Archiv der Kategorie: Sonstige Konzert-Termine

J. S. Bach Weihnachtsoratorium Kantaten 1 – 6 in der gekürzten Fassung von Chr. G. Amrhein und Martin Ehlbeck in der Herrenhäuser Kirche

Herrenhäuser Kirche Hannover

Herrenhäuser Kirche Hannover

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium Kantaten 1 – 6 

Herrenhäuser Kirche, Hannover

in der gekürzten Fassung von Chr. G. Amrhein und Martin Ehlbeck

Der Vorverkauf für unser nächstes Konzert beginnt. Sie erinnern sich vielleicht an die szenischen Aufführungen von Bachs Weihnachtsoratorium in der Herrenhäuser Kirche vor einem Jahr. Traditionell werden diesmal aber Solisten, Chor und Orchester unter der bewährten Leitung von Martin Ehlbeck wieder von der Altarseite aus musizieren. Bei den Opernaufführungen waren die Zuschauer um eine Bühne herum unter einem riesigen Weihnachtsstern versammelt, der in den Kronleuchter eingebaut war. Bei der konzertanten Darbietung ist allerdings neu, dass das Werk in der originalen sechs-teiligen gekürzten Opernfassung erklingt. Kundige können beim Mitverfolgen der Texte im Programmheft die vergangenen Erlebnisse vor dem inneren Auge Revue passieren lassen.

Samstag, 14. Dezember 2013, 19 Uhr
Sonntag,  15. Dezember 2013, 18 Uhr

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium
Kantaten 1 – 6 in der gekürzten Fassung von Chr. G. Amrhein und Martin Ehlbeck

Friederike Weritz, Sopran
Kerstin Stöker, Alt
Edward Mout, Tenor
Daniel Schäfer, Bass

Kantorei Herrenhausen
Orchester der Herrenhäuser Kirche

Leitung: Martin Ehlbeck

Kartenpreise:
Mittelschiff   18 €, nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff   15 €, unnummerierte Platze, 3 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore        12 €, unnummerierte Plätze, 3 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
zuzüglich 1€ Versandkosten

Der Kartenvorverkauf über das Internet erfolgt gegen Vorkasse. Sie erhalten nach der Bestellung innerhalb von ein bis zwei Tagen eine E-Mail mit der Kontoverbindung. Nach Eingang des Geldes werden Ihnen die Karten umgehend zugeschickt.

Online-Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

All diese Informationen finden Sie auch auf der bekannten Seite.

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/online.htm

Hier sind auch zeitnah aktualisierte Sitzpläne zum Auswählen der gewünschten Plätze hinterlegt.

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Bach einmal anders empfinden – meine Eindrücke vom Weihnachtsoratorium von J.S. Bach als biblische Oper in der Herrenhäuser Kirche am 9.12.2012

Das Weihnachtsoratorium BWV 248 von J.S. Bach als biblische Oper in Hannover-Herrenhausen.

In der Einleitung wurde dazu folgender Text von der „Kantorei Herrenhausen“ veröffentlicht:

In diesem Jahr kommt Bachs musikalische Weihnachtshistorie zur Aufführung. Zwar ist es sein wohl am häufigsten aufgeführtes Oratorium. Trotzdem ist es in seiner Gesamtheit am wenigsten bekannt: Zum Jauchzen und Frohlocken der Hirten und Engel über die Geburt Jesu.

In den ersten drei Kantaten gehören nämlich auch die Bedrohungen durch König Herodes, dem „Prototyp des allgegenwärtigen Bösen“(Günter Jena) in den letzten drei Kantaten.

Gut und Böse gehören zum Gesamtkonzept des „Weihnachtsoratoriums“.

So sollen sich also die vertrauten Ereignisse um Christi Geburt herum mitten zwischen den zuschauenden Menschen unter dem eindrucksvollen

Herrenhäuser Kronleuchter (der das himmlische Jerusalem symbolisiert)

Weihnachtsstern als himmlisches Jerusalem Foto ©Marcel DomeierWeihnachtsstern als himmlisches Jerusalem Foto ©Marcel Domeier

          Weihnachtsstern als himmlisches Jerusalem Foto ©Marcel Domeier

im Kirchenraum abspielen. Zu diesem Zweck wird eigens eine Bühne errichtet, die von den Kirchenbänken eingerahmt ist. Eine scheinbar altbekannte Geschichte kann so neu angeschaut werden. Aber genau das ist der Inhalt des Weihnachtsoratoriums: durch Jesus Beistand kann der Mensch den im Schlussritornell beschworenen Anfechtungen durch Tod. Teufel, Sünde und Hölle widerstehen. Die tiefen Zusammenhänge in Bachs Weihnachtsoratorium werden zu einem eindrücklichen, Herz, Ohr und Auge bewegenden Ereignis für Besucher aller Altersschichten.

Eine mitreißende Atmosphäre

Die Herrenhäuser Kirche ist ein optimaler Raum für das szenische Oratorium. Das himmlische Jerusalem auf dem Radleuchter in der Mitte wird hier zum Weihnachtsstern und spielte eine nicht unwichtige Nebenrolle. Darunter steht eine quadratische mehrstufige Bühne in der Mitte der Kirche, die Bänke sind im Karree rundherum aufgestellt. Die Akteure, Solisten wie Choristen wissen, dass sie zu allen Seiten agieren müssen. Für die Zuschauer ergibt sich dadurch und durch den engen Kontakt zu den Sängern das Gefühl, mittendrin zu stehen, geradezu Teil des Chores zu werden. Das verstärkt bei vielen den Wunsch mitzusingen.

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Schon beim Betreten des Kirchenraumes waren in der Dunkelheit grimmig aussehende Mitwirkende auf der Bühne, die in der Mitte des Kirchenschiffes aufgebaut war, zu erkennen, die den angekündigten „Prototyp des allgegenwärtige Bösen“ erahnen ließen.

Mit Jubelfanfaren begann die Weihnachtsoper mit dem allseits bekannten Text „Jauchzet frohlocket.“ Weiß gekleidete Jungchoristinnen und ein Teil des Kirchenchores betraten singend die Vorfläche und die Hauptbühne unter dem imposanten Herrenhäuser Kronleuchter (der das himmlische Jerusalem symbolisiert).

Schunkelnd, swingend und aufmunternde Blicke an die Besucher gerichtet, erklang der beliebte Eingangschor richtungsweisend auf das kommende Geschehen. Da war pure Freude zu verspüren und ergriff die Herzen der Besucher. Das war ein gelungener Einstand der Weihnachtsoper. Es ist bekannt, dass Bach’s Werke sehr tänzerisch ausgelegt werden können und das  wurde von den Protagonisten reichlich und überzeugend genutzt. Es ist die Einmaligkeit von Bach’scher Musik dass sie in unterschiedlichen Facetten zu Gehör gebracht werden kann.

Aufgrund ihrer Erkrankung konnte die Altistin Julia Harberg (als Maria) ihre Textpassagen nur sprechen und wurde auf der Orgelempore von einer Ersatz-Altistin gesanglich vertreten. Ebenso hatte der Tenor Markus  Gruber als Evangelist mit einer Erkältung zu kämpfen und sang seinen Part mustergültig bis zum Ende durch. Friederike Weritz (Sopran) als Engel war ein Genuss ihr zuzuhören die stimmlichen Qualitäten sind bewundernswert.

Dietmar Sander (Bariton), in seiner Doppelrolle als Joseph und später als König Herodes konnte nicht nur gesanglich sondern auch durch seine schauspielerischen Leistung voll überzeugen.

Überwältigend waren die vorgetragenen Choräle. Raumfüllend erklangen sie aus der Mitte der Kirche und von den Emporen die prägend durch die jungen Stimmen eine Unterstützung erfuhren. Das war ein Genieeinfall des Regisseurs „Christoph Amrhein“ ein Hochgenuss für den Hörer.

Etwas störend waren die lauten Geräusche durch trampelnde Schritte, stampfende Füße und Bewegungen der Mitwirkenden bei den wunderschönen Arien. Hier hätte ich gerne die Musik und den Gesang mehr im Vordergrund gestellt gewusst.

Eine bewegende Szene Jesus von der Geburt i´bis nach Golgatha zum Kreuz.. Herrenhäuser Kirche WO-Oper

Eine bewegende Szene Jesus von der Geburt i´bis nach Golgatha zum Kreuz.. Herrenhäuser Kirche WO-Oper

Im Schlussritornell gab es eine sehr bewegende Szene wo die  Verbindung von der Bühne (Kronleuchter „Das himmlische Jerusalem“) mit einem Seidentuch bis hin zum Kreuz im Altarraum gezogen wurde. Das war eine sehr gelungene Symbolik von der Geburt Jesu bis zu seinem Tode am Kreuz, die eine überzeugende Aussagekraft besitzt und den Besucher zutiefst berührte.

Ein überwältigender Schlussapplaus dankte den Mitwirkenden für eine gekonnte und künstlerisch wertvolle Wiedergabe des Weihnachtsoratoriums als eine biblische Oper von J.S. Bach.

Was bleibt als Fazit?

Ein ungewöhnliches Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, dass ich in dieser Form noch nicht erlebt habe. Die störenden Momente als Oper hatte ich bereits angemerkt. Von dem Besucher wird viel Verständnis für diese Aufführungsform abverlangt. Aber, es lohnt sich, diese Aufführungspraxis einmal hautnah miterleben zu können und sollte von allen Konzertbesuchern  wahrgenommen werden.

Die Regieeinfälle mit ihrer Aussagekraft: „Gut und Böse“ gelang sehr überzeugend in Verbindung mit der Bach’schen Musik und ist ein Pluspunkt als Weihnachtsoratorium-Oper. Trotz dieser Vorzüge hinterfrage ich: Ist es eine neue Form der jetzigen Zeit, die heraufbeschworen wird? Sollen dadurch jüngere und weitere Besucher angesprochen werden und die Kirchenmusik eine Neubelebung erfahren, dann würden beide Aufführungsformen als eine gleichberechtigte Interpretation zum Ziele führen.

Ich bin der Meinung, dass eine konzertante Aufführung dem Besucher textlich, musikalisch, sowie an geistlichen Inhalt einiges mehr anzubieten hat. J. S. Bach hat dieses Oratorium als ein geistliches Werk geschaffen und würde aus dem vorgenannten Grund diese Aufführungsform weiterhin vorziehen.

Als Oper hat das Weihnachtsoratorium durchaus seine Berechtigung wenn es in einer so großartigen Qualität dargeboten wird, wie es von der Herrenhauser Kantorei verwirklicht wurde. Mit einer großartigen Regie und fantastischen Mitwirkenden gelang das sehr überzeugend und machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Anschließend Foto-Impressionen von der Weihnachtsoper in der Herrenhäuser Kirche.

Zum Foto-Album in das erste Foto klicken..!!

Herzliche Grüße

Volker

Mitsänger/innen für eine offene Singwoche in Kloster Drübeck (Harz) im Juni 2013 gesucht

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Kloster Drübeck (Harz)

Kloster Drübeck (Harz)

Liebe Vokalsänger/innen !

Gerne gebe ich für einen lieben Freund diese Meldung weiter und hoffe, dass sich Mitsänger/innen für diese „Offene Singwoche“ in Kloster Drübeck im Harz, angesprochen fühlen.

Die Einladung lautet wie folgt:

W E R   h a t  L U S T  ?  –

O f f e n e   S i n g w o c h e  in Kloster Drübeck (Harz)

Unser Freund Hans-Dieter Karras (Kantor an der Klosterkirche Riddagshausen bei Braunschweig) und ich planen eine offene Singewoche in der Zeit

vom 07. bis 14. Juni 2013 im Kloster Drübeck/Harz.

Wir wollen gemeinsam singen, Gemeinschaft pflegen und natürlich auch einige Schönheiten des Harzes kennenlernen (Fahrt mit der Brockenbahn, das historische Wernigerode, die Weltkulturerbe Stadt Quedlinburg u.ä.).

Erarbeitet wird von uns gemeinsam ein Chorprogramm mit Motetten von Bach und Zeitgenossen, Schütz, Brahms, Mendelssohn und Karras. Dieses wollen wir gegen Ende unserer Singewoche in zwei Konzerten im Kloster Drübeck und im Kloster Riddagshausen aufführen.Hierzu laden wir alle interessierten Sängerinnen und Sänger sehr herzlich ein und würden uns freuen, wenn Ihr an diesem Gemeinschaftserlebnis teilnehmt. Gerne auch aus dem Ausland.
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Natürlich ist das auch mit Kosten verbunden, aber es soll ja nicht nur eine Arbeits-, sondern auch ein wenig eine Urlaubswoche sein.Die Übernachtungskosten betragen pro Nacht und Person:
– im Doppelzimmer 30,00 €
– im Einzelzimmer 44,50 €
– Frühstück 5,50 €
Das Mittagsbüffet mit vegetarischem Anteil kostet 12,00 €, das Abendessen 8,50 €.
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Ich gebe hier die Internetadresse des Klosters an, hier kann sich jeder selbst einen Überblick über diese wundervolle Stätte verschaffen. Unterbringung, Betreuung, Essen und Probenbedingungen sowie die Gesamtatmosphäre des Klosters sind auf einem sehr hohen Niveau:
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Die Noten für das Programm werden rechtzeitig ausgegeben und wir gehen davon aus, dass Ihr alle die meisten der Motetten in eurem Repertoire habt. Trotzdem bitten wir um intensive häusliche Vorbereitung, da wir in den wenigen Tagen im Kloster nur an der Stimmenzusammenführung, am Klang und der Interpretation arbeiten müssen. Jeder sollte also bei Anreise bereits seinen Part beherrschen!
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Anmeldungen mit Angabe der Stimme erbitte ich bis spätestens 15. 11. 2012 – ACHTUNG neue Fristverlängerung..!!
(Die Anmeldefrist wurde bis 25.11.2012 verlängert..!! mit Stand: 29.10.2012)

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per Mail an:
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oder
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Telefon: 07553 / 6 04 61
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Soweit der Aufruf vom Veranstalter Lutz Schäfer aus Salem am Bodensee.
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Viele Mitwirkende an der Veranstaltung „Workshops Bach-Kantaten“ im Januar 2012 in Höxter / Weser werden sich sicherlich angesprochen fühlen.
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Wünsche allen einen schönen Sonntag.
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Herzliche Grüße
Volker

Das Weihnachtsoratorium als biblische Oper in Hannover-Herrenhausen

Volker hatte dieses Projekt schon kurz erwähnt, ich möchte es gern ausführlicher vorstellen.

In Hannovers Herrenhäuser Kirche werden seit etlichen Jahren neben den Kirchenkonzerten bedeutende Oratorienwerke auch als geistliche Opern aufgeführt.

Nach der „Matthäuspassion“ von J.S. Bach, G.F. Händels „Belsazar“ fand zuletzt 2009 eine viel beachtete musik-theatralische Gestaltung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms statt. In diesem Jahr kommt Bachs musikalische Weihnachtshistorie zur Aufführung. Zwar ist es sein wohl am häufigsten aufgeführtes Oratorium. Trotzdem ist es in seiner Gesamtheit am wenigsten bekannt: Zum Jauchzen und Frohlocken der Hirten und Engel über die Geburt Jesu in den ersten drei Kantaten gehören nämlich auch die Bedrohungen durch König Herodes, dem „Prototyp des allgegenwärtigen Bösen“(Günter Jena) in den letzten drei Kantaten.

Herodes, der die Kinder von Bethlehem in seine Gewalt gebracht hat, im Kampf mit dem Engel- Probenfoto: Kevin Driver

Herodes im Kampf mit dem Engel, Probenfoto: Kevin Driver

Gut und Böse gehören zum Gesamtkonzept des „Weihnachtsoratoriums“. So sollen sich also die vertrauten Ereignisse um Christi Geburt herum mitten zwischen den zuschauenden Menschen unter dem eindrucksvollen Herrenhäuser Kronleuchter (der das himmlische Jerusalem symbolisiert) im Kirchenraum abspielen. Zu diesem Zweck wird eigens eine Bühne errichtet, die von den Kirchenbänken eingerahmt ist.Eine scheinbar altbekannte Geschichte kann so neu angeschaut werden. Die tiefen Zusammenhänge in Bachs Weihnachtsoratorium werden zu einem eindrücklichen, Herz, Ohr und Auge bewegenden Ereignis für Besucher aller Altersschichten.

Musizieren werden Friederike Weritz, Juliane Harberg, Markus Gruber, Dietmar Sander, die Kantorei Herrenhausen, der Nachwuchschor des Mädchenchor Hannover, der Jugendchor Letter und das Orchester der Herrenhäuser Kirche unter der bewährten musikalischen Leitung von Martin Ehlbeck. Inszeniert wird das Werk wie bei den vorangegangenen Projekten von dem Regisseur Christoph. G. Amrhein.

Sonntag,   2. Dezember 2012, 19 Uhr
Samstag,   8. Dezember 2012, 19 Uhr
Sonntag,    9. Dezember 2012, 18 Uhr
Samstag, 15. Dezember 2012, 19 Uhr
Sonntag,  16. Dezember 2012, 18 Uhr

Diese Aufführungen sind eingebettet in ein Rahmenprogramm mit themenbezogenen Gottesdiensten, einer Einführungsveranstaltung sowie einem Vortrag von Günter Jena, des ausgewiesenen Bachexperten und langjährigen Kirchenmusikdirektors an der St. Michaeliskirche in Hamburg.

Weitere Informationen zu diesem Projekt sind auf einer eigenen Website zu finden:

www.weihnachtsoratorium-oper.de

Der Kartenvorverkauf hat begonnen:

www.weihnachtsoratorium-oper.de/karten.htm

Ein Sommernachtstraum „Blicke nicht zurück“ am 23.Juni 2012 in der Philharmonie Essen

Mann, mann, mann, geht´s noch besser? Vorgestern habe ich den „Sommernachtstraum“ in der Essener Philharmonie besucht, mit dem für mich ein fulminanter Höhepunkt die diesjährige Spielzeit beendet hat. Das Ganze stand unter dem Motto „Blicke nicht zurück“ und verknüpfte in einem Großprojekt Musik-Theater-Tanz miteinander. Zentraler Ausgangspunkt für die übergreifende Verquickung ist die konzertante Oper „L´Orfeo“ von Claudio Monteverdi unter Thomas Hengelbrock und seinem Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble. Angeregt von diesem Projekt, hat Literatur Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek den 2. Programmpunkt des Abends mit der Uraufführung „Schatten“ dazu beigesteuert. Der Monolog der modernen Euridyke, vorgetragen von der Schauspielerin Johanna Wokalek (das ist die Darstellerin der „Päpstin“). Nummer 3 im Bunde gestaltete das Aalto-Ballet mit einem Ballet von Patrick Delcroix: „Cherché, trouvé, perdu“ zu der Musik von Arvo Pärt im Stadtgarten auf einer eigens installierten Bühne im Stadtgarten hinter der Philharmonie. Von der Struktur erinnerte es mich ein bisschen an Bayreuth (Idee von T. Hengelbrock?), wo es ja auch immer zwischen den Akten 2 große Pausen gibt, für kulinarische sowie geistige Regeneration.

L´Orfeo-Favola in musica / Claudio Monteverdi (1567-1643)

Nicolay Borchev-Orfeo, Anna Bonitatibus-Messaggera+Proserpina, Johannette Zomer-La Musica, Anna Stéfany, Speranza, Guido Loconsolo-Plutone, Miljenko Turk-Apollo, Merek Rzepka-Caronte, Tanya Aspelmeier-Ninfa

Balthasar-Neumann-Chor / Ensemble – Thomas Hengelbrock, musikalische Leitung

Die Solisten

Die Solisten

Monteverdi´s „L´Orfeo“ gilt als die erste richtige Oper eines entstehenden Genres, das die Handlung mit Musik und allen Sinnen erlebbar macht (Na gut, anpacken ist nicht erlaubt). Die Uraufführung fand 1607 statt. Wer aber nun fragt, „was soll der verstaubte Kram?“, wird eines besseren belehrt. Die Götter sind natürlich auch nur menschlich und Monteverdi charakterisiert sie als solche mit großem Einfühlungsvermögen. Und diese Typen haben sich auch in 400 Jahren nicht geändert. Sie haben heute warscheinlich nur andere Namen. Auch die Aufführung ist nicht so wirklich konzertant, aber dazu später.

Die Toccata und auch den Prolog der Musica (phantastisch nuanciert gestaltet von J. Zomer), erledigt das Orchester noch alleine, dann stürmt die ausgelassene Hochzeitsgesellschaft-kostümiert und festlich – mit Hengelbrock als einer von ihnen auf die Bühne. Er dirigiert die Derwische vom Boden, kniend und mitsingend. Das ist der grandiose Auftakt für die Hochzeitsfeierlichkeiten. Orpheus und Euridike lassen sich feiern, nach vielen tragischen Erfahrungen ist er im Olymp der Glückseligkeit angekommen. Nicolay Borchev ist ein Spitzen-Orpheus, mit enormem Volumen in den tiefen Lagen. Die Stimmlage des Bariton war damals noch nicht bekannt und ein Tenor nach heutigen Maßstäben in Siegfried-Manier gab es nicht.

Eine Nymphe bringt jedoch in einem ergreifenden Vortrag die Nachricht von Euridikes Tod (Schlangenbiss), Anna Bonitatibus die für mich mit Borchev die herausragendste Solistin. Wie so oft im Leben, auch Glück ist ein flüchtiger Schatten. Er beschliesst ins Reich des Todes herabzusteigen, die Hoffnung-la Speranza, begleitet ihn, muss ihn aber am Eingang verlassen. Der Fährmann läßt ihn natürlich nicht übersetzen, da kein Lebender übersetzen darf. Monteverdi untermalt den Fährmann-Gesang des Caronte (erinnert mich irgendwie mit Hut, Mantel und Stab an Wotan) mit -kenne mich mit der Orgelregistrierung nicht aus- einem Gemshorn!? Wirkt auf jeden Fall gespenstisch. Caronte hat zwar Mitleid, kann aber nicht die Gesetze brechen. Orpheus, der wilde Tiere zähmte und Steine zum Erweichen brachte, will auch das Herz von Caronte erweichen, das passiert nicht, aber der schaurige Wächter ist eingeschlafen! Orpheus setzt über. An dieser Stelle sei lobend die Bläser-Combo erwähnt, die einen nicht unerheblich Part für den festlich, düsteren Einschlag zu erledigen hat.

Die Solisten, Chor, Ensemble und Dirigent

Die Solisten, Chor, Ensemble und Dirigent

Proserpine hat es Orpheus´Leidenschaft angetan, sie überredet ihren Gatten Pluto (Pluto hat eine supergeile Stimme, aber er läßt heute abend nicht alles raus, was er drauf hat!), den sie becirct, Orpheus seine Geliebte wiederzugeben, er stimmt zu (hochbrisante Erotik an dieser Stelle!), aber er darf sich nicht umsehen, total happy über den Rückgewinn seiner Braut, preist Orpheus seine Leier, die ihm mal wieder Glück gebracht hat und träumt schon davon, was ihn abends bei seiner Braut so alles erwartet. Dann fassen ihn Zweifel, vielleicht folgt sie ihm ja gar nicht? Plötzlich leitet ihn seine Leidenschaft und- oh shit!!!- er dreht sich um! Euridike muss im Hades verbleiben. Welche Dramatik! Orpheus beklagt sein Schicksal und im Moment höchster Not greift sein Vater Apollo wie Deus ex machina ein und erhebt ihn in den Himmel, wo er Euridike als Gestirn wiederfindet. Schade, leider kein Happy End, aber der ungestüme Chor preist triumphal Orpheus „Himmelfahrt“.

Die mitreissende Qualität, die irre Dynamik der Chöre, das überragende Solisten-Ensemble und Hengelbrocks gänzlich durchgelüftete Version waren unbeschreiblich. Das Publikum ist mit mir d´accord. Ich würde die Oper eher als semi-szenisch bezeichnen. Die Truppe konnte in ihrer schauspielerischen Leistung und ihren alltagstauglichen Kostümen jeder modernen Inszenierung standhalten. Auch für jeden ungeübten Opernhörer ist die Oper geeignet, durch die vielen Wiederholungen der Chöre, Toccaten und anderer Melodien ist ein Eingewöhnungseffekt garantiert, das Italienisch zu verstehen ist trotz der Übertitel fast überflüssig, die Musik spricht eine deutliche Sprache. Ich bin total gespannt auf Hengelbrocks konzertante Parsifal-Aufführung in 2013 nach dieser absoluten Glanzleistung.

während der Pause am RWE Pavillion

während der Pause am RWE Pavillion

So, jetzt erst mal runterkommen mit einem Gläschen Sekt. Der Wettergott hat ein Einsehen, man kann vom RWE Pavillion auf die Terrasse des Stadtgartens. Dann gehts zum 2. Teil.

Elfriede Jelinek (*1946) – „Schatten (Eurydike sagt)“Strichfassung Johanna Wokalek-Szenische Realisierung: Peter Schmidt, Film: Jan Kerhart

Wokalek auf einem Haufen Klamotten sitzend, dessen Farben grau, schwarz, weiss und besonders rot dominieren, im Hintergrund eine Leinwand mit grauen, wechselnden Bildern.

Jelinek beleuchtet die Gedanken einer modernen Eurydike, die sich eine Parallelwelt zur Realität aufbaut und sich in einen Konsumwahn flüchtet.Der Kaufrausch wird zur Ersatzbefriedigung, die ihre Inspirationen aufsaugen. Ihr eigenes Selbst, ihre eigene Kreativität verkrüppeln im Schatten des „Sängers“, sie wird selbst der Schatten. Es behandelt den Zeitraum vom Schlangenbiss bis zum Tod, Resümee eines Selbstverlustes, sie vergleicht sich mit Handyphotos, was schattenhaft ist, wird verworfen. Eine Parabel auf den Verlust der Tiefgründigkeit und der Nachdenklichkeit in unserer Zeit. Als Frau eines Künstlers hat man -das ist meine Beobachtung- ein Leben, das man in den Dienst des Künstlers stellt oder daran zugrunde geht.

Die Schauspielerin Johanna Wokalek bietet einen beeindruckenden Auftritt, diese charismatische Stimme, die den Text verstärkenden Bewegungen. Jelineks Werk war ein gelungener Gegenpol für die unemazipierte Eurydike bei Monteverdi. Das hat nachdenklich gemacht.

Dann wieder Pause. Es ist dunkel geworden.

Toller Schlussakzent ist das nachfolgende Ballet, das im Stadtgarten stattfindet.

Cherché, trouvé, perdu von Patrick Delcroix greift das vorher gesehene mit der Musik von Arvo Pärt ( Fratres+Ludus aus „Tabula Rasa“ übrigens auch überraschend tolle, neue Musik) noch einmal auf und verknüpft es mit einer weiteren Variante-dem Tanz. Wenn ich auch sonst mit Tanz nicht viel am Hut habe, ist es hier ganz einfach verständlich. Dazu siehts noch ästhetisch total klasse aus. Sein Sujet ist jedoch nicht das schicksalhafte Getrenntwerden, sondern die Trennung und das Wiederfinden aus freier Entscheidung.

Ballet auf der Bühne im Stadtgarten

Ballet auf der Bühne im Stadtgarten

Ein Riesen-Lob an dieser Stelle geht an die Intendanz der Philharmonie Essen, Hr. Dr. Johannes Bultmann+Team und seine Vorstellung, wie man Musik leben, erhalten und geistig aufbereiten muss. Nicht nur, dass ich in dieser Saison bestimmt einige der besten Konzerte überhaupt gehört habe, da kommt auch rüber, dass sich da jemand Gedanken macht, dass die Musik nicht isoliert stehen darf, sondern dass sie Zuflüsse aus allen geistigen Bereichen bekommt, die das Werk bereichern, es transparenter machen, oder den Transfer ins Jetzt vereinfachen. Dann kann sie „welthellsichtig“* machen. Das ist sicherlich mit diesem Gesamtkunstwerk gelungen. Ich freue mich auf die nächste Spielzeit. Es verspricht wieder spannend zu werden. Ich muss nicht nach Berlin, Hamburg oder München fahren. Essen hat alles.

Gruß in die weite Welt, und immer schön nach vorne schauen CvF

*Richard Wagner-Parsifal /2. Akt

Konzert-Termine für März-April 2012 – „Passions-Musik“ – „Oratorien“ – „Matthäus- u. Johannes-Passion“ von J. S. Bach

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Liebe Bachfreunde(innen) !

J.S. Bach Klavierauszug Matthäus-Passion

Aktualisierte Angaben für Konzertbesucher von Passionsmusik, wie bereits in den vergangenen Jahren – möchte ich auf Konzert-Termine aufmerksam machen, die Passions-Musik – Oratorien und die Matthäus- und Johannes-Passion von J.S. Bach im März bis April 2012 – enthalten.

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Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

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Auf  YouTube ist die

Matthäus- und Johannes-Passion BWV 244 und

BWV 245 als Einspielung einsehbar.

Videos als Playlist:

Link:  http://www.youtube.com/playlist?list=PLkAbsJTXicUtTuPfaY2mRhETqg7nDaRVK

Videos sofort einsehbar:

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J.S. Bach

Bach-Konzert-Termine „international“

Link: http://www.bachtrack.com/find-a-concert/what/startrow=200;composer=7-bach-j-s-

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Die nachstehenden Konzert-Termine mit Passionsmusik für Deutschland können auf folgender Webseite von Ticket-Online entnommen werden eine Online-Kartenbestellung ist dort ebenfalls möglich.

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Baden Baden

Festspielhaus Baden Baden

am Freitag 6.4.2012 um 17:00 Uhr

J.S. Bach Matthäus Passion

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Tickets

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Erlöserkirch Essen

 Essen

Samstag, 24.3.2012 um 18:00 Uhr Erlöserkirche Essen

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Mitwirkende:

Ute Selbig, Sopran
Anette Markert, Alt
Marcus Ullmann, Tenor
Egbert Junghanns, Bass
Benno Schöning, Bass

Concerto con Anima, Köln
Essener Bachchor
Leitung: Stephan Peller

Kartenvorverkauf:

Gläsel Musikinstrumente, Hohenzollernstr. 56,
45128 Essen, Tel. 0201-77 55 25

Proust Wörter und Töne Akazienallee/Am Handelshof 1,
45127 Essen, Tel. 0201-839 68 40
Geigenbau Bartsch, Zweigertstr. 8
Tel. 0201-77 25 97

Für Zeche Zollverein: Abonnement-Büro. II. Hagen 2,
Tel. 0201-81 222 00

Die Eintrittspreise liegen zwischen 10,- und 30,- €;
Ermäßigungen für Schüler, Studenten und
Arbeitslose bis zu 5,- € je Karte gibt es
an der Abendkasse.

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Philharmonie Essen

 Philharmonie Essen

Sonntag 25. März 2012 | 17:00 Uhr
Alfried Krupp Saal

Johann Sebastian Bach
“Johannespassion”, BWV 245 (2. Fassung von 1725)

Ausführende:

Himmlische Cantorey“  Veronika Winter, Sopran – Tanya Aspelmeier, Sopran – 

Olivia Vermeulen, Alt – Henning Voss, Altus – Jan Kobow, Tenor (Evangelist) –

Hermann Oswald, Tenor – Georg Poplutz,Tenor – Ralf Grobe, Bass – Stephan MacLeod, Bass

Orchester: Cappella Coloniensis

Eintritt:

Preise (€): 15,- / 30,- / 35,- / 45,- / 50,- / 55,- zzgl. Systemgebühr

TicketCenter

II. Hagen 2 45127 Essen

Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-19:00 Uhr
Sa 10:00-15:00 Uhr
T 02 01 81 22-200 
F 02 01 81 22-201
Email: tickets@theater-essen.de

Onlline-Buchung

„Weniger ist mehr. Selten hat sich dieses Sprichwort mehr bewahrheitet“ – so das Fazit eines Klassikmagazins nach der Aufführung des Bachschen „Weihnachtsoratoriums“ in der Philharmonie im Dezember 2010. „Weniger“, das waren neben einer in kleinerer Besetzung agierenden Cappella Coloniensis die Himlische Cantorey als Chor mit nur acht Sängerinnen und Sängern, die zugleich auch noch alle Arien und Rezitative übernahmen. Zurück geht diese Besetzungsidee übrigens auf Bach selbst, der im „Entwurff einer wohlbestallten Kirchen Music“ von 1730 mindestens zwei Sänger pro Stimme fordert. „Mehr“, das waren die unzweifelhaften Vorteile dieser Aufführung, die Publikum und Kritik gleichermaßen überzeugten: Transparenz und Textverständlichkeit kamen zu ganz neuen Qualitäten. Spannende Neuentdeckungen, die die gleiche Besetzung nun auf die berühmte „Johannespassion“ übertragen wird.

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Köln

Kölner Philharmonie KÖLN, 17.03.12 / 20:00 Uhr

Joh.Seb. Bach: Johannespassion BWV 245

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und am:
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr Kölner Philharmonie
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Berlin
Fr, 23.03.12, 19:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
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Sa, 24.03.12, 18:00 Uhr Berliner Dom
J.S. Bach Johannes-Passion
und am:
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So, 08.04.12, 20:00 Uhr Berliner Dom
Am Lustgarten, 10178 BERLIN
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Georg Friedrich Händel „Messias“
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Fr, 06.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN

J.S. Bach’s Matthäuspassion

in der Fassung von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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Ticket

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und am:

Sa, 07.04.12, 19:00 Uhr Gethsemane-Kirche
Stargarder Straße 77, 10437 BERLIN
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J.S. Bach Johannes-Passion
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Göttingen
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Johannis-Kirche zu Göttingen
Johanniskirchhof, 37073 GÖTTINGEN
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J.S. Bach Matthäus-Passion
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Hamburg
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Sa, 24.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai
am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
J.S. Bach Johannes-Passion
Hamburger Knabenchor
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Fr, 30.03.12, 19:00 Uhr Domkirche St. Marien
Danziger Straße 52a, 20099 HAMBURG
J.S. Bach Matthäus-Passion
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr St. Johannis-Harvestehude
Heimhuder Strasse 92, 20148 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
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Sa, 31.03.12, 19:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
Arvo Pärt  Passio
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Fr, 06.04.12, 17:00 Uhr Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern
Harvestehuder Weg 118, 20149 HAMBURG
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J.S. Bach Matthäus-Passion
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Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr HAUPTKIRCHE ST. PETRI
Bergstraße (Haupteingang), 20095 HAMBURG
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J.S. Bach Johannes-Passion
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Fr. o6.04.2012, 18:00 Uhr Hauptkirche St. Jacobi Hamburg
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Lukas-Passion
(Bach/Pasticcio R.Kelber)
weitere Informationen
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Arnstadt
„Bach-Festival-Arnstad“
Sa, 24.03.12, 19:30 Uhr 
Johann-Sebastian-Bach-Kirche
An der Neuen Kirche, 99310 ARNSTADT
J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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Gera

Fr, 06.04.12, 19:30 Uhr Konzertsaal Gera
Theaterplatz 1, 07548 GERA

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Georg Friedrich Händel „Messias“

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Tickets

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Potsdam

Fr, 06.04.12, 18:00 Uhr St. Nikolaikirche Potsdam

Am Alten Markt, 14467 POTSDAM

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J.S. Bach Johannes-Passion

Tickets

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„Thomaner Chor“ und Gewandhaus-Orchester Leipzig:

Thomaskirche Leipzig

 J. S. Bach:

MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Donnerstag 5. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
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J. S. Bach: MATTHÄUS-PASSION BWV 244
Freitag, 6. April 2012, 19:00 Uhr 

Thomaskirche, Leipzig
Ausführende:

Christina Landshamer (Sopran), Matthias Rexroth (Altus), Wolfram Lattke (Tenor-Evangelist), Martin Lattke (Tenor-Arien), Klaus Mertens (Baß-Christus), Gotthold Schwarz (Baß-Arien)

Thomanerchor, Gewandhausorchester

Leitung:
Leitung: Thomaskantor Georg Christoph Biller
Karten nur über Gewandhauskasse (T: 0341 – 1270 280 – bzw.ticket@gewandhaus.de)
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 …………………..Nikolaikirche Leipzig

 ……………………Samstag,  31.3.2012

.…………………..um 17.00 Uhr Oratorium
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…….J.S. Bach: Johannespassion BWV 245

………………………….Bachchor Leipzig • Stephan Gogolka / Leipziger Barockorchester

…………….Antje Perscholka (Sopran), Barbara Schmidt-Garden (Alt), Daniel Ochoa (Bass)

………………………………………………..Leitung: Stephan Gogolka

* (Karten zu 15 / 10 € am Büchertisch, online unter www.buechertisch-nikolaikirche.de


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Kreuzkirche Dresden

Dresden, Kreuzkirche

24.03.2012

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten
Vocal Concert Dresden
Dresdner Instrumental-Concert – Peter Kopp, Leitung

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Donnerstag, 05.04.2012 um 19:00 Uhr

Kreuzkirche Dresden

Matthäus – Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

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Karfreitag, 06.04.2012 um 19:00 Uhr,

Kreuzkirche Dresden

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Ute Selbig, Sopran
Annette Markert, Alt
Thomas Michael Allen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass (Jesus)
Tobias Berndt, Bass (Arien)

Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie

Kreuzorganist Holger Gehring
Peter Kopp, Cembalo

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung

Online-Ticket-Link:

Tel.: +49 (0)351-4 96 58 07

EMail: konzertkasse@kreuzkirche-dresden.de

Preise: 39,-/ 35,-/ 28,-/ 20,-/ 12,-/ 7,- €Euro

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Dresden, Frauenkirche

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Samstag, 31. März 2012 um 20:00 Uhr

Sopran Anja Zügner Alt Susanne Langner Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner (Arien) Bass Daniel Ochoa (Jesus)

Knabenchor am Heinrich-Schütz-Konservatorium
Sächsisches Vocalensemble
Virtuosi Saxoniae

Leitung Ludwig Güttler

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 74,00 € / Preisgruppe 2: 54,40 € / Preisgruppe 3: 29,00 € / Preisgruppe 4: 14,00 €

Link-Platzgenaue Online-Buchung (Aufpreis)

oder Reservierungsanfrage

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Dresden, Frauenkirche

Karfreitag, 06. April 2012 um 20:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Johannespassion BWV 245

Solisten:

Sopran Antonia Bourvé Alt Anna Haase Tenor Tobias Hunger
Bass Andreas Scheibner Vox Christi Matthias Weichert Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche, Leitung
 Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Ticket-Informationen:

Preisgruppe 1: 59,00 € / Preisgruppe 2: 44,00 € / Preisgruppe 3: 27,00 € /Preisgruppe 4: 13,00 €
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oder Reservierungsanfrage

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St. Michelis Hildesheim

Hildesheim, St. Michaelis

 Sonntag, 11. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

JOHANN SEBASTIAN BACH

MATTHÄUS-PASSION BWV 244

Solisten:

Karin Gyllenhammar · Stefan Görgner
Hugo Oliveira · Georg Gädker
Kantorei St. Michael · Bach-Orchester Hannover mit historischen Instrumenten
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Leitung: Hans-Joachim Rolf

Eintrittspreise: 25, 20, 15 EUR (20, 15, 10 EUR)

Vorverkauf: AB –  Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

und

Online-Verkauf: http://www.reservix.de/

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Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

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Sonntag, 25. März 2012, 17 Uhr

St.-Michaelis-Kirche Hildesheim

LUIGI BOCCHERINI

STABAT MATER

Sabine Petter, Sopran
Ein Kammerensemble

Eintrittspreise: 15 EUR (10 EUR)

Vorverkauf: AB – Andreasbuchhandlung, Schuhstr. 24, 31134 Hildesheim

Gemeindebüro

Verena Claus
Tel: 05121 – 3 44 10  
www.michaelis-gemeinde.de

Email: kg.michaelis.hildesheim@evlka.de

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München, Philharmonie im Gasteig

Freitag 06.04.2012 – 14:00 UhrPhilharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Bach Collegium München

Münchener Bach-Chor 

Interpreten:

Ruth Ziesak, Sopran
Anne-Carolyn Schlüter, Alt
N.N., Tenor
Detlef Roth, Bass
N.N., Evangelist
Jochen Kupfer, Christus
Jugendchor des Münchener Bach-Chores

Hansjörg Albrecht, Cembalo & Leitung

Link-Ticket-Online

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Dirigent Enoch zu Guttenberg

 Freitag 06.04.2012 – 19:00 UhrPhilharmonie – Gasteig

J.S. Bach Matthäus-Passion BWV 244

Solisten:

Carolina Ullrich, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Werner Güra, Tenor (Evangelist)
Jörg Dürmüller, Tenor (Arien)
Georg Zeppenfeld, Bass (Christus)
Tareq Nazmi, Bass (Arien)

Chorgemeinschaft Neubeuern
Orchester der KlangVerwaltung
Tölzer Knabenchor

Enoch zu Guttenberg, Leitung 

Link-Tickelt-Online

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Herrenhäuser Kirche

 …………Hannover, Herrenhäuser Kirche

 ………….Samstag, 24.3.2012 um 19:00 Uhr

………..Gottfried August Homilius (1714 – 1785)

.…………………PASSIONS – KANTATE

……….„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“

……………..Kantorei Herrenhausen

……………………..Orchester NN

………………Leitung: Martin Ehlbeck

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Gottfried August Homilius  (1714 – 1785)

(* 2. Februar 1714 in Rosenthal; † 2. Juni 1785 in Dresden) war ein deutscher Komponist,Kantor und Organist.

Homilius hat überwiegend Kirchenmusik komponiert: mehr als 10 Passionen (eine 1775 bei Breitkopf & Härtel in Leipzig gedruckt mit dem Titel „Ein Lämlein geht und trägt die Schuld“), je ein Oratorium zu Weihnachten (1777) und zu Ostern, über 60 Motetten, 180 Kantaten, 4 Magnifikat, Choräle, Präludien und Choralvorspiele.[2] Außerdem sind von ihm etliche „Gesänge für Maurer“ und eine Generalbass-Schule überliefert. Im Jahr 1776 wurde Homilius als der „wohl jetzt ausgemacht beste Kirchenkomponist“ bezeichnet. Nach seinem Tod kam Ernst Ludwig Gerber sogar zu der Ansicht, dass Homilius „ohne Widerrede unser größter Kirchencomponist“ sei.

Die Vokal-Kompositionen von Homilius erfreuten sich bis in das 19. Jahrhundert hinein größter Beliebtheit. Eine große Zahl bis heute erhaltener Abschriften zeugt von der Verbreitung seiner Werke. Im Zuge der Homilius-Renaissance der letzten Jahre wurden viele der wiederentdeckten Werke des vermutlichen Bach-Schülers und Kreuzkantors in Ersteinspielungen auf CD veröffentlicht.

(Textquelle-Auszüge Wikipedia)

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Online:  http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

Online-Kartenvorverkauf: 

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/online.htm

Kartenhotline der Herrenhäuser Kirche Tel.: 0171 – 19 89 829

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Christuskirche Mainz

Mainz, Christuskirche

 .Freitag, 06. April 2011  um 19:30 Uhr

 .Bachchor – Mainz

Johann Sebastian Bach

Johannespassion

in der Bearbeitung von Robert Schumann

Susanne Bernhard, Sopran
Susanne Schaeffer, Alt
Julian Prégardien, Tenor (Evangelist)
Konrad Jarnot, Bass
Felix Rathgeber, Bass

Bachchor Mainz
Bachorchester Mainz

Leitung: Ralf Otto

Kostenfreier Einführungsvortrag


18.30 Uhr im Chorsaal der Christuskirche

1829 hatte Felix Mendelssohn Bartholdy die „Matthäuspassion“ von Johann Sebastian Bach in Berlin erstmals im 19. Jahrhundert zur Aufführung gebracht, um ihren Schöpfer der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Hierfür musste er freilich selbst Hand an diese für damalige Verhältnisse zu sperrige barocke Musik anlegen. Ihm tat es Robert Schumann gleich und nahm sich der „Johannespassion“ Bachs an, war der Leipziger Thomaskantor doch Zeit seines Lebens für Schumann Vorbild und musikalisches Zentrum, um das sich das eigene Schaffen drehte.

1850 als Musikdirektor nach Düsseldorf gekommen, führte er ein Jahr später ebendiese Passion auf – 1851 als lokale Erstaufführung. Schumann zog dieses Werk der „Matthäuspassion“ vor, erschien ihm letztere doch „nicht frei von Breiten und über das Maß lang – die andere dagegen wie gedrängt, wie durchaus genial – und von welcher Kunst!“ Wie sein Kollege Mendelssohn musste auch Schumann auf die stilistischen Vorlieben seiner Zeitgenossen Rücksicht nehmen und bearbeitete das Werk mit partiell geänderter Orchestrierung und Besetzung. Dennoch gelang es dem Romantiker, den Charakter dieser Passion zu wahren, so dass man hier einen weiteren spannenden Blick auf Bachs OEuvre im Wandel der Zeit werfen kann.

»» Sitzplan der Christuskirche (pdf, 406 KB) zum Öfffnen oder zum Herunterladen

Tickets: e-mail: kartenverkauf@bachchormainz.de

oder Tel. 0700–22242467

Ein weiterer Link für Ticket-Informationen: http://bachchormainz.de/abo.html

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Konzert-Termine in Ostwestfalen (OWL)

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Minden, St. Marienkirche 

Samstag, 24. März 2012 um 20:00 Uhr

„Monteverdi: Marienvesper“

Kammerchor St. Marien | Concerto Ludovico | Andreas Mitschke – Leitung

Homepage der Kirchengemeinde:

Link:  http://www.st.marien-minden.de/kontakt.php

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Kontakt: Gemeindebüro, Tel. 0571. 2 96 95

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Rudolf-Oeker-Halle Bielefeld

Bielefeld, Rudolf-Oetker-Halle am 16.03.2012   20:00 Uhr

.bielefelder philharmoniker
 .Bielefelder Oratorienchor

.Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Oratorium: Paulus

Musikalische Leitung: Hartmut Sturm

Eintrittspreise: 10,00 € bis 22,00 € / 3,00 € erm. für Schüler, Studenten und Erwerbslose

Kartenvorverkauf:

Tourist-Information im Neuen Rathaus, touristinfo@bielefeld-marketing.de oder Telefon 0521 / 51-6999

KONTicket, Telefon 0521 / 66100 post@konticket.de oder www.konticket.de

Neue Westfälische ticket@neue-westfaelische.de oder Telefon 0521 / 555444

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.Lemgo

Kirche St. Marien Lemgo

 Kirchengemeinde St. Marien Lemgo

Freitag, 16. März 2012 und Sonntag, 18. März 2012

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(21. Bach-Werkstatt-Projekt zum Mitsingen)

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J.S. Bach Kantate „Jesu, der Du meine Seele“ BWV 78

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Weitere Informationen zum Mitsingen..!!   << h i e r  >>

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oder unter Telefon: 05261 / 20 07

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Martin Luther Kirche in Detmold

 Detmold

Karfreitag, 6. April 2012 Martin Luther Kirche Detmold

J.S. Bach Johannes-Passin BWV 245

Ausführende:

Magdalena Harrer (Sopran), Susanne Benedikte Meyer (Alt), Jörn Lindemann (Evangelist),

Florina Feth (Tenor-Arien),  Gottfried Meyer (Christusworte), Fabian Hemmelmann (Bass-Arien),

Martin-Luther-Kantorei und Projekt-Chor, Orchester La Rejouissance mit alten Instrumenten, Konzertmeister: Grogor van den Boom, Leitung: Christoph Kuppler.

Eintritt:

16 €, 12 €

Gemeindebüro Detmold, Schülerstr. 14 – Telefon: 05231 / 2 30 72

Email:  gemeindeamt@detmold-lutherisch.de

Web:  http://www.detmold-lutherisch.de/

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Weitere Termine werden von mir nach Kenntnisstand laufend hinzugefügt..!!

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Termine der Sommer-Festspiele 2011 im Rundfunk und Fernsehen eine PDF-Anlistung zum Download

PDF-BR Sommer-Festspielzeit 2011

Eine wunderbare Übersicht der Sommer-Festspiele in 2011 als PDF gibt es von BR-KLASSIK.

In der PDF-Anlistung sind bereits abgeschlossene Festivals im Rundfunk nachhörbar wie das Bachfest 2011 in Leipzig, Internationale Orgelwoche Nürnberg

u.v.a. mehr…

Die Bayreuther Festspiele mit einer Neuinszenierung von Richard Wagners „Tannhäuser“, die Salzburger Festspiele mit Giuseppe Verdis „Mac Beth“ oder Richard Strauss‘ „Frau ohne Schatten“, das Lucerne Festival und das Aldeburgh-Festival, das Schleswig-Holstein-Festival und Beiträge aus Brüssel, London und dem norwegischen Bergen: Das ist nur ein Auszug aus dem Programm der Festspielzeit von BR-KLASSIK.

Zu erleben gibt es große Pianisten wie Martha Argerich und András Schiff, Pultstars wie Mariss Jansons und Riccardo Muti, herausragende Interpreten der Alten Musik wie Jordi Savall und Christophe Rousset und wunderbare Sängerinnen wie Christine Schäfer und Magdalena Kožena; außerdem Opern aus Montpellier und Pesaro, Klavierabende von den Schwetzinger Festspielen, Orchesterkonzerte aus Stockholm und von den BBC Proms.

Mit rund 130 Übertragungen oder Aufzeichnungen bietet BR-KLASSIK wunderbare musikalische Sommerabende, in der Regel täglich um 18.05 und um 20.05 Uhr.

  Link:  PDF-Download vom BR – Klassik Programm Sommer-Festival 2011

Gönnen wir uns spannende Klassik-Abende am Radio oder Fernsehen es ist für jeden Klassik-Freund etwas Wunderbares dabei….!!

Herzliche Grüße

Volker