Archiv der Kategorie: Orgel – CD’s

Internationale Orgelkonzerte 2016 mit Prof. Gerhard Weinberger in Paderborn

Internationale Orgelkonzerte 2016

Termin:
Freitag, 28.10.2016
Beginn:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Hoher Dom zu Paderborn
Veranstalter:
Paderborner Dommusik
Buchung:
Derzeit ist noch keine Buchung möglich.

Gerhard Weinberger

aus München gilt nicht nur als einer der führenden Organisten seiner Generation, sondern prägte auch als Professor für Orgel an der Musikhochschule in Detmold eine ganze Organistengeneration. Als bedeutender Regerinterpret widmet er sein Programm, anlässlich des 100. Todestag Max Reger, dem bedeutenden Romantiker und seinem Umfeld. 

Programm: Max Reger (1873-1916) Dankpsalm op. 145/Nr. 2 Consolation op. 65/Nr. 4 Peter Wittrich (*1959) Concerto II “Hymnen” (G. Weinberger gewidmet) Jaromír Weinberger (1896-1967), Schüler M. Regers Dedications – Five Preludes Max Reger Symphonische Phantasie und Fuge d–Moll op. 57 („Inferno“)

..
PROF. GERHARD WEINBERGER (München) studierte an der Hochschule für Musik München in den Fächern Orgel (bei Prof. Franz Lehrndorfer), Kirchen – und Schulmusik. 1971 war er zweiter Preisträger im Fach Orgel im internationalen Musikwettbewerb der deutschen Rundfunkanstalten (ARD), der zu den renommiertesten Musikwettbewerben der Welt gehört. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Chordirektor an der Basilika St. Lorenz in Kempten wurde er 1974 als Dozent für Orgel und Kirchenmusik an die Hochschule für Musik in München berufen. Bereits mit 29 Jahren erhielt er1977 dort eine Professur für Orgel.

Von 1983–2011 hatte er die ordentliche Professur für Orgel an der Hochschule für Musik in Detmold inne und leitete die Abteilung Kirchenmusik, außerdem das Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. Als Organist genießt Weinberger seit vielen Jahren internationales Ansehen. In seinem umfangreichen Repertoire nehmen die Werke Bachs und Max Regers einen besonderen Stellenwert ein.

Zahlreiche Konzerte in fast allen europäischen Ländern, in Korea, Japan, USA und Südamerika. Im Jahr 2000 mehrmals zyklische Gesamtaufführung des Bachschen Orgelwerkes. Ca. 50 CD – Aufnahmen , Schallplattenpreise, Jurytätigkeit, internationale Meisterkurse, zahlreiche Editionen von Orgel – und geistlicher Chormusik (darunter das gesamte Orgelwerk von Johann Ludwig Krebs und Robert Schumann).

Organisten-Ehepaar Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger

Organisten-Ehepaar Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger

Mit seiner Frau Beatrice-Maria Weinberger konzertiert der Künstler regelmäßig auch mit vierhändiger Orgelmusik. Mehrere Komponisten schrieben für das Orgelduo Weinberger Orgelwerke, die von ihm uraufgeführt wurden.

Für seine Gesamteinspielung der Orgelwerke von J. S. Bach auf historischen Instrumenten (22 CD’s) erhielt Gerhard Weinberger den renommierten Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2009.

CD-Link für die Gesamt-Einspielungen von J.S. Bach, Gerhard Weinberger

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Video:  Gerhard Weinberger plays Bach on the Treutmann organ in Goslar.

J.S. Bach BWV 721 „Erbarm dich mein, o Herre Gott“


Herzliche Grüße

Volker

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Aktuelles aus der Klassikszene im Februar 2013

Liebe Klassikfreunde !

Es gibt wieder einiges an Neuigkeiten aus dem Umfeld der Klassik zu berichten…..

Fernsehen im Web..!!

ARTE LIVE WEB weiterhin für über zwei Monate live -  J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

                   ARTE LIVE WEB weiterhin für über zwei Monate live – J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

ARTE LIVE WEB sendet weiterhin für über zwei Monate (bis Ende Mai 2013) von

J.S. Bach

BWV 244 Matthäus-Passion

aus der Residenz in München.

Der Chor des Bayerischen Rundfunks, das renommierte Originalklangorchester „Concerto Köln“ und die Regensburger Domspatzen bringen von J.S. Bach die „Matthäus-Passion“ BWV 244 unter der Leitung von Peter Dijkstra im Münchner Herkulessaal zur Aufführung.

Die Solisten sind Julian Prégardien (Evangelist) und Maximilian Schmitt, Tenor, Karina Gauvin, Sopran, Gerhild Romberger, Mezzosopran, Michael Nagy (Arien/Pilatus) und Karl-Magnus Fredriksson (Christus) Bariton.

Link:  http://liveweb.arte.tv/de/video/Matthaeuspassion_Muenchen/

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Fernsehen BR alpha-Forum 

BR alpha Forum im Gespräch der Leiter vom Tölzer Knabenchor

Sendung vom 18.2.2013, 21.00 Uhr

Prof. Gerhard Schmidt-Gaden Chorleiter,

Gründer Tölzer Knabenchor im Gespräch mit Dr. Wolf-Dieter Peter:

Prof. Gerhard Schmidt-Gaden war in den 50er Jahren in Leipzig zur Ausbildung beim Thomaskantor Kurt Thomas.

Ein Kurzauszug vom Gespräch:

Bei uns ist anders, dass die Kinder alle Solisten sind. Wir haben daher eine relativ kleine Besetzung, sonst würde das nicht mehr homogen klingen. Und wir haben die historische Besetzung nachgeahmt, die in den Zeiten von Bach bis Mozart üblich gewesen ist.

………Stattdessen haben die Tölzer eben diese kleine Besetzung, wie sie früher üblich gewesen ist. Ich glaube, Bach hat damals ja sogar darum gestritten, noch einen vierten Sänger zu bekommen…… 

Diese Sendung ist in der BR alpha-Mediathek weiterhin aufrufbar und möchte dieses Zeitdokument allen Chorfreunden sehr empfehlen…

Link: http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bc=_190089373&bccode=bra

oder   >> h i e r <<

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Radio – TV

BBC Classical-music.com

BBC Classical-music.com – Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

John Eliot Gardiner

BBC3 & BBC TWO

On 15 March Radio 3 will mark Red Nose Day with Baroque Around the Clock, a day of Baroque-themed comedy and music for Comic Relief including ‘Beastly Baroque’ sketches taking a wry look at the composers of the period.

BBC Two also joins in with a 90-minute documentary on Bach, presented by Sir John Eliot Gardiner.

The renowned early music conductor will also curate a Bach Marathon at the Royal Albert Hall on 1 April 2013 including performances and talks, all of which will be broadcast on Radio 3. Gardiner is on the cover of the March issue ofBBC Music Magazine (on sale 13 February) – he talks exclusively to Tom Service.

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Es ist außerordentlich bedauerlich, dass die nachstehende Sendung von BBC TWO zu Ostern in Deutschland nicht zu empfangen sein wird.

BBC Two bringt einen 90-minütigen Dokumentarfilm über J.S. Bach, von Sir John Eliot Gardiner vorgestellt. Ein 90 – Minuten TV Dokumentarfilm – „The Genius of Bach“ die Ausstrahlung im BBC TWO am Ostersamstag 31. März 2013.

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Literatur:

Dero berühmbter Chor“ Die Leipziger Thomasschule !

Dero berühmbter Chor“ Die Leipziger Thomasschule !

Buchveröffentlichung von Michael Maul:

„Dero berühmbter Chor“

Die Thomaskantoren des 17. und 18. Jahrhunderts gehörten zu den bedeutendsten Komponisten ihrer Zeit.

Aber was zog diese herausragenden Künstler – allen voran den Köthener Kapellmeister Johann Sebastian Bach – in eine städtische Knabenschule und spornte sie an, hier auf höchstem Niveau kontinuierlich neues Repertoire zu schaffen, das die protestantische Kirchenmusik in ganz Deutschland prägen sollte?

Was machte die Strahlkraft der Schule aus, deren „berühmbter Chor“ schon 1648 von Heinrich Schütz als einzigartig gerühmt wurde und die im ausgehenden 18. Jahrhundert als der Inbegriff eines „wahren musikalischen Conservatoriums“ galt?

Michael Maul ergründet auf der Basis umfangreicher Quellenstudien und zahlreicher neuer Dokumentenfunde die Entwicklung des Phänomens Thomasschule. Und er zeigt in anschaulichen Porträts, wie die einzelnen Thomaskantoren, aber auch kunstsinnige Rektoren und Mäzene die beispiellose musikalische Erfolgsgeschichte der Institution stetig fortschrieben – und damit den Grundstein für die bis heute ungebrochene Tradition des Thomanerchors legten.

Über den Autor:
Michael Maul, geb. 1978. Studium der Musikwissenschaft, Journalistik und Betriebswirtschaftslehre. Seit 2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bach-Archiv Leipzig, Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts.

Link zum Buch >>  h i e r  <<

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CD-Veröffentlichungen

DGG_ARCHIV_Aufnahmen Bach_Kantaten GardinerDGG-ARCHIV-Aufnahmen

Bach-Kantaten, Messen von

J.E. Gardiner als 30 CD-Box zu einem günstigen Preis ab 20. März 2013 im Angebot.

Der erfolgreichste Interpret der historischen Aufführungspraxis und unermüdliche Entdecker neuer musikalischer Welten, John Eliot Gardiner, feiert im April 2013 seinen 70. Geburtstag mit der Deutschen Grammophon.

Gardiner und die DG verbinden über 20 Jahre einer einzigartigen Zusammenarbeit.
Gardiner selbst hat diese Zusammenstellung seiner wichtigsten Aufnahmen ausgewählt, die jetzt in einer streng limitierten 30 CD-Box erscheint.

Wahrhaft großartige Aufnahmen der Label DG, Archiv Produktion & Philips von Monteverdi, Bach und Händel über Verdi bis Strawinski.

Die Aufnahmen beginnen in den späten 1970er Jahre und bieten einen einzigartigen Überblick über Gardiners gesamte Karriere, seinen Pioniergeist und seine innovative Interpretationen. Gleichzeitig lassen sich zentrale Werke aus Barock, Klassik und Romantik in mustergültigen Referenz-Aufnahmen erleben.

John Eliot Gardiner, der mit mehr Grammophone Preisen als jeder andere lebende Musiker ausgezeichnet wurde, feiert seinen 70. Geburtstag und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Immer wieder begeistert er uns mit Interpretationen, die bekannte Werke in vollkommen neuem Licht erscheinen lassen.

Alle Alben erscheinen mit den originalen Covern. Das über 100-seitige Booklet-Buch enthält u.a. ein ausführliches Interview, das Jonathan Freeman-Attwood, Chef Royal Academy of Music in London, mit Gardiner exklusiv für diese Box führte.

Preis: 62,99 EURO

Bestellung der 30 CD-Box  >>  h i e r  <<

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CD – Prof. Gerhard Weinberger

Johann Sebastian Bach – Carl Philipp Emanuel Bach – Heinrich Nikolaus Gerber

Die Johann-Patroclus-Möller-Orgel in der ehemaligen Benediktiner-Abteikirche Marienmünster (NRW) wurde 1736–38 von Johann Patroclus Möller errichtet. In über zweijähriger aufwendiger Arbeit konnte sie nun nach besten Erkenntnissen und umfangreichen Analysen auf einen ursprünglichen Stand ‚zurückrestauriert‘ werden, und so im November 2012 mit einem festlichen Konzert erstmals wieder erklingen.

CD-Cover: Die Johann Patroclus Möller Orgel Abtei Marienmünster. Einspielung Gerhard Weinberger

  CD-Cover: Die Johann Patroclus Möller Orgel Abtei Marienmünster.                                                                                 Einspielung Gerhard Weinberger

Mit der vorliegenden Einspielung von Prof. Gerhard Weinberger, einem langjährigen Kenner dieser Orgel, wird die erste CD bei TYXart/Chromart Classics in der restaurierten Version veröffentlicht.

Zwei große freie Werke von Johann Sebastian Bach bilden den Rahmen dieser Aufnahme: Die Toccata und Fuge in d-Moll (‚Dorische‘) BWV 538, und die bekannte Passacaglia c-Moll BWV 582. 

Ein teils für Orgel bearbeitetes Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Carl Philipp Emanuel Bach und Heinrich Nicolaus Gerber stellt die umfassenden Möglichkeiten und ebenso die beeindruckende Klangfülle dieses Instruments vor – mit nun 42+2 Registern auf drei Manualen + Pedal und insgesamt 2.748 Pfeifen – von Weinberger mit musikalisch großartiger Finesse gespielt!

CD-Programm: 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata et Fuga d-Moll („Dorische“) BWV 538
Sinfonia F-Dur nach BWV 156/1 und 1056/2

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Duetto D-Dur für zwei Flöten (Mäßig geschwind)
Duetto C-Dur für zwei Clarinetten (Adagio e sostenuto – Allegro)

Heinrich Nikolaus Gerber (1702 – 1775)
Inventio G-Dur à 2 Clav. et Pedal
Inventio C-Dur à 2 Clav. et Pedal

Johann Sebastian Bach
Trio C-Dur nach BWV 1014/3
Concerto d-Moll BWV 974 nach dem Concerto d-Moll für Oboe, Streicher und Basso continuo von Alessandro Marcello:
Andante – Adagio – Presto

J.S. Bach Choralbearbeitungen:

Nun komm, der Heiden Heiland à 2 claviers et pédale BWV 659
Wachet auf, ruft uns die Stimme à 2 Clav. et Pedal BWV 645
Valet will ich dir geben à 2 Clav. et Pedal nach BWV 95/3
Ich bitte dich, Herr Jesu Christ à 2 Clav. et Pedal nach BWV 166/3
Ach, wie hungert mein Gemüthe à 2 Clav. et Pedal nach BWV 180/3 3
Passacaglia c-Moll BWV 582

Album-Erstveröffentlichung!

Eine CD-Bestellung  >>  h i e r  <<

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DVD Thomaner

J.S. Bach – BWV 244  Matthäus Passion

Thomanerchor, Gewandhausorchester Leipzig & Georg Christoph Biller von accentusmusic

Video-Ausschnitt YouTube

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Accentus Musik Doppel-DVD und Blu-ray:

Thomanerchor Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Thomaskantor Georg Christoph Biller

Christina Landshamer (Sopran)
Stefan Kahle (Alt)

Wolfram Lattke (Tenor)
Martin Lattke (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Gotthold Schwarz (Bass)

Johann Sebastian Bach

Matthäus-Passion BWV 244

Nicht nur berühmt durch seinen prominenten Kantor Johann Sebastian Bach feiert der renommierte Thomanerchor Leipzig sein 800. Jubiläum mit einem außerge­wöhnlichen Konzert: die fulminante Aufführung der Matthäus-Passion. DerGuardian lobte „diese gesangliche Harmonie, durchwoben von einer Transzen­denz, wie sie nur durch das tägliche Zusammenleben und Zusammenarbeiten erreicht wer­den kann.“ Mit diesem Titel ist Accentus Music ein Solitär in der Geschichte Bach‘scher Mu­sikaufzeichnungen gelungen. Denn es ist die einzige audiovisuelle Veröffentlichung der Matthäus-Passion, die durch den Chor, für den sie geschrie­ben wurde, inter­pretiert und zudem an der Wirkungs- und Grabesstätte des Kom­ponisten, der Thomaskirche Leipzig, aufgeführt wurde.

Zur DVD-Bestellung (2 DVD)  >>  h i e r  <<

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Grüße

Volker

Kleinanzeigen: Orgel-CD’s von Elisabeth Roloff zu verkaufen

Hallo Orgelfreunde,

Organistin & Dozentin Elisabeth Roloff (1937 - 2008)

von den Orgel-Einspielungen der Organistin & Dozentin: Elisabeth Roloff sind aus ihrem Nachlass folgende  CD’s zu erwerben:

10 € pro CD – inkl. Zusendung

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12 x Orgellandschaft Jerusalem,

7 x Christmas Organ Music ,

1 x Mit Bach durch das Liturgische Jahr

Einspielungen von Dabringhaus und Grimm, Detmold

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Bestellungen können an mich per E-Mail gerichtet werden:

E-Mail an:  martin_roloff@web.de

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüße

Ihr Martin Roloff

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Es sind hervorragende Orgel-CDs und kann sie wärmstens empfehlen.

Grüsse

Volker

Schallplattenkritikpreis 2009 an Prof. Gerhard Weinberger in der HfM Detmold am 31.1.2010 überreicht

Hallo,

ein Sonderkonzert der Extra-Klasse erklang in der Konzerthalle der HfM –  „Hochschule für Musik“ in Detmold. Der Anlass war die Verleihung des „Jahrespreises der Deutschen Schallplattenkritik 2009“ an den Dozent für Kirchen- und Orgelmusik an der HfM in Detmold – und Organist „Professor Gerhard Weinberger“.

Konzerthalle der HfM in Detmold

HfM-Detmold_Sonderkonzert Prof Weinberger

Orgelwerke an der Klais-Orgel im Konzerthaus der HfM Detmold

Das Konzerthaus war leider nur bis zur Hälfte gefüllt, aber das Programm hatte es in sich:

HfM Detmold das Sonderprogramm-Weinberger-Preisverleihung

Ein absoluter Höhepunkt waren die zwei Motetten: „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 und „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre und Continuo von J.S. Bach, vorgetragen von dem „Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie der HfM Detmold“. Ein beseelender Vortag gelang den 20 jungen Vokalsolisten/innen, das war eine Freude, ihre ausgefeilte Gesangs-Kultur erleben zu können zumal die Akustik der Thomaskirche Leipzig im Nachhall nachempfunden wurde. Der Leser reibt sich verwundert die Augen, – Thomaskirche-Nachhall? – Aber das ist in der modernsten Konzerthalle weltweit mit der „Wellenfeldsynthese“ möglich..!! Die zwei Motetten waren ein konzertanter Genuss, überragend sind die Bässe zu benennen, was für ein stimmlich vollendetes Volumen war da zu hören, so manch bekanntes Vokalensemble würde vor Neid erblassen. Dem Leiter dieser jungen Truppe gehört ein Sonderlob, Prof. Gerhard Weinberger hat sie stimmlich fantastisch zu einem homogenen Vokal-Ensemble ausgebildet, es erklang eine Gesangs-Kultur auf hohem Niveau.

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger.

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Das Konzerthaus der Detmolder HfM verfügt nun über einen weltweit einzigartigen Raumklang: 325 programmierbare Lautsprecher können alle Arten von Raumakustik im Konzerthaus reproduzieren und modifizieren.

Informationen zur Wellenfeldsynthese. Nähere Angaben dazu über PDF nachstehend:

pdf Konzerthaus der HfM Detmold.pdf

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In der Programmfolge wurden drei Orgelwerke von J.S. Bach und Max Reger durch Prof. Gerhard Weinberger an der Klais-Orgel zu Gehör gebracht. Es ist immer ein Genuss, diesem fantastischen Orgel-Professor zuhören zu können, er zelebriert Bach in unnachahmlicher Manier, Das Orgelwerk von Reger: „Phantasie & Fuge über B_A_C_H op.46 – war ebenfalls ein Höhepunkt einer gekonnten Wiedergabe – wieder war die Wellenfeldsynthese ein hilfreicher Partner für die zu hörenden Orgelwerke.

An der Klais-Orgel Prof. Gerhard Weinberger mit dem Orgelwerk von Max Reger "Phantasie und Fuge über BACH op.46" assistiert von seiner Gattin Beatrice-Maria Weinberger

Nun erfolgte die eigentliche Ehrung: Überreichung „Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2009“ durch den Verband der Deutschen Schallplattenkritik – Herrn Ludolf Baucke.

Der Preis wurde aufgrund seiner Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von J.S. Bach verliehen. Diese Einspielungen stehen in nahezu jeder Hinsicht einzigartig da. Sie umfasst zum einen nicht nur den etablierten Werkkanon, sondern stellt auch zahlreiche Kompositionen – „zweifelhafter Echtheit“ erstmals zur Diskussion. Zum zweiten sind nahezu ausschließlich Instrumente aus Bachs Wirkungskreis in „Thüringen und Sachsen zu hören – neben den Silbermann-Orgeln in Freiberg und Dresden auch vergessene Kleinode, wie etwa aus Mechterstädt und Büßleben (ergänzt durch Instrumente aus Trondheim, Groningen und Grauhof). Zum dritten ist es die stilistische und aufnahmetechnische Souveränität, mit der Gerhard Weinberger und das Label cpo in mehr als zwölf Jahren eine Referenz-Einspielung für das 21. Jahrhundert geschaffen hat.

Aufgrund der exzellenten Tonqualität der Orgel-CD-Aufnahmen, wurde der Toningenieur Herr Prof. Dr. Werner Czesla ebenfalls mit dem Schallplattenkritik-Preis geehrt.

Auszeichnungen an Prof. Gerhard Weinberger und an den Toningenieur Prof. Dr. Werner Czesla

Professor Tomasz Adam Nowak ehrte den Preisträger im Rahmen des Sonderkonzertes mit einer ausgelassenen Eigen-Orgelimprovisation über das Thema B-A-C-H . Das Publikum war schier aus dem Häuschen und dankte mit frenetischen Applaus dem Orgel-Professor für eine grandiose Vorführung an der Klais-Orgel.

Organist: Professor Tomasz Adam Nowak

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold

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Die Gesamt-Einspielungen der Orgelwerke von J.S. Bach sind bei jpc mit Hörproben erhältlich.

22 CD’s für 49,99 EURO

Cover: Gerhard Weinberger Orgel Gesamt-Einspielung J.S.Bach

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jpc -Bestellung mit Hörproben  Link:  H i e r – klicken..!!

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Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold. Leitung Prof. Gerhard Weinberger.

Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie HfM Detmold-Leitung G.Weinberger

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Die sechs Motetten von J.S. Bach – CD – Einspielung von Gerhard Weinberger und den Deutschen Bach-Vocalisten.

Cover J.S.Bach Die sechs Motetten G.Weinberger

Die CD ist über meine Partner-Seite für 5,04 € zu beziehen:

Link:   h i e r – klicken..!!

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Hörprobe:

BWV 225 Bach-Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“

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Es war ein Konzert als Sonntags-Matinee der Extra-Klasse, besetzt mit hervorragenden Organisten und ein profundes Vokal-Ensemble – alles klingt in mir noch prächtig nach, trotz der Schneemassen hat sich der kurze Anfahrtsweg vollends gelohnt und wird nicht der letzte Besuch dieser prächtigen Konzerthalle gewesen sein.

Weitere Fotos sind in meinem Web-Album hinterlegt..!!

Link: h i e r – klicken…!!

Hier eine weitere PDF-Rezension:  h i e r –   klicken..!!

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Gruß

Volker

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CD-Veröffentlichung von einer der ältesten Orgeln der Welt aus Ostönnen

Hallo,

nach der Vorstellung der CD von der „Hinrich Klausing-Orgel” aus der Pfarrkirche in Rumbeck wieder eine filigrane und spektakuläre Orgel-CD-Veröffentlichung – als Weltersteinspielung – möchte ich hier eine CD-Aufnahme von der ältesten bespielbaren Orgel der Welt – aus Ostönnen-Soest – eingespielt in der St. Andreaskirche – vorstellen.

St. Andreaskirche in Ostönnen-Soest

St. Andreaskirche in Ostönnen-Soest

Foto: älteste bespielbare Gotische-Orgel der Welt - Andreaskirche Ostönnen

Foto: älteste bespielbare Gotische-Orgel der Welt - Andreaskirche Ostönnen

Nach jüngsten Untersuchungen wurde das Instrument in seinen ältesten Teilen wahrscheinlich zwischen 1425 und 1431 von einem unbekannten Orgelbauer erbaut. Es stand ursprünglich in Alt St.Thomae in Soest. Teile des Gehäuses, die Windlade und mehr als 50% der Pfeifen stammen aus dieser Zeit. 1586 baute ein Meister Bartholdus u.a. zwei neue Register ein: Gedackt und Trompete.

1722 wurde es durch Johann Patroclus Möller (Lippstadt) nach Ostönnen umgesetzt. Möller baute einige neue  Pfeifen- oder Pfeifenteile ein, z.B. bei der Trompete. Im weiteren 18.Jahrhundert verschiedene Reparaturen. Im 19.Jahrhundert Pflege durch Dreymann (Beckum), Pohlmann (Warendorf) und Tennstädt (Paderborn). In 2003 wurde die Orgel von der Orgelbauwerkstatt Winfried Kirchberg aus Altenahr – umfassend restauriert.

Erläuterungen: Die gotische Orgel (um 1430) der Ev. St.-Andreaskirche Ostönnen

Soest, Westfalen von Prof. Dr. Helmut Fleinghaus nachstehend anklicken:

Restaurationsbericht u n d  Bericht über das Pfeifenwerk

Eine umfassende Fotodokumentation fand während des Abbaus im Mai 2003 statt und ist als PDF-Foto-Dokument einsehbar.

pdf

PDF – Bilddokumentation der Ostönner Orgel

sonstiger Link: http://www.ostoennen.de/kirche/kirche.htm

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CD-Vorstellung:

Orgel und Zink – Einspielung auf der ältesten spielbaren Orgel der Welt

Cover: CD aus der Andreaskirche Ostönnen Orgel und Zink

Cover: CD aus der Andreaskirche Ostönnen Orgel und Zink

Cover-Rückseite mit den Einspielungen:

Cover 1 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 1 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 2 Einspielungen Orgel + Zink

Cover 2 Einspielungen Orgel + Zink

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CD vom Label:  Motette (MOT 20321 mit 60-seitiges Booklet) 16,70 €

Link: http://www.motette-verlag.de/onlineshop/index.html?vorgelportraets.htm

„Musik für Orgel und Zink auf der ältesten spielbaren Orgel der Welt“
in der evangelischen St. Andreaskirche Ostönnen
Brett Leighton (Orgel) und Doron D. Sherwin (Zink) spielen Werke des
späten Mittelalters und der Renaissance auf der Ostönner Orgel.

CD: EUR 16,— per Stück

HörprobeHörproben: finden Sie nachstehend von der CD: Anonymus – My Lady Careys Dompe

Link:  18 Tantum Ergo

Link: 23 Saltarello Detto Il Vecchi

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat während der Restaurierung der
Gotischen Orgel einen Film gedreht. In diesem Film werden einzelne Schritte
der Restaurationsarbeit dokumentiert und gezeigt.
Der Film ist als Video oder DVD erhältlich.

Video: EUR 10,– per Stück
DVD: EUR 15,– per Stück

Je Versand eines Exemplars wird eine Versandpauschale von EUR 3,00 erhoben.

Die Bestellungen richten Sie bitte an die Adresse:  teiner74@aol.com
oder sprechen Sie den Vorstand des Freundeskreises an.

Inhaltsangaben zur CD:

Erst 2003 wurde nach umfangreichen Test und Gutachten klar, daß in Ostönnen bei Soest die wahrscheinlich älteste spielbare Orgel der Welt steht. Um einen umfassenden Klangeindruck zu geben, wurden auf dieser Aufnahme ausschließlich Werke aus der Enstehungszeit des Instruments (ca. Anfang des 15. Jahrhunderts) mit der sehr seltenen Klangkombination Orgel und Zink*) eingespielt. Doron D. Sherwin, einer der weltbesten Zinkenisten und Brett Leighton, Spezialist für frühe Orgelmusik, bieten einen faszinierenden Blick zurück.

*) Erläuterungen von Wikipedia zum Zink:

Zink - Cornetts

Zink - Cornetts (Wikipedia)

Zinken sind schon im Spätmittelalter bezeugt. Eingesetzt wurde das Instrument seit der Renaissance zunächst von Stadtpfeifern als Oberstimme zum Posaunen-Ensemble (Trompeten waren dem Adel vorbehalten und auf die Naturtonreihe beschränkt), bevor es, von Italien ausgehend, im späten 16. Jahrhundert zu einem virtuosen Soloinstrument wurde. Zu den berühmtesten Solisten gehörte Giovanni Bassano. Heinrich Schütz komponierte in seiner früheren Zeit häufig für den Zinken.

Der Zink wird im Prinzip wie eine Trompete geblasen, das heißt der Ton wird in einem Kesselmundstück – in der Regel aus Holz, Horn oder Elfenbein – mit den Lippen erzeugt. Daher wird der Zink trotz seines Materials zu den Blechblasinstrumenten gezählt. Die Spieler setzen das Mundstück seitlich auf den Lippen an.

Mit dem Aufkommen der Violine im 17. Jahrhundert verlor der Zink allmählich seine Bedeutung als Soloinstrument. Am längsten hielt er sich in Nordeuropa, wo die letzten Originalkompositionen für das Instrument aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts datieren.

Seit den späten 1970-er Jahren erfährt der Zink eine intensive Wiederbelebung im Zuge der Neuentdeckung der Alten Musik (vgl. Historische Aufführungspraxis). Heute gibt es wieder Zinkenisten und Instrumentenbauer, die denen aus der Blütezeit des Zinken ebenbürtig sind. Für Anfänger werden heute auch Zinken aus Kunststoffen hergestellt.

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Mich begeistert diese CD-Einspielung mit Orgelwerken und Zink aus dem Mittelalter und der Renaissance-Zeit, die Ostönner-Orgel und  Zink lassen den Hörer die Epoche wieder lebendig werden dank dieser prächtigen Einspielung, ein Juwel….. und wärmstens zu empfehlen.

Gruß Iris

Webnews

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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck

Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

Aktualisiert am 21.11.2009

Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

Das Video vom BR


Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

Superlative in direkter Nachbarschaft

Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

 

Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

 

Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

 

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

 

Weihe der Orgel am
22. November 2009 – 15.00 Uhr

Pontifikalvesper mit Orgelweihe
Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

Konzert zur Orgelweihe
22. November 2009 – 18.00 Uhr
Orgelkonzert zur Orgelweihe

Am Spielschrank der Hauptorgel

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
Thema und Variationen (op. 58)

Am Generalspieltisch im Chorraum

„Symphonie francaise“
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Cantilène (op. 29,2)
Louis Vierne (1870 – 1937)
Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Finale (aus der 6. Sinfonie)

Franz Josef Stoiber (* 1959)
Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
Gemeindegesang (3 Strophen)

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Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

 

Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

 

Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

(Textquelle: Homepage: http://www.johannesunger.de)

Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

 

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

 

Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c –

Detailinformationen zur CD

Reger: Choralfantasien über „Eine feste
Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
meine Seelenfreud“ op. 52, 3
+Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
Ostinato op. 58
+Bach / Karg-Elert: Air
+Neuhoff: Orgelsonate op. 11

  • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
  • Label: Priory , DDD, 2003
  • Bestellnummer: 4828228

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Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/01/vclp0612.mp4

Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  https://meinhardo.files.wordpress.com/2009/05/vclp0622.mp4

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Grüße

Volker

Webnews

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Bach-Interpret Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

Hallo an alle Orgelfans,

unvergessen und beliebt bleibt der großartige Bach-Interpret an der Orgel „Ewald Kooiman“ – der leider viel zu früh verstarb, er war gerade dabei, von J.S. Bach die Gesamten Orgelwerke nochmals neu einzuspielen fürs Label “AEOLUS” – zweidrittel der Aufnahmen wurden seit April 2008 an den Silbermann-Orgeln im Elsass aufgenommen, bis der jähe Tod ihn uns aus unserer Mitte riss.

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Konzert-Organist Ewald Kooiman Aufnahme während der Einspielung Gesamt-Orgelwerke J.S. Bach im Elsass (Fotorechte Label aeolus.music.com)

Beim Stöbern nach weiteren Aufnahmen von Ewald Kooiman wurde ich beim Label querstand (Verlagsgruppe Kamprad) aus Altenburg mit einer bemerkenswerten Aufnahme fündig. Ein Juwel die Weise-Orgel in der St. Laurentiuskirche in Gräfenroda-Thüringen mit all ihren klangtechnischen Möglichkeiten,

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

CD-Cover: Ewald Kooiman an der Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen

Link zum Label querstand in Altenburg mit umfangreichen Hörproben:

http://www.vkjk.de/shop.html

Ewald Kooimann

Weise-Orgel in Gräfenroda-Thüringen, St. Lautentiuskirche

CD 18,00 €
Bestell-Nr.: VKJK 0517

Die bemerkenswerte CD enthält Orgelwerke von: Johann Peter Kellner, Adrian Junghans und Leonhard Frischmuth. Von den 16 eingespielten Werken handelt es sich dabei gleich bei 11 um Ersteinspielungen. An der dortigen St. Laurentiuskirche amtierte Johann Peter Kellner als Organist, und dieser konnte auf den Orgelneubau durch Weise entscheidenden Einfluss nehmen, so dass mit diesem Instrument eines der seltenen Beispiele vorliegt, daß ein Orgelkomponist sich sein Instrument praktisch massschneidern lassen konnte. Daraus folgt natürlich, dass diese Orgel für die Wiedergabe des Werkes Johann Peter Kellners im speziellen Maße prädestiniert ist. Nach mehreren Umbaumaßnahmen versetzte die erst unlängst abgeschlossene jüngste Restaurierung und Rekonstruktion das Instrument wieder in einen dem Original nahekommenden Zustand.

Wer Interesse an einer schönen Orgeleinspielung von Ewald Kooiman – mit teilweise barocken Orgelwerken – besitzt, wird hier fündig.

Grüsse

Volker

Webnews

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