Schlagwort-Archive: Bachforscher Günther Hoppe.

Bach-Sprechstunde Bach-Fest-Leipzig 2019


Bach-Sprechstunde Bach-Fest-Leipzig 2019

Liebe Bach-Spezialisten!

Zuerst einmal ein großes Lob zu Ihrem Angebot einer Bach-Sprechstunde am diesjährigen Bach-Fest. Als Mitglied der NBG und Bach-Liebhaber verfolge ich aufmerksam den Forschungsstand und bin immer wieder davon überzeugt, dass die Bach-Forschung im Fluß ist und sich aus Biografie und Werkinterpretation neue Ergebnisse zeigen.

Insofern macht uns Bach’s Oeuvre aufmerksam und lebendig.

Leider kann ich beim diesjährigen Bachfest in Leipzig nicht dabei sein und meine unten angegebene Frage nicht mündlich stellen. . Es gibt ja soviel Bach-Orte und -festivals, die ich gerne besuche.
Als ich im September 2016 beim Bach-Fest in Köthen war, fiel mir das ‚Cöthener Bach-Heft Nr.12/2004 in die Hände und damit auch die atemberaubenden Forschungen von Günther Hoppe.

Sie werden den gesamten Aufsatz in Ihrer Bibliothek finden und bestimmt lesen. Hoppe’s historisch-krische Arbeit finde ich gut begründet, daher glaubhaft..

Vgl. auch mein gesamtes Abend-Tage.Buch in https: //meinhardo.wordpress.com


(letzte Seite meines Abend-Tagebuchs)

„ … Doch-, jetzt muss ich doch noch meinen BACHKÜLLER loswerden. Er hatte mich, nachdem ich dieses CÖTHENER BACHHEFT Nr.12/2004 gelesen hatte, immer wieder bedrückt.

‚PEINLICH FÜR EINEN REICHSFÜRSTEN LEOPOLD! –
Die Reisekasse war leer-, So was kam im Hause des Klein-Fürsten zwar immer mal vor, aber jetzt betrifft dieser ‚Notstand ‚ auch Bach selbst. Leopold A. von Anhalt-Cöthen mußte bereits früher als geplant mit seinem Hofstaat- und HOFKAPELLMEISTER aus Carlsbad abreisen. (Ungefähr Mitte Juni 1720). Bach hat also seine Maria Barbara NOCH LEBENDIG ANGETROFFEN. So erstöberte es ein seriöser Bachforscher (vgl.Köthener Bachhefte Nr.12/2004). Am 7.Juli 1720 wurde Maria Barbara begraben. Bach muss also beim Begräbnis dabei gewesen sein !!!

Bach ließ sich einige Monate später von seinen Fürsten und Freund Leopold A. von dem vorgeschriebenen ‚Witwer-Trauerjahr befreien und heiratete die ihm vom Zerbster Hof schon bekannte ‚SINGJUNGFER‘ Anna Magdalena Wilke. Derer beider Tochter, die dann geboren wurde, war (oder durfte ?) nicht in der Kirche getauft werden.

Damit entfallen alle romantischen Vorstellungen von einem Bach, der aus CARLSBAD kommend nur noch am GRAB seiner Frau Abschied nehmen konnte.
(Zusammenfassung eines Aufsatzes von Günther Hoppe in den Köthener Bachheften)

Und damit schließe ich mein ‚Abend-Tagebuch‘

Adamo


Danke

Vielleicht bekomme ich ja von Ihnen eine Antwort, wie über diesen Punkt die Diskussion verlaufen ist.

Ihr Wolfgang Adam, Herford

——————————-

Werbeanzeigen