Archiv der Kategorie: Vokalmusik

Ein international gefragter Counter, der leidenschaftlich gern dirigiert: Benno Schachtner!

Ein international gefragter Counter, der leidenschaftlich gern dirigiert: Benno Schachtner!

                             Benno Schachtner organisiert das Festival Diademus in Roggenburg
         Textquelle:  Südwestpresse Ulm       (Foto: Sabine Trucksäß)

Benno Schachtner organisiert Festival Diademus in Roggenburg

Artikel von Jürgen Kanold | 10.05.2017

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„Gott der Herr ist Sonn und Schild“, (BWV 79) singt Benno Schachtner mit hellem, wunderschönem Alt auf der neuen CD der Gaechinger Cantorey. Hans-Christoph Rademann, der Leiter der Stuttgarter Bachakademie, baut auf den Countertenor, der in Dietenheim aufwuchs, zum Chor der Ulmer Spatzen gehörte, das Abitur am Ulmer Essinger-Gymnasium machte. Auch René Jacobs und Andreas Spering verpflichten regelmäßig den 32-Jährigen; vor Ostern etwa gastierte Schachtner unter diesen beiden Dirigenten als Solist in Passionen Bachs im Amsterdamer Concergebouw oder im Palau de la Música Catalana in Barcelona.

Eine sonnige, verheißungsvolle Laufbahn. Trotzdem sagt Schachtner, 2012 Leipziger Bachpreisträger, bei einem Zwischenstopp in Ulm schmunzelnd: „Als Sänger sitzt du wie ein Tiger im Käfig und wartest, bis sie dich abends in die Arena lassen.“ Ein eigenes Festival zu organisieren, das sei schon immer ein Herzenswunsch von ihm gewesen. Der Mann ist euphorisch bis hyperaktiv, ist auf jeden Fall von seiner musikalischen Mission sympathisch besessen: „Wenn ich etwas mache, dann hundertprozentig.“ Und das tut er in Roggenburg.

Dort, wo seine Mutter Anneliese die Orgel spielt und natürlich auch er schon an der Großen Roggenburgerin saß, verwirklichte er im vergangen Jahr seinen Traum:  „FR:AME“, das „Festival Roggenburg – Alte Musik erleben“. Das war ein Erfolg gewesen, den Schachtner jetzt im Spätsommer wiederholen möchte, aus urheberrechtlichen Gründen aber mit anderem Namen, unter der Marke „Diademus“.

Der Tölzer Knabenchor wird das Festival Roggenburg am 27. August 2017 in der Klosterkirche Roggenburg eröffnen, mit Mozarts „Exsultate, jubilate“. Die Klosteranlage sei „unbeschreiblich schön“, schwärmt Schachtner. Zum Programm gehört dann auch wieder eine musikalische „Nachtaktiv“-Tour: Werner Güra singt in der Bibliothek Schumanns „Dichterliebe“, im Innenhof gibt sich Schachtner selbst der „Liebessehnsucht“ mit Songs von Purcell und Co. hin. „Bei Kerzenschein durch das Kloster zu schlendern: traumhaft!“. Sybilla Rubens und Werner Güra werden  einen Meisterkurs für Gesang geben.

Der Heimat etwas zurückgeben

Große Namen, großer Anspruch. Mit  einem  Budget von rund 100.000 Euro planen und arbeiten Schachtner und sein Team; er ist froh, dass der Neu-Ulmer Landrat Thorsten Freudenberger zu seinen Förderern gehört und Türen öffnet. Schachtner spricht davon, mit dem Festival „der Heimat etwas zurückzugeben“. Er ist als Sänger sehr vernetzt, und so kommt zum Abschlusskonzert das Händelfestspielorchester aus Halle; Schachtner selbst dirigiert zwei Magnificat-Vertonungen von Vater Bach und Sohn Carl Philipp Emanuel. Zudem wirkt der von ihm neu gegründete Kammerchor „Diademus vocalisten“ mit. Kein elitäres Festival für Alte Musik soll das sein, Schachtner möchte ein Publikum „abholen, das damit nicht so vertraut ist“: So hat er Frank Meyer von der „Telebörse“ eingeladen, einen Einführungsvortrag zu halten.

                                                                   Kloster Roggenburg

Das Dirigieren ist seine Leidenschaft, sagt Schachtner. Er weiß freilich, dass er als Countertenor sehr gefragt ist, die Chancen, die ihm seine Stimme jetzt öffnet, nicht verspielen darf. „Aber ich werde nicht singen, bis ich tot umfalle.“ Alles läuft natürlich aufs Dirigieren hinaus – und einen Lehrauftrag für historische Aufführungspraxis an der Mannheimer Musikhochschule hat er auch schon.

„Es war nicht so einfach, die Heimat zu verlassen, aber wichtig, in der Fremde andere Luft zu schnuppern“, sagt Schachtner. Und jetzt ist er zurückgekehrt, hat gewissermaßen sein Basislager in Neu-Ulm, in Pfuhl aufgeschlagen. Dort lebt Benno Schachtner mit seiner Ehefrau Catalina Bertucci, einer chilenisch-italienischen Sopranistin, die in dieser Saison schon mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman europaweit unterwegs war und die kommenden Sonntag als Susanna in Mozarts Oper „Die Hochzeit des Figaro“ Premiere an der Staatsoperette Dresden feiert.

Entdeckt von Kay Metzger

Da müsste doch auch mal ein barockes Heimspiel des Ehepaars Schachtner-Bertucci am Ulmer Theater drin sein? „Warum nicht? Mal abwarten.“ Das käme gewiss auch auf den künftigen Intendanten Kay Metzger an, der im Leben des Paars eine wichtige Rolle spielte. Verliebt hat sich Schachtner nämlich auf der Bühne des Detmolder Landestheaters in seine spätere Frau, die dort zum Ensemble gehörte. Schachtner studierte zunächst Kirchenmusik in der Orgelklasse der Detmolder Musikhochschule und von 2009 auch Gesang – aber schon 2010 debütierte er in der Titelpartie von Händels „Orlando“, neben Catalina Bertucci als Angelica.

Schachtner  hatte noch keinerlei szenische Erfahrung, sich aber mal zum Vorsingen gemeldet – und dann kam ein Anruf vom Detmolder Intendanten Metzger . . . So beginnen Karrieren.

„Diademus“: Alte Musik erleben

Das Programm Unter der Marke „Diademus“ präsentiert Benno Schachtner das Festival Roggenburg. Im Eröffnungskonzert am 27. August gastiert der Tölzer Knabenchor unter Prof. Gerhard Weinberger in der Klosterkirche. Drei Konzerte in der Bibliothek, der Klosterkirche und im Innenhof stehen am 2. September unter dem Motto „Nachtaktiv“. Im Abschlusskonzert am 9. September dirigiert Benno Schachtner das Händelfestspielorchester Halle. Vom 4. bis 7. September leiten Sybilla Rubens und Werner Güra einen Meisterkurs für Gesang. Alle Informationen im Internet unter

www.diademus.de

Der Vorverkauf hat jetzt begonnen: im Roggenburger Klosterladen sowie über die Website.

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Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

ALL OF BACH veröffentlicht die Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

                                                            BWV 51 Grote Kerk, Naarden (Holland).

Alles ist wundervoll

Diese Musik ist voller Optimismus.

Die Trompete kommt direkt auf den Punkt und schafft die ekstatische Stimmung dieser Kantate, die sich um Jubel und Dankbarkeit dreht. Bach hat wahrscheinlich diese Musik für den fünfzehnten Sonntag nach Trinity komponiert, aber später schrieb er auf die Partitur, dass das Stück auch an anderen Sonntagen benutzt werden könnte. Der Text paraphrasiert Ausschnitte aus verschiedenen Büchern des Neuen und Alten Testaments. In seinem Arrangement betont Bach die jubelnde Stimmung von Anfang an, mit den schnell wiederholten Tönen und der Art, wie er das Wort „jauchzet“ illustriert. Wir hören dann immer eine Art rotierende Musik, die aus der rhetorischen Figur „Circulatio“ stammt. Die Trompete spielt sowohl bei der Eröffnungsarie als auch bei der „Halleluja“ eine herausragende Rolle.

Der Ausdruck der Worte über ‚lallen‘ (Geschwätz) im zweiten Satz ist sehr effektiv, wie die endgültige reich italienische Saitenbegleitung im Choral ‚Sei Lob und Preis mit Ehren‘ ist. Es gibt Zweifel daran, ob es in Leipzig eine Sopranistin gab, die in dieser Kantate die hohen Töne und die anspruchsvolle Solo-Passage verwalten konnte. Das ist zum Teil deshalb, warum der Musikwissenschaftler Klaus Hofmann davon ausgeht, dass Bach diese festliche, virtuose Kantate um 1730 für den Weissenfels-Hof im Südwesten von Leipzig komponierte, wo er eine unbezahlte, aber prestigeträchtige Position als Ehrenkapellmeister hielt. Eine andere Möglichkeit ist, dass er diese Arbeit für einen der italienischen Opernsänger schrieb, die sich in diesem Jahr in Dresden niederließen.

Die Besetzung umfasst Solo-Sopran, Tromba in C, Violine I/II, Viola und Basso continuo.

  1. Aria S (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Jauchzet Gott in allen Landen
  2. Recitativo S (Vl I/II, Va, Bc): Wir beten zu dem Tempel an
  3. Aria S (Bc): Höchster, mache deine Güte
  4. Choral S (Vl I/II, Bc): Sei Lob und Preis mit Ehren
  5. [Aria S (Tr, Vl I/II, Va, Bc): Alleluja]

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BWV 51
Titel „Jauchzet Gott in allen Landen“
Genre
Kantate (Solokantate)
Jahr
1730
Stadt
Leipzig
Texter
unbekannt
Gelegenheit
Fünfzehnter Sonntag nach Trinität und allgemeiner Gebrauch
Uraufführung
Wahrscheinlich 17. September 1730

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Veröffentlichungsdatum
5. Mai 2017
Aufnahmedatum
17. Dezember 2015
Ort der Aufnahme
Grote Kerk, Naarden

Dirigent
Jos van Veldhoven
Sopran
Maria Keohane
Trompete
Robert Vanryne

Violine 1
Shunske Sato, Annelies van der Vegt, Anneke van Haaften, Lidewij van der Voort
Violine 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense
Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis
Cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer
Kontrabass
Robert Franenberg
Organ
Pieter-Jan Belder

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                                                       Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Zum Video in diesen Text oder Foto anklicken!


„Ich wünsche viel Freude mit dem BWV 51“

Grüße sommerk

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Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen ist am 6. Mai 2017 im Konzert auf der Wartburg in Eisenach und im Deutschland-Radio Kultur zu hören!

Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen ist am 6. Mai 2017 im Konzert auf der Wartburg in Eisenach und im Deutschland-Radio Kultur am Dienstag 23. Mai um 20.03 UHR zu hören!

384. Wartburgkonzert-Deutschlandradio Kultur

                                                  Rudolf Lutz Leiter J.S. Bach-Stftung St. Gallen

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

Solisten:

Miriam Feuersinger, Sopran

Markus Forster, Altus

Daniel Johannsen, Tenor

Matthias Helm, Bass

Plamena Nikitassova, Violine

Andreas Helm, Oboe d’amore

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JOHANN SEBASTIAN BACH

Konzert für Violine, Streicher und B.c. a-Moll BWV 1041
Kantate “Gott der Herr ist Sonn’ und Schild“ BWV 79

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Concerto A für Oboe d’ amore, Streicher und Generalbass
rekonstr. aus BWV 1055

Rudolf Lutz

Luther-Kantate (UA, Auftragswerk)

„Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung wurden 2006 von Rudolf Lutz gegründet. Das Ensemble besteht aus Berufsmusikerinnen und -musikern aus der Schweiz, Süddeutschland und Österreich, die sich in der historischen Musizierpraxis gut auskennen und diese undogmatisch in den Dienst einer modernen, vitalen Interpretation stellen.

                                                                           Wartburg-Festsaal

Rudolf Lutz (1951) – der Schweizer Organist, Cembalist war Dozent für Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis und ist heute künstlerischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen und damit die Schlüsselfigur eines gigantischen Musikprojektes. Er ist auch als Komponist tätig und hat 2002 für seine St. Galler Ensemble ein vielbeachtetes Weihnachtsoratorium in englischer Art («An English Christmas») geschrieben.

Auf der Wartburg erklingt an diesem Abend seine Lutherkantate

„Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“ als Uraufführung und Auftragswerk.

Mit freundlicher Unterstützung durch das BMW Werk Eisenach

Tickets und Saalplan

Festsaal der Wartburg

Rest-Karten Preiskategorie 3 – 19,00 Euro

Link zum Kartenvorverkauf mit Saalplan: 

http://www.wartburg.de/de/veranstaltungen/veranstaltungsplan/veranstaltungsdetails/id-384-wartburgkonzert.html


Konzert in Deutschland-Radio Kultur am Dienstag, 23. Mai 2017 um 20:03 Uhr.

Programm-Link:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/programmvorschau.282.de.html?drbm:date=23.05.2017

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Internet-Webradio: Link:  http://www.deutschlandfunkkultur.de

                                   Webseite: Deutschland-Radio Kultur – Pfeil links folgen und: Live Stream anklicken..!!

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Video: BWV 1055 von der J.S. Bachstiftung

Oboenkonzert A-Dur für Oboe d’amore

https://gloria.tv/video/23HhRVWroJ6f2bBhkUVzD4jkz

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TROGEN in der Schweiz, die Bachkantate BWV 79 ‚Gott der Herr ist Sonn‘ und Schild‘ und die AUFGEHENDE SONNNE.

TROGEN in der Schweiz, die Bachkantate BWV 79 ‚Gott der Herr ist Sonn‘ und Schild‘

und die AUFGEHENDE SONNE.

                                             Die Sonnenstrahlen am Abend in Trogen (Schweiz)

Solisten:

Miriam Feuersinger, Sopran

Markus Forster, Altus

Daniel Johannsen, Tenor

Matthias Helm, Bass

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‚Haben Sie-, liebe Zuhörer schon mal einen Sonnenaufgang bewusst und mit allen Sinnen erlebt?‘ Das fragte herein in das ausverkaufte Kirchenschiff die schweizerische Schriftstellerin Elisabeth Binder. Ja-, Bach hatte sich auch mit dem Aufgehen der Sonne beschäftigt. In seinem düsteren, engen und vom Lärmen der Thomasschüler umtosten Komponierstübchen in der Thomasschule, muss in seine sieben Sinne die Sonne herein geleuchtet sein.

Seine Musik in der Kantate BWV 79 beweist es. Und so haben auch wir, die andächtigen Bach-Hörer/innen, die Chance, in Bach’s Musik einen SONNENAUFGANG zu erleben.

Das zeichnet nämlich die Aufführungspraxis der Trogener J.S. Bach-Stiftung und seinen monatlichen Kantaten-Konzerten aus. Es werden ganz ungeahnte Querverbindungen entdeckt. Auch der zweite Referent des Konzertabends, der Sprachforscher Dr. Stefan Stirnemann wusste sprachliche, sogar grammatikalische Besonderheiten in der Sprache des Textdichters herauszuarbeiten.

Eindrücklich blieb mir vor allem das kleine Wörtchen ‚bloß ‚ im Bass-Rezitativ (Vgl. Text Nr. 4, letzte Zeile). Auf was bezieht sich dieses ‚bloß‘? Ich will dies Rätsel jetzt nicht weiter vertiefen. Schauen Sie/Ihr mal selber im Text nach und machen Sie sich Gedanken.

Mit seinem sprühenden und teilweise witzigen Elan führte Rudolf Lutz durch die musikalische Genese der Kantate, erspürte Motive und warf den Interpretations-Ball dann wieder dem Schweizer Pfarrer i.R. Karl Graf zu, der theologisch Einiges zu sagen hatte.

Die Solisten hatten mir alle gut gefallen.

                       Konzert BWV 79 in der Evangelisch Reformierten Kirche in Trogen (Schweiz)

Einen Wermutstropfen muss ich doch noch äußern dürfen.

Der Eingangschor (1) und die beiden so aufbauenden Choräle (3+6) der Reformationskantate waren zu meiner Enttäuschung nur solistisch besetzt. D.h., die Aufführung verzichtete auf den Chor und begnügte sich mit den 4 Solisten, die das nicht bringen können, was eben nur ein mit Sängern und Sängerinnen besetzter Chor kann. Nämlich diese Vielstimmigkeit, diese frischen, noch nicht ’solohaften‘ Stimmen, die eine zahlenmäßig große Schar von Gläubigen repräsentieren und jedem Sangeswilligem zurufen: ‚Du kannst auch singen! Mach mit!‘
Gerade in einer an Luther’s Reformation erinnernden Kantate, ist dies ein Manko. Denn Luther wollte doch, dass alle am ‚Werk des Glaubens‘ mitarbeiten. In seiner Gedenk-Kantate dann auch mitsingen.

Eine nur kleine Entschädigung war es dann, dass wir, die Zuhörer, den Choral Nr.3 singen durften.

Mitwirkende von Links: Miriam Feuersinger (Sopran) Markus Forster (Altus) Leitung: Rudolf Lutz.

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Unterm Strich waren aber Trogen und seine Aufführung von BWV 79 für mich ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde. Wie viele Musiker, Mitarbeiter/innen in Organisation, Technik, Werbung und Empfang und Bewirtung der Gäste, waren an diesem verschneiten Freitag-Abend von Sankt Gallen und Basel u.a. nach Trogen heraufgekommen, um nur für Bach und seine Musik da zu sein?

Mitwirkende von Links: Markus Forster (Altus) Leitung: Rudolf Lutz Daniel Johannsen (Tenor) Matthias Helm (Bass).

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Und als ich abends mit dem ‚Trogen-Bähnchen‘ von dem 1000 Meter hohen Trogen wieder nach Sankt Gallen herunter fuhr, ging gerade blutrot die Sonne hinter den Bergen in Richtung Bodensee unter. Eine Sonne, die von Schneeschauern den ganzen Tag verdeckt war. Eben-, es stimmt:

Bach’s Musik FÄNGT DIE STRAHLEN DER SONNE EIN.

Ihr und Euer

ADAMO

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P.S. Volker/Admin: am 30. April 2017 15:43 h

Ich gehe davon aus, dass Wolfgang gegen dieses Video vom BWV 79 mit dem Thomanerchor keine Einspruch erhebt.

Thomaner J.S.Bach Kantate BWV 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“ – Festgottesdienst in der Thomaskirche Leipzig am Reformationsfest – 800 Jahre Thomaner am 31. Oktober 2012

Ausführende:

Die Solisten sind
Jakob Wetzig – Alt
Paul Vogel – Sopran
Thomanerchor
Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

Aufnahme zum Reformationsfest am Mittwoch 31. Oktober 2012 in der Thomaskirche Leipzig.

Link zum Video: 

https://youtu.be/AHhzAx5ZkzA

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ALL OF Bach veröffentlicht die Kantate BWV 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“

ALL OF Bach veröffentlicht die Kantate BWV 42 „Am Abend aber desselbigen Sabbats“

J.S. Bach am besten zu Ostern.

                                        All of Bach Wallonischen Kirche  Amsterdam.

Der erste Teil dieser Kantate, dass der Dirigent Jos van Veldhoven jemals gehört hat, war die instrumentale Sinfonie – und es hat sich seitdem in den Sinn gelegt. „Es ist so fröhlich, und Bach macht das nicht sehr oft. Hier will er die Feierlichkeiten von Ostern für eine Weile deutlich verlängern „.

Diese Sinfonie kann einmal der erste Teil eines Konzertes für zwei Oboen, Fagott und Orchester gewesen sein. Die lange alto aria, ‚Wo zwei und drei versammlet sind‘, könnte dann die langsame Bewegung gewesen sein. Auch hier haben die Oboen und Fagott eine herausragende Rolle, die die Kantate fast schwer macht.

Aber es gibt auch viel im Laden. In „Verzage nicht“ ist die Basslinie in zwei geteilt, so dass neben dem Duett für Sopran und Tenor auch ein Duett für Fagott, Cello und Cembalo einerseits und Orgel und Kontrabass auf der anderen Seite entsteht. Und in der triumphalen Schliessarie gibt es zwei Solo-Violinen.

Vier Solisten

Wir machen diese Kantate mit nur vier Sängern. Sie haben alle Solos, und das Stück schließt mit einem endgültigen Choral gesungen insgesamt. In einigen Aufführungen kommen zusätzliche Sänger mit einem vierteiligen Finale zusammen und schaffen einen kleinen Chor. Wir wissen nicht, was Bach selbst tat, da er keinen Hinweis darauf gibt, wie viele Sänger er benutzen wollte.

In dieser Aufführung haben wir uns für vier Solisten entschieden. Das macht die Linien ausdrucksvoller und man hört mehr Details. „Für einen zwei- oder dreiteiligen Teil in Bachs Musik würde niemand daran denken, mehr Stimmen für jeden Teil zu verwenden. Aber wenn es vier Teile gibt, dann muss es plötzlich ein Chor werden. Ich denke, die Entscheidung, nur vier Sänger zu benutzen, ist für eine Kantate so gut gerechtfertigt, die nicht viele Instrumente beinhaltet „, sagt künstlerischer Leiter und Dirigent Jos van Veldhoven.

Lage und Orgel


Diese Aufnahme wurde in der Wallonischen Kirche im Herzen von Amsterdam gemacht. Nicht nur die Kirche hat eine gute Akustik, sondern auch eine Wallfahrtsstätte für Organisten wegen ihrer Müller-Orgel aus dem Jahre 1739.

Organist Leo van Doeselaar: „Dies ist eines der schönsten kleinen Barock-Orgeln in den Niederlanden. Gustav Leonhardt war der Organist an der Wallonischen Kirche von 1959 bis 1982. Er hatte die Orgel in den ursprünglichen Zustand schon in den 60er Jahren wiederhergestellt. Es ist eine echte Pionier-Orgel „. Für diese Aufführung verwenden wir eigentlich diese „große“ Orgel. Eine Kastenorgel ist ein Anachronismus, der in Bachs Tag nie benutzt wurde.

„In Bachs Kirchenmusik spielte die große Kirchenorgel immer die Continuo-Parts. Grundsätzlich hatte es die gleiche weiche Anmeldung wie eine Kastenorgel, aber die viel breiteren skalierten Pfeifen der Kirchenorgel bilden einen bedeutungsvolleren Bestandteil des Timbre eines barocken Ensembles. Für Choräle und Chöre der Barockzeit wurden stärkere Register benutzt und die Bassline auf dem Pedal gespielt, mit einem 16-Fuß-Kontrabassregister. Die Tatsache, dass es noch nie so gemacht wurde, ist eigentlich eine der unbeabsichtigten Verfälschungen des historischen Klangansatzes „, sagt Organist Leo van Doeselaar.

BWV
42
Titel
Am Abend aber desselbigen Sabbats
Genre
Cantate
Jahr
1725
Stadt
Leipzig
Texter
unbekannt
Gelegenheit
Quasimodogeniti (erster Sonntag nach Ostern)
Uraufführung
8. April 1725


Besetzung:

Veröffentlichungsdatum
21. April 2017
Aufnahmedatum
22. Oktober 2016
Ort
Wallonischen Kirche, Amsterdam

Dirigent
Jos van Veldhoven
Sopran
Miriam Feuersinger
Alt
Alex Potter
Tenor
Thomas Hobbs
Bass
Stephan MacLeod

Violine 1
Shunske Sato, Pieter Affourtit, Anneke van Haaften, Hanneke Wierenga
Geige 2
Sayuri Yamagata, Paulien Kostense, Annelies van der Vegt
Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis
Cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer
Kontrabass
Robert Franenberg
Oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg
Fagott
Benny Aghassi
Organ
Leo van Doeselaar
Cembalo
Siebe Henstra

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                                                      Video: J.S. Bach BWV 42 „ALL OF BACH“

Zum Video: In den obigen Text oder Foto klicken!

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„Ich wünsche viel Freude mit der wunderbaren Kantate!“

Grüße sommerk

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Eine bewegende Matthäus-Passion erklang im Palau de la Musica Catalana am 10.04.2017 in Barcelona!

Eine bewegende Matthäus-Passion erklang im Palau de la Musica Catalana am 10.04.2017 in Barcelona!

                    Palau de la Musica Catalana in Barcelona mit der Büste von J.S. Bach

Eine vollbesetzte Konzerthalle empfing die Besucher zu einer bewegenden Aufführung der Matthäus-Passion – BWV 244 von J.S. Bach unter der Stabführung von René Jacobs.

René Jacobs brachte jetzt keine himmlischen Heerscharen mit zu seiner großartigen Matthäus-Passion. Mit gut zwei Dutzend Sängerinnen und Sänger, die praktisch durchweg Solistenqualität haben, machen schon etwas her, wenn sie noch dazu vor den Instrumentalisten platziert sind. Diese Variante war für mich neu und wurde somit zu einem profunden Klangerlebnis. Gegenüber der Variante von Sir Gardiner im Jahr 2016 – ist diese Platzierung von René Jacobs genial. Das Orchester konzertierte erhöht hinter dem Chor und spielte zeitweise im Stand so dass ein großartiger Raumklang entstand.

                      René Jacobs mit dem BWV 244 im „Palau de la Musica in Barcelona“

Ausgeklügelt die Platzierung auch im Detail: Im Chor I wirkten die vier Hauptsolisten mit, der damit etwas größer war und – auch wenn letztere begreiflicherweise gelegentlich markierten – auch so klang. Herausragend in seiner entspannten Ungekünsteltheit der Evangelist von Julian Prégardien, herrlich nobel neben ihm Johannes Weisser als Christus.

Die Alt-Partien übernahm auf dieser Seite der glasklare und überzeugende Countertenor Benno Schachtner. Wunderbar mit ihrer Glockenstimme der Sopran Sunhae Im. Im Chor II fand sich ein zweites, weitgehend aus den Reihen der Choristen bestücktes Solistenquartett.

                                Benno Schachtner (Countertenor) auf dem Foto 2. von rechts

Die Akademie für Alte Musik Berlin und der RIAS Kammerchor agierten überragend. Es war feststellbar, dass sie alle eingespielt waren aufgrund ihrer wochenlangen Europatour. Zu spüren war die hellwachste, vergnügteste und musizierfreudigste Atmosphäre für eine Musik, die hochprofessionell in den innersten Kern des Zuhörers zielt. Etwas störend für uns nach dem Schlusschoral das sofort einsetzende Applaudieren. Das ist Südeuropa, das Temperament der Besucher ist anders gelagert als in Mitteleuropa.

Nach dem Konzert war es für uns noch möglich, von René Jacobs ein Autogramm zu bekommen, was uns im Jahr 2016 von Sir Gardiner verweigert wurde. Zwei unterschiedliche Maestros, die wir in kurzer Zeit erleben durften. Bei René Jacobs Aufführung erlebten wir eine erfrischende und mitnehmende Aufführungsform, die zu Herzen ging. Beim Sir Gardiner in 2016 erschien uns alles zu routinehaft vorgetragen und vermissten sehr diese packende Frische und Mitnahme im Konzert.

Gesangs-Solisten von rechts: Sunhae Im (Sopran) – Benno Schachtner (Counter) – Julian Prégardien (Tenor-Evangelist) – Johannes Weisser (Bass – Christus)

Eine herzliche Begrüßung und ein Gespräch ergab sich noch am Ausgang mit Benno Schachtner, der lange Zeit an der „Hochschule für Musik Detmold“ studiert hat und als Assistent von Prof. Gerhard Weinberger aktiv war. Die HfM Detmold bildet großartige Nachwuchskünstler aus, wie geschehen mit dem Countertenor Benno Schachtner, der in jungen Jahren eine steile Karriere erzielt hat.

Ausführende:

Julian Prégardien, Tenor – Evangelist

Johannes Weisser, Bass – Jesus

Sunhae Im, Sopran

Anja Petersen, Sopran

Kristina Hammarström, Alt

Benno Schachtner, Countertenor

Minsub Hong, Tenor

Jonathan de la Paz Zaens, Bass

RIAS Kammerchor

Akademie für Alte Musik Berlin

Leitung: René Jacobs

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Ein Kurz-Video von dem Konzert füge ich bei. Zu hören ist der Schluss-Choral aus der Matthäus-Passion:

„Wir setzen uns mit Tränen nieder Und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanfte, sanfte Ruh!“ 

Ein Video mit René Jacobs und der „Johannes-Passion – BWV 245 ist auf YouTube vorhanden! Es handelt sich um eine aktuelle Aufnahme aus Paris vom 19.08.2015 – auf der Facebook-Seite von René Jacobs veröffentlicht.

https://youtu.be/Aw6J1EVX3n4

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Herzliche Grüße

Volker

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J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag „Palmarum“

    Glasfenster in der Kathedrale Notre-Dame von Laon um 1215 – mit dem Einzug von Jesus in Jerusalem

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 09.04.2017 begehen wir den Sonntag „Palmarum“ (Palmsonntag)

Der Name des Sonntags Palmarum leitet sich ab von dem Brauch, den König oder Feldherrn bei seinem Einzug in die Stadt Palmzweige schwingend und jubelnd zu begrüßen. Dieser Brauch wurde auch geübt, als Jesus in Jerusalem einzog. Allerdings erwartete man in ihm einen anderen König, nicht den, der sich am Kreuz offenbaren würde.

Der Sonntag Palmarum bedenkt den Einzug Jesu in Jerusalem. Zu diesem Zeitpunkt wird er noch als König gefeiert, wenig später wenden sich alle von ihm, selbst seine Jünger. Das Thema stellt uns als Gemeinde vor die Frage, wie wir diesen König heute empfangen. Wenden wir uns auch wieder von ihm ab, sobald die Stimmung der Menge umschlägt? Ist unsere Begeisterung nur eine Eintagsfliege? Sind wir treu? Können wir treuer sein als die Jünger? Ist nicht unser Christsein oft auch schon sehr ähnlich dem der Pharisäer und Schriftgelehrten, die letztlch Jesus verdammten? Diese Fragen gilt es zu bedenken.

Am Sonntag Palmarum hören wir die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem. Er wurde von der Menge jubelnd begrüßt, sie schwangen Palmzweige und sangen ihm Psalmen. Aber wir wissen auch, dass Jesus erst durch das Kreuz zum König wurde, aber nun zum König über alle Gewalten und Mächte. Da er gehorsam ward bis zum Tod, empfangen wir durch ihn das Leben und freuen uns, einem solchen Herrn und König zu dienen, der sein Leben für die Seinen hingibt.

Wochenspruch: 

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Joh. 3, 14b-15)

Wochenlied: 

“Du großer Schmerzensmann“ (EG 87)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimarer-Kantate in 1714? zu Palmarum)

*) BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

*) BWV 192   Nun danket alle Gott“ 

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate am Palmsonntag oder am Fest Mariae Verkündigung,

Claude Eichenberger, Alt;  Bernhard Berchtold, Tenor;

Raphael Jud, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 244 „Kommt ihr Töchter, helft mir klagen“

Eingangschor der „Matthäuspassion“

Thomanerchor Leipzig, / Tölzer Knabenchor

Leitung:  Riccardo Chailly

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Kantate etwa ab  06:55 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate am Palmsonntag oder am Fest Mariae Verkündigung,

Claude Eichenberger, Alt;  Bernhard Berchtold, Tenor;

Raphael Jud, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate am Palmsonntag oder am Fest Mariae Verkündigung,

Claude Eichenberger, Alt;  Bernhard Berchtold, Tenor;

Raphael Jud, Bass;

Chor und Orchester der J.S. Bach Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach:

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Malin Hartelius (Sopran)  Nathalie Stutzmann (Alt)

James Gilchrist (Tenor)  Peter Harvey (Bass)

The Monteverdi Chor / The English Baroque Soloists

Leitung:  John Eliot Gardiner

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate am Palmsonntag oder am Fest Mariae Verkündigung,

Yumiko Kurisu, Sopran / Yoshikazu Mera, Countertenor

Makoto Sakurada, Tenor / Peter Kooij, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Susanne Langner, Alt  Martin Petzold, Tenor

Thomas Oertel-Gormanns, Bass

Cantores lipsienses  / Pauliner Barockensemble Leipzig

Leitung: David Timm

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Bayern-Klassik

Programm:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate zum Palmsonntag

Kantate für Soli, Chor, Flöte, Streicher und Basso continuo;

Regine Jurda, Alt;  Maximilian Kiener, Tenor;

Franz Schlecht, Bass;

Arcis-Vocalisten München;  L’arpa festante

Leitung:  Thomas Gropper

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Kantate am Palmsonntag oder am Fest Mariae Verkündigung,

Katharine Fuge, Sopran / Carlos Mena, Countertenor

Hans Jörg Mammel, Tenor / Stephan MacLeod, Bass

Ricercar Consort

Leitung: Philippe Pierlot

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

https://www.domradio.de/radio

Web-Radio:

https://www.domradio.de/radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Das Leiden nach Markus

Reinhard Keiser (1674-1739)

„Markuspassion“

In Cantica geht es in dieser Woche um Passionsmusik aus der Barockzeit.
Die Vertonung der Leidensgeschichte, wie sie der Evangelist Markus aufgeschrieben hat, von Reinhard Keiser wird vorgestellt. Sie ist ein Paradebeispiel für Passionsvertonungen der Barockzeit mit Rezitativen, Arien und Chorälen. Die Urheberschaft Keisers ist nicht hundertprozentig bewiesen. Den stärksten Beweis für die Komposition bietet ein Vermerk des damals noch jungen Hoforganisten Johann Sebastian Bach am herzoglichen Hof zu Weimar. Während seiner ersten Amtsjahre arrangierte er die Aufführung einer Markus-Passion und vermerkte eigenhändig den Namen Reinhard Keiser auf dem Aufführungsmaterial.

Wichtigstes Merkmal der Passionsvertonungen dieser Zeit ist der Aufbau. Verschiedene Stilformen wechseln sich ab und erfüllen so jeweils eine eigene Funktion. Die wichtigsten drei Stilformen sind das Rezitativ, die Arie und der Choral…..

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ 

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

*) Kantaten ohne liturgische Bestimmung

     BWV 182   Himmelskönig, sei willkommen“ (Weimarer-Kantate in 1714? – zu Palmarum)

*) BWV 186   Ärgre dich, o Seele, nicht

*)  BWV 188   „Ich habe meine Zuversicht

*) BWV 192   „Nun danket alle Gott“ 

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/ YouTube: BWV 182 –  

Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Rilling )

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/ YouTube: BWV 186 –

Ärgre dich, o Seele, nicht“ (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 188

Ich habe meine Zuversicht  (Interpret: Harnoncourt )

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/ YouTube: BWV 192 –  

Nun danket alle Gott“  (Interpret: S D G )

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/ YouTube: Wilhelm Friedemann Bach (1710 – 1784)

Wilhelm Friedemann Bach – Cantata, F 80 –
„Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis“
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Barbara Schlick (Soprano)
Wilfried Jochens (Tenor)
Claudia Schubert (Alto)
Stephan Schreckenberger (Bass)

Chorus: Rheinische Kantorei

Orchestra: Das Kleine Konzert

Conductor: Hermann Max

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 182 „Himmelskönig sei willkommen“

Kantate für den Sonntag  „Palmarum“

Wir trafen uns am Sonnabendnachmittag, um die drei Kantaten (BWV 182, 54 und 1) in dieser bildschönen, aber eiskalten Kirche zu proben, während der Regen auf das Dach trommelte und auf das öde Acker- und Weideland, das diese Ecke Ostenglands prägt. Am Sonntag ließ sich die Sonne blicken und lieferte das ‚zauberhaft Spiel des Lichtes auf Stein und Holz’, das der Kirche fünf Sterne in Simon Jenkins’ Buch über England’s Thousand Best Churches eingebracht hatte. Der Prince stellte sich pünktlich ein, und wir begrüßten ihn mit Thomas Arnes Arrangement für das Drury Lane Theatre von God Save the King (1745), das nicht in der üblichen schwerfälligen, trübsinnigen Manier gespielt wurde, sondern als luftiger, leichtfüßiger Passepied. Das Stück war ein passendes Präludium zu der eleganten Sonate, mit der Bach BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“ eröffnet, das 1714 komponiert wurde, als Palmsonntag und Mariä Verkündigung zusammenfielen.

Die Sonate wirkt wie die Miniaturausgabe einer französischen Ouvertüre, Solovioline und Blockflöte dialogisieren mit einer Pizzicato-Begleitung, die ein wenig an Jesu Eselritt nach Jerusalem erinnert. In dem magischen Augenblick, wenn die Streicher zum ersten Mal wieder coll’arco spielen und der Tonaufschwillt, spürt man noch einmal, was für eine Offenbarung die Begegnung mit der Musik seiner Zeitgenossen – Corelli, Vivaldi u.a. – für Bach gewesen sein muss. Ein madrigalähnliches Willkommenslied für Chor (Nr. 2) – und, wie ich finde, eine idiomatische Verwendung von concertisten und ripienisten, wenn die Streicher und die Blockflöte einsetzen – deutet auf eine wachsende Menge hin, die sich einstellt, um Christus als Gottes Vertreter 10 auf Erden willkommen zu heißen. Selten ist Bach auf eine so frische Weise unbeschwert. Die kammermusikähnlichen Proportionen des Werkes, seine Fröhlichkeit und Unbekümmertheit schienen für das Gebäude wie geschaffen.

Nur ein Rezitativ ist vorhanden (Nr. 3), und es ähnelt eher einem Arioso, dafür gibt es drei aufeinander folgende und im Charaktergegensätzliche Arien, in der die Leidenszeit, die Christus bevorsteht, als Quelle geistlicher Inspiration behandelt wird, vom Bass (Nr. 4) und Tenor (Nr. 6), die Christus direkt ansprechen, vom Alt (Nr. 5), der alle Christen aufruft, den Heiland in der Weise zu begrüßen, wie es im Evangelium berichtet wird: ‚Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg. Die anderen hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg’. Bach setzt in dieser langsamen und ausgedehnten Dacapo-Arie (mit geringfügig schnellerem B-Teil), deren sich windende, absteigende Phrasen andeuten, wie sich die Zweige neigen und die Menschen vor dem Heiland niederknien, eine einzelne Blockflöte gegen das Alt-Solo. Auf mich wirkte das wie eine musikalische Pietà, die Alt-Marienfigur, die den Heiland in ihren Armen wiegt – und wir fanden in der Nordwestecke der Kirche tatsächlich eine Pietà der englischen Bildhauerkunst. 

Die Tenor-Arie, von einer regen, zuweilen gequälten Continuolinie unterlegt (cis-moll in dieser transponierten Leipziger Fassung!) verweist auf eine Stimmung zu einem späteren Zeitpunkt während der Passion. Immer wieder abrupter Stillstand und Neubeginn – diese Abfolge deutet an, wie Jesus unter der Last des Kreuzes stolpert, während ihm seine Jünger auf dem langen Weg ‚durch Wohl und Weh’ nicht folgen können.

Die Kantate endet mit zwei Chören, der erste eine motettenähnliche Choralfantasie, die um Vulpius’ schöne Melodie (1609) des für Palmsonntag bestimmten Liedes gebaut ist, der zweite ein munterer Chortanz, der auf direktem Wege einer heiteren Oper dieser Zeit hätte entnommen sein können (und auch im Ersten Akt von Tschaikowskys Eugen Onegin nicht völlig fehl am Platze gewesen wäre). Dieser Tanz verlangt die Ausgeglichenheit eines Trapezkünstlers im Verbund mit der Agilität eines Madrigalgymnasten – und ist einfach faszinierend. In einerKirche, die bis auf den letzten Platz mit einem so bunt gemischten Publikum besetzt war – der Prince of Wales, seine Stallmeister, sein Leibwächter, die Mimen seiner House-Party, Bach-Pilger’ aus London und Oxford, sogar jemand aus Japan –, spürte man noch mehr als sonst das Geheimnis einer Live-Aufführung von Bachs Musik, die offensichtlich Interpret wie Hörer gleichermaßen Nahrung gibt. Die erhebende Stimmung war zu fühlen.

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  
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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 „Wie schön leuchtet der Morgenstern“

BWV 54 „Widerstehe doch der Sünde“

BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto “EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei. Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue reformatorische Liedrepertoire rasant….

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor:

/ YouTube: BWV 182 –  

Himmelskönig, sei willkommen“  (Interpret: Biller / Thomanerchor )

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 Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach Cantata – „Himmelskönig, sei willkommen“ 

Kantate BWV 182 für Palmsonntag

für Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Blockflöte, Streicher und Basso continuo.

BWV 182 Satz 4 – Bass-Arie: „Starkes Lieben, das dich, großer Gottessohn“

Solist:

Raphael Jud, Bass.

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

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Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop der Bachstiftung:

Link:  http://www.bachstiftung.de/shop/seas-bienvenido-rey-del-cielo-bwv-182-dvd.html

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mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – bei 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung————————————————–

Video: J. S. Bach Foundation St. Gallen

BWV 244 – Matthäus-Passion Satz 1 Chor: Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen”

BWV 244 Matthäus-Passion  Satz 47 AltArie: “Erbarme dich..!! 

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

ALL OF BACH Hinweise - News

ALL OF BACH 

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J.S. Bach BWV 106 Kantate“Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit”

“Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit”, BWV 106, auch bekannt unter dem Namen “Actus tragicus”, ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach.

Das Werk ist eine der frühesten Bach- Kantaten überhaupt. Wahrscheinlich ist sie 1707 oder 1708 inMühlhausen als Trauerkantate entstanden, möglicherweise aus Anlass des Todes des Bürgermeisters Strecker oder zur Trauerfeier von Bachs Onkel Tobias Lämmerhirt (gest. 10. August 1707 in Erfurt).

Recording:

Saturday 16 May 2015 in the Oostkerk, Middelburg.

Performed by

Netherlands Bach Society, soloists, ripienists and orchestra

Jos van Veldhoven conductor

Dorothee Mields soprano

Alex Potter alto

Charles Daniels tenor

Tobias Berndt bass

J.S. Bach – Kantate BWV 106 “Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit”

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 J. S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

BACH:vokal Stuttgart J.S. Bach-Projekt

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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J.S. Bach, Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“

Die Kantate BWV 188 „Ich habe meine Zuversicht“ ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Kantate in Leipzig für den 21. Sonntag nach Trinitatis und wahrscheinlich führte sie erstmals am 17. Oktober 1728 auf.

Ausführende:

Ensembles der Stiftmusik Stuttgart
Bach:vocal, Leitung: Kay Johannsen

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“Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag”

Herzliche Grüße

Volker

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