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BR-Klassik: INTERPRETATIONEN IM VERGLEICH – Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232


BR-Klassik: Interpretationen im Vergleich – Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll, BWV 232

Auf eine besondere Programm-Ankündigung von BR möchte ich alle Bachfreunde hinweisen.

Zum Live-Stream BR – Klassik

Sendung in BR – Klassik am 5. Februar 2019 um 20:05 Uhr bis 22:00 Uhr !

J.S. Bach

       J.S. Bach

Aufnahmen mit den Dirigenten Karl Richter, Helmuth Rilling, Joshua Rifkin, John Eliot Gardiner, Peter Dijkstra, John Butt und anderen Interpreten.

Ein Werk – zahlreiche ältere und neuere Einspielungen von großen Interpreten nebeneinander gestellt – einmal im Monat, dienstags ab 20.05 Uhr.

Die h-Moll-Messe – BWV 232 von Johann Sebastian Bach ist das Spitzenwerk der westlichen geistlichen Musik. Keine andere Messvertonung hat diesen Umfang. In keiner anderen Messvertonung werden die einzelnen Teile der katholischen Messe derart differenziert betrachtet und in Musik der verschiedensten Art gesetzt. 18 Chorsätze und neun Arien bilden zusammen das Werk, das Bach am Ende seines Lebens aus dem besten zusammenstellte, das er in seiner langen Laufbahn als einer der größten und kreativsten Musiker aller Zeiten komponiert hatte.

Die h-Moll-Messe ist daher nicht nur ein geistliches Werk. Sie ist eine Gesamtschau von allem, was auf dem Gebiet der Komposition zu Bachs Zeit möglich war; vom strengen Chorsatz im Stil der Vokalpolyphonie der Renaissance bis zur Opernarie nach dem aktuellsten Stand der Dresdner Hofoper. Bis zum heutigen Tag zieht die h-Moll-Messe Interpreten wie Zuhörer mit ihrem technischen Anspruch und ihrer vollendeten Schönheit in ihren Bann und wird weltweit als eine der größten und tiefgründigsten Schöpfungen der Musikgeschichte der westlichen Welt gewürdigt.

Der Interpretationsvergleich von Laszlo Molnar zeigt die verschiedenen Ansätze, mit denen sich Interpreten seit Beginn der 1960er Jahre der h-Moll-Messe genähert und mit welchen Mitteln sie den musikalischen Gehalt umgesetzt haben. Der Vergleich legt dar, wie sich dank der intensiven Bach-Forschung und des Aufkommens der historischen Aufführungspraxis das Verständnis von und für Bachs letzte(r) Komposition dramatisch gewandelt hat – von einem Chorwerk im Geiste der Oratorien Bachs, Händels und Mendelssohns über ein Virtuosenstück für professionelle Barock-Ensembles hin zum radikalen, kompromisslosen Stimm-Kunst-Werk, in dem auch die Chorsätze von hochqualifizierten Solisten aufgeführt werden.

Textquelle: BR-Klassik

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Radiotipps 6.2. – 12.2.2012


Links zu den Radiosendern sind auf der Seite WebRadios zu finden:

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6.2.

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DRS II
15:03-17:00
Parlando
Jörg-Andreas Bötticher, Cembalist der Extraklasse

Als Keyboarder in einer Band hat Jörg-Andreas Bötticher angefangen. Heute unterrichtet er Cembalo und historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis.

Für «Parlando» hat er sich ans Cembalo gesetzt und die Kunst des Improvisierens und Generalbassspielens vorgeführt.

DRS II
20:00-22:00
Diskothek im Zweiten
Carl Philipp Emanuel Bachs Cellokonzerte 

Mit seinen Cellokonzerten beschreitet Carl Philipp Emanuel Bach noch ziemlich unbekannte Wege. Denn bisher diente das Cello fast ausschliesslichals treuer Gefährte in der Tiefe, um das Cembalo beim Begleiten zu verstärken.

Der Bach-Sohn nutzt das solistische Neuland wo er kann: mal lässt er das Soloinstrument von „Wolke fünf“ herunterschweben, mal balgt es sich mit dem Orchester um das Motiv. Der Kampf geht schliesslich so aus, dass jede Partei eine Hälfte kriegt.

Als Gäste diskutieren die Cellistin Maya Amrein und die Geigerin Meret Lüthi.

 

Nordwestradio
20:05-22:00
Der Klang nach der Klage

Johann Sebastian Bach – Ricercare a 6 voci aus dem „Musikalischen Opfer“ BWV 1079
Wolfgang Amadeus Mozart – Adagio und Fuge c-moll KV 546
Johann Sebastian Bach – Kantate „Ich habe genug“ BWV 82
Wolfgang Amadeus Mozart-Sinfonie Nr. 40 g-moll KV 550

Florian Boesch, Bariton
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Leitung: Sir Roger Norrington
Mitschnitt vom 7.Oktober 2011 aus der Glocke, Bremen

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8.2.

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NDR kultur

13:05-14:00
Die heilende Wirkung Bachs
Friederike Westerhaus im Gespräch mit Christine Schornsheim

In Klassik à la carte spricht die Cembalistin Christine Schornsheim über Bach und andere musikalische Einflüsse.Schon zu Lebzeiten Bachs waren die beiden Bände à 24 Präludien und Fugen sehr beliebt. Sie sind eine Fundgrube für die unterschiedlichsten musikalischen Formen und eine Herausforderung für jeden Spieler. Für ihre neue CD spielte die Cembalistin Christine Schornsheim dieses zentrale Werk auf einem kostbaren Johannes Ruckers-Cembalo von 1624 und nutzte die klanglichen Möglichkeiten dieses Instrumentes. Geschulte Ohren schwärmen von der dunklen und noblen Basslinie und dem transparenten Klang dieses Cembalos. Für Schornsheim hat Bachs „Wohltemperiertes Clavier“ zeitlebens eine heilende Wirkung gehabt: Diese Musik spende ihr Ruhe und reinige die Seele.

Meisterin auf fünf Tasteninstrumenten

Seit ihrem Klavierstudium an der Hochschule für Musik in Berlin ist Schornsheim, Jahrgang 1959, überwiegend als Solistin am Cembalo und am Hammerflügel tätig. Sie trat unter Dirigenten wie Sir Georg Solti, Claudio Abbado oder Peter Schreier auf und ist zu Gast bei wichtigen internationalen Festivals. Im Februar 2005 erschien das von ihr an fünf historischen Tasteninstrumenten gespielte Gesamtwerk Joseph Haydns für Cembalo, Hammerklavier und Orgel. Dafür erhielt sie den „Echo Klassik 2005“ und den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“. Nach einer 14-jährigen Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig erhielt Schornsheim im Oktober 2002 die Professur für historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in München.

Über ihre Lehrtätigkeit, ihr Ensemble „Münchner Cammer Music“ und ihre musikalischen Einflüsse spricht Schornsheim in Klassik à la carte.

 

9.2.

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SWR 2

20:03-21:00
Alte Musik
„Aus der Seele muss man spielen, und nicht wie ein abgerichteter Vogel“
Die wichtigsten Quellen der historischen Aufführungspraxis (1/7)
Johann Mattheson: „Der Vollkommene Capellmeister“
Dagmar Munck im Gespräch mit Silke Leopold

Der Slogan „Alles was man wissen muss“ ist nicht etwa eine Erfindung unserer postmodernen Informationsgesellschaft. Schon vor über 250 Jahren hat der Komponist und Musikforscher Johann Mattheson damit für sein Handbuch geworben: „Der Vollkommene Capellmeister“ heißt es, und es enthält „alle Sachen, die einer wissen, können, und vollkommen inne haben muss, der einer Capelle mit Ehren und Nutzen vorstehen will“ – so liest man auf der Titelseite. Mattheson hat ein Allround-Buch geschrieben: Es enthält eine Musikgeschichte, eine knapp zusammengefasste Musiktheorie, eine Anleitung, wie man eine Melodie geschmackvoll verziert bis hin zu ganz handfesten praktischen Tipps, etwa wie ein Kapellmeister für Disziplin und Ordnung sorgen kann – alles ist drin in diesem knapp 500 Seiten dicken (und damit eigentlich erstaunlich dünnen) Buch. Dank Matthesons witzig-ironischer Schreibe kann man es auch heute noch mit Vergnügen lesen. (Teil 2, Donnerstag, 16. Februar, 20.03 Uhr)

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12.2.

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SWR2

15:05-17:00
Joshua Rifkin
Dagmar Munck im Gespräch mit dem amerikanischen Dirigenten, Cembalisten, Pianisten und Musikwissenschaftler

Aus New York kommt der Revolutionär der Bach-Interpretation der letzten Jahrzehnte! Mit seinem 1978 gegründeten „The Bach Ensemble“ setzte Joshua Rifkin erstmals seine neuen musikwissenschaftlichen Erkenntnisse in Klang um: Die Chorpartien in Bachs Werken überließ er – wie Quellen es belegen – vier Solisten. Was damals „unerhört“ war, der neue, durchsichtige, lebendige, ganz bewegliche und individuelle Klang des Solistenquartetts, hat in den letzen Jahrzehnten immer mehr prominente Anhänger gefunden. Aber Joshua Rifkin lässt sich weder auf Bach, noch auf Barockmusik reduzieren. In seinen Anfängen besuchte er die Darmstädter Ferienkurse für neue Musik, war Schüler von Stockhausen. In den frühen 70er-Jahren hat er erstmals die Ragtimes von Scott Joplin wieder ausgegraben und aufgenommen und damit den Film „Der Clou“ inspiriert. Rifkin forscht im Bereich der Barock- und Renaissancemusik, die er mit seinem eigenen Ensemble aufführt, dirigiert Werke von Monteverdi bis Strawinsky, von Bach bis Strauss und kann sich kriminalistisch auch in entlegene historische Themen verbeißen, wenn er auf eine spannende Fährte kommt.

 

NDR
22:05 – 24:00
Musikfest Bremen
„Verabschiedung eines Fürsten“
Johann Sebastian Bach:
Köthener Trauermusik BWV 244a
Ein geistliches Pasticcio

Sabine Devieilhe, Sopran Carlos Mena, Countertenor
James Gilchrist, Tenor / Benoît Arnould, Bass
Ensemble Pygmalion / Ltg.: Raphaël Pichon
Aufzeichnung vom 13.9.2011 in der Kirche Unser Lieben Frauen, Bremen

 

Die Alte Musik ist sein Hauptgeschäft. Als der Intendant des Musikfestes Bremen und gebürtige Bremer Thomas Albert im Jahr 1989 Professor für Barockvioline an der dortigen Hochschule der Künste wurde, entschloss er sich kurzerhand zur Gründung eines Festivals, das heute neben dem Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zur Trias der großen Musikfestivals in Norddeutschland gehört. Im Spätsommer 2011 konnte das Musikfest Bremen neben vielen hochkarätigen Aufführungen wie einer Zauberflöten-Inszenierung des Starregisseurs Peter Brook auch eine Sensation der Bach-Forschung präsentieren. Die Bach-Kantate „Klagt, Kinder, klagt aus aller Welt“, die im März 1729 zu den Begräbnisfeierlichkeiten des Fürsten und ehemaligen Dienstherren Bachs, Fürst Leopold in Anhalt-Köthen, uraufgeführt wurde, ist in ihrer Urfassung nämlich verschollen. Erst 2010 gelang eine Rekonstruktion der „Köthener Trauermusik“ auf Grund des erhalten gebliebenen Librettos und vieler Parallelen in der Textstruktur zur „Matthäus-Passion“ BWV 244 und zur „Trauerkantate für die Kurfürstin Christiane Eberhardine“ BWV 198.

Das französische Ensemble Pygmalion und sein Leiter Raphaël Pichon stellten die rekonstruierten Arien und Accompagnato-Rezitative in der Kirche „Unser Lieben Frauen“ in Bremen am 13. September vor. Bereits 2010 war das Ensemble Pygmalion mit Werken Jan Dismas Zelenkas und der Bach-Familie beim Musikfest Bremen zu Gast.

 

 

 

Radiotipps 9.8. – 14.8.2011


 9.8.

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Kultursender der ARD bis auf BR-klassik
20-22:30
Bachwoche Ansbach
Johann Sebastian Bach:
„Geist und Seele verwirret“, BWV 35;
„Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“, BWV 170;
Reinhard Keiser:
Concerto D-dur; Jan Dismas Zelenka: „Hipocondrie“
Freiburger Barockorchester
Violine und Leitung: Petra Müllejans
Solisten: Andreas Scholl, Countertenor; Karl Kaiser, Flöte; Wolfgang Zerer, Orgel
Aufnahme vom 2. August 2011

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radio clásica, Spanien
20-22
Semana Bach de Ansbach. Transmisión directa desde la Iglesia de San Juan de Ansbach, Alemania.
BACH: Ofrenda musical, BWV 1079.
J. Savall (vla da gamba), Le Concert des Nations. Dir.: J. Savall.
(auch 11.8. – Radio4 NL)

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11.8.

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radio4-NL
19-23
Le Concert des Nations o.l.v. Jordi Savall, viola da gamba
Bach – Das Musikalische Opfer BWV 1079
opname 4 augustus 2011 (Ansbach Bach Week)
anschließend:
Nicholas Angelich, piano
Liszt – Années de pèlerinage – troisième année: Italie
opname 7 augustus 2011 (La Roque d’Anthéron)

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Deutschlandfunk
21:05-22:00
A-Cappella-Festival 2011
„Gesang aus den Tiefen der Jahrhunderte“
Armenisch-liturgischer Gesang und traditionelle Lieder über das Licht, Liebesleid und dasLand der Steine
Ensemble LUYS
Aufnahme vom 23.6.11 aus der Evangelisch-reformiertenKirche, Leipzig

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12.8.

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france musique
20-23
Mozart’s La Finta Giardiniera
Rosemary Joshua Sandrina
Klara Ek Arminda
Elizabeth Watts Serpetta
Daniela Lehner Ramiro
James Gilchrist Contino Belfiore
Andrew Kennedy Don Anchise
Andrew Foster-Williams Nardo
Richard Egarr director & harpsichord

Konzertaufnahme vom 28.6.2011aus dem Theatre de Champs Elysées, Paris, France

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Deutschland Radio Kultur;
12. August 2011; 20:00 – 22:00 Uhr
Johann Sebastian Bach – wiederaufgefunden, wiederhergestellt
live aus der Oberkirche Arnstadt
Johann Sebastian Bach
Ouverture D-dur BWV 1068a – hypothetische Urfassung der 3. Orchestersuite
Konzert für Oboe d“amore A-dur – rekonstruierte Urfassung des Cembalokonzerts BWV 1055
ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten
Johann Sebastian Bach
„O! angenehme Melodei“, Kantate BWV 210a – rekonstruierte Huldigungskantate
Gabriele Hierdeis, Sopran
The Bach Ensemble
Leitung: Joshua Rifkin

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 14.8.

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NDR kultur
11-13
Johann Bernhard Bach: Orchestersuite Nr. 4 D-Dur für Streicher und Basso continuo
Johann Joachim Quantz: Flötenkonzert D-Dur
Johann Sebastian Bach:
Violinkonzert E-Dur BWV 1042
Schweigt stille, plaudert nicht, Kantate BWV 211 – Kaffee-Kantate –
Anke Briegel, Sopran / Florian Lohmann, Tenor
Albrecht Pöhl, Bass / Brian Berryman, Traversflöte
Hannoversche Hofkapelle
Konzertmeisterin: Anne Röhrig
Aufzeichnung vom 1. Juli 2011 im Galeriegebäude Herrenhausen
Zum ersten Mal ist die Hannoversche Hofkapelle in diesem Jahr beim Ring Barock des NDR zu Gast.
Anne Röhrig, die langjährige Konzertmeisterin der Hannoverschen Hofkapelle, wird das Konzert vom Konzertmeisterpult leiten und übernimmt den Solopart in Johann Sebastian Bachs Konzert E–Dur für Violine, Streicher und Basso continuo.
Der „Coffee“ ist nichts für kleine Mädchen? Albrecht Pöhl (Bariton), Anke Briegel (Sopran) und Florian Lohmann (Tenor) beweisen in der sogenannten „Kaffee–Kantate“ von Johann Sebastian Bach, dass schon vor 300 Jahren ein gewisser Starrsinn und ein koketter Augenaufschlag der Töchter die Autorität der Väter zum Schmelzen brachte.
Ein Cousin 2. Grades von Johann Sebastian Bach, Johann Bernhard Bach der Ältere, muss sich vor dem Genius seines Anverwandten mit seinen vier Orchestersuiten durchaus nicht verstecken. In diesem Konzert wird die Orchestersuite Nr. 4 in D–Dur zu hören sein.
Als „Hannoversche Erstaufführung“ könnte man das Konzert D-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo von Johann Joachim Quantz bezeichnen. Er schrieb als Hofkomponist und Flötenlehrer Friedrichs des Großen eine große Zahl dieser hochvirtuosen Konzerte: Brian Berryman, Traversflöte, ist der Solist in diesem Feuerwerk der Flötenkunst.

Ich habe das Konzert „in natura“ gehört – große Klasse. ich hoffe, das kommt bei der Sendung auch zum Ausdruck.