J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!


J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!


Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten! (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores
  7. (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores

Der Eingangschor ist ein festlicher Konzertsatz, dessen Worte und Musik möglicherweise auf einer früheren verlorenen Glückwunschkantate basieren. Eine Ausgabe von Francks Werken enthält eine Kantate zu Neujahr Erschallet nun wieder, glückwünschende Lieder, die als Modell gedient haben mag. Der Satz ist in da capo-Form. Der erste Teil wird von Trompetenfanfaren eröffnet, die mit Koloraturen der Streicher abwechseln. Die Singstimmen setzen homophon ein und wiederholen sowohl die Fanfarenmotive als auch die Streicherfiguren.

Der Höhepunkt wird erreicht in langgehaltenen Akkorden auf der ersten Silbe von „seligste Zeiten“, während die Instrumente die Fanfaren fortsetzen. Im Mittelteil pausieren die Trompeten, die Stimmen drücken in polyphoner Imitation den Gedanken aus „Gott will sich die Seelen zum Tempel bereiten“. In einer ersten Folge von der tiefsten zur höchsten Stimme setzt die nächste Stimme nach drei oder vier Takten ein, in einer zweiten Folge von den höchsten zu den tiefsten Stimme erfolgen die Einsätze noch dichter bereits nach einem oder zwei Takten.

Das Rezitativ bezieht sich auf die Lesung des Tages und betont die Idee „Wohnung bei ihm halten“ in melismatischen Linien, begleitet von Motiven im Cello, die denen von Satz fünf ähneln. Bach beschreibt das endgültige Ruhen in Gott durch eine lange Schlussnote C auf dem tiefsten Ton, den er einem Solisten abverlangte.

Die Aria über die Dreieinigkeit wird nur von den drei Trompeten, Pauken und basso continuo begleitet, eine seltene Kombination, die dem Inhalt entspricht. Das Thema ist aus den drei Tönen des Dur-Dreiklangs gebildet.
In großem Kontrast illustrieren fließende Streicherlinien in der Tenoraria O Seelenparadies den Geist, „der bei der Schöpfung blies“.

Der letzte Solosatz, von Bach als Aria bezeichnet, vereint vier Stimmen: zwei Singstimmen, Oboe und Violoncello solo. Sopran und Alt besingen ihre Einheit („Ich vergeh, wenn ich dich misse“ die eine, „Ich bin dein, und du bist mein!“ die andere), die Oboe spielt den reich verzierten Pfingstchoral, und das Cello spielt durchgehend eine figurenreiche Melodie.

Der angesprochene Freudenschein wird durch eine lebhafte Violinstimme zum vierstimmigen Chor veranschaulicht.

In der ersten Aufführung verlangte Bach danach die Wiederholung des Eingangschores durch die Angabe „chorus repetatur ab initio“ im Manuskript.

Besetzung:

Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Mitwirkende: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Solisten des Tölzer Knabenchors
Tölzer Knabenchor

Aufführungsort Stift Melk, (Österreich) zu Pfingsten 2017


Language English

J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“! (BWV 172) is a sacred cantata by Johann Sebastian Bach. He composed it for Pentecost in Weimar in 1714 and performed it there for the first time in the castle chapel on May 20, 1714.

The cantata is set for four soloists, choir and a festive orchestra: three trumpets, timpani, oboe (in later versions oboe d’amore or organ), strings, violoncello, bassoon and basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in the first version 🙂 Repeat of the entrance choir
  7. (in the first version 🙂 repetition of the entrance choir

The introductory choir is a festive concert set whose words and music may be based on a previous lost congratulatory cantata. An edition of Franck’s works contains a cantata to New Year. Now, again, congratulatory songs that may have served as a model. The sentence is in da capo form. The first part is opened by trumpet fanfares that alternate with coloratura of the strings. The vocal parts are homophonic and repeat both the fanfare motifs and the string figures.

The climax is reached in long-held chords on the first syllable of „blessed times“ while the instruments continue the fanfares. In the middle section the trumpets pause, the voices express in polyphonic imitation the thought „God wants to prepare the souls for the temple“. In a first episode from the lowest to the highest voice, the next voice begins after three or four bars, in a second episode from the highest to the lowest voice the missions are even closer after one or two bars.

The recitative refers to the reading of the day and emphasizes the idea of ​​“keeping a flat with him“ in melismatic lines, accompanied by motifs in the cello that are similar to those of the fifth movement. Bach describes the final resting in God by a long final note C on the deepest note he demanded of a soloist.

The Aria on the Trinity is only accompanied by the three trumpets, timpani and basso continuo, a rare combination that corresponds to the content. The theme is made up of the three tones of the major triad.
In stark contrast, flowing string lines in the Tenoraria O soul paradise illustrate the spirit that „blew at creation“.

The last solo movement, which Bach calls Aria, brings together four voices: two voices, oboe and violoncello solo. The soprano and the alto sing about their unity („I miss when I miss you“, one, „I am yours, and you are mine!“ The other), the oboe plays the ornate Pentecostal, and the cello plays a figure-rich melody throughout ,

The mentioned sparkle is illustrated by a lively violin part to the four-part choir.

In the first performance, Bach then demanded the repetition of the entrance choir by stating „chorus repetatur ab initio“ in the manuscript.


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Occupation:

Concentus Musicus Vienna
Musical direction: Stefan Gottfried
Contributors: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Soloists of the Tölzer Knabenchor
Tölzer Knabenchor

Performance Location Stift Melk (Austria) at Pentecost 2017

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W.A. Mozart – „Grosse Messe in c Moll“ KV 427 – Regensburger Domspatzen!


W.A. Mozart – „Grosse Messe in c Moll“ KV 427 – Regensburger Domspatzen!


Wolfgang Amadeus Mozarts „Grosse Messe in c-Moll“ (KV 427) ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Man weiß einiges über die Uraufführung am 25.8.1783 in der Salzburger Stiftskirche St. Peter, aber über ihre Entstehung und vor allem, warum die Messe unvollendet blieb, darüber wird bis heute gerätselt.

Der Komponist ist jungvermählt und lebt in Wien, freischaffend. Und die Opernaufträge kommen! Wozu komponiert er dann ohne Auftrag eine Messe? Vermutlich hat er es für seine Frau getan, Constanze, die dann auch bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Constanze hat er ohne Einwilligung des Vaters geehelicht und um sie diesem nachträglich vorzustellen, unternimmt er 1783 eine Reise nach Salzburg, bei der die Messe zur Aufführung gelangt.

Mit Mozarts großer Messe in c-Moll ehrten die Regensburger Domspatzen ihren ehemaligen Domkapellmeister Georg Ratzinger, der den Chor 30 Jahre lang von 1964 bis 1994 geleitet hatte.

Ausführende:

Dorothee Mields, Sopran I, Siri Thornhill, Sopran II,

Robert Buckland, Tenor, Manfred Bittner, Bass,

Regensburger Domspatzen,

L‘ Orfeo Barockorchester Linz,

Konzertmeisterin: Michi Gaigg,

Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner

Eine Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts der „Tage Alter Musik Regensburg“ in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg vom 29. Mai 2009

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Dem Himmel so nahe ! Musik von J.S. Bach aus dem Stift Melk in Österreich!


Dem Himmel so nahe ! Musik von Johann Sebastian Bach aus dem Stift Melk in Österreich!


Von den Internationalen Barocktagen zu Pfingsten Juni 2017 aus dem Stift Melk, Österreich

Seit ihrer Gründung 1992 avancierten die jährlich zu Pfingsten stattfindenden Internationalen Barocktage Stift Melk zu einem der renommiertesten Festivals für Alte Musik. Eingebettet im atemberaubenden Ambiente des Barockstifts lag es nahe, den programmatischen Schwerpunkt auf die Pflege der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu fokussieren.
Auch aufstrebende und junge Talente sowie selten gespielte Werke sind Jahr für Jahr Teil des Programms.

Die „matinee“ am Pfingstsonntag bringt mit „Dem Himmel so nah: Johann Sebastian Bach“ eine Konzertaufzeichnung der letztjährigen Barocktage von 2017. Unter dem Motto „Ewiges Feuer, Ursprung der Liebe“ interpretierten Michael Schade, Günther Groissböck, der Tölzer Knabenchor und der Concentus Musicus Wien unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried in der Stiftskirche Melk Johann Sebastian Bachs Kantaten zum Pfingstfest.

In der Stiftskirche Melk wähnt sich auch das Publikum dem Himmel so nah… Die Musik des Barocks ist gekennzeichnet durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verlauf des Kirchenjahres. Vertonungen rund um das Pfingstfest stellen dabei einen musikalischen Höhepunkt dar.

So hat etwa der Großmeister jener Zeit, Johann Sebastian Bach, eine Vielzahl an Kantaten für kirchliche Feste komponiert, von denen sich an die 200 heute noch im Repertoire erhalten haben. Einige davon sind dem Fest des Heiligen Geistes gewidmet und wurden als finaler Höhepunkt der Internationalen Barocktage Stift Melk 2017 in Kombination mit einer Auswahl an Instrumentalwerken von Bach zum Erklingen gebracht.

Programm:

Eingangspoem: Das Stundenbuch, Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

(Rainer Maria Rilke)

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette, BWV 225
„Ich hatte viel Bekümmernis“, Sinfonia, BWV 21
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“, Kantate, BWV 34
„Am Abend aber desselbigen Sabbats“, Sinfonia, BWV 42
„Also hat Gott die Welt geliebt“, Kantate, BWV 68
„Nach dir, Herr verlangt mich“, Sinfonia, BWV 150
„Erschallet, ihr Lieder“, Kantate, BWV 172

Besetzung:

Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Mitwirkende: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Solisten des Tölzer Knabenchors
Tölzer Knabenchor

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Language English

So close to heaven: Johann Sebastian Bach

From the International Baroque Days to Pentecost 2017 from Melk Abbey, Austria

Since its founding in 1992, the International Baroque Days Melk, held annually at Pentecost, have become one of the most prestigious early music festivals. Embedded in the breathtaking ambience of the baroque convent, it was natural to focus on the programmatic focus on the care of the music of the 17th and 18th centuries.
Also emerging and young talents as well as rarely played works are part of the program year after year.

The „matinee“ on Whitsunday brings with „The Sky so near: Johann Sebastian Bach“ a concert recording of last year’s Baroque Days of 2017. Under the motto „Eternal Fire, Origin of Love“ interpreted Michael Schade, Günther Groissböck, the Tölzer Knabenchor and the Concentus Musicus Wien under the musical direction of Stefan Gottfried in the Collegiate Church Melk Johann Sebastian Bach’s Cantatas for Pentecost.

In the collegiate church of Melk, the audience also imagines the sky so close … The music of the Baroque is characterized by an intensive examination of the course of the church year. Settings around Pentecost are a musical highlight.

For example, the great master of that time, Johann Sebastian Bach, composed a large number of cantatas for religious festivals, of which some 200 have survived in the repertoire. Some of them are dedicated to the Feast of the Holy Spirit and were brought to life as the final highlight of the International Baroque Days Stift Melk 2017 in combination with a selection of instrumental works by Bach.

Program:

Eingangspoem: The Book of Hours, I live my life in growing rings

(Rainer Maria Rilke)

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motet, BWV 225
„Ich hatte viel Bekümmernis“ Sinfonia, BWV 21
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“, Cantata, BWV 34
„Am Abend aber desselbigen Sabbats“, Sinfonia, BWV 42
„Also hat Gott die Welt geliebt“, cantata, BWV 68
„Nach dir, Herr verlangt mich“, Sinfonia, BWV 150
„Erschallet, ihr Lieder“, cantata, BWV 172

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Occupation:

Concentus Musicus Vienna
Musical direction: Stefan Gottfried
Contributors: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Soloists of the Tölzer Knabenchor
Tölzer Knabenchor

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für die Feiertage „Pfingsten“

                                                                                    Pfingsten

Liebe Bach-Freunde/innen!

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download

bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-

Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 20. und 21.05.2018 begehen wir die Feiertage: „Pfingsten

Das Pfingstfest hat seinen Ursprung im jüdischen Festkalender, wo es zunächst das Fest der

Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16) war. Es wird später als “Wochenfest” bezeichnet (2.

Mose 34, 22) und (wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit) 50 Tage (= Pentekoste = Pfingsten) nach

dem Passah-Fest angeordnet.

Die Kirche feierte das Fest schon früh als Fest der Ausgießung des Geistes, und bald bekam es eine

eigene Vigilfeier, in der nun neben Ostern ein zweiter Ort für Tauffeiern geschaffen war. Zeitweise

wurde das Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.


Die protestantische Kirche übernahm dieses Fest, jedoch ohne Vigil. Es ist der Kirche als ein

besonderes wichtiges Fest bis heute erhalten geblieben.

An diesem Tag wird zeichenhaft der Wille Gottes zur Versöhnung der Menschen mit ihm dadurch

deutlich gemacht, dass die Sprachverwirrung, die in Babel aufgrund des Turmbaus erfolgte, nun

durch die eine Sprache des Geistes überwunden ist.

Am Pfingstfest feiern wir die “Geburt der Kirche”. An diesem 50. Tag nach Ostern hat Gott seinen Geist

auf die Gemeinde ausgegossen und seitdem nicht von ihr genommen. So denken wir nach über das,

was in der Bibel vom Geist Gottes gesagt wird, und erkennen, wie der Geist Gottes auch heute unter

uns wirkt.

Wochenspruch: 

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. 

(Sach 4, 6)

Wochenlied:

Freut euch, ihr Christen alle“ (EG 129)

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Kantaten für „Pfingstsonntag“

BWV 34O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

BWV 59Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

BWV 74Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

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Kantaten für „Pfingsmontag“

BWV 68Also hat Gott die Welt geliebt

BWV 173Erhöhtes Fleisch und Blut

BWV 174Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

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*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*Zeitweise wurde das Pfingst-Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.

*BWV 175Er rufet seinen Schafen mit Namen

*BWV 184Erwünschtes Freudenlicht

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Pfingst-Sonntag 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab „Beginn der Kantate unbekannt!“

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“

Kantate zum 1. Pfingsttag

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze; Altus

Makoto Sakurada, Tenor; Peter Kooij, Bass;

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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WDR3 – Pfingstmontag – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik –  07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab „Beginn der Kantate unbekannt!“

Johann Sebastian Bach

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut“

Kantate zum 2. Pfingsttag 

Lisa Larsson, Sopran;  Elisabeth von Magnus, Alt;

Gerd Türk, Tenor;   Klaus Mertens Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate – Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Sonntag 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder”

Kantate für den 1. Pfingsttag

Martina Jankova, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Christoph Genz, Tenor / Reinhard Hagen, Bass

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur – Kantate – Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Montag 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 174Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

Kantate für den 2. Pfingsttag

Christian Immler, Knabenalt / Kurt Equiluz, Tenor

Robert Holl, Bass  /  Tölzer Knabenchor

Concentus musicus Wien

Leitung: Nikolaus Harnoncourt

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Pfingst-Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Kantate für den 1. Pfingsttag

Lisa Larsson, Sopran /  Nathalie Stutzmann, Alt

Christoph Genz, Tenor / Panajotis Iconomou, Bass

Monteverdi Choir;  English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Pfingst-Montag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  06:04 Uhr

Wilhelm Friedemann Bach  (1710-1784)

Kantate „Dies ist der Tag“

Kantate zu Pfingsten

Barbara Schlick, Sopran / Claudia Schubert, Alt

Wilfried Jochens, Tenor / Stephan Schreckenberger, Bass

Rheinische Kantorei / Das Kleine Konzert /

Leitung: Hermann Max


Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut“

Kantate zum 2. Pfingsttag 

Lisa Larsson, Sopran;  Elisabeth von Magnus, Alt;

Gerd Türk, Tenor;   Klaus Mertens Bass;

Amsterdam Baroque Choir and Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Pfingst-Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate am 1. Pfingstfesttag

BWV 59 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“

Kantate zum 1. Pfingsttag

Magdalena Kozená, Sopran; Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir;  English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Sendung: Pfingst-Montag 06:04 – 09:00 Uhr

Auszug aus dem Programm!

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut”

Kantate am 2. Pfingstfesttag

Chapelle de la Vigne

Leitung: Bernhard Schmidt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik PfingstSonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

Sendung: – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder“

Kantate zum 1. Pfingstfesttag,

Elisabeth Rapp (Sopran)  Alex Potter (Countertenor)

Andreas Beinhauer (Bass)

Vocalensemble Rastatt  Les Favorites

Leitung: Holger Speck

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik Pfingst-Montag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate „Ist Gott für uns“

Kantate für den 2. Pfingsttag

Til Krupop, Daniel Merkt (Knabensopran)

Philipp Franke (Bass)

Capella Vocalis Reutlingen  Barockorchester Pulchra Musica

Leitung: Christian Bonath

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder”

Kantate für den 1. Pfingsttag

Martina Jankova, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Christoph Genz, Tenor / Reinhard Hagen, Bass

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Montag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173 Erhöhtes Fleisch und Blut

Kantate am 2. Pfingstfesttag

Yukari Nonoshita, Sopran;  Mutsumi Hatano, Alt;

Gerd Türk, Tenor; Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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MDR – Klassik  

Sendung:Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Klassik Live:

http://www.mdr.de/mdr-klassik-radio/livestream-mdr-klassik–100.html

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MDR – Klassik  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Pfingst-Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Gottfried Heinrich Stölzel (1690-1749)

„Siehe da, eine Hütte Gottes“

Dorothee Mields, Sopran; Martin Wölfel, Altus;

Jan Kobow, Tenor; Christian Immler, Bass

Telemannisches Collegium Michaelstein

Leitung: Ludger Remy 

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MDR – Klassik  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Pfingst-Montag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Christian Andreas Schulze  (1660-1699)

„Als der Tag der Pfingsten erfüllet war“

Constanze Backes, Sopran  Britta Schwarz, Alt

Ingolf Seidel, Bass

Ensemble Alte Musik Dresden  Bläser-Collegium Leipzig

Leitung: Arno Paduch

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Pfingst-Sonntag um 08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 172 Erschallet, ihr Lieder

Kantate zum 1. Pfingstfesttag,

Anna Prohaska, Sopran;  Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran;

Samuel Boden, Tenor; Christian Immler, Bariton;

Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks

Leitung: Giovanni Antonini

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Pfingst-Montag  um  08:05 Uhr bis 08:34 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 184 „Erwünschtes Freudenlicht”

Kantate zum dritten Pfingstfesttag

Lisa Larsson, Sopran; Nathalie Stutzmann, Alt

Christoph Genz, Tenor;

Monteverdi Choir;  English Baroque Soloists:

Leitung:  John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=20.05.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Sonntag 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

Kantate am ersten Pfingstfesttag

Magdalena Kozená, Sopran / Robin Blaze, Countertenor

Christoph Genz, Tenor / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir; English Baroque Soloists:

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Pfingst-Montag 06:05 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 173 „Erhöhtes Fleisch und Blut”

Kantate am zweiten Pfingstfesttag

Elisabeth von Magnus, Alt / Gerd Türk, Tenor

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Pfingst-Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Musik zum Pfingstfest

„Komm, Heiliger Geist“

Pfingsten gilt ja als Geburtsstunde der Kirche. Die Apostelgeschichte erzählt, wie der Heilige Geist wie Zungen auf den Jüngerkreis herabkommt – eine beispiellose Verbreitung des noch jungen christlichen Glaubens folgte.

Im Mittelalter des 9. Jahrhunderts hat sich zum heutigen Hochfest ein Hymnus entwickelt. Veni Creator Spiritus, so beginnt er. Traditionell wird er Rabanus Maurus zugeschrieben. Auch in diesem Werk wird der Heilige Geist angerufen, der als Schöpfer die Welt erfüllen soll. In Musica erklingt eine Vertonung von Tomas Luis de Victoria aus dem Zeitalter der Renaissance……

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/musik-zum-pfingstfest

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Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Pfingst-Montag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Sinfonien von Beethoven, Brahms und Bruckner oder Messvertonungen von Mozart, Palestrina und Schubert und vieles mehr. Die ganze Bandbreite abendländischer Komponisten, dazu ausgewählte CD-Neuerscheinungen.

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Pfingst-Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Bach-Kantate

(Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Pfingst-Montag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Keine Sendung zu Pfingstmontag !

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Videos: 

Kantaten für„Pfingstsonntag“

BWV 34 – O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

BWV 59 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

BWV 74 – Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

BWV 172 – Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten

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Kantaten für„Pfingstmontag“

BWV 68 – Also hat Gott die Welt geliebt

BWV 173 – Erhöhtes Fleisch und Blut

BWV 174 – Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte

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*Kantaten für den  3. Pfingsttag

*Zeitweise wurde das Pfingst-Fest auf acht Tage ausgedehnt (Oktav), später dann auf vier bzw. drei Tage verkürzt.

*BWV 175 – Er rufet seinen Schafen mit Namen

*BWV 184 – Erwünschtes Freudenlicht

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/YouTube: BW 34 –  O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe – (Interpret: Bachstiftung St. Gallen )

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/ YouTube: BWV 59 Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“  

(Interpret: Bachstiftung St. Gallen)

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/YouTube: BWV 74 –  Wer mich liebet, der wird mein Wort halten”   – (Interpret: T. Koopman)

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/YouTube: BWV 172Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten”   – (Interpret: S D G)

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/YouTube: BW 68 –  Also hat Gott die Welt geliebt”  – (Interpret: Christophe Coin)

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/ YouTube: BWV 173 Erhöhtes Fleisch und Blut“  (Interpret: H. Rilling)

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/YouTube: BWV 174 –  Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte”   – (Interpret:  T. Koopman)

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/YouTube: BWV 175 –  Er rufet seinen Schafen mit Namen”   – (Interpret: G. Leonhardt)

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/YouTube: BWV 184 –  Erwünschtes Freudenlicht”   – (Interpret: S D G )

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Sir Gardiners  Kantaten-Beschreibungen zu Pfingsten:

                             Gardiner Reisetagebuch SDG 144 zum Download als PDF  

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CD – Link Sir John Eliot Gardiner

Bach-Kantaten: u.a. für „Himmelfahrt, Pfingsten, etc.“

Link: CDs DG-Archiv Bach-Kantaten

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Video vom Thomanerchor

J. S. Bach Cantata BWV 59 „Wer mich liebet “ Thomanerchor

Nostalgie-Aufnahme von 1959

Wer mich liebet, der wird mein Wort halten (BWV 59) ist eine Kirchen-Kantate von Johann

Sebastian Bach. Er komponierte sie für den 1. Pfingsttag in Leipzig und führte sie

wahrscheinlich am 28. Mai 1724 erstmals auf, doch ist auch eine erste Aufführung bereits am

16. Mai 1723 in der Paulinerkirche möglich.

Dirigent: Prof. Kurt Thomas

Recording: Thomaskirche Leipzig, 6.12/1959

℗1956-1984 VEB Deutche Schallplatten Berlin ©2005 edel Classics

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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             Video: Workshop zu Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“                            

( J. S. Bachstiftung St. Gallen )

In diesem Workshop führen uns Rudolf Lutz, künstlerischer Leiter der J.S. Bachstiftung, und

Pastor Karl Graf durch den musikalischen und theologischen Inhalt von Bachs Kantate BWV 34

„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

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J. S. Bach-Stiftung – CDs bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes und besinnliches Pfingstfest !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“


ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“

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BACH UND DER HEILIGE GEIST

Wie Hochzeitsmusik leicht in eine Pfingstkantate verwandelt werden konnte.

Bis vor kurzem galt diese Pfingstkantate als eine der letzten Kantaten in Johann Sebastian Bach´s  Oeuvre. Das Manuskript der Partitur, größtenteils in Bachs eigener Handschrift, stammt aus ein paar Jahren vor seinem Tod. Ein kürzlich in St. Petersburg entdecktes Libretto zeigt jedoch, dass die Kantate viel älter ist und erstmals am 1. Juni 1727 aufgeführt wurde. Das Werk wurde am Pfingstsonntag in Leipzig, in der Nikolaikirche im Morgengottesdienst und an der Thomaskirche in Leipzig vorgestellt Vesper. Schon damals war die Arbeit nicht völlig neu. Die Chorstimmen und die Altarie, die wichtigsten Teile, verwenden wieder Material aus einer gleichnamigen, aber viel umfangreicheren Hochzeitskantate (BWV 34a), die Bach zu einem früheren Zeitpunkt komponiert hatte.

                                                                    DIRIGENT: Jos van Veldhoven

Obwohl das glückliche Paar nie identifiziert wurde, war der Bräutigam wahrscheinlich ein Prediger. Dies zeigt die Altarie in der Hochzeitsfassung, die auf eine Schafherde (die Gemeinde), den Hirten Jakob (den Prediger) und seine Liebe Rachel (die Braut) verweist. Diese Metapher erklärt auch den süßen pastoralen Charakter der Musik, mit zwei „Hirten“ Pfeifen und Streichern, die con sordino (gedämpft) spielen. Die Hochzeitskantate nimmt Anspielungen auf den Heiligen Geist vor und könnte leicht in eine Pfingstkantate umgewandelt werden. Aus feuriger Liebe ist es nur ein kleiner Schritt zu den Flammen des Heiligen Geistes.

                                                              Orchester ALL OF BACH

„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ ist eine der wenigen Kantaten in Bachs Œuvre ohne Choral. In der Hochzeitskantate war der Schlusschor „Friede über Israel“ nicht das Ende, sondern die Einführung in die Ehesamnisierung. Die Feierlichkeit erinnert stilistisch an Bachs Zeitgenosse Georg Friedrich Händel.

BWV 34

TITEL
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

GENRE
Kantate

JAHR
1727, ursprünglich eine Hochzeitskantate 1726

STADT
Leipzig

Lyrikerin
unbekannte

GELEGENHEIT
Pfingstsonntag

ERSTER AUFTRITT
1. Juni 1727

Besondere Hinweise
Diese Pfingstkantate ist ein Arrangement einer Hochzeitskantate aus dem Jahr 1726.

                                                         All of Bach – Trompetengruppe:
                                                Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
18. Mai 2018

AUFNAHMEDATUM
13. Mai 2017

Stadt
Wallonische Kirche, Amsterdam

DIRIGENT
Jos van Veldhoven

SOPRAN
Maria Keohane

ALT
Damien Guillon

TENOR
Thomas Hobbs

BASS
Sebastian Myrus

REPIENO SOPRAN
Marjon Strijk, Kristen Witmer

REPIENO ALTO
Marleene Goldstein, Barnabás Hegyi

REPIENO TENOR
Yves Van Handenhove, David Lee

REPIENO BASS
Drew Santini, Matthew Baker

VIOLINE 1
Shunske Sato, Anneke van Haaften und Annelies van der Vegt

VIOLINE 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

KONTRABASS
Hen Goldsobel

TRAVERSO
Martenwurzel, Doretthe Janssens

OBOE
Martin Stadler,, Peter Frankenberg

FAGOTT
Benny Aghassi

TROMPETE
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

CEMBALO
Siebe Henstra


Language English

ALL OF BACH publishes the cantata – BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ („O Eternal Fire, O Origin of Love“)

Video: To start in the photo or click this text!

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BACH AND THE HOLY SPIRIT

How wedding music was easy to transform into a Whitsun cantata.

Until recently, it was thought that this Whitsun cantata was one of the last cantatas in Johann Sebastian Bach’s oeuvre. The manuscript of the score, largely in Bach’s own handwriting, dates from a few years before his death. However, a libretto discovered recently in St Petersburg shows that the cantata is much older and was performed for the first time on 1 June 1727. The work was presented in Leipzig on Whit Sunday, at the Nikolaikirche during the morning service and at the Thomaskirche during vespers. Even then, the work was not totally new. The chorus sections and the alto aria, the most essential parts, reuse material originating from a wedding cantata of the same name but much more extensive (BWV 34a), which Bach had composed at an earlier stage.

Although the happy couple has never been identified, the bridegroom was probably a preacher. This is indicated by the alto aria in the wedding version, which refers to a flock of sheep (the congregation), the shepherd Jacob (the preacher) and his love Rachel (the bride). This metaphor also explains the sweet pastoral character of the music, with two ‘shepherd’s’ pipes and strings that play con sordino (muted). The wedding cantata makes allusions to the Holy Spirit, so it could easily be transformed into a Whitsun cantata. From fiery love it is just a small step to the flames of the Holy Spirit.

O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe is one of the few cantatas in Bach’s oeuvre without a chorale. In the wedding cantata, the final chorus, ‘Friede über Israel’, was not the ending, but the introduction to the solemnisation of the marriage. The solemnity is stylistically reminiscent of Bach’s contemporary, Georg Friedrich Handel.

BWV 34

TITLE
O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe

GENRE
cantata

YEAR
1727, originally a wedding cantata 1726

CITY
Leipzig

LYRICIST
unknown

OCCASION
Whit Sunday

FIRST PERFORMANCE
1 June 1727

SPECIAL NOTES

                                                       Gesangs-Solisten: von Links im Foto – 
                                                                 Maria Keohane, Sopran
                                                                 Damien Guillon, Altus
                                                                Thomas Hobbs, Tenor
                                                                Sebastian Myrus, Bass

This Whitsun cantata is an arrangement of a wedding cantata written in 1726.

RELEASE DATE
18 May 2018

RECORDING DATE
13 May 2017

LOCATION
Walloon Church, Amsterdam

CONDUCTOR
Jos van Veldhoven

SOPRANO
Maria Keohane

ALTO
Damien Guillon

TENOR
Thomas Hobbs

BASS
Sebastian Myrus

REPIENO SOPRANO
Marjon Strijk, Kristen Witmer

REPIENO ALTO
Marleene Goldstein, Barnabás Hegyi

REPIENO TENOR
Yves Van Handenhove, David Lee

REPIENO BASS
Drew Santini, Matthew Baker

VIOLIN 1
Shunske Sato, Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLIN 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

DOUBLE BASS
Hen Goldsobel

TRAVERSO
Marten Root, Doretthe Janssens

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

BASSOON
Benny Aghassi

TRUMPET
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

HARPSICHORD
Siebe Henstra


Ich wünsche allen Besuchern ein gesegnetes Pfingstfest !
I wish all visitors a blessed Pentecost !

Herzliche Grüße – Best regards

Karin

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Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Exaudi „Selig seid ihr wenn ihr geschmähet werdet“


Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Exaudi
„Selig seid ihr wenn ihr geschmähet werdet“ (Weltersteinspielung!)

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Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.

Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.

Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold (1682-1755) bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche Dresden 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Ausführende:

Vasiljka Jezovsek  (Sopran)  Anne Buter  (Alt)

Hubert Nettinger (Tenor)  Christian Hilz  (Bass)

Dresdner Kreuzchor,  Dresdner Barockorchester

Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile


Language English

Gottfried August Homilius (1714-1785) Cantata to Exaudi
„Selig seid ihr wenn ihr geschmähet werdet“ („Blessed are you when you are abused“)
(Dresdner Kreuzchor – Kreuzkantor: Roderich Kreile)
World Premiere!

Gottfried August Homilius (born February 2, 1714 in Rosenthal, † June 2, 1785 in Dresden) was a German composer, cantor and organist.

After attending Annenschule in Dresden, Homilius studied law in Leipzig. Already there he was musically active and at times represented the organist of the Nikolaikirche Johann Schneider. He probably counted to the immediate circle of students of Johann Sebastian Bach.

From 1742 Homilius was organist at the Dresden Frauenkirche and from 1755 succeeding Theodor Christlieb Reinhold until his death Kreuzkantor and music director at the three main churches in Dresden; Homilius‘ main location was the Dresden Frauenkirche, after the Kreuzkirche was destroyed in 1760 by Prussian troops and its new building was consecrated in 1792. Homilius died in Dresden in 1785 and was buried in the Johanniskirchhof. His grave is not preserved.

Performed by:

Vasiljka Jezovsek, soprano – Anne Buter, alt
Hubert Nettinger (tenor) – Christian Hilz, bass
Dresdner Kreuzchor, Dresden Baroque Orchestra

Conductor: Kreuzkantor: Roderich Kreile
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Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Himmelfahrt „Gott fähret auf mit Jauchzen“


Gottfried August Homilius (1714-1785) Kantate zu Himmelfahrt „Gott fähret auf mit Jauchzen“

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Gottfried August Homilius (* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist, Kantor und Organist.

Nach dem Besuch der Annenschule in Dresden studierte Homilius Jura in Leipzig. Schon dort war er musikalisch aktiv und vertrat zeitweise den Organisten der Nikolaikirche Johann Schneider. Er zählte vermutlich zum unmittelbaren Schülerkreis von Johann Sebastian Bach.

Ab 1742 war Homilius Organist an der Dresdner Frauenkirche und ab 1755 in der Nachfolge von Theodor Christlieb Reinhold (1682-1755) bis zu seinem Tod Kreuzkantor und Musikdirektor an den drei Hauptkirchen Dresdens; Hauptwirkungsort Homilius’ war die Dresdner Frauenkirche, nachdem die Kreuzkirche Dresden 1760 durch preußische Truppen zerstört und ihr Neubau erst 1792 geweiht wurde. Homilius starb 1785 in Dresden und wurde auf dem Johanniskirchhof beigesetzt. Sein Grab ist nicht erhalten.

Ausführende:

Vasiljka Jezovsek  (Sopran)  Anne Buter  (Alt)

Christian Hilz  (Bass)

Dresdner Kreuzchor,  Dresdner Barockorchester

Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

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Language English

Gottfried August Homilius (1714-1785) „Gott fähret auf mit Jauchzen“ („God ascends with exultation“) – cantata to Ascension

Gottfried August Homilius (born February 2, 1714 in Rosenthal, † June 2, 1785 in Dresden) was a German composer, cantor and organist.

After attending Annenschule in Dresden, Homilius studied law in Leipzig. Already there he was musically active and at times represented the organist of the Nikolaikirche Johann Schneider. He probably counted to the immediate circle of students of Johann Sebastian Bach.

From 1742 Homilius was organist at the Dresden Frauenkirche and from 1755 succeeding Theodor Christlieb Reinhold until his death Kreuzkantor and music director at the three main churches in Dresden; Homilius‘ main location was the Dresden Frauenkirche, after the Kreuzkirche was destroyed in 1760 by Prussian troops and its new building was consecrated in 1792. Homilius died in Dresden in 1785 and was buried in the Johanniskirchhof. His grave is not preserved.

Performed by:

Vasiljka Jezovsek, soprano Anne Buter, alt
Christian Hilz, bass
Dresdner Kreuzchor, Dresden Baroque Orchestra

Conductor: Kreuzkantor: Roderich Kreile
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