einen guten Geschmack brachte.

Es gibt einen Drang, sie mit den etwas älteren „englischen“ Suiten zu vergleichen, die noch mehr Ähnlichkeit mit dem französischen Stil haben als BWV 812-817 (und beide Sätze sind eigentlich deutsche Interpretationen italienischer Modelle). Diese kompakteren Suiten verhängen sich ohne Vorspiel, während neben den regulären Tänzen Allemande, Courante, Sarabande und Gigue eine immer vielfältigere Sammlung von „Galanterien“, darunter Gavottes und Menuets, sowie ein Loure, eine Polonaise und sogar eine Luft erscheinen. Es ist durchaus möglich, dass wir hier Bach sehen, der sich mit der Zeit bewegt, indem er Elemente aus dem blühenden Galantyp integriert. Alles, was er in intimen Kreisen gemacht hat, als – wie die „englischen“ Suiten und die Partitas – Bach nie die „French“ Suiten veröffentlicht. Das war Musik für sein Zuhause.

Das Bartolotti Haus in Amsterdam:

Wir haben diese Aufzeichnung im Bartolotti Haus, bei Herengracht 170 und 172 gemacht. Das Haus an der Rückseite von Nr. 170 wurde von Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt von 1974 bis zu seinem Tod im Jahr 2012 besetzt.

Leonhardt war einer der Pioniere der frühen Musik in den Niederlanden. Als Lehrer und Performer war er eine Quelle der Inspiration für viele Cembalo-Spieler auf der ganzen Welt.

                                          Das Bartolotti Haus in Amsterdam

Es ist eines der beeindruckendsten Gebäude im alten Zentrum von Amsterdam. Es wurde um 1620 als Wohnsitz gebaut, auf Auftrag des wohlhabenden Geschäftsmannes Willem van den Heuvel, der von einem kinderlosen Onkel eine Menge Geld geerbt hatte, genannt Giovanni Battista Bartolotti, der aus Bologna kam. Das niederländische Renaissance-Design wurde vermutlich vom Amsterdamer Stadtarchitekten Hendrick de Keyser gemacht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Haus aufgeteilt und hat mehrere Modernisierungen durchgemacht. Sie können noch viele wunderbare historische dekorative Züge aus den verschiedenen Renovierungen sehen. Die beiden Teile des Bartolotti-Hauses kamen in den Besitz von Vereniging Hendrick de Keyser, der jetzt dort seinen Sitz hat.

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BWV
814
Titel
Suite in h-Moll
Beiname
„Französische“ Suite Nr. 3
Genre
Tastatur Arbeit
Serie
„Französische“ Suiten / Clavier-Büchlein Anna Magdalena Bach
Jahr
1722/23
Stadt
Köthen / Leipzig

Veröffentlichungsdatum
11. August 2017

Aufnahmedatum
10. Dezember 2016

Ort
Bartolotti Haus, Amsterdam

Cembalist
Pierre Hantaï

Cembalo
Bruce Kennedy    nach Michael Mietke

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Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 814“

Grüße Karin

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Die neue, futuristisch anmutende Rieger-Orgel in der Kasseler Martinskirche lädt zum Experimentieren und Staunen ein!

Die neue, futuristisch anmutende Rieger-Orgel in der Kasseler St. Martinskirche lädt zum Experimentieren und Staunen ein!

                                                          Eine neue Ära im Orgelbau hat begonnen.

Mit der Orgel verhalte es sich wie im wirklichen Leben: „Die größten Pfeifen stehen immer vorne“, scherzt Wendelin Eberle, seit 2003 Geschäftsführer der österreichischen Firma Rieger-Orgelbau. Besagte Pfeifen erstrecken sich über die ganze Westwand der Kirche. Zwar findet man derart in die Breite gestreckte Prospekte auch andernorts, etwa in der 2015 eröffneten Pariser Philharmonie, deren Orgel ebenfalls aus dem Hause Rieger stammt. In einem überschaubar großen Raum wie dem der Kirche St. Martin ist ein solch mächtiges Instrument mit über 5.700 Pfeifen jedoch eine absolute Ausnahmeerscheinung. Zum Vergleich: Die Konzertorgel der im Januar eröffneten Elbphilharmonie bringt es gerade mal auf 4.765 Pfeifen.

          Die neue Rieger-Orgel in der St. Martinskirche zu Kassel, Weihe der Orgel Pfingsten 2017

Dass diese große Anzahl an Klangkörpern nicht vorrangig der Lautstärke dient, sondern vor allem eine immense Klangfarbenvielfalt hervorbringt, demonstriert Landeskirchenmusikdirektor Uwe Maibaum am Spieltisch auf der Empore in der fast bis zum letzten Platz gefüllten Kirche. Neben dem immensen Arsenal an Streicher- und Bläserstimmen bietet das Instrument auch drei Harmonikastimmen, ein Glockenspiel, perkussive Effekte und eine weltenrückt singende „Voix celeste“. Besonders wichtig für die flexible Gestaltung des Orgelklangs sind die Obertöne, die durch sogenannte Aliquotregister hinzugeschaltet werden können, von denen die Martinsorgel besonders viele besitzt. Die kleinste der Pfeifen könnte man locker in einem Fingerhut verstauen: Sie misst gerade einmal acht Millimeter, die größte bringt es auf über neun Meter und versetzt mit ihrer tiefen 34-Hertz-Stimmung die Luft in mehr fühl- als hörbare Schwingungen.

„Diese Orgel wird man niemals ganz begreifen”

                       Spieltisch der Orgel in St. Martin, Kassel © Stefan Korte/Galerie Neu, Berlin

„Wer meint, man könne diese Orgel jemals ganz begreifen – keine Chance. Hier hat man als Organist viele Jahre Entdeckerfreude“, schwärmt Maibaum und spielt damit auf die schier unerschöpflichen Möglichkeiten des Instruments an.

Ein Novum im Orgelbau sind nicht nur die in jeder Position elektronisch speicherbaren Registerzüge und die veränderbare Windstärke der einzelnen Systeme, sondern auch die vier in Vierteltönen spielbaren Register, die über das oberste der vier Manuale angesteuert werden können.

Hier hat der Organist – eine echte spieltechnische Herausforderung – 122 statt der üblichen 61 Tasten zur Verfügung. Vierteltöne werden in der zeitgenössischen Musik häufig verwendet – allerdings kaum in Orgelkompositionen – das könnte sich mit dem neuen musikalischen Flaggschiff in St. Martin nun ändern.

Schon lange ist St. Martin ein Podium für Neue Musik

Schon lange ist das Gotteshaus am Martinsplatz ein überregional bedeutsames Zentrum für „Neue Musik in der Kirche“, der hier seit über 40 Jahren ein gleichnamiges Festival gewidmet ist. Daher gab es schon vor 25 Jahren Überlegungen, die 1964 erbaute alte Orgel gegen ein neues Instrument auszutauschen, das neben der Pflege der musikalischen Tradition insbesondere den Ansprüchen zeitgenössischer Partituren entgegenkäme. 2012 war es endlich soweit: Die Firma Rieger-Orgelbau erhielt den Zuschlag. Nach einer fünfjährigen Planungsphase wurden die Einzelteile des Instruments von rund 40 Mitarbeitern in neun Monaten hergestellt. Weitere drei Monate benötigte das zehnköpfige Team für den technischen Aufbau in der Kirche, während die Intonation der Pfeifen fast ein halbes Jahr in Anspruch nahm.

                                       Die neue Rieger-Orgel in der St. Martins-Kirche Kassel

Der große Zeit- und Arbeitsaufwand spiegelt sich im Preis wider: Stolze 2,5 Millionen Euro hat das Projekt verschlungen, erfahren die Besucher des „Orgelforums“ am Nachmittag, an dem Pfarrer Willi Temme, Kirchenmusikdirektor Eckhard Manz, Rieger-Orgelbau-Chef Wendelin Eberle und Kuratorin Susanne Pfeffer den „Weg zur neuen Orgel“ mit Fakten, Hintergrundinformationen und Kommentaren untermauern. Zur Hälfte wurden die Kosten des Instruments von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck beglichen, 800.000 Euro stammen aus privaten Spenden, den Rest trägt die Kasseler Kirchengemeinde. Abgeschlossen ist das Großprojekt mithin noch nicht, denn die Hauptorgel mit ihren 86 Registern, vier schwellbaren Werken und zehn unabhängig voneinander steuerbaren Windsystemen soll im nächsten Jahr noch durch ein fahrbares Modul auf dem Boden des Kirchenschiffs ergänzt werden. Hierzu hofft man auf weitere 120.000 Euro, die über Pfeifenpatenschaften eingesammelt werden sollen.

Wehende Haare machen den „Atem” der Orgel sichtbar

Außerdem gibt es Überlegungen, die Südwand der Kirche zu durchbrechen und im Außenbereich eine Freiluftorgel nach dem Vorbild der berühmten „Heldenorgel“ der Festung Kufstein zu errichten, verrät Eberle nach dem Podiumsgespräch bei Kaffee und Kuchen auf dem sonnigen Kirchplatz.

Orgel in St. Martin, Kassel

Orgel in St. Martin, Kassel © Stefan Korte/Galerie Neu, Berlin

Gar kein sonniges Gesicht macht Yngve Holen, der 1982 in Braunschweig geborene norwegisch-deutsche Künstler, der gemeinsam mit dem Architekten Ivar Heggheim für die Gestaltung des Instruments verantwortlich zeichnet. Seine Idee war es, vor den Pfeifenlabien über die gesamte Orgelbreite einen Vorhang aus langem Kunsthaar anzubringen. 71 programmgesteuerte Ventilatoren sollen daür sorgen, dass die dunkle ähne sich bewegt, um – abgestimmt auf das Spiel des Organisten – die Luftstöme, den Atem des Instruments sichtbar zu machen. Nur leider vergaß man bei der ersten Vorührung am fühen Nachmittag, die Ventilatoren einzuschalten.

Für das abendliche Eröffnungskonzert des achtwöchigen Orgelfestivals hat KMD Eckhard Manz ein klug austariertes Programm zusammengestellt. Es reicht von Bach, Liszt und Franck über Ligetis „Volumina” und Messiaens „Apparition de l’église éternelle” bis hin zu Uraufführungen von Christian Wolff und Sergeji Newski. Der Klangeindruck ist überwältigend. Neben der beeindruckenden Bandbreite an Registern, dem Spiel mit Obertönen, die zuweilen wie Schwärme silberner Glöckchen durch den Raum schwirren und den Vierteltonläufen, die den Eindruck eines nahtlosen Glissandos erwecken, überzeugt das Instrument vor allem durch sein ausgewogenes, unaufdringliches und sehr transparentes Klangbild. Besonders in J.S. Bachs „Passacaglia“ staunt man über die transparente Auffächerung der einzelnen Stimmen, die in dem auf Wandbreite gestreckten Prospekt quasi wie in einem Orchester räumlich angeordnet sind

„Die Orgel hat viel Poesie und unendlich viele Farben. Wir wollen mit ihr nicht auftrumpfen, sondern verzaubern“, sagt Manz. Das gelingt schon an diesem ersten Abend. Und auch die Haare spielten diesmal mit.

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Disposition der Orgel als PDF-Datei

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Ein erster Klangeindruck der neuen Orgel:

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Die Festival-Daten im Überblick:

Orgelfestival St. Martin

Zeitraum: 4.6. – 27.8.2017

Mitwirkende: Felix Ponizy, Hans Christian Martin, Franz Gerhardt, Eckard Manz, Daniel Glaus u. a. Ort: Kassel


In eigener Sache:

Im Blog: Volkers Klassikseiten J.S. Bach habe ich vor Jahren eine Artikelserie verfasst mit dem

Titel: 

Auf den Orgelspuren von J.S. Bach, seine Wirkungsstätten und Orgelabnahmen!

Einen inhaltsreichen Artikel habe ich über die St. Martinskirche in Kassel verfasst.

Ein Textauszug:

Am 21. September 1732 reiste J.S. Bach mit Anna Magdalena nach Kassel. Nach der Orgelprüfung erfolgte am 28. September 1732 durch J.S. Bach das Einweihungskonzert in der St. Martins-Kirche.

Es erklang höchst-wahrscheinlich J.S. Bachs „Dorische Toccata und Fuge in d-moll“, BWV 538, ein ungemein virtuoses Stück aus seiner Weimarer Zeit.

                                    Foto: Bach-Inschrift an der St. Martinskirche Kassel

Der zwölfjährige Erbprinz Friedrich von Hessen-Cassel schenkte Bach aus Begeisterung einen edelsteingeschmückten Ring, da er die Kunst der Füße Bachs bewunderte, die so beflügelt über die Pedale eilten, dass die wuchtigsten Klänge wie Blitz und Donner in den Ohren der Hörer widerhallten…….


Herzliche Grüße

Volker

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Thomaskirche in Leipzig : Best of Bach – Die Thomaskirche ist Wallfahrtsort für alle Bach-Fans!

Thomaskirche in Leipzig Best of Bach Die Thomaskirche ist Wallfahrtsort für alle Bach-Fans: Hier hat er gewirkt, hier singen die Thomaner seine Kantaten, hier liegt er begraben – oder doch nicht?

Thomaskirche Leipzig! Himmlische Instrumente: Weil die romantische Hauptorgel nicht nach Bachs Zeiten klingt, steht seit 15 Jahren ein eigens dazu angefertigter Neubau im Seitenschiff. © Peter Hirth für MERIAN

Eine Fremdenführerin steht im Chor der Thomaskirche und schwärmt von der Aura des Ortes. „Schaunse nur, dort’n“, sagt sie und zeigt aufs alte Taufbecken. „Wen se da nich alles gedaufd ha’m, den Richard Wagner und elf Kinder vom Bach!“ Dann hält sie kurz inne und flüstert: „Und soll’ch Ihnen noch was Schauorliches erzähl’n?“ Die Touristen rechnen jetzt fest mit einer Geschichte vom Kirchengespenst und erfahren dies: „Den Karl Liebknecht, den hamse hier ooch gedaufd!“ Mit bebender Stimme setzt sie noch eins drauf: „Und die Daufbadn …“ – Kunstpause, große Augen, jetzt kommt’s: „Das war’n der Marx und der Engels!“

So viele Unfromme an diesem Gottesort! Aber spielt das eine Rolle, wenn man den einen hat: Johann Sebastian Bach, den größten unter den deutschen Komponisten? 27 Jahre lang war er Kantor der Thomaskirche, 1750 gestorben, im Jahr 1949 quasi heimgekehrt in die Kirche, wenn auch nur noch als Gerippe. Ein mutiger Mann soll Bachs Überreste in einer Nacht- und Nebel-Aktion per Schubkarre von der zerstörten Johanniskirche durch halb Leipzig gefahren, an der Thomas-Pforte geklingelt und gesagt haben: „Tach, Herr Superindendent, ich bring’n Bach.“ Daraufhin soll der dessen Überreste in seine Obhut genommen und vor den kommunistischen Kulturbanausen gerettet haben.
Jetzt liegt Bach unter der großen Grabplatte vor Liebknechts Taufbecken. Oder sagen wir, er könnte da liegen. Sehr wahrscheinlich ist das nicht, aber von den Zweifeln erfahren die Besucher in der Kirche erst mal nichts.

Zur Beruhigung: Wer heutzutage Bach sucht, wird nirgends auf der Welt so fündig wie in der Leipziger Thomaskirche, jeden Freitag ab sechs und samstags ab drei. Dann werden die Motetten und Kantaten des Thomaskantors gesungen, und zwar so, wie Bach es wollte: mit den hellen Stimmen der Knaben des Thomanerchores. Mit Gottesbeweisen soll man sparsam sein, dass aber Menschen so etwas zustande bringen, deutet auf was Großes hin.

Das hat sich rumgesprochen, und deshalb sollte, wer die Thomaner hören möchte, zeitig in der Kirche sein. Es handelt sich um die wohl bestbesuchten Gottesdienste Ostdeutschlands, um die bestklingenden sowieso.

Von der Musik und der äußeren Form abgesehen, erinnert an der Thomaskirche nicht mehr viel an Bachs Zeiten. Napoleonische Truppen besetzten die Kirche, sie diente als Munitionslager und Lazarett und litt. Dann setzten wilhelminische Baumeister ihre Vorstellungen vom repräsentativen Mittelalter um. Immerhin blieb das Gebäude vom Krieg wundersam verschont. Nur die Turmhaube fiel in den Kirchhof und wurde 1950 neu aufgesetzt.

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Thomasorganist Professor Ullrich Böhme hat ein Video produzieren lassen, das ich an dieser Stelle gern präsentieren möchten.

Der Thomasorganist spielt die Fantasia „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Michael Praetorius. Dabei handelt es sich um ein sehr unbekanntes Werk mit hohem Schwierigkeitsgrad. Der Klang der Bach-Orgel kommt dabei sehr gut zu Geltung.

Das Video bietet nicht nur wunderbare Klangerlebnisse, sondern auch beeindruckende Impressionen aus der Thomaskirche.

Thomasorganist Prof. Ullrich Böhme plays „Ein feste Burg“ Choral Fantasy my Michael Praetorius. Recorded in Bach’s Thomaskirche in Leipzig, Germany.

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