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News aus der Klassikszene: Bach-Magazin 2013 – J.S. Bachstiftung St. Gallen – Bergkirchen für OWL Konzert-Termin – Hildesheim Konzerte in St. Michaelis


Bach-Magazin Ausgabe Mai 2013

            Bach-Magazin Ausgabe Mai 2013

Liebe Klassikfreunde(innen) !

Es gibt aus der Klassikszene einiges an interessante Neuigkeiten zu berichten.

Einigen Blog-Mitgliedern wird das neue Bach-Magazin – Ausgabe Mai 2013 bereits erhalten haben.

Hierin wird ausführlich über meine Internet-Tätigkeiten über J.S. Bach berichtet. Ein herzliches Danke an das Bach Archiv Leipzig und an die Autorin des Artikels: Frau Dr. Christiane Schwerdtfeger.

Interessante weitere Artikel über das heutige Internet wie z.B. GEFÄLLT MIR?!

Der Thomaskantor bei Facebook, Twitter & Co.

geben einen ausführlichen Einblick in die neue multimediale Welt.

Ein wunderschön aufgemachtes Bach-Magazin aus Leipzig mit „Aktuellen Neuigkeiten“ zu J.S. Bach und sein Umfeld, CD-Besprechungen, Interviews, etc. jeweils mit zwei Ausgaben im Jahr. Bezugspreis im Jahr 11,80 € zuzüglich Versandkosten von 3,80 €.

Mitglieder der Vereinigung der Freunde des Bach-Archivs Leipzig e.V. erhalten das Bach-Magazin zum Vorzugspreis von 6,00 € im Jahr. Das Bach-Magazin kann unter folgenden Link bestellt werden:

http://www.bach-magazin.de

Wer zur Zeit das Bach-Magazin nicht im Besitz hat, kann einen Auszug zu meinen Tätigkeiten im Internet als PDF  >> h i e r <<  einsehen.

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News von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen:

Dirigent Rudolf Lutz J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Dirigent Rudolf Lutz J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Schon jetzt vormerken: Im nächsten Jahr 2014 organisieren wir die ersten

Appenzeller Bach-Tage 

vom 13. bis 17. August 2014.

Ein Kleinfestival mit Konzerten, Vorträgen, Kammermusik, Workshops, einer Bach-Nacht und einem Festgottesdienst. Mehr Infos folgen!

Webseite: http://www.bachstiftung.ch

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Konzert-Termin für OWL – Bergkirchen bei Bad Salzuflen:

Dresden-Kreuzorganist Holger Gehring aus Bielefeld

Dresden-Kreuzorganist Holger Gehring aus Bielefeld

Ev.-luth. Kirchengemeinde Bergkirchen

32108 Bad Salzuflen – Tel.: 05266 / 992181

Konzert mit Kreuzorganist Holger Gehring

Am Sonntag, 2. Juni setzt sich um 16.30 Uhr die Reihe

„Musik für Spaziergänger“

in der Kirche zu Bergkirchen fort. Zu Gast ist Kreuzorganist Holger Gehring aus Dresden.

Auf dem Programm stehen Orgelwerke der Klassik. Zu hören sind von Johann Christian Kittel (1732-1809) Praeludium G-Dur und ein Choral mit Variationen, von Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) die Sonata g-Moll Wq 70/6, von Gottfried August Homilius (1714-1785) drei Choralvorspiele und von Johann Christian Heinrich Rinck (1770-1846) das Concertstück Es-Dur op. 33.

Weiterhin spielt Gehring Werke der großen Klassiker, von Joseph Haydn (1732-1809) drei Flötenuhrstücke Hoboken-Verzeichnis XIX, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Adagio für Glasharmonika C-Dur KV 356 und Ouverture C-Dur aus KV 399 und von Ludwig van Beethoven (1710-1827) drei Flötenuhrstücke WoO 33.

Anstelle von Eintrittskarten wird eine Kollekte gesammelt. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Weitere Informationen erhält man unter:

www.bergkirchen.net, E-Mail: musik@bergkirchen.net

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Konzert-Termine für Hildesheim:

St. Michaelis in Hildesheim

                    St. Michaelis in Hildesheim

Kirchenmusik in St. Michaelis

In der Einladung heisst es wie folgt:

Mit dem angehängten Flyer möchte ich Sie zur diesjährigen Sommerlichen Kirchenmusik, der 47. seit Bestehen dieser Konzertreihe, nach St. Michael einladen. Wir haben wieder ein vielfältiges Programm mit namhaften Solistinnen und Solisten aus dem In- und Ausland für Sie zusammengestellt.

Bitte beachten Sie, dass das Abschlusskonzert ausnahmsweise nicht an einem Donnerstag, sondern erst am Sonntag, dem 8. September stattfindet.

Einladen möchte ich bei dieser Gelegenheit auch zum Konzert anlässlich der Wieder-Indienstnahme der großen Woehl-Orgel in unserer Kirche St. Michaelis. Nach den umfassenden Bau- und Sanierungsmaßnahmen in und an der Michaeliskirche war eine gründliche Reinigung und Nachintonation der Orgel nötig geworden. Nun wird sie klanglich und optisch in neuem Glanz erstrahlen und mit einem Sinfoniekonzert am Samstag, 25. Mai um 20 Uhr festlich wieder eingeweiht.

Auf dem Programm des Konzerts stehen die Suite gothique von Leon Boëllmann, das Violinkonzert in g-moll op. 26 von Max Bruch (Solistin: Louise Wehr) und als Hauptwerk des Abends die Sinfonie Nr. 3 (Orgelsinfonie) op. 78 von Camille Saint-Saëns. Die Hannoversche Orchestervereinigung wird geleitet von Martin Lill, den Orgelpart werde ich spielen.

Für dieses Konzert gibt es einen Internet-Vorverkauf über www.reservix.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Programm:

Donnerstag, 06. Juni 2013, 20 Uhr

Joseph Haydn

Die Schöpfung

Karin Gyllenhammar

Wolfgang Klose

Carsten Krüger

Kammersymphonie Hannover

Kantorei St. Michael

Leitung: Hans-Joachim Rolf

Eintritt: 25 € / 15 € / (10 €)

Vorverkauf: www.reservix.de

Donnerstag, 13. Juni 2013, 20 Uhr

„Maranatha“

Jazzinspirierte Orgelmusik

Hans-Martin Limberg

Preiskategorie I

Donnerstag, 20. Juni 2013, 20 Uhr

Bläser, Pauken und Orgel

Bläserkreis St. Michael

Leitung und Orgel: Helmut Langenbruch

Werke von Gigout, Baudach, Gabrieli u.a.

Preiskategorie II

Donnerstag, 27. Juni 2013, 20 Uhr

„Variationen“

DUO FABULA

Jana Langenbruch – Blockflöten, Barockoboe,

traditionelle schwedische Flöten

Nina Grigorjeva – Barockfagott, Harfe, traditionelle schwedische Flöten

Preiskategorie I

Donnerstag, 04. Juli 2013, 20 Uhr

Gitarrenabend Roger Tristao Adao

Werke von Bach, Brescianello, Barrios, Brouwer und Barrios

Preiskategorie I

Donnerstag, 11. Juli 2013, 20 Uhr

Orgelkonzert Johannes Pflüger

Werke von Bach, Franck, Vierne und Pflüger

Preiskategorie I

Donnerstag, 18. Juli 2013, 20 Uhr

Klarinette & Orgel

von Barock bis Klezmer

Christian Wolf – Klarinette

Daniel Wolf – Orgel

Werke von Loeillet, Rheinberger, Buxtehude, Purcell und Improvisationen

Preiskategorie II

Donnerstag, 25. Juli 2013, 20 Uhr

„O sing Joyfully“

The London Quartett

Werke von Josquin, Arcadelt, Tallis, Byrd u.a.

Preiskategorie III

Donnerstag, 01. August 2013, 20 Uhr

„Bach & more“

Jazztrio Kordes-Tetzlaff-Godejohann

Preiskategorie III

Donnerstag, 08. August 2013, 20 Uhr

Orgelkonzert Helmut Freitag (Saarbrücken)

Werke von Bach, Franck, Mendelssohn und Hindemith

Preiskategorie I

Donnerstag, 15. August 2013, 20 Uhr

Oboe trifft Orgel

Ein Streifzug von Barock bis zur Romantik

Frithjof Tergau – Oboe

Jochen Arnold – Orgel

Werke von Bach, Händel, Marcello, Mozart, Mendelssohn, Guilmant und Alain

Preiskategorie I

Donnerstag, 22. August 2013, 20 Uhr

Hebräische Lieder

aus dem alten und neuen Israel

Esther Lorenz – Gesang

Thomas Schmidt – Gitarre

Preiskategorie II

Donnerstag, 29. August 2013, 20 Uhr

„Ewigkeit“

Händel-Trilogie III

Johanna Winkel und Veronika Winter – Sopran

Kai Wessel – Countertenor

Mitglieder des Knabenchores Hannover

MUSICA ALTA RIPA

Faysal Ilhan Schauspiel und Saz (türk. Laute)

Lars Franke – Regie

Philippe Miesch – Kostüme, Bühnenbild

Danya Segal – Produktion, Konzept

Eintritt: 25 € (erm. 18 €)

Vorverkauf: www.reservix.de

Sonntag, 08. September 2013, 17 Uhr

„Toleranz“

Vokalsolistenensemble „Gli Scarlattisti“

Leitung: Jochen M. Arnold

Werke von Schütz, Rossi, Purcell, Rosenmüller, Sweelink, Scarlatti, J.S. Bach, Miriam Gideon Shema Israel, Arnold und Falk

Preiskategorie III

Preiskategorien:

I:          10 € (erm.   7 €)

II:         12 € (erm.   8 €)

III:        15 € (erm. 10 €)

KMD Helmut Langenbruch

Michaelisplatz 2 – 31134 Hildesheim

Tel.:  05121 9990184

Fax:   05121 9990225

e-mail:     Helmut.Langenbruch@evlka.de

Internet:   www.posaunenchor-michaelis.de und www.michaelis-gemeinde.de

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Herzliche Grüße

Volker

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Joseph Haydn – Die Schöpfung – in der Laeiszhalle – interpretiert von Sir J.E. Gardiner


Hallo Hamburgbesucher,

viel zu schnell verging das Konzert mit der Haydn-Schöpfung in der Laeiszhalle in Hamburg. Nach der ausgiebigen Pause erklang der 3. Teil – man hatte sich gerade in das Haydn-Werk reingehört – danach war leider Schluss. Selbst meinen Nachbarn zur linken Seite war es ein abruptes Finale und hätten den Klängen gerne weiter gelauscht.

Laeiszhalle Hamburg

Ankündigung: Laeiszhalle In Hamburg Gardiner-Haydn

Gesangs-Solisten: Tenor: Andrew Kennedy (nicht wie im Vorfeld angekündigt: James Gilchrist..!!);  Sopran: Sophie Karthäuser; Bass: Tim Mirfin; Leitung: Sir J.E. Gardiner.

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Dass die Laeiszhalle eine fantastische Akustik besitzt spürte der Besucher mit dem im zarten Piano gespielten Einleitungs-Satz des Oratoriums von Haydn „Die Schöpfung“. Großartig der Beginn mit der Schilderung des Chaos und der Sonnenaufgang, das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ lief zur Höchstform auf unter dem genialen Dirigat von Sir J.E. Gardiner. Das ist es, was er so prackmatisch und vorzüglich beherrscht, Höhepunkte heraus zu kristallisieren, die den Besucher sofort in den Bann ziehen. Der dann einsetzende Monteverdi Choir  mit einem gewaltigen Fortissimo  „Und es ward Licht!“ wortverständlich und in der gesanglichen Artikulation war ein Genuss, hieran müssen sich die anderen Chöre messen lassen, es ist ein Ausnahme-Chor der Extra-Klasse.

Joseph Haydn "Die Schöpfung" mit Orchestre Révolutionnaire et Romantiqu und Monteverdi Choir J.E. Gardiner.

In der kontrastreichen Interpretation gab es aber auch ganz intime Momente – etwa beim sanften Schimmern des Mondes, oder wie im 3. Teil mit dem Gesangs-Duett für Sopran und Bass als „Eva und Adam“, hier punktete die Sopranistin Sophie Karthäuser und überzeugte mit ihrem stimmlichen Können und einer natürlichen Phrasierung, die das Orchester entsprechend unterstützte. Tim Mirfin (Bass) fehlt es an Ausdruckskraft und konnte nur bedingt überzeugen, die deutsche Wortverständlichkeit war ein Makel und war unüberhörbar. Ebenso abfallend der Tenor: Andrew Kennedy – der in deutsch unüberhörbare Schwächen besitzt und es ihm gesanglich an Überzeugungskraft fehlt. Wenn diese Partien – wie im Vorfeld angekündigt  – von J. Gilchrist gesungen worden wären, hätte er diese Tenor-Partien zum einem weiteren Glanzpunkt gestalten können.

Von links: Tenor: Andrew Kennedy; Sopran: Sophie Karthäuser; Leitung: Sir J.E. Gardiner; Bass: Tim Mirfin.

So fällt das Gesamt-Resultat ein wenig zwiespältig aus, das „Orchestre Révolutionnaire et Romantique“ überzeugte – bis auf ein paar ungereimte Hornbläser und zu schnell einsetzende Instrumente, der Monteverdi Choir gab wieder eine Glanzleitung ab. Aber der zündende Funke wollte an diesem Abend bei mir nicht so recht ankommen, lag es an dem Haydn-Oratorium oder an dem Gefühl, an gewissen Stellen eine Oper erlebt zu haben? Die Besucher waren anderer Meinung und spendeten frenetischen Schluss-Applaus mit Standing Ovatione und brachten die altehrwürdige Laeiszhalle zum Beben…!!!

Grüße

Volker

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Kurzbericht von Baden Baden – Gardiner mit der Schöpfung von Haydn


Martin sagt:
23. November 2009 um 13:19

Hallo zusammen,

vorgestern habe ich mir „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn in Baden Baden zu Gemüte geführt.
Ich möchte ungern zu ausführlich berichten, damit sich in Hamburg noch alle unvoreingenommen der Musik hingeben können, deshalb nur ein paar wenige Eindrücke.

Der Chor bestand aus 12 Sopran-, 6 Alt-, 6 Tenor- und 6 Bassstimmen.
Das Orchester spielte mit 52 Musikern. Konzertmeister war wie immer beim ORR Peter Hanson.
Die Solisten Sophie Karthäuser, James Gilchrist und Tim Mirfin sangen allesamt (mit ganz kleinen Abstrichen – Tim Mirfin vergaß einen Einsatz und ließ vier Noten aus, James Johnstone hat kurz später offensichtlich die Begleitung des Sopransolos mit einer anderen Stelle verwechselt, was alle etwas verdutzt schauen ließ) erstklassig.
Wie immer harmonierten Chor und Orchester ideal miteinander und legten noch einiges an Tempo zu, wenn man die Chöre mit denen auf Gardiners CD vergleicht, was aber nicht zu Lasten von Präzision oder Ausdruck ging. Die Aufführung war insgesamt absolut Spitze und das Publikum würdigte dies völlig zu Recht mit Standing Ovations.

Nach dem Konzert war das gesamte Publikum eingeladen, den Abend im Foyer zusammen mit den Ensemblemitgliedern ausklingen zu lassen, was ich eine sehr schöne Idee finde.

Gardiner in Luxembourg Foto: Philharmonie-Luxembourg

Zwei Tage vorher wurde in Luxembourg von Joseph Haydn „Die Jahreszeiten“ aufgeführt. Einen Bericht dazu gibt es hier:

Link:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/kultur/regionalkultur/Regionale-Kultur;art764,2271100

Dieses Konzert muss relativ einzigartig gewesen sein, da auf dem Flug von London knapp 40 Koffer in London hängen geblieben waren. So musste in Jeans und Turnschuhen musiziert werden.

Schöne Grüße
Martin

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Beeindruckend – Stiller Schluss-Applaus nach einem Oratorium-Vokalwerk?


Hallo,

ich komme noch einmal auf das bereits abgehandelte Thema „Sinn oder Unsinn der Beifallskundgebung in Kantaten-Konzerten“ zurück. Ich habe mir das Oratorium von Joseph Haydn „Die Schöpfung“ unter der Leitung von Leonard Bernstein in der Basilika Ottobeuren von 1986 angesehen. Was dort zum Schluss ablief, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Nach dem Schluss-Satz des „Amen“ war absolute Stille in der Basilika, der Dirigent und die Besucher verharrten ganz still, kein Applaus, nur die Glocken der Basilika waren zu hören. Danach verließen die Besucher die Kirche und ich war davon tief beeindruckt.

Was mag im Vorfeld abgesprochen sein, dass eine Beifallsbekundung unterblieb? Ich fand diese Art sehr sehr angemessen, es blieb genügend Zeit, alles während der Glockenschläge verinnerlichen zu können, diese Ruhe und Stille war beeindruckend und finde es nachahmenswert…!! Wahrscheinlich stehe ich mit dieser persönlichen Meinung allein auf weitem Feld und Flur…!! Einen Video-Ausschnitt von dem Konzert in der Basilika Ottobeuren von 1986 füge ich bei, hier geht es nur um den angesprochenen Schlussteil des Oratoriums von Joseph Haydn „Die Schöpfung“.

Lasst die Szenen einmal auf euch wirken und sagt mir dann einmal die persönliche Meinung dazu.

Zum Start in den Player klicken

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Als Konteks dazu Sir John Eliot Gardiner aus seinem Reisetagebuch von SDG 156 Vol. 4 – CD eins

von der Pilgrimage 2000 -Tour aus der Kirche St Gumbertus, Ansbach wie folgt:

Foto: Frentischer Schluss-Applaus für den Sir in der Nikolaikirche Leipzig beim Bachfest 2007

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Das letzte Mal waren wir 1981 hier in Ansbach, als man uns eingeladen hatte, fünf verschiedene Programme mit Bachs Musik aufzuführen. Der Chor übertraf sich damals selbst, und dies zu einer Zeit, als wir als English Baroque Soloists immer noch damit beschäftigt waren, unseren Weg als ein Ensemble zu finden, das sich der historischen Aufführungspraxis verschrieben hatte.

Neunzehn Jahrespäter wurde das erste Stück in unserem Programm, die Motette ‚Lobet den Herrn’, die mit einem überwältigenden ‚Hallelujah!’ endet, mit völliger Stille quittiert. Plötzlich fiel mir wieder ein, wie bestürzt ich damals war, als der zaghaft einsetzende Beifall mit lauten Pst!-Rufen erstickt wurde, 1981 und auch am Ende unseres ersten Auftritts 1979 hier.

Irgendwie wirkte es so, als würde der ganzen Sache der Reiz genommen – der Ehre, die man vermeintlich uns, den Ausländern, erwiesen hatte, als man uns auserwählte und einlud, an diesem führenden Bach-Fest teilzunehmen, fast einem Mekka (oder Bayreuth) der Bach-Feiern. Einige von uns hatten Mühe, nicht aufgebracht zu reagieren, nicht was die fehlende hörbare Zustimmung betraf, sondern die Einstellung, die hinter diesem kapriziösen Verzicht auf Applaus lag.

Der Grund dafür war nicht so sehr die (mangelnde) Qualität der Aufführung, jedoch vielmehr der pseudo-religiöse Respekt, den ein Publikum, das sich als wahrer Wächter der heiligen Bach-Flamme verstand, dieser Musik entgegenbrachte. Historisch nicht ganz stimmig an dieser exzessiven Bach-Huldigung ist, dass die Musik als ein statischer Gegenstand oder eine heilige Reliquie gesehen wird, während Bach eindeutig sehr großen Wert darauf legte, dass seine Musik aufgeführt wird, wie es uns im Laufe des Jahres immer wieder bestätigt worden war.

In gewisser Weise wird ihre Komposition erst während der Aufführung ‚vollendet’, und das ist der Grund, warum wir als Musiker so achtsam jeder Spur folgen, die uns in der Notation der Kantaten Hinweise auf Bachs eigene Aufführungspraxis gibt.

Wir sind auch bestrebt, ein produktives und dynamisches Dreiecksverhältnis zu schaffen, zwischen dem Komponisten Bach, der sein Werk selbst aufgeführt hat, uns als Musikern, die es neu erschaffen, und schließlich dem Publikum, das an diesem Prozess teilhat. So war es in allen ostdeutschen Städten gewesen, wo wir in diesem Jahr aufgetreten waren.

Doch wenn die Zuhörer als begeisterte Bach-Anhänger zu dem Schluss gelangt sind, das Gelände verteidigen zu müssen, kann diese lebenswichtige chemische Reaktion zwischen ihnen und uns nicht mehr stattfinden, und damit entfällt auch der ‚Auftrieb’, den ein reaktionswilliges Publikum einem auftretenden Ensemble geben könnte.

Diese Überlegungen traten in ein anderes Licht, als eine ältere Dame nach dem Konzert am Morgen nach vorn kam und mir ein Sträußchen mit Blumen aus ihrem Garten überreichte. Die letzte Spur Groll verschwand, als sie am Abend mit einem noch größeren Strauß wiederkam, diesmal aus wilden Wiesenblumen.

– Zitat – Ende –

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In einem Interview mit der NW vom 20.10.2009 nahm der englische Star-Violonist Daniel Hope zu dem Thema Applaus wie folgt Stellung:

Frage:

Herr Hope, ich habe in einem Benimmbuch aus den 50er Jahren gelesen, dass man den Künstler nach einem Konzert nicht mit allzu langem Beifall bedenken sollte, weil er vom Musizieren müde sei. Sagen Sie mir bitte, dass das nicht wahr ist.

DANIEL HOPE:

(lacht) Ich würde sehr traurig sein, wenn das wahr wäre. Natürlich kann man sehr müde sein nach einem Konzert, aber für mich persönlich ist Applaus das schönste Geräusch nach der Musik. Es ist das Signal des Publikums an den Künstler, dass die Botschaft angekommen ist.

Frage:
Sie sind gerade in Aix-en-Provence gemeinsam mit Anne-Sophie von Otter aufgetreten mit Liedern aus dem KZ Theresienstadt.
Wenn man um den Hintergrund dieser Musik weiß, kann da Applaus nicht auch fehl am Platze wirken?

HOPE:

Ja, das kann es. Wir haben gerade mit diesem Programm unterschiedlichste Reaktionen erlebt. Bei den Kabarettliedern, die im KZ zur Ablenkung geschrieben wurden, hat sich manches Publikum richtig in den Applaus hinein gesteigert, ein anderes Publikum hat eher zurückhaltend reagiert, weil es spürte, zu viel Applaus wäre fehl am Platz. In Frankreich haben die Leute sehr schnell und sehr stark nach allem applaudiert. Das war für uns Musiker nicht ganz einfach, weil das zum Teil sehr traurige Lieder sind und sich eine gewisse Spannung aufgebaut hat. Man will als Musiker manchmal ein paar Sekunden der Stille genießen, und das ist dann nicht möglich.

– Zitat – Ende –

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Die gegensächlichen Aussagen von Daniel Hope und J.E. Gardiner zum Thema „Applaus“ können nicht unterschiedlicher ausfallen. Ich kann mich noch sehr gut an die Aufführung von Sir John Eliot Gardiner – mit der Matthäus-Passion am 6. März 2005 – im Kaiserdom von Königslutter erinnern. In diesem Beitrag hatte ich folgende Aussage zum Konzert getätigt:

Besonders beeindruckend, wie innerlich bewegend die gesamten Solisten, ob Chor oder Orchester sowie J.E. Gardiner, bei den Gesangspartien des Evangelisten, die Augen geschlossen und die Hände gefaltet, den Worten und der Musik lauschend zuhörten.
Das Publikum wurde dermaßen von diesen Passagen des Werkes eingenommen, dass selbst das Husten unterblieb. Nach dem Schluss-Ton geriet man in einen Trancezustand, absolute Stille umgab die Aufführungsstätte, Gardiner verharrte in sich gekehrt und entschwand kurze Zeit später von der Bühne um nicht wieder zurückzukehren.

Mein Umkehrschluss zur Aussage von Sir Gardiner aus dem Jahre 2000 zu Ansbach und zur Aufführung in Königslutter. Es lagen mittlerweile 5 Jahre dazwischen, hat Sir Gardiner eine neue Sicht auf diese Thematik bekommen – dass in einem sakralen Raum beim Erklingen einer Passions-Musik auf eine Beifallsbekundung zu verzichten ist, anders kann ich sein Verhalten in Königslutter nicht deuten und bin der Meinung, dass dieses Verhalten sich als richtig erweist.

Sicherlich vertritt subjektiv jeder eine andere Meinung, aber mir hat diese Schluss-Art  von Königslutter und aus der Basilika Ottobeuren – auf Applaus zu verzichten sehr gut gefallen und wünschte, das würde weiterhin Bestand haben…!!

Eine weitere Ergänzung zu dem Thema gab es in der Semperoper Dresden durch den Dirigenten Christian Thielemann am 14.2.2010 in 3Sat mit dem Beethovenkonzert mit der Missa-Solemnis:

“Wenn von einem schönen Brauch Abstand genommen wird, nämlich zu Applaudieren, es gibt keinen Applaus weder für den Auftritt noch nach dem Stück und ich finde sowieso eigentlich bei geistlichen Stücken ist das keine schlechte Idee.”

Dieses Aussage ist hier nachzuhören:

Ich fand das am Ende sehr beeindruckend, als die Besucher und das Orchester sich erhoben und schweigend eine Minute regungslos verharrten und an das Bombendrama auf Dresden durch ihre Haltung entsprechend so zum Ausdruck brachten – ein nachahmenswerter Stil..!!

Ein kleines Konzert-Schnipzel mit dem beeindruckenden Konzert-Ende- nachstehend:

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Link zum alten Beitrag: „Sinn oder Unsinn der Beifallskundgebung in Kantaten-Konzerten“

https://meinhardo.wordpress.com/2008/01/24/sinn-oder-unsinn-der-beifallskundgebung-in-kantaten-konzerten/

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Gruß

Volker

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Das große Jubiläumsjahr 2009 für Händel – Haydn – Mendelssohn-Bartholdy


Hallo,

das Jahr 2009 hat es in sich, werden doch große Komponisten in diesem Jubiläumsjahr geehrt mit fantastischen Aufführungen. Beginnen möchte ich mit Georg Friedrich Händel,

Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

Anlass ist sein 250. Todesjahr. Geboren am 23. Februar 1685 in Halle an der Saale, stehen die Festspiele in seiner Geburtsstadt vom 4. bis 14. Juni 2009 unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II.

Ein Highlight wird folgendes Konzert sein:

Freitag, 5. Juni 2009 18:00 G.-F.-Händel-Halle

Messiah HWV 56 Oratorium von Georg Friedrich Hände

Link für Eintritts-Karten: http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/2009/Messiah

Einen weiteren Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Ein weiteres Händelfestspiel auf deutschem Boden findet in Göttingen vom 22. Mai bis 3. Juni 2009 statt.

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Flyer Händelfestspiele Göttingen 2009

Neben Prince Charles wird Ministerpräsident Christian Wulff die Schirmherrschaft der international bedeutendsten Festspiele in Niedersachsen übernehmen. Vom 22. Mai – 3. Juni 2009 dreht sich unter dem Motto „Händel – Faszination & Inspiration“ in Göttingen und der gesamten Region Südniedersachsen alles um den großen Kosmopoliten. Am 26. Mai 2009 feiert die Oper „Admeto“ als zentrale Festspiel-Produktion 2009 Premiere, prominent besetzt ist dabei der Regiesessel mit der deutschen Regisseurin und Schriftstellerin Doris Dörrie.

Link zu den Göttinger Händelfestspielen: http://www.haendel-festspiele.de/front_content.php?idcat=2

Weitere Informationen:

Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH

Hainholzweg 3-5

D-37085 Göttingen

Telefon: +49 (0)551 – 38 48 13 0

Telefax: +49 (0)551 – 38 48 13 10

info@haendel-festspiele.de

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Eine CD-Neuveröffentlichung zum 1. Januar 2009 bei jcp mit „Israel in Egypt“ ist mit einer Hörprobe dort einsehbar,

Link zu j p c: h i e r klicken !!

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Joseph Haydn (1732 – 1809)

Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau / Niederösterreich geboren und verstarb am 31. Mai 1809 in Gumpendorf bei Wien. Joseph Haydn verbrachte den größten Teil seiner Karriere ab 1761 und mehr als vierzig Jahre – als Hofmusiker – Orchesterleiter und an der Oper der wohlhabenden Familie Esterházy auf deren Schloss in Eisenstadt / Neusiedlersee, für die er Musik zu komponieren hatte.

In 2009 werden aus Anlass des 200. Todesjahres von Joseph Haydn zahlreiche Veranstaltungen in Eisenstadt / Österreich stattfinden.

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Flyer Haydn-Festspiele in Eisenstadt / Österreich.

Über das ganze Jahr verteilt finden diese an den verschiedenen Originalschauplätzen in Eisenstadt statt. So ist das Konzertprogramm zum HAYDN-JAHR 2009 ausgehend von Haydns universellem Schaffen zu einer großen dramaturgischen Komposition gewachsen, in der jeder Teil für sich alleine (be)stehen kann. Doch „das Gesamte“ soll weit mehr sein als die Summe der einzelnen Teile: Im HAYDN-JAHR 2009 werden z.B. von März bis Oktober 2009 alle 107 Symphonien live im Haydnsaal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt erklingen. *)

Eröffnung: 31. März 2009 in Eisenstadt:

Nikolaus Harnoncourt am Pult

Den Start ins HAYDN-JAHR 2009 unternimmt Nikolaus Harnoncourt, der zur Eröffnung am 31. März 2009 (Haydns Geburtstag) mit seinem Concentus Musicus gleich vier Symphonien zur Aufführung bringen wird.

Flayer Haydn-Fest in Eisenstadt (alle Fotorechte bei Haydn-Festsp.Eisenstadt)

Flayer: Schloss Esterházy in Eisenstadt, Haydn-Fest in Eisenstadt (alle 2 Fotorechte bei Haydn-Festspiele Eisenstadt)

Am Sonntag, 31. Mai 2009 jährt sich der Todestag Joseph Haydns zum 200. Mal. Die Haydn Festspiele Eisenstadt haben aus diesem Anlass das Projekt WORLD CREATION ins Leben gerufen: Rund um den Erdball wird am 31. Mai 2009 Haydns berühmtestes Oratorium – „Die Schöpfung“ – erklingen. Orchester und Chöre auf der ganzen Welt wurden dazu eingeladen, sich an diesem weltumspannenden Aufführungsprojekt zu beteiligen. *)

Link zu den Haydn-Festspielen in Eisenstadt: http://www.haydnfestival.at/haydn_de/

*) Textquelle: Haydn-Festspiele, Eisenstadt.

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mendelssohn1Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren und verstarb am 4. November 1847 in Leipzig.

Felix Mendelssohn Bartholdy entstammte einer respektierten und wohlhabenden bürgerlichen jüdischen Familie. Alle Kinder der Mendelssohns wurden christlich erzogen. Wegen der französischen Besetzung Hamburgs zog die Familie 1811 nach Berlin, wo die verwitwete Großmutter lebte. Hier erhielten Felix den ersten Musikunterricht von ihrer Mutter. Am 21. März 1816 wurde Felix von Johann Jakob Stegemann, dem Pfarrer der Reformierten Gemeinde der Berliner Jerusalems- und Neuen Kirche in einer Haustaufe protestantisch getauft. Bei dieser Gelegenheit erhielt Felix seine Taufnamen Jakob und Ludwig. Darüber hinaus wurde dem Familiennamen der „christliche“ Name Bartholdy beigefügt. Mendelssohn gründete in Berlin einen Chor zum Studium der Chorwerke Johann Sebastian Bachs.

Felix Mendelssohn Bartholdy führte 1829 mit der Sing-Akademie Berlin eine öffentliche Aufführung der gekürzten und für diesen Anlass bearbeiteten Matthäuspassion unter seiner Leitung durch, mit einem 158-köpfigen Chor. Es war die erste Wiederaufführung der Passion seit Bachs Tod. Im August 1835 ging Felix Mendelssohn-Bartholdy nach Leipzig und gab am 4. Oktober 1835 das erste Konzert im Gewandhaus. Im Jahr 1843 gründete Mendelssohn in Leipzig das Conservatoriumdie erste Musikhochschule Deutschlands – in den Gebäuden des Gewandhauses.

In 2009 jährt sich der Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy zum 200. Mal. In Deutschland und Europa finden zahlreiche Veranstaltungen statt so dass es schwer fällt, eine spezifische Aufführungsstätte vorrangig benennen zu können. Viele Bachfeste 2009 in Deutschland werden mit Werksaufführungen von Mendelssohn-Bartholdy seinen 200. Geburtstag würdigen.

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig

Mendelssohn-Denkmal in Leipzig (Fotorechte: V.Hege)

Leipzig möchte ich einmal herausgreifen, diese Stadt bietet sich an: J.S. Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy, authentische Komponisten dieser Stadt – besitzen die vorzüglichen Berührungspunkte eines Festivals zu dieser Stadt.

Bachfest Leipzig 2009

vom 11. – 21. Juni 2009

Motto: »Bach Mendelssohn Reger«

Das Bachfest Leipzig wird am 11. Juni 2009 um 18:00 Uhr in der Thomaskirche mit einem Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy – mit dem Oratorium: Elias, op. 70, eröffnet.

Link zum Bachfest Leipzig: http://www.bach-leipzig.de/index.php?id=459

Eine weitere Informationsquelle zu Mendelssohn-Veranstaltungen in Berlin ist die mendelssohn – gesellschaft. Link: http://www.mendelssohn-gesellschaft.de/

Seine Geburtsstadt Hamburg feiert Mendelssohn:

„200 JAHRE MENDELSSOHN, EIN HAMBURGER WIRD GEEHRT“

3.Februar um 18:00 (Einlass ab 17:30)

The Anglican Church of St Thomas Becket

Zeughausmarkt 22, 20459 Hamburg

Daniel Hope, Violine

Simone Young, Klavier

Olivia Jeremias, Violoncello

Lauma Skride, Klavier

Ulrich Matthes, Rezitation

< Das Konzert wird zudem auf NDR Kultur live im Radio übertragen >

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Die Auswahl der Festveranstaltungen von den erwähnten Komponisten ist überwältigend – in England und Italien waren alle genannten Komponisten und erfahren ebenso ihre Würdigung durch Festveranstaltungen – aus diesem Grund ist eine Entscheidung nicht leicht zu treffen, wer von den Klassikfreunden ein Konzert(e) besuchen sollte, wünsche ich ein ungetrübtes und genussreiches Konzerterlebnis.

Grüsse

Volker

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