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Johann Wolfgang von Goethe (Deutscher Spielfilm von 2010)


Johann Wolfgang von Goethe (Deutscher Spielfilm von 2010)

Goethe! ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Philipp Stölzl aus dem Jahr 2010. Die Produktion basiert auf einem gemeinsamen Drehbuch Stölzls und der Autoren Alexander Dydyna und Christoph Müller und berichtet vom Sommer 1772, in dem sich der damals noch junge Johann Wolfgang Goethe in Charlotte Buff verliebte – eine Episode seines Lebens, die er anschließend zu seinem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers verarbeitete. Die Titelrolle übernahm Alexander Fehling. Lotte Buff wurde mit Miriam Stein und Kestner mit Moritz Bleibtreu besetzt.

Das Liebesdrama wurde von Senator Film und Deutschfilm produziert und zwischen August und Oktober 2009 vorwiegend in Ostdeutschland und Tschechien gedreht. Bis Ende 2011 erreichte Goethe! in Deutschland über 740.000 Kinobesucher.

Die Freiheiten, die sich der Film nimmt, begründet der Produzent Christoph Müller folgendermaßen: „Das Filmduell zwischen Goethe und Kestner hat in Wirklichkeit nicht stattgefunden. Belegt ist aber, dass Goethe Kestner den Tod wünschte. Solch eine Tatsache könnte man natürlich in einen Dialogsatz einbauen. Doch viel filmischer ist es, dieses Motiv dramatisch umzusetzen, um auszudrücken, was Goethe tatsächlich bewegte. Die Duellsequenz veräußert sozusagen Goethes wahres Gefühl.“ Dass entgegen der im 18. Jahrhundert geltenden gesellschaftlichen Konvention und entgegen der Romanvorlage Johann mit Lotte intim wird, rechtfertigen die Filmemacher damit, dass sich in der Wolkenbruchszene ihre und „unsere“ „Liebeserwartung“ erfülle. Schließlich, so Regisseur Stölzl, müsse der Film der Kategorie „romantischer Liebesfilm“ zugeordnet werden, der besonders Frauen ab 25 Jahren ansprechen solle.

Der Kanon Bona nox! (KV 561), den Goethe in dem Film zur Begeisterung Lottes und vor allem ihrer jüngeren Geschwister mit ihnen singt und auf dem Clavichord begleitet, wurde von Wolfgang Amadeus Mozart erst im Jahre 1788, also 16 Jahre nach der Filmhandlung geschrieben.

Goethe! is a German feature film directed by Philipp Stölzl from the year 2010. The production is based on a common script by Stölzl and the authors Alexander Dydyna and Christoph Müller and reports from the summer of 1772, in which the then still young Johann Wolfgang Goethe fell in love with Charlotte Buff – an episode of his life, which he then worked on to his epistolary novel The Sorrows of Young Werther. The title role was taken over by Alexander Fehling. Lotte Buff was cast with Miriam Stein and Kestner with Moritz Bleibtreu.

The love drama was produced by Senator Film and Deutschfilm and filmed between August and October 2009 mainly in East Germany and the Czech Republic. By the end of 2011, Goethe! in Germany more than 740,000 moviegoers.

The freedom that the film takes, the producer Christoph Müller justifies as follows: „The film duel between Goethe and Kestner did not actually take place. But it is proven that Goethe wished Kestner to die. Of course, such a fact could be incorporated into a dialogue sentence. But it is much more cinematic to dramatically implement this motif in order to express what actually moved Goethe. The duel sequence sells Goethe’s true feeling, so to speak. „[11] Contrary to the 18 th century social convention and contrary to the novel Johann becomes intimate with Lotte, the filmmakers justify the fact that in the cloudburst scene their and“ our „“ love expectation “ fill [12]. Finally, according to director Stölzl, the film must be assigned to the category „romantic love film“, which should appeal to women from the age of 25. [13]

The canon Bona nox! (K. 561), the Goethe in the film to the enthusiasm of Lottes and especially their younger siblings with them singing and accompanied on the clavichord, was written by Wolfgang Amadeus Mozart only in 1788, 16 years after the film act.

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ALL OF Bach veröffentlicht das Orgelwerk BWV 527 „Trio-Sonate 3 d-Moll“


ALL OF Bach veröffentlichte das Orgelwerk BWV 527 „Trio-Sonate 3 d-Moll“

„Einfache Konversation“

Bachs einfachste Trio-Sonate ist ein großartiges Duett.

Sätze
  • Andante 2/4 d-Moll
  • Adagio e dolce 6/8 F-Dur
  • Vivace 3/8 d-Moll

Bach verwendete den langsamen Satz später als Mittelsatz für sein Tripelkonzert (BWV 1044) und fügte dazu eine vierte Stimme hinzu. Unabhängig davon bearbeitete Wolfgang Amadeus Mozart später den gleichen Satz für Streichtrio.

                                     Große oder St.-Bavo-Kirche, Haarlem (Holland)

Zu den Ohren des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts – Komponisten wie Mattheson, Rousseau und Schubart, der Schlüssel von d-Moll vertreten Melancholie, Hingabe, Feierlichkeit und Ernst. Und Bach mußte ähnliche Ideen haben, da die Eröffnung dieser Sonate in d-Moll einen unsicheren und nachdrücklich andanten Klang hat. Nach diesem vorläufigen Start startet Bach ins Experimentieren, indem er fast immer die Motive jongliert und nach neuen Schlüsseln sucht.

Das ganze Stück ist wie ein einfaches Gespräch zwischen den beiden Oberteilen aufgebaut, begleitet von einem Kontinuums Bass. Die Adagio (die Komposition wurde später Adagio e dolce) scheint ein elegantes, unkompliziertes Flötenduett zu sein. Bach verwendete es selbst in seinem Konzert in a-Moll, BWV 1044, und Mozart benutzte es in seinem String-Trio, KV 405a.

Der letzte Satz, ein üppiger Vivace, macht auf jeden Fall mehr technische Anforderungen an den Organisten. In ihrer Form ähnelt diese zweiteilige Fuge einem Rondo, mit einem Katalog von Nachahmung von Triplet-Figuren, die von Teil zu Teil springen, zwischen den Wiederholungen des Themas.

Orgel
Diese Aufnahme wurde auf der berühmten Müller-Orgel im Dom von Saint Bavo in Haarlem gemacht. Es ist ein ganz besonderes Instrument von 1738. Sowohl Georg Friedrich Händel als auch Wolfgang Amadeus Mozart reisten nach Haarlem, um diese Orgel zu spielen! Händel freute sich besonders über das ungewöhnliche Vox Humana Register. Die Orgel hat über 5000 Pfeifen, geteilt über 64 Register, mit drei Handbüchern und einem Pedal.

                             St. Bavo-Church in Haarlem. Große Müller-Orgel

Sechs Trio-Sonaten, BWV 525-530

Um 1727-1730 führte Bach ein neues Orgel-Genre ein: die Trio-Sonate. Diese Art von Sonate – mit zwei melodischen Instrumenten und Bass, oder Solist und Keyboard – war schon lange in der barocken Kammermusik, aber die drei Teile waren noch nie zuvor auf einem Instrument zu hören. Durch eine schlaue Registrierung ist es möglich, eine Fülle von Klängen auf der Orgel zu erreichen, aber das ist nur der Anfang, da die sechs Sonaten als äußerst schwierig angesehen werden. Schweitzer sagt zum Beispiel, dass „diejenigen, die diese Sonaten gründlich praktiziert haben, in der alten oder der modernen Orgelliteratur keine Probleme mehr haben werden. […] Er hat absolute Präzision in seinem Spiel erreicht – der ultimative Zustand der wahren Orgelkunst. In diesem komplizierten Trio-Stück ist auch die kleinste Unregelmäßigkeit mit schrecklicher Klarheit zu hören. „

Biograph Forkel bemerkte, dass Bach die Sammlung (oder aus dem früheren Material transkribiert) für die Studien von Wilhelm Friedemann, die er „so trainiert, und er wurde später der große Organist“. Vielleicht ist dieser Kontext auch der Grund dafür, dass er hier und da den italienischen Konzertstil galantisch berührt, inspiriert von den Opern in Dresden, von denen Friedemann anscheinend ein großer Fan war. Die Sonaten blieben für eine lange Zeit einflussreich, auch auf dem jungen Mendelssohn zum Beispiel. Ungeachtet seiner Kammermusik Ursprünge, ist dies Out-and-out-Keyboard-Musik, mit einer einzigartigen Interaktion zwischen beiden Händen. Die fast endlose Variation der Form macht die Kollektion zu einer eigenen Welt.

BWV 527
Titel Sonate Nr. 3 in d-Moll
Genre-Orgel-Arbeit (Trio-Sonate)
Serie sechs Sonaten
Jahr 1727-1732
Stadt Weimar / Leipzig

Besonderer Hinweis:
Bach arrangierte den zweiten Satz für das Konzert in a-Moll für Flöte, Violine und Cembalo, BWV 1044.

Zum Anhören in das Foto oder in diesen Text klicken !

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Weitere Angaben von All of Bach:

release date 10. März 2017
recording date 21. September 2016
Location St-Bavokerk, Haarlem
Organist Matthias Havinga
Organ Müllerorgel

„Ich wünsche viel Freude“ – mit der wunderbaren Trio-Sonate!

Grüße sommerk

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Radiotipps zur Karwoche 2012 mit Bachs Matthäus-Passion und Johannes-Passion und anderer Passionsmusik


Links zu den Radiosendern sind auf der Seite WebRadios zu finden.

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2.4.

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SR 2
20:04-22:30
Reinhard Keiser
Die Brockes-Passion
Zsuzsi Tóth, Sopran (Tochter Zion – Magd 1 – Gläubige Seele 1);
Jan Van Elsacker, Tenor (Evangelist);
Peter Kooij, Bass (Jesus);
Vox Luminis
Les Muffatini
Dirigent: Peter van Heyghen
Konzert vom 1. April 2012 aus dem AMUZ, Antwerpen

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3.4.

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Deutschlandradio
22:00-22:30
Alte Musik
Nicht des Predigers wegen …“
Leipziger Passionsaufführungen im 18. Jahrhundert
Von Andreas Glöckner

„Des Predigers wegen wären die Leute gewißlich nicht so zeitig und mit so grossem Gedräng in die Kirche gekommen, sondern – wie vermutlich – der Music wegen“, bemerkte ein Leipziger Theologiestudent über eine Passionsaufführung im Jahre 1721. Schon zu jener Zeit galt die alljährliche Passionsdarbietung als das zentrale Musikereignis im Kirchenjahr – nicht nur in der städtischen Musikpflege, sondern auch an den mitteldeutschen Höfen.
Johann Sebastian Bach hat mit seinen Passionsmusiken alles bisher Dagewesene weit in den Schatten gestellt. Leider sind von den fünf Werken, die er nach Aussage eines Ende 1750 verfassten Nachrufes komponiert haben soll, nur zwei vollständig überliefert. Sei über 100 Jahren versucht die Bach-Forschung, das Rätsel der verschollenen Passionen aufzuklären und ist dabei nur teilweise erfolgreich gewesen. Bachs Nachfolger im Thomaskantorat haben die Tradition der Passionsaufführung fortgeführt, jedoch hatte diese in späteren Jahren (seit 1766) nicht mehr denselben Stellenwert wie in seiner Amtszeit.

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5.4. – Gründonnerstag

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DRS II
15:30 – 17:00
Fiori Musicali
Stabat Mater
Vertonungen von Domenico Scarlatti, Antonio Vivaldi, Emanuele Astorga.

Klara (Belgien)
19:00-22:00
J.S.Bach: Johannespassion
Ruth Ziesak, Sopran
Andreas Scholl, Altus .
James Gilchrist, Tenor Evangelist,
Erik Stoklossa, Tenor Arien
Dietrich Henschel Bass Arien
York-Felix Speer, Bass Christus
Nederlands Kamerkoor
Le Concert Lorrain
Christoph Prégardien, Dirigent
VRT-opname – [1:50:00]

http://radio.klara.be/radio/10_programmas.php?datum=120405&xml_program=KL14120405OLOG.xml
oder
http://www.worldconcerthall.com/en/schedule/bachs_st_john_passion_from_antwerp/2938/

Download des Programmheftes als PDF (in Niederländisch)

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6.4. – Karfreitag

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Nordwestradio
13:05-15:00
u.a.:
Gottfried Heinrich Stölzel
Teil I und II aus Brockes Passion „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“
Constanze Backes und Dorothee Mields, Sopran
Henning Voss, Altus
Knut Schoch und Andreas Post, Tenor
Florian Mehltretter und Klaus Mertens, Bass
Kammerchor Michaelstein
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy

MDR figaro
13:05-15:45
Georg Philipp Telemann: „Der Tod Jesu“, Passionsoratorium TWV 5:6
Caroline Weynants, Sopran
Ria Struyven, Sopran
Clint Van der Linde, Alt
Marion Kreike, Alt
Gerd Türk, Tenor
Roel Willems, Tenor
Hugo Oliveira, Bass
Jan Matthé, Bass
Il Fondamento
Leitung: Paul Dombrecht
(Aufnahme vom 10. März 2012 aus der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“)

HR 2
15:05-17:00
Carl Heinrich Grauns Oratorium
„Der Tod Jesu“
Dorothe Mields und Joanne Lunn, Sopran / Thomas Hobbs, Tenor / Sebastian Noack, Bariton
Collegium Vocale Gent
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Daniel Reuss

(Aufnahme vom 8. April 2011 im „De Bijloke“, Ghent)
Seit seiner Uraufführung im Jahre 1755 war „Der Tod Jesu“ des königlich-preußischen Hofkapellmeisters Carl Heinrich Graun (1704-1759) für mehr als hundert Jahre das erfolgreichste deutsche Passionsoratorium. So wurde es im 19. Jahrhundert alljährlich für den königlichen Hof in Berlin aufgeführt, bis man 1858 zu Bachs Matthäus-Passion wechselte. Der Musikjournalist Detmar Huchting schreibt über Grauns Oratorium: „Im Gegensatz zur oratorischen Passion, die das Geschehen um den Kreuzestod Jesu jeweils auf der Grundlage eines der vier Evangelientexte dramatisch gestaltet, stellt Grauns ’Der Tod Jesu‘ ein meditatives Passionsoratorium dar, in dem die menschliche Nachempfindung der Leidensgeschichte das Übergewicht gegenüber der theatralischen Nacherzählung des Opfertodes des Erlösers Jesu Christi als heilsgeschichtliches Zentralgeschehen erhält.“ hr2-kultur sendet heute die Aufnahme von Grauns Oratorium „Der Tod Jesu“ aus dem Konzertsaal De Bijloke in Gent unter der musikalischen Leitung von Daniel Reuss.

SWR 2
17:05-21:00
Musik zum Karfreitag – LIVE
J
ohann Sebastian Bach:
Matthäuspassion

Mark Padmore (Evangelist)
Michael Nagy (Christus)
Julia Doyle, Grace Davidson (Sopran)
Damien Guillon, Robin Blaze (Altus)
Thomas Hobbs, Hans Jörg Mammel (Tenor)
Peter Kooij, Stephan MacLeod (Bass)
Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)

„Andere verteidigen ihre interpretatorische Freiheit, aber das ist nur falsche Routine. Ich verteidige die Partitur.“ Wie hier in einem „Zeit“-Interview scheut der belgische Dirigent Philippe Herreweghe auch sonst klare Worte nicht. Er ist einer der wenigen echten Stars der Alte-Musik-Szene – mit einem für diese Szene typischen verwinkelten Lebensweg. Herreweghe begann als Psychiater. Er weiß, wovon er redet, wenn er Komponisten auf die Couch legt: „Bachs Konzeptionen sind unglaublich gesund und tief, er hat überhaupt nichts Autistisches. Er ist eine Quelle reinen Wassers.“

NDR, Nordwestradio,kulturradio rbb, MDR figaro, HR 2, SR 2, BR klassik
19:00 – 22:30(23:00)
Johann Sebastian Bach
Matthäus-Passion BWV 244
Christina Landshamer, Sopran
Matthias Rexroth, Altus
Wolfram Lattke, Tenor
Klaus Mertens und Gotthold Schwarz, Bass
Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Leitung: Georg Christoph Biller
Live-Übertragung aus der Thomas-Kirche in Leipzig

Ö1
19:30-22:15
Johann Sebastian Bach: „Matthäus-Passion“, BWV 244
Maximilian Schmitt (Evangelist);
Tobias Berndt (Christus),
Christina Landshamer,
Franziska Gottwald,
Lothar Odinius,
Markus Eiche
RIAS Kammerchor;
Concerto Köln,
Dirigent: Hans-Christoph Rademann;
(aufgenommen am 22. April 2011 in der Berliner Philharmonie).
Präsentation: Bernhard Trebuch

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7.4. – Karsamstag

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nordwestradio
17:05-19:00
Wolfgang Amadeus Mozart
Passionskantate „Grabmusik“ KV 42
Ann Murray, Sopran
Stephen Varcoe, Bass
Südfunk-Chor
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Leitung: Neville Marriner
Tomaso Giovanni Albinoni
Adagio
Il Giardino Armonico
Johann Kuhnau
Passionsmotette „Tristis est anima mea
Wilhelmshavener Vokalensemble
Leitung: Ralf Popken
Gottfried Heinrich Stölzel
Teil III und IV aus Brockes Passion „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“
Constanze Backes und Dorothee Mields, Sopran
Henning Voss, Altus
Knut Schoch und Andreas Post, Tenor
Florian Mehltretter und Klaus Mertens, Bass
Kammerchor Michaelstein
Telemann-Kammerorchester Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy
Am Mikrofon: Wolfgang Stapelfeldt

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8.4. – Ostersonntag

NDR
22:05 – 24:00
Musikfest Bremen

Buxtehude, Bach
Bach Collegium Japan
Arp-Schnitger-Festival II

Dietrich Buxtehude:
Präludium in g
Vater unser im Himmelreich, Choralbearbeitung
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, Choralfantasie

Johann Sebastian Bach:
Gott, man lobet dich in der Stille, Kantate BWV 120
Dietrich Buxtehude:
Te Deum laudamus, Choralfantasie
Johann Sebastian Bach:
Der Friede sei mit dir, Kantate BWV 158
Wir danken dir, Gott, wir danken dir, Kantate BWV 29
Bach Collegium Japan:
Rachel Nicholls, Sopran
Robin Blaze, Countertenor   
Gerd Türk, Tenor    . 
Peter Kooy, Bass
Masato Suzuki, Orgel
Ltg.: Masaaki Suzuki
Aufzeichnung vom 30. August in der St. Cyprian- und Corneliuskirche, Ganderkesee

Der japanische Dirigent, Organist und Cembalist Masaaki Suzuki hat 2011 den Musikfest-Preis Bremen erhalten. Mit dieser Auszeichnung werden seit 1998 Solisten, Dirigenten und Ensembles geehrt, die in der internationalen Musikwelt Akzente setzen und das Musikfest Bremen maßgeblich bereichern. Bereichert hat der Spezialist für Alte Musik Suzuki das Musikfest Bremen in jüngster Zeit auch durch seine künstlerische Leitung des Arp-Schnitger-Festivals, einer Konzertreihe innerhalb des Festivalprogramms, die in ausgewählten Kirchen der Region mit originalen Instrumenten des berühmten Orgelbauers veranstaltet wird.

„Buxtehude & Bach & Schnitger“ war das Konzert des Bach Collegiums Japan unter Masaaki Suzukis Leitung in der St. Cyprian und Cornelius Kirche Ganderkesee betitelt. An der Schnitger-Orgel spielte Masaaki Suzukis 1981 in Den Haag geborener Sohn Masato Suzuki, Gesangssolisten des Abends waren Rachel Nicholls, Sopran, Robin Blaze, Countertenor, Gerd Türk, Tenor und der Bassist Peter Kooy. Jeweils drei Werke von Johann Sebastian Bach und dem von ihm viel bewunderten Dietrich Buxtehude wurden unter Beteiligung der Schnitger-Orgel in Ganderkesee einander gegenübergestellt.

Radiotipps 6.2. – 12.2.2012


Links zu den Radiosendern sind auf der Seite WebRadios zu finden:

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6.2.

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DRS II
15:03-17:00
Parlando
Jörg-Andreas Bötticher, Cembalist der Extraklasse

Als Keyboarder in einer Band hat Jörg-Andreas Bötticher angefangen. Heute unterrichtet er Cembalo und historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis.

Für «Parlando» hat er sich ans Cembalo gesetzt und die Kunst des Improvisierens und Generalbassspielens vorgeführt.

DRS II
20:00-22:00
Diskothek im Zweiten
Carl Philipp Emanuel Bachs Cellokonzerte 

Mit seinen Cellokonzerten beschreitet Carl Philipp Emanuel Bach noch ziemlich unbekannte Wege. Denn bisher diente das Cello fast ausschliesslichals treuer Gefährte in der Tiefe, um das Cembalo beim Begleiten zu verstärken.

Der Bach-Sohn nutzt das solistische Neuland wo er kann: mal lässt er das Soloinstrument von „Wolke fünf“ herunterschweben, mal balgt es sich mit dem Orchester um das Motiv. Der Kampf geht schliesslich so aus, dass jede Partei eine Hälfte kriegt.

Als Gäste diskutieren die Cellistin Maya Amrein und die Geigerin Meret Lüthi.

 

Nordwestradio
20:05-22:00
Der Klang nach der Klage

Johann Sebastian Bach – Ricercare a 6 voci aus dem „Musikalischen Opfer“ BWV 1079
Wolfgang Amadeus Mozart – Adagio und Fuge c-moll KV 546
Johann Sebastian Bach – Kantate „Ich habe genug“ BWV 82
Wolfgang Amadeus Mozart-Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550

Florian Boesch, Bariton
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Sir Roger Norrington
Mitschnitt vom 7.Oktober 2011 aus der Glocke, Bremen

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8.2.

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NDR kultur

13:05-14:00
Die heilende Wirkung Bachs
Friederike Westerhaus im Gespräch mit Christine Schornsheim

In Klassik à la carte spricht die Cembalistin Christine Schornsheim über Bach und andere musikalische Einflüsse.Schon zu Lebzeiten Bachs waren die beiden Bände à 24 Präludien und Fugen sehr beliebt. Sie sind eine Fundgrube für die unterschiedlichsten musikalischen Formen und eine Herausforderung für jeden Spieler. Für ihre neue CD spielte die Cembalistin Christine Schornsheim dieses zentrale Werk auf einem kostbaren Johannes Ruckers-Cembalo von 1624 und nutzte die klanglichen Möglichkeiten dieses Instrumentes. Geschulte Ohren schwärmen von der dunklen und noblen Basslinie und dem transparenten Klang dieses Cembalos. Für Schornsheim hat Bachs „Wohltemperiertes Clavier“ zeitlebens eine heilende Wirkung gehabt: Diese Musik spende ihr Ruhe und reinige die Seele.

Meisterin auf fünf Tasteninstrumenten

Seit ihrem Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Berlin ist Schornsheim, Jahrgang 1959, überwiegend als Solistin am Cembalo und am Hammerflügel tätig. Sie trat unter Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado oder Peter Schreier auf und ist zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals. Im Februar 2005 erschien das von ihr an fünf historischen Tasteninstrumenten gespielte Gesamtwerk Joseph Haydns für Cembalo, Hammerklavier und Orgel. Dafür erhielt sie den „Echo Klassik 2005“ und den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Nach einer 14-jährigen Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig erhielt Schornsheim im Oktober 2002 die Professur für historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Über ihre Lehrtätigkeit, ihr Ensemble „Münchner Cammer Music“ und ihre musikalischen Einflüsse spricht Schornsheim in Klassik à la carte.

 

9.2.

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SWR 2

20:03-21:00
Alte Musik
„Aus der Seele muss man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel“
Die wichtigsten Quellen der historischen Aufführungspraxis (1/7)
Johann Mattheson: „Der Vollkommene Capellmeister“
Dagmar Munck im Gespräch mit Silke Leopold

Der Slogan „Alles was man wissen muss“ ist nicht etwa eine Erfindung unserer postmodernen Informationsgesellschaft. Schon vor über 250 Jahren hat der Komponist und Musikforscher Johann Mattheson damit für sein Handbuch geworben: „Der Vollkommene Capellmeister“ heißt es, und es enthält „alle Sachen, die einer wissen, können, und vollkommen inne haben muss, der einer Capelle mit Ehren und Nutzen vorstehen will“ – so liest man auf der Titelseite. Mattheson hat ein Allround-Buch geschrieben: Es enthält eine Musikgeschichte, eine knapp zusammengefasste Musiktheorie, eine Anleitung, wie man eine Melodie geschmackvoll verziert bis hin zu ganz handfesten praktischen Tipps, etwa wie ein Kapellmeister für Disziplin und Ordnung sorgen kann – alles ist drin in diesem knapp 500 Seiten dicken (und damit eigentlich erstaunlich dünnen) Buch. Dank Matthesons witzig-ironischer Schreibe kann man es auch heute noch mit Vergnügen lesen. (Teil 2, Donnerstag, 16. Februar, 20.03 Uhr)

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12.2.

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SWR2

15:05-17:00
Joshua Rifkin
Dagmar Munck im Gespräch mit dem amerikanischen Dirigenten, Cembalisten, Pianisten und Musikwissenschaftler

Aus New York kommt der Revolutionär der Bach-Interpretation der letzten Jahrzehnte! Mit seinem 1978 gegründeten „The Bach Ensemble“ setzte Joshua Rifkin erstmals seine neuen musikwissenschaftlichen Erkenntnisse in Klang um: Die Chorpartien in Bachs Werken überließ er – wie Quellen es belegen – vier Solisten. Was damals „unerhört“ war, der neue, durchsichtige, lebendige, ganz bewegliche und individuelle Klang des Solistenquartetts, hat in den letzen Jahrzehnten immer mehr prominente Anhänger gefunden. Aber Joshua Rifkin lässt sich weder auf Bach, noch auf Barockmusik reduzieren. In seinen Anfängen besuchte er die Darmstädter Ferienkurse für neue Musik, war Schüler von Stockhausen. In den frühen 70er-Jahren hat er erstmals die Ragtimes von Scott Joplin wieder ausgegraben und aufgenommen und damit den Film „Der Clou“ inspiriert. Rifkin forscht im Bereich der Barock- und Renaissancemusik, die er mit seinem eigenen Ensemble aufführt, dirigiert Werke von Monteverdi bis Strawinsky, von Bach bis Strauss und kann sich kriminalistisch auch in entlegene historische Themen verbeißen, wenn er auf eine spannende Fährte kommt.

 

NDR
22:05 – 24:00
Musikfest Bremen
„Verabschiedung eines Fürsten“
Johann Sebastian Bach:
Köthener Trauermusik BWV 244a
Ein geistliches Pasticcio

Sabine Devieilhe, Sopran Carlos Mena, Countertenor
James Gilchrist, Tenor / Benoît Arnould, Bass
Ensemble Pygmalion / Ltg.: Raphaël Pichon
Aufzeichnung vom 13.9.2011 in der Kirche Unser Lieben Frauen, Bremen

 

Die Alte Musik ist sein Hauptgeschäft. Als der Intendant des Musikfestes Bremen und gebürtige Bremer Thomas Albert im Jahr 1989 Professor für Barockvioline an der dortigen Hochschule der Künste wurde, entschloss er sich kurzerhand zur Gründung eines Festivals, das heute neben dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zur Trias der großen Musikfestivals in Norddeutschland gehört. Im Spätsommer 2011 konnte das Musikfest Bremen neben vielen hochkarätigen Aufführungen wie einer Zauberflöten-Inszenierung des Starregisseurs Peter Brook auch eine Sensation der Bach-Forschung präsentieren. Die Bach-Kantate „Klagt, Kinder, klagt aus aller Welt“, die im März 1729 zu den Begräbnisfeierlichkeiten des Fürsten und ehemaligen Dienstherren Bachs, Fürst Leopold in Anhalt-Köthen, uraufgeführt wurde, ist in ihrer Urfassung nämlich verschollen. Erst 2010 gelang eine Rekonstruktion der „Köthener Trauermusik“ auf Grund des erhalten gebliebenen Librettos und vieler Parallelen in der Textstruktur zur „Matthäus-Passion“ BWV 244 und zur „Trauerkantate für die Kurfürstin Christiane Eberhardine“ BWV 198.

Das französische Ensemble Pygmalion und sein Leiter Raphaël Pichon stellten die rekonstruierten Arien und Accompagnato-Rezitative in der Kirche „Unser Lieben Frauen“ in Bremen am 13. September vor. Bereits 2010 war das Ensemble Pygmalion mit Werken Jan Dismas Zelenkas und der Bach-Familie beim Musikfest Bremen zu Gast.

 

 

 

Radiotipps 9.8. – 14.8.2011


 9.8.

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Kultursender der ARD bis auf BR-klassik
20-22:30
Bachwoche Ansbach
Johann Sebastian Bach:
„Geist und Seele verwirret“, BWV 35;
„Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“, BWV 170;
Reinhard Keiser:
Concerto D-dur; Jan Dismas Zelenka: „Hipocondrie“
Freiburger Barockorchester
Violine und Leitung: Petra Müllejans
Solisten: Andreas Scholl, Countertenor; Karl Kaiser, Flöte; Wolfgang Zerer, Orgel
Aufnahme vom 2. August 2011

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radio clásica, Spanien
20-22
Semana Bach de Ansbach. Transmisión directa desde la Iglesia de San Juan de Ansbach, Alemania.
BACH: Ofrenda musical, BWV 1079.
J. Savall (vla da gamba), Le Concert des Nations. Dir.: J. Savall.
(auch 11.8. – Radio4 NL)

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11.8.

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radio4-NL
19-23
Le Concert des Nations o.l.v. Jordi Savall, viola da gamba
Bach – Das Musikalische Opfer BWV 1079
opname 4 augustus 2011 (Ansbach Bach Week)
anschließend:
Nicholas Angelich, piano
Liszt – Années de pèlerinage – troisième année: Italie
opname 7 augustus 2011 (La Roque d’Anthéron)

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Deutschlandfunk
21:05-22:00
A-Cappella-Festival 2011
„Gesang aus den Tiefen der Jahrhunderte“
Armenisch-liturgischer Gesang und traditionelle Lieder über das Licht, Liebesleid und dasLand der Steine
Ensemble LUYS
Aufnahme vom 23.6.11 aus der Evangelisch-reformiertenKirche, Leipzig

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12.8.

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france musique
20-23
Mozart’s La Finta Giardiniera
Rosemary Joshua Sandrina
Klara Ek Arminda
Elizabeth Watts Serpetta
Daniela Lehner Ramiro
James Gilchrist Contino Belfiore
Andrew Kennedy Don Anchise
Andrew Foster-Williams Nardo
Richard Egarr director & harpsichord

Konzertaufnahme vom 28.6.2011aus dem Theatre de Champs Elysées, Paris, France

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Deutschland Radio Kultur;
12. August 2011; 20:00 – 22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – wiederaufgefunden, wiederhergestellt
live aus der Oberkirche Arnstadt
Johann Sebastian Bach
Ouverture D-dur BWV 1068a – hypothetische Urfassung der 3. Orchestersuite
Konzert für Oboe d“amore A-dur – rekonstruierte Urfassung des Cembalokonzerts BWV 1055
ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten
Johann Sebastian Bach
„O! angenehme Melodei“, Kantate BWV 210a – rekonstruierte Huldigungskantate
Gabriele Hierdeis, Sopran
The Bach Ensemble
Leitung: Joshua Rifkin

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 14.8.

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NDR kultur
11-13
Johann Bernhard Bach: Orchestersuite Nr. 4 D-Dur für Streicher und Basso continuo
Johann Joachim Quantz: Flötenkonzert D-Dur
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Schweigt stille, plaudert nicht, Kantate BWV 211 – Kaffee-Kantate –
Anke Briegel, Sopran / Florian Lohmann, Tenor
Albrecht Pöhl, Bass / Brian Berryman, Traversflöte
Hannoversche Hofkapelle
Konzertmeisterin: Anne Röhrig
Aufzeichnung vom 1. Juli 2011 im Galeriegebäude Herrenhausen
Zum ersten Mal ist die Hannoversche Hofkapelle in diesem Jahr beim Ring Barock des NDR zu Gast.
Anne Röhrig, die langjährige Konzertmeisterin der Hannoverschen Hofkapelle, wird das Konzert vom Konzertmeisterpult leiten und übernimmt den Solopart in Johann Sebastian Bachs Konzert E–Dur für Violine, Streicher und Basso continuo.
Der „Coffee“ ist nichts für kleine Mädchen? Albrecht Pöhl (Bariton), Anke Briegel (Sopran) und Florian Lohmann (Tenor) beweisen in der sogenannten „Kaffee–Kantate“ von Johann Sebastian Bach, dass schon vor 300 Jahren ein gewisser Starrsinn und ein koketter Augenaufschlag der Töchter die Autorität der Väter zum Schmelzen brachte.
Ein Cousin 2. Grades von Johann Sebastian Bach, Johann Bernhard Bach der Ältere, muss sich vor dem Genius seines Anverwandten mit seinen vier Orchestersuiten durchaus nicht verstecken. In diesem Konzert wird die Orchestersuite Nr. 4 in D–Dur zu hören sein.
Als „Hannoversche Erstaufführung“ könnte man das Konzert D-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo von Johann Joachim Quantz bezeichnen. Er schrieb als Hofkomponist und Flötenlehrer Friedrichs des Großen eine große Zahl dieser hochvirtuosen Konzerte: Brian Berryman, Traversflöte, ist der Solist in diesem Feuerwerk der Flötenkunst.

Ich habe das Konzert „in natura“ gehört – große Klasse. ich hoffe, das kommt bei der Sendung auch zum Ausdruck.

 

 

Radio- und TV-Tipps KW 28 – 11.-17.7.2011


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11.7.


BR klassik
20-22

Bachfest Leipzig
Johann Sebastian Bach: Orgelkonzert d-moll, BWV 596;
Antonio Vivaldi: Gloria D-dur, R 589;
Johann Sebastian Bach: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“, Kantate, BWV 100;
Antonio Vivaldi: Magnificat g-moll, R 610; Gloria D-dur, R 589;
Johann Sebastian Bach: „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, Kantate, BWV 129

Thomanerchor Leipzig
kammerorchesterbasel
Solisten: Daniel Johannsen, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass; Daniel Beilschmidt, Orgel
Leitung: Georg Christoph Biller
Aufnahme vom 10. Juni 201

Wer die Orginalübertragung am 10. Juni verpasst hat, hat hier nochmals die Chance, dieses Konzert zu hören.

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15.7.

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BR-klassik
13-14
Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-dur;
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Es-dur, KV 543

 

Mozart total bei BBC


W.A. Mozart (1756 - 1791)

BBC hat sich für die ersten 12 Tage des neuen Jahres

ein ehrgeiziges Projekt vorgenommen. Jede einzelne Note, die Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben hat, soll gespielt werden.

Nähere Informationen sind auf der Website von BBC zu finden:

Link:
http://www.bbc.co.uk/blogs/radio3/2010/12/the-genius-of-mozart—guide-t.shtml