Archiv der Kategorie: Videos aus der Klassikszene

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “2. Sonntag nach Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen, Videos und Kantaten-Beschreibung für den “2. Sonntag nach Trinitatis”

                    Sir Gardiner im Gewandhaus Leipzig mit Reformations-Kantaten zum Bachfest 2017

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 25.06.2017 begehen wir den 2. Sonntag nach „Trinitatis

Der 2. Sonntag nach Trinitatis hat „die Einladung“ zum Thema. Es leitet sich ab vom Evangelium vom großen Abendmahl – der Einladung, die von den Wohlhabenden abgelehnt wird, woraufhin die Einladung an die Außenseiter und Ausgestoßenen ergeht, die sie freudig annehmen. Es geht an diesem Sonntag wohl mehr darum, darüber nachzudenken, wo Gottes Einladung an uns ergeht und wie wir darauf antworten. Die übrigen Perikopen nehmen das Thema in vielfältiger Weise auf.

Am 2. Sonntag nach Trinitatis hören wir die Einladung zum großen Abendmahl und danken Gott, dass er uns durch Jesus Christus teilhaben läßt an seinem Reich. Die Freude über die Einladung macht uns selbst zu Einladenden.

Wochenspruch:  

Christus spricht: Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Mt 11,28)

Wochenlied:

„Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn“ (EG 363)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis

BWV   2  – „Ach Gott, vom Himmel sieh darein
BWV 76  – „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Benno Schachtner, Altus  Sebastian Kohlhepp, Tenor

Thomas E. Bauer, Bass

Chorus Musicus KölnDas Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate 

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach / Georg Philipp Telemann

BWV  Anh. III 160 – Motette “Jauchzet dem Herrn alle Welt,

NDR Chor

Leitung: Roland Bader

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – 

Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  06:50 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Ruth Ziesak, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdamer Barockorchester und Chor

Leitung: Ton Koopmann

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm:

Sonntag 07:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Midori Suzuki, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; Chiyuki Urano, Bass;

Chor des Bach Collegium Japan /  Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Petra Noskaiová (Alt)

Marcus Ullmann (Tenor)  Jan van der Crabben (Bass)

La Petite Bande

Leitung: Sigiswald Kuijken

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Benno Schachtner, Altus  Sebastian Kohlhepp, Tenor

Thomas E. Bauer, Bass

Chorus Musicus KölnDas Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

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MDR – Kultur 

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Johann Philipp Krieger (1649-1725)

„Rufet nicht die Weisheit“ 

Nele Gramss, Sopran; Henning Voss, Altus;

Julian Metzger, Tenor;  Wolf Matthias Friedrich, Bass

Tobias Hunger, Tenor; Ingolf Seidel, Bass

Ensemble Philipp Krieger Weissenfels

Leitung: Wolfgang Katschner

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 76 “Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Midori Suzuki, Sopran; Robin Blaze, Countertenor;

Gerd Türk, Tenor; Chiyuki Urano, Bass;

Chor des Bach Collegium Japan /  Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 2 “Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Benno Schachtner, Altus  Sebastian Kohlhepp, Tenor

Thomas E. Bauer, Bass

Chorus Musicus KölnDas Neue Orchester

Leitung: Christoph Spering

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Joseph Haydn

„Cäcilienmesse“ in der Vorstellung

Zwei Messen für Mariazell

Diese Messvertonung gibt es vom Titel her zweimal. 1782 entstand von Haydn die Missa Cellensis, die dem großen Marienwallfahrtsort Mariazell im heutigen Österreich zuzuordnen ist. Diese Komposition ist erheblich kürzer als die zweite Missa Cellensis, um die es in Cantica geht.
Sie ist Haydns umfangreichste Vertonung der Katholischen Messe. Besser bekannt ist sie unter dem Beinamen „Cäcilienmesse“, wobei diese Bezeichnung nicht auf Haydn zurückgeht. Gattungstechnisch ist sie eine so genannte Kantatenmesse. Das heißt, innerhalb eines Messteiles wechselt abschnittsweise die Besetzung.

zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate im Wechsel mit Bach-Musik

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate BWV 2  „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“
Kantate zum 2. Sonntag nach Trinitatis
Weitere Angaben werden nicht veröffentlicht!

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Videos: 

Bach-Kantaten für den „2. Sonntag nach Trinitatis“

BWV   2  – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 76  – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

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/YouTube: BW 2 –  Ach Gott, vom Himmel sieh darein”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/YouTube: BWV 76 –  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”   –  (Interpret: Koopmann )

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*) Außerhalb des liturgischen Sonntags

/YouTube: *) BWV 10  –  “Meine Seel erhebt den Herren ”   –  (Interpret: S D G )

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den 2. Sonntag nach Trinitatis 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 2  „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“

Martin Luthers Choral nach Psalm 12 beklagt, wie sehr sich die Menschen durch ‚eitel falsche List’ in die Irre führen lassen. Er liefert den Rahmen zu Bachs Kantate BWV 2 Ach Gott, vom Himmel sieh darein, während die Kopplungen von Rezitativ und Arie in den mittleren
Strophen den Liedtext paraphrasieren. Gewiss war es dieser grimmige Blick auf die versprengten Häuflein von Gläubigen in einer heidnischen Welt der Verfolgung, der Bach bewog, Luthers Anfangsvers – in deutlichem Gegensatz zu den instrumental ausgefeilten
Choralfantasien, mit denen die Kantaten seines zweiten Leipziger Jahrgangs (1724/25) begannen – als archaische Choralmotette zu vertonen.

In dieser strengen, vokal dominanten Textur sticht der in langen Noten von den Altstimmen gesungene, von zwei Oboen verdoppelte Cantus firmus hervor, die der Choralmelodie besondere Prägnanz und Glanz verleihen. Jeder Textzeile gehen fugierte Einsätze
der übrigen Stimmen voraus, die vom Zinken, drei Posaunen und Streichern verdoppelt werden. Die schrittweise Erhöhung der vokal und instrumental ausgeführten Linien vor jedem neuen Einsatz des Cantus firmus führt in diesem Satz zu einer ‚besonderen strukturell bedingten Dynamik’ (Alfred Dürr).

Wie andere Kantaten im archaischen Motettenstil, zum Beispiel BWV 121 Christum wir sollen loben schon, birgt sie die Faszination eines ritualisierten Gottesdienstes – ein musikalisches Äquivalent zu jenen ernsten, hageren Gesichtern, denen wir auf religiösen Bildern flämischer Maler des 15. Jahrhunderts begegnen. Auf seine eigene Art mildert Bach die Strenge der
ausgedehnten, chromatisch um eine Quarte (passus duriusculus) absteigenden Fuge in d-moll, indem er die Continuolinie in die entgegengesetzte Richtung führt, sie chromatisch ansteigen lässt.

Wie ein Prediger, der sein Thema aus dem vorangegangenen 2 Choral der Gemeinde herausarbeitet, wettert der Tenor gegen die Bande der Götzendiener – ‚Sie lehren eitel falsche List’. Wie zu erwarten, ist das wieder Luther, und es ist dieselbe anonyme
Choralmelodie, die Bach jetzt mit dem Continuo in einen langsamen Kanon setzt. Die Zielscheibe seines Zorns ist hier die ‚törichte Vernunft’, die den Menschen als ‚Kompass’ dient und zu einer wütenden Anprangerung der fruchtlosen Versuche führt, ihre Rettung aufgrund
ihrer eigenen kümmerlichen Bemühungen zu erwarten: ‚Sie gleichen denen Totengräbern / die, ob sie zwar von außen schön, / nur Stank und Moder in sich fassen / und lauter Unflat sehen lassen’.Der abrupte Wechsel in der Alt-Arie mit obligater Violine zum aktuellen konzertanten Stil trifft wie ein Schock, wenngleich das permanente Wüten gegen Ketzer und ‚Rottengeister’ nicht nachlässt –zu hören in den streitlustigen Ketten aus Sechzehnteltriolen im Violinpart, dem trotzigen Staccato des Continuos und in der Weise, wie im ‚B’-Teil der Arie (Takte 56–59) die Choralmelodie wieder zutage gefördert wird.

Der klägliche Appell, den der gequälte Sünder an Gott richtet, findet schließlich dort Gehör, wo sich das zweite Rezitativ (Nr. 4) zum Arioso wandelt. Wir erfahren, wie Gott antwortet: ‚Ich muss ihr Helfer sein! / Ich hab ihr Flehn erhört… / Ich will mich ihrer Not erbarmen’, dies in einer Reihe skalenartig aufsteigender Phrasen, die dem insgesamt absteigenden Klangmuster dieser kurzen Kantate entgegenwirken. Die mächtige Tenor-Arie (Nr. 5) setzt dieses
wiederkehrende Muster aus aufsteigenden Linien in den hohen Streichern und Oboen gegen eine Reihe gegenläufig rotierender Figuren im Continuo. Analog zur reinigenden Wirkung des Feuers –‚durch Feuer wird das Silber wieder rein’ – verweist Bach auf das Kreuz, durch das sich das Wort bewahrheitet und auch der Christ wieder rein wird. Diese Anspielung und die Art, wie Bach fließende Bewegung oder den Fluss des geschmolzenen Metalls andeutet, erinnert nicht einfach nur an sein Interesse an edlen Metallen und Münzen, sondern auch an 3 die zu seiner Zeit emsig betriebene Suche nach dem Stein der Weisen durch Apotheker und Alchemisten, die für August den Starken in Dresden in geheimer Mission unedle Metalle in Gold verwandeln sollten und stattdessen das Geheimnis (Arcanum) des Porzellans entdeckten.

© John Eliot Gardiner 2010

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen zum “Festtag Johannes des Täufers” 

und 2. Sonntag nach Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 101 zum Download als PDF 

Künstler-Beitrag: Dietrich Hentschel – Bass zum Download  als PDF 

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CD’s vom Label SDG  

CDs – Bach-Kantaten:  für den “2.Sonntag nach Trinitatis”

Cover:  SDG 165 –  Vol. 2

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 165 – Vol. 2

Aufführungsorte:

Kantaten für den “2. Sonntag nach Trinitatis” 

Basilique Saint-Denis, Paris am 2. & 3. Juli 2000

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CD- eins – Inhalte:

BWV 2 – Ach Gott, vom Himmel sieh darein    

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

BWV 10 – Meine Seel erhebt den Herren  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

BWV 76 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2 

swv 386 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes  (von Heinrich Schütz)

Gardiner Pilgrimage CD 165 Vol. 2

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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine Werke zyklisch aufgeführt.

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Informationen zu den Zyklen:

Für Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 beginnt Anfang November 2017

 

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

Thomanerchor Leipzig – Eröffnungskonzert Bachfest Leipzig 2017 (MDR Kultur 09.06.2017)

MDR KULTUR im Konzert
BACHFEST LEIPZIG – Eröffnungskonzert

Johann Sebastian Bach:

 Toccata und Fuge F-Dur, BWV 540

„Wir gläuben all an einen Gott“ (aus dem Orgel-Büchlein) BWV 680

„Ein feste Burg ist unser Gott“, Kantate BWV 80

* Felix Mendelssohn Bartholdy:
| Sinfonie Nr. 2 B-Dur (Sinfonie-Kantate „Lobgesang“)

Thomasorganist Ullrich Böhme, Orgel
Katja Stuber, Sopran
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Martin Petzold, Tenor
Henryk Böhm, Bass
Michaela Hasselt, Cembalo
Stefan Altner, Continuoorgel

Thomanerchor Leipzig, ThomasSchulChor, Händelfestspielorchester Halle, Staatskapelle Halle
Leitung: Thomaskantor Gotthold Schwarz

Im Jahre 1529 veröffentlichte Martin Luther seine Übersetzung des 46. Psalms, »Ein feste Burg ist unser Gott«. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich dieser Choral zum Symbollied der Reformation und wurde von vielen Komponisten musikalisch bearbeitet. Auch Johann Sebastian Bach reihte sich in diese Tradition ein und schuf als Leipziger Thomaskantor eine festliche Kantate über »Ein feste Burg ist unser Gott« (BWV 80). Rund ein Jahrhundert später führte der Gewandhaus-Kapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy ebenfalls in Leipzig seine Sinfonie-Kantate »Lobgesang« auf. Mit »Nun danket alle Gott« steht auch hier ein feierlicher Choral im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens.

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

J. S . Bach Kantate BWV 79Gott der Herr ist Sonn und Schild

Kantate zum Reformationsfest
für Sopran, Alt, Tenor und Bass
Oboe I+II, Corno I+II, Timpani
Streicher und Basso continuo

„Gott der Herr ist Sonn und Schild“ (BWV 79) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für das Reformationsfest und führte sie am 31. Oktober 1725 erstmals auf.

Kantate BWV 79 zum Reformationsfest, für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe I+II, Corno I+II, Timpani, Streicher und Basso continuo

Hörner und Pauken beschwören im Barock stets die Aura des Festlich-Fürstlichen oder Priesterlich-Hoheitlichen herauf. Und so hat auch Bach seiner wohl 1725 entstandenen und später nicht zufällig grossenteils in die Messen BWV 234 und 236 eingegangenen Reformationskantate «Gott der Herr ist Sonn und Schild» mit einem solchen Bläserchor besonderen Glanz verliehen. Weiträumig und leichtfüssig entfalten der prächtige Psalmchor des Beginns und die in der Kantatenmitte und am Werkschluss angesiedelten Choralsätze das überzeitlich stolze Gotteslob, das von kämpferischen bis flehentlichen Solostücken im Sinne der lutherischen Rechtgläubigkeit und konfessionellen Auserwähltheit präzisiert wird.

1. Tutti
«Gott der Herr ist Sonn und Schild. Der Herr gibt Gnade
und Ehre, er wird kein Gutes mangeln lassen den
Frommen.»

2. Arie — Alt
Gott ist unsre Sonn und Schild!
Darum rühmet dessen Güte
unser dankbares Gemüte,
die er für sein Häuflein hegt.
Denn er will uns ferner schützen,
ob die Feinde Pfeile schnitzen
und ein Lästerhund gleich billt.

3. Choral
Nun danket alle Gott
mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut
an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib
und Kindesbeinen an
unzählig viel zugut
und noch itzund getan.

4. Rezitativ — Bass
Gottlob, wir wissen
den rechten Weg zur Seligkeit;
denn, Jesu, du hast ihn uns durch dein Wort gewiesen,
drum bleibt dein Name jederzeit gepriesen.
Weil aber viele noch
zu dieser Zeit
an fremdem Joch
aus Blindheit ziehen müssen,
ach! so erbarme dich
auch ihrer gnädiglich,
daß sie den rechten Weg erkennen
und dich bloß ihren Mittler nennen.

5. Arie — Duett Sopran, Bass
Gott, ach Gott, verlaß die Deinen
nimmermehr!
Laß dein Wort uns helle scheinen;
obgleich sehr
wider uns die Feinde toben,
so soll unser Mund dich loben.

6. Choral
Erhalt uns in der Wahrheit,
gib ewigliche Freiheit,
zu preisen deinen Namen
durch Jesum Christum. Amen.

Aufnahme vom 6. Mai 2017 auf der Wartburg-Eisenach (500 Jahre Reformation)

Solisten:
Sopran: Miriam Feuersinger
Altus: Markus Forster
Tenor: Daniel Johannsen
Bass: Matthias Helm

Orchester der J. S. Bach-Stiftung

Leitung: Rudolf Lutz

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle jpc

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen


Video:  J.S. Bach – Kantate BWV 131 „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“

Es handelt sich bei diesem Werk um eine der ältesten erhaltenen Kantaten Bachs (gemeinsam mit den Kantaten BWV 150, 196, 106 und 4). Aus einem handschriftlichen Vermerk des Komponisten geht hervor, dass das Werk zu seiner Zeit in Mühlhausen 1707 oder 1708 vom Pastor der Marienkirche Georg Christian Eilmar in Auftrag gegeben wurde.

Albert Schweitzer schreibt in seinem Werk Johann Sebastian Bach, dass dieser Geistliche „ein großer Verehrer der Kirchenmusik und ein persönlicher Freund Bachs“ gewesen sei. Der Umstand, dass Bach an dieser Kirche nicht tätig war, gibt der Bachforschung Anlass zu Spekulationen, dass Bachs Vorgesetzter am kompositorischen Schaffen des jungen Organisten kein Interesse hatte. Der Stil und die umfangreiche Beschreibung der Komposition deutet auf eine Entstehung 1707, also zu Beginn von Bachs Amtszeit in Mühlhausen.

ALL OF BACH BWV 131

Zum Anhören in das Foto oder diesen Text anklicken !

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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  J.S. Bach – Kantate BWV 2Ach Gott, vom Himmel sieh darein“ für den 2. Sonntag nach Trinitatis!

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht von J.S. Bach den Orgelchoral BWV 715 „Allein Gott in der Höh sei Ehr“

ALL OF BACH veröffentlicht von J.S. Bach den Orgelchoral BWV 715 „Allein Gott in der Höh sei Ehr“

                                                  St.-Bavokerk, Haarlem, Mullerorgel

Singen!

Wie Bach eine bekannte Hymne zu einem irdischen Fest macht.

Zu singen oder nicht zu singen? Das ist eine der Schlüsselfragen der Orgelversion der Hymne „Allein Gott in der Höh sei Ehr.“ Dieser Choral war eine wichtige Hymne, die von der ganzen Gemeinde im lutherischen Gottesdienst gesungen wurde. Wie bei allen Chorälen ist die Melodie leicht zu singen und sich zu erinnern. Eine so genannte Kirchenhymne konnte von dem Organisten begleitet werden, der die Melodie harmonisierte und oft eine kurze Instrumentalbrücke zwischen den aufeinanderfolgenden Linien des Chorals spielte – genau wie in BWV 715.

In der Regel, Chorale Arrangements, wo die Gemeinde singt zusammen mit der Melodie nutzen Akkorde, die für den Schlüssel dieser Melodie offensichtlich sind. Doch Bach wäre nicht Bach, wenn er die Musik mit harmonischem Gewürz hier und da nicht bestreut hätte, auch in solchen Fällen. Der Musiktheoretiker Athanasius Kircher traf die Marke, als er schrieb, dass diese Variante leckere Musik sorgt: Schließlich wollen wir nicht immer das gleiche Essen essen.

Aber BWV 715 scheint das musikalische Äquivalent eines irdischen Festes zu sein! Die Melodie ist immer noch die von „Allein Gott in der Höh sei Ehr,“ aber unter fast jeder Note gibt es einen unerwarteten, komplexen Akkord. War es noch die Idee, dazu zu singen? Einige Experten haben ihre Zweifel. Aber wenn du irgendwann allein in der Höh sei Ehr singe (und vermutlich kein musikalischer Experte überhaupt), dann kannst du einfach nur laut und klar über alles singen. Wenn du allein zu Hause bist, drehe die Lautstärke auf und versuche es.

                                                                               Organist Bart Jacobs

BWV
715

Titel
„Allein Gott in der Höh sei Ehr“

Genre
Orgelarbeit (Chorale Arrangement)

Jahr
unbekannt

Stadt
Arnstadt, Weimar?

Veröffentlichungsdatum
23. Juni 2017

Aufnahmedatum
22. September 2016

Ort
St-Bavokerk, Haarlem

Organist
Bart Jacobs

Organ
Müllerorgel

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 715“

Grüße Karin

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Erschreckende Horror-Preise und neue Entwicklungen für das kommende Bachfest 2018 in Leipzig!

Erschreckende Horror-Preise und neue Entwicklungen für das kommende Bachfest 2018 in Leipzig!

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Am Samstag, 10. juni 2017 kündigte das Bach-Archiv schließlich einen Knüller an. Zum Auftakt der nächsten Auflage 2018 werden an drei Tagen die 30 besten Bach-Kantaten zyklisch zu hören sein. Für den Leipziger Kantaten-Ring verpflichteten die Organisatoren einige der profiliertesten Bach-Ensembles unserer Zeit.

Die Karten kosten im Abonnement zwischen 100 und 500 Euro. Ohnehin wird sich das bislang kirchenlastige Bachfest im kommenden Jahr noch stärker in Richtung eines Musikfestivals entwickeln.

Davon zeugen die Aufführungen beider großer Bach-Passionen ebenso wie eine stärkere Einbindung des Gewandhauses als Spielstätte. Passionen, Klavierübung und Wohltemperiertes Klavier werden als Aufführungszyklen angeboten.

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Mitteilung vom Bach-Archiv Leipzig vom 10. Juni 2017

Vorschau auf das Bachfest 2 0 1 8
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Auch wenn das Bachfest Leipzig gerade erst begonnen hat, die Pläne für nächstes Jahr 2018 stehen schon fest.

„Wir haben mit Sir John Eliot Gardiner die Idee gehabt, die besten Bachkantaten mit den besten Interpreten in einem Kantatenring aufzuführen“, erläutert Alexander Steinhilber.

An zwei Tagen werden in zehn Konzerten 30 Bachkantaten als „Kantatenring“ aufgeführt.

Bachfest Leipzig 2017: Sir John Eliot Gardiner, Praesident des Bach-Archivs Leipzig, spricht zur Eroeffnung in der Leipziger Thomaskirche.  (Foto: Jens Schlueter/Bachfest Leipzig 2017)

Damit knüpfen die Veranstalter an den großen Erfolg des Kantatentages im vergangenen Jahr und in diesem Jahr an. „Wir werden als Zyklus ein komplettes Kirchenjahr simulieren vom 1. Advent, bis zum 27. Sonntag nach Trinitatis.“ Ein Kantatenmarathon der Durchhaltevermögen erfordert. Doch besonders Besucher aus dem Ausland interessierten sich für diese kompakten Angebote, sagt Alexander Steinhilber. „Die Menschen kommen nach Leipzig, um Bach an den Original Spielstätten zu erleben und da darf es dann auch gerne mal ein bisschen mehr sein.“

Eroeffnung Bachfest Leipzig 2017: Der Thomanerchor Leipzig, der ThomasSchulChor und das Haendelfestspielorchester Halle musizieren unter der Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz. Foto: Jens Schlueter/Bachfest Leipzig 2017

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Veröffentlicht am 08.06.2017

Leipzig Ring of Cantatas at Bachfest Leipzig 2018
/ Leipziger Kantatenring im Bachfest Leipzig 2018
8-10 June 2018

The 30 best Bach Cantatas in one Weekend
10 Concerts in Bach’s Leipzig Churches
The Best Artists:

Sir John Eliot Gardiner
Ton Koopman
Hans-Christoph Rademann
Masaaki Suzuki
and St. Thomas‘ Boys Choir with Gotthold Schwarz

Information and tickets:

www.ringofcantatas.com
www.kantatenring.de

(c) Bach-Archiv Leipzig


Weitere Angaben können unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden.

http://www.bachfestleipzig.de/de/bachfest/der-leipziger-kantaten-ring-das-bach-ereignis-2018

Es werden die 30 Bach-Kantaten genannt, die zur Aufführung ausgewählt wurden. Die Aufführungs-Termine, Interpreten und Orte/Kirchen sind einsehbar.

Kartenpreise
Kantaten-Ring-Gesamtpaket

Kaufen Sie das Gesamtpaket für alle Konzerte 1 bis 10 und erhalten Sie einen Rabatt von 30 % gegenüber den Einzelpreisen.

voll: € 500,00 | € 400,00 | 250,00 | 100,00
ermäßigt: € 450,00 | 350,00 | 200,00 | –

Kaufen Sie hier Ihr Gesamtpaket.

Einzelkarten

Kantaten-Ring 1, 5 und 10
Kartenpreise: € 105,00 | 80,00 | 52,00 | 21,00
ermäßigt: € 89,00 | 67,00 | 42,00 | 16,00

Kantaten-Ring 2, 4, 7, 8 und 9
Kartenpreise: € 82,00 | 65,00 | 42,00 | 21,00
ermäßigt: € 72,00 | 55,00 | 36,00 | 16,00

Kantaten-Ring Plus
Kartenpreise: € 44,00 | 37,00
ermäßigt: € 38,00 | 32,00

Kantaten-Ring 3 (Motette)
Eintrittsprogramm: € 2,00

Kantaten-Ring 6 (Gottesdienst)
Eintritt frei

Karten für die einzelnen Konzerte können ab dem Vorverkaufsstart des Bachfestes 2018 am 20. November 2017 erworben werden.

Hier können Sie den Flyer zum Kantaten-Ring herunterladen.

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Video: vom Bach Archiv zum Bachfest 2018 Leipzig

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”

J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-

Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”


                                                     Bachfest Leipzig ist eröffnet am 9. Juni 2017


Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

 Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-

Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

 

Am 11.06.2017 begehen wir den Sonntag: Trinitatis Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !

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Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte “festlose Zeit” ein. Selbst ist es jedoch ein

sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem

Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind,

wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die

Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen

Sinne.

An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen

ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest

geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu

feiern. Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch

wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie “Im Namen des Vaters, des Sohnes

und des Heiligen Geistes”) tauchen im Neuen Testament schon auf.

Wochenspruch:  

Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)

Wochenlied: “Gelobet sei der Herr, mein Gott” (EG 139)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag: „Trinitatis“

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165 – O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 176  “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest,

Ruth Holton, Sopran; Daniel Taylor, Alt;

Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; / English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 129 “Gelobet sei der Herr, mein Gott,

Kantate am Trinitatisfest

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger, Bass /

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm:

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:10 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129  “Gelobet sei der Herr, mein Gott,”

Kantate am Trinitatisfest,

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger,  Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 165  “O heilges Geist- und Wasserbad

Kantate am Trinitatisfest,

Caroline Stam, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 176  “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest,

Johannette Zomer, Sopran Ingeborg Danz, Alt

Peter Kooy Bass;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 165  “O heilges Geist- und Wasserbad

Kantate am Trinitatisfest,

Caroline Stam, Sopran / Elisabeth von Magnus, Alt

Paul Agnew, Tenor / Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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MDR – Kultur 

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszüge aus dem Programm:

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 129 „Gelobet sei der Herr mein Gott“

Kantate am Trinitatisfest,

Cornelia Samuelis, Sopran; Susanne Langner, Alt;

Matthias Vieweg, Bass

Thomanerchor Leipzig / Staatskapelle Weimar,

Leitung: Gotthold Schwarz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:43 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz

herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:43 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 194  “Höchsterwünschtes Freudenfest,”

Kantate am Trinitatisfest,

Sibylla Rubens,, Sopran; / Christoph Prégardien, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 129  “Gelobet sei der Herr, mein Gott,”

Kantate am Trinitatisfest,

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger,  Bass /

Chor und Orchester der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Sendung: Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr 

Felix Mendelssohn Bartholdy  (1808-1847)

Oratorium „Elias“

Dramatische Auseinandersetzungen mit Götzen, martialisches Triumphgeheul und eine

Himmelfahrt mit dem Feuerross – Mendelssohn zeigt mit dem alttestamentlichen Oratorium

seine ganze Kompositionskunst – doch auch wunderbar leise und lyrische Momente kennt das

Werk.

Der Prophet Elias ist eine Art Thor des Alten Testaments, der darüber jubelt, dass Gottes Wort

wie ein Hammer ist, „der Felsen zerschlägt“. Felix Mendelssohn Bartholdy setzte im 19.

Jahrhundert die Tradition von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel fort, biblische

Texte in Musik für Chor, Solisten und Orchester zu setzen. Das Werk „Elias“ entstand nur ein

Jahr vor Mendelssohns frühem Tod 1847. Zentrale Figur in dem Oratorium ist der besagte

alttestamentliche Prophet Elias. In zwei Teilen schildert Mendelssohn dessen

Auseinandersetzungen mit Götzenanbetern und sein Hadern mit Gott. Für das Publikum

packend, schildert Mendelssohn die inneren und äußeren Kämpfe des Propheten….

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zum ganzen Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr, im Wechsel mit Bach-Musik

Bach-Kantate

BWV 176Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest

 (Es werden keine weiteren Programm-Angaben veröffentlicht !)

 

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Bach-Kantatenfür den Sonntag: Trinitatis

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165 – O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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/YouTube: BW 129 –  Gelobet sei der Herr, mein Gott”   –  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube:BWV 165 O heilges Geist- und Wasserbad“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 194 –  Höchsterwünschtes Freudenfest”   –  (Interpret: S D G )


Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag Trinitatis 

St Magnus Cathedral, Kirkwall , am 18. Juni 2000

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 194 “Höchsterwünschtes Freudenfest”

Eine prächtige Ouvertüre im französischen Stil leitet BWV 194 Höchsterwünschtes Freudenfest ein.

Bach hatte die Kantate vermutlich irgendwann zwischen 1717 und 1723 als weltliches Werk für

Köthen komponiert und danach für die Weihe der neuen Orgeln in Störmthal (2. November 1723)

adaptiert. Im Jahr darauf verwendete er sie am Trinitatissonntag als Krönung seines ersten Leipziger

 Kantatenjahrgangs (und später noch einmal zu Trinitatis 1726 und 1731). Mit ihr gibt es ein

gewichtiges Problem: die Höhe des Stimmtons. Die Störmthaler Orgel war offensichtlich auf den

‚tiefen Cammerton’ (A = +/–390) gestimmt, beträchtlich tiefer als die Leipziger Orgeln. Wie sonst

hätten die Oberstimmen die hohen C im Anfangschor (einzigartig bei Bach) oder der Bass-Solist die

zahlreichen Fis und G in seinem Eingangsrezitativ bewältigen sollen? Doch warum hat dann Bach die

Kantate für seine Aufführungen in Leipzig nicht nach unten transponiert, so wie wir es tun mussten?

Offensichtlich hat er nur ein paar der ganz hohen Noten des Bassisten tiefer gesetzt – und ging

ansonsten dem ganzen Problem aus dem Wege. Von den ursprünglichen zwölf Sätzen verwendete

Bach für den Trinitatissonntag nur die ersten sechs. Wie in der Weihnachtskantate BWV 110, für die er

die Ouvertüre zur Orchestersuite Nr 4 benutzt, wartet er mit dem Einsatz des Chores bis zu dem

schnellen Mittelteil im Dreiertakt. Statt dann das festliche Entree zu wiederholen – 

 

Rohrblattinstrumente zuerst (drei Oboen und Fagott), dann Streicher –, kehrt er den Ablauf um und

weist den Oboen die Kaskaden aus Sechzehnteln zu, bevor der Chor zu den abschließenden

Jubelklängen ausholt. Die erste der beiden Arien ist für Bass bestimmt und gehört zu jenen

ausladenden, pastoralen Sätzen im 12/8-Takt (für Oboe und Streicher), die Bach von Zeit zu Zeit

ersann, um seinen Hörern zu versichern, dass Gottes Schutz und Fürsorge (hier sein ‚Glanz’) 

allgegenwärtig sind; die andere Arie, für Sopran, eine lebhafte Gavotte für Streicher, feiert die

reinigende Kraft des Pfingstfeuers.

 

 © John Eliot Gardiner 2008

Übersetzung: Gudrun Meier

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Kantaten-Beschreibungen von„Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir GardinersKantaten-Beschreibungenzu den Sonntag:

                  Trinitatis

                   Gardiner Reisetagebuch SDG 138 zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:   Paul Agnew – Tenor zum Download  als PDF

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CD’s vom Label SDG  

Link  CD’s  von SDG – Bach-Kantaten

CDs – Bach-Kantaten:  für den 3.Pfingsttag und Trinitatis”

Cover:  SDG 138 Vol. 27

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CD-Bestellung  zum  Link:   CD  Bach-Kantaten – SDG 138, Vol. 27

Aufführungsorte:Kantaten für den 3. Pfingsttag Holy Trinity, Blythburh, am 13. Juni 2000

Kantaten für TrinitatisSt. Magnus Cathedral, Kirkwall am 18. Juni 2000

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CD- eins – Inhalte:BWV 175 

„Er rufet seinen Schafen mit Namen“  /  für den 3. Pfingsttag

Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 

BWV 184 – „Erwünschtes Freudenlicht“ / für den 3. Pfingsttag Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27

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CD- zwei – Inhalte:

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol.  27 

BWV 176 – Es ist ein trotzig und verzagt Ding  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27

 BWV 165 – O heil’ges Geist- und Wasserbad  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27 

BWV 129 – Gelobet sei der Herr, mein Gott  /  für Trinitatis Gardiner Pilgrimage CD 138 Vol. 27  

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2017 vom 09.06 – 18.06.2017 

Das Bachfest 2017 steht unter dem Motto:

“EIN SCHÖN NEW LIED” – MUSIK UND REFORMATION

Martin Luther sah in „Frau Musica“ eine göttliche Kunst, da sie den Teufeln zuwider sei.

Entsprechend stellte er die Musik in eine Reihe mit der Theologie, erhob das deutschsprachige

geistliche Lied zu einem festen Bestandteil des reformatorischen Programms und hielt ließ es Eingang

in den Gottesdienst finden. Häufig als „schöne newe Lieder“ betitelt, verbreitete sich das neue

reformatorische Liedrepertoire rasant….

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Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2017 beginnt seit dem 14. Oktober 2016.

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Bachfest-Programm zum Download als PDF 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor

J. S. Bach Kantate – BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

„Wer mich liebet“ ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach,

er komponierte sie in Leipzig zu Pfingsten und führte die Kantate am 20. Mai 1725 auf.

1. Chorus: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

2. Aria (soprano): Komm, komm, mein Herze steht dir offen
3. Recitative (alto): Die Wohnung ist bereit
4. Aria (bass): Ich gehe hin und komme wieder zu euch
5. Aria (tenor): Kommt, eilet, stimmet Sait und Lieder
6. Recitative (bass): Es ist nichts Verdammliches an denen
7. Aria (alto): Nichts kann mich erretten
8. Chorale: Kein Menschenkind hier auf der Erd

Kantate zum 1. Pfingstfesttag

Ausführende:

Conrad Zuber, Knabensopran; Robert Pohlers, Knabenalt;

Christoph Genz, Tenor; Matthias Weichert, Bass;

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig:

Leitung: Georg Christoph Biller

Aufnahme von 2007 aus der Thomaskirche Leipzig


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Video: Kantate BWV 34 „O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“ 

Kantate zum 1. Pfingsttag!

Johann Sebastian Bach – Cantata BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen“

Kantate für den 3. Pfingsttag

1) Recitativo (tenor): Er rufet seinen Schafen mit Namen und führet sie hinaus

2) Arie (alt): Komm, leite mich

3) Recitativo (tenor): Wo find ich dich?

4) Arie (tenor): Es dünket mich, ich seh dich kommen

5) Recitativo (alt and bass): Sie vernahmen aber nicht, was es war, das er zu ihnen gesaget hatte

6) Arie (bass): Öffnet euch, ihr beiden Ohren

7) Chorale: Nun, werter Geist, ich folg dir


Ausführende

Choir and Orchestra of the J. S. Bach Foundation

Rudolf Lutz – conductor

Soloists:

Marianne Beate Kielland – alto

Georg Poplutz – tenor

Dominik Wörner – bass

Mirjam Berlin – soprano

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Video: Cantata BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen“

Kantate für den 3. Pfingsttag

Workshop: Video: Cantata BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen“

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J.S. Bach-Stiftung – bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle 

Link:   bei   j p c

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

all-of-bach-hinweise-news

Niederlanden Bachgesellschaft, Leitung:  Jos van Veldhofen

 ALL OF BACH 

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J.S. Bach – Kantate BWV 158 ‚Der Friede sei mit dir‘

Der Friede sei mit dir, BWV 158, ist die kürzeste Kantate von Johann Sebastian Bach und verfügt

über einen Bass-Solisten. Die Kantate ist für den dritten Osterntag bestimmt.

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

bachvokal-stuttgart

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der

künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden

Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen

Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im

Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine

kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

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Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder

ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade

kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

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Video: J. S. Bach – Kantate BWV 124 „Meinem Jesum lass ich nicht“ 

„Meinen Jesum laß ich nicht (BWV 124) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er

komponierte die Choralkantate, die auf dem Choral von Christian Keymann basiert, in Leipzig

für den 1. Sonntag nach Epiphanias und führte sie am 7. Januar 1725 erstmals auf.

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 232 – Messe h-moll

ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 232 – Messe h-moll

J.S. Bachs Testament

J.S. Bachs „Messe in h-moll“ BWV 232 – könnte als ein großes Konzert Grosso angesehen werden.

                                  Grote Kerk in Naarden (Holland) bei aufgehender Sonne!

Erhabene, extreme und allumfassende … nur Superlative werden tun, um Bachs Messe in h-Moll zu beschreiben. Zwischen einem beeindruckenden Kyrie und dem jubelnden Finale Dona nobis pacem gibt es neun völlig einzigartige Arien und Duette, vierzehn beeindruckende Ensemble-Sektionen für vier, fünf, sechs und sogar acht Stimmen, ein breites Spektrum an Instrumentalsolos und eine unglaubliche Vielfalt Von Stilen Unsere Bewunderung ist gerechtfertigt: Es war mit gutem Grund, dass im Jahre 1748-49 Bach einige der Highlights seiner langen Karriere zusammenbrachte. Die Messe enthält sogar Bachs sehr letzte Seiten der Vokalmusik, die „Et incarnatus est“, direkt neben dem „Crucifixus“, eine schlaues Arrangement aus einer seiner frühesten Kantaten, die 1714 komponiert wurde.

Ein magnum opus

Es gab viel Spekulation über die Frage, warum Bach eine Messe am Ende seines Lebens zusammengestellt hat. Heutzutage wird die Messe in h-Moll allgemein als das Magnum-Opus seiner Vokalwerke angesehen; Gleichbedeutend mit anderen großen Projekten von Bach wie Die Kunst der Fuge und der Clavier-Übungen Serie. Bach hat sich für ein Odem der Messe entschieden, weil es ihm viel Freiheit gab. Es gibt viel Text und es ist nicht diktiert, welche Bewegungen vom Chor gesungen werden sollen und welche Arien es sein sollten. Weder gibt es Regeln über die Anzahl der Bewegungen. Darüber hinaus sind die Worte der Messe – anders als die der Kantaten – eher universell als ein Produkt ihrer Zeit.

Die Messe von 1733

Die Länge der Messe in h-Moll schließt es aus, dass es in einer Gesamtheit in einem Gottesdienst gesungen wird. Doch das bedeutet nicht, dass Bach seine Schöpfung nie wieder aufgenommen haben könnte. Es kann sein, dass es in Teilen über die Jahre aufgeführt wurde. Die meisten Forscher glauben jetzt, dass Bach seine Messe weitgehend aus der vorhandenen Musik zusammensetzte, die überwiegend aus den Kantaten stammte. Die Initiative für die komplette Messe stammt aus dem Jahre 1733, als Bach die Teile für eine Messe in h-Moll dem König August III in Dresden vorstellte. Es war der Beginn einer Reihe von fünf „lutherischen“ Messen, die nur die Kyrie und die Gloria enthielten, die alle in den 1730er Jahren entstanden sind. Während Bachs Text sich von der römisch-katholischen Liturgie etwas unterscheidet, war eine so beschränkte Einstellung der Messe am katholischen Hof von Dresden sehr verbreitet. Darüber hinaus eignet sich die Form sehr gut für den Brauch in Dresden (anstatt in Leipzig); Nämlich eine Messe wie im neapolitanischen Stil von Zelenka. Für die Aufführung konnte Bach das weltberühmte Hoforchester ordern, zu dem auch Stars wie der Violinist Pisendel, die Flötisten Buffardin und Quantz gehörten, und der Oboist Richter, der jeweils ein schönes Solo erhielt (bzw. Laudamus te, Domine Deus und Qui Sedes). Der Effekt muss großartig gewesen sein. Die Vielfalt der Stile ist auch bemerkenswert. Zum Beispiel folgt ein echtes barockes Opernduett, Christe eleison, dem zweiten Kyrie im starken Kontrapunkt.

Perfekte Proportionen

Bach kompilierte nur die letzten fünf Abschnitte der Messe, als er die ganze Arbeit in einer Partitur in 1748-49 notierte. Die Architektur des Credo ist auffallend. Im letzten Augenblick hat Bach sein ursprüngliches Format bewusst verändert, indem er den Et incarnatus est vom Duett Et in unum Dominum trennte und so neun Abschnitte produzierte. Im neuen Format werden die Kernelemente des Glaubens, d.h. die Geburt Jesu als Mensch, sein Tod und sein günstiger Aufstieg, jeden eigenen Mittelpunkt im Credo. Übrigens setzt Bach das Erwartungsfragment des Textes zweimal auf die Musik: zuerst dunkel und gepeinigt am Ende des Confiteors, als ob die Leiche in seinem Sarg für das, was kommen wird, und dann jubelnd, wenn die Auferstehung eine Tatsache ist. Bach entlehnte sich auch für die drei Sanctus-Abschnitte. Er verwendete einen Sanctus von 1724 (in extra festlichen lutherischen Diensten, dieser Text wurde gesondert gesungen, ohne Osanna und Benedictus), die Eröffnung der Kantate Preise dein Glücke von 1730 für das Osanna und ein unbekanntes Original für die Arie Benedictus in einem sehr modischen „Empfindsamen“ Stil des Tages, als wollte Bach sagen, dass er immer noch sehr aktuell war.

Über die Leistung

Jos van Veldhovens Idee für diese Aufführung war es, zwischen den Sängern und den Instrumentalisten so wenig wie möglich zu unterscheiden. Immerhin hat Bach oft Instrumentalmusik in seinen Vokalwerken wiederverwendet. Er versuchte auch, den „klassischen“ Chor-Satz zu vergessen und sich in die beeindruckende und reiche Tradition zu setzen, von der Bach teil war. Das Ergebnis ist eine „neue“ Messe in h-Moll: eine Messe wie ein großes Konzert grosso mit vielen verschiedenen Komponenten. Darüber hinaus wurde Jos van Veldhoven von der Textur der Partitur geleitet, auch im Hinblick auf das Orchester.


BWV
 232
Titel
Messe in h-Moll
Genre
Lateinische Kirchenmusik (Messe)
Jahr
1733 / 1748-49
Stadt
Leipzig
Texter
Ordinary der lateinischen Messe
Gelegenheit
unbekannt
Uraufführung
Nicht in ihrer Gesamtheit durchgeführt


Realisierung-Aufführende:

Veröffentlichungsdatum
9. Juni 2017


Aufnahmedatum
15. Dezember 2016


Ort der Aufführung:
Grote Kerk, Naarden

                                            Jos van Veldhoven
                                      Dirigent von ALL OF BACH


Dirigent


Jos van Veldhoven


Sopran 1
Hana Blažíková
Sopran 2
Anna Reinhold
Altus
David Erler
Tenor
Thomas Hobbs
Bass
Peter Harvey


Ripieno sopran 1
Marjon Strijk, Lucie Chartin
Ripieno Sopran 2
Hilde Van Ruymbeke, Lauren Armishaw
Ripieno alto
Barnabás Hegyi, Elsbeth Gerritsen
Ripieno tenor
Yves van Handenhove, João Moreira
Ripieno bass
Matthew Baker, Drew Santini

VIOLIN 1
Shunske Sato, Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLIN 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Yoshiko Morita

Cello
Lucia Swarts, Barbara Kernig

KONTRABASS
RobeTimpani
Peppie Wiersma

Traverso
Martenwurzel, Doretthe Janssens

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg, Yongcheon Shun

Trompete
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen

FAGOTT
Benny Aghassi, Tomasz Wesolowski

Horn
Teunis van der Zwart

CEMBALO
Siebe Henstra

Positives Organ

Pieter-Jan Belder

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Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 232“

Grüße Karin

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Rudolf Lutz, Eigen-Komposition – Luther-Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“ Uraufführung am 6.5.2017 auf der Wartburg-Eisenach!

Rudolf Lutz, Eigen-Komposition – Luther-Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“ Uraufführung am 6.5.2017 auf der Wartburg-Eisenach!

Rudolf Lutz  (*1951)

Wartburgsaal – Konzert der J.S. Bachstiftung! Uraufführung Luther-Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“

384. Wartburgkonzert
Festkonzert anlässlich der
Eröffnung der nationalen Sonderausstellung auf der Wartburg ›Luther und die Deutschen‹

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Dichtung und Wahrheit rund um die Luther-Kantate!

Hätte Bach eine Kantate auf ein rundes Reformations- jubiläum komponiert, und könnte das Endprodukt Ähnlichkeiten mit unserer ›Luther-Kantate‹ gehabt haben?

Nun, der erste Teil der Frage ist leicht zu beantworten: Selbstverständlich hätte er! Denn Bach erlebte als Hoforganist des ausgesprochen frommen Lutheraners Herzog Wilhelm Ernst am 31. Oktober 1717 in Weimar die prächtig zelebrierte Zweihundertjahrfeier von Luthers Thesenanschlag. Und gewiss hätte er zur Komponierfeder gegriffen, als es damals galt, die vom örtlichen Hofpoeten Salomo Franck gelieferten Texte der drei Festkantaten – für den Geburtstag des Herzogs am 30 Oktober, für die Zentenarfeier des Thesenanschlags am 31. Oktober und die Nach- feier am 1. November – in Musik zu setzen. Bach war schließlich seit 1714 verpflichtet gewesen, »monatlich neue Stücke«, also Kantaten, für die Hofkapelle zu komponieren; und die beiden Kapell- meister Vater und Sohn Drese konnten beim Wegkomponieren der ansehnlichen Textmenge, die Franck geliefert hatte, jede Hilfe gebrauchen.

Der eifrig gebrauchte Konjunktiv kommt jedoch nicht von ungefähr. Zwar sind die drei damals gedruckten Kantatenlibretti erhaltenen. Jedoch tauchen sie weder in Bachs Œuvre auf, noch lassen sich Parodiebeziehungen zu dessen erhaltenen Werken herstellen. Und dies ist womöglich kein überlieferungsbedingter Umstand, sondern war selbstverschuldet. Warum? Bald nachdem Bach im September 1717 in Dresden beim legendären Tastenduell mit dem Pariser Hoforganisten Louis Marchand den Sieg davon getragen hatte und nahezu zeitgleich vom Köthener Fürsten Leopold als neuer Hofkapellmeister engagiert worden war, scheint er mit stolz geschwellter Brust beim Weimarer Herzog um seine Entlassung gebeten zu haben. Hatte er sich dabei im Ton vergriffen? Oder war er sich seiner Sache zu sicher gewesen. Wir wissen es nicht. Sicher ist nur, dass der Herzog not amused war und Bach am 6. November – wie es in den Akten heißt – »wegen seiner halsstarrigen Bezeügung und zu erzwingender dimission« für ganze vier Wochen in der Landrichterstube unter Arrest setzen ließ (Nr. 4 der Luther-Kantate spielt darauf an).

Am 2. Dezember wurde er dann »mit angezeigter Ungnade« aus Weimarer Diensten ent- lassen und musste in Windeseile aus der Stadt ver- schwinden. Es ist gut möglich, daß die Formulie- rung »halsstarrig Bezeügung« auf eine Art Arbeits- verweigerung anspielt, die Bach an den Tag legte, nachdem der Herzog ihm deutlich gemacht hatte, wer die Spielregeln an seinem Hof bestimmt. Sollte Bachs Frust so stark gewesen sein, dass er deshalb Ende Oktober sogar die Mitarbeit an der musika- lischen Vorbereitung der Reformationsfeier »hals- starrig« verweigert hatte, und wanderte er deshalb in den Bau?

                                                         Die Wartburg bei Eisenach

Kantaten auf den Jahrestag des Thesenanschlags hat Bach dennoch komponiert – allerdings erst als Leipziger Thomaskantor und gewissermaßen mit leicht angezogener Handbremse. Die Erklärung für Letzteres liefern die Zeitumstände: Seit der sächsische Kurfürst August der Starke 1697 konvertiert war – die Bedingung, um die Krone in Polen zu erlangen – wurde das Stammland der Reformation von einem Katholiken regiert. Die Sachsen arrangierten sich mit diesem paradoxen Zustand. Es galt ein Nicht- angriffspakt zwischen katholischem Regenten und protestantischem Volk. Die landesherrlichen Behörden ermahnten die Geistlichen regelmäßig (und mit mäßigem Erfolg), in ihren Predigten jeg- lichen »Schimpf und Spott wider die Katholischen« zu vermeiden. Im Gegenzug wurde am Luthertum als inoffizielle Staatsreligion nicht gerührt und durfte das jährliche Reformationsfest weiterhin gefeiert werden – allerdings mit gebotener Zurückhaltung, das hieß musikalisch: ohne Pauken und Trompeten!

Wie die Weimarer Festmusik auf die 200-Jahr-Feier der Reformation ausgesehen hätte, wäre Bach doch als Komponist von Salomo Francks Versen aktiv geworden, ist schwer zu sagen. Dessen Kantaten- text besteht aus freigedichteten Chören in Da-capo- Form, einem Diktum aus Johannes 27, Vers 17 (»Heiliger Vater! Heilige sie in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit.«) und drei Arien; er enthält, typisch für Franck, keine Rezitative. Merkwürdigerweise nimmt der Text nur indirekt auf Luther Bezug: Vor dem Schlusschor erklingt die zweite Strophe von Luthers Choral ›Komm, heiliger Geist, Herre Gott‹.

Insofern hätte Bach – wie Rudolf Lutz – gute Gründe gehabt, zumindest instrumental den einen oder anderen Luther-Choral in die Arien hineinzuweben; vielleicht sogar ebenfalls das berühmte »Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort«.

Luther jedenfalls wäre sowohl von einer Bachschen Reformationskantate als auch von unserer heutigen Luther-Kantate aus musikalischer Exegese von Bibelworten und Choralzitaten begeistert gewesen. Schon 1524 hatte er in der Vorrede von Johann Walters ›Geistlichem Gesangbüchlein‹ angeregt, er wolle »alle Künste, sonderlich die Musica, gern sehen im Dienst dessen, der sie geben und geschaffen hat. « Ja, »Gottes Wort«, so der Reformator, »will gepredigt und gesungen sein« (Fastenpostille 1525). Denn: »Wer singt, betet doppelt!«

Text: Michael Maul, Bach-Archiv Leipzig

Luther-Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“ (Uraufführung, Auftragswerk von Deutschlandfunk Kultur) Libretto: Carl Graf und Rudolf Lutz

Sätze:

1. Sinfonia
2. Rezitativ (Bass): Im Jahr siebzehnsiebzehn
3. Arie (Tenor): Plant ein Fest
4. Rezitativ (Bass): Der Vorschlag kam
5. Choral: Ach Gott vom Himmel
6. Rezitativ (Sopran, Alt, Tenor, Bass):Die Noth war gross
7. Ouvertüre, Chaconne, Choral: Vater unser im Himmelreich

8. Choral (alle!):Geheiligt werd’ der Name dein
9. Rezitativ (Alt) : Mit Buße
10. Arioso (Sopran):Sie allein lehrt rechten Glauben
11. Rezitativ (Tenor): Zum arg missbrauchten Ablasswesen

12. Choralmotette: Bei dir gilt nichts
13. Arioso (Bass): Wohlan, mein Gott
14. Rezitativ (Sopran): Nun will ich einem solchen Vater
15. Chorfuga: Ein Christenmensch ist ein freier Herr
16. Choral und Tropierungen: Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort
17. Beschluss: Mit unsrer Macht ist nichts getan

Aufführende:

Miriam Feuersinger Sopran • Markus Forster Altus (Countertenor)
Daniel Johannsen Tenor • Matthias Helm Bass
Plamena Nikitassova Violine • Andreas Helm Oboe d’amore

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz


 Video: Rudolf Lutz: – Luther-Kantate „Erhalt uns, Herr, bei Deinem Wort“

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Ich wünsche viel Freude mit der wunderbaren Luther-Kantate!

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Motette von J.S. Bach – BWV 226 „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

ALL OF BACH veröffentlicht die Motette von J.S. Bach – BWV 226 „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“

Bachs Original Manuskript gibt Antworten … und wirft neue Fragen auf.

Wenn wir die genauen Umstände dieser Motette nicht kennen, könnte man leicht denken, daß Bach es für einen fröhlichen Pfingstdienst komponiert hat. Es ist schwer zu sagen, während der leichtsinnigen passepierten Rhythmus und die jubelnden Ausrufe von ‚Der Geist hilft!‘. Darüber hinaus gibt es die dekorativen Notenstränge, mit denen der Heilige Geist traditionell seinen Auftritt besitzt und einen tröstlichen Vers aus Luthers Pfingstchoral „Komm, heiliger Geist“ besitzt. Aber es war kein festlicher Anlass, der Bach dazu veranlasste, in Aktion zu kommen. Im Gegenteil, „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ wurde für eine feierliche Gedenkfeier komponiert und wurde vermutlich in Zusammenarbeit mit dem Sterbenden selbst, dem Thomasschulleiter Johann Heinrich Ernesti (1652-1729), sorgfältig vorbereitet.

Es ist außergewöhnlich, dass wir noch fast alle Originale haben: sowohl Bachs Arbeitsnote als auch die Gesangs- und Instrumentalteile, die zu Hause mit Hilfe von Anna Magdalena und Carl Philipp Emanuel geschrieben wurden. Diese Quellen geben uns einen Einblick in Bachs Arbeitsprozess, wie den Unterschied zwischen dem Komponieren und dem Schreiben einer „ordentlichen“ Kopie. Aber hat er ältere Musik wiedergeboren – zum Beispiel ein Sopran-Duett für den Eröffnungsbereich? War der Choral vielleicht (in den Teilen anstatt in der Partitur) nicht gleichzeitig mit den anderen Teilen zu hören? Hat Ernesti früher als erwartet gestanden und damit zu einem Rush-Job gemacht? Es wäre ein Wunder, wenn Bach es geschafft hat, eine so komplexe Arbeit auf Papier zu machen und für ein hohes Gesellschaftsereignis wie dieses in nur wenigen Tagen zu proben. Die Geschichte ihrer Schöpfung bleibt rätselhaft.

Die Bedeutung dieser Motette ist jedoch kristallklar. Die Worte legen den Schwerpunkt auf Flehen und Gebet und auf Gottes Behaglichkeit und Fürsprache, so dass sie der Beerdigungsrede, die von der Hilfe des Heiligen Geistes in unseren letzten Stunden sprach, in der Hoffnung auf das ewige Leben kamen. Bach akzentuierte alle möglichen schönen Details: scharfe Dissonanten, da zwei Stimmen auf ‚Schwachheit‘ kreuzen, große Sprünge auf ‚hilft auf‘, seufzende Motive auf ‚unaussprechlichem Seufzen‘ oder die temperamentvolle Doppelfuge mit separaten Themen für ‚Der aber sterben Herze forschet „(streng im alten Stil) und „denn er vertritt die Heiligen „(leichter und barocker). Der Choral, zu einer Melodie vor der Reformation, löst dann die ganze Spannung, mit dem Blick, der zuversichtlich in den Himmel gerichtet ist.

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BWV
226
Titel
Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf
Genre
Motette
Jahr
1729
Stadt
Leipzig
Text
Römer 8: 26-27 und Chor von Martin Luther (1525)
Gelegenheit
Beerdigung des Schulleiters der Thomasschule: Johann Heinrich Ernesti
Uraufführung
20. Oktober 1729

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Aufnahmedatum
14. Mai 2016
Veröffentlichungsdatum
26. Mai 2018
Stadt
Grote Kerk, Naarden
Dirigent
Stephan MacLeod
Sopran
Orlanda Velez Isidro, Klaartje van Veldhoven, Griet de Geyter, Aleksandra Lewandowska, Marjon Strijk, Hilde van Ruymbeke, Stephanie Pfeffer, Marta Paklar

Alt
Barabás Hegyi, Gemma Jansen, Elena Pozhidaeva, Bernadett Nagy, Marine Freiburg, Victoria Cassano McDonald

Tenor
Adriaan de Koster, Wolfgang Frisch, Guy Cutting, Diederik Rooker, Immo Schröder, Ronald Threels

Bass
Matthew Baker, Sebastian Myrus, Pierre-Guy Le Gall Weiß, Martijn de Graaf Bierbrauwer, Michiel Meijer, Jelle Draijer

Geige
Shunske Sato, Sayuri Yamagata
Viola
Staas Swierstra
Cello
Lucia Swarts
Kontrabass
Robert Franenberg
Oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg
Alto Oboe
Yongcheon Shin
Fagott
Benny Aghassi

Organ
Pieter-Jan Belder

Cembalo
Siebe Henstra

Dirigent
Stephan MacLeod


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„Ich wünsche viel Freude mit dem BWV 226“

Grüße Karin
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