J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “6. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “6. Sonntag nach Trinitatis”

                                                                   Bach:vokal Bach-Projekt in Stuttgart

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 23.07.2017 begehen wir den 6. Sonntag nach „Trinitatis

Der 6. Sonntag nach Trinitatis konzentriert sich diesmal auf die Taufe als dem Beginn eines neuen Lebens. In diesem Zusammenhang wird auch der Gedanke eines „lebenslangen Bundes“ aufgenommen. Der 6. und der 7. Sonntag nach Trinitatis könnten auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnet werden, denn an ihnen wird der Taufe und des Abendmahls in seiner Bedeutung für das Leben des Christen gedacht.

Am 6. Sonntag nach Trinitatis hören wir von der Taufe, dass wir durch sie zu Gottes Volk hinzuberufen sind. Die Taufe läßt uns teilhaben an dem Tod und der Auferstehung Jesu, und so haben wir auch Teil an dem wunderbaren Licht, das mit Jesus in diese Welt leuchtet.

Wochenspruch:  

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein. (Jes 43, 1)

Wochenlied:

„Ich bin getauft auf deinen Namen“ (EG 200)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 6. Sonntag nach Trinitatis

BWV      9 –  „Es ist das Heil uns kommen her

BWV  170 –  „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 170  “Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust

Kantate zum 6. Sonntag nach Trinitatis für Alt, Oboe d’amore, Orgel, Streicher und Basso continuo;

Tim Mead, Countertenor;

La Nuova Musica

Leitung: David Bates

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach

BWV 170  “Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust,

Andreas Scholl, Altus

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust”

Kantate zum sechsten Sonntag nach Trinitatis

Bernarda Fink, Mezzosopran

Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 9  “Es ist das Heil uns kommen her,

Kantate am 6. Sonntag nach Trinitatis

Julia Doyle, Sopran / Alex Potter, Countertenor

Charles Daniels, Tenor / Peter Harvey, Bass

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 9 „Es ist das Heil uns kommen her“

Hana Blazikova (Sopran) Robin Blaze (Countertenor)

Gerd Türk (Tenor)  Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust”

Kantate zum sechsten Sonntag nach Trinitatis

Bernarda Fink, Mezzosopran

Freiburger Barockorchester

Leitung:  Petra Müllejans

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 9 „Es ist das Heil uns kommen her“

Miriam Meyer, Sopran / Gesine Adler, Sopran

Susanne Krumbiegel, Alt / Markus Brutscher, Tenor

Gotthold Schwarz, Bass

Chor + Instrumentalensemble vom Bach Consort Leipzig

Leitung: Gotthold Schwarz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 170  “Vergnügte Ruh‘, beliebte Seelenlust“

Kantate zum 6. Sonntag nach Trinitatis,

 Magdalena Kožená, Mezzosopran

Musica Antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=30.06.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 9  “Es ist das Heil uns kommen her,

Kantate am 6. Sonntag nach Trinitatis

Julia Doyle, Sopran / Alex Potter, Countertenor

Charles Daniels, Tenor / Peter Harvey, Bass

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Anton Bruckner (1824-1896) 

Te Deum „Großer Gott, wir loben dich“

Bruckners monumentales Te Deum „Großer Gott, wir loben dich“

Umfangreich mit Gesangssolisten, Chor, Sinfonieorchester und Orgel besetzt, hat sich Bruckners Te Deum auch im weltlichen Bereich als Konzertstück durchgesetzt. Der Österreicher zeigt in dem Werk sein gesamtes kompositorisches Geschick.

In dem Werk kommt auch Bruckners persönliche Frömmigkeit zum Ausdruck. Er war tief im katholischen Glauben verwurzelt.

Das Te Deum ist DER katholische Lobpreis schlechthin. Bei vielen Feierlichkeiten wird er gesungen, so bei Hochfesten wie Weihnachten und Ostern oder sonstigen Anlässen. Der Text aus dem 4. Jahrhundert wird dem Kirchenlehrer Ambrosius von Mailand zugeschrieben. Bekannteste Übersetzung des lateinischen Textes dürfte das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ sein. In hymnischen Worten wird Gott als Retter der Welt verehrt, die Engel und Märtyrer fallen in das Lob der Gläubigen zur Ehre Gottes ein. Zugleich wird immer wieder die Hoffnung geäußert, dass Gott aus Gnade die Menschen rettet……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream: 

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate
BWV 9 „Es ist das Heil uns kommen her“

Kantate am 6. Sonntag nach Trinitatis

weitere Angaben werden nicht veröffentlich!

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Videos: 

Videos mit Bach-Kantaten zum 6. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 9 –  Es ist das Heil uns kommen her

BWV  170 –  Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust

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/YouTube: BW 9 –  Es ist das Heil uns kommen her”   –  (Interpret: Koopman)

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/YouTube: BWV 170 –  Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust”   –  (Interpret:  S D G )

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*) BWV 7 Kantate zum Johannistag. Der Johannistag (auch JohanniJohannestag) ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 6. Sonntag nach Trinitatis 

St. Gumbertus, Ansbach am 30. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 170 “Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ 

Der Wechsel von der zauberhaften schottischen Insel Iona, wo einige von uns aus Anlass des 250. Todestages Bachs aufgetreten waren, auf direktem Wege nach Ansbach in Franken war zwangsläufig unangenehm krass. Für die Feier in der alten Iona Abbey hatten wir ein Programm zusammengestellt, das einige der intimsten und bewegendsten Stücke enthielt und das wir an einem milden Sonnentag aufführten, mit den Schreien der Seemöwen und dem Blöken der Schafe im Hintergrund. Unser Programm für die Bach-Woche in Ansbach enthielt, neben der Wiederholung der Kantate Aus der Tiefen vom vergangenen Wochenende in Mühlhausen und zwei Motetten, die beiden Kantaten Bachs, die für den Sechsten Sonntag nach Trinitatis erhalten sind: BWV 170 Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust, eine Kantate für Alt und obligate Orgel, Oboe d’amore und Streicher, und BWV 9 “Es ist das Heil uns kommen her”, eine Choralkantate aus der Zeit um 1732.

BWV 170 “Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust” ist die erste der beiden Solokantanten für Alt, die Bach im Sommer 1726 auf fünfzehn Jahre vorher veröffentlichte Texte des Darmstädter Hofbibliothekars Georg Christian Lehms schrieb. In diesem Jahr hatte Bach offenbar einen hervorragenden Sänger zur Verfügung, vielleicht Carl Gotthelf Gerlach, der damals an der Universität studierte und unter Johann Kuhnau bei den Thomanern gesungen hatte, und war begierig, aus seinem Talent einen möglichst großen Nutzen zu ziehen. Oberflächlich gesehen vertonte Bach einen kernigen, wenn auch ausgesprochen altmodischen, an barocker Symbolik reichen Text zu einer Zeit, als der galante Stil in Mode kam und sich sogar schon auf seine eigene Kirchenmusik auszuwirken begann. Faszinierend ist, auf welche Weise es ihm gelingt, aus diesen völlig konträren Ausdrucksformen eine überzeugende Synthese zu schaffen.

Die Anfangsarie ist reines Entzücken, ein warmer, üppiger Tanz im 6/8-Takt in D-dur. Man fühlt förmlich Bachs liebevolles Lächeln über dieser Musik schweben, die uns den Weg zur ‚Himmelseintracht’ weist. Eine jener unbeschreiblich schönen Melodien des Komponisten, die sich in unserem Hörgedächtnis einnisten, sie braucht einen ganzen Takt, um in Gang zu kommen, doch sobald das geschafft ist, erweckt sie den Anschein, als würde sie nie aufhören können (sie ist zwar nur acht Takte lang, wirkt jedoch endlos). Doch erhält diese ausladende, der Oboe d’amore und der ersten Violine anvertraute Melodie ihre Schönheit und heitere pastorale Stimmung erst durch ihr harmonisches Gerüst. Die sanft plätschernden Achtel in den tiefen Streichern werden zu Dreiergruppen verschleift und erinnern an das ‚Bogenvibrato’ oder was die Franzosen balancement nannten, während die abwärts gerichtete Basslinie klingt, als deute sich hier ein Ostinato an – mit anderen Worten der Beginn eines Musters, das sich schleifenartig wiederholen wird. Nun ja, es kommt tatsächlich wieder, aber nicht konsequent oder so, dass es in irgendeiner Weise vorhersagbar wäre. Mit Lehms’ Text vor Augen sucht Bach nach Möglichkeiten, wie er als Lebensziel den Frieden der Seele herausarbeiten kann, und nach Mustern, die ihm gestatten, hin und wieder auf die Sünde und die Schwäche des Fleisches zu verweisen.

Lehms, ein wortgewaltiger und leidenschaftlicher Verseschmied, kommt schon von Nr. 2 an (einem Rezitativ) richtig in Fahrt, wo er das Tagesevangelium (aus der Bergpredigt in Matthäus 5, 20–26) und die Epistel (Paulus an die Römer, 6, 3–11) paraphrasiert und zusammenfasst. Demnach, erklärt er, sei die Welt ein ‚Sündenhaus’, deren Mund ‚voller Ottergift’ den unschuldigen Nächsten als Dummkopf und Narr beschimpfe. Bach liefert erwartungsgemäß die entsprechenden deklamatorischen Gesten und Ausdrucksnuancen und wechselt bei dieser Gelegenheit zu der entfernten Tonart fis-moll. In dieser Welt, in der das Unterste zuoberst gekehrt ist, folgt nun eine ungewöhnliche, recht umfangreiche Arie in A-dur, die für eine zweimanualige obligate Orgel vorgesehen ist. Allerdings haben wir, wie es Bach offenbar bei der Uraufführung der Kantate gehandhabt hatte, zwei Orgeln verwendet, eine für jedes Manual, die eine im Chorton notiert, die andere im Kammerton. Diesen Stimmen fügt Bach in der mittleren Lage nur eine Linie mit unisono geführten Violinen und Bratschen hinzu.

Dieser besonderen, ‚Bassettchen’ genannten Verfahrensweise sind wir in diesem Jahr schon verschiedentlich immer dann begegnet, wenn Bach der Meinung ist, eine besondere Stimmung müsse geschaffen werden, und auf die übliche Stütze durch den Basso continuo verzichtet. Er verwendet sie symbolisch mit Bezug auf Jesus (der keine ‚Stütze’ braucht), der die Gläubigen vor den Folgen der Sünde beschützt (wie in der Sopran-Arie ‚Aus Liebe’ in der Matthäus- Passion), und, am anderen Ende, auf die Menschen, die immer wieder in Sünde verfallen, wie in jener wunderbaren Sopran-Arie ‚Wir zittern und wanken’ aus BWV 105, oder (so wie hier) bezogen auf die ‚verkehrten Herzen’, die (im wahrsten Sinne des Wortes) den Boden unter den Füßen verloren haben, weil sie sich von Gott abwenden.

Die Arie ist aus der Warte eines passiven Zeugen aufgezeichnet, der sieht, wie die rückfälligen Sünder ‚mit rechten Satansränken’ Gottes Strafgericht verlachen und ‚sich nur an Rach und Hass erfreun’, und das Unbehagen des Sängers auf seinem Beobachtungsposten ist im zerklüfteten Rhythmus der Bassettchen-Linie zu spüren. Bach weicht an zwei Stellen von der chromatischen, fugierten Verflechtung der beiden Orgellinien ab und liefert stattdessen einen schnelleren, diatonischen Austausch zwischen den Stimmen, der so angelegt ist, dass er im A- Teil mit der in Lehms’ Text erwähnten ‚Rach und Hass’ und im B-Teil mit den Worten ‚frech verlacht’ zur Deckung gelangt. Mir als Nicht- Organisten erscheint das alles ein wenig merkwürdig und unpersönlich. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Arie, mit wendigeren, klagender klingenden Instrumenten gespielt, wie zum Beispiel den Unisono-Violinen in ‚Et incarnatus’ der h-moll-Messe, mehr zu Herzen gehen würde.

Offensichtlich war Bach knapp mit der Zeit, nachdem er beschlossen hatte, dieses Werk am 28. Juli 1726 mit der Kantate seines Meiningener Cousins Johann Ludwig (Ich will meinen Geist in euch geben) zu koppeln; diese wurde vor der Predigt aufgeführt, und Vergnügte Ruh während der Verteilung des Abendmahls. Mir erscheint die Orgel als Soloinstrument in der stolz einherschreitenden Da-Capo- Arie in D-dur (Nr. 5), die das Werk beschließt, sinnvoller eingesetzt, wenngleich auch dies eine Entscheidung gewesen sein mag, die in letzter Minute unter Zeitdruck zustande kam und Bach nötigte, das Orgelsolo selbst zu spielen. Ursprünglich mochte er für diesen Satz ein melodisches Blasinstrument vorgesehen haben – vielleicht eine Oboe d’amore –, und dann, als er Vergnügte Ruh in seinen letzten Jahren, um 1746/47, wieder aufführte, wählte er für diesem Satz sicher eine obligate Flöte, was die in der Uraufführung verwendete zweite Orgel entbehrlich machte. Das erklärt, warum sein ältester Sohn, Wilhelm Friedemann, 1750 in Halle unbedingt die erste Arie wieder aufführen wollte, nicht jedoch den restlichen Teil der Kantate. 

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “6. und 7. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 156  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Maya Homburger  – Violine, zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CD’s – Bach-Kantatenfür den  6. und 7. Sonntag nach Trinitatis”    

Cover:  SDG 156 –  Vol. 4

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 156 – Vol. 4

Aufführungsorte:

Kantaten für den “6. und 7. Sonntag nach Trinitatis” 

St. Gumbertus, Ansbach am 30. Juli 2000

St. Mary’s Haddington am 5. und 6.  August 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “6. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 9 – Es ist das Heil uns kommen her   

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4 

BWV 170 – Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust  

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

Kuhnau / Bach (attrib.)  – Der Gerechte kommt um

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “7. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 107 – Was willst du dich betrüben    

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4 

BWV 186 – Ärgre dich, o Seele, nicht

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

BWV 187 – Es wartet alles auf dich

Gardiner Pilgrimage CD 156 Vol. 4

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o  vom Thomanerchor

„Gelobet sei der Herr, mein Gott“  BWV 129 vom MDR FIGARO am 19.6.2015

Zum Abschied des Thomaskantors Georg Christoph Biller – Leipziger Kirchenmusiken des 18. und 21. Jahrhunderts

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J. S. Bach – Kantate BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ für den 5. Sonntag nach Trinitatis!

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„Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (BWV 93) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den 5. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 9. Juli 1724 zum ersten Mal auf. Sie ist eine Choralkantate in seinem 2. Jahreszyklus und basiert auf dem Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Georg Neumark.

Ausführende: J.S. Bachstiftung St. Gallen

Sopran: Miriam Feuersinger Altus: Jan Börner Tenor: Julius Pfeifer Bass: Markus Volpert


Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“

J.S. Bach komponierte die Kantate BWV 170 für den 6. Sonntag nach Trinitas in Leipzig. Sie wurde am 28. Juli 1726 zusammen mit der Kantate Ich will meinen Geist in euch geben von Johann Sebastian Bachs Vetter Johann Ludwig Bachuraufgeführt, so dass eine Kantate vor und eine nach der Predigt im Hauptgottesdienst erklang.

Zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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 Video:  J.S. Bach Kantate BWV 153 „Schau, lieber Gott, wie meine Feind“

„Schau, lieber Gott, wie meine Feind“ (BWV 153) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den Sonntag nach Neujahr 1724, den 2. Januar 1724.

Zum Video Link anklicken!

https://gloria.tv/video/3fbjGEnXUkhQ1UZCpntAi4EFx


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das Orgelwerk BWV 598 „Pedal-Exercitium“ (Fragment)

ALL OF BACH veröffentlicht das Orgelwerk BWV 598 „Pedal-Exercitium“ (Fragment)

„Geflügelte Füße dringen in die Ohren der Zuhörer wie ein Blitz.“

Das „Wunder von Leipzig“ (Lipsiae miraculum), wurde von Constantin Bellermann auf den Organisten Johann Sebastian Bach verliehen. Bellermann war der Direktor einer Provinzschule und hatte Bach in einer Kronlektion in Kassel (St. Martins-Kirche) vermutlich 1732 gehört. Er war eindeutig sehr beeindruckt und sagte: „Wenn dieser Mann so wählt, kann er nur seine Füße (Solo Pedum Ministerio) benutzen, während Seine Finger tun nichts oder tun etwas anderes, um wundersame, schnelle und aufregende Harmonien auf dem kirchlichen Orgel zu produzieren.

           Organist Matthias Havinga an der Müller-Orgel in der St. Bavokerk, Amsterdam-Haarlem!

Dieses Pedalfragment, das von Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel notiert wurde, über dem einer von Johann Sebastians Schülern Pedal Exercitium und „Bach“ in den 1730er Jahren schrieb, passt Bellermanns Beschreibung der Bach-Pedaltechnik perfekt an. Es ist ein Schauplatz von schnellen gebrochenen Akkorden, großen Sprüngen und unerwarteten chromatischen Noten. Eyewitness-Konten wie Bellermann’s auch deutlich machen, dass Vater Bach wirklich diese Art von Passage so schnell wie Blitz spielen könnte.

Zum Beispiel schreibt Bellermann über Bachs Besuch in Kassel, daß er so schnell über die Pedale rannte, daß seine Füße mit einer donnernden Klangfülle geflügelten und die Ohren der Zuhörer wie ein Blitzlicht durchdrangen, und daß er “ Wurde von Prince Frederick van Hessen bewundert. Der Fürst entfernte einen Juwelenring von seiner Hand auf der Stelle und gab ihn Bach. Wenn er das gerade mit der Geschwindigkeit seiner Füße verdient hätte, fragte sich Bellermann, was hätte der Fürst ihm gegeben, wenn auch Bach seine Hände benutzt hätte?

Wir wissen nicht genau, warum Bach dieses Fragment von 33 Takten geschrieben hat. Wie es in der Hand seines Sohnes Carl Philipp Emanuel überlebt hat, könnte es gut sein, dass es eine Übung war, die von Vater Bach für seinen Sohn entworfen wurde.

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BWV
598

Titel
Pedal-Exercitium

Genre
Orgelarbeit

Jahr
Nach 1725

Stadt
Leipzig

Besondere Hinweise
Dieses Werk ist unvollendet.

Veröffentlichungsdatum
21. Juli 2017

Aufnahmedatum
21. September 2016

Ort
St-Bavokerk, Haarlem

Organist
Matthias Havinga

Organ
Müllerorgel  (mit Disposition)


Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 598“

Grüße Karin

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Konzert in der Kirche Bergkirchen-Bad Salzuflen am Sonntag 23. Juli 2017

Konzert in der Kirche Bergkirchen-Bad Salzuflen am Sonntag 23. Juli 2017

Lippischer Orgelsommer in Bergkirchen

Am Sonntag, 23. Juli, ist um 16.30 Uhr der Lippische Orgelsommer in der Kirche zu Bergkirchen zu Gast.

An der Oestreich-Schuke-Orgel spielt die lettische Organistin Līga Auguste. Sie hat in Riga und Herford Orgel, Musiktheorie und Kirchenmusik studiert. Im Moment studiert sie an der Kirchenmusikhochschule Herford das Fach künstlerisches Orgelspiel auf Konzertexamen. Sie ist Kantorin des Kirchenkreises Vlotho und der St. Stephans-Kirchengemeinde in Vlotho.

Auf dem Programm stehen von Johann Sebastian Bach die Sinfonia aus der Kantate

„Wir danken dir” BWV 29 und die Triosonate G-Dur BWV 530.

Vom norddeutschen barocken Komponisten Matthias Weckmann ist die Choralfantasie über Luthers Lied „Nun freut euch, lieben Christen gmein” zu hören und von den beiden französischen Romantikern Louis Vierne und Gabriel Fauré „Clair de lune“ aus „Piéces de Fantasie” und die Pavane op. 50 von Fauré.

Werke aus dem Bereich der deutschen Romantik kommen von Josef Rheinberger mit 2. Sätzen aus der 20. Orgelsonate F-Dur op. 196 und

mit der Fuge über BACH op. 60, Nr. 2 von Robert Schumann zur Aufführung!

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt. Bei diesem Konzert und den nachfolgenden Mondscheinkonzerten bieten wir keine Reservierungen an.

Ab 15 Uhr finden Führungen zur Kirche statt.

Ebenfalls ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen

im Gemeindehaus.


Weitere Informationen erhält man unter www.bergkirchen.net

                                                Līga Auguste (Organistin)

Die Organistin und Kirchenmusikerin Līga Auguste kam über die Musiktheorie und die Orgel zur Kirchenmusik. Sie studierte zunächst an der Akademie der evangelisch-lutherischen Kirche Lettlands und an der Nationalen Musikakademie Jāzeps Vītols in Rīga.

Derzeit bildet sie sich an der Hochschule für Kirchenmusik Herford fort (Studiengang Künstlerisches Orgelspiel bei KMD Wolfgang Lüschen), wo sie bereits einen Masterabschluss erworben hat. Sie ist hauptamtliche Kirchenmusikerin der ev.-luth. St. Stephans-Kirchengemeinde in Vlotho.

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “5. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “5. Sonntag nach Trinitatis”

                                                  LeipzigJohann Sebastian BachBachfestBach-Museum!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 16.07.2017 begehen wir den 5. Sonntag nachTrinitatis

Der 5. Sonntag nach Trinitatis befaßt sich wieder mit der Gemeinde, diesmal ihrer Antwort auf Gottes Ruf. Nachfolge scheint so einfach, so schwierig, so abwegig, weil wir nicht so recht wissen, was Nachfolge ist. Die Lesungen dieses Sonntags wollen uns den Weg leiten. 

Am 5. Sonntag nach Trinitatis denken wir darüber nach, warum wir Jesus nachfolgen, und stellen fest, dass es dafür keine vernünftigen Gründe gibt. Der Glaube ist es, der uns an Jesus hält, auch dann, wenn andere, die Beweise sehen wollen, uns auslachen oder verspotten. Das wollen wir gerne ertragen, denn auch unser Herr wurde ausgelacht und verspottet.

Wochenspruch:  

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Eph 2, 8)

Wochenlied:

„Preis, Lob und Dank sei Gott, dem Herren“ (EG 245

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den 5. Sonntag nach Trinitatis

BWV   88 – Siehe, ich will viel Fischer aussenden

BWV  93 –  Wer nur den lieben Gott läßt walten

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten”

Kantate zum fünften Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

Nele Gramß, Sopran, / Marnix de Cat, Countertenor

Harry van Berne, Tenor

Gesualdo Consort Amsterdam

Leitung: Pieter-Jan Belder

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

BWV 93 “Wer nur den lieben Gott lässt walten

Agnes Mellon, Sopran / Charles Brett, Altus

Howard Crook, Tenor / Peter Kooy, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik 

Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 93 “Wer nur den lieben Gott lässt walten

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis

Deborah York, Sopran / Franziska Gottwald, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass;

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 07:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 88 „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor,

Oboen, Streicher und Basso continuo;

Johannette Zomer, Sopran; Bogna Bartosz, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdamer Barockchor; / Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman 

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 

Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 88 „Siehe, ich will viel Fischer aussenden“

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor,

Oboen, Streicher und Basso continuo;

Johannette Zomer, Sopran; Bogna Bartosz, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdamer Barockchor; / Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman 

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 88 “Siehe, ich will viel Fischer aussenden

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Rachel Nicholls, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass /

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Kantate: „Fahret auf in die Höhe, und werfet eure Netze aus““

Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis

Textdichter: Johann Conrad Lichtenberg,  (1689-1751)

Klaus Mertens  (Baß-Bariton)

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet

herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 88 “Siehe, ich will viel Fischer aussenden

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Rachel Nicholls, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass /

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 88 „Siehe, ich will viel Fischer aussenden”

Kantate zum fünften Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

Dorothee Mields, Sopran  / Terry Wey, Altus

Charles Daniels, Tenor  /  Harry van der Kamp, Bass

Gesualdo Consort Amsterdam

Leitung: Pieter-Jan Belder

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica

Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio KölnSendung: „Cantica

am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Antonio Vivaldi (1678-1741)

Vivaldis farbige Vertonung von Psalm 112

„Beatus vir“

Besonders bekannt ist der alttestamentliche Text durch die lateinischen Anfangsworte „Beatus vir“ (Wohl dem Mann). Thema ist der Segen der Gottesfurcht. Gepriesen wird im Psalm der Mensch, der ein gottgefälliges Leben führt. Den Gottlosen hingegen geht es schlecht. Antonio Vivaldi vertonte den Text im 18. Jahrhundert.

Der Venezianer ist bis heute vor allem für seine schwungvollen Violinkonzerte berühmt, besonders für den Konzertzyklus „Die vier Jahrzeiten“. Zu Lebzeiten war er ein bekannter Violinvirtuose, berühmt für seine Konzerte und Opern, von denen er rund 50 schrieb. Im Bereich des Instrumentalkonzertes komponierte er sogar rund 500 Werke. Daneben schrieb Vivaldi auch einiges an geistlicher Musik…..

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream: 

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate
BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

Kantate am 5. Sonntag nach Trinitatis

weitere Angaben werden nicht veröffentlich!

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Videos: 

Bach-Kantaten zum 5. Sonntag nach Trinitatis

 

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/YouTube: BW 88 –  Siehe, ich will viel Fischer aussenden – (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 93 –  Wer nur den lieben Gott läßt walten”   –  (Interpret:  S D G )

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/YouTube: BWV 167  –  Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe ”   –  (Interpret: Rilling )

BWV 167 Kantate zum Johannistag.

Der Johannistag (auch Johanni,  Johannestag) ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 5. Sonntag nach Trinitatis 

Divi Blasiuskirche, Mühlhausen am 23. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 93 “Wer nur den lieben Gott lässt walten“ 

Bach war zweiundzwanzig Jahre alt, als er sein zweites offizielles Amt antrat – in Mühlhausen. Er blieb dort nur ein Jahr, von Juni 1707 bis 1708. Alten Gerüchten zufolge hätten ihn die ständigen Streitereien zwischen dem Pietisten Johann Adolf Frohne, der das Pfarramt an der Blasiuskirche versah, wo er selbst angestellt war, und Georg Christian Eilmar, dem orthodox orientierten Pfarrer an St. Marien, der anderen Hauptkirche, aus der Stadt vertrieben. Eher plausibel für seine verfrühte Abreise ist die Erklärung, dass sich ihm die Gelegenheit bot, am Weimarer Hof die neue Orgel einzuweihen, ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte, stand doch in Aussicht, in einem anspruchsvollerem Umfeld mit einer Gruppe von Musikern zu arbeiten, die besser ausgebildet waren als jener zusammengewürfelte Haufe aus Nebenberuflern, Dilettanten und Stadtpfeifern, die ihm in Mühlhausen zugeteilt waren.

Doch Mühlhausen war eine freie Reichsstadt wie Lübeck, wo er unlängst erlebt hatte, wie Buxtehude ungehindert schaltete und waltete. Solche Städte waren weitgehend autonom, ihre Stadträte dem Kaiser in Wien direkt verantwortlich, nicht irgendeinem kleinen Landesfürsten der Umgebung, und so muss Mühlhausen für Bach durchaus reizvoll gewesen sein. Und hier formulierte er sein musikalisches Ziel – mit dem ‚Endzweck, nemlich eine regulirte kirchen music zu Gottes Ehren, und Ihren [der Gemeinde] Willen nach’ einzurichten, ein ungeheuer ehrgeiziges Unternehmen, wie seine spätere Leipziger Produktion beweisen würde. Vor seinem Weggang nach Weimar erklärte er in seinem Entlassungsgesuch den Mühlhausener Stadtvätern, ‚dass eine Enderung mir unvermuthet zu handen kommen, darinne ich mich in einer hinlänglicheren subsistence und Erhaltung meines endzweckes wegen der wohlzufaßenden kirchenmusic ohne verdrießlichkeit anderer ersehe’. Gleichwohl blieb Bach der Stadt danach noch viele Jahre in Freundschaft verbunden, kehrte zurück, um weitere ‚Rats-Stücke’ aufzuführen, und behielt wohl auch den Umbau der Blasiusorgel im Auge.

In der ersten seiner beiden Leipziger Kantaten für diesen Sonntag, BWV 93, verlegt sich Bach auf das Rezept, das gesamte Werk auf einen Choral zu gründen, der für den fünften Sonntag nach Trinitatis bestimmt ist und zu seinen deutlichen Favoriten gehört (wie es offensichtlich auch bei Brahms der Fall war, als er sein Deutsches Requiem schrieb): ‚Wer nun den lieben Gott lässt walten’, mit Text und Melodie von Georg Neumark (1641). Obwohl dieses Werk zu seinem zweiten Kantatenjahrgang gehört und die am Anfang stehende Choralfantasie entsprechend anspruchsvoll ist, scheint sich Bach zurück zu den Wurzeln seiner Kindheit zu begeben, nicht nur weil er dieses Lied so liebte, sondern auch in der Manier, wie er es in zweien der Sätze (Nr. 2 und 5) aufgliedert – nach der Frage-und-Antwort- Methode, mit der er seinen Katechismus lernte. Also nimmt er eine Strophe aus Neumarks Choral und sagt sie zeilenweise auf: ‚Was helfen uns die schweren Sorgen?’, ‚Was hilft uns unser Ach und Weh?’, immer vom Solisten ein wenig verziert.

Dann fügt er als freies Rezitativ den Antworttext ein: ‚Sie drücken nur das Herz mit Zentnerpein, mit tausend Angst und Schmerz’, und so weiter, wie bei einem mittelalterlichen Tropus. Das bedeutet, dass wir ständig auf der Hut sein müssen, was er mit Neumarks Choral anstellen wird (der ihm selbst wie auch seiner Gemeinde äußerst vertraut war), wie er ihn auf immer wieder überraschende Weise variiert, ausschmückt, verkürzt oder wiederholt – alles aus Gründen der Rhetorik und zur Steigerung des Ausdrucks. In der einleitenden Fantasie übernehmen die vier vokalen Concertisten paarweise die Führung und singen eine verzierte Version aller sechs Zeilen des Chorals, bevor er ‚sauber und ordentlich’ mit Blockakkorden harmonisiert vom (vollständigen) Chor vorgetragen wird, wobei sich die tiefen Stimmen schließlich zu einem schmückenden Kontrapunkt auffächern. Im mittleren Satz (Nr. 4) dieses symmetrisch gebauten Werkes hebt sich der Choral in seiner reinen Form von der Umgebung ab, wie die goldenen Initialien in einem mittelalterlichen Missale.

Vorgetragen wird er von den Violinen und Bratschen, während sich Sopran und Alt darauf beschränken, eine lyrische Verkürzung der Melodie auszuschmücken. In den beiden Arien ist ihre Verkleidung sogar noch subtiler. Paraphrasiert kehrt sie in der von Streichern begleiteten Tenor-Arie (Nr. 3) wieder. Wenn wir uns fragen, warum die Schritte dieses eleganten Passepieds aller zwei Takte abgebremst werden, so stellt es der Tenor klar: ‚Man halte nur ein wenig stille’ – und höre auf das, was Gott zu sagen hat. In der abschließenden Arie (Nr. 6), ‚Ich will auf den Herren schaun’, werden wir noch einmal zum Narren gehalten. In ihrem unbekümmerten Wortwechsel scheinen uns Sopran und Oboe zu versichern, dass wir uns in der Kantate zum ersten Mal in einer ‚choralfreien’ Zone befinden. Da eilt bei den Worten ‚Er ist der rechte Wundermann’ die Choralmelodie herbei und liefert unverändert den Abgesang. Man fragt sich, ob eine solche Fülle geistreicher und witziger Einfälle von Bachs Hörern goutiert wurde oder auf sie verschwendet war.

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzum “4. und 5. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 141 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Nicolas Robertson Tenor, zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den  4. und 5. Sonntag nach Trinitatis”   

Cover:  SDG 141 –  Vol. 3

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 141 – Vol. 3

Aufführungsorte:

Kantaten für den “4. und 5. Sonntag nach Trinitatis” 

Tewkesbury Abbey am 16. Juli 2000

Divi Blasiuskirche, Mühlhausen am 23.. Juli 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “4. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 24 – Ein ungefärbt Gemüte    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 177 – Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “5. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 71 – Gott ist mein König    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 88 – Siehe, ich will Fischer aussenden

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Ludwig Güttler (Trompete) – Thomanerchorplays Werke von J.S. Bach

1. Cantata No.148, Bringet dem Herrn Ehre seines Namens, BWV 148
2. Weihnachtsoratorium (Christmas Oratorio), in six parts, BWV 248
3. Easter Oratorio Kommt, eilet und laufet, BWV 249
4. Cantata No.19, „Es erhub sich ein Streit,“ BWV 19
5. Cantata No.31, Der Himmel lacht! die Erde jubilieret, BWV 31
6. Cantata No.19, Preise, Jerusalem, den Herrn, BWV 119
7. Cantata No.214, Tönet, ihr Pauken! Erchallet, Trompeten! BWV 214
8. Cantata No.103, Ihr werdet weinen und heulen, BWV 103
9. Ascension Oratorio, Lobet Gott in seinen Reichen, BWV 11
10. Cantata No.77, Du sollt Gott, deinen Herren, lieben, BWV 77
11. Cantata No.12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen, BWV 12
12. Cantata No.130, Herr Gott, dich loben alle wir, BWV 130
13. Christmas Oratorio, in six parts, BWV 248

Heidi Riess Contra-Alto
Peter Schreier Tenor
Siegfried Lorenz Baritone
Hermann-Christian Polster Bass

Tomanerchor
Conductor: Hans-Joachim Rotzsch

Neues Bachisches Collegium Musicum Lepipzig

Max Pommer Conductor

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach – Kantate BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

Vierter Satz (Arie) aus der Kantate BWV 93

Aus der reformierten Kirche Trogen, Schweiz

Chor und Orchester der J. S. Bachstiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Musikalische Leitung

Solisten:
Miriam Feuersinger – Sopran
Jan Börner – Alt


Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“

„Wir müssen durch viel Trübsal“ (BWV 146) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den dritten Sonntag nach Ostern, Jubilate genannt. Der früheste Termin für die erste Aufführung ist der 12. Mai 1726.

Zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Video: J.S. Bach, Kantate BWV 98Was Gott tut, das ist wohlgetan

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (BWV 98) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 10. November 1726 erstmals auf.

Ausführende:
| solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) |

Leitung: Kay Johannsen

Solisten:

Franziska Bobe, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Nils Giebelhausen, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Meike Güldenhaupt, Oboe

 

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 11.10.2013

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 159 „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“

ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 159 „Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“

Mini Leidenschaft

Eine Kantate für eine tolle Orgel und nur vier Sänger.

                                                          Wallonische Kirche Amsterdam

Dieses Stück erinnert an Bachs Matthäus- und Johannes Passion. In einem wunderbaren Dialog sagt Jesus, dass er nach Jerusalem geht. Die Seele (ein Alt) versucht ihn zu warnen: Sei vorsichtig, dein Kreuz wartet dort auf dich! Die Hauptthemen der Unterwerfung und des Leidens sind emotionale. Alto Alex Potter meint, dass ein solches Duett in Leipzig als ein Schock der Gemeinde ankommen muss. Die Idee von Bach als frommer Vater der Kirchenmusik entstand im neunzehnten Jahrhundert. Aber in Bachs Tagen waren gesungene Dialoge hauptsächlich mit der Oper verbunden, und sie hätten den frommen Verehrern unangenehm erschienen.

Die Kantate wurde für den letzten Sonntag vor der Fastenzeit geschrieben. In der letzten Arie singt der Bass „Es ist vollbracht“. Alex Potter: „Natürlich ist das kein tragisches Ende, da die Kreuzigung die Vollendung des Planes Gottes markiert. Hören Sie auf die Saiten, die eine Art Hallo-Effekt bilden wie der, den Christus in der Matthäus-Passion hatte, aber verloren, als er am Kreuz war. Jetzt ist der Heiligenschein zurückgekehrt, da Jesus über den Tod triumphiert und die Rettung gebracht hat.

Vier Solisten

Wir führen diese Kantate mit nur vier Sängern. Sie alle haben Solos, und das Stück schließt mit einem endgültigen Choral gesungen. In einigen Aufführungen kommen zusätzliche Sänger mit einem vierteiligen Finale zusammen und schaffen einen kleinen Chor. Wir wissen nicht, was Bach selbst tat, da es keinen Hinweis darauf gibt, wie viele Sänger er benutzen wollte.

                                                                                 Dirigent
                                                                         Jos van Veldhoven.

In dieser Aufführung haben wir uns für vier Solisten entschieden. Das macht die Linien ausdrucksvoller und man hört mehr Details. Für einen zwei- oder dreiteiligen Teil in Bachs Musik würde niemand daran denken, mehr Stimmen für jeden Teil zu verwenden. Aber wenn es vier Teile gibt, dann muss es plötzlich ein Chor werden. Ich denke, dass die Entscheidung, nur vier Sänger zu benutzen, für eine Kantate so gut gerechtfertigt ist, die nicht viele Instrumente beinhaltet „, sagt der künstlerischerische Leiter und Dirigent Jos van Veldhoven.

Lage und Orgel

Diese Aufnahme wurde in der Wallonischen Kirche im Herzen von Amsterdam gemacht. Nicht nur die Kirche hat eine gute Akustik, es ist auch ein Wallfahrtsort für Organisten wegen ihrer Müller-Orgel von 1739.

Organist Leo van Doeselaar: „Dies ist eines der schönsten kleinen Barock-Orgeln in den Niederlanden. Gustav Leonhardt war der Organist an der Wallonischen Kirche von 1959 bis 1982. Er hatte die Orgel in den ursprünglichen Zustand schon in den 60er Jahren wiederhergestellt. Es ist eine echte Pionier-Orgel „. Für diese Aufführung verwenden wir diese „große“ Orgel. Eine Kastenorgel ist ein Anachronismus, der in Bachs Tag nie benutzt wurde.

„In Bachs Kirchenmusik spielte die große Kirchenorgel immer die Continuo-Parts. Grundsätzlich hatte es die gleiche weiche Anmeldung wie eine Kastenorgel, aber die viel breiteren skalierten Pfeifen der Kirchenorgel bilden einen bedeutungsvolleren Bestandteil des Timbre eines barocken Ensembles. Für Choräle und Chöre der Barockzeit wurden stärkere Register benutzt und die Bassline auf dem Pedal gespielt, mit einem 16-Fuß-Kontrabassregister. Die Tatsache, dass es noch nie so getan wurde, ist eigentlich eine der unbeabsichtigten Verfälschungen des historischen Klangansatzes „, sagt Organist Leo van Doeselaar.

BWV
159

Titel
„Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem“

Genre
Kantate

Jahr
1729

Stadt
Leipzig

Texter
Christian Friedrich Henrici (alias Picander)

Gelegenheit
Sonntag Quinquagesima (der letzte Sonntag vor der Fastenzeit)

Uraufführung
27. Februar 1729

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Veröffentlichungs-Datum der Aufnahme: 14. Juli 2017

Aufnahmedatum am 22. Oktober 2016

Ort

Wallonische Kirche, Amsterdam

Sopran
Miriam Feuersinger
Alt
Alex Potter
Tenor
Thomas Hobbs
Bass
Stephan MacLeod

Dirigent
Jos van Veldhoven

Violine 1

Shunske Sato, Pieter Affourtit, Anneke van Haaften, Hanneke Wierenga

Geige 2

Sayuri Yamagata, Paulien Kostense, Annelies van der Vegt

Viola

Staas Swierstra, Jan Willem Vis

Cello

Lucia Swarts, Richte van der Meer

Kontrabass

Robert Franenberg

Oboe

Martin Stadler

Fagott

Benny Aghassi

Organ

Leo van Doeselaar

Cembalo

Siebe Henstra


Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit der Kantate BWV 159“

Herzliche Grüße

Karin

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “4. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunksendungen und Kantaten-Beschreibung für den “4. Sonntag nach Trinitatis”

                                                                  Nikolaikirche Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.07.2017 begehen wir den 4. Sonntag nachTrinitatis

Der 4. Sonntag nach Trinitatis wendet sich der Gemeinde zu. Sie wird als Gemeinde der Sünder gesehen, die der Gnade Gottes bedarf. Ohne die Erkenntnis der eigenen Sünde ist es unmöglich, die Gnade Gottes anzunehmen, weil man sie nicht für nötig hält. Selbstgerechtigkeit entsteht, die dann in Überheblichkeit und Menschenverachtung mündet. Wichtig ist der Aspekt der Gemeinschaft; wir sind Sünder eben nicht (nur) als Individuen, sondern als Gemeinschaft, indem wir z.B. durch Schweigen teilhaben an dem Unrecht, das an anderen durch Menschen unserer Gemeinschaft geschieht.Das Gleichnis vom verlorenen Schaf zeigt uns am 3. Sonntag nach Trinitatis, dass Gott gerade dem nachgeht, der in seiner Sünde gefangen ist. Wir freuen uns darüber, dass auf diese Weise auch Menschen zu seiner Gemeinde hinzukommen, die uns erst fremd und unbehaglich waren. Durch die Liebe Gottes, die in gleicher Weise uns wie ihnen gilt, werden wir fähig, diesen Menschen liebend zu begegnen.

Am 4. Sonntag nach Trinitatis werden wir daran erinnert, dass wir eine Gemeinde von Sündern sind, die der Vergebung bedarf. So haben wir auch nicht das Recht, unseren Nächsten zu richten. Wir wissen aber um die große Gnade, dass Gott gerade denen nachgeht, die in Schuld gefangen sind.

Wochenspruch:  

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal 6,2)

Wochenlied:

„O Gott, du frommer Gott“ (EG 495)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „4. Sonntag nach Trinitatis

BWV   24Ein ungefärbt Gemüte

BWV 177Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

BWV 185Barmherziges Herze der ewigen Liebe

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 177 “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Caroline Weynants, Sopran;  / Damien Guillon, Countertenor;

Marcus Ullmann, Tenor; / Lieven Termont, Bariton;

Gardellino

Leitung: Marcel Ponseele

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

BWV 177 “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate für den 4. Sonntag nach Trinitatis

Barbara Schlick, Sopran / René Jacobs, Altus

Nigel Rogers, Tenor

Knabenkantorei Basel / Linde Consort

Leitung: Hans-Martin Linde

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – 

Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 185 “Barmherziges Herze der ewigen Liebe

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Midori Suzuki, Sopran / Akira Tachikawa, Altus

Makoto Sakurada, Tenor / Stephan Schreckenberger, Bass

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 07:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 177 “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate am 4.Sonntag nach Trinitatis

Helmut Wittek, Knabensopran / Panito Iconomou, Knabenalt

Kurt Equiluz, Tenor / Robert Holl, Bass

Tölzer KnabenchorConcentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 177  “Ich ruf‘ zu dir, Herr Jesu Christ

Arleen Augér (Sopran)  Julia Hamari (Alt)

Peter Schreier (Tenor)

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 177 „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran;;  William Towers, Countertenor;

Kobie van Rensburg, Tenor

Monteverdi Choir  English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur 

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Georg Philipp Telemann  (1681-1767)

„Ein ungefärbt Gemüte“

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

„Angst und Jammer “

Els Crommen, Sopran;  Wilfried Jochens, Tenor;

Jan Vandercrabben, Bass

La Sfera del canto, Il Fondamento

Leitung: Paul Dombrecht

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet

herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um 08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 177 „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran;;  William Towers, Countertenor;

Kobie van Rensburg, Tenor

Monteverdi Choir  English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 177 „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”

Kantate zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Siri Thornhill, Sopran  Petra Noskaiová, Alt

Christoph Genz, Tenor /  Jan Van der Crabben, Bass

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Domradio Köln
Sendung: „Cantica“
Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio KölnSendung: „Cantica“

am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Max Bruch  (1838-1920)

Max Bruchs Lied von der Glocke Vertonte „Bibel des Kleinbürgers“

Max Bruch bezeichnete sein weltliches Oratorium über Friedrich Schillers Ballade „Das Lied von der Glocke“ als ‚das beste Werk seines Lebens‘.

Die Älteren mussten es noch in der Schule auswendig lernen: Friedrich Schillers „Lied von der Glocke“, jenes Gedicht, das den Vorgang eines Glockengusses beschreibt und dabei mit verschiedenen Stationen im Leben der Menschen in Verbindung bringt. Schiller schrieb sein Gedicht 1799 auch unter den Eindrücken der Auswirkungen der Französischen Revolution, was sich in der detaillierten Beschreibung des bürgerlichen Lebens niederschlägt. Der Text dieser Ballade ist einige Male vertont worden. Der gebürtig aus Köln stammende Komponist und Dirigent Max Bruch vollendete seine Vertonung im Jahr 1878…

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream: 

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate
BWV 177Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ

Kantate am 4. Sonntag nach Trinitatis

weitere Angaben werden nicht veröffentlich!

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Videos: 

Bach-Kantaten zum 4. Sonntag nach Trinitatis 

BWV   24 – Ein ungefärbt Gemüte

BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe 

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YouTube: BW 24 –  Ein ungefärbt Gemüte”   –  (Interpret: Koopman  )


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YouTube: BWV 177 –  Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”   –  (Interpret: Koopman )

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YouTube: BWV 185  –  Barmherziges Herze der ewigen Liebe ”   –  (Interpret: Koopman )

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 4. Sonntag nach Trinitatis 

Tewkesbury Abbey am 16. Juli 2000

Kantaten-Beschreibung: BWV 185 “Barmherziges Herze der ewigen Liebe“ 

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BWV 185 “Barmherziges Herze der ewigen Liebe

ist viel älteren Datums. Bach komponierte das Werk 1715 in Weimar auf einen Text von Salomo Franck, führte es 1723 noch einmal in Leipzig auf und zuletzt 1746/47. Unserer eigenen Aufführung legte wir die letzten Überarbeitungen zugrunde. Whittakers Analyse verfängt sich in dem ‚Dornenrosen’ des Franck’schen Textes, die ‚in so reichem Maße dem jungen Komponisten auf den Weg’ gestreut werden, während Albert Schweitzer der Meinung ist, die Schönheit dieser Kantate werde‚ durch den trockenen moralisierenden Text etwas beeinträchtigt’. Ich bin mir nicht so sicher. Bach findet geeignete Mittel, Francks harmlose Paraphrase der Weisung des Evangeliums ‘Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist’ auf überzeugende Weise wiederzugeben.

Das einleitende Duett, für Sopran und Tenor mit Cellobegleitung und als Siciliano angelegt, wird von einem warmen Glanz umhüllt, und Triller auf betonter Zählzeit deuten auf die ‚Flamme der Liebe’ hin, die uns ‚zerschmelzen’ möge. Unterdessen wird Agricolas Choralmelodie ‚Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ’ von einem Clarino intoniert, das über den beiden liebeheischenden Verszeilen schwebt. Das sanfteste Accompagnato für Alt und Streicher (Nr. 2), das sich vorstellen lässt, rühmt die Tugenden der Barmherzigkeit und Vergebung – und scheitert fast an den Worten: ‚Macht euch ein Kapital, das dort einmal Gott wiederzahlt mit reichen Interessen’. Der Gedanke, der diesem Bild zugrunde liegt, wird in den üppigen instrumentalen Texturen der mittleren Arie für Alt, Oboe und Streicher näher erläutert: ‚Sei bemüht in dieser Zeit, Seele, reichlich auszustreuen’ (Nr. 3), dem einzigen Satz der Kantate in einer Durtonart, darin Bach die Gesten des Sämanns in der Melodieführung nachzeichnet und gleichzeitig auf die in Aussicht stehende reiche Ernte verweist. Nathalie Stutzmanns volle, doch klare Altstimme schien für diese Arie wie geschaffen, erst recht im gleißenden Nachmittagslicht der Tewkesbury Abbey.

Die abschließende Arie ist für Bass und eine Continuobegleitung im Oktavabstand bestimmt, an der sich alle Streicher beteiligen. Zu Beginn, wo sie aus dem Arsenal der zeitgenössischen Scarlatti-Oper schöpft, lässt sie das Allerschlimmste befürchten. Doch sobald ein Text das Wort ‚Kunst’ enthielt, spornte er Bach offenbar zu schöpferischen Höhenflügen an, und hier werden wir nicht enttäuscht, weder durch die genialen Lösungen, die er zur Verarbeitung des nicht gerade verheißungsvollen Materials findet (darunter ein Kanon mit einer Zählzeit Abstand zwischen Stimme und Continuo), noch durch die behutsame parodistische Manier, in der er das rhetorische Imponiergehabe eines großspurigen Predigers porträtiert. Herzog Wilhelm Ernst neigte dazu, seiner Entourage mitsamt Diensboten Predigten zu halten oder ihre Kenntnisse des Katechismus stichprobenweise zu überprüfen. War er hier die Zielscheibe? Sicher nicht, auch wenn sich das Verhältnis zwischen ihm und seinem Konzertmeister bald verschlechtern würde.

© John Eliot Gardiner 2008

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von J.E. Gardiner

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Kantaten-Beschreibungen zum “4. und 5. Sonntag nach Trinitatis”   

               Gardiner Reisetagebuch SDG 141 zum Download als PDF

Künstler-Beitrag:  Nicolas Robertson Tenor, zum Download  als PDF  

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CD’s vom Label SDG  

Link  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

CDs – Bach-Kantaten:  für den  4. und 5Sonntag nach Trinitatis”

  

Cover:  SDG 141 –  Vol. 3

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 141 – Vol. 3

Aufführungsorte:

Kantaten für den “4. und 5. Sonntag nach Trinitatis” 

Tewkesbury Abbey am 16. Juli 2000

Divi Blasiuskirche, Mühlhausen am 23.. Juli 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:

Kantaten für den “4. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 24 – Ein ungefärbt Gemüte    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 185 – Barmherziges Herze der ewigen Liebe  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 177 – Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ  

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

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CD –  z w e i  – Inhalte:

Kantaten für den “5. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV 71 – Gott ist mein König    

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3 

BWV 93 – Wer nur den lieben Gott lässt walten

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

BWV 88 – Siehe, ich will Fischer aussenden

Gardiner Pilgrimage CD 141 Vol. 3

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine Werke zyklisch aufgeführt.

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Informationen zu den Zyklen:

Für Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt:  Anfang November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

J.S. Bach – Kantate  BWV 23 Du wahrer Gott und Davids Sohn“

„Du wahrer Gott und Davids Sohn“ (BWV 23) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Köthen für den Sonntag Estomihi und führte sie in Leipzig vermutlich erstmals am 7. Februar 1723 auf.

i. Duet aria (soprano, alto): Du wahrer Gott und Davids Sohn
ii. Recitative (tenor): Ach! gehe nicht vorüber
iii. Chorus: Aller Augen warten, Herr
iv. Chorale: Christe, du Lamm Gottes

Thomaner Johannes Hildebrandt, soprano
Thomaner Jakob Feyer, soprano
Thomaner Jakob Wetzig, alto
Thomaner Henrik Weimann, alto
Tobias Hunger, tenor
Gotthold Schwarz, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

J.S. Bach – Cantata BWV 79 – Rudolf Lutz/audience singing Chorale

Singen mit der J.S. Bach-Stiftung – Rudolf Lutz über seinen erfolgreichen Versuch, einen Choral zusammen mit den Konzertbesuchern einzuspielen und was das Choralsingen zu Luthers Zeiten für eine Bedeutung hatte.


Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download 

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 185 „Barmherziges Herze der ewigen Liebe“

„Barmherziges Herze der ewigen Liebe“ (BWV 185) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1715 in Weimar für den 4. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 14. Juli 1715 erstmals auf.

Zum Video in das Foto oder diesen Text anklicken..!!


J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Video:  J. S. Bach, Kantate BWV 98 „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1726 in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 10. November 1726 erstmals auf.

solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Solisten:
Franziska Bobe, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Nils Giebelhausen, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Meike Güldenhaupt, Oboe

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 11.10.2013


Bach XXI – ein Jahrtausendprojekt in Graz (Österreich)

Es ist ein Jahrtausendprojekt, dem Umfang und der Bedeutung des Gesamtwerkes angemessen:

Die Domkantorei Graz und die Capella Leopoldina

präsentieren Johann Sebastian Bachs Kantaten; vollständig und zu den Festen im Kirchenjahreskreis, für die sie komponiert wurden.

Drei Abende pro Saison sind ganz dem Schaffen des Leipziger Thomaskantors verschrieben, dessen musikalische Deutung der Grundinhalte christlichen Glaubens eine spirituelle Dimension erreicht, die in der Musikgeschichte sicher einmalig ist.

Die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis, der barocken Klangrede, bestimmen den Grazer Zyklus; musiziert wird auf historischen Instrumenten. Der sakrale Raum des Domes bildet den idealen Rahmen für das Ereignis – eine Synthese aus künstlerischer Qualität und tief empfundener Gläubigkeit.

BACH XXI stellt eines der größten und langfristigsten Projekte dar. Dieses Projekt ist auf 18 Jahre anberaumt und ist somit eines der umfangreichsten Projekte der österreichischen Musikgeschichte.

Als Grundlage der Aufführungen dienen uns die überlieferten Daten zu Besetzungsgröße (wie z.B. Anzahl der erhaltenen Stimmen) einerseits; andererseits orientieren wir uns auch nach Bachs „Entwurff einer wohlgestalten Kirchenmusik“. So wird jede Kantate auf die einzelnen Anfordernisse (auch des Aufführungsortes) und wissenschaftlichen Grundlagen geprüft und entsprechend besetzt aufgeführt.

Musik-Aufnahmen sind im Internet nicht vorhanden!

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Nächster Konzert-Termin: 12.08.2017

BACH XXI Serie XX / 3. Abend

20.00 Uhr, Mausoleum

„BARMHERZIGES HERZE DER EWIGEN LIEBE“

Kantaten zum 4., 6. und 10. Sonntag nach Trinitatis

19.00 Uhr Werkeinführung

DOMKANTOREI

CAPELLA FERDINANDEA VOCALISNeue Grazer Hofkapelle

Capella Leopoldina

Leitung:  JOSEF M. DOELLER

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht den Orgel-Choral – BWV 739 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

ALL OF BACH veröffentlicht den Orgel-Choral – BWV 739 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

„Gefüllt mit Optimismus, lässt Bach die Orgel in den höheren Regionen erfreuen.“

‚Schön‘, ’süsse‘, ‚lieblich‘, ‚freundlich‘, ‚herrlich‘, ‚grob‘, ‚ehrlich‘, ‚reich‘, ‚hoch‘ und ‚prächtig‘. Das sind die Worte, die über den Morgenstern im Titel dieser Choräle arrangiert wurden. Dieser Morgenstern bezieht sich gewöhnlich auf die Venus, den Planeten, der kurz vor der Morgendämmerung hell in den Himmel leuchtet. Hier ist natürlich der Morgenstern Jesus Christus.

Die wunderschönen, optimistischen Worte sind hervorragend von der Musik abgestimmt, in der sich die Orgel von Anfang bis Ende in den höheren Regionen freut. Es ist so weit, daß es schwer ist, die ursprüngliche Melodie zu erkennen, die zuerst in langen Tönen im oberen Teil und dann im Pedal erscheint. Nach etwa fünf Minuten ist diese Anordnung auf der langen Seite für ein chorales Präludium, das zu viel Spekulationen geführt hat, worum es bestimmt war. Angesichts der verschiedenen variantenartigen und eigenständigen Dekorationen, die einander folgen, könnte man das eine „freie“ Choralphantasie im Stil von Buxtehude und seinen Zeitgenossen nennen.

                                                                            Organist Theo Jellema

Die Papieranalyse hat gezeigt, dass das Stück zwischen 1703 und 1709 notiert worden sein muss. Die Partitur ist das älteste überlebende Manuskript von Bach. Es ist leicht, den geistigen Sprung von diesem Manuskript zu Bachs berühmter Reise nach Norddeutschland im Jahre 1705 zu machen, um den berühmten Organisten Dietrich Buxtehude zu hören. Vielleicht wollte er dieses Stück dem großen Meister zeigen, oder vielleicht ist es eine Komposition, die die Inspiration des jungen Bachs in Lübeck ausdrückt. Es ist klar, dass er auch hier alle seine Beispiele übertroffen hat. „Der jugendliche Überschwang“, schreibt Bach-Biograph Christoph Wolff, „grenzt an Übertreibung hier und da“. Die üppige „Coda“ in den letzten Takten wäre vor allem mit vielen Hörern nicht gut gegangen. Auf jeden Fall war Bach stolz auf diese Choralphantasie, von der er immer eine ordentliche Kopie hielt.

BWV
739

Titel
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Genre
Orgelarbeit (Chorale Arrangement)

Jahr
Ca. 1705

Stadt
Arnstadt

Besondere Hinweise
Das Arrangement ist eine der Gruppen von ein paar Dutzend verstreuten Orgelchoranden von Bach, die nicht auf ein Erstellungsdatum oder eine Gelegenheit zurückverfolgt werden können.

Besetzung:

Veröffentlichungsdatum
7. Juli 2017

Aufnahmedatum
24. August 2015

Ort
Stiftskirche St. Georg, Goslar-Grauhof

Organ
Christoph Treutmann, 1731

ORGANIST
Theo Jellema


Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 739“

Grüße Karin

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