Archiv der Kategorie: J.S. Bach-News

Bach-Sprechstunde Bach-Fest-Leipzig 2019


Bach-Sprechstunde Bach-Fest-Leipzig 2019

Liebe Bach-Spezialisten!

Zuerst einmal ein großes Lob zu Ihrem Angebot einer Bach-Sprechstunde am diesjährigen Bach-Fest. Als Mitglied der NBG und Bach-Liebhaber verfolge ich aufmerksam den Forschungsstand und bin immer wieder davon überzeugt, dass die Bach-Forschung im Fluß ist und sich aus Biografie und Werkinterpretation neue Ergebnisse zeigen.

Insofern macht uns Bach’s Oeuvre aufmerksam und lebendig.

Leider kann ich beim diesjährigen Bachfest in Leipzig nicht dabei sein und meine unten angegebene Frage nicht mündlich stellen. . Es gibt ja soviel Bach-Orte und -festivals, die ich gerne besuche.
Als ich im September 2016 beim Bach-Fest in Köthen war, fiel mir das ‚Cöthener Bach-Heft Nr.12/2004 in die Hände und damit auch die atemberaubenden Forschungen von Günther Hoppe.

Sie werden den gesamten Aufsatz in Ihrer Bibliothek finden und bestimmt lesen. Hoppe’s historisch-krische Arbeit finde ich gut begründet, daher glaubhaft..

Vgl. auch mein gesamtes Abend-Tage.Buch in https: //meinhardo.wordpress.com


(letzte Seite meines Abend-Tagebuchs)

„ … Doch-, jetzt muss ich doch noch meinen BACHKÜLLER loswerden. Er hatte mich, nachdem ich dieses CÖTHENER BACHHEFT Nr.12/2004 gelesen hatte, immer wieder bedrückt.

‚PEINLICH FÜR EINEN REICHSFÜRSTEN LEOPOLD! –
Die Reisekasse war leer-, So was kam im Hause des Klein-Fürsten zwar immer mal vor, aber jetzt betrifft dieser ‚Notstand ‚ auch Bach selbst. Leopold A. von Anhalt-Cöthen mußte bereits früher als geplant mit seinem Hofstaat- und HOFKAPELLMEISTER aus Carlsbad abreisen. (Ungefähr Mitte Juni 1720). Bach hat also seine Maria Barbara NOCH LEBENDIG ANGETROFFEN. So erstöberte es ein seriöser Bachforscher (vgl.Köthener Bachhefte Nr.12/2004). Am 7.Juli 1720 wurde Maria Barbara begraben. Bach muss also beim Begräbnis dabei gewesen sein !!!

Bach ließ sich einige Monate später von seinen Fürsten und Freund Leopold A. von dem vorgeschriebenen ‚Witwer-Trauerjahr befreien und heiratete die ihm vom Zerbster Hof schon bekannte ‚SINGJUNGFER‘ Anna Magdalena Wilke. Derer beider Tochter, die dann geboren wurde, war (oder durfte ?) nicht in der Kirche getauft werden.

Damit entfallen alle romantischen Vorstellungen von einem Bach, der aus CARLSBAD kommend nur noch am GRAB seiner Frau Abschied nehmen konnte.
(Zusammenfassung eines Aufsatzes von Günther Hoppe in den Köthener Bachheften)

Und damit schließe ich mein ‚Abend-Tagebuch‘

Adamo


Danke

Vielleicht bekomme ich ja von Ihnen eine Antwort, wie über diesen Punkt die Diskussion verlaufen ist.

Ihr Wolfgang Adam, Herford

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J.S. Bach´s Bruder – „Johann Jacob Bach“(1682-1722) erobert Leipzig!


J.S. Bachs Bruder – „Johann Jacob Bach“ (1682-1722) erobert Leipzig!

Eine musikalische Europareise durch die Zeit des Barocks im Leipziger Bach-Archiv

Schon vor über 300 Jahren hat Johann Sebastian Bach sich einen Namen als Virtuose und Komponist gemacht und zählt bis heute zu den bedeutendsten Musikern. Sein Leben wird erforscht, seine Werke weltweit verbreitet und verehrt. Über seinen Bruder Johann Jacob Bach (1682-1722) dagegen ist nahezu nichts bekannt.

Diesen Umstand hat der Literaturredakteur und Autor Olaf Schmidt genutzt, um einen historischen Roman über den Bruder des berühmten Musikers zu schreiben. »Das Reizvolle, jedenfalls für mich, daran war, eine Figur zu haben, die unmittelbar mit dem berühmten Johann Sebastian Bach zu tun hat, die auch Musiker gelernt hat, deren Geschichte aber so ganz anders ist als das, was wir über Johann Sebastian Bach wissen, der nie über seinen engen Wirkungskreis in Mitteldeutschland hinausgekommen ist. Der Bruder ist in Istanbul gewesen, in der Ukraine, Schweden und sonstwo«, sagt Olaf Schmidt.
In seinem Roman »Der Oboist des Königs« begleitet Johann Jacob Bach, als Oboist der Hofkapelle, den schwedischen König Karl XII. auf dessen Feldzügen durch Nord- und Osteuropa.

© Verlag Galiani Berlin

Der Autor erzählt weiterhin: »Man hat diese dürren, kleinen, biografischen Anhaltspunkte und muss das dann füllen. Das bedeutet, dass man recherchieren muss, über die Bachzeit und die musikalische Kultur, die in der Zeit in Deutschland und Europa herrschte. Das ist immer so eine Balance zwischen historisch korrekt und der fiktionalen Auffüllung. Da muss man sich, finde ich jedenfalls, schon bemühen, die historischen Begebenheiten möglichst authentisch wiederzugeben.«
Welcher Ort könnte für die Veröffentlichung dieses Werkes passender sein als das Leipziger Bach-Museum?

Die Bach-Statue am Thomaskirchhof mit Blick auf das Bosehaus. © Victoria Roth

Folgt man dem Blick der übergroßen Bronzestatue von Bach selbst, die sich stolz auf einem Sockel vor der Thomaskirche präsentiert, wandert das Auge über das Stationsschild Nr. 18 der Leipziger Notenspur mit der Aufschrift »Bosehaus« und »Bachmuseum«. Folgt man dem Pfeil auf dem Schild erkennt man auf der gegenüberliegenden Straßenseite auch das von außen etwas unscheinbar wirkende Bach-Archiv. Doch der erste Eindruck täuscht. Bereits nach dem Übertreten der Türschwelle wirkt das Haus mindestens doppelt so groß und man befindet sich in einem Vorraum mit Gewölbedecke, der sich weit ins Hausinnere erstreckt und viele Türen beherbergt.

Der Eingang zum Bach-Archiv und Bach-Museum. © Victoria Roth

Diese sind auch notwendig, denn die ungewöhnliche Einrichtung ist Forschungsinstitut, Bibliothek und Museum zugleich und beschäftigt sich ausschließlich mit dem Leben, Werk und Wirken Johann Sebastian Bachs und seiner Musikerfamilie. Hier wird geforscht, digitalisiert, Wissen vermittelt und bewahrt, während im Museum wertvolle Originaldokumente ausgestellt sind und Touristen im Souvenirshop nach musikalischen Andenken stöbern.

Der barocke Musenort des Bach-Museums Leipzig: im Sommersaal finden regelmäßig Konzerte statt. © Bach-Museum Leipzig/Martin Klindtworth

In edlem Glanz und barocker Festlichkeit präsentiert sich der Sommersaal des Bach-Museums, der mit seinem beweglichen Deckengemälde eine architektonische Besonderheit darstellt. In diesem wird am 07. März 2019 die Premierenlesung von »Der Oboist des Königs – Das abenteuerliche Leben des Johann Jacob Bach« mit passender musikalischer Untermalung erklingen.
Den Leipzigern dürfte das Bach-Archiv vor allem durch das jährlich veranstaltete Bachfest in Erinnerung sein.

Beitragsbild: © Victoria Roth


Adresse: Bach-Archiv Leipzig, Thomaskirchhof 15/16, 04109 Leipzig, www.bach-leipzig.de


Die Veranstaltung: Olaf Schmidt liest aus »Der Oboist des Königs – Das abenteuerliche Leben des Johann Jacob Bach«, musikalische Begleitung: Caroline Jahn (Traversflöte) und Thomas Stadler (Cembalo), Sommersaal im Bach-Museum, am 07.03.2019, 19.30 Uhr


Das Buch: Olaf Schmidt, Der Oboist des Königs – Das abenteuerliche Leben des Johann Jacob Bach. Galiani, Berlin 2019, 544 Seiten, 25,00 Euro, E-Book 19,99 Euro


Rezensentin:

 

 

Victoria Roth

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(Textquelle: Bach-Archiv)

Rezension der Matthäus-Passion von Gründonnerstag aus der Thomaskirche Leipzig von der LVZ


Rezension der Matthäus-Passion von Gründonnerstag aus der Thomaskirche Leipzig von der LVZ
Matthäus-Passion in der Thomaskirche In der Ruhe liegt die Dramatik
Der Thomanerchor und das Gewandhausorchester führten am Gründonnerstag und am Karfreitag in der Thomaskirche  J.S. Bachs Matthäus-Passion BWV 244 auf.
Thomanerchor und Gewandhausorchester unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz in der Thomaskirche.

Thomanerchor und Gewandhausorchester unter Leitung von Thomaskantor Gotthold Schwarz in der Thomaskirche.

Leipzig. „Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen“ – wie ein gewaltiges Portal wirkt der im Zwölfachteltakt federnde Doppelchor zu Beginn. Ein Portal, durch das die Gemeinde einzieht in ein Werk, das zu den größten Hervorbringungen menschlichen Geistes zählt. Und dass dieser Beginn jedem Hörer vertraut erscheinen kann, auch wenn er ihn noch nie zuvor gehört hat, liegt unter anderem am Puls des ihm zugrundeliegenden Herzschlags.

Thomaskantor Gotthold Schwarz dirigiert den monumentalen Eingangschor recht gravitätisch. Alle Phrasen wirken noch wie auf Schilder gemalt, jedes Wort der Wechselrede – „Wen? Wie? Was? Wohin?“ – klingt überbetont. Erst im Verlaufe der drei Stunden wird sich Schwarz von dieser Gangart verabschieden. Dann schlägt das Herz allein, ganz ohne Schrittmacher. Als der Schlusschor mit den Worten „Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein“ verklingt, wird damit dem innigen Wunsch so manchen Zuhörers der aus allen Nähten platzenden Thomaskirche entsprochen worden sein: Eine gewisse Erschöpfung hat sich am Ende unter allen Beteiligten breitgemacht.

Bachs Varietas, die unendliche Vielfalt der Gattungen, Formen, Besetzungen zwischen dem gewaltigen Eingangs- und dem erhabenen Schlusschor, vermag Gotthold Schwarz an diesem Gründonnerstagabend nicht in allen Dimensionen mit musikalischer Logik zu verklammern. Vieles bleibt – für sich genommen – Stückwerk, wenn auch ein zum Teil überwältigend schönes.

Zwischen Bibelworten, dem eindringlichen Bericht über Christi Leiden nach dem Evangelisten Matthäus, Zitaten aus dem Hohelied Salomonis und Kirchenlied-Strophen aus zeitgenössischen Gesangbüchern bleibt zeitweise auf der Strecke, was die Matthäus-Passion im Ganzen darstellt: ein großes, kathartisches Menschheitsdrama.

Gewiss, die Dramatik der Passion hat musikimmanent zu bleiben, sie erwächst aus der Wucht der musikalischen Ausgestaltung des Wortes. Für die ist an diesem Abend zuvorderst Tenor Jörg Dürmüller zuständig. Die umfangreiche Evangelistenpartie gestaltet er mit nie ermüdender Strahlkraft sowie beeindruckender Flexibilität des Ausdrucksreichtums. Die Textverständlichkeit bleibt bis in die letzte Silbe auch da gewahrt, wo sich die Worte dicht drängen.

Das lässt sich vom Anke Vondungs vibratofreudigem Alt zunächst nur bedingt behaupten. Ihre Arie „Buß und Reu“ verströmt noch nicht die Wärme eines zerknirschten Sünderherzens, im zweiten Teil findet sie aber zumal bei der berühmten Arie „Erbarme dich, mein Gott“ zu körperlos schwebender Anmut. Wie sie hier ihre Stimmfarbe immer dunkler, erdiger, inniger werden lässt, das berührt. Gebettet wird sie hier von den großartigen Streichern (Soloviolinen: Andreas Buschatz und Julius Bekesch), die beinahe romantisch strömen und strahlen. Auch der Holzbläsersatz streichelt zart und weich die gläubige Seele (herausragend an der Flöte: Katalin Stefula).

Von den Thomanern hätte man sich bei den Turbae-Einwürfen des wütenden Mobs mehr dramatische Schlagkraft und schneidende Schärfe gewünscht, in den Chorälen hingegen etwas mehr Innigkeit statt Einheitslautstärke. Gleichwohl zum Glanzstück gerät das Nummernpaar 61 und 62: „Aber Jesus schriee abermals laut, und verschied.“ In aller Ruhe und ohne jede Geziertheit verkündet Jörg Dürmüller die Todesnachricht. Dann folgt Innehalten, ein Moment nur, gerade genug, um die Welt still stehen zu lassen, dann der Choral „Wenn ich einmal soll scheiden“. Wie aus einer anderen Welt schimmert er zart und tröstlich herüber ins scheinbar ausweglose Diesseits: Der Tod, er ist nicht das Ende, so die Botschaft der Passionsgeschichte, sondern Neuanfang………

Zum ganzen Artikel nachstehend:

http://www.lvz.de/Nachrichten/Kultur/Kultur-Regional/In-der-Ruhe-liegt-die-Dramatik

Die J.S. Bach-Biographie und weitere Zusatzinformationen ist jetzt Online!


Die J.S. Bach-Biographie und weitere Angaben über J.S. Bach ist jetzt Online!

                                              Neue Informationsplattform zu J.S. Bach

Herzlich willkommen!

So begrüßt das neue J.S. BachOnline-Portal vom Bach-Archiv Leipzig seine Besucher.

Wir, das Bach-Archiv Leipzig – die zentrale Bach-Forschungsinstitution – hatten einen Traum: eine Informationsplattform zu J.S. Bach, zuverlässig, unterhaltsam und bald auch mehrsprachig. Dank privater Spenden ist nun der Anfang gemacht:

Ein multimediales Kalendarium zur Lebensgeschichte Bachs.

Gleiten Sie auf einem Zeitstrahl durch Bachs Biographie. Entdecken Sie Ereignisse
in und während Bachs Leben. Lesen und hören Sie Bachs Briefe oder die berühmten Unterredungen seiner Vorgesetzten über den „incorrigiblen“ Thomaskantor.
Und sehen Sie Bachs Handschriften, ‚geliehen‘ von „Bach digital“.

Für das Kalendarium haben wir großartige Partner: Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen bietet Videos ihrer laufenden Kantaten-Gesamteinspielung. Und Deutschlands Kulturradio Nummer 1, Deutschlandfunk Kultur, gestattet es uns exklusiv, die einzelnen Teile der seit 2015 laufenden Sendereihe „Universum JSB“ – eine Hörbiographie über J.S. Bach – in unserer Mediathek nachzuhören. Die hier von wunderbaren Schauspielern eingesprochenen  Bach-Zitate sind auch Bestandteil des Kalendariums.

Viel Vergnügen beim Hineintauchen in Bachs Leben!

                                                  Die Forscher des Bach-Archivs  


Herzliche Abendgrüße

Adamo

Die Barockmusik von Johann Sebastian Bach beruhigt das Herz von Mensch und Tier!


Die Barockmusik von Johann Sebastian Bach beruhigt das Herz von Mensch und Tier!

                 Prof. Hans-Joachim Trappe; Foto: privat

Die Barockmusik von Johann Sebastian Bach hat nicht nur eine beruhigende Wirkung auf das Gemüt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Kantaten Blutdruck und Herzfrequenz in ähnlicher Weise wie Medikamente senken. Ein beruhigender Effekt der Musik ließ sich auch in einer tierexperimentellen Studie nachweisen, die ein Kardiologe in der Fachzeitschrift „DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2014) vorstellt.

Professor Hans-Joachim Trappe  (nebenberuflich Organist),  vom Marienhospital Herne ist Direktor der dortigen Medizinischen Klinik II und seit 45 Jahren nebenberuflich als Organist tätig. Der Herzspezialist beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Musik auf die Gesundheit. Aufgrund seiner Forschungen kommt er zu dem Schluss, dass klassische Musik und insbesondere die Barockmusik gesundheitsfördernde Wirkungen hat. Überzeugende Argumente liefert hierbei eine Studie, die die Effekte verschiedener klassischer Musikrichtungen auf die Herzfunktion untersucht hat. Während Opernarien und laute Orchestermusik Puls und Blutdruck eher ansteigen lassen, wirkte eine Bach-Kantate vergleichbar einem häufig verordneter Blutdrucksenker, dem Betablocker: Durch eine Erweiterung der kleinen Blutgefäße kam es zu einem Rückgang der Blutdruckwerte. Bach wirkte dabei schneller als jede Blutdrucktablette: Ein Effekt war laut Professor Trappe bereits nach einer Beschallung von nur zehn Sekunden nachweisbar…..

Zum ganzen Artikel:   https://www.thieme.de/de/presse/bach-beruhigt-67569.htm

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Mit zwölf Jahren begann er eine Orgelausbildung und wurde einige Jahre später nebenberuflich Organist. Er gab zahlreiche Konzerte und spielte bereits mehrere CDs ein.

                                                           Bach-CD Hans-Joachim Trappe

CD-Einspielungen:

Herztöne – Musik für die Gesundheit
Benefiz-CD für die Deutsche Herzstiftung                 Tomaso Albinoni (1671-1751)
Adagio in sol minore per archi e organoJohann Sebastian Bach (1685-1750)
„Jesus bleibet meine Freude“

Arcangelo Corelli (1653-1713)
Adagio

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Air

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Ankunft der Königin von Saba“

Jean-Joseph Mouret (1682-1738)
Première Suite de Fanfares

Pietro Nardini (1722-1793)
Adiago cantabile

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Siciliano

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Largo

CD-Bezug:

Deutsche Herzstiftung e.V.
Vogtstr. 50
60322 Frankfurt am Main
Telefon: 069-955-128-0

E-Mail: info@herzstiftung.de

2010 – Gesamtspielzeit: 75:32 min – vh 1031

Preis pro CD: 15 €

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Video:  Johann Sebastian Bach: „Air“ (Orgelbearbeitung) 3. Orchester Suite (D-Dur, BMV 1068), 2. Satz
2. Satz an der Kisselbach Sakralorgel Gloria Klassik 352

Grüße

Iris

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Die Thüringer Bachwochen sind das größte Musikfestival in Thüringen!


Die Thüringer Bachwochen sind das größte Musikfestival in Thüringen!

                                                 Aufenthaltsorte von J.S. Bach in Thüringen!

Mit seiner Spezialisierung auf Barockmusik und die Aufführung der Werke Johann Sebastian Bachs an den authentischen Bachstätten verfügt das Festival über künstlerische wie touristische Anziehungskraft zugleich – in Thüringen und darüber hinaus.

Ausgangspunkt des Festivals ist ein einzigartiges historisches Potential im Freistaat Thüringen.

Mit Bachhaus und Taufkirche in Eisenach, der Traukirche in Dornheim, den frühen

Wirkungsstätten in Mühlhausen,  Arnstadt  und  Weimar sowie den Häusern der Vorfahren in

Erfurt und Wechmar verfügt Thüringen über die Mehrzahl authentischer Bachorte.

Diese eindrucksvollen Schauplätze sind Podium und bilden den Rahmen für anspruchsvolle Konzerte mit nationalen wie internationalen Solisten und Ensembles.

Eine Video-Dokumentation von den Thüringer Bachwochen

Mehr zu dem Festival erfahren Sie unter:

http://www.thueringer-bachwochen.de


Wer sich auf den Spuren von Johann Sebastian Bach in Thüringen begeben möchte, empfehle ich folgenden Internet-Link mit Übernachtungsmöglichkeiten:

Link:

https://www.kulturreise-ideen.de/musik/barock-1/Tour-johann-sebastian-bach-in-thueringen.html

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Eine großartige Alternative besteht mit dem Fahrrad diese Bach-Stätten in Thüringen zu besuchen.

Termin für 2018: Tour zur Bachbiennale Weimar (Mühlhausen-Weimar): 7.7.-16.7.2018

Internet-Link: „BACH by BIKE“ http://bachbybike.com/de/willkommen/

 


Herzliche Grüße

Volker

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Paukenschlag mit höchster Alarmstufe! Intendanz-Geschäftsführer Steinhilber verlässt das Leipziger Bach-Archiv!


Paukenschlag mit höchster Alarmstufe! Intendanz-Geschäftsführer Steinhilber verlässt das Leipziger Bach-Archiv!

Beitrag von MDR-Kultur!

Ein Schild mit der Aufschrift Bach in Leipzig an der Autobahn 14
Ohne Alexander Steinhilber wird das Bachfest 2018 unter neuer Intendanz stattfinden.

Dr. Alexander Steinhilber verlässt nach nur rund eineinhalb Jahren seinen Posten als Geschäftsführer des Bach-Archivs. Steinhilber habe aus persönlichen Gründen um Vertragsauflösung zum 1. September gebeten, teilte das Bach-Archiv am Dienstag mit. Er verlasse Leipzig, um sich „zukünftig anderen beruflichen Herausforderungen zuzuwenden“, hieß es.

Das Bachfest im Juni 2018 wird damit unter neuer geschäftsführender Intendanz stattfinden. Die Stiftung bemühe sich um eine schnellstmögliche Neubesetzung der Position.

Der Stiftungsrat habe die Bitte um Vertragsauflösung „mit Respekt und Bedauern zur Kenntnis genommen und dieser entsprochen“. Steinhilber habe sich mit „großem persönlichen Engagement für die Belange und Ziele der Stiftung eingesetzt“, erklärte Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs Leipzig. Es sei ihm „in der kurzen Zeit seiner Tätigkeit gelungen, wesentliche Impulse zu geben und zukunftsweisende Maßnahmen umzusetzen“. Das letzte Bachfest unter seiner Intendanz habe einen Rekordumsatz erzielt.

Das diesjährige Bachfest in Leipzig, das er künstlerisch und organisatorisch verantwortet hat, war qualitativ hervorragend, sowohl in Sachen Dramaturgie, als auch, was den Zuspruch des Publikums betraf. Und auch für das kommende Jahr, in dem die weltweit erste zyklische Leipziger Aufführung der wichtigsten Bachkantaten stattfinden wird, der sogenannte Leipziger „Kantatenring“ zeichnet sich bereits eine große Nachfrage ab.

MDR KULTUR-Musikredakteur Claus Fischer
Dr. Alexander Steinhilber
Dr. Alexander Steinhilber Bildrechte: Bacharchiv Leipzig/Gert Mothes

 

Der promovierte Musikwissenschaftler Steinhilber war im Februar 2016 Geschäftsführer des Bach-Archivs geworden. Zuvor hatte er das Musikreferat der Hamburger Kulturbehörde geleitet. Das Bach-Archiv mit dem Bach-Museum ist dem Wirken Johann Sebastian Bachs gewidmet. Es hat seinen Sitz im Bosehaus neben der Leipziger Thomaskirche, in der Bach als Kantor wirkte.

Aus den Leipziger Zeitungen – Stellungnahmen:

Auch wenn die Beteiligten jetzt keine Gründe für das Ende der Amtszeit von Dr. Steinhilber nennen: Alle, denen das Bachfest Leipzig am Herzen liegt, sollten mehr als alarmiert sein. Offensichtlich soll das Bachfest vom Thomaskirchhof auf den Augustusplatz verlagert werden. Das allerdings wäre eine höchst gefährliche Transaktion. Der Oberbürgermeister ist gut beraten, wenn er den Erfolg, den das Bachfest nicht nur in diesem Jahr hatte, und seine Bedingungen noch einmal reflektiert.

Jedenfalls werden er und die Kulturdezernentin sich warm anziehen müssen, wenn sich tatsächlich herausstellen sollte, dass sie im Verein mit dem Präsidenten des Bach-Archivs Leipzigs, Sir John Eliot Gardiner, hinter der Aktion stehen, mit dem Weggang von Dr. Steinhilber das Bachfest zum Schaden der Bachstadt Leipzig in seinem Profil und seiner inhaltlichen Ausrichtung in die Unkenntlichkeit eines allgemeinen Musikfestivals zu führen, sozusagen „Classic closed“.

https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2017/08/Alarmierend-–-zum-Weggang-von-Dr-Alexander-Steinhilber-188652

Weitere Informationen zu diesem Bach-Beben in Leipzig!

Beide Seiten haben vereinbart, nichts über die Gründe zu verlautbaren. Doch wer 1 und 1 zusammenzählen kann, muss nicht lange herumrätseln: Offensichtlich hat Dr. Steinhilber von sich aus die Konsequenzen aus den nicht nachlassenden Versuchen der Stadt Leipzig gezogen, das Profil des Bachfestes zu verwässern …….

http://wolff-christian.de/alarmierend-zum-weggang-von-dr-alexander-steinhilber/

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Guten Nachwuchs für Leipzigs weltberühmten Thomanerchor zu finden, wird offenbar schwieriger. Thomaskantor Gotthold Schwarz bedauert, dass in vielen Familien kaum noch gesungen werde……

http://www.lvz.de/Kultur/News/Leipziger-Thomaskantor-Nachwuchssuche-schwer-Familien-singen-kaum-noch


Grüße

Volker

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