Archiv der Kategorie: The Monteverdi Choir

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den Sonntag “Oculi”

Die Trauungskirche von Johann Sebastian Bach - St. Bartholomäi-Kirche  in Dornheim. Am 17. Oktober 1707 heiratete Johann Sebastian Bach in der Dornheimer Kirche seine Cousine 2.Grades Maria Barbara Bach.

Die Trauungskirche von Johann Sebastian Bach – St. Bartholomäi-Kirche in Dornheim. Am 17. Oktober 1707 heiratete Johann Sebastian Bach in der Dornheimer Kirche seine Cousine 2.Grades Maria Barbara Bach.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 08.03.2015 begehen wir den Sonntag “Oculi”

Der Name des Sonntags Okuli leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: “Okuli mei semper ad Dominum, quoniam ipse evellet de laqueo pedes meos” (Ps 25, 15;) Der Sonntag Okuli hat das Thema “Konsequente Nachfolge”. In diesem Thema klingt alles mit, was zum Thema Nachfolge von Bedeutung ist. Nicht unbedeutend ist in manchen Perikopen auch die Bereitschaft zum Verzicht auf weltliche Güter.

Der Sonntag Okuli steht im Mittelpunkt der Fastenzeit (die Heilige Woche ist hier ausgenommen), und als solcher sollte er auch begangen werden: es sollte eine Bekräftigung der Entscheidung zur Nachfolge stattfinden, und im Rahmen der Fastenzeit kann man vielleicht auch generell noch einmal auf verschiedene Möglichkeiten des Verzichtes eingehen. Die Stellung des Sonntags als Mittelpunkt der Fastenzeit vor der Heiligen Woche lädt auch dazu ein, das Leiden und Sterben Jesu, wodurch wir gerecht werden, vorweg zu erahnen. Denn dadurch ist ja auch unser Versuch, an diesem Leiden durch Verzicht auf etwas liebgewonnenes teilzuhaben, ohne Verpflichtung möglich. Der von uns geleistete Verzicht erfolgt aus freien Stücken und bringt uns keinen Gewinn bei Gott, aber für uns selbst.

Am Sonntag Okuli hören wir, dass die Nachfolge Jesu auch Verzicht auf die Reichtümer bedeutet, deren Gebrauch uns so selbstverständlich ist. Nachfolge bedeutet auch Einsamkeit, wenn das Wort, das wir befolgen, uns zwingt, gegen den Strom zu schwimmen. Das Blut Jesu Christi aber macht es uns leicht, auch diese Bürden der Nachfolge zu tragen.

Wochenspruch: 

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lk 9, 62)

Wochenlied: 

“Wenn meine Sünd mich kränken” (EG 82)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten:

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag “Oculi“

*) BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde

*)  Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Graupner: Geistlichen Vocal-Werke:

http://creator.zoho.com/floxoip/graupner_gwv/#View:cantata_rel

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R a d i o – Programme mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Geistliche Musik

Sendung: 09:05 bis 10:00 Uhr.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/suche.html?medium=R&sender=3

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WDR3 – Auszüge aus dem Programm:.

Geistliche Musik – Sonntag: 09:05 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate zum Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo

Kai Wessel, Altus;

Musica Antiqua Köln,

Leitung: Reinhard Goebel

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Johann Sebastian Bach:

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr-online.de/sronline/sr2/programmvorschau/index.html

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszüge aus dem Programm:.

Sonntag 08:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate

Kantate BWV 106 “Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (“Actus tragicus”)

Cantus Cölln

Leitung: Konrad Junghänel

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszüge aus dem Programm:

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde” 

Andreas Scholl (Countertenor)

Orchester des Collegium Vocale

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde

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mdr – figaro

Sendung Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr Kantate

Programm:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/programm/

mdr-figaro Live:

http://www.mdr.de/mdr-figaro/index.html

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mdr – figaro

Auszüge aus dem Programm:

Sendung Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

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Johann Sebastian Bach:

06:25 Uhr – Einführung zur Kantate

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06:30 Uhr Kantate

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

Kantate am Sonntag Oculi für Alt, Streicher und Basso continuo;

Markus Forster, Altus;

Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung:  Rudolf Lutz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/br-klassik120.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszüge aus dem Programm:

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 117  “Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut””

Mechthild Georg, Alt; Adalbert Kraus, Tenor; A

ndreas Schmidt, Bass;

Gächinger Kantorei Stuttgart;

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn:

Leitung: Helmuth Rilling

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Videos mit Bach-Kantaten

*) Musik in Leipzig schweigt in der Fastenzeit..!!

Kantaten für den Sonntag “Oculi”

*) BWV    54 – “Widerstehe doch der Sünde

*) BWV 80a – “Alles, was von Gott geboren” (Die Musik ist verschollen) Alternative – BWV 80

Johann Christoph Graupner (1683-1760)

*) Kantate:Wo willst du hin betrübte Seele

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/ YouTube: BWV 54 –  

Widerstehe doch der Sünde”  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 106 –  

Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit (Actus tragicus) (Interpret:Koopman)

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/ YouTube: 

Zusätzliche Komponisten der Barockzeit:

 Johann Christoph Graupner (1683-1760)

Kantate GWV 1155 / 09a:Wo willst du hin betrübte Seele

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/ YouTube: 

 Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

Kantate F 89Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste

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In loser Reihenfolge stelle ich bemerkenswerte Werke

von J. S. Bach sowie aus der Bach-Familie – u.a. Barock-Komponisten vor..!!

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Johann Ludwig Krebs (1713-1780)

Der Bach-Schüler und spätere Schlossorganist in Zeitz und Altenburg, war nicht nur Komponist von Orgelmusik, er schrieb interessante Instrumentalkonzerte und Chor- und Kammermusik.

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Johann Ludwig Krebs wurde vermutlich zwischen dem 10. und dem 12. Oktober 1713 in Buttelstedt bei Weimar geboren. Er war einer der drei Söhne von Johann Tobias Krebs. Ersten Musikunterricht erhielt er vermutlich von seinem Vater, der seit 1710 Kantor und Organist in Weimar war. Nach dem Tod seiner Mutter zog Johann Ludwig zusammen mit seinem Vater nach Buttstädt, wo dieser eine Organistenstelle annahm.

Im Juli 1726 wurde Johann Ludwig Schüler an der Thomasschule in  wo er neun Jahre lang Freund, Privatschüler und Notenkopist von Johann Sebastian Bach, dem damaligen Kantor, war.

„Das hervorragendste musikalische Talent aber besaß Johann Ludwig […] Das Verhältnis Bachs zu diesem Lieblingsschüler war ein besonders vertrautes. Er bewunderte seine musikalischen Leistungen und schätzte seine gelehrten Kenntnisse [… Er] ließ sich sogar herbei, seine Kompositionen zu vertreiben […] Unzweifelhaft war er als Orgelkünstler Bachs würdigster Schüler, und einer der größten, welche überhaupt nach Bach gelebt haben.“ (Philipp Spitta, Bachbiograph, 1916)

Verschiedene Quellen belegen sein hervorragendes Orgelspiel. Zusätzlich spielte Krebs auch Laute, Cembalo und Violine. Ab 1730 sang er auch im Chor.

„Er war nicht nur ein sehr guter Orgelspieler, sondern auch ein fruchtbarer Componist für Orgel, Clavier und Kirchenmusik. […] Zur Bezeichnung seiner Vortrefflichkeit sagten zu seiner Zeit die witzigen Kunstliebhaber: es sey in einem Bach nur ein Krebs gefangen worden.“ (Johann Nikolaus Forkel, Bachbiograph, 1802)

Bach erteilte Krebs schließlich am 24. August 1735 ein lobendes Zeugnis. Nach seinem Studium an der Thomasschule studierte Krebs noch zwei Jahre lang Philosophie an der Leipziger Universität.

Am 4. Mai 1737 wurde Krebs, nachdem er sich für diesen Posten erfolgreich beworben hatte, Domorganist an der Zwickauer Marienkirche. Drei Jahre später heiratete er die älteste Tochter Johann Sophie des kurfürstlichen Steuereinnehmers Nacke.

1742 bewarb sich Krebs um die Organistenstelle der Dresdner Frauenkirche mit ihrer prunkvollen Silbermann-Orgel, lehnte die Zusage jedoch – vermutlich aufgrund des unzureichenden Gehaltes – ab. Ein Jahr später bewarb er sich um die Stelle als Schlossorganist in Zeitz, zu der er nach einem Probespiel am 2. Januar 1743 schließlich berufen wurde. Dort stand ihm allerdings nur eine schadhafte Orgel zur Verfügung.

Nach dem Tode Johann Sebastian Bachs im Jahr 1750 bewarb sich Krebs vergeblich um Bach’s Nachfolge als Thomaskantor. Erfolglos blieb auch eine Bewerbung als Organist an der St.-Johannis-Kirche zu Zittau, die ebenfalls eine Silbermann-Orgel beherbergte.

Am 20. Oktober 1756 wurde Krebs Organist am Hofe Friedrichs III. von Altenburg, wo er in den Genuss einer prächtigen, 1739 fertiggestellten Trost-Orgel gelangte. Diese Stelle hatte er bis zu seinem Tod am Neujahrstag 1780 inne.

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Video: Der heutige Altenburger Schlossorganist Felix Friedrich erzählt über seinen bedeutenden Amtsvorgänger aus dem 18. Jahrhundert, den Bachschüler Johann Ludwig Krebs (1713 — 1780). Ein Beitrag zum mitteldeutschen Projekt „Krebs300″ aus Anlass des 300. Geburtstages des Organisten und Komponisten.

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Das gesamte Orgelwerk von J.L. Krebs wurde von Beatrice-Maria Weinberger und ihrem Ehemann Prof. Gerhard Weinberger eingespielt.

Video von Gerhard Weinberger an der Holzhey-Orgel der Klosterkirche Weißenau

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Video von Beatrice-Maria Weinberger an der Gabler-Orgel in der Basilica Weingarten.

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Die Johann Ludwig KrebsOrgelwerke als Gesamteinspielungen vom Ehepaar Weinberger

sind   >>  h i e r <<   zu erhalten..!!

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Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibung

Aufführungsort: Walpole St. Peter, Norfolk am 05.03.2000

BWV 54 – “Widerstehe doch der Sünde”

Kantaten für den Sonntag Oculi

Als nächstes folgte BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”,

eine Solokantate mit zwei Arien für tiefe Altstimme (der wunderbaren Nathalie Stutzmann geradezu auf den Leib geschrieben), vermutlich wie Himmelskönig im selben Jahr – oder ein Jahr später – für den Dritten Fastensonntag (Oculi) komponiert. Das Werk sieht ein fünfstimmiges Streicherensemble mit geteilten Bratschen vor und legt einen Text von Georg Christian Lehms zugrunde, der auf dem Brief an Jakobus basiert: ‚So seid nun Gott untertänig, widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch’.

Die erste Arie ist überwältigend. Zweimal im Laufe eines Jahres beginnt Bach einen Satz mit einer schroffen Dissonanz, einem Dominantseptakkord über einem Orgelpunkt auf der Tonika (das zweite Mal in der Adventskantate BWV 61 Nun komm, der Heiden Heiland). Es ist ein Schocktaktik, die den Hörer aufhorchen lassen und warnen soll: ‚Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreifet dich ihr Gift’. War das auch, so fragt man sich, seine Art, sich zwei Tage nach seiner Ernennung zum Concertmeister am Weimarer Hof einzuführen? Bach schafft eine Atmosphäre dringlichen, unbeirrbaren Widerstands gegen die verführerischen, beharrlichen Mächte des Bösen. Diese beschwört er in lyrischen Violinlinien herauf, die sich drehen und winden und ineinander 12verflechten, dann einen ganzen Takt lang in taumelnder Spannung verharren, bevor sie in eine scheinbare Ruhe taumeln, ein deutliches Symbol für die Gnadenfrist, die jenen gewährt wird, die sich der Sünde standhaft widersetzen.

Ein tödlicher Fluch (dargestellt durch zwei abrupte Neueinsätze der Bratschen auf der gleichen Dominantseptime) erwartet jene, die den Willen zum Widerstand verlieren. Und für den Fall, dass jemand nicht richtig aufgepasst hat, behält Bach das mächtige, hartnäckige Pulsieren des Akkords unverändert bei. Von den zweiunddreißig Achteln der vier Anfangstakte sind nur vier Konsonanzen, alle übrigen sind Dissonanzen, zwölf davon Akkorde aus fünf Noten!Das sich anschließende Rezitativ reißt der Sünde die Maske vom Gesicht, sie erweist sich bei näherem Hinsehen als ‚leerer Schatten’. Sie ist auch ‚als wie ein scharfes Schwert, das uns durch Leib und Seele fährt’.

Die zweite Arie ist als vierstimmige Fuge angelegt, deren einschmeichelndes chromatisches Thema und ein langes, verzerrtes Gegenthema die listigen Fesseln des Bösen beschreiben. War das wirklich der Schluss des Stückes oder haben wir irgendwo unterwegs einen Choral verloren, wenn nicht ganz am Ende, dann vielleicht als Cantus firmus, als musikalische Überschrift der Fuge? Mir fällt auf, dass Bach genau einen solchen Kunstgriff (Strophen von Paul Gerhardts Choral ‚Warum sollt’ ich mich denn grämen’) in seiner doppelchörigen Motette BWV 228 Fürchte dich nicht einsetzt, die offensichtlich auch um diese Zeit entstanden ist. Beide Fugen überraschen mit einer absteigenden chromatischen Figur zu Beginn. Noch erstaunlicher ist die Ähnlichkeit des Gegenthemas mit dem Thema im letzten Satz von BWV 63 Christen, ätzet diesen Tag, das für Weihnachten 1714 in Weimar geschrieben wurde. Nehmen wir einen Augenblick an (und hier will sich selbst der große Alfred Dürr nicht festlegen), Widerstehe sei im folgenden Jahr entstanden; könnte es sein, dass Bach sein weihnachtliches Flehen um Gnade (‚Höchster, schau in Gnaden an diese Glut gebückter Seelen!’ ) in der Kantate der Fastenzeit wiederholt, um die verführerische Schönheit der Sünde (‚von außen wunderschön’), die eine Erfindung des Teufels ist, für null und nichtig zu erklären?

© John Eliot Gardiner 2006

Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Oculi

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag –  

              Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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CDs vom Label SDG  

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B000E1P3B6 Cover:  CD – SDG 118 – Vol. 21

CD 2 zum Sonntag Oculi

Link: 

CD – Bestellung 

CD  – Inhalt:

BWV 1 “Wie schön leuchtet der Morgenstern”

BWV 54 “Widerstehe doch der Sünde”

BWV 182 “Himmelskönig, sei willkommen”

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bachfest-leipzig-2013 Bachfest Leipzig vom 12.06. bis 21.06.2015

“So herrlich stehst du, liebe Stadt!”

Das Bachfest 2015 steht unter dem Motto “So herrlich stehst Du, liebe Stadt!”. Zum Jubiläum der Ersterwähnung Leipzigs vor 1.000 Jahren werden musikalische Werke aufgeführt, die in der sächsischen Metropole entstanden oder mit ihrem Musikleben unmittelbar verbunden sind.

Vom 12. bis 21. Juni 2015 sind namhafte Künstler und Ensembles eingeladen, darunter Sir J. E. Gardiner, Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent, Masaaki Suzuki und als “Ensemble in residence” das Ensemble 1704 unter Leitung von Vaclav Luks.

Der Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2015 beginnt am 15. Oktober 2014.

 www.bachfestleipzig.de 

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Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts

Thomaskirchhof 16 04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Weitere Informationen zum Leipziger Bachfest 2014

nachstehend:

Programm zum Download als PDF –

Programm_Bachfest_Leipzig_2014

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als PDF zum Download 

 Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als PDF zum Download  

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig
Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung

J. S. Bach’s Thomaner – Gerda Henkel-Stiftung

EPISODE 8 | Bachs Aufführungen

Die Leipziger Thomaskirche ist voll, wenn der Thomanerchor gemeinsam mit Musikern des Gewandhausorchesters Werke Johann Sebastian Bachs aufführen. Der Klang und die Atmosphäre an historischer Stätte bieten der Phantasie breiten Raum, und viele Zuhörer wähnen sich um gut 300 Jahre zurückversetzt. Aber klang Bach 1730 auch schon so wie heute? Wurde das Konzert auch damals so aufgeführt? Den Fragen geht im Bach-Archiv Dr. Andreas Glöckner, Dramaturg des alljährlichen Bach-Fests, nach. Wie? Mit Klangexperimenten.

Link zum Video oder in das Foto klicken..!!

http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bachs_auffuehrungen?nav_id=5370

J.S. Bach seine Thomaner

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Video von Sir J. E Gardiner im Rahmen der Gerda Henkel-Stiftung

EPISODE 11 | Sir John Eliot Gardiner über Johann Sebastian Bach

Bach schützte seine Privatsphäre und achtete sehr darauf, was an die Öffentlichkeit gelangen durfte. Das macht bis heute eine Rekonstruktion seines Lebens und seiner Persönlichkeit äußerst schwierig. Der Präsident des Bach-Archivs, Sir John Eliot Gardiner, vergleicht die mühsame Forschungsarbeit mit der Rekonstruktion einer Statue aus vielen kleinen Einzelteilen. Ziel ist es, das verzerrte Bild des perfekten Komponisten, das frühere Biographien hervorgerufen haben, zu korrigieren. Denn Bach war alles andere als perfekt.

Zum Video über den nachstehenden Link oder in das Bild klicken..!!

http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sir_john_eliot_gardiner_ueber_johann_sebastian_bach?nav_id=5373&language=de

Gardiner Henkel-Stiftung

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der
J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:
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Rudolf Lutz Dirigent und Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Foto: Rudolf Lutz Dirigent

J.S. Bach Cantata – BWV  54  “Widerstehe doch der Sünde” zum Sonntag Okuli für Altus, Sreicher und Continuo.

Die DVD enthält die Filmaufnahmen der kompletten Kantate, den Einführungsworkshop sowie die Reflexion des Referenten. Zudem beinhaltet die DVD das Filmportrait der J. S. Bach-Stiftung.

Markus Forster  – Altus

Leitung und Orgel: Rudolf Lutz

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

Die DVD mit der gesamten Kantate ist erhältlich im Shop

Link: http://www.bachstiftung.ch/de/shop/items/j-s-bach-kantate-bwv-54/


Icon  Abendprogramm BWV 54 (100.8 KB)

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mp3 – Download 

J.S. Bach-Stiftung – bei – 

Amazon – mit Hörproben

Link:

mp3 J.S. Bach-Stiftung

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Video –  BWV 54 –  “Widerstehe doch der Sünde”

Dritter Satz (aria alto) aus der Kantate BWV 54 aufgeführt durch die  J. S. Bach-Stiftung              St. Gallen.

Solist: Markus Forster (Altus).

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All of Bach

(Bach-Projekt in Holland)

Die neueste Bach-Kantate wurde am 20.2.2015 im Internet veröffentlicht !

J.S. Bach Kantate BWV 185

Barmherziges Herze der ewigen Liebe”

Link zum Video: 

http://allofbach.com/nl/bwv/bwv-185/detail/

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J.S. Bach – Kantaten-Projekt in Stuttgart

Bach:vokal

Die Ensembles der Stiftsmusik Stuttgart führen im Zeitraum von 2011 bis 2021 unter der künstlerischen Leitung von

Stiftskantor Kay Johannsen

an jährlich vier Bach-Wochenenden (Donnerstag, Freitag & Sonntag) und in ergänzenden Sonderkonzerten das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Die geistlichen Kantaten erklingen dabei im Zusammenhang mit ihrer ursprünglichen Bestimmung im Kirchenjahr.

Auf der Webseite zum Projekt finden Sie alle Informationen rund um Termine, Karten, Künstler:

Link: www.bach-vokal.de

Möchten Sie in den Post-Verteiler aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns bitte eine kurze

Mail an:  

info@stiftsmusik-stuttgart.de

Bach: vokal auf YouTube

Professionelle Qualität in Bild und Ton: Jede Woche kommt ein Chorsatz, eine Arie oder ein Choral hinzu! So können Sie mit Bach:vokal verbunden bleiben, auch wenn gerade kein Konzert ansteht.

Unter dem nachstehenden Link sind veröffentlichte Videos auf YouTube einsehbar..!!

Link:   http://www.stiftsmusik-stuttgart.de/seiten/archiv.html

J.S. Bach –  Kantate

J.S. Bach, Kantate BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir”: Nr. 1 Coro „Aus tiefer Not schrei ich zu dir” | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

J.S. Bach, Kantate BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir”: Nr. 5 Aria (Terzetto) „Wenn meine Trübsal als mit Ketten” | Fanie Antonelou (Sopran), Lidia Vinyes Curtis (Alt), Thomas Scharr (Bass)

J.S. Bach, Kantate BWV 38 „Aus tiefer Not schrei ich zu dir”: Nr. 6 Choral „Ob bei uns ist der Sünden viel” | solistenensemble stimmkunst | Stiftsbarock Stuttgart (Konzertmeisterin: Christine Busch) | Leitung: Kay Johannsen

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Herzliche Sonntagsgrüße an alle Besucher !

Volker

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Weihnachts- und Neujahrswünsche für die Besucher: “Volkers Klassikseiten J.S. Bach”

Weihnachten mit dem Thomanerchor in der Thomaskirche in Leipzig.

                  Weihnachten mit dem Thomanerchor in der Thomaskirche in Leipzig.

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Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

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Video: J.S. Bach

John Eliot Gardiner leads the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists in

“Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage,”

the opening chorus of the first cantata in Bach’s Christmas Oratorio (BWV 248).

  • “Christmas Oratorio, BWV 248,

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Herzliche Grüße an alle Besucher und wünsche besinnliche und frohe Festtage !

Volker

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Meine Eindrücke vom BachFest 2013 Leipzig – zwei überwältigende Konzerte von J.E. Gardiner – Monteverdi Choir und EBS

Liebe Bachfreunde (innen) !

Lange ist es her, dass wir uns zum BachFest 2013 in Leipzig eingefunden hatten. Ich möchte nach dem Artikel von @Wolfgang, meine persönlichen Empfindungen zu den Konzerten von Sir John Eliot Gardiner wiedergeben.

I.  J.E. Gardiner – Konzert vom Donnerstag, 20.6.2013, BWV 245 „Johannes Passion“ in der Thomaskirche Leipzig.

BachFest 2013 Leipzig  Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

           BachFest 2013 Leipzig Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

Vor der Aufführung der Johannes Passion gab es ein großes Unwetter in Leipzig. Blitze und Donner und ein schwerer Regen erschwerten den Zugang in die Thomaskirche. Plötzlich stand Sir Gardiner im Eingang hinter mir und wir lächelten uns zu. Gerne überlies ich ihm den Vortritt, damit er schnell zur Konzert-Empore gehen konnte. Das war ein gutes Zeichen Sir Gardiner in der Nähe gesehen zu haben.

Viele Besucher kamen zu spät zum Konzert. Öffentliche Verkehrsmittel konnten wegen Wasserüberflutungen und Stromstörungen nicht fahren. Nach über dreißig Minuten Verspätung kamen noch zahlreiche Besucher in die Thomaskirche. Ein Blog-Mitglied von WordPress “Volkers Klassikseiten” konnte aufgrund der Wetterkapriolen, die Johannes Passion nicht hören. Sämtliche verfügbaren Taxen waren im Dauereinsatz.

Das Gewitter mit Blitze und Donner war in den zwei Stunden immer Gegenwärtig. Das gab dem Konzert eine überirdische Würze. Der Himmel gab zu der Johannes Passion sein Statement ab. Dramaturgischer konnte das Konzert nicht untermauert werden.

Gardiners Johannes Passion BWV 245 in der Thomaskirche war eine Aufführung in einer sehr hohen Qualität. Meine Fassung habe ich in dem Konzert kaum halten können. Sir J.E. Gardiner konzertierte so wunderschön, dass meine Seelenverfassung auf das äusserste angespannt war. Der Monteverdi Choir und English Baroque Soloists sangen und spielten überirdisch schön.

BachFest 2013 Leipzig  Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

       BachFest 2013 Leipzig Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

Es ist eine Seelenverwandtschaft zwischen Gardiner, Chor und Orchester zu erkennen. Sie reagieren auf Gardiners Handzeichen mit einer Bravour der Einmaligkeit. Hier stimmt das Timing und die Übereinstimmung. Große Feinheiten in der Nuancierung und Wiedergabe der Johannes Passion BWV 245 –  gelangen überwältigend. Die Begeisterung des Musizierens von Gesangs-Solisten, Chor und Orchester waren immer gegenwärtig. Alle stellen sie sich in den Dienst der Sache, der auch Sir John Eliot Gardiner dient: “Bachs Musik zum Lobe Gottes.”

Sir J.E. Gardiner mit der Johannes Passion am 20_6_2013 in der Thomaskirche Leipzig Foto:  Gert Mothes

Sir J. E. Gardiner mit der Johannes Passion am 20.06.2013 in der Thomaskirche Leipzig Foto: Gert Mothes

Die zwei Stunden gingen viel zu schnell zu Ende. Gerne hätte ich diesen Protagonisten weiter zugehört. Es war eine Aufführung von absoluter Spitze und getragen von der Überzeugung aller Beteiligten, Bach’s großes Passions-Oratorium in den Herzen der Besucher zu manifestieren. Sehr bemerkenswert, dass Gardiner beim Schlussakkord die Hände lange oben hielt. Nach einer stillen Minute durfte dann erst der wohlverdiente und stürmische Applaus in der vollbesetzten Thomaskirche vorgenommen werden. Das hat mir sehr gut gefallen nach diesem wunderbaren Osteroratorium.  Die persönlichen Gedanken und Eindrücke des Gehörten konnten so zur Besinnung und Verinnerlichung kommen.

Ein Oratorienabend in der ehrwürdigen Thomaskirche gelang vortrefflich und schwingt in mir heute noch so fantastisch nach.

   Link:

Eine weitere Rezension Gardiner Johannes Passion Leipzig 2013

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II. Meine Eindrücke vom Gardiner-Kantaten-Konzert, Samstag, 22.6.2013, in der Nikolaikirche Leipzig.

Eine restlos ausverkaufte Nikolaikirche erwartete großartige und festliche Kantaten. Das Oster-Oratorium, BWV 249 und das Himmelfahrts-Oratorium, BWV 11 wurden zu einem Highlight des BachFestes Leipzig 2013.

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt mit Hannah Morrison Sopran Meg Bragle Mezzosopran Nicholas Mulroy Tenor Peter Harvey Bass Foto: Gert Mothes

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt mit Hannah Morrison Sopran Meg Bragle Mezzosopran Nicholas Mulroy Tenor Peter Harvey Bass Foto: Gert Mothes

Sir Gardiner machte einen frischen und gut gelaunten Eindruck. Die Temperaturen waren erträglicher als im Konzert am 20.6. mit der Johannes Passion. Meine drei beliebten Star-Trompeter von Gardiner standen direkt vor unserer Kirchenbank. Meine Trompeten-Favoriten sind: Neil Brough, Robert Vanryne und Michael Harrison. Sie spielten überwältigend auf Natur-Trompeten und waren ein besonderes Herzstück des Konzertes.

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt mit Naturtrompeten links: Foto: Gert Mothes

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt mit Naturtrompeten links: Robert Vanryne und Michael Harrison Foto: Gert Mothes

Die unnachahmliche Art des Dirigierens von Gardiner war überwältigend. Kurze Handzeichen, Zeigefinger hoch, der ganze Körper Gardiners zeigte den Aufführenden den Weg, den sie zu beschreiten haben. Gardiners Seelenverwandschaft zu J.S. Bach ist für jederman zu erkennen. Seine überschäumende Freude zu den aufzuführenden Pracht-Kantaten ist sofort zu bemerken. Harmonisch und nahtlos reagieren alle Protagonisten seinen vorgezeichneten Weg.

Es ist immer bewundernswert, was für hervorragende junge Gesangs-Solisten Gardiner eine Chance gibt, sich in seinen Konzerten qualifizieren zu können. Sie haben erstaunlich viel Qualität und Potenzial des Singens und werden eine großartige Zukunft besitzen. Hannah Morrison; Sopran und Meg Bragle, Mezzosopran, waren ein Genuss, sie in den Rezitaitven und Arien hören zu können. Über Peter Harvey, Bass-Bariton, braucht nicht mehr gesprochen zu werden. Ein großartiger Sänger mit einer überragenden Wortverständlichkeit und einem herrlichen Timbre in seiner Stimme.

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt  J.E. Gardiner Monteverdi Choir EBS Foto: Gert Mothes

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt J.E. Gardiner Monteverdi Choir EBS Foto: Gert Mothes

Etwas abfallend der Tenor, Nicholas Mulroy. Seine Stimme gefällt mir nur bedingt und klingt ein wenig gequält. Hier hätte ich gerne meinen Favoriten James Gilchrist gehört. Das war der einzige Abstrich an den Protagonisten. Die Aufführenden waren eine Einheit der Superlative und glänzten mit einer überragenden Wiedergabe.

Genial sind Gardiners Einfälle in den Bachwerken etwas Besonderes zu interpretieren. Ich greife einmal den Choral Nr, 6 aus dem BWV 11 Himmelfahrts Oratoium, heraus:

Nun lieget alles unter dir,
dich selbst nur ausgenommen;
die Engel müssen für und für
dir auf zuwarten kommen.

In einer absoluten pianomissimo Stimme des Monteverid Choirs lässt er nur ganz leise vernehmbar diesen wunderschönen Choral erklingen. Mir viel ein Schauer nach dem anderern über den Rücken. Das war himmlische Musik die alle Hörer in ihren Bann zog.

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt - Sir Gardiner im Einsatz Foto: Gert Mothes

BachFest 2013 Leipzig Nikolaikirche Auferstehung und Himmelfahrt – Sir Gardiner im Einsatz Foto: Gert Mothes

Mit einem schwungvollen Drive des Orchsesters und prächtig tönenden Trompeten ging es viel zu schnell dem Ende entgegen. Die Besucher in der Kirche standen Kopf. Standing ovations, nicht endend wollender Applaus veranlassten Gardiner zu zwei Zugaben. Darunter wieder der Choral aus dem BWV 11 Nr. 6 in ganz leiser Stimmenwiedergabe.

Danach gab es kein Halten mehr. Die Kirche bebte in ihren Grundfesten. Die Besucher wichen nicht von Gardiners Seite. Nach über 20 Minuten Applaus waren die Besucher erst zu bewegen, diese historische Konzert-Stätte von Gardiner zu verlassen. Ich habe schon großartige Wiedergaben von Gardiner erlebt. Diese zwei Bach-Oratorienen waren etwas Einmaliges.

Die Emotionen gingen mit mir durch und war der Meinung, die Engel des Himmels mit ihrem Himmel-Orchester sind auf die Erde gekommen um uns diese Bach-Musik überirdisch zu zelebrieren. Es war ein Traum, das miterlebt haben zu können.

Diese Aufführung wird in meinen Gardiner-Analen einen gesonderten Platz einnehmen und für immer im Herzen gegenwärtig bleiben. Danke an den großartigen Sir Gardiner, der uns diese Sternstunde bereitet hat. Ein großartiger Abschluss für unser BachFest 2013 in Leipzig. Mit dieser Wunderstimmung traten wir unsere lange Heimreise an….

  Link:

Eine weitere Rezension John Eliot Gardiner dirigiert in der Nikolaikirche

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Für all diejenigen, die in diesem Jahr keine Möglichkeit haben, das Bachfest vor Ort mitzuerleben, gibt es  weiterhin für das Eröffnungs-Konzert vom 14.6.2013 einen besonderen Service. Sie können das Konzert des Thomanerchors und des Gewandhaus-Orchester unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller unter:

 www.bachfestleipzig.de 

weiterhin mitverfolgen.

Video-Youtube Eröffnungs-Konzert BachFest 2013 Leipzig:

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Ebenso können Sie das Abschluss-Konzert vom 23. Juni 2013 weiterhin für 80 Tage auf ARTE-Onlie-Web ansehen. Mit der traditionellen Aufführung von J. S. Bachs Messe in h-Moll, BWV 232 das Bachfest endet.

Video – Link:  Abschluss-Konzert BachFest 2013 Leipzig – Thomaner

Link:

Die Aufzeichnung des Abschlusskonzertes können Sie hier noch einmal ansehen.

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Herzliche Bachgrüße

Volker

Mein erlebtes Bach-Festival in Leipzig vom 14.6. bis 23.6.2013

Mein Bach-Festival (14.6.-23.6.13)

Bach im Bahnhof Leipzig: BachSpiele 2013 Foto: Gert Mothes

                                       Bach im Bahnhof Leipzig: BachSpiele 2013 Foto: Gert Mothes

I. Da suchte ich nun am Freitag abend (14.6.2013) rechtzeitig zum Eröffnungskonzert vor dem Hauptportal der THOMASKIRCHE noch eine Eintrittskarte zu ergattern. War mir ganz sicher: ‘Du bekommst noch eine Karte. Jemand bietet Dir sie bestimmt an!’ So geschah es und ich saß plötzlich im Mittelschiff!!

Das Leitmotiv des Bach-Festes sollte ja die VITA CHRISTI sein. Viele waren wohl gespannt, mit welchen Bach-Tönen jetzt gleich der Anfangspunkt zum Leben des Jesus/Christus gesetzt wird. Wo fängt die ‘vita Christi’ an? In der Süßlichkeit von Weihnachten oder so, daß ICH SELBST zum Wach-Sein und Bereit-Sein gerufen werde. Was sangen dann die Thomaner im Eingangschor von BWV 140: ‘Macht EUCH bereit -WIR SELBST müssen ihm entgegegen gehen’.

Wollte mir eine so treffend ausgesuchte Eröffnungs-Kantate zu solcher Bereitschaft einen SCHUB VERSETZEN? Da hatten doch die Jungfrauen/-männer ihr Lampenöl/ihre Wachsamkeit  vorschnell durch die Fixierung auf einen anvisierten Tag/Dirigenten verschleudert? Für mich umgedichtet hieß dies: ‘Verschleudere Dein Lampenöl/Deine brennende  Aufmerksamkeit nicht beim x-beliebigen Konzert/Dirigenten. BLEIBE wachsam, höre NEUE TÖNE.  Und ich fand es gut, daß so die Veranstalter mit dieser Kantate tief ansetzten und nicht nur (mir) überdrüssige HIGHLIGHTS anboten.

Eröffnungskonzert traditionell in der Thomaskirche Foto Gert Mothes

                                         Eröffnungskonzert traditionell in der Thomaskirche Foto Gert Mothes

II. Jeden Morgen gab es in verschiedenen Kirchen eine Mette mit  Bach-Kantate, dazu garniert mit geistlichen Konzerten älterer Thomaskantoren wie Schelle oder Kuhnau.  Meistens fand ich Platz in der ersten Reihe, konnte hautnah das Entstehen der Töne erleben. So hörte ich im Lauf meiner Leipziger Zeit  über 10 verschiedene Kantaten und 5 der Bach-Motetten, dargeboten von ausgezeichneten Chören und für mein Nachfragen mir zugänglichen Solisten. Zugänglich in der Weise, daß ich mir besonders eindrückliche Arien und Rezitative nochmal erklären lassen konnte. Das zweigestrichene b im Chor-Sopran-Schluß der Motette ‘Singet dem Herrn’ (BWV 225) hatte mich schon immer fasziniert. Sodann das Pizzicato und Arpaggio (gezwickte Spielweise) in BWV86 Alt-Arie, wo ‘Dornen-stechen’ nachgeahmt wird. Der Stimmungsumschlag von den Fischern zu den Jägern in BWV 88 Eingangsarie Bass u.a.. Schade, dss einige Kantaten zeitgleich angeboten waren. Es hätte mir Spaß und Freude gemacht, der Reihe nach und lückenlos die VITA CHRISTI in  Bach’s Kantaten-Welt zu erleben. Bach als Marathon.

III. Der Montag (17.6.) war dann als Forum-Thomanum-Tag gestaltet. Er begann mit der Mette und Kantate in der HAUSKIRCHE der Thomaner-, Lutherkirche nebenan. Den halben Tag hatte ich dann im renovierten ‘Kasten’ verbracht, wo Führungen, kleine Konzerte im neun Probensaal und Gespräche natürlich mit Kaffee und Leipziger Schnecken verwöhnten. Plötzlich stand (- o Schreck-!)der LEBENDE Thomaskantor vor mir und auch andere Bedienstete wir Krankenschwester für die Thomaner und Hausmeister waren gesprächsbereit.

Alumnat Thomaner Hiller Str. und Sebastian Bach Str.  in Leipzig Foto: W. Adam

                         Alumnat Thomaner Hillerstr. und Sebastian-Bach-Str. in Leipzig Foto: W. Adam

IV. Ja-, und dann kam der Donnerstagabend (20.6.). Sir Gardiner’s Interpretation der Johannes-Passion sollte für mich eigentlich der Höhepunkt werden. Doch wegen des fast  lebensgefährlichen Unwetters mit umgestürzten Bäumen und Wasserstraßen blieb ich in der Tram Nr.3 stecken und erlebte hautnah und tropfnass einen ANDEREN CHORUS, diesmal aus der Matthäus-Passsion: ‘Sind BLITZE und DONNER  in WOLKEN versunken!’

Ich war heilfroh, dass ich im Unwetter über Leipzig nicht in den ‘Blitz-feurigen Abgrund’ reingerutscht war und genehmigte mir stattdessen im schützenden Hauptbahnhof 2 Gläser französischen Rotweins. Meine Eintrittskarte musste so verfallen.

BachFest 2013 Leipzig  J.E. Gardiner - Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

            BachFest 2013 Leipzig J.E. Gardiner – Thomaskirche BWV 245 Johannes Passion Foto: Gert Mothes

V. Zum Abschluss des Bach-Festes hatte ich mir bewußt die Kantate zum Erntedankfest ‘Es wartet alles auf Dich’ (BWV 187) genehmigt. Meine Bach-Ernte war nämlich trotz Verkehr und Unwetter reichlich in meinen Scheunen eingefahren und ich konnte nur noch dankbar sein. Dankbar meiner ‘Hausmutter’ Simone, dass sie mich 10 Tage ertragen hatte, dankbar den Musikern und auch den Leipziger Garten-Parks, die mich immer mit Frische gekühlt hatten. So erlebte ich nochmals die Thomas-Kirche in ihrer eigensten Funktion als Gottesdienstraum und konnte mich von vielen Bekanntschaften verabschieden. So war vom Werkstattwochenende in Höxter ein immer gutmütiger Bass da, meine kanadischen Bekanntschaften wollten auch Abschied nehmen.

Bachfest 2013 Fahrräder mit Bachfest-Logo Foto: W. Adam

                                    Bachfest 2013 Fahrräder mit Bachfest-Logo Foto: W. Adam

Mein Fahrrad musste zwar einmal in eine Fahrradwerkstatt und erfüllte aber ansonsten treu seinen Dienst, mich immer rechtzeitig zu den verschiedenen Leipziger Kirchen zu bringen.

Leih-Fahrräder mit dem Logo BachFest 2013 Foto: Gert Mothes

Leih-Fahrräder mit dem Logo BachFest 2013 Foto: Gert Mothes

I.      VI. Als ich dann am Sonntagabend wieder zuhause war, hörte ich per livestream im Internet die H-Moll-Messe aus der Thomaskirche. Das Abschlußkonzert war also wieder WEIT WEG von mir, da-, wo ich DOCH SO NAHE dran war.

VII.  Leider muß ich sagen, daß mir die Thomaner der H-Moll-Messe trotz ganz guter digitaler Tonqualität nicht zugesagt haben. Warum? Da war keine Spannung und Dynamik in  diesen herrlichen Stimmen (GOLDKEHLCHEN nennen die Leipziger ihre Thomaner. Und hier muß ich dann doch noch ein Kompliment an Sir Gardiner’s Interpretation der beiden anderen Bach-Oratorien (Ostern+Pfingsten) vom 22.6. loswerden. Diese Dynamik und das Aufrechthalten des Spannungsbogens innerhalb der Werke war schon unübertroffen. Diese Trompeten. Auch die Solisten, wie sie aus dem Chorraum der Nikolaikirche zu ihrem Vortrag gerafft und konzentriert neben den Dirigenten traten, ließen unerhörten Ernst spüren. Im Chor selbst fand ich, wie schon öfters festgestellt, eine unmögliche Dominanz OPERNHAFTER und dazu noch ‘knödelnder’ Männerstimmen (so auch Rezenzion in der LVZ), die mich daran denken ließ, daß Bach doch keine Opern aufführen wollte. Meiner Meinung sollten auch heute sich Interpreten an diese Sicht halten.

Abschlusskonzert mit dem Thomanerchor Foto: Gert Mothes

                             Abschlusskonzert mit dem Thomanerchor Foto: Gert Mothes

Einige Blog-Mitglieder konnten sich vor und nach der Nikolaikirche noch mitreinander austauschen. Allen EUCH einen HERZLICHEN Gruß. Jetzt schauen wir uns leider nur noch ‘digital’ an. Aber vielleicht kommen wir mal wieder zusammen.

P.S. Wie alle bestimmt wissen, traten 2 Thomaner nach den Begrüßungsreden der Eröffnung vor den Leipziger OB und hielten eine wohlgesetzte Dankesrede, die aber dann in PROTEST umschlug:   ‘Wir haben gelernt, daß Politiker ihr Wort nicht zu halten brauchen’. Als der OB zum ‘Schulstreit’ nochmal Stellung nahm, gab es Buhrufe und Pfiffe in der Thomaskirche. Ich hielt den Atem an!

Ich kann nur hoffen, dass alle Beteiligten (Stadtrat, OB, Schulträger, Pfarrer, Schüler) zusammen einen für die Thomas-Grundschule guten Weg finden.

Mit herzlichem Gruß 

Wolfgang

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Video – Link:  

Die Aufzeichnung des Abschlusskonzertes können Sie hier noch einmal ansehen.

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Herzlichen Glückwunsch nach London der großartige Mensch und Bach-Interpret J.E. Gardiner begeht seinen 70. Geburtstag

Liebe Bach-Freunde(innen)

Sir John Eliot Gardiner im Spiegelsaal Schloss Köthen (Germany) beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008

     Sir John Eliot Gardiner im Spiegelsaal Schloss Köthen (Germany) beim Köthener Bachfest 2008 am 5.9.2008

Ein großartiger Mensch und beliebter Bach-Interpret:

Sir John Eliot Gardiner

begeht heute seinen 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch nach London und ich wünsche ihm weiterhin alles Gute für seine weiteren Lebensjahre und eine großartige Schaffenskraft für die Zukunft. Möge er uns noch lange mit großartigen Interpretationen begeistern und beglücken.

Unübertroffen ist sein vor 49 Jahren gegründeter “The Monteverdi Choir zu benennen, die in 2014 ihr 50. Jubiläum begehen werden. Zwei großartige, von Sir Gardiner gegründete Orchester – “The Baroque Soloists und “Orchestre Révolutionnaire et Romantique ergeben den Stellenwert der Einmaligkeit und werden mit weiteren bewundernswerten Einspielungen die Öffentlichkeit zu überraschen wissen..!!

– Soli Deo Gloria –

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Video:

BBC Proms 2010 J.S. Bach – Bach Day 6 – Brandenburg Concerto No. 2
Sir John Eliot Gardiner, EBS.

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International und National – Artikel über den britischen Dirigenten John Eliot Gardiner, er feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag

Liebe Gardiner-Freunde(innen) !

Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner - Fotorechte:. Chris Christodoulou

                        Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner – (Fotorechte:. Chris Christodoulou)

In allen Gazetten – ob National oder International – wird der großartige englische Dirigent

Sir John Eliot Gardiner

vorab gewürdigt. Radio-Sendungen und Video-Clips zeugen davon.

Am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag.

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Presseartikel aus Deutschland

Die WAZ schreibt:

Es war typisch für John Eliot Gardiner, seinen 70. Geburtstag offiziell mit einem “Bach-Marathon” zu feiern. Das Publikum konnte während des neunstündigen Konzerts in der Royal Albert Hall in London die Osterkantate “Christ lag in Todesbanden” mitsingen. “Bach war immer Teil meines Lebens”, sagte Gardiner bei der Vorstellung am Ostermontag. Seinen Geburtstag am 20. April feiert er privat mit einem großen Fest. “Ich freue mich riesig auf diese Party, sie fällt auf einen freien Tag, ich habe in den letzten Wochen, Monaten, Jahren pausenlos gearbeitet”, sagte der Dirigent…..

Zum ganzen Artikel der WAZ  >> h i e r  <<

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ZEIT ONLINE

Im Weinberg des Meisters

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer.

Zum ganzen Artikel von ZEIT ONLINE   >> h i e r  <<

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Internationale Zeitungen

Als Kind sah John Eliot Gardiner Johann Sebastian Bach jeden Tag. Er würde ihn auf seinem Weg passieren in den Speisesaal, wo er Bach Motetten sang mit seinen Eltern und Geschwistern nach den Mahlzeiten. Er würde aufblicken bei Bach, der Rückkehr von seiner Mutter begleitet in einer Arie aus einer Kantate, in der er die obligate Violine spielte. Das Porträt des rötlichen Gesicht und Bach im Jahre 1748 gemalt von Elias Gottlob Haussmann hing über der Treppe des Hauses der Familie in Dorset, England, ausgeliehen von seinem Besitzer, ein deutscher Musiker, der mit Gardiners Vater befreundet war und in der Zwischenkriegszeit hatte er sich dann in einem nahe gelegenen Dorf niedergelassen.

Zum ganzen Artikel The New York Times   >> h i e r  <<

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The Guardian

über den Bach-Marathon:

John Eliot Gardiner’s devotion to the music of Johann Sebastian Bach has been extraordinary; Easter Monday’s lengthy Bach Marathon was partly devised to mark the conductor’s 70th birthday later this month. The whole event lasted close to nine hours, with three concerts, live discussions, appearances by leading instrumentalists in major solo works, and a couple of half-hour breaks.

Zum ganzen Artikel The Guardian  >> h i e r  <<

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TimeOut London

Dirigent Sir John Eliot Gardiner Interview

If there is a single composer who, by consensus among musicians, sits above all the others, it is Johann Sebastian Bach. The German Baroque master whose life spanned the second half of that era (1685-1750) had a brilliant musical min. Working quietly and underappreciated in his role as Kapellmeister (church choirmaster) in Leipzig, he produced over a thousand works in almost every genre except opera – music that is exquisite and profound in its simplicity, complexity and clarity of import.

Zum ganzen Artikel TimeOut   >> h i e r  <<

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Classic FM

Ein Video-Interview in Englisch:

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In his 70th birthday year, John Eliot Gardiner shows absolutely no signs of slowing down his activity. Classic FM’s David Mellor manages to contain his boundless enthusiasm for the recordings of the great conductor for long enough to enjoy a fantastic interview with him. The two discuss the various exciting projects Gardiner has in store for his 70th year, as well as what the future may hold.

Zur Webseite von Classic FM    >> h i e r  <<

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bachtrack 

Sir John Eliot Gardiner blows Paris audience away at Salle Pleyel

Writing a positive review is not an easy task. When confronted with something lacking error, a review can go one of two ways: a brief and simple praise of all involved and a summary of the evening, or an over-the-top full-blown confession of awe and admiration. Spoiler alert: this review is the latter. To be lost for words is traditionally taken as a positive sign; yet when one’s duty is to summarise the event that knocked you for six, this lack of words proves rather problematic. Nonetheless, here goes…

Zum ganzen Artikel von bachtrack   >> h i e r  <<

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Radio-Sendungen National und International

Hier verweise ich auf den Beitrag von Barbara der nachstehend aufgerufen werden kann.

Link: 

https://meinhardo.wordpress.com/2013/04/14/radiotipp-15-21-april-2013-happy-birthday-john-eliot-gardiner-und-thuringer-bachwochen/

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BBC – Radio 3

Hier sind die Sendungen vom “Bach-Marathon aus der Royal Albert Hall” weiterhin zu hören.

Link: 

http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4/clips

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Video: YouTube

BBC Bach: A Passionate Life.

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‘Bach Tour’ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
First broadcast: 30 Mar 2013.

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Link für die Play-List:

http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls&feature=share&list=PLkAbsJTXicUsf97fpnQeXYJhDcxS8i6cs

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Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Video ansehen.

Herzliche Grüße

Volker

 

Label monteverdi.co.uk veröffentlicht eine weitere CD – SDG 185 Vol. 18 aus der Serie: “Bach Cantata Pilgrimage 2000”

Vom Label: Monteverdi.co.uk ist eine neue CD – SDG 185 Vol. 28 – aus der Serie:

“Bach Cantata Pilgrimage”

veröffentlicht worden.

Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

I                   Cover: CD-SDG 185 Vol. 28

BACH-KANTATEN

VOL 28 – SDG 185

Inhalt: BWV 11 – BWV 37 – BWV 43 –

BWV 128 – für Christi Himmelfahrt

Ausführende:
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Aufgenommen in der City of London im Jahr 2012, bietet dieses Album die fehlende Kantaten
aus der Bach Cantata Pilgrimage. Die Himmelfahrts-Kantaten waren die einzigen, die im Jahr
2000 aufgrund von Lärmproblemen nicht aufgenommen werden konnten. Sie wurden live in
St Giles Cripplegate, London in zwei Konzerten aufgezeichnet.  Diese CD-Veröffentlichung bietet
die sogenannte ‘Ascension Kantaten‘.
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Für eine CD – Bestellung   >>  h i e r  <<   
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Ein Booklet der CD als PDF kann  >>  h i e r  <<  heruntergeladen werden..!!
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Grüße
Volker