Archiv der Kategorie: Johann Sebastian Bach

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen – für den Sonntag „Invokavit“ entfallen Kantaten!


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen – für den Sonntag „Invokavit“ entfallen Kantaten!

                   Organist – Leo van Doeselaar – Mitwirkender im Bach-Projekt: „All of Bach

Liebe Bachfreunde (innen)

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 18.02.2018 begehen wir den Sonntag Invokavit

Der Name des Sonntags Invokavit leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Invocavit me, et ergo exaudiam eum“ (Ps 91, 15;).

Der Sonntag Invokavit hat die Geschichte der Versuchung Jesu zum Thema. Versuchung ist inzwischen zu einem altertümlichen Begriff geworden, vor allem deshalb, weil die Frage nach dem Versuchenden immer deutlicher gestellt wurde und wird. Gibt es ihn überhaupt? Entspringt die Versuchung nicht ausschließlich in einem selbst? Diese Entwicklung muss auf jeden Fall berücksichtigt werden, wenn wir von Versuchung sprechen. Die Vorstellung eines leibhaftigen Versuchers als des Teufels ruft höchstens noch ein müdes Lächeln hervor; das Arbeiten mit solchen Bildern in der Predigt ist heutzutage ausgesprochen schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Frage nach dem Versuchenden bleibt, sei es nun die Person selbst oder eine von außen wirkende Kraft. Und immerhin finden wir den Begriff noch in der deutschen Sprache, wenn z.B. gesagt wird: „Ich bin versucht, das und das zu kaufen.“ Aber hier hat es gewiss nicht mehr den Sinn, den es in der Bibel hat.

Am Sonntag Invokavit hören wir die Erzählung von der Versuchung Jesu und danken Gott, dass wir in ihm einen Hohenpriester haben, der – ohne Sünde – durch sein Opfer für uns die Erlösung gewirkt hat. Nur im Blick auf diesen Hohenpriester können wir, die wir immer die Macht der Versuchung erfahren und ihr unterliegen, getrost leben.

Wochenspruch: 

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. (1. Joh 3, 8b)

Wochenlied: 

“Ach bleib mit deiner Gnade“ (EG 347)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit“

Musik in Leipzig – entfällt für diesen Sonntag!

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Kantaten ohne Bezug zum Kirchen-Kalender!

BWV 97In allen meinen Taten

BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 131Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

BWV 192Nun danket alle Gott

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 150 – Nach dir, Herr, verlanget mich

Als Entstehungsort wird Arnstadt vermutet!

Kantate für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo

Vox Luminis

Leitung: Lionel Meunier

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm!

Heinrich von Herzogenberg (1843-1900)

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil“

aus Die Passion op. 93

Ex Tempore Chor und Orchester

Leitung: Florian Heyerick

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Kantate etwa ab  ca. 07:05 Uhr:

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 156 “Ich steh mit einem Fuß im Grabe” 

Kantate für den 3. Sonntag nach Epiphanias!

Steven Rickards, Altus / Jeffrey Thomas, Tenor

James Weaver, Bass

American Bach Soloists

Leitung: Jeffrey Thomas

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr 

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 125 Mit Fried und Freud ich fahr dahin

Kantate für das Fest Mariä Reinigung!

Sonja Bühler, Sopran  Lena Sutor-Wernich, Alt

Christoph Pfaller, Tenor  Konstantin Krimmel, Bass

Chapelle de la Vigne

Leitung: Bernhard Schmidt

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:31 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Georg Philipp Telemann

„Seid so stark in den Herzen“

Klaus Mertens (Bassbariton)

Michael Schönheit (Orgel)

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 99 Was Gott tut, das ist wohlgetan“

für den 15. Sonntag nach Trinitatis

Keine weiteren Programmangaben vorhanden!

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Willy Burkhard  (1900-1955)

Kantate: „Die Versuchung Jesu“, op. 44

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Bayern-Klassik

Programm:

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 100 „Was Gott tut, das ist wohlgetan

Kirchenkantate für einen unbestimmten Anlass (Hochzeit?)

Malin Hartelius, Sopran; William Towers, Countertenor

James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass;

Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Georg Friedrich Händel

‚My song shall be alway‘.

Anthem für Soli, Chor und Orchester, HWV 252

Emma Kirkby, Sopran  Iestyn Davies, Countertenor

James Gilchrist, Tenor  Neal Davies, Bass

Choir of Trinity College – Academy of Ancient Music

Leitung: Stephen Layton

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Domradio Köln

Neue – Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/musica/busse-und-reue-musik-zur-fastenzeit

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Domradio Köln

Neue Sendung: „Musica“ 

Neue Sendezeit und Titel:  Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr 

Musik zur Fastenzeit

„Buße und Reue“

Am Aschermittwoch hat die Vorbereitungszeit auf Ostern begonnen. In Musica erklingen Werke zur Fastenzeit von Orlando di Lasso, Jan Sweelinck und Johann Sebastian Bach.

Außerdem:

Die Sinfonie Nr. 2 von Jean Sibelius (1865-1957) erklingt im weiteren Verlauf der Sendung.

Interessant an dem finnischen Komponisten aus deutscher Sicht ist, dass er bis vor etwa 50 Jahren in Deutschland kaum ein Begriff war. Er wirkte an der Grenze der Spätromantik zur Modernen. Stilistisch schwankt die Musik von Sibelius zwischen nüchternem Klassizismus und fast schon rhapsodischer Spätromantik.

Da im deutschsprachigem Raum zu dieser Zeit Komponisten wie Gustav Mahler, Arnold Schönberg, Max Reger und Richard Strauß dominant waren und etwas früher Werke vor allem von Johannes Brahms, Anton Bruckner, Richard Wagner oder Franz Liszt aufgeführt wurden, erfuhr Sibelius nicht die Aufmerksamkeit, die er heute im Konzertleben auch hierzulande erhält….

weiter zum Text von Dom-Radio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Auszug aus dem Programm!

Bach-Kantate

„Bach-Musik – Musik in der Passionszeit“

Keine inhaltlichen Programm-Angaben veröffentlicht !

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Videos mit Bach-Kantaten

Bach-Kantaten für den Sonntag „Invokavit“

Musik in Leipzig – entfällt für diesen Sonntag!

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Kantaten ohne Bezug zum Kirchen-Kalender!

BWV 97In allen meinen Taten

BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan

BWV 131Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir

BWV 192Nun danket alle Gott

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/YouTube: BWV 97  In allen meinen Taten“  (Interpret: Koopman)

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/YouTube:  BWV 100Was Gott tut, das ist wohlgetan“  (Interpret: Koopman)

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/ YouTube:  BWV 131Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir(Interpret: Jos van Veldhoven )

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/ YouTube:  BWV 192Nun danket alle Gott“ ( S D G )

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                                           Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen!    

                                                      Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

  Künstler-Beitrag – Link: Künstler-Meinungen: Wilke te Brummelstroete, Alt

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J.E. Gardiner – SDG – CD’s bei Amazon:

SDG 153 Vol. 20

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw. werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

hat am: 20. November 2017 begonnen!

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF“ zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor!

Johann Sebastian Bach (1685-1750) ♪ Cantata BWV 22,

für den Sonntag Estomihi

Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (Köthen / Leipzig, 1723)

1. Arioso & Chorus: Jesus nahm zu sich die Zwölfe und sprach

2. Aria (alto): Mein Jesu, ziehe mich nach dir

3i. Recitativo (bass): Mein Jezu, ziehe mich, so werd ich laufen

4. Aria (tenor): Mein alles in allem, mein ewiges Gut

5. Chorale: Ertöt uns durch dein Güte

Ausführende:

(Thomaner) Paul Bernewitz, Sopran (chorus) Thomaner Stefan KahleAlt

Patrick GrahlTenor – Matthias Weichert, Bass

Thomanerchor Leipzig – Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch


J. S. Bach Kantate BWV 125 „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“

Choralkantate für das Fest Mariä Reinigung!

Ausführende:

Alex Potter, Countertenor; Andreas Post, Tenor;

Markus Volpert  (Bass)

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – 

bei 

Amazon – mit Hörproben

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle j p c

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht die Ratswahl-Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“


ALL OF BACH veröffentlicht die Ratswahl-Kantate BWV 69 „Lobe den Herrn, meine Seele“

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video: To start in the photo or click this text!

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„Theater und triumphierend“

                Dirigent: Dirk Peter Dijkstra

Der jubelnde Charakter dieser Kantate bedeutete, dass sie leicht transformiert werden konnte.

J.S. Bach spielte die erste Version dieser Kantate, als er am zwölften Sonntag nach Trinitatis nur ein halbes Jahr in Leipzig gearbeitet hatte. Viele der gläubigen Stadträte wären während des Eröffnungsteils besorgt gewesen. Rede über Theater! Die triumphalen Worte von Psalm 103 werden begleitet von einer reichen Orchesterfassung, die neben den Streichern drei Trompeten, Pauken, drei Oboen und ein Fagott enthält. Die Stimmung ist ekstatisch, mit aufwendigen Zirkulationen in fast allen Teilen. Eine circulatio ist eine Reihe schneller Noten, die um eine zentrale Tonhöhe „zirkulieren“. Barocke Komponisten verwendeten diese musikalisch-rhetorische Figur, um einen Zustand der Freude und Glückseligkeit auszudrücken. Später gibt es einen ausdrucksstarken Seufzer auf das Wort „vergiss“: Die Gemeinde wird aufgefordert, sich an all das Gute zu erinnern, das Gott für sie getan hat.

                       Ensemble All of Bach

Die Lesung des Evangeliums für diesen Sonntag war Markus 7, Vers 31-37, der berichtet, wie Jesus einen tauben Mann heilte. Die erste Arie lobt dieses Wunder. In der zweiten Arie, für Bass, tritt eine Oboe d’amore auf. Hier bittet der Gläubige in Zeiten von Leid und Tod um Gottes Segen. Die Schlusszeile zitiert den Text des Evangeliums mit Worten, die sich auch mit dem Psalmtext des Eröffnungschors verbinden: „Gott hat alles wohlgemacht“.

Gesangs-Solisten von links: Bass: Peter Kooij, Tenor: Thomas Hobbs, Altus: Alex Potter, Sopran: Miriam Feuersinger

Diese erste Version der Kantate erhielt die Nummer 69a in der Liste von Bachs Werken. Irgendwann in den letzten Jahren seines Lebens sollte Bach die Komposition in eine „Ratswahlkantate“ umwandeln. Diese Kantate – Version, BWV 69, ist die, die wir hier durchführen. Der Ortswechsel wurde traditionell von einem Festgottesdienst begleitet, für den Bach die Musik schreiben musste. „Lobe den Herrn, meine Seele“ war dank seines jubelnden Charakters leicht zu verändern. Bach verließ den Eröffnungschor und die beiden Arien wie sie waren. Ursprünglich, 1723, war die erste Arie für Tenor, aber bei einer zweiten Aufführung von BWV 69a hatte Bach sie bereits 1727 für Alt geschrieben.

                         Christian Müller-Orgel von 1733

Bach änderte jedoch die Rezitative und den letzten Choral. Er hat die Rezitative basierend auf einem neu geschriebenen Text komplett neu zusammengesetzt. Bach hat es gründlich gemacht. Zum Beispiel drückt der Tenor im zweiten Rezitativ die Hoffnung aus, dass Gott dem neuen Stadtrat von Leipzig „den Geist der Weisheit“ verleihen wird. In diesem Moment kommen die Streicher hinzu und verleihen der Botschaft mehr Ernsthaftigkeit.

BWV 69

Titel
„Lobe den Herrn, meine Seele“

Genre
Kantate (Ratswahl-Kantate)

Jahr
1723 (BWV 69a), 1727 wiederbelebt, nach 1740 als Ratswahlkate überarbeitet

Stadt
Leipzig

Texter
unbekannt, Psalm 103: 2 und Choral von Martin Luther

Gelegenheit
Einweihung der Ratswahl

Erster Auftritt
unbekannte

               Instrumental-Gruppe, Bc – von All of Bach

Besondere Hinweise
Es gibt eine frühere, heilige Version dieser Kantate mit dem gleichen Titel, BWV 69a, die Bach 1723 für den zwölften Sonntag nach Trinitatis schrieb.

Veröffentlichungsdatum
19. Januar 2018

Aufnahmedatum
18. Februar 2017

Ort
Waalse Kerk in Amsterdam!

Dirigent
Dirk Peter Dijkstra

Sopran
Miriam Feuersinger

Altus
Alex Potter

Tenor
Thomas Hobbs

Bass
Peter Kooij

Chor:

Sopran:
Lauren Armishaw, Marjon Strijk

Alt:
Marine Fribourg, Barnabás Hegyi

Tenor:
Yves Van Handenhove, João Moreira

Bass:
Michiel Meijer, Pierre-Guy Le Gall Weiß

VIOLINE 1
Sayuri Yamagata, Annelies van der Vegt, Annabelle Ferdinand

Violine 2
Pieter Affourtit, Paulien Kostense, Lucia Giraudo

Viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

Cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer

Kontrabass
Robert Franenberg

Oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg, Sarah Aßman

Fagott
Benny Aghassi

Trompete
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen, Dave Hendry

Pauke:
Koen Plaetink

Organ
Leo van Doeselaar

Cembalo
Siebe Henstra


„Theatrical and triumphant“

The jubilant character of this cantata meant it could be easily transformed.

Bach performed the first version of this cantata when he had been working for just half a year in Leipzig, on the twelfth Sunday after Trinity. Many of the devout town councillors would have been concerned during the opening section. Talk about theatrical! The triumphant words of Psalm 103 are accompanied by a rich orchestral setting that includes three trumpets, timpani, three oboes and a bassoon, besides the strings. The mood is ecstatic, with elaborate circulatios in nearly all the parts. A circulatio is a series of fast notes that ‘circulate’ around a central pitch. Baroque composers used this musical-rhetorical figure to express a state of joy and bliss. Later on, there is an expressive Seufzer on the word ‘vergiss’: the congregation is urged to remember all the good that God has done for them.

The gospel reading for this Sunday was St Mark 7:31-37, which tells how Jesus healed a deaf man. The first aria praises this miracle. In the second aria, for bass, an oboe d’amore makes its appearance. Here, the believer asks for God’s blessing in times of suffering and death. The closing line cites the gospel text, with words that also link up to the psalm text of the opening chorus: ‘Gott hat alles wohlgemacht’.

This first version of the cantata was given the number 69a in the list of Bach’s works. Sometime in the latter years of his life, Bach was to transform the composition into a ‘Ratswahlkantate’ (a town council inauguration cantata). This version, BWV 69, is the one we are performing here. The change of town council was traditionally accompanied by a festive service for which Bach had to write the music. „Lobe den Herrn, meine Seele“ was easy to transform, thanks to its jubilant character. Bach left the opening chorus and the two arias as they were. Originally, in 1723, the first aria was for tenor, but at a second performance of BWV 69a, in 1727, Bach had already rewritten it for alto.

However, Bach did change the recitatives and the final chorale. He completely recomposed the recitatives, based on a newly written text. Bach made a thorough job of it. For instance, in the second recitative the tenor expresses the hope that God will bestow ‘the spirit of wisdom’ on the new town council of Leipzig. At that moment, the strings join in, lending more solemnity to the message.

BWV 69

title
„Lobe den Herrn, meine Seele“

genre
cantata (Ratswahl-Kantate)

year
1723 (BWV 69a), revived in 1727, reworked as Ratswahlkantate after 1740

city
Leipzig

Lyricist
unknown, psalm 103:2 and chorale by Martin Luther

Occasion
inauguration of the town council (Ratswahl)

First performance
unknown

Special Notes
There is an earlier, sacred version of this cantata with the same title, BWV 69a, which Bach wrote in 1723 for the twelfth Sunday after Trinity.

Release date
19 January 2018

Recording date
18 February 2017

Location
Waalse Kerk, Amsterdam

Conductor
Peter Dijkstra

Soprano
Miriam Feuersinger

alto
Alex Potter

tenor
Thomas Hobbs

bass
Peter Kooij

Chor:

Sopran:
Lauren Armishaw, Marjon Strijk

Alt:
Marine Fribourg, Barnabás Hegyi

Tenor:
Yves Van Handenhove, João Moreira

Bass:
Michiel Meijer, Pierre-Guy Le Gall White

VIOLIN 1
Sayuri Yamagata, Annelies van der Vegt, Annabelle Ferdinand

violin 2
Pieter Affourtit, Paulien Kostense, Lucia Giraudo

viola
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

cello
Lucia Swarts, Richte van der Meer

Double Bass
Robert Franenberg

oboe
Martin Stadler, Peter Frankenberg, Sarah Aßman

bassoon
Benny Aghassi

trumpet
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen, Dave Hendry

timpani
Koen Plaetink

organ
Leo van Doeselaar

harpsichord
Siebe Henstra

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Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dieser wünderschönen Kantate!

Herzliche Grüße

Karin

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Jan Dismas Zelenka (1679-1745) „Missa Omnium Sanctorum“


Jan Dismas Zelenka (1679-1745) „Missa Omnium Sanctorum“


Jan Dismas Zelenka – (Taufname Jan Lukáš Zelenka; * getauft 16. Oktober 1679 in Launiowitz, Böhmen; † 23. Dezember 1745 in Dresden) war ein böhmischer Barockkomponist.

 Jan Dismas Zelenka  (1679-1745)  – „Missa Omnium Sanctorum“

 Die „Missa Omnium Sanctorum“ von Zelenka gilt als Meisterwerk!

 Rasante Koloraturen und himmlische Melodien!“ Temperamentvolle Orchesterbehandlung, halsbrecherische Fugen für die Sänger: die Messvertonung „Missa omnium Sanctorum“ unterstreicht die herausragende Stellung des J.S. Bach-Zeitgenossens Jan Dismas Zelenka.

Der böhmische Komponist Jan Dismas Zelenka wird seit einigen Jahren wieder vermehrt aufgeführt – er steht für temperamentvolle Barockmusik, verbunden mit einer kühnen Harmonik und geradezu sprudelnden Melodien. Zelenka war Anfang des 18. Jahrhunderts über Jahrzehnte als Musiker am Dresdner Hof angestellt – obwohl er oft den Hofkapellmeister vertrat, wurde ihm der Posten nicht dauerhaft übertragen.Trotz dieser Enttäuschung schrieb der böhmische Komponist überragende Werke, sowohl für Anlässe des Hofes als auch für die Gottesdienste in der Hofkirche in Dresden.

Außerhalb der sächsischen Hauptstadt Dresden geriet er nach seinem Tod recht schnell in Vergessenheit. Johann Sebastian Bach erkannte allerdings zu Zelenkas Lebzeiten dessen außergewöhnliche Fähigkeiten und führte Werke von ihm auf, auch eine persönliche Begegnung zwischen den beiden gilt als gesichert. Die „Missa Omnium Sanctorum“ gilt als Zelenkas bestes sakrales Werk.

 1.  Kyrie eleison

2.  Christe eleison

3.  Kyrie eleison

4.  Gloria in excelsis Deo

5.  Qui tollis peccata mundi

6.  Quoniam tu solus Sanctus I

7.  Quoniam tu solus Sanctus II

8.   Cum sancto Spiritu I

9.   Cum sancto Spiritu II

10. Credo

11. Sanctus

12. Benedictus

13. Osanna

Ausführende:

Prager Barocksolisten

Ensemble Inégal

Gabriela Eibenová – Sopran

Kai Wessel – Altus

Jan Kobow – Tenor

Tomáš Král – Bass

Marián Krejčík – Bass

Dirigent: Adam Viktora

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Jan Dismas Zelenka (christening Jan Lukáš Zelenka, baptized October 16, 1679 in Launiowitz, Bohemia, † December 23, 1745 in Dresden) was a Bohemian Baroque composer.

Jan Dismas Zelenka (1679-1745) „Missa Omnium Sanctorum“

The „Missa Omnium Sanctorum“ by Zelenka is considered a masterpiece!

Fast-paced coloraturas and heavenly melodies! „Spirited orchestral treatment, breakneck joints for the singers: the Mass setting“ Missa omnium Sanctorum „underlines the outstanding position of the J.S. Bach’s contemporary Zelenka.

The bohemian composer Jan Dismas Zelenka has been performing again for several years – he stands for spirited Baroque music, combined with a bold harmony and downright bubbly melodies. Zelenka was employed for decades as a musician at the Dresden Court – although he often represented the court Kapellmeister, the post was not permanently transferred to him. Despite this disappointment, the Bohemian composer wrote outstanding works, both for the Court and for the Services in the Hofkirche in Dresden.

Outside of the Saxon capital Dresden, he fell into oblivion after his death. Johann Sebastian Bach, however, recognized Zelenka’s lifetime of his extraordinary skills and listed works by him, a personal encounter between the two is considered secure. The „Missa Omnium Sanctorum“ is considered Zelenka’s best sacred work.

1. Kyrie eleison

2. Christe eleison

3. Kyrie eleison

4. Gloria in excelsis deodorant

5. Qui tollis peccata mundi

6. Quoniam tu solus Sanctus I

7. Quoniam tu solus Sanctus II

8. Cum sancto Spiritu I

9. Cum sancto Spiritu II

10. Credo

11. Sanctus

12. Benedictus

13. Osanna

Performed by:

Prague baroque soloists

Ensemble Inégal

Gabriela Eibenová – soprano

Kai Wessel – Altus

Jan Kobow – Tenor

Tomáš Král – Bass

Marián Krejčík – Bass

Conductor: Adam Viktora

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De allermooiste Bachcantates – heisst übersetzt: Die (aller)schönsten Bach-Kantaten!


„De allermooiste Bachcantates“ –  heisst übersetzt: Die (aller)schönsten Bach-Kantaten.

         Video-Link: – Grote Kerk Naarden J.S. Bach- Kantate BWV 151 „Süßer Trost mein Jesus Kommt“

Naarden/NL 9.2.18, Grote Kerk

I. In der Grote Kerk zu Naarden erklangen sie ALLERSCHÖNST !. Aber wer will wohl unter 198 geistlichen Kantaten die Schönsten zur Kür erwählen?

Jedenfalls war es ein herrliches Klangerlebnis, aufgebaut auf manchmal schwierigen und emotional aufrührenden Kantaten-Texten.

                                                                Grote Kerk Naarden „Bach-Kantaten“

Aber-, Bach-Kantaten sind nicht nur zum Loben, Danken, Freuen und Mitsummen da. Sie bringen auch das zum Gehör und zum Überdenken-, das, was wir nicht so gerne hören wollen. In diesen 3 Kantaten gab es dies zuhauf.

II. Da war die eine Sopran Arie: ‚Wir eilen mit schwachen, doch emsigen Schritten …‘ (BWV 78,2) -. Oft so unüberlegt eilen wir durch‘s Leben. Stolpern, bitten um Hilfe und wünschen, dass der ‚Herr mit uns dann (irgendwann !!) nicht ins Gericht geht’ (BWV 105,1).

                                                                   Orchester und Solisten Grote Kerk Naarden

Gerade in dieser Abfolge von ‚bedenklicher, mahnender Musik‘ und darauf folgender ,entlastender, einen Menschen freisprechenden Musik‘ zeigt sich die heilende Wirkung Bachs.

Vgl. auch die Abfolge Sopran Arie ‚Wie zittern und wanken, der Sünder Gedanken‘ (BWV 105,3), dann folgt die entlastende, tanzartige Tenor Arie (5) ‚Lob der Freundschaft mit Jesus gegenüber dem Mammon‘.

Oder: das ‚Herzeleid (BWV 44,4), das durch die Sopran-Arie (6) als ‚Trost‘ aufgehoben wird.

Und dann die ‚zitternden Gedanken, die sich untereinander verklagen, und in ihrer dauernden Folter den Menschen zerreißen‘ (BWV 105,3). Das ist in dieser Sopran-Arie BRUTAL EHRLICHE Psychologie und entlarvt mit hartnäckig klopfenden (Ostinato!) Streicher Tönen den manchmal so ‚aalglatten Angeber‘.

                                    Dirigent: Jos van Veldhoven auf dem Weg zum Podest!

III. Wie ich schon früher mal bei Volkers Klassikseiten beschrieb, benutzt Bach dabei

die a) Rhetorisch-musikalische Figur der HYPOTYPOSIS
Den b) Ausdruck des Textes als PATHOPOEIA
a) meint: musikalische Themen werden eher ‚gesehen und vor Augen gestellt als gelesen oder gehört‘. Nicht nur laut-malerisch wird ein Thema interpretiert, sondern es geht tiefer in den Hörer hinein, es erscheint ihm plastisch vor Augen.
b) meint: ein Text oder eine Redeweise wird so intensiv gestaltet, daß im Hörer ‚eine heftige Gefühlerregung (Entrüstung, Angst, Hoffnung, Freude, Heiterkeit, Lachen u.a. erregt wird.

Will sagen: Hier ist Bach Musik MEHR als Lautmalerei. Musik will intensiv in den Hörer eingreifen. das mit mir etwas ‚passiert‘. (Vgl so Sir E.Gardiner, Musik für die Himmelsburg, S.186f.)

IV. Also wurde an diesem Abend manches WAHRE gesungen. ‚Verpackt’ in eingängigen Melodien, zum Tragen gekommen in einem einmaligen, festlich beleuchteten Kirchenraum, der überfüllt war.

Im Fenster die Büste von J.S. Bach gesehen in Naarden (Holland)

Im Fenster die Büste von J.S. Bach gesehen in Naarden (Holland)

Naarden ist als historisch kultiviertes Festungsstädchen ca.20 km vor Amsterdam gelegen, Jan Amos Comenius, der berühmte Mitbürger dieser Stadt, hatte im 17.Jh. ein überall benutztes Schulbuch geschrieben, das die Aufklärung favorisierte.

In Naarden mit dem Fahrrad (fiets) einfahrend, wurde ich von einer älteren Frau mal wieder überholt, – (die NiederländerINNEN fahren rasend schnell und oft in Rudeln !!!),-

IMG_0405

Cello und Bach-Insignien in der Grote Kerk Naarden

Dabei fragte ich sie nach dem Weg und erzählte, dass ich zur Grote Kerk und dem Bach-Konzert wollte.
‚Ach ja-, da ist doch jedes Jahr die Matthäus-Passion von unserer Bachvereinigung zu hören‘-, rief sie mir zu.

V. Dann standen sie da, all die Künstler, die ich so gut von den Musikvideos kenne: Jos van Veldhoven, Dirigent; Maria Keohanne, Sopran; Tim Mead, Alt; Daniel Johannsen, Tenor; Matthew Brook, bas; der beeindruckende Leo van Doeselaar (Organist) und viele mehr.

                                                          Innenansicht Grote Kerk Naarden

Draußen schneite es, doch der gotische Dom mit der hohen, gewölbten Holzdecke wirkte gemütlich. Drinnen in der Kirche duftet es nach Kaffe, der angeboten wurde, gesetzte Damen und Herren mit Namenschildern weisen Plätze an. Immer hin sitze ich in der 5.Reihe links seitlich, kann gut hören und sehen.

Also-, Bach ist hier in NAARDEN großartig angekommen.

VI. Mein Fazit:

Comenius vor der Grote Kerk, Naarden

Bach sagte an diesem Abend mir und den Menschen sehr viel Wahres, deckte einige menschliche Schwächen auf. Doch Bach bleibt dabei nicht stehen, bietet Lösungen an.

Jedenfalls ich ging befreit aus der hohen, gotischen Kirche. Keine drückenden Gedanken lähmten mehr. Ich trat tief einatmend heraus-, in eine sternklare, weite Schnee-Nacht.

Mit vielen Grüßen Euer Adamo

J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Estomihi“


J. S. Bach-Kantaten im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibungen für den „Sonntag Estomihi“

    Orgel im Essener Dom! Domorgel der Firma Rieger Vorarlberg 69_IV von 2004 mit einer Bach-Partitur.

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J. S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 11.02.2018 begehen wir den Sonntag  „Estomihi

Der Name des Sonntags leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: esto mihi in lapidem fortissimum et in domum munitam ut salves me (Ps 31, 3b).

Der Sonntag Estomihi oder Quinquagesimae (der Fünfzigste) beginnt nun, die Spannung wieder zu steigern, indem er auf das Leiden als einen wichtigen Bestandteil der Erlösung und der Nachfolge betont. Das Evangelium des Sonntags enthält zwei wichtige Aussagen: die Leidensankündigung Jesu und der Aufruf zur Nachfolge unter dem Kreuz: „Wer sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird’s erhalten.“ (Mk 8, 35b). Wichtig in dieser Woche ist, dass die Fastenzeit am Aschermittwoch beginnt. In manchen Gegenden ist der Karneval jetzt im vollen Schwung, was sicher auch im kirchlichen Geschehen ein Echo finden kann.

In der Woche des Sonntags Estomihi beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Wir denken nun besonders an den Weg Jesu zum Kreuz und erfahren, dass sich Nachfolge auch durch Leid hindurch vollzieht. In den Armen und Unterdrückten dieser Welt wird deutlich, warum Jesus selbst den Weg des Leidens gehen musste.

Wochenspruch: 

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. (Lk 18, 31)

Wochenlied:

Lasset uns mit Jesus ziehen“ (EG 384)

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate: BWV 23 “Du wahrer Gott und Davids Sohn“

Kantate zum Sonntag Estomihi

Midori Suzuki, Sopran; Yoshikazu Mera, Countertenor;

Gerd Türk (Tenor)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur 

Kantate Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Auszug aus dem Programm! 

Johann Sebastian Bach

BWV 127  Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

Kantate zum Sonntag Estomihi

Yukari Nonoshita, Sopran / Makoto Sakurada, Tenor

Peter Kooy, Bass

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:04 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Kantate ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

Kantate BWV 127  “Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott”

Dorothee Mields, Sopran  Jan Kobow, Tenor

Peter Kooy, Bass

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr 

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

BWV 23 Du wahrer Gott und Davids Sohn

Kantate am Sonntag Estomihi

Dorothee Mields, Sopran  Matthew White, Countertenor

Jan Kobow, Tenor

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag – 08:03 bis 08:30 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 159  „Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem“

Kantate am Sonntag Estomihi

Rachel Nicholls (Sopran)  Robin Blaze (Countertenor)

Gerd Türk (Tenor)  Peter Kooij (Bass)

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 23 Du wahrer Gott und Davids Sohn

Kantate am Sonntag Estomihi

Tobias Hunger, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

06:30 Uhr Kantate

Johann Theodor Roemhildt  (1684-1756)

Kantate „Meine Sonne stehet stille“

Klaus Mertens (Bass)

Accadmia Daniel

Leitung: Shalev Ad-El

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Bayern-KlassikSendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Programm:  

https://www.br-klassik.de/programm/radio/index.html

Live-Stream:(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz herunterladen kann – zu benutzen!)

http://streams.br-online.de/br-klassik_2.m3u

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag um  08:05 Uhr bis 09:00 Uhr

Johann Sebastian Bach:

BWV 22  „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Kantate am Sonntag Estomihi,

Patrick Grahl, Tenor;  Matthias Weichert, Bass;

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester

Leitung: Georg Christoph Biller

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr 

Johann Sebastian Bach

BWV 22Jesus nahm zu sich die Zwölfe“

Kantate zum Sonntag Estomihi

Markus Forster, Countertenor  Johannes Kaleschke, Tenor

Ekkehard Abele, Bass

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Domradio Köln

Neue – Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Neue Sendung: „Musica“ 

Neue Sendezeit und Titel:  Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Jan Dismas Zelenka  (1679-1745)

Die Missa „Omnium Sanctorum“ von Zelenka gilt als Meisterwerk

Rasante Koloraturen und himmlische Melodien!“Temperamentvolle Orchesterbehandlung, halsbrecherische Fugen für die Sänger: die Messvertonung „Missa omnium Sanctorum“ unterstreicht die herausragende Stellung des Bach-Zeitgenossens Zelenka.

Der böhmische Komponist Jan Dismas Zelenka wird seit einigen Jahren wieder vermehrt aufgeführt – er steht für temperamentvolle Barockmusik, verbunden mit einer kühnen Harmonik und geradezu sprudelnden Melodien.Zelenka war Anfang des 18. Jahrhunderts über Jahrzehnte als Musiker am Dresdner Hof angestellt – obwohl er oft den Hofkapellmeister vertrat, wurde ihm der Posten nicht dauerhaft übertragen.Trotz dieser Enttäuschung schrieb der böhmische Komponist überragende Werke, sowohl für Anlässe des Hofes als auch für die Gottesdienste in der Hofkirche in Dresden….

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11.45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11.45 Uhr

Auszug aus dem Programm!

Bach-Kantate

BWV 159 „Sehet! Wir gehn hinauf gen Jerusalem“ 

Kantate am Sonntag Estomihi

(weitere Angaben zum Programm fehlen!)

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Videos 

Bach-Kantaten für den Sonntag Estomihi

BWV 22 – Jesus nahm zu sich die Zwölfe

BWV 23 – Du wahrer Gott und Davids Sohn

BWV 127 – Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott

BWV 159 – Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem

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/ YouTube: BWV 22   Jesus nahm zu sich die Zwölfe“  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 23   „Du wahrer Gott und Davids Sohn„ –  (Interpret: Helmuth Rilling)

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/ YouTube: BWV 127 Herr Jesu Christ, wahr‘ Mensch und Gott“  (Interpret: Herreweghe)

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/ YouTube: BWV 159 –  „Sehet, wir gehen hinauf gen Jerusalem –  (Interpret: Koopman )

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    Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen für Sonntag Estomihi / Quinquagesimae

               Link:    h i e r  zum Download  als PDF   

                 Künstler-Beitrag – Link:   Künstler-Meinungen:  Nathalie Stutzmann, Alt

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J.E. Gardiner – SDG – CD’s bei Amazon:

SDG 153 Vol. 20

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw. werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

hat am: 20. November 2017 begonnen!

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF“ zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der Thomaskirche Leipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der Nikolaikirche Leipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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Video vom Thomanerchor!

J. S. Bach – Kantate BWV 126 „Erhalt uns Herr bei deinem Wort“ Kantate für den Sonntag Sexagesimae!

„Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ (BWV 126) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte die Choralkantate in Leipzig für den Sonntag Sexagesimae und führte sie erstmals am 4. Februar 1725 auf. Bach schrieb die Kantate in seinem zweiten Jahr in Leipzig in seinem Jahrgang von Choralkantaten für den Sonntag Sexagesimae, den zweiten Sonntag vor der Passionszeit, und führte sie am 4. Februar 1725 erstmals auf.

Die vorgeschriebenen Lesungen waren 2 Kor 11,19 LUT – 2 Kor 12,9 LUT und Lk 8,4-15 LUT, das Gleichnis vom Sämann. Grundlage für den Kantatentext ist Martin Luthers Choral „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ in einer Zusammenstellung mit anderen Versen, wie sie zu Bachs Zeit in Gesangbüchern als Einheit erschienen.

Ausführende: 

Thomaner (Knabenalt), Martin Petzold, Tenor;

Jörg Hempel, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg-Christoph Biller


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen)

Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch


J. S. Bach – Kantate BWV 93 „Wer nur den lieben Gott lässt walten“

für den 5. Sonntag nach Trinitatis!

Ausführende:

Sopran: Miriam Feuersinger Altus: Jan Börner

Tenor: Julius Pfeifer Bass: Markus Volpert

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz

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Link:  mp3 – Download –

J.S. Bach-Stiftung – 

bei 

Amazon – mit Hörproben

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DVD’s  der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

 Bezugsquelle j p c

Link:   bei   j p c

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Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag!

Herzliche Grüße

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht aus dem 1. Teil Wohltemperierten Klavier – BWV 853 „Präludium in es-Moll und die Fuge in dis-Moll“


ALL OF BACH veröffentlicht aus dem 1. Teil Wohltemperierten Klavier BWV 853 „Präludium in es-Moll und die Fuge in dis-Moll“

Video: Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video: To start in the photo or click this text!

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PRAGMATISCH

„Technische Meisterschaft und unglaubliche Ausdruckskraft gehen hier Hand in Hand.“

Der Organist und Cembalist Bart Jacobs lebt in der idyllischen Landschaft südlich von Antwerpen. Aus den übrigen Teilen des ersten Buches vonDas Wohltemperirte Clavier“ wählte er das Präludium und die Fugea in der ungewöhnlichen Es-Moll-Tonart. Dieser Schlüssel ist selten im Barock zu hören, aber angesichts der Struktur von Bachs Projekt musste er natürlich mit einbezogen werden. Es hat übrigens eine der umfangreichsten und ambitioniertesten Ergänzungen der Sammlung hervorgebracht.

Das Prelude ist ein sehr stattliches Stück mit einigen schönen Verzierungen. Bart Jacobs nennt es einen „tombeauartigen Trauermarsch“. Der Puls der Drei-Vier-Zeit ist allgegenwärtig und die Atmosphäre ist in der Tat düster. Das Vorspiel existierte bereits in einer früheren Version, in dem pädagogischen Keyboard, das Bach für seinen ältesten Sohn Wilhelm Friedemann Bach komponierte.

Die Beziehung zur Fuge ist nicht sehr klar. Es wird von einigen vermutet – einschließlich Bart Jacobs -, dass Bach einfach eine existierende Fuge in D für die Fuge in Es-Moll genommen und die notwendigen Sharps hinzugefügt hat (6 von ihnen), wodurch das Stück in Des-Moll gesetzt wurde, das klingt wie Es-Moll. Bach könnte manchmal sehr pragmatisch sein.

Die dreiteilige Fuge ist ansonsten eine der am besten gearbeiteten und streng konstruierten Wolftemperirte Claviers. Bach unterzieht das sehr klassische, fast archaische Thema einer ganzen Reihe kontrapunktischer Techniken. Wir sehen also wieder einmal die Leichtigkeit, mit der technische Meisterschaft und unglaubliche Ausdruckskraft in Bachs Musik Hand in Hand gehen.

Das Wohltemperirte Clavier, BWV 846-893

Das Komponieren von 48 Keyboard-Stücken in allen 24 Tasten war eine Art Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile des Wohltemperierten Claviers brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 Mal zusammen; zwölf in Moll und zwölf in Dur. In den Präludien ließ er seiner Phantasie freien Lauf und demonstrierte in den Fugen mathematische Kraftentfaltungen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin, die Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anzuwenden hatte, konnte er sich hier ohne Rücksicht auf Deadlines der intellektuellen Spielerei überlassen.

Der erste Teil von The Well-Tempered Clavier stammt aus dem Jahr 1722, obwohl es einige Musik enthält, die in den vorangegangenen fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Johann Sebastian Bach hat dieses zweite Manuskript erst um 1740 zusammengestellt, obwohl einige der darin enthaltenen Präludien und Fugen noch viel älter sind. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Sammlung von Stücken wie folgt: (Sowohl für die Erziehung des fleißigen Musical-Jünglings als auch für den Genuss der Musik von denen, die in diesem Material versiert sind „).

BWV 853

TITEL
Präludium in Es-Moll und Fuge in d-Moll

BEINAME
Das Wohltemperirte Clavier

GENRE
Tastaturarbeit

SERIE
Das Wohltemperirte Clavier I

JAHR
1722 von früher

STADT
Cöthen (oder Weimar)

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
9. Februar 2018

AUFNAHMEDATUM
23. März 2017

LAGE
Eikevliet, Belgien

Harpsichordist
Bart Jacobs

CEMBALO
Andreas Kilström (2009) nach I. Couchet, Antwerpen (um 1650)


PRAGMATIC

„Technical mastery and incredible expressiveness go hand in hand here.“

Organist and harpsichordist Bart Jacobs lives in the idyllic countryside to the south of Antwerp. From the remaining parts of the first book of „Das Wohltemperirte Clavier“, he chose to play the Prelude and fugea in the unusual key of E-flat minor. This key is rarely heard in the Baroque, but in view of the structure of Bach’s project, it had to be included, of course. Incidentally, it produced one of the more extensive and ambitious additions to the collection.

The Prelude is a very stately piece with some beautiful ornamentation. Bart Jacobs calls it a “tombeau-like funeral march”. The pulse of the three-four time is ever present and the atmosphere is indeed sombre. The Prelude already existed in an earlier version, in the pedagogical keyboard book that Bach compiled for his eldest son Wilhelm Friedemann Bach.

The relationship to the Fugue is not very clear. It is suspected by some – including Bart Jacobs – that Bach simply took an existing fugue in D for the Fugue in E-flat minor and added the necessary sharps to it (6 of them), thus putting the piece into D-flat minor, which sounds the same as E-flat minor. Bach could be very pragmatic at times.

The three-part Fugue is otherwise one of the most well-wrought and strictly constructed of the whole Wolhtemperirte Clavier. Bach subjects the very classical, almost archaic theme to a whole range of contrapuntal techniques. So once again, we clearly see the ease with which technical mastery and incredible expressiveness go hand in hand in Bach’s music.

Das Wohltemperirte Clavier, BWV 846-893

Composing 48 keyboard pieces in all 24 keys was the sort of challenge Bach enjoyed. In each of the two parts of Das Wohltemperierte Clavier, he brought together the musical couple prelude and fugue 24 times; twelve in minor keys and twelve in major. In the preludes, he gave free rein to his imagination, and demonstrated mathematical tours de force in the fugues. In contrast to the iron discipline Bach had to apply to his church compositions, here he could abandon himself to intellectual Spielerei without worrying about deadlines.

The first part of The Well-Tempered Clavier dates from 1722, although it contains some music that was written in the preceding five years. There is less clarity about the history of part two. Bach compiled this second manuscript only around 1740, although once again some of the preludes and fugues it contains date from a much earlier period. Bach described the target group for this collection of pieces as follows: ‘Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-begierigen Musicalischen Jugend, als auch dere in diesem studio schon habil seyenden besonderem ZeitVertreib’ (For both the education of the industrious musical youngster and the enjoyment of those well-versed in this material’).

BWV
853

TITLE
Prelude in E-flat minor and fugue in d-sharp minor

EPITHET
no. 8 from Das Wohltemperirte Clavier

GENRE
keyboard work

SERIES
Das Wohltemperirte Clavier I

YEAR
1722 of earlier

CITY
Cöthen (or Weimar)

RELEASE DATE
9 February 2018

RECORDING DATE
23 March 2017

LOCATION
Eikevliet, Belgium

HARPSICHORDIST
Bart Jacobs

HARPSICHORD
Andreas Kilström (2009) after I. Couchet, Antwerp (about 1650)


Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit dem BWV 853

Herzliche Grüße

Karin

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J.S. Bach – Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ – Kantate am Sonntag Sexagesimae!


J.S. Bach – Kantate BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ – Kantate am Sonntag Sexagesimae.

„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ (BWV 18) ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Weimar für Sexagesimae, wahrscheinlich bereits 1713.

Bach arbeitete ab 1708 für den Weimarer Hof. Am 2. März 1714 wurde er zum Konzertmeister ernannt. In dieser Position hatte er unter anderem die Aufgabe, einmal im Monat eine Kirchenkantate zu komponieren, die in der Schloßkirche aufgeführt wurde. Bach schrieb diese Kantate für den Sonntag Sexagesimae, den vorletzten Sonntag vor der Passionszeit. Die vorgeschriebenen Lesungen waren 2 Kor 11,19 LUT – 2 / Kor 12,9 / LUT und Lk 8,4–15 LUT, das Gleichnis vom Sämann.

Bach vertonte einen Text von Erdmann Neumeister, den dieser für den Hof in Eisenach geschrieben und in Gotha 1711 in der Sammlung Geistliches Singen und Spielen veröffentlicht hatte. Georg Philipp Telemann hatte ihn bereits zuvor vertont. Der Text zitiert zunächst Jesaja (Jes 55,10–11 LUT), der die Wirkung von Gottes Wort durch einen Vergleich mit Regen und Schnee veranschaulicht, mit Bezug zum Evangelium. Im folgenden Satz fügt der Dichter eine Warnung vor den Gefahren, die Gottes Wort bedrohen, abschnittsweise Bitten aus der Litanei Martin Luther´s ein. Der Schlusschoral ist die achte Strophe von Lazarus Spenglers Kirchenlied „Durch Adams Fall ist ganz verderbt“ (1524).

Die Kantate ist ein frühes Werk Bachs. Alfred Dürr datiert sie auf spätestens den 24. Februar 1715, wahrscheinlicher ein oder zwei Jahre früher. Christoph Wolff stellt dagegen fest: „Die originalen Aufführungsstimmen haben sich erhalten und erlauben eine Datierung auf das Jahr 1713“. Bach führte die Kantate erneut in Leipzig 1724 auf, mit erweitertem Instrumentarium und in einer anderen Tonart. Das Werk wurde dann wahrscheinlich zusammen mit der neu komponierten Kantate „Leichtgesinnte Flattergeister“ aufgeführt.

Wie andere Kantaten aus der Weimarer Zeit ist das Werk für ein kleines Ensemble gesetzt, drei Solisten, Sopran, Tenor und Bass, vierstimmigen Chor, vier Violen und Basso continuo mit Violoncello und Fagott. In einer Leipziger Fassung von 1724 oktavieren zwei Blockflöten die beiden höchsten Viola-Stimmen. John Eliot Gardiner vergleicht ihren Einsatz mit dem eines Orgel-Vierfußregisters. Die Kantate beginnt in der Weimarer Fassung in g-Moll, in der Leipziger Fassung in a-Moll.

Die Kantate, die mit einer Sinfonia beginnt, enthält fünf Sätze.

1. Sinfonia
2. Recitativo (Bass): Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt
3. Recitativo e chorale (Litanei) (Tenor, Bass, Chor): Mein Gott, hier wird mein Herze sein – Du wollest deinen Geist und Kraft
4. Aria (Sopran): Mein Seelenschatz ist Gottes Wort
5. Choral: Ich bitt, o Herr, aus Herzensgrund

Die Kantate beginnt mit einer Sinfonia in g-Moll, die fallenden Regen und Schnee durch fallende Phrasen veranschaulicht. Sie ist in Da capo-Form und erinnert sowohl an eine Chaconne als auch ein Concerto. Die vier Bratschen und das Continuo mit Fagott und Cello sorgen für ein ungewöhnliches Klangbild.

Das Zitat von Jesaja wird vom Bass, der Vox Christi (Stimme Christi), gesungen als Secco-Rezitativ. Es ist Bachs erste Verwendung eines Rezitativs in einer Kirchenkantate.

Der zentrale Satz ist in Bachs Kantaten einzigartig: Der Chor-Sopran unterbricht viermal das Rezitativ der männlichen Solisten durch eine Bitte, die vom Chor durch den Ruf „Erhör uns, lieber Herre Gott!“ verstärkt wird. Das Rezitativ ist Adagio bezeichnet und steht in Es-Dur, während die eingeschobene Litanei dramatisch erscheint, Allegro in c-Moll.

Die einzige Arie, in Es-Dur, wird von den vier Bratschen unisono begleitet. Die Kantate schließt mit einem schlichten vierstimmigen Satz von Spenglers Lied, dem ersten von Bachs zahlreichen Choralsätzen als Abschluss von Kirchenkantaten.

Ausführende:

Adele Stolte, Sopran; Peter Schreier, Tenor;
Theo Adam, Bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Dirigent: Thomaskantor Erhard Mauersberger

Aufnahme von November 1967
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J.S. Bach Cantata BWV 18 „Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ („As rain and snow fall from the sky“) – Cantata on Sunday Sexagesimae.

„Gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt“ („Like the rain and snow falling from the sky“) (BWV 18) is a church cantata by Johann Sebastian Bach. He composed them in Weimar for Sexagesimae, probably as early as 1713.

Bach worked from 1708 for the Weimar court. On March 2, 1714, he was appointed concertmaster. In this position he had, among other things, the task of composing a church cantata once a month, which was performed in the castle church. Bach wrote this cantata for Sunday Sexagesimae, the penultimate Sunday before Passion time. The prescribed readings were 2 Cor 11,19 LUT – 2 Cor 12,9 LUT and Lk 8,4-15 LUT, the parable of the sower.

Bach set a text by Erdmann Neumeister, who had written this for the court in Eisenach and published in Gotha in 1711 in the collection of Spiritual Singing and Playing. Georg Philipp Telemann had set it to music before. The text first quotes Isaiah (Isaiah 55: 10-11 LUT), which illustrates the effect of God’s Word through comparison with rain and snow, with reference to the gospel. In the following sentence, the poet inserts a warning of the dangers that threaten the word of God into sections of requests from the litany of Martin Luther. The final chorale is the eighth stanza of Lazarus Spenglers hymn „Through Adam’s Fall is Very Corrupted“ (1524).

The cantata is an early work by Bach. Alfred Dürr dates it no later than February 24, 1715, more likely one or two years earlier. Christoph Wolff, on the other hand, states: „The original performance voices have been preserved and allow dating to the year 1713“. Bach again performed the cantata in Leipzig in 1724, with expanded instruments and in a different key. The work was then probably performed together with the newly composed cantata „Leichtgesinnte Flattergeister“.

Like other cantatas from the Weimar period, the work is set for a small ensemble, three soloists, soprano, tenor and bass, four-part choir, four violas and basso continuo with violoncello and bassoon. In a Leipzig version of 1724 two recorders octave the two highest viola parts. John Eliot Gardiner compares their commitment with that of an organ four-foot register. The cantata begins in the Weimar version in G minor, in the Leipzig version in A minor.

The cantata, which begins with a sinfonia, contains five movements.

1st symphony
2. Recitativo (bass): the same as rain and snow fall from the sky
3. Recitativo e chorale (litany) (tenor, bass, choir): My God, here will be my heart – you want your spirit and strength
4. Aria (soprano): My soul’s treasure is God’s word
5. Chorale: I ask, O Lord, for the sake of the heart

The cantata opens with a Sinfonia in G minor that illustrates falling rain and snow through falling phrases. It is in Da capo form and is reminiscent of both a chaconne and a concerto. The four violas and the continuo with bassoon and cello create an unusual sound.

The quote from Isaiah is sung by the bass, the Vox Christi (voice of Christ), as Secco recitative. It is Bach’s first use of a recitative in a church cantata.

The central movement is unique in Bach’s Cantatas: the choir soprano interrupts four times the recitative of the male soloists by a request, which is reinforced by the chorus by the cry „Listen, dear Lord God!“. The recitative is called Adagio and is in E flat major, while the inserted litany appears dramatic, Allegro in C minor.

The only aria, in E flat major, is accompanied by the four violas in unison. The cantata concludes with a simple four-part movement of Spengler’s Song, the first of Bach’s many choral settings to conclude church cantatas.

Performed by:

Adele Stolte, soprano; Peter Schreier, tenor;
Theo Adam, bass
Thomanerchor Leipzig, Gewandhaus Orchestra Leipzig

Conductor: Thomaskantor Erhard Mauersberger

Recording from November 1967
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