Archiv der Kategorie: J.S. Bach Manuskripte

Original-Autograph der Bach-Kantate, BWV 20 – „O Ewigkeit, Du Donnerwort“ wieder in Leipzig!

Wertvolle Partitur neu in Leipzig !

Millionenschwerer Neuzugang für Bach-Archiv

Die handschriftliche Partitur «O Ewigkeit, du Donnerwort» von Johann Sebastian Bach
   Autograph der Bach-Kantate in Leipzig – BWV 20  „O Ewigkeit, Du Donnerwort“

Ein genialer Coup des Leipziger Bach-Archivs – der Erwerb der Originalpartitur dieser Kantate von Johann Sebastian Bach. Heute wurde sie vorgestellt. Welche Bedeutung sie hat, erklärt Claus Fischer.

Das Leipziger Bach-Archiv ist um einen millionenschweren Neuzugang reicher: Dem Archiv ist der Ankauf einer wertvollen Original-Handschrift des Komponisten Johann Sebastian Bach gelungen. Das teilte das Archiv am Dienstag mit. Bei der Original-Handschrift handelt es sich um eine Partitur der Kantate BWV 20 „O Ewigkeit, du Donnerwort“, die im Rahmen eines Festaktes im Alten Rathaus Leipzig präsentiert wurde.

Original-Partitur BWV 20 "O Ewigkeit, Du Donnerwort"

                            Original-Partitur BWV 20 „O Ewigkeit, Du Donnerwort“

 Die Kantate ist nach Ansicht von Experten die „ausdrucksvollste Musik, die der Komponist je geschaffen hat“. Mit ihr eröffnete Johann Sebastian Bach am 11. Juni 1724 seinen zweiten Leipziger Jahrgang von Kirchenstücken. Damit habe in der Leipziger Thomaskirche ein neues Kapitel der Musikgeschichte begonnen, so das Bach-Archiv Leipzig……

zum weiteren Text


„O Ewigkeit, du Donnerwort“ (BWV 20), ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Leipzig für den ersten Sonntag nach Trinitatis und führte sie am 11. Juni 1724 zum ersten Mal auf. Sie eröffnete seinen zweiten Leipziger Kantatenjahrgang, der auch als Choralkantatenjahrgang bekannt ist.

Link zum Video:

http://www.mdr.de/kultur/video-81176_zc-9a60c313_zs-451b2ff6.html

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News aus der Klassikszene – J.S. Bach der größte Musikaufklärer – Neue CD BacHasse, Gegensätze ziehen sich an

Die wahre Revolution der Musikgeschichte !

Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750)

 Johann Sebastian Bach (1685 bis 1750) (Foto:picturealliance/dpa)

Musik war einst „eine Sprache ohne Vokale“. Dann kamen Johann Sebastian Bach und weitere Aufklärer und veränderten die Geschichte. Sie verhalfen der Dienerin Musik, ihre Autonomie zu erlangen.

Johann Sebastian Bach, der frommste aller Komponisten, war zugleich einer der größten Aufklärer der Musikgeschichte. Sein „Wohltemperiertes Klavier“ ist ein Denkmal fürs pythagoreische Komma, das ihm zu bürgerlicher Emanzipation verhalf.

Diese kleine Abweichung von der reinen Stimmung ermöglichte es erst, zwölf Quinten zu einer Oktave zu schließen. Seitdem kann man ohne Misston von Es-Dur nach G-Dur modulieren. Und es gibt Präludien und Fugen in cis-moll…….

Zum ganzen ArtikelDIE WELT

http://www.welt.de/debatte/kolumnen/ueber-den-clouds/article154809835/Die-wahre-Revolution-der-Musikgeschichte.html


Alte Musik
BacHasse: Gegensätze ziehen sich an

Neue CD BacHasse

         Neue CD BacHasse – Benno Schachtner (Altus) & Stefan Temmingh (Blockflöte)

Johann Sebastian Bach und Johann Adolf Hasse  (1699 -1783) – diese beiden Zeitgenossen waren wirklich zwei völlig unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten. Das Projekt „Bach-Hasse – Gegensätze ziehen sich an“ von Stefan Temmingh und Benno Schachtner (Altus) hat nun eine CD mit den Werken beider Komponisten herausgebracht.

J.S. Bach und Hasse – diese beiden Zeitgenossen waren wirklich zwei völlig unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten:

Johann Sebastian Bach stammt aus der mitteldeutschen Kantoreitradition und arbeitete sich über verschiedene Organisten- und Kapellmeisterpositionen hoch zum Thomaskantor in Leipzig. Das war zwar eine der angesehendsten Kantorenstellen im protestantischen Deutschland, Bachs Wirken war aber auch ganz auf die Stadt Leipzig konzentriert. Von größeren Reisen, etwa nach Italien oder England, konnte Bach angesichts seiner vielen Aufgaben nur träumen. Seine großartigen Kirchenkantaten erklangen ausschließlich in den Leipziger Hauptkirchen, überregionale Ausstrahlung besaßen allenfalls seine Clavierwerke.

Johann Adolf Hasse dagegen war zu Lebzeiten ein in ganz Europa bekannter Musiker. Er feierte Opernerfolge in Neapel und Venedig, bekleidete von 1733 bis 1763 das Amt des Dresdner Hofkapellmeisters und trat in Wien, Warschau, Berlin, Paris sowie weiteren Metropolen auf. Gekoppelt an diese Popularität waren gewaltige finanzielle Einkünfte und große künstlerische Freiheiten, die einem städtisch Angestellten wie Bach nie zugekommen wären.

Trotz dieser Gegensätze haben sich Bach und Hasse persönlich offenbar sehr geschätzt, mehrfache Treffen sowohl in Dresden als auch in Leipzig sind zu vermuten. Sicher haben die Musiker dabei ihre Erfahrungen und aktuellen Musikalien ausgetauscht.

In diesem Sinne ist auch das Projekt „Bach-Hasse – Gegensätze ziehen sich an“ von Stefan Temmingh und Benno Schachtner angelegt. Auf dieser CD sind bunt gemischt weltliche und geistliche Werke von Bach und Hasse vereint. So erklingen zwei Solokantaten und eine Flötensonate von Hasse, während Bach mit drei Arien aus Kirchenkantaten vertreten ist, die jeweils durch kurze Solowerke intoniert werden. Das Konzept geht sehr gut auf, denn in ihrem Einfallsreichtum und ihrer Ausdruckspalette kommen sich die beiden Komponisten trotz unterschiedlicher Stile sehr nahe.

Stefan Temmingh beeindruckt einmal mehr mit seinem differenzierten Blockflötenspiel. Wie er schon in seinen letzten Einspielungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, verfügt er auch hier über einen facettenreichen Ton, der von klagenden, melancholischen Klängen (etwa in Bachs Arie „Leget euch dem Heiland unter“) bis zu unbändig-artistischer Virtuosität reicht (besonders in der Hasse-Sonate). Zu diesem warmen Flötenklang passt hervorragend die Alt-Stimme von Benno Schachtner, der 2012 als erster Countertenor Bachpreisträger in Leipzig wurde. Er singt rein und intonationssicher und bewältigt auch die rasantesten Koloraturen Hasses spielend. Hinzu kommen Wiebke Weidanz an den Tasteninstrumenten (darunter auch ein selten zu hörendes Lautenklavier) und Domen Marinčič als Cellist und Gambist. Bach und Hasse hätten da wohl beide gern zugehört.

(Bernhard Schrammek, kulturradio)

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Die CD ist bei Amazon erhältlich !   <————   (den nebenstehenden Text anklicken)

 


Herzliche Grüße

Volker

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Original eines Bach-Kantaten-Manuskript wurde bei Christie’s in London versteigert

Hallo Bachfreunde/innen !

Was alles so möglich erscheint. Ein handschriftliches Original-Noten-Bach-Manuskript von der Kantate:  „Ich liebe den Höchsten von ganzem Gemüte“ BWV 174 – wechselt den Besitzer. Ein Vor-Besitzer aus den USA lässt für 337.250,00 £ das bei Christie’s in London versteigern. Schade, das Bach-Archiv in Leipzig wäre über einen Besitz dieses Kleinods mehr als glücklich gewesen.

Bach-Noten-Handschrift "Ich liebe Den Höchsten von ganzem Gemüte" BWV 174 versteigert

Original-Bach-Noten-Handschrift der Kantate: „Ich liebe Den Höchsten von ganzem Gemüte“ BWV 174 versteigert..!!  (Fotorechte: Christi’s Images Ltd 2012)

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Hier geht es zum ganzen englischen Artikel:

Link:   << h i e r  klicken <<

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Grüße

Volker

J.S. Bach Ansbach-Eigenkomposition von Rudolf Lutz – J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz Bachstiftung St.Gallen

Liebe Bachfreunde!

Zum heutigen 6. Sonntag nach Trinitatis möchte ich Euch mit einer J.S. Bach Ansbach-Eigenkomposition von „Rudolf Lutz“ überraschen, die sehr gut persönlich stimulierend für den Alltag anzuwenden ist.

Rudolf Lutz, rühriger Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen, hat zu seinem Konzert während der Ansbacher-Bachwoche 2011 u.a. diese Eigenkomposition komponiert:

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Schlusschor (mit Publikum)

Mit Bach fang an, mit Bach hör auf, das ist der schönste Tageslauf, den  wir  uns denken können. Denn Ansbach pflegt Bachs großes Werk, dass es die Herzen aller stärk, wie’s jedem ist zu gönnen:   strahlend, leuchtend, schön und kräftig, geistesmächtig, voller Leben uns als Erbe übergeben.

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Dazu gibt es auch die entsprechenden Noten:

J.S. Bach-Ansbach (Eigenkomposition ) - Copyright: Rudolf Lutz 2011

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Ich wünsche allen täglich viel Freude mit dieser Eigenkomposition von Rudolf Lutz..!!

Herzliche Sonntags-Grüße

Volker

DRS2-Radio-Schweiz am 22.8.2010 – Sir Gardiner – Die Bach-Kantate BWV 69a

Ein ganz heisser Tipp für Sonntag, 22.8.2010
DRS2-Radio Schweiz:
Die Bach-Kantate
Sonntag, 22.8.2010, 09.00 Uhr bis 9:30 Uhr

Sir J.E. Gardiner - Monteverdi Choir - English Baroque Soloists

Lobe den Herrn, meine Seele», Kantate zum 12. Sonntag nach Trinitatis, BWV 69a

Die Kantaten, die Johann Sebastian Bach zu den (vielen!) Sonntagen nach Trinitatis geschrieben hat, drehen sich mehrheitlich um eher beklemmende Themen wie Leid und Not, Sünde und Busse. Die Kantate «Lobe den Herrn, meine Seele» BWV 69a – wirkt in diesem Umfeld wie eine Insel aus Freude und Festlichkeit: Jubelndes Gotteslob mit – zumindest im Eingangschor – Pauken und Trompeten.

Ausführende:
Katharine Fuge, Sopran; Robin Tyson, Kontratenor; Christoph Genz, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir, English Baroque Soloists,

Ltg.: John Eliot Gardiner

Link: DRS2-Radio-Schweiz mit Live-Radio anklickbar:

http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/die-bach-kantate/2632.sh10145595.html

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Angaben zum BWV 69a aus dem Cantatafinder:

KOMPONIST Johann Sebastian Bach
BWV 69
Titel: Lobe den Herrn, meine Seele

PDF-Noten – Link:
piano score as PDF

GATTUNG weltliche Kantate
ANLASS Ratswechsel
CHOR vierstimmig
VOKALSOLISTEN soprano, alto, tenore, basso
INSTRUMENTE tromba I, tromba II, tromba III, timpani, oboe I, oboe II, oboe III, oboe d’amore, violino I, violino II, viola, basso continuo
ERSTAUFFüHRUNG Urfassung BWV 69a: Leipzig, 1723; Endfassung: Leipzig, letzte Lebensjahre
Bach verwendet hier die Melodie „Es woll uns Gott genädig sein“
im Choral „Es danke, Gott, und lobe dich …“

Die Kantate ist Teil des BCP-Projekts als CD –  SDG 134 Vol.6 veröffentlicht worden..!!

Einen schönen Sonntag wünscht allen

Volker


J.S. Bach-Krimi: Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift

J.S. Bach-Krimi "Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift"

Für den Urlaub gibt es einen J.S. Bach-Krimi, der es in sich hat:

Kurzbeschreibung:

Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von „Johann Sebastian Bach“

Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht Gwen nur knapp einem Mordanschlag …

..schwer aus der Hand zu legen:
Der Roman „Die fünfte Passion“ dreht sich um das Werk Johann Sebastian Bachs. Wer befürchtet nur staubtrockene musikwissenschaftliche Traktate zu finden wird schnell eines besseren belehrt. Schon auf den ersten Seiten lässt Buslau seine Hauptfigur genau diese Befürchtung entkräften, ihr ist das trocken-theoretische der Musikwissenschaft ebenso zuwider.

Das Buch ist zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/08/ein-krimi-uber-eine-verschollene.html

Grüße

Volker