Schlagwort-Archive: Kay Johannsen (Stiftskantor)

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag “Oculi”

     Lutherische Kirche, Den Haag (Holland) – Johann Heinrich Hartmann Bätz-Orgel von 1762.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19.02.2017 begehen wir den Sonntag “Oculi”

Der Name des Sonntags Okuli leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: “Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos” (Ps 25, 15;) Der Sonntag Okuli hat das Thema “Konsequente Nachfolge”. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.

Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

Wochenspruch: 

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)

Wochenlied: 

“Wenn meine Sünd mich kränken” (EG 82)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Oculi“ BWV 54 *)  BWV 80a *)

 Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Weitere Kantaten für sonstige Anlässe!

  BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde(Für den Sonntag Oculi)

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

  BWV 80a Alles, was von Gott geboren(Sonntag Oculi) – (Eine Rekonstruktion zum BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

 BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate zum Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo

Maarten Engeltjes, Countertenor;

Concerto d’Amsterdam

Leitung: Klaas Stok

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Auszug aus dem Programm

Johann Sebastian Bach:

Choralbearbeitung: BWV 639 “Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ”

Albrecht Mayer, Oboe

Cappella Istropolitana

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  07:10 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 157 “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn”

Beerdigungskantate für Johann Christian von Ponickau (1652-1726)

James Gilchrist, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 106 “Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit” (Actus tragicus)

Anlass des Todes des Bürgermeisters Strecker oder zur Trauerfeier von

Bachs Onkel Tobias Lämmerhirt (gest. 10. August 1707 in Erfurt).

Nancy Argenta, Sopran / Michael Chance, Countertenor

Anthony Rolfe Johnson, Tenor / Stephen Varcoe, Bass

Monteverdi ChoirEnglish Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 Widerstehe doch der Sünde

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Petra Noskaiová (Alt)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 150 „Nach dir, Herr, verlanget mich“

Kantate für einen unbestimmten Anlass!

Katharine Fuge (Sopran) Carlos Mena (Countertenor)

Jan Kobow (Tenor)  Stephan MacLeod (Bass)

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 54  “Widerstehe doch der Sünde”

Nathalie Stutzmann, Alt;

The English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner (1683 – 1760)

“Freund, warum bist Du kommen?” GWV 1122/41

Gunhild Lang-Alsvik, Sopran; / Barbara Ostertag, Alt

Michael Feyfar, Tenor;  Markus Flaig, Bass

Anton-Webern-Chor Freiburg,

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 199 „Mein Herze schwimmt im Blut“

Kantate am 11. Sonntag nach Trinitatis

Natalie Dessay, Sopran

Le Concert d’Astrée

Leitung: Emmanuelle Haïm

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Nikolaus Bruns (1665-1697)

Trauerkantate  „Ich liege und schlafe“

Nikolaus Bruhns gehört zu einer Komponistengeneration in Deutschland, die zeitlich zwischen der Renaissance und dem Frühbarock im 17. Jahrhundert wirkte.

In diesem Spannungsfeld entstand eine Musik, die alt und neu sehr reizvoll zu verschmelzen wusste.

Die Kantate entstand als Trauermusik, wobei der genaue Anlass und die Entstehungszeit unklar sind. Textliche Basis sind die alttestamentlichen Psalmen 4 und 9. Besetzt ist die Kantate für Chor, Orchester und vier Solisten. Immer wieder taucht das musikalische Thema des ersten Satzes im Verlauf der gesamten Kantate auf.

Im ersten Satz wird zunächst der Tod als Schlaf dargestellt, doch die Todesruhe wird hoffnungsvoll aufgebrochen durch den Satz „Denn du allein, Herr, hilfest mir“ – der Chorpart ist an dieser Stelle viel lebendiger gestaltet. Der zentrale Gedanke der Kantate ist die Erlösung des Menschen….

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 54  „Widerstehe doch der Sünde“ 

(Es wurden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos mit Bach-Kantaten

Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Weitere Kantaten für sonstige Anlässe!

  BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde” (Für den Sonntag Oculi)

 BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

 BWV 80a Alles, was von Gott geboren(Sonntag Oculi) – (Eine Rekonstruktion zum BWV 80)

 BWV 97 „In allen meinen Taten

BWV 157 Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

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/ YouTube: BWV 54 –  

Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: u.a. das BWV 69 –  

Lobe den Herrn, meine Seele(Interpret: Koopman )

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/ YouTube BWV 80a („Rekonstruierte Fassung“ nach BWV 80)

Alles, was von Gott geboren“ (Interpret: Renato Negri )

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/ YouTube: BWV 97 –  

In allen meinen Taten(Interpret: Koopman)

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/ YouTube: BWV 157 –  

Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (Interpret: Koopman)

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/ YouTube: 

Komponisten der Barockzeit:

 Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate GWV 1155 / 09a:Wo willst du hin betrübte Seele

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/ YouTube: 

 Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Kantate F 89Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde”

Kantaten für den Sonntag Oculi

Als nächstes folgte BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”, eine Solokantate mit zwei Arien für tiefe Altstimme (der wunderbaren Nathalie Stutzmann geradezu auf den Leib geschrieben), vermutlich wie Himmelskönig im selben Jahr – oder ein Jahr später – für den Dritten Fastensonntag (Oculi) komponiert. Das Werk sieht ein fünfstimmiges Streicherensemble mit geteilten Bratschen vor und legt einen Text von Georg Christian Lehms zugrunde, der auf dem Brief an Jakobus basiert: ‚So seid nun Gott untertänig, widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch’.

Die erste Arie ist überwältigend. Zweimal im Laufe eines Jahres beginnt Bach einen Satz mit einer schroffen Dissonanz, einem Dominantseptakkord über einem Orgelpunkt auf der Tonika (das zweite Mal in der Adventskantate BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland). Es ist ein Schocktaktik, die den Hörer aufhorchen lassen und warnen soll: ‚Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreifet dich ihr Gift’. War das auch, so fragt man sich, seine Art, sich zwei Tage nach seiner Ernennung zum Concertmeister am Weimarer Hof einzuführen? Bach schafft eine Atmosphäre dringlichen, unbeirrbaren Widerstands gegen die verführerischen, beharrlichen Mächte des Bösen. Diese beschwört er in lyrischen Violinlinien herauf, die sich drehen und winden und ineinander 12verflechten, dann einen ganzen Takt lang in taumelnder Spannung verharren, bevor sie in eine scheinbare Ruhe taumeln, ein deutliches Symbol für die Gnadenfrist, die jenen gewährt wird, die sich der Sünde standhaft widersetzen.

Ein tödlicher Fluch (dargestellt durch zwei abrupte Neueinsätze der Bratschen auf der gleichen Dominantseptime) erwartet jene, die den Willen zum Widerstand verlieren. Und für den Fall, dass jemand nicht richtig aufgepasst hat, behält Bach das mächtige, hartnäckige Pulsieren des Akkords unverändert bei. Von den zweiunddreißig Achteln der vier Anfangstakte sind nur vier Konsonanzen, alle übrigen sind Dissonanzen, zwölf davon Akkorde aus fünf Noten!Das sich anschließende Rezitativ reißt der Sünde die Maske vom Gesicht, sie erweist sich bei näherem Hinsehen als ‚leerer Schatten’. Sie ist auch ‚als wie ein scharfes Schwert, das uns durch Leib und Seele fährt’.

Die zweite Arie ist als vierstimmige Fuge angelegt, deren einschmeichelndes chromatisches Thema und ein langes, verzerrtes Gegenthema die listigen Fesseln des Bösen beschreiben. War das wirklich der Schluss des Stückes oder haben wir irgendwo unterwegs einen Choral verloren, wenn nicht ganz am Ende, dann vielleicht als Cantus firmus, als musikalische Überschrift der Fuge? Mir fällt auf, dass Bach genau einen solchen Kunstgriff (Strophen von Paul Gerhardts Choral ‚Warum sollt’ ich mich denn grämen’) in seiner doppelchörigen Motette BWV 228 Fürchte dich nicht einsetzt, die offensichtlich auch um diese Zeit entstanden ist. Beide Fugen überraschen mit einer absteigenden chromatischen Figur zu Beginn. Noch erstaunlicher ist die Ähnlichkeit des Gegenthemas mit dem Thema im letzten Satz von BWV 63 Christen, ätzet diesen Tag, das für Weihnachten 1714 in Weimar geschrieben wurde. Nehmen wir einen Augenblick an (und hier will sich selbst der große Alfred Dürr nicht festlegen), Widerstehe sei im folgenden Jahr entstanden; könnte es sein, dass Bach sein weihnachtliches Flehen um Gnade (‚Höchster, schau in Gnaden an diese Glut gebückter Seelen!’ ) in der Kantate der Fastenzeit wiederholt, um die verführerische Schönheit der Sünde (‚von außen wunderschön’), die eine Erfindung des Teufels ist, für null und nichtig zu erklären?

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  

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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv

Johann Bach (1604-1673) • Weint nicht um meinen TodNun ist alles überwunden

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – BWV  54  “Widerstehe doch der Sünde” zum Sonntag Okuli für Altus, Sreicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Markus Forster  – Altus

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/widerstehe-doch-der-suende-bwv-54-dvd.html

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mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei –

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bachstiftung-Shop

mp3-CDs-DVDs bei der J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc –

Link:   bei   j p c

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Video –  BWV 54 –  “Widerstehe doch der Sünde”

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 54 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung 

Solist: Markus Forste (Altus).

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH 

Info: Leipziger-Orgelchoral BWV 651  “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

Die Achtzehn Choräle von verschiedener Art, auch Leipziger Choräle stellte Johann Sebastian Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Diese Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal.

Bach wählte Sätze aus ganz verschiedenen Lebensperioden aus – die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. In vielen Fällen gibt es mehrere ältere Lesarten, beispielsweise sind die beiden letzten Sätze auch im Orgelbüchlein enthalten; nicht immer weichen diese Frühformen so weit von der Endfassung ab, dass sie eigene BWV-Nummern erhielten.

Wie immer schrieb Bach nicht nur ab, sondern nutzte die Gelegenheit zu zahllosen Detailverbesserungen. Das Manuskript beginnt in fester, sicherer Schrift, die aber – wohl wegen Bachs Augenleiden – zunehmend unsicher und zittrig wird. Die letzten drei Sätze wurden von Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnikolgeschrieben; laut der Vorrede der Kunst der Fuge nach Diktat.

Der letzte Choral, Vor deinen Thron tret’ ich hiermit ist wohl am bekanntesten; er wurde unter dem Namen Wenn wir in höchsten Nöten sein von den Herausgebern in die Kunst der Fuge integriert und wird bis heute manchmal als deren Abschluss gespielt.

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J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

ALL OF BACH BWV 651

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J. S. Bach BWV 656 Orgel-Choral „O Lamm Gottes, unschuldig“ 

Diese Orgelanordnung ist ein Spiel der Wiederholung und Unterbrechung, für die die Struktur des Chorals selbst hervorragend geeignet ist. „O Lamm Gottes, unschuldig“ ist eine deutsche Paraphrase des Agnus Dei, der letzte Abschnitt der lateinischen Messe. In drei Strophen erzählen die Worte, wie Christus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist.

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach –  Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den zweiten Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 18. Juni 1724 zum ersten Mal auf.

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Invokavit“

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Invokavit“

Die Nikolaikirch zu Leipzig um ca. 1850

                                             Die Nikolaikirch zu Leipzig um ca. 1850

Liebe Bachfreunde (innen)

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 05.03.2017 begehen wir den Sonntag Invokavit

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erlösung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Wochenlied: 

“Ach bleib mit deiner Gnade“ (EG 347)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit

Musik in Leipzig – entfällt für diesen Sonntag –

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Kantaten für den SonntagSeptuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92  – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 1083 – Tilge, Höchster, meine Sünden

Motette nach dem „Stabat mater“
von Giovanni Battista Pergolesi

Carolyn Sampson, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 96 Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate für den 18. Sonntag nach Trinitatis

Wilhelm Wiedl, Knabensopran / Paul Esswood, Countertenor

Kurt Equiluz, Tenor / Philippe Huttenlocher, Bass

Tölzer Knabenchor /  Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  07:00 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 82  “Ich habe genug” 

Kantate für das Fest Mariä Reinigung

Gotthold Schwarz, Bariton

La Stagione Frankfurt

Leitung: Michael Schneider

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr 

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 119 Preise, Jerusalem, den Herrn

Kantate beim Ratswechsel zu Leipzig 1723

Maria Weber, Sopran  Margot Oitzinger, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor  Matthias Helm, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Werk zu seiner Zeit in Mühlhausen 1707 oder 1708

Julian Prégardien (Tenor) Simon Schnorr (Bass)

Anton-Webern-Chor

Parnassi Musici

Leitung: Hans Michael Beuerle

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 157 „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Beerdigungskantate

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Willy Burkhard  (1900-1955)

Kantate: „Die Versuchung Jesu“, op. 44

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Bayern-Klassik

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kirchenkantate für einen unbestimmten Anlass (Hochzeit?)

Susanne Winter, Sopran; Rebecca Martin, Alt;

Markus Schäfer, Tenor; Sebastian Bluth, Bass;

Windsbacher Knabenchor  Deutsche Kammer-Virtuosen Berlin

Leitung: Karl-Friedrich Beringer

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 80 „Ein feste Burg ist unser Gott“

Choralkantate  (Reformationsfest?)

Barbara Schlick, Sopran  Gerard Lesne, Countertenor

Howard Crook, Tenor  Peter Kooy, Bass

Collegium Vocale  / La Chapelle Royale

Leitung: Philippe Herreweghe

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Orlando di Lasso (1532-1594)

Bußpsalmen in der Vorstellung

„De profundis clamavi“

Am 1. Fastensonntag geht es um eine Art Privatkomposition, die über Jahre nur ein ausgewählter Personenkreis zu hören bekam. Geschrieben wurde die Musik vor rund 450 Jahren von Orlando di Lasso. Er lebte als Komponist während der Renaissance und war einer der berühmtesten Musiker im 16. Jahrhundert. Sein Dienstherr war Herzog Albrecht V. von Bayern, der in München residierte.

Für ihn hatte di Lasso eigens die sieben so genannten Bußpsalmen aus der Bibel vertont. Doch veröffentlichen durfte er die Werke nicht. Nur der Herzog und sein Gefolge kamen in den Genuss der Musik. Erst 1584 konnte Lasso nach dem Tod des Fürsten die Bußpsalmen endlich der Öffentlichkeit vorstellen. Zu diesem Zeitpunkt war Orlando di Lasso bereits der berühmteste Komponist Europas. Sein kompositorisches Spektrum übertraf in seiner Vielseitigkeit alle Musikerkollegen, mehr als 2000 Werke schrieb er. Von keinem Komponisten dieser Zeit wurden mehr Werke gedruckt, überall in Europa wurden sie vervielfältig und aufgeführt….

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV ? Keine Programm-Angaben veröffentlicht !

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Videos mit Bach-Kantaten

Sonntag – Septuagesimae

BWV   84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke
BWV   92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin

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/ YouTube: BWV 84 –  

Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 92  –

 Ich hab in Gottes Herz und Sinn –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 144 –  

Nimm, was dein ist, und gehe hin“  (Interpret: S D G )


/ YouTube: 

Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) – „Stabat Mater“ 

Ausführende:
René Jacobs, (Altus)
Sebastian Hennig (Knabensopran)
Concerto Vocale

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Das bezaubernde fünfsätzige Werk BWV 84 „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“ für Sopran solo, Oboe und Streicher trägt ausdrücklich den Titel ‚Kantate’ (was in Bachs geistlichem Werk sehr ungewöhnlich ist) und wurde sehr wahrscheinlich am 9. Februar 1727 uraufgeführt. Das Libretto stammt von einem anonymen Textdichter, enthält jedoch Bezüge zu einem früheren Text, den Erdmann Neumeister für Telemanns Eisenacher Zyklus geliefert hatte, sowie einem anderen, in zeitlicher Nähe entstandenen Text, den Picander 1728 veröffentlichen würde. Der aktuell zu vertonende Text, der auf Bachs Schreibtisch lag, basiert ebenfalls auf dem Gleichnis vom Weinberg, auch wenn diesmal nicht von den missgestimmten Arbeitern die Rede ist, sondern von ‚meinem Glücke, das mir der liebe Gott beschert’. Das Tagesevangelium aus Matthäus kommt zu dem Schluss: ‚Also werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt’, und das bedeutet, dass der Arbeitsvertrag Gültigkeit hat, ohne Rücksicht darauf, ob für den Lohnempfänger andere Verträge vorteilhafter wären.

Da Bach während seines gesamten Schaffens ständig darauf bedacht war, für eine Arbeit nicht unangemessen entlohnt zu werden, bevor er einen neuen Vertrag annahm, dürfte die Moral dieses Kantatentextes für ihn recht hart zu schlucken gewesen sein. ‚Vergnügt mit meinem Glücke’ zu sein, das ist die eine Sache – ein kleines bisschen mehr als gehorsam‚ seines Amtes zu walten’ (wie in dem Calov-Zitat, das er unterstrichen hat). Doch Neumeister und Picander gehen beide einen Schritt weiter, wenn sie davon reden, zufrieden oder ‚vergnügt mit meinem Stande’ zu sein, ‚in welchen mich mein Gott gesetzt’ oder ‚den mir der liebe Gott beschert’. War Bach zufrieden mit dem ‚Stande’, in dem er sich in Leipzig befand? Alles, was wir über seine mühselige Tätigkeit als Kantor herausfinden können, deutet auf einen ständigen inneren Kampf hin zwischen dem Wunsch, einerseits seine Arbeit unter dem Einsatz aller Kräfte zu erledigen (Gott zur Ehre und seinem Nächsten zum Nutze, wie er es ausgedrückt hätte) und andererseits mit seinem Leben ‚fast in stetem Verdruss, Neid und Verfolgung’ (wie er es in einem Brief an einen Freund schilderte) zurechtzukommen.

War es also Bach, der diese Textänderung veranlasst hatte? Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Doch selbst wenn wir angesichts dieser Verlagerung der Betonung in der langen Arie in e-moll, mit der das Werk beginnt, eine unmissverständliche Schilderung des Gleichmuts und der Gelassenheit gewärtigen, so würde das nicht einfach zu all dem im Widerspruch stehen, was wir aus seiner Situation in Leipzig schließen könnten, sondern es würde auch der Ambivalenz und Komplexität der Musik – besonders seiner Musik – und ihrer Fähigkeit, Stimmungen nuanciert zu schildern, nicht gerecht werden. Zufriedenheit ist wohl eher eine statische Gemütsverfassung, während Bachs Musik hier auf etwas Dynamisches, Wechselhaftes hindeutet. Die reich verzierte Verflechtung von Singstimme und Oboe, die Vielzahl schwungvoller punktierter Rhythmen und ausdrucksvoller Synkopierungen, die Weise, wie das Eingangsritornell in unterschiedlicher Gestalt wiederkehrt, während die Sopranstimme mit neuen Motiven aufwartet – all das trägt zu dem Zauber dieser Musik und ihren schwer zu fassenden Stimmungen bei. Wehmütig, resigniert, vielleicht gar elegisch?

Dank ihrer guten Laune ist die zweite Arie (‚Ich esse mit Freuden mein weniges Brot’), für Oboe solo, Violine und Continuo, reizvoll auf eine weit weniger anspruchsvolle Art. Mit ihrem Sextensprung aufwärts gerät sie unwillkürlich in die Nähe von Galateas Arie ‚As when the dove’ aus Händels Masque Acis and Galatea. Das folgende, von Streichern begleitete Rezitativ (Nr. 4) führt die Kantate zurück in die Nähe des Mollbereichs, spiegelt die im Text angelegten leisen Todesahnungen und liefert einen perfekten Übergang zu dem abschließenden Choral: die zwölfte Strophe eines geistlichen Liedes von Ämilie Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt zu Georg Neumarks unvergesslicher Melodie. Er trägt den Vermerk a soprano solo e a 3 ripieni, und das bedeutet, dass keiner der vier Vokalparts instrumental verdoppelt werden sollte. Wir haben ihn also a cappella und recht ruhig gesungen. ‚Ich leb indes in dir vergnüget / und sterb ohn alle Kümmernis’. Ich fand ihn sehr bewegend.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor !

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

– „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“, BWV 74
– „Herr Jesu Christ, wahr` Mensch und Gott“, BWV 127
– „Gelobet sei der Herr, mein Gott“, BWV 129

Stephan König: „Haddock“, Chorkantate op. 205 (UA)
»Haddock« wird musiziert von der Leipziger Cantorey und der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller.

Cornelia Samuelis (Sopran), Susanne Langner (Alt), Tobias Hunger (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), Leipziger Cantorey, Leitung: Alt-Thomaskantor Georg Christoph Biller, Thomanerchor Leipzig, Staatskapelle Weimar, Stefan Altner (Continuo-Cembalo), Cornelia Osterwald (Continuo-Orgel), Leitung: Gotthold Schwarz

Aufnahme vom 17.06.2015, Thomaskirche, Leipzig

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  Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
.

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

BWV  84 Ich bin vergnügt mit meinem Glücke

Kantate BWV 84 für den Sonntag: Septuagesimae für Sopran, Oboe, Fagott, Streicher und Continuo.

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

http://www.bachstiftung.ch/shop/ich-bin-vergnuegt-mit-meinem-gluecke-bwv-84-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei –

Amazon – mit Hörproben

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Link zum Bachstiftung-Shop

mp3-CDs-DVDs bei der J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle bei jpc –

Link:   bei   j p c

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Video –  BWV 84 –  3. Satz – Alt-Arie  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot

Im Video zu sehen:

Solistin: Gerlinde Sämann singt aus der Kantate BWV 84 den

3. Satz – Alt-Arie:  „Ich esse mit Freuden mein weniges Brot“

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH 

 J.S. Bach Kantate – BWV 32 Liebster Jesu, mein Verlangen”

ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Dialogkantate in Leipzig für den ersten Sonntag nach Epiphanias und führte sie am 13. Januar 1726 erstmals auf. Bach schrieb die Kantate “Liebster Jesu, mein Verlangen” in seinem dritten Amtsjahr in Leipzig für den ersten Sonntag nach Epiphanias (Erscheinung des Herrn).

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J.S. Bach Kantate – BWV 32 Liebster Jesu, mein Verlangen”

 

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach – Kantate BWV 14 „Wär Gott nicht mit uns diese Zeit“

Wär Gott nicht mit uns diese Zeit (BWV 14) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den 4. Sonntag nach Epiphanias auf das Kirchenlied von Martin Luther und führte sie am 30. Januar 1735 erstmals auf.

Ausführende:
Fanie Antonelou (Sopran)
Nils Giebelhausen (Tenor)
Jens Hamann (Bass)
Konzertmeisterin: Isabelle Farr

Leitung: Kay Johannsen

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “19. Sonntag nach Trinitatis und Erntedankfest”

Thüringer Bachwochen 2016 Foto von September 2016

                                 Thüringer Bachwochen 2016 – Foto von September 2016

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 02.10.2016 begehen wir den 19. Sonntag nach „Trinitatis“  und Erntedankfest

Der 19. Sonntag nach Trinitatis hat die ganzheitliche Heilung zum Thema. „Ganzheitlich“ ist ein Schlagwort unserer Zeit, und es wäre hilfreich, wenn eine Verbindung zum heutigen Verständnis von den Predigttexten her abgeleitet werden könnte.

Die Erzählung von der Heilung des Gichtbrüchigen macht uns am heutigen 19. Sonntag nach Trinitatis deutlich, dass der Mensch nicht allein aus dem Leib besteht, der krank werden und sterben kann. Wenn Jesus heilt, so heilt er immer den ganzen Menschen, so dass auch die Seele wieder gesund wird.
oder: Krankheit zeigt uns unsere Grenzen. Sie macht uns bewusst, dass wir unseren Körper nicht unendlich belasten können. Zuletzt bereitet sie uns auch auf den Tod vor.
Insofern ist Krankheit etwas Gutes. Sie hilft uns, unsere Ziele neu zu stecken und an unsere Grenzen, die uns von Gott gesetzt sind, anzupassen. Sie gibt uns die Möglichkeit, auszuruhen und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch die Seele kann nicht unbegrenzt belastet werden. Auch sie braucht Phasen der Ruhe und Entspannung; einer hat es mal so formuliert: die Seele baumeln lassen, das ist es, was wir brauchen. Wenn Gott sich uns mit seiner heilenden Kraft zuwendet, dann immer so, dass er beides meint, unseren Leib und unsere Seele. Das Heil, das er uns schenkt, seine Heilung ist vollkommen und lässt nichts aus.

Wochenspruch:  

Heile du mich, Herr, so werde ich heil. Hilf du mir, so ist mir geholfen. (Jer 17, 14)

Wochenlied:

„Nun lasst uns Gott, dem Herren, Dank sagen“ (EG 320)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 19. Sonntag nach Trinitatis 

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate   ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19.Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs, Tenor; / Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 56 „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“

Matthias Goerne, Bariton

Salzburger BachchorAlbrecht Mayer, Oboe

Camerata Academica Salzburg

Leitung: Roger Norrington

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gerne tragen

Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig  La Stagione Frankfurt 

Leitung:  Michael Schneider

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Kantate am 19.Sonntag nach Trinitatis,

Dorothee Mields, Sopran / Damien Guillon, Altus;

Thomas Hobbs, Tenor; / Peter Kooij, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 48 Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Bernhard Landauer (Countertenor)

Peter Schreier (Tenor)  Christoph Prégardien (Tenor)

Amsterdam Baroque Chor und Orchester

Leitung: Ton Koopman

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RBB-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 96 “Herr Christ, der einge Gottessohn

Kantate am 18. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn“ TWV 1:771

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 5 “Wo soll ich fliehen hin

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis

Joanne Lunn, Sopran; William Towers, Countertenor;

James Gilchrist, Tenor;  Peter Harvey, Bass;

Monteverdi ChoirThe English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Michael Bach (1648-1694)

Kantate:  ‚Herr, wie sind deine Werke so groß und viel‘.

Kantate für Sopran, Bass, Chor, 2 Klarinetten, 2 Hörner, Streicher und Basso continuo

Ingrid Schmithüsen, Sopran  Gotthold Schwarz, Bass

Rheinische Kantorei   / Das Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Franz Biber (1644-1704)

Bibers Rosenkranzsonaten in der Vorstellung 
„Brilliant virtuose Werke“
Der Oktober gilt als Rosenkranzmonat. Diese Tradition ist seit dem Mittelalter belegt. Der Rosenkranz ist ein meditatives, sich wiederholendes Gebet, das seit Jahrhunderten gebetet wird.
 In ihm werden verschiedene Glaubensgeheimnisse betrachtet, so genannte Mysterien. Deswegen heißen die Rosenkranzsonaten für Violine solo und Generalbass von Heinrich Ignaz Franz Biber auch Mysteriensonaten. Biber vertonte vor mehr als 300 Jahren 15 Mysterien aus dem Leben der Gottesmutter Maria und von Jesus Christus. Er war seinerzeit ein berühmter Komponist und Violinvirtuose. Viele Sonaten für sein Paradeinstrument schrieb Biber. Doch er war als Musiker durchaus vielseitig. So war er Hofkapellmeister in Salzburg und verblüffte auch als Komponist seine Zeitgenossen. Denn er schrieb beispielsweise die monumentale 53stimmige Missa Salisburgensis für den Salzburger Dom, mit der er bis an Grenzen der Mehrstimmigkeit ging. Er schrieb neben dieser Messe auch einiges an geistlicher Musik……

weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 5 Wo soll ich fliehen hin

Kantate zum 19. Sonntag nach Trinitatis.

Aufnahme der Bach-Rilling-Edition mit der Gächinger Kantorei und dem Bach-Collegium Stuttgart.
Sowie den Solisten Arleen Auger, Carolyn Watkinson, Aldo Baldin und Wolfgang Schöne.
Nicht nur 19. Sonntag nach Trinitatis: auch Erntedankfest ist – musikalisch wird das im Wochenspruch und Wochenlied aufgegriffen.
Und nicht zuletzt findet an diesem Tag das Bundessängerfest des Christlichen Sängerbundes in Karlsruhe statt. Das Motto des CS Psalm 34, 4 erklingt in Vertonungen von Johannes Petzold, Carl Heinrich Graun und Matthias F. Kiemle.
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Vor-Ankündigung einer Rundfunk-Sendung im SWR2

am Sonntag, 9.10.2016 um 15:05 Uhr
Zur Person

Johann Christian Bach  (1735-1782)

Ulrich Kahmann im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max

Johann Christian Bach war unter den vier Bach-Söhnen derjenige, der sich am weitesten vom Vater Johann Sebastian entfernt hat. Der sogenannte „Mailänder“ oder „Londoner Bach“ war der einzige Bach-Sohn, der Deutschland verlassen hat und Erfolge in Italien und England feierte. Er ist auch derjenige Bach, der Operngeschichte geschrieben hat. Um sich in Italien behaupten zu können, trat Johann Christian Bach, immerhin Sohn eines Thomas-Kantors, zum Katholizismus über.

Zugleich war er ein Anhänger der Aufklärung. Dieser Schüler seines Vaters, seines Bruders Carl Philipp Emanuel und des italienischen Meisters Padre Martini war seinerseits Lehrer der englischen Königin, seines Neffen Wilhelm Friedrich Ernst und von Wolfgang Amadeus Mozart. Verehrt in ganz Europa für seinen galanten Stil, war Johann Christian Bach am Ende seines Lebens fast schon vergessen. Im Gespräch mit dem Kirchenmusiker und Dirigenten Hermann Max stellt ihn Ulrich Kahmann vor.

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Videos: 

mit Bach-Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis

BWV    5  –  “Wo soll ich fliehen hin”

BWV  48 –   “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”

BWV  56 –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”

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/ YouTube: BW 5  –  “Wo soll ich fliehen hin” (Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 48  –  “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen”   –  Koopman )

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/YouTube: BWV 56  –  “Ich will den Kreuzstab gerne tragen”    (Interpret: Herreweghe ) 

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Hermann Schein  * 20. Januar 1586 in Grünhain; † 19. November 1630 in Leipzig war ein deutscher Dichter und Komponist des Barock. Er war Thomaskantor von 1616 bis 1630.

Einer der Vorgänger von Johann Sebastian Bach als Thomas-Kantor war Johann Hermann Schein ( 1586-1630). In seiner kurzen Lebenszeit entfaltete Schein eine rege Kompositionstätigkeit.Obwohl Schein, anders als sein Freund Heinrich Schütz, niemals in Italien war, nahm er das “ moderne“ italienische Repertoire begeistert auf. So war der Untertitel dieser Sammlung Fontana Israel auf “ italian-madrigalische Manier“. Die Sammlung geistlicher Madrigale, ein Pendant zur Geistlichen Chormusik 1648 von Schütz. Eine kompositorische Gipfelleistung der deutschen Musik aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 26 Madrigale auf deutsche geistliche Texte.

Schein deutet den Text tief aus,dem Wort des Bibeltextes wird bis in die Nuancen gefolgt. Die Satztechnik mit Generalbass folgt dem italienischen Vorbild. Prima le parole- im Vordergrund steht die musikalische Zeichnung des Textes. Diese Sammlung ist ein grosses Denkmal des deutschen Frühbarock.
Herreweghe steht ein excellentes Profi-Ensemble zur Verfügung ( man nenne nur Elisabeth Scholl oder Mark Padmore).

(Von Sagittarius)

Link für eine CD

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Video: „Israelis Brünnlein“

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Thüringer Bachwochen 2016

14. September 2016

Ab sofort online: Helmuth Rillings Gesprächskonzert zur 

Kantate BWV 19

„Es erhub sich ein Streit“

im Rahmen der diesjährigen Weimarer Bachkantaten-Akademie. 

Now online: Helmuth Rilling’s cantata 19 lecture from the Weimar Bach Cantata Academy 2016. Unfortunately in German only.

Mit/ with 
Julia Sophie Wagner – Sopran, Lidia Vinyes-Curtis Mezzosoprano, Nicholas Phan und Tobias Berndt.

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 19. Sonntag nach Trinitatis 

Erlöserkirche Potsdam, am 20. Oktober 2000

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 Kantaten-Beschreibung: BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“ 

Ein ganz anderer, doch ebenfalls im Dresdner Gesangbuch für diesen Sonntag bestimmter Choral liefert den Bezugspunkt wie auch den Titel für Bachs Kantate für das folgende Jahr,

BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin.“

Auszulegen ist sie zunächst nach dem Muster von BWV 48  ‚Ich elender Mensch’: Zwischen dem Gelähmten und der von Sünde beladenen Seele wird in den ersten drei Sätzen eine Verbindung geschaffen, während die letzten vier Nummern schildern, wie Christus
seine Vergebung den Gläubigen zuteil werden lässt. Doch damit enden die Parallelen. Heermanns Text ‚Auf meinen lieben Gott’ und die dazu gehörige Melodie beherrschen die Form und die musikalische Substanz der einleitenden Fantasie; sogar das instrumentale Vorspiel, ein imitierender Dialog für paarige Oboen und Violinen, basieren auf der
diminuierten Choralmelodie, und das gilt auch für die Melodielinien der drei tieferen Stimmen. Die einzelnen Phrasen der klobigen Melodie heben sich von der instrumentalen Kulisse ab, die aus kleinen Stimmtauschfragmenten besteht und die furchtsame Seele andeutet.

Während sich Bach in der Kantate des vergangenen Jahres mit körperlicher Pein und dem Gift der Sünde befasste, widmet er sich hier 5 der heilenden, reinigenden Kraft des heiligen Blutes, das ‚so große Wunder tut’ und ‚mich von meinen Flecken leer macht’ (Nr. 2). (Das erinnerte mich auf Anhieb an jene wundersamen Präparate, die in der biologisch-dynamischen Landwirtschaft verwendet werden: Eine Konzentration von fünf Gramm auf sechzig Liter Wasser kann einen Hektar Feldfrüchte düngen.) Lebendigen Ausdruck findet diese spirituelle Alchimie in der hinreißenden Tenor-Arie mit obligater Bratsche, in der die heilende Wirkung der sich ‚reichlich ergießenden göttlichen Quelle’ geschildert wird. Jede der Stimmen entnimmt das Stichwort für ihren Einsatz den schleudernden, fließenden Gesten der Bratsche – den reinigenden Bewegungen des Prototyps einer barocken Waschmaschine.

In dem zentralen vierten Satz greift Bach noch einmal auf die Melodie von Heermans Choral zurück und setzt sie kontrapunktisch gegen die gemessene Rezitation der Alt. Sie ist für eine Oboe bestimmt; doch wie in dem einleitenden Chor von BWV 48 wäre kein Text nötig gewesen, um bei den Hörern zu Bachs Zeit die geeignete Assoziation auszulösen, so dass zum Beispiel die Behauptung des Sängers, dass ‚Angst und Pein nicht mehr gefährlich sein’ müssen, wahrgenommen werden konnte als Gegenpart zu dem Trostspruch des Chorals ‚Er kann mich allzeit retten / aus Trübsal, Angst und Nöten’. Diese Versicherung, dass Befreiung und Triumph in Aussicht stehen, ist das Stichwort für eine der kraftvollsten Bass-Arien Bachs im deklamatorischen Stil (Nr. 5), in der die Trompete (ein ungemein anspruchsvolles Obligato) gegen das übrige Orchester gesetzt ist, um dem ‚Höllenheer’ zu trotzen. Doch wenn, wie es offensichtlich häufig der Fall war, die vornehmeren Mitglieder der Gemeinde vorzogen, während des vierstündigen Gottesdienstes in diesem Augenblick zu erscheinen, gerade noch rechtzeitig, um die Predigt zu hören, so mögen die wiederholten Rufe ‚Verstumme! Verstumme!’ sie beim Aufsuchen ihrer Plätze auf der Kirchenbank und Begrüßen von Bekannten und 6 Verwandten für eine Weile im Schach gehalten haben.

 
© John Eliot Gardiner 2005
 
.
Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

 

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

 Sir Gardiner Kantaten-Beschreibungenzum 19. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner   Reisetagebuch SDG 110  zum Download als PDF

 Künstler-Beitrag: Anne Schumann, Violine – zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

Cover:  SDG 110 –  Vol. 10

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CD-Bestellung  – CDs “SDG 110 – Vol. 10″

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

Aufführungsorte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis

und das „Reformationsfest” 

Veranstaltungsorte:

CD 1 – Erlöserkirche, Potsdam am 20. Oktober 2000

CD 2 Schlosskirche, Wittenberg am 31. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “19. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  5 “Wo soll ich fliehen hin“ 
 
 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 
 

BWV 48 “Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1

BWV 56 “Ich will den Kreuzstab gern tragen

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10CD  1

BWV 90 “Es reißet euch ein schrecklich Ende”  – (Für den 25. Sonntag nach Trinitatis)
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  1
 

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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für das “Reformationsfest” 

BWV  79  – “Gott der Herr ist Sonn und Schild”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 80 – “Ein feste Burg ist unser Gott”

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

BWV 192 – “Nun danket alle Gott”   (Kantate für verschiedene Bestimmungen, wahrscheinlich für das Reformationsfest ?)

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 110 – Vol. 10 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND

REFORMATION Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto ““EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt 14. Oktober 2016.

PDF Programm Bachfest Leipzig 2017

Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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V i d e o – vom Thomanerchor

 J.S. Bach: Cantata

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Thomanerchor – BWV 228 Bach-Motette „Fürchte dich nicht in bin bei dir“
Aufnahme aus der Nikolaikirche Leipzig im Oktober 2009.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf LutzDirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“

Erster Teil

0:44 I Concerto
6:19 II Arie (Alt): Geist und Seele wird verwirret
14:14 III Rezitativ (Alt): Ich wundre mich
15:43 IV Arie (Alt): Gott hat alles wohlgemacht

Zweiter Teil

18:56 V Sinfonia presto
22:11 VI Rezitativ (Alt): Ach, starker Gott, lass mich
23:54 VII Arie (Alt): Ich wünsche nur bei Gott zu leben

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Video: J .S. Bach Kantate BWV 35 „Geist und Seele wird verwirret“


Die vollständige Kantate, ein einführender Workshop und eine Reflexion ist hier erhältlich:  http://www.bach-streaming.com

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Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.com/shop/soul-with-spirit-is-bewildered-bwv-35-dvd.html

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung St. Gallen

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 30.09.2016

J. S. Bach Orgelwerk BWV 905 „Fantasie & Fuge c-moll“

all-of-bach-bwv-906

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

Info: zum BWV 206

Die Entstehungsgeschichte dieser Kantate ist recht kompliziert. Wenn nicht alles täuscht, hatte Bach ihre Komposition ursprünglich für die Feier des Geburtstags des Königs am 7. Oktober 1734 aufführen wollen, dann aber zurückgestellt, als bekannt wurde, dass das Königspaar wenige Tage vor dem Geburtstag persönlich in Leipzig sein werde – zu diesem Anlass hat Bach dann eilends komponierte Kantate BWV 215 aufgeführt. Erst zwei Jahre später, vielleicht am 7. Oktober 1736, hat Bach das zurückgestellte Werk vollendet und aufgeführt und wahrscheinlich einige Jahre danach (1740?) zum Namenstage des Königs mit geringfügigen Textänderungen wiederholt.

Das Werk ist als „Drama per musica“ entworfen. In der bescheidenen Handlung treten vier Flüsse als personifizierte Vertreter ihres Landes oder ihrer Stadt auf:  die Weichsel (Polen), die Elbe (Sachsen), die Donau (Österreich): Maria Josepha, die Gattin von Augustus III, war eine österreichische Prinzessin – und die Pleiße (Leipzig). Weichsel, Elbe und Donau bringen ihre Gründe vor, um den Monarchen für sich zu beanspruchen; endlich schlichtet die Pleiße den Streit: Sie entscheidet, dass die Donau das Königspaar zwar verehren, es aber den übrigen Flüssen gänzlich überlassen sollte; Weichsel und Elbe sollen sich abwechselnd in die Anwesenheit des Fürsten teilen. Schweren Herzens fügen sich die Ströme in den Richterspruch und vereinigen sich zu einem Huldigungschor an den Herrscher.

Hat aber der unbekannte Dichter damit eine zwar originelle, in ihrem Ablauf jedoch nicht gerade atemberaubende Handlung entworfen, so ist dagegen Bachs Komposition ungewöhnlich reich an musikalischen Schönheiten. Die festliche Besetzung mit Trompeten, Pauken, Querflöten, Oboen, Streichern, Continuo und vier Singstimmen lässt trotz der vorgerückten Jahreszeit des kurfürstlichen Geburtstages (7. Oktober) an eine Freiluftaufführung denken. Eingerahmt von zwei großangelegten Chorsätzen ist jedem der vier Flüsse ein Formpaar Rezitativ – Arie zugewiesen, wobei die Singstimmenlage vom Bass beginnend über Tenor und Alt zum Sopran aufsteigt; danach bringt ein Rezitativ  aller vier Solisten (wiederum in aufsteigender Folge der Stimmlagen) die Handlung zum Abschluss und leitet zugleich zum chorischen Finale über.

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Video:  J. S. Bach Kantate BWV  206  „Schleicht, spielende Wellen“

ALL OF BACH BWV 206.jpg

Zum Anhören in das Foto oder in den Text klicken

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach, Kantate BWV 39 „Brich dem Hungrigen dein Brot“ 

Mitwirkende:

Fanie Antonelou, Sopran
Lena Sutor-Wernich, Alt
Matthias Horn, Bass
Stuttgarter Kantorei
Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Susanne von Gutzeit)
Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus‘ Bach:vokal und als Konzert beim Deutschen Evangelischen Kirchentag am 4.6.2015 in der Stiftskirche Stuttgart.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Miserikordias Domini“

Der Paulineraltar ist aus der Thomaskirche ist wieder überführt worden ins Paulinum am Augustusplatz.

Der Paulineraltar aus der Thomaskirche ist wieder überführt worden ins Paulinum am Augustusplatz.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 10.04.2016 begehen wir den Sonntag “Miserikordias Domini

Der Name des Sonntags Miserikordias Domini leitet sich vom Beginn der früheren lateinischen Antiphon ab: Misericordias Domini plena est terra. (Ps 33, 5;).
Der Sonntag Miserikordias Domini wird durch das Evangelium vom Guten Hirten bestimmt. Der Hirte sorgt für seine Schafe, die ihm treu folgen. Gleichzeitig wird aber auch der Hinweis laut auf die „falschen Hirten“, die nur an ihren eigenen Vorteil denken. Entscheidend ist jedoch die Zusage Jesu, dass er als der gute Hirte sein Leben hingibt für die Schafe. Das bedeutet, dass wir umfassenden Schutz genießen und uns vor nichts zu fürchten brauchen, auch wenn es dunkel um uns wird.

Am Sonntag Miserikordias Domini hören wir das Evangelium vom Guten Hirten und freuen uns, dass Gott das Verirrte sucht und der Herde wieder zuführt. Froh sind wir auch darüber, dass er uns stets zu einer frischen Quelle führt, so dass wir keinen Note leiden müssen.

Der Wochenspruch: 

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)

Wochenlied: 

“Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274))

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Miserikordias Domini

BWV   85 – „Ich bin ein guter Hirt
BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 112 „Der Herr ist mein getreuer Hirt,“

Kantate zum Sonntag Misericordias Domini für Soli, Chor, Bläser,

Streicher und Basso continuo;

Sandrine Piau, Sopran;  Bogna Bartosz, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor;  Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Barbara Schlick, Sopran / Andreas Scholl, Altus

Christoph Prégardien, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass

Concerto Vocale Leipzig

Ensemble Baroque de Limoges

Leitung: Christophe Coin

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt” 

Kantate am Sonntag Quasimodogeniti

Carolyn Sampson, Sopran / Robin Blaze, Countertenor /

Gerd Türk, Tenor / Peter Kooij, Bass /

Bach-Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

Webradio:  http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:00 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Kantate am Sonntag Misericordias Domini,

Deborah York, Sopran;

Bogna Bartosz, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor;  Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 85 “Ich bin ein guter Hirt”

Arleen Augér (Sopran)  Gabriele Schreckenbach (Alt)

Adalbert Kraus (Tenor) Walter Heldwein (Bass)

Gächinger Kantorei Stuttgart  Bach-Collegium Stuttgart

Leitung: Helmuth Rilling

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 112 “Der Herr ist mein getreuer Hirt”

Kantate am Sonntag Misericordias Domini

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Balthasar Christian Freislich  (1687 –  1764)

„Weide mich mit dem Stabe sanft“

Constanze Backes, Sopran; Bernhard Landauer, Altus;

Henning Kaiser, Tenor; Dominik Wörner, Baß

Cantus Thuringia / Capella Thuringia

Leitung: Bernhard Klapprott 

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Bayern-Klassik

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 104 Du Hirte Israel, höre

Kantate am Sonntag Misericordias Domini,

Paul Agnew, Tenor; Klaus Mertens, Bass;

Amsterdam Baroque Choir et Orchestra

Leitung:  Ton Koopman

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag „Misericordias Domini

BWV   85Ich bin ein guter Hirt
BWV 104Du Hirte Israel, höre
BWV 112 – „Der Herr ist mein getreuer Hirt

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/YouTube: BWV 85 –  Ich bin ein guter Hirt”   –  (Interpret: S D G )

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/ YouTube:BWV 104Du Hirte Israel, höre“  ( Interpret: Koopman)

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/YouTube: BWV 112 –  Der Herr ist mein getreuer Hirt”   –  (Interpret: Koopman)

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Johann Adolph Hasse (1699-1783) deutscher Komponist des Spätbarock

Spätbarock-Komponist Johann Adolph Hasse 

Johann Adolph Hasse (1699-1783)

Johann Adolph Hasse (italianisiert Giovanni Adolfo; getauft 25. März 1699 in Bergedorf; † 16. Dezember 1783 in Venedig) war ein einflussreicher deutscher Komponist des Spätbarock. Sein Ruhm zu Lebzeiten gründete sich hauptsächlich auf seinen Opern im italienischen Stil.

Johann Adolph Hasse stammte aus einer Organistenfamilie, die über drei Generationen das Organistenamt an der Kirche St. Petri und Pauli in Bergedorf versah, und war der Urenkel von Peter Hasse der Ältere. 1714 begann er ein Gesangsstudium in Hamburg, wo der Dichter Johann Ulrich von König auf ihn aufmerksam wurde und ihn 1718 als Tenor an die Oper am Gänsemarkt empfahl. Im Jahr darauf wechselte Hasse nach Braunschweig, wo im Opernhaus am Hagenmarkt am 11. August 1721 seine erste Oper Antioco mit dem Komponisten in der Titelrolle zur Aufführung kam. Da Norddeutschland ihm ansonsten wenig Perspektiven bot, reiste Hasse nach Italien und studierte von 1722 bis 1725 in Neapel Komposition bei Nicola Porpora und Alessandro Scarlatti.

In seiner dreißigjährigen Amtszeit als Hofkapellmeister in Dresden formte Hasse das dortige Opernpersonal zu einem der Spitzenensembles der Zeit. Neben den Sängern mit Faustina Bordoni an der Spitze galt das von ihm neu organisierte Orchester als so vorbildlich, dass Jean-Jacques Rousseau den Sitzplan dieses Klangkörpers im Artikel „Orchestre“ seiner Encyclopédie als Musterbeispiel veröffentlichte. Der königliche Hof in Dresden gewährte Hasse und seiner Faustina großzügige Freiheiten, damit sie auch in ihrer eigentlichen künstlerischen Heimat Italien ihre Kontakte pflegen konnten…..

Geistliche Musik

  • Beatus vir
  • Confitebor tibi, F-Dur
  • Dixit Dominus, C-Dur
  • Missa ultima in g (Venedig 1783; gewidmet dem Sächsischen Hof in Dresden)
  • Messe in d (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Messe in a
  • Miserere in d
  • Miserere in F
  • Miserere in c
  • Regina coeli in D
  • Requiem C-Dur (1763, zur Beisetzung Augusts III. in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Requiem Es-Dur (wohl 1763/64, zur Beisetzung Friedrich Christians in der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Salve Regina in A
  • Salve Regina in F
  • Te Deum (1751, zur Einweihung der Katholischen Hofkirche in Dresden)
  • Venite pastores. Motetto pastorale
(Angaben aus Wikipedia)

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YouTube-Video.
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JOHANN ADOLF HASSE [1699 - 1783]

SALVE REGINA (1736)
Antiphon for alto, strings and basso continuo in A major

I. Salve Regina - 
II. Ad te clamamus, exules filii - 
III. Eja ergo - 
IV. Et Jesum - 

Jennifer Lane (alto)

Le Parlement de Musique / Martin Gester (conductor)
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Johann Adolph Hasse

„Miserere in d“

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max 

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Wilhelm Friedemann Bach 

22 November 1710 — 1 July 1784, the second child and eldest son of Johann Sebastian Bach and Maria Barbara Bach, was a German composer and performer. Despite his acknowledged genius as an organist, improviser and composer, his income and employment were unstable and he died in poverty.
Cantata, F 83 – Erzittert und fallet

Chorus: Erzittert und fallet 
Aria: Was fuer reizend sanfte Blicke 
Recitativo: Das Grab ist leer 
Duetto: Komm, mein Hirte, lass dich küssen 
Recitativo: Mein Heiland kommt 
Aria: Rauscht, ihr Fluten 
Choral: Heut triumphieret Gottes Sohn 

Barbara Schlick (Soprano)
Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto)
Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag: Quasidomogeniti und Misericordias Domini

Bachkirche, Arnstadt  am 29. bis 30. April 2000

Basilique St. Willibrord, Echternach am 07.05.2000

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Kantaten-Beschreibung: BWV 104 – „Du Hirte Israel, höre“

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre,“ aus Bachs erstem Leipziger Zyklus, zeigt die aufwärts, in erhabene Höhen strebende (‚Anabasis’ genannte) tonale Entwicklung sehr deutlich: Die Bewegung verläuft von G-dur (Eingangschor) über h-moll (Rezitativ und Arie für Tenor) und D-dur (Rezitativ und Arie für Bass) zu A-dur (Choralparaphrase von Psalm 23), während Christus als Hirte seine Gläubigen auf die ‚Himmelsweide’ führt. Das Werk beginnt mit dem ersten Vers von Psalm 80, der als gefälliger Chortanz gesetzt ist. Die Stimmung ist freundlich, von einer zarten Lyrik durchtränkt, und wenn diese nicht in der gleichen Weise ‚schmerzt’, wie uns Rameaus pastorale Tänze zu Herzen gehen, so erweckt sie in uns das Bild von liebevoller Fürsorge und Trost. Das ist keine banale Idylle, nicht die textgetreue Schilderung eines Hirten, dessen Herde gehorsam hinter ihm her trottet. Betont ist hier die allegorische Absicht: der Appell der Gemeinschaft der Gläubigen an Jesus, zu ‚erscheinen’ und zu ‚hören’.

Recht bald, nachdem sich die Stimmen paarweise herausgeschält haben, liefert Bach eine sinnreiche musikalische Parallele zwischen den unlenksamen Schafen und den wankelmütigen Gläubigen, die beide zögerlich sind und Gefahr laufen, ihren Weg zu verlieren. Wenn man sich
verdeutlicht, wie eng die Barockoboe mit Hirtenmusik assoziiert ist und wie sehr Bach (in dieser Hinsicht ähnlich wie Telemann) den besonderen Klang dreier dieser gemeinsam eingesetzten Instrumente goutiert, verwundert es doch, dass sie den Streicherstimmen erst nachträglich hinzugefügt wurden. In Wahrheit könnte der Eingangschor eine ‚Parodie’ der verschollenen Promotionskantate ‚Siehe, der Hüter Israel’ (BWV Anh. I, 15) gewesen sein. Es stellt eine nicht geringe Herausforderung dar, diesen subtil gearbeiteten Chor im angemessenen Tempo zu gewichten. Wenn die Achteltriolen des 9/8-Taktes den gemütlich schwingenden Rhythmus einer Gigue bekommen, während die fugierten Einsätze so herausgearbeitet werden, dass eine überlappende Stimme in einer höheren Lage nicht den neuen Einsatz überdeckt, ist das vielleicht die Lösung. 

Die erste der beiden Arien ist für Tenor bestimmt, der von zwei Oboen d’amore begleitet wird, und weckt das Bild einer verlorenen Seele, die sich auf der Suche nach dem ‚verborgenen’ Hirten befindet. Eine merkwürdig chromatische Passage auf halbem Wege lässt die Furcht und
gestörte Orientierung des einsamen Pilgers erkennen, der sich in der Wüste verirrt hat. Noch schöner ist die Bass-Arie ‚Beglückte Herde’ (Nr. 5), die beschreibt, wie der Hirte seine Schafe um sich sammelt und auf diese Weise die Gläubigen einen flüchtigen Blick auf das Himmelreich erhaschen lässt. Vier aufeinander folgende Anfangsphrasen im 12/8-Takt, die ersten drei nur einen Takt lang, die vierte dreitaktig und differenziert in den Mittelstimmen, schaffen ihre eigene Alchemie von beachtlicher Wirkung.

So wird der Hörer, wenn Bach im ‚B’-Teil den ‚sanften Todesschlaf’ als ‚des Glaubens Lohn’ beschreibt, durch die ruhige, wiegende Bewegung dieses pastoralen Tanzes in furchtlose Sicherheit gebettet. Wunderschön ist die Passage, wo die Stimme sinkt, sich auf einem C niederlässt, dessen Vorzeichen unvermittelt aufgelöst wurde, wieder sanft zu schweben
beginnt und nun auf einem H mit aufgelöstem Vorzeichen Ruhe findet. Dieser steht eine Aufwärtsbewegung entgegen, die auf einem A und dann einem Cis bei dem Wort ‚hoffet’ zum Stillstand kommt – der ‚Hoffnung’ auf die Belohnung für den Glauben. Es lässt sich schwer sagen, was diese beruhigende Atmosphäre eher bewirkt – die herrlich wiegende Melodie, der rhythmische Puls, die Orgelpunkte und der wechselnde Akzent oder die ausgeklügelte Polyphonie, Bratschen, die in das Stimmengeflecht eintauchen und wieder auftauchen, eine wesentliche Komponente des reichen harmonischen Gefüges dieser mit Sexten und erniedrigten Septimen reichlich ausgestatteten Musik. 

Bachs schwarzes Schaf, sein ehemaliger Schüler und heftigster Kritiker, Johann Adolph Scheibe, wetterte im Critischen Musicus [Leipzig 1745], der Komponist entzöge seinen Stücken ‚durch ein schwülstiges und verworrenes Wesen das Natürliche’, verdunkele ihre Schönheit durch ‚allzu große Kunst’, und diese ‚Schwülstigkeit’ habe ‚von dem Natürlichen auf das Künstliche, und von dem Erhabenen auf das Dunkle geführet’. Und Laurence Dreyfus kommentierte: ‚Im historischen Rückblick sind es natürlich eben diese schwülstigen, diese flüchtigen Einbrüche des Leidens in die Unschuld und Zärtlichkeit, die das kennzeichnen, was an Bach [und Rameau, möchte ich hinzufügen] und seiner Musik bemerkenswert ist.’

Mit anderen Worten seine Bereitschaft, die Maske fallen zu lassen und seinen eigenen heftigen Empfindungen in seine Musik einsickern zu lassen, das ist das, was diese pastoralen Kantaten für uns so bewegend macht. Bach und Rameau, so sehr sie sich in ihrem Charakter unterscheiden mochten und praktisch Zeitgenossen, die einander allerdings nie begegneten, beide waren in gleicher Weise bestrebt, jeder auf seine Art, den in einem Text oder einer gegebenen Situation angelegten ‚Affekt’ in seiner ganzen Wahrheit und Intensität wiederzugeben. Während Jean-Philippe Rameau in seinen pastoralen Tänzen eine ähnliche harmonische Sprache wie Bach verwendet, sie mit gleichermaßen ausdrucksvollen inneren Dissonanzen befrachtet, sind die Ergebnisse völlig unterschiedlich.

Die pastorale Musik Rameaus wirkt elegisch, wohlig verträumt, gar träge, während sie bei Bach Ruhe und Trost vermittelt. Was Girdlestone bei Rameau ‚skeptische Nostalgie’ nennt, ist am deutlichsten in seinen langsameren Stücken (Musetten und ähnlichen) zu erkennen, die auf eine ‚tiefe und schlichte Sehnsucht’ hindeuten, ‚die sich auf etwas Unerreichbares und Unglaubliches richtet, von dem man weiß, das es so ist’. Natürlich ist bei Bach gewöhnlich das Gegenteil der Fall. Der Glaube ist der Motor für diese Musik, Bach will in seiner Exegese vermitteln, dass die ‚Himmelsweide’ kein verlorenes Arkadien ist, sondern mit Christi Hilfe durchaus erreicht werden kann.

© John Eliot Gardiner 2007

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu :

                   h i e r  zum Download als PDF

Künstler-Beitrag:Alison Bury; Konzertmeisterin  als PDF

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Aus der neuen Philharmonie Paris vom 3.4.2015 –

J. E. Gardiner – J. S. Bach – h-Moll Messe BWV 232

Player Live aus Paris h-Moll Messe BWV 232

            Player Live aus der Philharmonie Paris vom 3.4.2015 –  J. E. Gardiner – J. S. Bach – h-Moll Messe BWV 232

INTERPRETER

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CDs vom Label SDG  
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Link:   CD’s  vonSDG – Bach-Kantaten
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Cover:  SDG 131 Vol. 2

CD-Bestellung  zum  Link:  CD  Bach-Kantaten – SDG 131, Vol. 23

CD  – Inhalt:

Bach-Kantaten: für den Sonntag  “Quasimodogeneti und  Misericordias Domini

BWV 42 – Am Abend aber desselbigen Sabbats /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 67 – Halt im Gedächtnis Jesum Christ /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 23 – CD 1 

BWV 150 – Nach dir, Herr verlanget mich /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  1

BWV 158 – Der Friede sei mit dir /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol. 21 – CD 1 

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BWV 85 – Ich bin ein guter Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 104 – Du Hirte Israel, höre /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

BWV 112 – Der Herr ist mein getreuer Hirt /

Gardiner Pilgrimage CD 131 Vol.  23 – CD  2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Cantata BWV 67, “Halt im Gedächtnis Jesum Christ” (Leipzig, 1724)

i. Chorus: Halt im Gedächtnis Jesum Christ
ii. Aria (tenor): Mein Jesus ist erstanden
iii. Recitative (alto): Mein Jesu, heißest du des Todes Gift
iv. Chorale: Erschienen ist der herrlich Tag
v. Recitative (alto): Doch scheinet fast
vi. Aria (bass): Friede sei mit euch
vii. Chorale: Du Friedefürst, Herr Jesu Christ

Thomaner Jakob Wetzig, alto
Martin Patzold, tenor
Matthias Weichert, bass

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester
Georg Christoph Biller

Rondeau Production 2014

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – 

Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud fahr ich dahin

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo.

YouTube – Video 

BWV 125 – zweiter Satz Aria für Alt:

„Ich will auch mit gebrochnen Augen Nach dir mein Heiland, sehn..“

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Solisten:

Alex Potter, (Alto)

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/?SID=rhmueom7e2ql0kqg9ovv5bodn0

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/mit-fried-und-freud-ich-fahr-dahin-bwv-125-dvd.html

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link: zur Bachstiftung

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

neue Bezugsquelle ab sofort: –

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 08.04.2016

J.S. Bach BWV 731 Orgelchoralvorspiel „Liebster Jesu“ wir sind hier“

ALL OF BACH BWV 731

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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Info zum BWV 1028

J.S. Bach – BWV 1028 – Sonate D-Dur

Sätze:
Adagio 3/4 D-Dur
Allegro 2/4 D-Dur
Andante 12/8 h-Moll
Allegro 6/8 D-Dur

Info BWV 1028
Der dritte Satz stellt ein harmonisch immer weiter ausgreifendes Siciliano dar. Der Schlusssatz ist eine Fuge mit zwei Themen, die ständig zwischen den Instrumenten ausgetauscht werden; er enthält sehr moderne konzertante Elemente – vor allem je eine großangelegte virtuose Kadenz der beiden Soloinstrumente. Wenn die Sonate tatsächlich auch auf eine Urform für andere Instrumente zurückgeht, wird Bach hier wohl wesentliche Ergänzungen vorgenommen haben.

J.S. BachBWV 1028Sonate D-Dur

ALL OF BACH BWV 1028

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

J.S. Bach, Kantate BWV 104

„Du Hirte Israel, höre“: Nr. 1 Coro | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Lisa Immer) | Leitung: Kay Johannsen

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“:Nr. 4 Recitativo „Ja, dieses Wort ist meiner Seelen Speise“ & Nr. 5 Aria „Beglückte Herde, Jesu Schafe“ | Peter Maruhn, Bass | Matthias Horn, Bass

BWV 104 „Du Hirte Israel, höre“: Nr. 6 Choral „Der Herr ist mein getreuer Hirt“ | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Lisa Immer) | Leitung: Kay Johannsen

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

 Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Laetare“

Thomaskirche Leipzig im September 1974

                                          Thomaskirche Leipzig im September 1974

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 06.03.2016 begehen wir den Sonntag „Laetare

Der Name des Sonntags Laetare leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare cum Jerusalem, et exsultate in ea, omnes qui diligitis eam“ (Jes 66, 10;)

Der Sonntag Laetare steht in der Mitte der Fastenzeit und wird deshalb auch „Mittfasten“ genannt. Ein anderer Name für diesen Sonntag aufgrund des Evangeliums von der Brotvermehrung ist „Brotsonntag“. In der römischen Kirche wird der Sonntag auch als „Rosensonntag“ bezeichnet, weil an ihm der Papst eine goldene Rose weihte, die angesehenen Persönlichkeiten oder Instituten, die sich um die römische Kirche verdient gemacht hatten, verliehen wurde. Dieser Brauch wird heute nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem bisher der Aspekt unserer Schuld gegenüber Gott stärker in den Vordergrund getreten ist, tritt nun am Sonntag Laetare Gottes Handeln an uns in den Vordergrund als Antwort auf unsere Verfehlungen. Dadurch wird der wichtige Aspekt des Evangeliums deutlich, dass wir eben in erster Linie durch Gottes Hilfe frei werden von unseren Verfehlungen, und nicht durch unsere eigenen Werke. Damit gewinnt die Fastenzeit nun einen gewissen fröhlichen Charakter, obgleich wir natürlich weiterhin betrübt sind darüber, dass ein solches Opfer um unseretwillen nötig ist. Dass Gott es aber aus freien Stücken gibt, um uns zu erlösen, ist die große Freude des Evangeliums, das auch in der Fastenzeit uns durchträgt!

Das Opfer Jesu, an das wir durch die Worte vom Weizenkorn, das stirbt und dadurch viel Frucht bringt, erinnert werden, läßt uns froh und dankbar auf das Kreuz schauen. Wir haben Teil am Leiden und Sterben Jesu durch die Gaben der Schöpfung, in deren Gestalt er sich uns im Abendmahl hingibt.

Wochenspruch: 

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Joh 12, 24)

Wochenlied: 

“Jesu, meine Freude“ (EG 396)

Video: J.S. Bach Motette BWV 227 „Jesu, meine Freude“

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Keine Kantaten für den SonntagLaetare

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

*) BWV 150 Nach dir, Herr, verlanget mich

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/2016-03-06/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

Geistliche Musik 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 117 „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“

Kantate für Alt, Tenor, Bass, Bläser, Streicher und Basso continuo

Bogna Bartosz, Alt; James Gilchrist, Tenor;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockchor; / Amsterdamer Barockorchester

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Motette BWV 227 “Jesu, meine Freude” 

Kammerchor Stuttgart  / Barockorchester Stuttgart

Leitung: Frieder Bernius

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:01 Uhr:

Johann Sebastian Bach

BWV 232 “Agnus Dei“ (aus der Messe h-Moll)

Stephanie Blythe, Alt

Ensemble Orchestral de Paris

Leitung: John Nelson

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J. S. Bach:

BWV 229 Motette „Komm, Jesu, komm, mein Leib ist müde“

Kammerchor Stuttgart 

Leitung: Frieder Bernius

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 195 „Dem Gerechten muß das Licht“

Trauungskantate

Sandrine Piau, Sopran / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Samuel Capricornus:  (1628-1665)

„Laetare Jerusalem“

Susanne Rydén (Sopran)

Ensemble Bell’Arte

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Caspar Ett: (1788-1847)

Missa „Laetare Jerusalem“

Chor St. Michael / Bläserensemble von St. Michael

Leitung: Elmar Schloter

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 157  „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn

Kantate für eine Trauerfeier bzw. zum Fest Mariae Reinigung

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

 

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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06:30 Uhr Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

„Wer nur den lieben Gott läßt walten“ TWV I,1593

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Julian Prégardien, Tenor; Markus Werba, Bariton

Chor des Bayrischen Rundfunks und Symphonieorchester des BR

Leitung: Giovanni Antonin

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag „Laetare“ entfallen

Kantaten ohne liturgische Bestimmung

*) BWV 100 Was Gott tut, das ist wohlgetan

*) BWV 119 – „Preise, Jerusalem, den Herrn

*) BWV 150Nach dir, Herr, verlanget mich

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/YouTube: BWV 100 –  

Was Gott tut, das ist wohlgetan(Interpret: Koopman )

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/YouTube: BWV 119 –

Preise, Jerusalem, den Herrn“ (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 150 –  

Nach dir, Herr, verlanget mich“  (Interpret: Leonhardt Herreweghe. )

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Christoph GRAUPNER ( 1683-1760 )

MAGNIFICAT en Ut.

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Christoph GRAUPNER ( 1683-1760 )

Kantate „Jauchzet ihr Himmel erfreue dich Erde“ GWV 1105/53

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/ YouTube: Georg Philipp Telemann 

Kantate:

„Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis“  (Interpret: Ludger Rémy )

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

300 Jahre "Johann Ludwig Krebs" * 1713 t 1780

300 Jahre – Johann Ludwig Krebs  * 1713  –  t 1780

Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm……

In 2013 fanden aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten ein Projekt “Krebs300″ statt.

Mehr Informationen unter www.krebs300.de

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Das gesamte Orgelwerk von Johann Ludwig Krebs wurde von

Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann

Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Neresheim.

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der barocken Orgel von

Johann Nepomuk Holzhay in der Klosterkirche Weissenau

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Die Johann Ludwig Krebs – Orgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

Kantate für den Sonntag  „Mariä Verkündigung“

Der Höhepunkt dieses Konzerts war die Kantate zu Mariä Verkündigung

BWV 1 „Wie schön leuchtet des Morgenstern“,die 1725 in Leipzig uraufgeführt wurde, in einem Jahr, als Verkündigung und Palmsonntag auf einen Tag fielen. Es ist nicht viel Phantasie nötig, um die Bedeutung dieser doppelten Feier zu ermessen, die mit dem Ende der Fastenzeit kam, als in der Kirche wohl keine Musik zu hören war. Bachs zweiter Jahrgang schloss mit dieser jubelnden Frühlingskantate (auf die am folgenden Freitag die Uraufführung der Matthäus-Passion gefolgt wäre, hätte er sie rechtzeitig vollendet). Sie war auch die erste Kantate, die von der Bach-Gesellschaft im ersten Band (von 45) der Ausgabe von 1850 veröffentlicht wurde. Man fragt sich, wie Subskribenten-Komponisten wie Schumann und Brahms mit Bachs einfallsreicher und meisterhafter Manier umgegangen sein mögen, einen der bewegendsten und bekanntesten Choräle Luthers mit seinen kontrapunktischen Texturen zu umweben. Die Partitur ist üppig, majestätisch und ‚östlich’, sie erinnert an die Epiphanias-Kantate BWV 65 Sie werden aus Saba alle kommen, die wir ein paar Monate zuvor in Leipzig aufgeführt hatten, und das gilt für die Instrumentierung – Hörner, Oboen da caccia und Streicher (aber diesmal keine Blockflöten) – in gleicher Weise wie für das Metrum – ein würdiges Zeremoniell in F-dur im 12/8-Takt in der einleitenden Choralfantasie. Das Werk beginnt mit einem intimen Tableau, das die Verkündigung darstellt: 

Ein sanftes Solo für die zweite Violine wird von der ganzen Gruppe beantwortet, von den beiden Violinen und schließlich paarigen Hörnern, Oboen und Violinen in der Dominante echohaft wiederholt und führt zu einem recht unzeremoniellen ‚Schwof’ – einen Tanz von anderthalb Takten sowie eine rhapsodische Darbietung für die ganze Kapelle über einer pulsierenden Folge von Fs der im Oktavabstand geführten Basslinie, bevor Nicolais Melodie in einem eindrucksvollen Chorsatz von den Sopranstimmen und (manchmal) dem ersten Horn in langen Noten präsentiert wird. 

Wie in BWV 182 ist die Begrüßung durch die Menge mitreißend und voller Jubel, vor allem auf dem Höhepunkt des Satzes, ‚hoch und sehr prächtig erhaben’, wo sich der Akzent auf die Majestät und Pracht verlagert, so bei der dreimaligen Wiederholung der Worte ‚reich von Gaben’. Ich hatte den Eindruck, das Publikum war mit Nicolais Liedmelodie vertraut genug (auf Englisch ist sie unter dem Titel ‚How brightly shines the morning star’ bekannt), um diesen ‚unsichtbaren Kreis menschlicher Mühen’ erstehen zu lassen, wie Yo Yo Ma es ausdrückte, wenn ausführende Musiker und Zuhörer auf gleiche Weise in eine gemeinsame oder gemeinschaftliche Handlung eingebunden sind. Es war ein Gefühl, das ich vierundzwanzig Stunden später bei einem Rockkonzert in der Royal Albert Hall noch einmal hatte, wo Sting ein paar Takte aus bekannten Songs mit seinem Publikum, das ihn anbetete, in einer Art Litanei austauschte. Es sind Augenblicke wie diese, wenn ein besonders starkes Band zwischen Musikern und ihren Hörern vorhanden ist, dass man eine kleine Vorstellung davon bekommt, wie diese Kantaten bei ihrer Uraufführung in Leipzig aufgenommen worden sein mögen – oder wenigstens wie Bach wollte, dass sie aufgenommen würden. 

Die festliche Stimmung dieser Kantate bleibt in ihren heiteren Tanzrhythmen erhalten: mit würdevoller Zeremonie in dieser Eingangsfantasie, mit Flammen züngelnd in der ersten Arie (für Sopran mit Oboe da caccia), jubilierend im Dreiertakt in der reich verzierten zweiten Arie (für Tenor und, wie es sich gehört, den ‚Ton der Saiten’) und schließlich in einer mitreißenden vierstimmigen Harmonisierung eines 15 weiteren Textes von Philipp Nicolai, diesmal mit einer unerhörten Melodie für das zweite Horn. Musik, die in den Ohren klingt und zu Tränen rührt, zumal Strahlen der Frühlingssonne auf das Stichwort ‚Morgenstern’ durch die klaren Glasfenster der Kirche blitzten.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv

J.S. Bach BWV 244 – Matthäus-Passion Thomanerchor-Kreuzchor

Peter Schreier
Theo Adam
Adele Stolte
Annelies Burmeister
Hans-Joachim Rotzsch
Günther Leib

Dresdner Kreuzchor & Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig
Conductor Rudolf Mauersberger & Erhard Mauersberger

Rec. 1970 at Lukaskirche, Dresden, Germany.

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Johann Sebastian Bach, Bachfest Leipzig 2014, mit Ann-Helena Schlüter, Germany

Swedishgerman Pianist & Bachplayer Ann-Helena Schlüter
Bericht über einen großartigen Leipziger Musiker und das jährliche Bachfest, mit Ann-Helena Schlüter
Leipziger Fernsehen 2014

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Leipzig:  J. SBach in the Subways, March 21, 2015 / The whole film

The 2015 public anniversary party for Johann Sebastian Bach. Leipzig-based musicians perform works by Bach in the Leipzig „City Tunnel“ and in further unusal places.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – BWV  97  „In allen meinen Taten“ 

Kantate BWV 97 ohne liturgische Bestimmung für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Fagott, Streicher und Continuo. 

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Leitung und Orgel:  Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/in-allen-meinen-taten-bwv-97-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

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Link zur Bachstiftung mp3-Aufnahmen:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video – BWV  97  „In allen meinen Taten“

Sechster Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 97 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung  St.Gallen. 

Solistin: Ruth Sandhoff

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Zum Bachfest 2011 in Ansbach hat der Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen – Rudolf Lutz – die „Ansbach-Kantate“ komponiert. Ganz im Sinne von Johann Sebastian Bach.
Ein Text der Kantate:

Schlusschor (mit Publikum)

„Mit Bach fang an, mit Bach hör auf, das ist der schönste Tageslauf, den wir uns denken können.“

Denn Ansbach pflegt Bachs großes Werk, dass es die Herzen aller stärk, wie’s jedem ist zu gönnen: strahlend, leuchtend, schön und kräftig, geistesmächtig, voller Leben uns als Erbe übergeben.

Zum Video-Link:

http://gloria.tv/media/aQcDr33wRnQ

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 04.03.2016

J.S. Bach BWV 106 Kantate„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

„Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“, BWV 106, auch bekannt unter dem Namen „Actus tragicus“, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach.

Das Werk ist eine der frühesten Bach-Kantaten überhaupt. Wahrscheinlich ist sie 1707 oder 1708 in Mühlhausen als Trauerkantate entstanden, möglicherweise aus Anlass des Todes des Bürgermeisters Strecker oder zur Trauerfeier von Bachs Onkel Tobias Lämmerhirt (gest. 10. August 1707 in Erfurt).

Recording:

Saturday 16 May 2015 in the Oostkerk, Middelburg.

Performed by

Netherlands Bach Society, soloists, ripienists and orchestra

Jos van Veldhoven conductor

Dorothee Mields soprano

Alex Potter alto

Charles Daniels tenor

Tobias Berndt bass

Johann Sebastian Bach – Kantate BWV 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“

ALL OF BACH BWV 106

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J.S. Bach BWV 740 – Orgel-Choralvorspiel: “Wir glauben all´an einen Gott, Vater”

Wir glauben all ‘an EINEN Gott, Vater in F – Dur; (Herkunft unbekannt)

ALL OF BACH BWV 740

Zum Anhören in das Foto klicken 

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Info: BWV 651

Die Achtzehn Choräle von verschiedener Art, auch Leipziger Choräle stellte Johann Sebastian Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Diese Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal.

Bach wählte Sätze aus ganz verschiedenen Lebensperioden aus – die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. In vielen Fällen gibt es mehrere ältere Lesarten, beispielsweise sind die beiden letzten Sätze auch im Orgelbüchlein enthalten; nicht immer weichen diese Frühformen so weit von der Endfassung ab, dass sie eigene BWV-Nummern erhielten.

Wie immer schrieb Bach nicht nur ab, sondern nutzte die Gelegenheit zu zahllosen Detailverbesserungen. Das Manuskript beginnt in fester, sicherer Schrift, die aber – wohl wegen Bachs Augenleiden – zunehmend unsicher und zittrig wird. Die letzten drei Sätze wurden von Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnikolgeschrieben; laut der Vorrede der Kunst der Fuge nach Diktat.

Erstdruck der Kunst der Fuge 1751: Anfang des Chorals „Wenn wir in hoechsten Noethen“

Der letzte Choral, Vor deinen Thron tret’ ich hiermit ist wohl am bekanntesten; er wurde unter dem Namen Wenn wir in höchsten Nöten sein von den Herausgebern in die Kunst der Fuge integriert und wird bis heute manchmal als deren Abschluss gespielt.

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J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

ALL OF BACH BWV 651

Zum Anhören in das Foto klicken 

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 J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

J.S. Bach –  Kantate

J.S. Bach, Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“: Nr. 1 Coro | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Lisa Immer) | Leitung: Kay Johannsen

J.S. Bach, Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“: Nr. 2 Aria „Mein Jesus ist erstanden“ | Andreas Weller, Tenor

J.S. Bach, Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“: Nr. 3 Recitativo „Mein Jesu, heißest du des Todes Gift“, Nr. 4 Choral „Erschienen ist der herrlich Tag“ & Nr. 5 Recitativo „Doch scheinet fast, dass mich der Feinde Rest“ | Hanna Roos, Alt

J.S. Bach, Kantate BWV 67 „Halt im Gedächtnis Jesum Christ“: Nr. 6 Aria „Friede sei mit euch“ & Nr. 7 Choral „Du Friedefürst, Herr Jesu Christ“ | Christian Villiger, Bass

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag “Oculi”

Alumnat Leipzig - neuer Konzertsaal - mit den Thomaskantoren.

                              Alumnat Leipzig – neuer Konzertsaal – mit den Thomaskantoren.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 28.02.2016 begehen wir den Sonntag “Oculi”

Der Name des Sonntags Okuli leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: “Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos” (Ps 25, 15;) Der Sonntag Okuli hat das Thema “Konsequente Nachfolge”. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.

Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

Wochenspruch: 

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)

Wochenlied: 

“Wenn meine Sünd mich kränken” (EG 82)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag “Oculi“

 BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde

*) BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

*) BWV 97 „In allen meinen Taten

*) BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/2016-02-28/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

Geistliche Musik 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate zum Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo

Yoshikazu Mera, Countertenor;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Andreas Scholl, Altus

Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:01 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Andreas Scholl, Altus

Amsterdamer Barockorchester

Leitung:  Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate zum Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo

Yoshikazu Mera, Countertenor;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

 

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner (1683 – 1760)

“Freund, warum bist Du kommen?” GWV 1122/41

Gunhild Lang-Alsvik, Sopran; / Barbara Ostertag, Alt

Michael Feyfar, Tenor;  Markus Flaig, Bass

Anton-Webern-Chor Freiburg,

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 54  “Widerstehe doch der Sünde”

Nathalie Stutzmann, Alt;

The English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag “Oculi”

BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde

*) BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele

*) BWV 97 „In allen meinen Taten

*) BWV 106 Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

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/ YouTube: BWV 54 –  

Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 69 –  

Lobe den Herrn, meine Seele(Interpret: Suzuki)

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/ YouTube: BWV 97 –  

In allen meinen Taten(Interpret: Koopman)

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/ YouTube: BWV 106 –  

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Interpret: Koopman)

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/ YouTube: 

Komponisten der Barockzeit:

 Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate GWV 1155 / 09a:Wo willst du hin betrübte Seele

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/ YouTube: 

 Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Kantate F 89Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J. S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Der Bach-Schüler und spätere Schlossorganist in Zeitz und Altenburg, war nicht nur Komponist von Orgelmusik, er schrieb interessante Instrumentalkonzerte und Chor- und Kammermusik.

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Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm.

Im Juli 1726 wurde Johann Ludwig Schüler an der Thomasschule in  wo er neun Jahre lang Freund, Privatschüler und Notenkopist von Johann Sebastian Bach, dem damaligen Kantor, war.

„Das hervorragendste musikalische Talent aber besaß Johann Ludwig […] Das Verhältnis Bachs zu diesem Lieblingsschüler war ein besonders vertrautes. Er bewunderte seine musikalischen Leistungen und schätzte seine gelehrten Kenntnisse [… Er] ließ sich sogar herbei, seine Kompositionen zu vertreiben […] Unzweifelhaft war er als Orgelkünstler Bachs würdigster Schüler, und einer der größten, welche überhaupt nach Bach gelebt haben.“ (Philipp Spitta, Bachbiograph, 1916)

Verschiedene Quellen belegen sein hervorragendes Orgelspiel. Zusätzlich spielte Krebs auch Laute, Cembalo und Violine. Ab 1730 sang er auch im Chor.

„Er war nicht nur ein sehr guter Orgelspieler, sondern auch ein fruchtbarer Componist für Orgel, Clavier und Kirchenmusik. […] Zur Bezeichnung seiner Vortrefflichkeit sagten zu seiner Zeit die witzigen Kunstliebhaber: es sey in einem Bach nur ein Krebs gefangen worden.“ (Johann Nikolaus Forkel, Bachbiograph, 1802)

Bach erteilte Krebs schließlich am 24. August 1735 ein lobendes Zeugnis. Nach seinem Studium an der Thomasschule studierte Krebs noch zwei Jahre lang Philosophie an der Leipziger Universität.

Am 4. Mai 1737 wurde Krebs, nachdem er sich für diesen Posten erfolgreich beworben hatte, Domorganist an der Zwickauer Marienkirche. Drei Jahre später heiratete er die älteste Tochter Johann Sophie des kurfürstlichen Steuereinnehmers Nacke.

1742 bewarb sich Krebs um die Organistenstelle der Dresdner Frauenkirche mit ihrer prunkvollen Silbermann-Orgel, lehnte die Zusage jedoch – vermutlich aufgrund des unzureichenden Gehaltes – ab. Ein Jahr später bewarb er sich um die Stelle als Schlossorganist in Zeitz, zu der er nach einem Probespiel am 2. Januar 1743 schließlich berufen wurde. Dort stand ihm allerdings nur eine schadhafte Orgel zur Verfügung.

Nach dem Tode Johann Sebastian Bachs im Jahr 1750 bewarb sich Krebs vergeblich um Bach’s Nachfolge als Thomaskantor. Erfolglos blieb auch eine Bewerbung als Organist an der St.-Johannis-Kirche zu Zittau, die ebenfalls eine Silbermann-Orgel beherbergte.

Am 20. Oktober 1756 wurde Krebs Organist am Hofe Friedrichs III. von Altenburg, wo er in den Genuss einer prächtigen, 1739 fertiggestellten Trost-Orgel gelangte. Diese Stelle hatte er bis zu seinem Tod am Neujahrstag 1780 inne.

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Video: Der heutige Altenburger Schlossorganist Felix Friedrich erzählt über seinen bedeutenden Amtsvorgänger aus dem 18. Jahrhundert, den Bachschüler Johann Ludwig Krebs (1713 — 1780). Ein Beitrag zum mitteldeutschen Projekt „Krebs300″ aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten.

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Das gesamte Orgelwerk von J.L. Krebs wurde von Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der Holzhey-Orgel der Klosterkirche Weißenau

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der Gabler-Orgel in der Basilica Weingarten.

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Die Johann Ludwig KrebsOrgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde”

Kantaten für den Sonntag Oculi

Als nächstes folgte BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”,

eine Solokantate mit zwei Arien für tiefe Altstimme (der wunderbaren Nathalie Stutzmann geradezu auf den Leib geschrieben), vermutlich wie Himmelskönig im selben Jahr – oder ein Jahr später – für den Dritten Fastensonntag (Oculi) komponiert. Das Werk sieht ein fünfstimmiges Streicherensemble mit geteilten Bratschen vor und legt einen Text von Georg Christian Lehms zugrunde, der auf dem Brief an Jakobus basiert: ‚So seid nun Gott untertänig, widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch’.

Die erste Arie ist überwältigend. Zweimal im Laufe eines Jahres beginnt Bach einen Satz mit einer schroffen Dissonanz, einem Dominantseptakkord über einem Orgelpunkt auf der Tonika (das zweite Mal in der Adventskantate BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland). Es ist ein Schocktaktik, die den Hörer aufhorchen lassen und warnen soll: ‚Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreifet dich ihr Gift’. War das auch, so fragt man sich, seine Art, sich zwei Tage nach seiner Ernennung zum Concertmeister am Weimarer Hof einzuführen? Bach schafft eine Atmosphäre dringlichen, unbeirrbaren Widerstands gegen die verführerischen, beharrlichen Mächte des Bösen. Diese beschwört er in lyrischen Violinlinien herauf, die sich drehen und winden und ineinander 12verflechten, dann einen ganzen Takt lang in taumelnder Spannung verharren, bevor sie in eine scheinbare Ruhe taumeln, ein deutliches Symbol für die Gnadenfrist, die jenen gewährt wird, die sich der Sünde standhaft widersetzen.

Ein tödlicher Fluch (dargestellt durch zwei abrupte Neueinsätze der Bratschen auf der gleichen Dominantseptime) erwartet jene, die den Willen zum Widerstand verlieren. Und für den Fall, dass jemand nicht richtig aufgepasst hat, behält Bach das mächtige, hartnäckige Pulsieren des Akkords unverändert bei. Von den zweiunddreißig Achteln der vier Anfangstakte sind nur vier Konsonanzen, alle übrigen sind Dissonanzen, zwölf davon Akkorde aus fünf Noten!Das sich anschließende Rezitativ reißt der Sünde die Maske vom Gesicht, sie erweist sich bei näherem Hinsehen als ‚leerer Schatten’. Sie ist auch ‚als wie ein scharfes Schwert, das uns durch Leib und Seele fährt’.

Die zweite Arie ist als vierstimmige Fuge angelegt, deren einschmeichelndes chromatisches Thema und ein langes, verzerrtes Gegenthema die listigen Fesseln des Bösen beschreiben. War das wirklich der Schluss des Stückes oder haben wir irgendwo unterwegs einen Choral verloren, wenn nicht ganz am Ende, dann vielleicht als Cantus firmus, als musikalische Überschrift der Fuge? Mir fällt auf, dass Bach genau einen solchen Kunstgriff (Strophen von Paul Gerhardts Choral ‚Warum sollt’ ich mich denn grämen’) in seiner doppelchörigen Motette BWV 228 Fürchte dich nicht einsetzt, die offensichtlich auch um diese Zeit entstanden ist. Beide Fugen überraschen mit einer absteigenden chromatischen Figur zu Beginn. Noch erstaunlicher ist die Ähnlichkeit des Gegenthemas mit dem Thema im letzten Satz von BWV 63 Christen, ätzet diesen Tag, das für Weihnachten 1714 in Weimar geschrieben wurde. Nehmen wir einen Augenblick an (und hier will sich selbst der große Alfred Dürr nicht festlegen), Widerstehe sei im folgenden Jahr entstanden; könnte es sein, dass Bach sein weihnachtliches Flehen um Gnade (‚Höchster, schau in Gnaden an diese Glut gebückter Seelen!’ ) in der Kantate der Fastenzeit wiederholt, um die verführerische Schönheit der Sünde (‚von außen wunderschön’), die eine Erfindung des Teufels ist, für null und nichtig zu erklären?

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  

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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv

Alt-Bachische Archiv,Spiritual music of Bach Family before J.S. Bach

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – BWV  54  “Widerstehe doch der Sünde” zum Sonntag Okuli für Altus, Sreicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Markus Forster  – Altus

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link:  http://www.bachstiftung.ch/shop/widerstehe-doch-der-suende-bwv-54-dvd.html

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mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 54 –  “Widerstehe doch der Sünde”

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 54 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung       St. Gallen.

Solist: Markus Forste (Altus).

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 26.02.2016

J.S. Bach BWV 740 – Orgel-Choralvorspiel: „Wir glauben all´an einen Gott, Vater“

Wir glauben all ‚an EINEN Gott, Vater in F – Dur; (Herkunft unbekannt)

ALL OF BACH BWV 740

Zum Anhören in das Foto klicken 

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Info: BWV 651

Die Achtzehn Choräle von verschiedener Art, auch Leipziger Choräle stellte Johann Sebastian Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Diese Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal.

Bach wählte Sätze aus ganz verschiedenen Lebensperioden aus – die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. In vielen Fällen gibt es mehrere ältere Lesarten, beispielsweise sind die beiden letzten Sätze auch im Orgelbüchlein enthalten; nicht immer weichen diese Frühformen so weit von der Endfassung ab, dass sie eigene BWV-Nummern erhielten.

Wie immer schrieb Bach nicht nur ab, sondern nutzte die Gelegenheit zu zahllosen Detailverbesserungen. Das Manuskript beginnt in fester, sicherer Schrift, die aber – wohl wegen Bachs Augenleiden – zunehmend unsicher und zittrig wird. Die letzten drei Sätze wurden von Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnikolgeschrieben; laut der Vorrede der Kunst der Fuge nach Diktat.

Erstdruck der Kunst der Fuge 1751: Anfang des Chorals „Wenn wir in hoechsten Noethen“

Der letzte Choral, Vor deinen Thron tret’ ich hiermit ist wohl am bekanntesten; er wurde unter dem Namen Wenn wir in höchsten Nöten sein von den Herausgebern in die Kunst der Fuge integriert und wird bis heute manchmal als deren Abschluss gespielt.

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J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: “Komm, Heiliger Geist, Herre Gott” 

ALL OF BACH BWV 651

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J.S. Bach BWV 861 “Präludium und Fuge g-Moll”

Anmerkungen zum BWV 861

Präludium und Fuge g-Moll, BWV 861, bilden ein Werkpaar im 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers, einer Sammlung von Präludien und Fugen für Tasteninstrumente von Johann Sebastian Bach.

Das Präludium ist in dreistimmigem Satz geschrieben, wobei man sich den mit einem langen Triller einsetzenden Sopran als Violinstimme vorstellen kann. Eine rhythmische Verdichtung erfolgt dadurch, dass die 32tel-Figuren im zweiten Teil des Stücks ab Takt 12 zunehmen. Ein ähnlicher Effekt findet sich in der zweistimmigen Invention in B-Dur BWV 785. Zwei neapolitanische Akkorde auf c, in Takt 13 und 17, fügen einen reizvollen harmonischen Farbwert hinzu.

Das Thema umfasst zwei Motive, die durch eine Achtelpause getrennt sind. Der originelle Gedanke besteht darin, dass das zweite Motiv genau den Tonraum ausfüllt, den das erste ausspart. Aus der Umkehrung des zweiten Motivs entsteht ab Takt 3 der Kontrapunkt. Durch das ganze Stück hindurch werden entweder Teile des Themas oder des Kontrapunkts beibehalten. Auch wenn ab der zweiten Hälfte von Takt 24 im Sopran und Alt ein neues Thema in durchgehender 16tel-Bewegung eingeführt wird, erklingt dazu im Bass das ursprüngliche zweite Motiv als Begleitung.

Die Fugenmitte in Takt 17 ist durch die erste Engführung gekennzeichnet. In der zweiten Engführung in Takt 28 erklingt der dritte Themeneinsatz unvollständig. In Takt 33 wird mit unterschiedlichen Mitteln eine abschließende Steigerung erreicht: paralleler Abstieg von Sopran und Bass, Erweiterung der ursprünglichen Vierstimmigkeit zur Fünfstimmigkeit zur harmonischen Verdichtung. Zudem ist dies – abgesehen vom Beginn – der einzige Takt ohne 16tel-Noten, was ein Ritardando in diesem vorletzten Takt überflüssig macht.

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J.S. Bach BWV 861 “Präludium und Fuge g-Moll”

ALL OF BACH BWV 861 Wohltemp.Klavier

Zum Anhören in das Foto klicken 

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 J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach –  Kantate

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar”: Nr. 1 Coro „Freue dich, erlöste Schar” | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 21.6.2013

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar”: Nr. 2 Recitativo „Wir haben Rast” & Nr. 3 Aria„Gelobet sei Gott” | Benjamin Appl (Bass) |

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar”: Nr. 4 Recitativo „Der Herold kömmt” & Nr. 5 Aria „Kommt, ihr angefochtnen Sünder” | Sophie Harmsen (Alt) | Julie Stewart-Lafin (Flöte)

J.S. Bach, Kantate BWV 30  „Freue dich, erlöste Schar”: Nr. 6 Choral „Eine Stimme lässt sich hören” | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Reminiszere“

J.S. Bach-Büste im Alumnat Leipzig

                                                              J.S. Bach-Büste im Alumnat Leipzig

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 21.02.2016 begehen wir den Sonntag Reminiszere

Der Name des Sonntags Reminiszere leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiarum tuarum quae e saeculo sunt.“ (Ps 25, 6;)

Der Sonntag Reminiszere hat das Gleichnis von den bösen Weingärtnern zum Thema. Es geht dabei um das Verhältnis zwischen Gott und Mensch. Wohl wissend, was sie tun, bringen die Weingärtner den Sohn des Besitzers um, hoffend, dass sie dann den ganzen Besitz für sich einstreichen können. Ganz offensichtlich soll das Gleichnis darauf hindeuten, dass die Menschen, die eine Verantwortung von Gott übertragen bekommen haben (jeder), das ihnen Anvertraute lieber als ihr Eigentum ansehen wollen und dabei die Rechte Gottes zu mißachten (und damit auch seine Macht).

Die Frage dieses Sonntags und dieser Woche ist daher die nach unserem Verhältnis zu Gott. Sie wird allerdings schwierig zu beantworten sein, denn wie mißt man ein solches Verhältnis? Sobald man zu messen beginnt, ist man ja nicht mehr Betroffener, sondern „Richter“, und stellt sich damit jenseits dessen, was einen zutiefst persönlich angeht. Und das kann nicht gut gehen. Soll man andere den Maßstab anlegen lassen? Auch das ist nicht im Sinne des Evangeliums. Bleibt nur das „Innewerden“, das „Auf-Sich-Besinnen“, als Möglichkeit, über das eigene Verhältnis zu Gott nachzudenken und, falls nötig, Konsequenzen zu ziehen.

Wochenspruch: 

Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren(Röm 5, 8)

Wochenlied: 

“Wenn wir in höchsten Nöten sein“ (EG 366)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Reminiszere“ –

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit.!!

Kantaten für den Sonntag „Reminiscere

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan

*)  BWV 120 –  Gott, man lobet dich in der Stille

*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Sendung: Achtung ! – Neue Sende-Zeiten –

07:05 bis 08:30 Uhr

Geistliche Musik 

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 97  „In allen meinen Taten“

Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Countertenor;

Steve Davislim, Tenor;  Stephan Loges, Bass;

English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 131„Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Hans-Jörg Mammel, Tenor / Marek Rzepka, Bass

Balthasar-Neumann-ChorBalthasar-Neumann-Ensemble

Leitung: Thomas Hengelbrock

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Etwa ab  07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 5  “Wo soll ich fliehen hin” 

Joann Lunn, Sopran / William Towers, Countertenor /

James Gilchrist, Tenor / Peter Harvey, Bass /

Monteverdi Choir LondonEnglish Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra 

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Christoph Graupner (1683-1760)

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringt „

Sonja Bühler (Sopran) Michael Feyfar (Tenor)

Markus Flaig (Bass)

Anton Webern Chor FreiburgEnsemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Johann Michael Bach: (1648-1694)

„Liebster Jesu, hör mein Flehen“

Maria Zedelius (Sopran) David Cordier (Altus)

Paul Elliott, Hein Meens (Tenor) Michael Schopper (Bass)

Musica antiqua Köln

Leitung: Reinhard Goebel

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 120 „Gott, man lobet dich in der Stille

Kantate zum Ratswechsel zu Leipzig

Hana Blaziková, Sopran, Robin Blaze, Countertenor

Satoshi Mizukoshi, Tenor  Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

 

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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06:30 Uhr Kantate

Christoph Graupner (1683 – 1760)

„Wir wissen, dass Trübsal Geduld bringet“ GWV 1121/44

Sonja Bühler, Sopran; Michael Feyfar, Tenor;

Markus Flaig, Bass

Anton-Webern-Chor Freiburg,

Ensemble Concerto Grosso

Leitung: Hans Michael Beuerle

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

Kantate: BWV 21 „Ich hatte viel Bekümmernis“

Greta de Reyghere, Sopran; René Jacobs, Alt;

Christoph Prégardien, Tenor; Peter Lika, Bass;

Niederländischer Kammerchor; Le Petite Bande:

Leitung: Sigiswald Kuijken

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten außerhalb vom Sonntag „Reminiscere“

*) BWV  100 – „Was Gott tut, das ist wohlgetan

*)  BWV 120 –  Gott, man lobet dich in der Stille

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*) BWV  131 – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

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/ YouTube: BWV 100 –  

Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 120 

Gott, man lobet dich in der Stille  (Interpret: Herreweghe )

Kantate zur Ratswahl zu Leipzig

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/ YouTube: BWV 125 –  

Mit Fried und Freud ich fahr dahin (InterpretHerreweghe )

Kantate am Fest Mariae Reinigung !

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/ YouTube: BWV 131  –

 Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir –  (Interpret: Ton Koopman )

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J.S. Bach, Rameau & G.F. Handel | John Eliot Gardiner & Monteverdi Choir

00:03:35 • Bach: Christ lag in Todes Banden, BWV 4
00:31:09 • Rameau: In convertendo dominus
00:59:15 • Handel: Dixit dominus, HWV 232

English Baroque Soloists & Monteverdi Choir
Conducted by John Eliot Gardiner

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/ YouTube –

Zusätzliche Komponisten der Barockzeit:

Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712)

‚Herr, wenn ich nur dich habe‘

Church cantata for soloists (SATB), chorus (SATB)

and orchestra (2 violins, 2 violas, harp and basso continuo)

Text: Anonymous

Verena Gropper, soprano / Franz Vitzthum, countertenor

Immo Schröder, tenor / Markus Flaig, bass

Das Kleine Konzert, / Rheinische Kantorei,

conducted by Hermann Max

Concert: 4 June 2012 in Halle (Marktkirche)

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/ YouTube: 

Johann Michael Bach (1648-1694)

Cantata – Das Volk, so im Finstern wandelt

Chorus: Das Volk, so im Finstern wandelt
Recitative: Ehre sei Gott in der Höhe
Aria: Heil der Armen, Trost der Seelen

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J.S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Philipp Krieger  – (1649 bis 1725) 

Johann Philipp Krieger 1649 - 1725

Johann Philipp Krieger 1649 – 1725

Johann Philipp Krieger (* 26. Februar 1649 in Nürnberg; † 6. Februar 1725 in Weißenfels) war ein deutscher Komponist, Organist und Kapellmeister.

Krieger wuchs als Sohn eines Teppichmachers und Garnfärbers auf und erhielt bereits in frühen Jahren eine musikalische Unterrichtung an Tasteninstrumenten. Ab dem achten Lebensjahr erhielt er Unterricht bei dem Nürnberger Musiker und Froberger Schüler Johann Drechsel. Weiteren Unterricht erhielt er auf Blas- und Streichinstrumenten von dem Gambisten Gabriel Schütz (1633-1710). Vorrangig beeinflusst wurde er während seiner Ausbildung jedoch von dem Organisten Paul Hainlein, vor allem hinsichtlich seiner späteren Zuwendung zum Orgelspiel.

Später ging Krieger nach Dänemark, wo er Schüler des Königlich Dänischen Organisten Johannes Schröder in Kopenhagen wurde. Gleichzeitig vertrat er diesen als Organisten an der Peterskirche. Parallel dazu erhielt er bei Kaspar Förster jun., seines Zeichens Königlich Dänischer Kapellmeister, Unterricht im Fach Tonsatz. Kurze Zeit nach Aufnahme seines Studiums wurde Krieger an der Orgel der Hauptkirche in Kopenhagen eingesetzt. Gegen 1667 erhielt er eine Berufung nach Christiania in Norwegen als Organist, die er auf Wunsch seiner Eltern jedoch nicht wahrnahm…

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Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Ob Klavier, Orgel oder Blas- und Streichinstrumente – Johann Philipp Krieger war ein vielseitig talentierter Musiker.

Der am 26. Februar 1649 in Nürnberg geborene Johann Philipp Krieger war das Kind recht wohlhabender Eltern. Sein Vater Hans Krieger, ein Teppichmacher und Garnfärber, und seine Mutter Rosina konnten ihren beiden Söhnen bereits in früher Kindheit musikalischen Unterrichten bieten. Der kleine Johann Philipp muss dabei durch besondere Begabung aufgefallen sein, wenn der zeitgenössische Biograph Doppelmayr ausdrücklich berichtet, dass er das Klavier „schon in dem neundten Jahr seines Alters solches zu vieler Anhörenden Bewunderung gar nett spielen, nächst deme gleich alle Melodien, die man ihm vorsunge, nachzuschlagen, auch sonsten wohlgesetzte Arien von seiner Composition darzustellen, im Stand war“.

In Venedig studierte er bei Johann Rosenmüller Komposition und bei Rovettini Klavier. In Rom nahm Krieger Unterricht bei Abbatini und bei dem bekannten Organisten und Komponisten Bernardo Pasquini in Komposition und Klavier. Besonders der letztgenannte hat ihn stark beeinflusst. Daneben wurde er mit zahlreichen anderen Musikern wie Cavalli, Legrenzi, Ziani, Carissimi und Kirchner bekannt.

Nach kurzen Aufenthalten in Frankfurt und Kassel kam er im November 1677 als Kammermusiker und Kammerorganist an den Hof Herzog Augusts von Sachsen-Weißenfels nach Halle. Da der Herzog Krieger unbedingt an seinem Hof halten wollte, beförderte er ihn bereits nach einem halben Jahr zum Vizekapellmeister. Der Tod des Herzogs veränderte die Anstellung Kriegers erneut. Herzog Johann Adolph I., seit 1680 Nachfolger seines Vaters August, verlegte den Hof nach Weißenfels und ernannte Krieger zum Kapellmeister. In dieser Anstellung konnte er endlich seine künstlerischen Fähigkeiten voll entfalten.

Kurz vor seinem 76. Geburtstag starb Johann Philipp Krieger am 6. Februar 1725 in Weißenfels. Obwohl er als einer der wenigen vor Bach in unermüdlicher Arbeit zur deutschen Musik zurückfand, sie prägte und der Bachschen Kantate unmittelbar den Boden bereitete, ist er heute fast vergessen.

Video auf YouTube:

Johann Philipp Krieger –

Geistliches Werk: „Ich will in Friede fahren“

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CD Seelenfrieden CD-Vorstellung: 

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

Auch wenn seine Musik heutzutage eher Spezialisten ein Begriff sein dürfte, war Johann Philipp Krieger (1649- 1725) doch einer der führenden Komponisten Deutschlands unmittelbar vor Bach. Sein Verdienst liegt besonders in der Einführung italienischer und französischer Form- und Satztechniken. Die insgesamt zwanzig Geistlichen Konzerte aus der Sammlung ‚Musicalischer Seelen-Frieden‘, dem einzigen Druck geistlicher Musik Kriegers, sind in den Jahren 1690 bis 1696 entstanden. Neben ungefähr 2500 Kantaten gehört auch seine Instrumentalmusik zu den bedeutendsten Gattungsbeiträgen vor Bach. Um auf die bislang wenig beachteten Qualitäten Kriegers als Vokal- und Instrumentalkomponist aufmerksam zu machen, kann man sich wohl keine besseren Interpreten vorstellen als Dorothee Mields sowie die Hamburger Ratsmusik unter Simone Eckert.

Psalm 134: Ecce nunc benedicite Domino (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quinta G-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 68: Es stehe Gott auf (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Sesta à doi a-Moll Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 65: Gott, man lobet dich in der Stille (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.) – Sonata Quarta à doi F-Dur Op.II (für Violine, Viola da gamba und B.c.) – Psalm 31: Herr, auf dich trau ich (Geistliches Konzert für Sopran, zwei Violinen und B.c.)

CD-Bestellung: >>  h i e r  <<

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Ein weiteres Video von  

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

„Wo willst Du hin, weil’s Abend ist“,

Fritz Wunderlich, tenor (1930-1966)

Bernhard Michaelis, tenor
Hermann Klaiss, violocello
Hermann Werdermann, cembalo
16.03.1956

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Grote Kerk, Narden am 20.02.2000

BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“

Kantaten für den Sonntag Septuagesimae

Die dritte der von Bach für diesen Sonntag erhaltenen Kantaten ist

BWV 92 „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“ von 1725,

eine neunsätzige Choralkantate, die auf ein Lied von Paul Gerhardt zurückgeht. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängerwerken bezieht sich der aus dem Jahr 1647 stammende Text nicht ausdrücklich auf eine der festgesetzten Bibellesungen, sondern ermahnt die Gemeinde, sich Gott mit Herz und Sinn zu ergeben und ihm im Guten und im Bösen zu vertrauen. Das mag die Erklärung sein, warum das einleitende Oboenthemas in Melodieführung und Stimmung der zärtlichen Sopranarie ‚Komm in mein Herzenshaus’ aus BWV 80 ähnlich ist. Die einleitende Choralfantasie ist sorgfältig ausgearbeitet und weist in den drei einander imitierenden tiefen Stimmen heftige Spannungen auf. Spuren der Choralmelodie sucht man in ihr vergeblich, bis man gewahr wird, dass ihr Material aus den Instrumentalritornellen gewonnen ist, die zwischen die Zeilen des Chorals eingefügt sind.

Der zweite Satz ist ein kühnes Experiment, mit dem Bach den Bass seinen eigenen gemessenen Gesang der zweiten Choralstrophe nicht weniger als neunmal durch seine eigenen Anmerkungen in freier rezitativischer Form unterbrechen lässt, während der Continuo den Sinn der Worte tonmalerisch ausdeutet. Das alles hört sich ein bisschen an wie eine Lehrstunde zur Auslegung der Heiligen Schrift: Der Lehrer der Sonntagsschule erklärt geduldig, dass Gott ‚mich nur üben’ will, wenn das Leben mühselig wird, daher auch die beiläufigen Anspielungen auf Jonas und den Walfisch, den uns das unterirdische Grummeln im Continuo identifizieren hilft, und auf Petrus, der ‚stark im Glauben’ ist, was durch das kantige, mit Hilfe von Steigeisen bewerkstelligte Klettern hinauf zum Gipfel (hohes E) zum Ausdruck kommt. Unterdessen teilt Bach seinen Hörern mit, dass die Hauptstrophe des Chorals gleich wieder einsetzen wird, indem er sie jedes Mal kurz vor ihrem Erscheinen in diminuierter Form im Continuo ankündigt (oder gleichzeitig präsentiert). Es besteht die Gefahr, dass der Hörer durch das Übermaß an Informationen erdrückt wird, so wie angesichts jener verwirrenden Verkehrsschilder an Straßenkreuzungen, die Autofahrer blitzschnell entschlüsseln sollen, und die ganze Fülle lässt sich schwer bewältigen.

Dergleichen Probleme sind in der sich anschließenden Tenor-Arie ‚Seht! wie reißt, wie bricht, wie fällt’ nicht vorhanden. Sie findet Bach in apokalyptischer Stimmung vor. Hier verlagert sich die Tonmalerei auf eine sehr viel größere Leinwand: Die in Rubensmanier kühn dahinfegenden Pinselstriche, die Tiraden in den ersten Violinen (mit weiten Sprüngen und schroffen Rhythmen) im Wechsel mit viernotigen Motiven der beiden mittleren Stimmen und das sich in Gegenrichtung bewegende Continuo setzen eine riesige Energie frei. All das trägt dazu bei, einen Eindruck davon zu vermitteln, ‚wie reißt, wie bricht, wie fällt, was Gottes starker Arm nicht hält’. Das Stück verlangt vom Sänger eine äußerst virtuose Leistung; es ist eindrucksvoll, aber absichtlich unerquicklich.

Die Choralmelodie kehrt, spärlich verziert, im vierten Satz wieder, der Gottes ‚Weisheit und Verstand’ als obersten Hüter der Zeit rühmt (‚Zeit, Ort und Stund ist ihm bekannt, zu tun und auch zu lassen’). Sie wird hier sachlicher vorgetragen als in ähnlichen Modellen, und das legte mir nahe, die hinter dem Instrumentalensemble postierten Altstimmen unisono statt solistisch zu führen. Folglich wird nun der Hintergrund – zwei Oboen d’amore, die in fugiertem Austausch miteinander verkettet sind (ohne dass in fünfundfünfzig Takten eine Stelle vorgesehen wäre, wo sie Atem schöpfen könnten) und zusammen mit dem Continuo eine Art dreistimmige Invention schaffen –zum Vordergrund.

‚Das Brausen von den rauen Winden’ kehrt im sechsten Satz wieder, heraufbeschworen durch den lebhaften Austausch zwischen Cello und Bassist. Bach verwertet hier einen Gedanken aus seiner allerersten Kantate (BWV 150, Nr. 5), in der das gleiche Motiv dazu verwendet wurde, Zedern zu beschreiben, die ‚von den Winden oft viel Ungemach empfinden’. Hier dient der Vergleich dazu, die Botschaft des B-Teils hervorzuheben – wie ‚des Kreuzes Ungestüm schafft bei den Christen Frucht’. (Die in der Bedeutung des Wortes ‚Ungestüm’angelegte ‚Heftigkeit’ bezieht sich, wie ich meine, auch auf die Brutalität eines Todes durch Kreuzigung.) Für mich ist das Bild ‚brausender rauer Winde’, die ‚volle Ähren’ bringen, irritierend. Wind hat für Bauern gewöhnlich die umgekehrte Wirkung: Eines der Dinge, die wir zur Zeit der Ernte fürchten müssen, ist ein unberechenbarer Sturm, der das Getreide flach legt und den möglichen Ertrag vernichtet.

Ein zweites Mal unterbricht nun Bach die Choralstrophe (Nr. 7) mit Kommentaren in rezitativischer Form, die sich von der tiefsten zur höchsten Stimme bewegen. Genau an der Stelle, wo der Choraltext ausgesprochen persönlich wird (‚Ei nun, mein Gott, so fall ich dir getrost in deine Hände‘) und den Hörer eigentlich einen solistischen Vortrag erwarten ließe (wie in Nr. 2), vertont ihn Bach als vierstimmigen Choral über einer teilweise unabhängigen Continuolinie. Linde Düfte bringt die von Oboe und Streicherpizzicati begleitete pastorale Sopranarie ‚Meinem Hirten bleib ich treu’ (Nr. 8). Wunderbar ist die Doppeldeutigkeit des rhythmischen Akzents: Bach lässt den Hörer eine Folge zweitaktiger Einheiten erwarten, um dann plötzlich vier Takte zu verklammern. Bei ihrem bezaubernden Schluss – ‚Amen: Vater, nimm mich an!’ – sind Unschuld, Vertrauen und Fragilität zur Einheit verschmolzen.

© John Eliot Gardiner 2009

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Septuagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Wilke te Brummelstroete, Alt

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CDs vom Label SDG  
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SDG 153 Vol. 20 Cover:  CD – SDG 153 – Vol. 20

CD 1 zum Sonntag Septuagesimae

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 84 – „Ich bin vergnügt mit meinem Glücke“
BWV 92 – „Ich hab in Gottes Herz und Sinn“
BWV 144 – „Nimm, was dein ist, und gehe hin“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2016 – vom 10.06. bis 19.06.2016

»Geheimnisse der Harmonie«

”Das Bachfest 2016 steht unter dem Motto» Geheimnisse der Harmonie «

Freuen Sie sich auf prominente Interpreten:

Thomanerchor, das Gewandhausorchester, dirigiert von Riccardo Chailly,

Monteverdi Choir Leitung­  Sir John Eliot Gardiner – (Matthäuspassion BWV 244

am 16.06.2016 um 20 Uhr Thomaskirche Leipzig)

Les Arts Florissants unter William Christie, den RIAS Kammerchor und die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, dirigiert von Roger Norrington, sowie Balthasar-Neumann–Chor und – Ensemble

Christian Tetzlaff, Martin Stadtfeld und das Klenke-Quartett werden das Programm mit außergewöhnlichen Kammermusikbeiträgen bereichern. Unter dem Motto »nichts als Meisterstücke« erklingen,besonders am »Kantatentag«, zahlreiche Kantaten aus Bachs erstem Leipziger Kantatenjahrgang in chronologischer Abfolge.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2016 beginnt am 15. Oktober 2015.

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Programm Bachfest 2016 Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Ein  Video vom Bach Archiv

Alt-Bachische Archiv,Spiritual music of Bach Family before J.S. Bach

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  Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J. S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – BWV  125  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Kantate BWV 125 zum Fest Mariae Reinigung für Altus, Tenor und Bass, Vokalensemble, Corno, Flauto traverso, Oboe d’amore, Streicher und Continuo Solisten:

Alex Potter  – Altus

Leitung: Rudolf Lutz

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/shop/mit-fried-und-freud-ich-fahr-dahin-bwv-125-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 125 –  „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Zweiter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“,

aufgeführt durch die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen.

Solist: Alex Potter (Altus).

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

Neu: ALL OF BACH vom 19.02.2016

J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ 

Info: BWV 651

Die Achtzehn Choräle von verschiedener Art, auch Leipziger Choräle stellte Johann Sebastian Bach in seinen letzten Lebensjahren zusammen mit der Absicht, sie zu drucken. Diese Sammlung enthält Choralbearbeitungen für Orgel mit zwei Manualen und Pedal.

Bach wählte Sätze aus ganz verschiedenen Lebensperioden aus – die meisten dürften bereits in Weimar entstanden sein. In vielen Fällen gibt es mehrere ältere Lesarten, beispielsweise sind die beiden letzten Sätze auch im Orgelbüchlein enthalten; nicht immer weichen diese Frühformen so weit von der Endfassung ab, dass sie eigene BWV-Nummern erhielten.

Wie immer schrieb Bach nicht nur ab, sondern nutzte die Gelegenheit zu zahllosen Detailverbesserungen. Das Manuskript beginnt in fester, sicherer Schrift, die aber – wohl wegen Bachs Augenleiden – zunehmend unsicher und zittrig wird. Die letzten drei Sätze wurden von Bachs Schwiegersohn Johann Christoph Altnikolgeschrieben; laut der Vorrede der Kunst der Fuge nach Diktat.

Erstdruck der Kunst der Fuge 1751: Anfang des Chorals „Wenn wir in hoechsten Noethen“

Der letzte Choral, Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit ist wohl am bekanntesten; er wurde unter dem Namen Wenn wir in höchsten Nöten sein von den Herausgebern in die Kunst der Fuge integriert und wird bis heute manchmal als deren Abschluss gespielt.

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J.S. Bach BWV 651 Orgelchoral: „Komm, Heiliger Geist, Herre Gott“ 

ALL OF BACH BWV 651

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J.S. Bach BWV 861 “Präludium und Fuge g-Moll”

Anmerkungen zum BWV 861

Präludium und Fuge g-Moll, BWV 861, bilden ein Werkpaar im 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers, einer Sammlung von Präludien und Fugen für Tasteninstrumente von Johann Sebastian Bach.

Das Präludium ist in dreistimmigem Satz geschrieben, wobei man sich den mit einem langen Triller einsetzenden Sopran als Violinstimme vorstellen kann. Eine rhythmische Verdichtung erfolgt dadurch, dass die 32tel-Figuren im zweiten Teil des Stücks ab Takt 12 zunehmen. Ein ähnlicher Effekt findet sich in der zweistimmigen Invention in B-Dur BWV 785. Zwei neapolitanische Akkorde auf c, in Takt 13 und 17, fügen einen reizvollen harmonischen Farbwert hinzu.

Das Thema umfasst zwei Motive, die durch eine Achtelpause getrennt sind. Der originelle Gedanke besteht darin, dass das zweite Motiv genau den Tonraum ausfüllt, den das erste ausspart. Aus der Umkehrung des zweiten Motivs entsteht ab Takt 3 der Kontrapunkt. Durch das ganze Stück hindurch werden entweder Teile des Themas oder des Kontrapunkts beibehalten. Auch wenn ab der zweiten Hälfte von Takt 24 im Sopran und Alt ein neues Thema in durchgehender 16tel-Bewegung eingeführt wird, erklingt dazu im Bass das ursprüngliche zweite Motiv als Begleitung.

Die Fugenmitte in Takt 17 ist durch die erste Engführung gekennzeichnet. In der zweiten Engführung in Takt 28 erklingt der dritte Themeneinsatz unvollständig. In Takt 33 wird mit unterschiedlichen Mitteln eine abschließende Steigerung erreicht: paralleler Abstieg von Sopran und Bass, Erweiterung der ursprünglichen Vierstimmigkeit zur Fünfstimmigkeit zur harmonischen Verdichtung. Zudem ist dies – abgesehen vom Beginn – der einzige Takt ohne 16tel-Noten, was ein Ritardando in diesem vorletzten Takt überflüssig macht.

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J.S. Bach BWV 861 “Präludium und Fuge g-Moll”

ALL OF BACH BWV 861 Wohltemp.Klavier

Zum Anhören in das Foto klicken 

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 Anmerkungen zum BWV 734

Der Auftakt, gedacht zu haben, irgendwann während Bachs Jahren als Hoforganist in Weimar (1708-1717), überlebt in zwei Versionen zusammengesetzt worden ist, manchmal als BWV katalogisiert 734 und BWV 734a. In der einen Version des Stückes, das Original-Lutherischen Choralmelodie (der Cantus firmus, heißt es), auf der Ausarbeitung Bachs basiert ist durch die Hände auf die Manuale gespielt; in der anderen Version ist der Cantus firmus in den Orgelpedalen, mit ein paar kleinen aber, beim Umgang mit einer so wichtigen Teil des Repertoires wie Bach, Vital Änderungen an der Musik von den anderen Stimmen gefunden.

Weder Version überlebt in einer wirklich maßgebliche Quelle, aber mit der Zeit und für eine Vielzahl von Gründen, die Version mit dem Cantus firmus im Pedal hat sich etwas in wissenschaftlichen Ungnade gefallen und mehr als oft nicht markiert worden “unecht”, die Hand nur verlassen Version von “Nun freut euch, lieben Christen gemein” als alleinige Erbin der Überschrift BWV 734.
Die Melodie von “Nun freut euch, lieben Christen gemein” ist eine der ältesten lutherischen Choralmelodien, nachdem durch abgeleitet Martin Luther selbst im Jahre 1524 (die Melodie verbunden sind, von 1682 auf, mit dem Text “Es ist gewisslich an der wurde auch Zeit “und man wird gelegentlich finden BWV 734 unter diesem Titel).

Bach setzt diesen Cantus firmus im Tenor, der durch die inneren Finger der linken Hand gespielt werden, während die Bass entlang bewegt sich stetig Achtelnoten und die rechte Hand ergeht sich in einer blumigen obligaten Sechzehntel deren Töne subtil ahnen, in Umrissen Öffnung die ersten fünf oder sechs Noten des Cantus firmus Melodie des Tenors. Wie in der ursprünglichen Hymne, sind das erste Paar von Phrasen wiederholt; die letzten drei Sätze machen für einen langen Druck auf die letzte G-Dur Kadenz, reich verlängert (in Bachs üblich plagalen / Subdominante Weg) durch die Lauf Bässe und Höhen obligaten unter dem Dach der anhaltenden G Pedal Ton des Tenors.

Beschreibung von Blair Johnston

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J.S. Bach BWV 734 – Orgel-Choralvorspiel: “Nun freut euch, lieben Christen g’mein”

ALL OF BACH BWV 734

Zum Anhören in das Foto klicken 

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J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach:vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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J.S. Bach –  Kantate

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“: Nr. 1 Coro „Freue dich, erlöste Schar“ | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

Aufführung im Rahmen des Zyklus Bach:vokal, Stiftskirche Stuttgart, 21.6.2013

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“: Nr. 2 Recitativo „Wir haben Rast“ & Nr. 3 Aria „Gelobet sei Gott“ | Benjamin Appl (Bass) |

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“: Nr. 4 Recitativo „Der Herold kömmt“ & Nr. 5 Aria „Kommt, ihr angefochtnen Sünder“ | Sophie Harmsen (Alt) | Julie Stewart-Lafin (Flöte)

J.S. Bach, Kantate BWV 30 „Freue dich, erlöste Schar“: Nr. 6 Choral „Eine Stimme lässt sich hören“ | Stuttgarter Kantorei | Stiftsbarock Stuttgart

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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