Archiv der Kategorie: Felix Mendelssohn-Bartholdy

Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) war der letzte Enkel von J.S. Bach !

Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) war der letzte Enkel von J.S. Bach !


Wilhelm Friedrich Ernst Bach, auch William Bach (* 24. Mai 1759 in Bückeburg; † 25. Dezember 1845 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach.

wilhelm-friedrich-ernst-bach-1759-1845

Porträt um 1843, vermutlich von Eduard Magnus

Der älteste Sohn des „Bückeburger Bach“ Johann Christoph Friedrich Bach wurde von seinem Vater und seit 1778 von seinem Onkel Johann Christian Bach in London unterrichtet, wo er sich einen Namen als Solist und Klavierlehrer machte. Nach dem Tod des Onkels 1782 reiste er nach Paris und in die Niederlande und wurde schließlich Musikdirektor in Minden. 1789 wurde er von König Friedrich Wilhelm II. nach Berlin berufen, wo er Cembalist der Königin Friederike Luise von Hessen-Darmstadt wurde. Nach deren Tod 1805 war er Cembalist und Hofkapellmeister der Königin Luise von Mecklenburg-Strelitzund Musiklehrer der preußischen Prinzen. Er zog sich 1811, nach dem Tod der Königin Luise, von allen Ämtern zurück. Prinz Heinrich, Bruder von Friedrich Wilhelm III. von Preußen, setzte eine lebenslange Pension in Höhe von 300 Reichstalern für den J. S. Bach-Enkel aus.

Von Bach sind Klaviermusik (drei Klavierkonzerte, ein Konzert für zwei Klaviere u. a.), zwei Sinfonien, zwei Orchestersuiten, ein Divertimento, ein Sextett, eine Triosonate für 2 Flöten und Viola sowie Lieder und Kantaten überliefert. Eine der bemerkenswertesten Kompositionen war Dreyblatt in F-dur, ein Klavierstück für sechs Hände, bei dem der in der Mitte sitzende Pianist seine beiden Begleiterinnen umfasst und die Außenstimmen spielt, während die außen sitzenden Pianistinnen in der Mitte der Klaviatur spielen.

Bach heiratete zweimal und hatte drei Töchter und einen Sohn, der bereits als Säugling starb.

Bei der feierlichen Enthüllung des Bach-Denkmals in Leipzig am 23. April 1843 war Wilhelm Bach als letzter männlicher Nachfahre Johann Sebastian Bach anwesend und begegnete Robert Schumann sowie Felix Mendelssohn Bartholdy.

Grabstätte von Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) in Berlin-Mitte

Grabstätte von Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) in Berlin-Mitte, Sophien-Friedhof.

Wilhelm Bach wurde auf dem II. Sophien-Friedhof in Berlin-Mitte beerdigt. Sein Grab war bis zum Jahr 2015 als Ehrengrab in Berlin gewidmet.

Der WDR ließ 1997/98 Ersteinspielungen mit Hermann Max, der Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert einspielen: je eine Sinfonie in G-Dur und C-Dur, ein festliches Vater unser und zwei große weltliche Kantaten („Westphalens Freude“ und „Columbus oder die Entdeckung Americas“).

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Wilhelm Friedrich Ernst Bach – (Grandson of Johann Sebastian Bach)

Sinfonia in G major

I. Allegro
II. Andante
III. Allegro

Das Kleine Konzert
Hermann Max, conductor

Recorded in 1998 by Westdeutscher Rundfunk, Germany


Wilhelm Friedrich Ernst Bach. „Sextett.“ 
Performed by Ensemble „Wind Consort Moscow“.
Museum „Arkhangelskoe“, „Gonzago“ theatre. 18-th May 2012.
Art director of ensemble Paul Struck.

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Konzert in OWL – Das Leipziger Streichquartett spielt mit der Harfenistin Hanna Rabe. – Radio-Fernsehtipps

Hallo Klassikliebhaber!

Hanna Rabe - Harfe

                       Hanna Rabe – Harfe

Ein Konzert zum krönenden Abschluss des Meisterkurses für Laien im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg am Sonntag, den 24. Februar 2013 um 19:30 Uhr im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg.

Fast schon zur Tradition geworden ist der Auftritt des Spitzenensembles

Leipziger Streichquartett (LSQ) im Gräflichen Park in Bad Driburg (OWL).

Stefan Arzberger 1. Violine, / Tilman Brüning 2. Violine, / Ivo Bauer – Viola, Matthias Moosdorf – Violoncello).

Dieses Mal wird das Ensemble noch ergänzt durch die mehrfach ausgezeichnete Harfinistin Hanna Rabe. Auf Einladung der Diotima Gesellschaft und der Musikgesellschaft Bad Driburg wird das auf internationalen Bühnen arbeitende Quartett auch in diesem Jahr einen Meisterkurs für Laien anbieten. Nach drei Tagen intensiver Arbeit folgt dann zum krönenden Abschluss das Konzert.

Die Bielefelderin Hanna Rabe studiert momentan Konzertexamen an der Hochschule für Musik in Detmold. Der Harfenistin Hanna Rabe ist eine besondere Ehrung zuteil geworden: Die junge Studentin der HfM Detmold aus der Klasse Prof. Godelieve Schrama ist mit dem „Märkischen Stipendium für Musik“ ausgezeichnet worden. Das mit 12.000 € dotierte Stipendium… | Erfahren Sie mehr – www.hfm-detmold.de

Das LSQ hat sich mittlerweile als „bestes deutsches Quartett“ (Gramophone) und zu den bekanntesten und vielseitigsten Ensembles profiliert. Im Oktober 2012 gewann es zum wiederholten Male den Echo-Preis als bestes Ensemble. Um an das READ Festival 01 zu erinnern, spielen dieses Mal die vier Leipziger mit der jungen Harfenistin Hanna Rabe unter anderem ein Quintett von E.T.A. Hoffmann. Was viele nicht wissen: Hoffmann war nicht nur ein Dichter, sondern auch ein Komponist der Romantik. Auch das restliche Programm steht im Zeichen seiner Zeit:

PROGRAMM

N.W. Gade Quartett über „Willkommen und Abschied” von Goethe…
Mendelssohn op.13 „Ist es wahr…?“
Robert Schumann, Streichquartett A-Dur op. 41 Nr. 3

E.T.A. Hoffmann Quintett für Harfe und Streichquartett

Franz Schubert, „Willkommen und Abschied“ D 767

MEISTERKURS FÜR LAIEN

So wie in den letzten Jahren wird das LSQ wieder für interessierte Laien einen Meisterkurs im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg anbieten. Nähere Informationen unter www.leipzigquartet.com . 

Interessenten wenden sich bitte an:info(at)leipzigquartet.com

VORVERKAUF

Im Vorverkauf ist der Eintrittspreis 25 € (in der Kat. A) und 20 € (n der Kategorie B). Schüler haben freien Eintritt.

Der Vorverkauf findet an den bekannten Vorverkaufsstellen statt:

● Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596

● Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0

● Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700

● Buchhandlung Halbig, Kamp 5, 33098 Paderborn, Tel.: 05251-22624

Oder schicken Sie ein Email an info(at)diotima-gesellschaft.de

oder Tel. 05253 / 9523700  

Über ein Konzert mit Hanna Rabe – Harfe, wurde ein Artikel bereits von mir verfasst. Nachstehend der Link zum Nachlesen…

Link:  https://meinhardo.wordpress.com/2010/05/02/ung-instrumentalisten-begeisterten-mit-einem-vivaldi-bach-programm-in-detmold/

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Rundfunk: BR-Klassik-PlusInterpretationen im Vergleich

Johann Sebastian Bach | Bild: picture-alliance/dpa

Samstag, 23.02.2013 
21:03 bis 22:30 Uhr

Rundfunk – BR-KLASSIK

Mehr zur Sendung

 Johann Sebastian Bach: Orgelpassacaglia c-Moll, BWV 582

Aufnahmen mit Helmut Walcha, Karl Richter, Marie-Claire Alain, Edward Power Biggs, Simon Preston, Ton Koopman und anderen
Von Matthias Keller

Johann Sebastian Bach: Passacaglia c-Moll BWV 582
Wenngleich sie kein Spätwerk ist, sondern vermutlich zwischen 1706 und 1713 entstanden, gilt sie doch bis heute als „Summa“ der Gattung Passacaglia. Deutlich wahrnehmbar ist der Einfluss der norddeutschen Schule, namentlich Dietrich Buxtehudes, den Bach kurz zuvor in Lübeck besuchte. Das acht-taktige Thema selbst wurde allem Anschein nach vom Christe: Trio en passacaille aus Messe du deuxieme ton des französischen Komponisten André Raison angeregt.
In ihrer insgesamt 21-teiligen Anlage mit einer fast viertelstündigen Spieldauer steht diese Passacaglia absolut singulär da, gekrönt durch eine Fuge (thema fugatum) mit gleich zwei Kontrasubjekten, von denen das erstere aus dem Themenverlauf selbst abgeleitet ist. So einzigartig das Werk selbst ist, so strittig ist nach wie vor der Gestaltungsansatz. Die Varianten reichen vom durchgehenden Organo pleno (Marcon) bis zur großangelegten Crescendoform (Hansjörg Albrecht). In seinem Interpretationsvergleich stellt Matthias Keller unter anderem Aufnahmen von Helmut Walcha, Karl Richter, Marie-Clair Alain, Edward Power Biggs, Simon Preston, Ton Koopman einander gegenüber.

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Bayerisches Fernsehen

Frank Peter Zimmermann

„Mein Weg zu Bach“

Frank Peter Zimmermann (Violine). | Bild: Honorarfrei lediglich für Ankündigungen und Veröffentlichungen im Zusammenhang mit obiger BR-Sendung bei Nennung: Bild: BR/Nightfrog. Andere Verwendungen nur nach entsprechender vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem BR-Bildarchiv, Tel. 089 / 5900 10580, Fax 089 / 5900 10585, Mail Pressestelle.foto@br.de

Donnerstag, 21.02.2013 
23:15 bis 00:15 Uhr

Bayerisches Fernsehen

Wiederholung am Sonntag, 24.2.2013 um 10:20 Uhr

Im Jahr 1995 war Frank Peter Zimmermann im Kloster Andechs. Dort spielte der gebürtige Duisburger unter anderem Bachs beeindruckende Partita d-Moll für Violine solo.

Leitfaden ist dabei sowohl das Thema Bach, dem sich der Film von verschiedenen Seiten nähert. Im Zentrum steht ein Konzertmitschnitt mit dem Pianisten Enrico Pace aus dem Kloster Polling mit den Sonaten für Violine und Piano (BWV 1014-1019).
In einem intensiven und berührenden Interview beschreibt Frank Peter Zimmermann seine Auseinandersetzung mit Bach und seiner Musik. Und er erlaubt auch einen Blick auf den Lehrer und Vater Frank Peter Zimmermann, der mit seinem Sohn Serge eine Solo Partita von Bach einstudiert – mit ebenso viel Anspruch wie Humor.

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Mitsänger/innen für eine offene Singwoche in Kloster Drübeck (Harz) im Juni 2013 gesucht

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Kloster Drübeck (Harz)

Kloster Drübeck (Harz)

Liebe Vokalsänger/innen !

Gerne gebe ich für einen lieben Freund diese Meldung weiter und hoffe, dass sich Mitsänger/innen für diese „Offene Singwoche“ in Kloster Drübeck im Harz, angesprochen fühlen.

Die Einladung lautet wie folgt:

W E R   h a t  L U S T  ?  –

O f f e n e   S i n g w o c h e  in Kloster Drübeck (Harz)

Unser Freund Hans-Dieter Karras (Kantor an der Klosterkirche Riddagshausen bei Braunschweig) und ich planen eine offene Singewoche in der Zeit

vom 07. bis 14. Juni 2013 im Kloster Drübeck/Harz.

Wir wollen gemeinsam singen, Gemeinschaft pflegen und natürlich auch einige Schönheiten des Harzes kennenlernen (Fahrt mit der Brockenbahn, das historische Wernigerode, die Weltkulturerbe Stadt Quedlinburg u.ä.).

Erarbeitet wird von uns gemeinsam ein Chorprogramm mit Motetten von Bach und Zeitgenossen, Schütz, Brahms, Mendelssohn und Karras. Dieses wollen wir gegen Ende unserer Singewoche in zwei Konzerten im Kloster Drübeck und im Kloster Riddagshausen aufführen.Hierzu laden wir alle interessierten Sängerinnen und Sänger sehr herzlich ein und würden uns freuen, wenn Ihr an diesem Gemeinschaftserlebnis teilnehmt. Gerne auch aus dem Ausland.
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Natürlich ist das auch mit Kosten verbunden, aber es soll ja nicht nur eine Arbeits-, sondern auch ein wenig eine Urlaubswoche sein.Die Übernachtungskosten betragen pro Nacht und Person:
– im Doppelzimmer 30,00 €
– im Einzelzimmer 44,50 €
– Frühstück 5,50 €
Das Mittagsbüffet mit vegetarischem Anteil kostet 12,00 €, das Abendessen 8,50 €.
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Ich gebe hier die Internetadresse des Klosters an, hier kann sich jeder selbst einen Überblick über diese wundervolle Stätte verschaffen. Unterbringung, Betreuung, Essen und Probenbedingungen sowie die Gesamtatmosphäre des Klosters sind auf einem sehr hohen Niveau:
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Die Noten für das Programm werden rechtzeitig ausgegeben und wir gehen davon aus, dass Ihr alle die meisten der Motetten in eurem Repertoire habt. Trotzdem bitten wir um intensive häusliche Vorbereitung, da wir in den wenigen Tagen im Kloster nur an der Stimmenzusammenführung, am Klang und der Interpretation arbeiten müssen. Jeder sollte also bei Anreise bereits seinen Part beherrschen!
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Anmeldungen mit Angabe der Stimme erbitte ich bis spätestens 15. 11. 2012 – ACHTUNG neue Fristverlängerung..!!
(Die Anmeldefrist wurde bis 25.11.2012 verlängert..!! mit Stand: 29.10.2012)

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per Mail an:
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oder
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Telefon: 07553 / 6 04 61
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Soweit der Aufruf vom Veranstalter Lutz Schäfer aus Salem am Bodensee.
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Viele Mitwirkende an der Veranstaltung „Workshops Bach-Kantaten“ im Januar 2012 in Höxter / Weser werden sich sicherlich angesprochen fühlen.
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Wünsche allen einen schönen Sonntag.
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Herzliche Grüße
Volker

Examenskonzert der Hochschule für Kirchenmusik Herford am 29.01.2012 – St. Marienkirche Stift Berg in Herford

St. Marienkirche Stift Berg Herford

Hallo OWL,

in der St. Marienkirche Stift Berg in Herford findet am Sonntag, 29.01.2012 um 20:00 Uhr ein Examens-Konzert der „Hochschule für Kirchenmusik Herford“ statt. Geboten wird ein ungewöhnlicher Programmpunkt von Johann Christian Bach (1735-1782) – „Mailänder-Londoner-Bach“ – es wird  von ihm das Werk:

„Confitebor tibi, Domine“

für Solisten, Chor und Orchester aufgeführt.

Johann Christian Bach (1735-1782)

Es handelt sich um ein bisher unveröffentlichtes Werk von hoher Qualität. Noten sind nicht im Handel erhältlich, eine CD-Aufnahme ist aber erschienen. Tobias Krügel, Dirigent am kommenden Sonntag, hat das Notenmaterial, das der Aufnahme zugrunde lag, ausleihen können, und so eine Aufführung ermöglicht.

Von Johann Christians berühmten Vater Johann Sebastian Bach stammt die Messe A-Dur, die Olga Minkina aus St. Petersburg als Teil ihrer Prüfung zur A-Kirchenmusikerin dirigieren wird. Sie ist apart mit zwei Flöten zum Streichorchester instrumentiert und bietet ein weites Ausdrucksspektrum: Die freundlich hellen Farben der Grundtonart wechseln mit durchdrungenen Arien und virtuosen Chorpartien ab.

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Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Jan Rohloff wird, ebenfalls als Teil seiner A-Kirchenmusikerprüfung, Felix Mendelssohn Bartholdy’s (1809-1847) – Kantate „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ für Streicher, Sopransolo und Chor leiten. Mendelssohn kombiniert verblüffend selbstverständlich Typen von Choralsatz und Choralbearbeitung, wie sie in einer 200 Jahre früher entstandenen Komposition stehen könnten, mit seinem untrüglichen Gespür für gesangliche, ausdrucksvolle Linien in allen Ebenen des Tonsatzes, ohne dabei die Melodie des Chorals aus dem Blick zu verlieren.

Es musizieren der Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford, das Orchester der Hochschulkonzerte, bestehend aus Musikern der Bielefelder Philharmoniker, der NWD- Philharmonie und Detmolder Orchester mit ihrem Konzertmeister Burghard Schmilgun.

Es singen Jutta Potthoff, Sopran, Dorothea Ohly-Visarius, Alt, Wolfgang Tiemann, Tenor sowie Hartmut Ernst, Bass.

Der Eintritt beträgt 15 Euro,

ermäßigt 10 Euro (für Rentner)

Eine wunderbare Konzertankündigung der HfK Herford und wünsche allen Besuchern ein schönes Examens-Konzert.

Grüße

Volker

ZDF-Mediathek „Adventliche Festmusik“ aus Dresden – weiterhin aufrufbar

Wer es versäumt hat, kann die ZDF-Sendung von Sonntag, 27.11.2011

„Adventliche Festmusik aus Dreseden“

veranstaltet in der dortigen Frauenkirche bis zum 3. Dezember 2011 in der ZDF-Mediathek weiterhin aufrufen. Bekannte und beliebte Barock-Komponisten füllten den Abend aus: Vivaldi und  J. S.  B a c h ..!! Weiterhin waren Werke von Mendelssohn im Programm.

Adventskonzert aus der Frauenkirche

Antonio Vivaldi
Auszüge aus „Gloria in D“

Georg Philipp Telemann: 
Adventskantate „Machet die Tore weit“
Konzert für 3 Trompeten in D

Johann Sebastian Bach:
Auszüge aus der h-Moll Messe
„Jauchzet, frohlocket“ aus dem
Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantate 1 „Jauchzet frohlocket“

Sophie Koch, Mezzosopran
Thomas Hampson, Bariton
Chor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Staatskapelle Dresden
Frauenkirchenorganist Samuel Kummer
Leitung: Christian Thielemann

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Link zur ZDF-Mediathek

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1499492/Adventliche-Festmusik-aus-Dresden-2011

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Die ZDF-Sendung „Festliche Adventsmusik aus Dresden“ vom 27.11.2011 kann im Internet auf  „Gloria TV“ angesehen werden.

In der ZDF-Mediathek steht die Sendung seit dem 4.12.2011 – n i c h t mehr zur Verfügung..!!

Der Link zu Gloria-TV nachstehend:

http://www.gloria.tv/?media=224605

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Ein kleiner Video-Einblick in das Programm:

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J.S. Bach Orgelwerk Sinfonia „Wir danken dir Gott wir danken dir“ – aus der Frauenkirche Dresden. ZDF Adventliche Festmusik aus der Frauenkirche Dresden vom 27.11.2011 an der Orgel Samuel Kummer.
Wir danken dir, Gott, wir danken dir (BWV 29) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1731 in Leipzig für die Ratswahl. Den Eingangschor arbeitete er später zum Gratias und Dona nobis pacem seiner h-Moll-Messe um.

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J.S. Bach BWV 248 Weihnachtsoratorium Kantate 1 „Jauchzet frohlocket“

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Ich wünsche viel Spaß wer Interesse an dieser Veranstaltung besitzt.

Grüße Volker

Im Herforder Münster erklingt das Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy

Herforder Münster

 Felix Mendelssohn Bartholdy: Oratorium „Paulus“

Samstag, 19. November 2011

Herforder Münster

Felix Mendelsohn Bartholdy: Oratorium „Paulus“ op.36

Ausführende:

Nathalie de Montmollin, Sopran

Wolfram Wittekind, Tenor

Hinrich Horn, Bass

Herforder Münsterchor

Kantorei Bad Kissingen

Thüringen Philharmonie Gotha

Leitung: Stefan Kagl

Stefan Kagl Kantor am Herforder Münster

Beginn: 17.00 Uhr

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Eintrittskarten:
Ev.-Luth. Kirchengemeindebüro Herford – Mitte
Münsterkirchplatz 5, 32052 Herford,
Tel: 05221 / 1 58 19
 
Eintritt: 13 € / 20 € / 25 € /
Ermäßigung  für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte um 5 € / für Rentner um 3 €
 
weitere Vorverkaufsstelle:
 
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Otto, Herford
Höckerstraße 6, 32052 Herford
Telefon: 05221- 53179Fax: 53393
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e-Mail: mail@buchhandlung-otto.de
 
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Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9°° bis 19°° Uhr
Samstag 9°° bis 16°° Uhr
Anrufbeantworter für Ihre Anfragen und Bestellungen außerhalb unserer Geschäftszeiten
 
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Eine Werkeinführung zum „Paulus“
Donnerstag, 17. November 2011; 19.30 Uhr
Gemeindesaal am Münster
EINFÜHRUNGSVORTRAG zu
Mendelssohns „Paulus“
Dr. Hans-Detlef Hoffmann
Eintritt frei
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 Einführung Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)

 Mendelssohn begann in seinem 25. Lebensjahr mit der Komposition des „Paulus“. Das Werk wurde anläßlich des Niederrheinischen Musikfestes in Düsseldorf unter der Leitung des Komponisten am 22. Mai 1836 uraufgeführt. Es erfreute sich eines außergewöhnlichen Erfolges, der alles in den Schatten zu stellen schien, was an Oratorien seit Haydns Spätwerken in Deutschland geschrieben worden war. Von Düsseldorf aus trat der „Paulus“ seinen Siegeszug durch Europa an. Das Werk wurde noch einmal überarbeitet und schließlich innerhalb der nächsten achtzehn Monate mehr als fünfzig mal an über vierzig Orten zur Aufführung gebracht. Es erreichte damit eine Popularität, die erst durch den „Elias“ übertroffen werden sollte.

Der erst 20- jährige Mendelssohn hat bereits im Jahre 1829, nach nahezu 100- jähriger Vergessenheit, die „Matthäuspassion von J.S.Bach wiederaufgeführt. Es war dies ein Bekenntnis des jungen Mendelssohn zu der geistigen Größe und der tief religiösen Aussage des Oratorienschaffens von J.S.Bach. Sein Geist ist jederzeit in den Choralbearbeitungen und Rezitativen des „Paulus“ zu erspüren.
In England wurde Mendelssohn als würdiger Nachfolger der Händelschen Oratorien gefeiert. Aber trotz dieser großen Vorbilder spricht der Komponist Mendelssohn seine ureigenste musikalische Sprache. Sie zeigt sich in der Verbindung von weicher Ausdrucksmelodik und ausbalancierten, liedhaften, klassisch- romantischen Formen mit Elementen des Spätbarock. Reminiszenzen an Bachs große Passionen sind zweifellos die Turbachöre der „Stimme des Volkes“.
Die Gestalt des Paulus war für Mendelssohn Gegenstand intensiver persönlicher Auseinandersetzungen. Den Text stellte er, vor allem unter Mitwirkung des Theologen Julius Schubring, nach Worten der heiligen Schrift selbst zusammen. Mit Sicherheit hatte er ein sehr differenziertes Bild von jüdisch- christlicher Tradition und protestantischer Theologie.
Zum Inhalt:
Die Einleitung des Oratoriums nimmt im Choralzitat „Wachet auf ruft uns die Stimme“ Bezug auf das bei Matthäus überlieferte Gleichnis von den zehn törichten Jungfrauen. Die darin angedeutete Lichtsymbolik zählt zu den wesentlichen Momenten des Paulusoratoriums und darf in dieser Deutung als programmatisch für die christliche Gemeinde angesprochen werden.
Das Gebet der Gläubigen „Herr, der du bist der Gott“ nimmt zwischen Schöpfungsbericht und der Auflehnung der Heiden die Konfliktsituation auf, die das ganze Oratorium bestimmt. Der fast barock harmonisierte Choralsatz „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr‘“ beschließt mit unerschütterlichem Gotteslob die dreiteilige Eröffnung………..
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Weitergehende Informationen zum Oratorium „Paulus“  – h i e r  –
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Eine Rezension über das Konzert von der NW Herford untenstehend..!!
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Mendelssohn: Paulus-Oratorium Münster-Chor Herford vom 19_11_2011

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     PDF-Link zur Rezension:  NW-Rezension Oratorium Paulus
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Grüße
Volker

Ich glaube an Johann Sebastian Bach, der Musiker..!!

Liebe Bachfreunde!

Bei meinen täglichen Rundgängen in der Internet-Welt wurde ich auf folgende Übersetzung geleitet und habe mich darüber köstlich amüsiert:

Übersetzung von Portugiesisch nach Deutsch 

Das Glaubensbekenntnis über J.S. Bach !

„Ich glaube an Bach, der Musiker, der Schöpfer der himmlischen Harmonien, und durch seine Kunst der Fuge, sein großes Werk, das durch die Kraft seines meisterhaften Geistes gezeugt wurde, geboren von der ewigen Muse, gelitten und  verletzt unter Leipzig,  seine Musik war tot und begraben, hinabgestiegen zu den Vergessenen, wiederauferstanden bei der Berührung durch Felix Mendelssohn Bartholdy, aufgefahren in den Himmel.“

„Ich glaube an Bach, seine Musik im Himmel und die Gemeinschaft der Interpreten. Von dort „WIRD ER KOMMEN“ zu beurteilen und zu richten alle seine Interpreten die Vergebung der Sünden einer barocken Inszenierung.

„Seine Musik bleibet ewig…., Amen.“

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Grüße

Volker