Archiv der Kategorie: Dirigenten-Orchester-Künstler und Co.

ALL OF BACH veröffentlicht aus der Neumeister-Sammlung das BWV 1092 „Herr Gott, nun schleuss den Himmel auf“


„Schwankend, springend und fröhlich verabschiedet sich Simeon von der Welt.“

                                                                        St. Bavo-Kirche von Haarlem

Die Neumeister-Sammlung ist eine Zusammenstellung von 82 Choralvorspielen, die in einer von Johann Gottfried Neumeister (1757-1840) entstandenen Handschrift gefunden wurden. Als das Manuskript in den 1980er Jahren an der Yale University wiederentdeckt wurde, enthielt es 31 bisher unbekannte frühe Choralvertonungen von Johann Sebastian Bach , die als Nr. 1090-1120 in den BWV – Katalog aufgenommen und 1985 veröffentlicht wurden.

Einige Zeit nach 1807 ging das Manuskript an Christian Heinrich Rinck (1770-1846), dessen Bibliothek von Lowell Mason im Jahr 1852 gekauft wurde. Nach Masons Tod im Jahr 1873 wurde seine Sammlung von der Yale University in New Haven, Connecticut (USA) erworben. Dort lag der Neumeister-Band als Handschrift LM 4708, bis er Anfang 1984 von den Musikwissenschaftlern Christoph Wolff ( Harvard-Universität ) und Hans-Joachim Schulze ( Bach-Archiv Leipzig ) und Bibliothekar Harold E. Samuel (Yale) entdeckt wurden. Nachdem sie sich davon überzeugt hatten, dass das Manuskript echt sei, gaben sie die Entdeckung im Dezember 1984 bekannt.

‚Lass fahren, war auf Erde, wird lieber selig Werden‘ Mit einem langen, absteigenden Kranz von Noten am Ende des Choral, Illustriert Bach den Refrain des Textes: das Motto ‚wenn das Leben hart war, Heil erwartet im Himmel‘ (in Dur!). Der Priester Simeon, der hier spricht, steht für alle treuen Christen, wenn er erkennt, dass das Kommen Jesu einen entscheidenden Kurswechsel bedeutet. Doch bevor er diesen Punkt erreicht, kombiniert Bach alle möglichen Motive, die er als junger Organist von ihm aufgenommen hat – mit faszinierenden Ergebnissen. Es gibt statische Akkorde, die durch Pausen unterbrochen werden, eine einfache Harmonisierung der ersten Choralphrase und dann eine Wiederholung dieser Phrase, die jetzt von gebrochenen Akkorden begleitet wird. Die Läufe wie Intermezzi erzeugen ein verwirrendes Hörerlebnis. Wenn Bach im Orgelbüchlein, BWV 617, Jahre später wieder dieselbe Melodie verwendet, ist der Effekt viel zusammenhängender – aber vielleicht auch weniger abenteuerlich?

Neumeister-Sammlung, BWV 1090-1120

                                                                       Organist: Bart Jacobs

Neumeister kopierte den größeren Teil seiner Sammlung 1790 aus einem viel älteren, verlorenen Manuskript. Ich habe eine Vielzahl von populären Orgelchorälen ausgewählt, die er für gewöhnliche Gottesdienste selbst spielen könnte. Die Mehrzahl sind Werke von zwei von Bachs Cousins ​​Johann Michael Bach (1648-1694) und Johann Christoph Bach (1642-1703) sowie von J.S. Bach selbst.

Unter anderem gibt es Arrangements von Friedrich Wilhelm Zachow (1663-1712) und Johann Pachelbell (1653-1706). So gibt Neumeister in seiner Sammlung eine Vorstellung von dem Repertoire, das J.S. Bach in jungen Jahren kannte. Bachs eigene Kompositionen in der Neumeister-Sammlung sind sehr alt und stammen meist aus der Zeit vor 1708 und wahrscheinlich sogar aus der Zeit um 1700, als Bach etwa fünfzehn Jahre alt war. Später fügte Neumeister weitere fünf Choräle hinzu, die viel jünger waren, geschrieben von seinem eigenen Lehrer Georg Andreas Sorge.

BWV 1092

Titel
„Herr Gott, Nun schleuss den Himmel auf“

Genre Orgelwerk

Jahr um 1700

Stadt Ohrdruf? Arnstadt?

Veröffentlichungsdatum
8. Dezember 2017

Aufnahmedatum
22. September 2016

Ort

St. Bavo-Kirche von Haarlem

Organist

Bart Jacobs

Orgel mit Disposition

Müller Orgel

                                    Video: Orgelchoral: „Herr Gott, nun schleuss den Himmel auf“

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 1092″

Grüße Karin

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Der Dirigent Christoph Eschenbach – Ein Portraet zu seinem 75. Geburtstag!


Der Dirigent Christoph Eschenbach – Ein Portraet zu seinem 75. Geburtstag!

„Musik bedeutet alles!“

Christoph Eschenbach (* 20. Februar 1940 in Breslau) ist ein deutscher Pianist und Dirigent.

In diesem Satz spiegelt sich die Lebensgeschichte des Dirigenten Christoph Eschenbach. Nach den traumatischen Erlebnissen seiner Kindheit war er verstummt, und erst durch die Musik fand er die Sprache wieder. Für das Porträt kehrte er zurück in seine Geburtsstadt Breslau, an die Orte seiner Kindheit in Schleswig-Holstein und in seine Wahlheimat Paris.

Die erste Erinnerung des Dirigenten Christoph Eschenbach an das Leben ist der Tod. Die Mutter bei seiner Geburt gestorben, der Vater in einem Strafbataillon der Wehrmacht gefallen, strandete der Fünfjährige mit seiner Großmutter in einem Flüchtlingslager, in dem er als Einziger eine Typhusepidemie überlebte. Eschenbachs spätere Adoptivmutter holte ihn aus dem Lager. Monatelang konnte der traumatisierte Junge nicht mehr sprechen. Was ihn rettete, war die Musik. Seine Retterin Wallydore Eschenbach war Pianistin und Sängerin.

Über ihre Musik fand Christoph Eschenbach ins Leben und zur Sprache zurück. Was nach den traumatischen Anfängen folgte, war ein traumhafter Aufstieg: Aufgewachsen in Neustadt in Holstein gewann Eschenbach schon als Zehnjähriger beim Hamburger Steinway-Wettbewerb den ersten Preis. In den 1960er Jahren begann eine erfolgreiche Pianisten- und Dirigentenkarriere, gefördert durch Herbert von Karajan und George Szell.

Von 1999-2002 war Eschenbach Künstlerischer Leiter des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Aber viel wichtiger als die eigenen Erfolge war und ist Eschenbach die Förderung junger Talente. Eines von ihnen ist der Pianist Lang Lang. Für die Dokumentation kehrte Christoph Eschenbach in seinen Geburtsort Breslau und an die Orte seiner Kindheit und Jugend in Schleswig-Holstein zurück. Und er zeigt, warum Paris für ihn zur zweiten Heimat wurde. Einblicke in sein privates Archiv machen deutlich, was ihn geprägt hat und warum es ihm so wichtig ist, dies an die nächste Generation weiterzugeben.

(Christoph Eschenbach)


The conductor Christoph Eschenbach – A portrait on his 75th birthday!

„Music means everything!“

Christoph Eschenbach (born February 20, 1940 in Breslau) is a German pianist and conductor.

This sentence reflects the life story of the conductor Christoph Eschenbach. After the traumatic experiences of his childhood, he was silent, and only through the music he found the language again. For the portrait, he returned to his native city of Breslau, to the places of his childhood in Schleswig-Holstein and in his adopted home of Paris.

The first memory of the conductor Christoph Eschenbach to life is death. The mother died at his birth, the father died in a punitive battalion of the Wehrmacht, the five-year-old stranded with his grandmother in a refugee camp, where he was the only one survived a typhus epidemic. Eschenbach’s future adoptive mother brought him out of the camp. For months, the traumatized boy could no longer speak. What saved him was the music. His savior Wallydore Eschenbach was a pianist and singer.

Christoph Eschenbach came back to life and to the language through her music. What followed after the traumatic beginnings was a fantastic ascent: Growing up in Neustadt in Holstein, Eschenbach won the first prize at the Hamburg Steinway Competition as a ten-year-old. In the 1960s began a successful pianist and conductor career, promoted by Herbert von Karajan and George Szell.

From 1999-2002 Eschenbach was Artistic Director of the Schleswig-Holstein Music Festival. But much more important than his own achievements was and is Eschenbach’s promotion of young talents. One of them is the pianist Lang Lang. For the documentation Christoph Eschenbach returned to his birthplace Wroclaw and to the places of his childhood and youth in Schleswig-Holstein. And he shows why Paris became his second home for him. Insights into his private archive make it clear what has shaped him and why it is so important for him to pass this on to the next generation.

(Christoph Eschenbach)


Daniel Müller-Schott – ein Deutscher-Cellist stellt sich vor !


Daniel Müller-Schott – ein Deutscher-Cellist stellt sich vor !

Daniel Müller-Schott (* 1976 in München, Deutschland) ist ein deutscher Cellist.
Er studierte bei Walter Nothas, dem österreichischen Cellisten Heinrich Schiff und dem britischen Cellisten Steven Isserlis. Die Geigerin Anne-Sophie Mutter coachte ihn persönlich in ihrer Stiftung, dank der er später ein Jahr bei Mstislav Rostropovich studieren konnte. Mit 15 Jahren begeisterte er sich für den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker in Moskau 1992.

Er spielt ein Cello von Matteo Goffriller, Venedig, 1727.

Er arbeitete mit weltbekannten Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Sakari Oramo und André Previn zusammen. Er nahm die Mozart Klaviertrios 2006 mit Anne-Sophie Mutter und André Previn auf und veröffentlichte sie. Mit Angela Hewitt hat er Beethovens Gesamtwerke für Cello und Klavier aufgenommen.

Aufnahmen:

2000 Johann Sebastian Bach – 6 Suiten für Violoncello solo; Daniel Müller-Schott

2002 Musik für Cello und Klavier – Debussy, Poulenc und Franck Sonaten, Ravel Habanera; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek, BBC-Musikmagazin CD des Monats

2003 Haydn – Konzerte Nr. 1 & Nr. 2, Beethoven – Romanzen Nr. 1 & Nr. 2; Daniel Müller-Schott, Australisches Kammerorchester

2004 Joseph Joachim Raff – Konzerte für Violoncello und Orchester Nr. 1 & 2., »Begegnung« – Duo op. 59 für Violoncello und Klavier; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek, Bamberger Symphoniker, Hans Stadlmair

2004 Khachaturian – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester; Daniel Müller-Schott, Arabella Steinbacher, Sinfonieorchester der Stadt Birmingham, Sakari Oramo

2005 Robert Schumann – Werke für Violoncello und Klavier; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek

2006 Elgar, Walton – Cellokonzerte; Daniel Müller-Schott, André Previn, Osloer Philharmoniker, Preis der deutschen Schallplattenkritik, The Times CD der Woche

2006 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) – Die Klaviertrios 1 & 2; Daniel Müller-Schott, Julia Fischer und Jonathan Gilad über PENTATONE. Choc du Monde de la Musique.

2006 Franz Schubert – Streichquintett D 956, D 87; Daniel Müller-Schott, Vogler Quartett

2006 Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviertrios; Daniel Müller-Schott, Anne-Sophie Mutter, André Previn

2007 Johann Sebastian Bach Gambensonaten; Daniel Müller-Schott, Angela Hewitt, Die Grammophon-Redaktion

2007 Johannes Brahms – Doppelkonzert für Violine und Cello in a-Moll, Op. 102, Violinkonzert in D, Op. 77; Daniel Müller-Schott, Julia Fischer, Yakov Kreizberg, Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, auf PENTATONE. Gramophone Editor’s Choice, Preis der deutschen Schallplattenkritik.

2008 Dmitri Schostakowitsch Cellokonzerte Nr.1 ​​und 2, Yakov Kreizberg, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, BBC-Musikmagazin CD des Monats, Deutscher Schallplattenpreis 3/2008

2009 Schumann und Volkmann Cellokonzerte, NDR Sinfonieorchester, Christoph Eschenbach

2010 Mendelssohn Werke für Cello und Klavier, Daniel Müller-Schott, Jonathan Gilad

2011 Britten Die Cello Suiten

2012 Prokfiev / Britten – Die Cello-Sinfonien

2014 Antonín Dvořák – Die Cellowerke


Daniel Muller-Schott – a german-cellist introduces itself !

Daniel Müller-Schott (born 1976 in Munich, Germany) is a German cellist.
He studied with Walter Nothas, Austrian cellist Heinrich Schiff and British cellist Steven Isserlis. Violinist Anne-Sophie Mutter personally coached him in her foundation, thanks to which he could later spend one year studying with Mstislav Rostropovich. Aged 15, he aroused enthusiasm by winning the first prize in the International Tchaikovsky Competition for young musicians in Moskow in 1992.

He plays a cello by Matteo Goffriller, Venice, 1727.

He has worked with world-renowned conductors such as Vladimir Ashkenazy, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Sakari Oramo and André Previn. He recorded and released the Mozart Piano Trios in 2006 with Anne-Sophie Mutter and André Previn. With Angela Hewitt, he has recorded Beethoven’s complete works for cello and piano.

Recordings:

2000 Johann Sebastian Bach – 6 Suiten für Violoncello solo; Daniel Müller-Schott

2002 Music for Cello and Piano – Debussy, Poulenc und Franck Sonaten, Ravel Habanera; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek, BBC Music Magazine CD of the Month

2003 Haydn – Konzerte Nr. 1 & Nr. 2, Beethoven – Romanzen Nr. 1 & Nr. 2; Daniel Müller-Schott, Australian Chamber Orchestra

2004 Joseph Joachim Raff – Konzerte für Violoncello und Orchester Nr. 1 & 2., »Begegnung« – Duo op. 59 für Violoncello und Klavier; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek, Bamberger Symphoniker, Hans Stadlmair

2004 Khachaturian – Konzert für Violine, Violoncello und Orchester; Daniel Müller-Schott, Arabella Steinbacher, City of Birmingham Symphony Orchestra, Sakari Oramo

2005 Robert Schumann – Werke für Violoncello und Klavier; Daniel Müller-Schott, Robert Kulek

2006 Elgar, Walton – Cello Concertos; Daniel Müller-Schott, André Previn, Oslo Philharmonic Orchestra, Preis der deutschen Schallplattenkritik, The Times CD of the Week

2006 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) – The Piano Trios 1&2; Daniel Müller-Schott, Julia Fischer, Jonathan Gilad, on PENTATONE. Choc du Monde de La Musique.

2006 Franz Schubert – Streichquintett D 956, D 87; Daniel Müller-Schott, Vogler Quartett

2006 Wolfgang Amadeus Mozart – Klaviertrios; Daniel Müller-Schott, Anne-Sophie Mutter, André Previn

2007 Johann Sebastian Bach Gamba Sonatas; Daniel Müller-Schott, Angela Hewitt, The Gramophone Editor’s Choice

2007 Johannes Brahms – Double Concerto for Violin and Cello in A minor, Op. 102, Violin Concerto in D, Op. 77; Daniel Müller-Schott, Julia Fischer, Yakov Kreizberg, Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam, on PENTATONE. Gramophone Editor’s Choice, Preis der deutschen Schallplattenkritik.

2008 Dmitri Shostakovich Cello Concertos No.1 and 2, Yakov Kreizberg, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, BBC Music Magazine CD of the Month, Deutscher Schallplattenpreis 3/2008

2009 Schumann and Volkmann Cello Concertos, NDR Symphony Orchestra, Christoph Eschenbach

2010 Mendelssohn Works for Cello and Piano, Daniel Müller-Schott, Jonathan Gilad

2011 Britten The Cello Suites

2012 Prokfiev / Britten – The Cello Symphonies

2014 Antonín Dvořák – The Cello Works

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Robert Schumann (1810-1856) – „Konzert für Piano und Orchester in a-Moll op.54“


Robert Schumann (1810-1856) – „Konzert für Piano und Orchester in a-Moll op.54“

                            Robert Schumann Zeichnung von Adolph von Menzel

Ausführende:
Gewandhaus Orchester Leipzig
Piano: Martha Argerich
Leitung: Riccardo Chailly
Aufnahme von 2006 aus dem Gewandhaus in Leipzig

(Masterpieces of Classical Music)

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Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau, Königreich Sachsen; † 29. Juli 1856 in Endenich, Rheinprovinz, heute Ortsteil von Bonn) war ein deutscher Komponist, Musikkritiker und Dirigent. Er wird heute zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik gezählt. In der ersten Phase seines Schaffens komponierte er vor allem Klaviermusik. 1840, im Jahr seiner Eheschließung mit der Pianistin Clara Wieck, schrieb er knapp 150 Lieder. In den folgenden Jahren entwickelte sich sein Werk zu großer Vielfalt: Er komponierte von da an auch Orchestermusik (darunter vier Sinfonien), konzertante Werke, Kammermusik, Chormusik und eine Oper.

Das Klavierkonzert a-Moll op. 54 ist ein romantisches Solokonzert für Klavier und Orchester von Robert Schumann. Er vollendete das Konzert 1845 und ließ es im Dezember des Jahres erstmals aufführen. Das Konzert, welches während der Hochromantik entstand, trägt viele Eigenschaften der romantischen Epoche. Ebenso wie einige andere Klavierkonzerte des 19. Jahrhunderts hat das a-Moll-Konzert einen sinfonischen Charakter (siehe Verschmelzungsprinzip). Da das Werk zunächst als Fantasie konzipiert war, steht das gesamte Konzert unter romantisch-phantastischen Eindrücken. Schumann benötigte für die verzögerte Fertigstellung über fünf Jahre. Auf dem Titelblatt des Autographs weist Schumann auf die unterschiedlichen Entstehungszeiten der Sätze hin.

Die Uraufführung des Kopfsatzes (Phantasie) erfolgte am 13. August 1841 im Leipziger Gewandhaus mit der Solistin Clara Schumann. Die vollständige 3-sätzige Fassung wurde in Dresden am 4. Dezember 1845 [4] wiederum mit seiner Frau Clara Schumann am Klavier und dem Widmungsträger Ferdinand Hiller als Dirigent uraufgeführt. Das Konzert wurde anders als viele Klavierkonzerte der Romantik mit Begeisterung aufgenommen. Clara Schumann schrieb nach der Uraufführung: „… wie reich an Erfindung, wie interessant vom Anfang bis zum Ende ist es, wie frisch und welch ein schönes zusammenhängendes Ganze!“

Robert Schumann – Concerto for Piano and Orchestra in A minor op.54

Performed by:
Gewandhaus Orchestra Leipzig
Piano: Martha Argerich
Conductor: Riccardo Chailly
Picture taken in 2006 from the Gewandhaus in Leipzig

Robert Schumann (born June 8, 1810 in Zwickau, Kingdom of Saxony, † July 29, 1856 in Endenich, Rhine Province, today part of Bonn) was a German composer, music critic and conductor. He is now considered one of the most important composers of the Romantic era. In the first phase of his work he mainly composed piano music. In 1840, in the year of his marriage to the pianist Clara Wieck, he wrote almost 150 songs. In the years that followed, his work developed into a great variety: from then on he also composed orchestral music (including four symphonies), concertante works, chamber music, choral music and an opera.

The Piano Concerto in A minor op. 54 is a romantic solo concert for piano and orchestra by Robert Schumann. He completed the concert in 1845 and had it performed for the first time in December of the year. The concert, which was created during the High Romantic period, bears many characteristics of the romantic epoch. Like some other 19th century piano concertos, the A minor Concerto has a symphonic character (see Merging Principle). Since the work was initially conceived as a fantasy, the entire concert is under romantic and fantastic impressions. Schumann needed for the delayed completion over five years. On the title page of the autograph, Schumann points to the different dates of origin of the sentences.

The premiere of the first movement (Fantasy) took place on August 13, 1841 in the Leipzig Gewandhaus with the soloist Clara Schumann. The complete 3-movement version was premiered in Dresden on December 4, 1845 [4] again with his wife Clara Schumann on the piano and the dedicatee Ferdinand Hiller as conductor. Unlike many romantic piano concertos, the concert was received with great enthusiasm. Clara Schumann wrote after the premiere: „… how rich in invention, how interesting from beginning to end, how fresh and what a beautiful coherent whole!“

ALL OF BACH veröffentlicht den Orgelchoral: BWV 624 „Hilf Gott, dass mir´s gelinge“


ALL OF BACH veröffentlicht den Orgelchoral: BWV 624 „Hilf Gott, dass mir´s gelinge“

„Gefängnisgesang“

                                          St-Bavokerk, Haarlem – Müller-Orgel (Holland)

Warum Bach wahrscheinlich ein bewusst peinliches Ganzes geschaffen hat.

Die hier von Bach arrangierten Worte der Hymne wurden in einem Gefängnis aus dem 16. Jahrhundert von Heinrich Müller geschrieben, der sonst praktisch unbekannt war. Sein Name erscheint an zwei Stellen im Text. Die ersten Buchstaben der dreizehn Verse bilden seinen Namen („HEINRICH MÜLER“) und die letzte Strophe schließt mit der Ankündigung: „Hat Heinrich Müller gesungen, in dem Gefängnis sein“ (so sang Heinrich Müller während seiner Inhaftierung). Dieser Heinrich aus Nürnberg wurde 1526 wegen seiner lutherischen Sympathien vom Herzog von Sachsen inhaftiert und erst 1539 freigelassen.

Müllers Hymne – vielleicht aufgrund seiner Entstehung – war sehr erfolgreich. Luther selbst hat es 1545 in ein Gesangbuch aufgenommen und nur wenige Jahre später in einer niederländischen Übersetzung veröffentlicht. Zu Bachs Zeiten gehörte es zu den bekannteren Kirchenliedern.

Wie es der Organist Bart Jacobs bemerkt, war Bachs Orgelversion wohl ein bewusst peinliches harmonisches und kanonisches Ganzes, mit einer linken Hand, die kapriziös von oben nach unten sucht. Vielleicht dachte Bach auch, dass es nicht so einfach wäre, konstanten Glauben zu wahren, wenn man seit über zehn Jahren für Ihre religiösen Überzeugungen inhaftiert war.

                        Organist Bart Jacobs an der Müller-Orgel, St-Bavokerk, Haarlem

Orgelbüchlein, BWV 599-644

Während seiner Zeit als Hoforganist in Weimar (1708-1714) begann Bach bereits mit der Zusammenstellung seiner ersten Sammlung von Choral-Arrangements lutherischer Kirchenlieder. Laut Inhaltsverzeichnis sollte es sich um eine Sammlung von 164 Kompositionen handeln, am Ende aber nicht mehr als 46. Die Reihenfolge, in Verbindung mit der begrenzten Länge der Stücke, weist darauf hin, dass Bach die Kompilierung eines kompletten Zyklus der Choralvorspiele für die Kirche. Später, in seiner Zeit in Köthen, gab er der Sammlung eine Titelseite, in der es heißt: Orgel-Büchlein, Worinne einen anfahenden Organisten Anleitung gegeben wird, auff Allerhand Arth einen Choral führen … (Kleines Orgelbuch, in dem ein Anfängerorganist gelehrt wird einen Choral auf alle möglichen Arten zu arrangieren …). Er beabsichtigte damals, die Sammlung nur als Lehrbuch zu behandeln, vielleicht um 1722 seine Bewerbung als Kantor an der Thomasschule in Leipzig vorzustellen, die eine wichtige Lehrposition darstellte. Die Schüler mussten es schwer haben, denn die Präludien enthalten die gesamte Palette der barocken Tastaturtechniken.

BWV 624

Das Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach ist eine Sammlung choralgebundener Orgelstücke (Choralvorspiele), die er vor allem während seiner Amtszeit in den Jahren 1712 bis 1717 in Weimar komponierte (BWV 599–644).

Die Einzelsätze der Sammlung verbindet ein hoher künstlerischer Anspruch und der Gedanke der Verwendbarkeit sowohl im Gottesdienst als auch im Instrumental- und Kompositionsunterricht. Kennzeichnend für Bachs Choralsätze im Orgelbüchlein sind laut Christoph Wolff: „Dichte motivische Struktur und kontrapunktisches Raffinement (bis hin zum strengen Kanon) in Verbindung mit einer kühnen und ausdrucksstarken musikalischen Sprache sowie subtiler musikalisch-theologischer Textausdeutung. Jeder Satz erzielt proportionales Gleichgewicht, indem sich Manual- und Pedalstimmen elegant zu einer mustergültigen Orgelpartitur verbinden.“

Titel
„Hilf Gott, dass mir’s gelinge“

Genre
Orgel (Choral-Arrangement)

Serie
Orgelbüchlein

Jahr
ca. 1708-1717

Stadt
Weimar

Veröffentlichungsdatum
20. Oktober 2017

Aufnahmedatum
22. September 2016

Ort:

St-Bavokerk, Haarlem

Organist
Bart Jacobs

Organ
Müllerorgel

Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 624“

Grüße Karin

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Neue Video-Veröffentlichungen von Johann Christian Bach (1735-1782) „Londoner Bach“


Neue Video-Veröffentlichungen von Johann Christian Bach (1735-1782) „Londoner Bach“

Ich möchte dem breiten Publikum meine Videos in der Mediathek von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

präsentieren und wünsche viel Freude mit der Musik!

                      Johann Christian Bach (1735-1782) „Londoner Bach“

Johann Christian Bach (* 5. September 1735 in Leipzig; † 1. Januar 1782 in London), der Mailänder oder Londoner Bach, war ein Komponist der Vorklassik aus der Familie Bach. Er hatte großen Einfluss auf den Stil des jungen Mozart.

Johann Christian Bach war der jüngste Sohn Johann Sebastian Bachs und das elfte von dreizehn Kindern aus dessen zweiter Ehe mit Anna Magdalena, geb. Wilcke. Seine ersten musikalischen Unterweisungen geschahen wohl durch seinen Vater, obwohl vermutlich auch Johann Elias Bach daran beteiligt gewesen sein könnte, der von 1738 bis 1743 im Bachschen Haushalt lebte und als Sekretär tätig war. Johann Christian war offensichtlich ein Lieblingssohn seines Vaters und erbte nach dessen Tod Ende Juli 1750 am 11. November 1750 drei Pedalklaviere im geschätzten Wert von je 50 Talern, Wäsche und 38 Taler Bargeld.

1750 ging er nach Berlin zu seinem Halbbruder Carl Philipp Emanuel Bach, der dort als Kammercembalist König Friedrichs II. tätig war. Carl Philipp Emanuel bildete seinen Bruder zu einem vorzüglichen Pianisten aus, der mehrfach mit Beifall in Berlin konzertierte. Starke musikalische Eindrücke empfing Johann Christian auch von den Aufführungen der Berliner Königlichen Oper, die damals unter dem Hofkapellmeister Carl Heinrich Graun ihre Glanzzeit erlebte.

1760 wurde Bach zweiter Organist am Mailänder Dom, nachdem er zuvor zum Katholizismus konvertiert war. (Als Protestant hätte er dieses Amt nicht antreten können.) Carl Philipp Emanuel nahm seinem Bruder diesen Bruch mit der Familientradition sehr übel und soll sich danach nur noch abfällig über ihn geäußert haben. Neben seiner Tätigkeit als Kirchenmusiker knüpfte Bach auch Kontakte zur Opernszene.

Der Erfolg dieser Werke machte Bach auch im Ausland bekannt. In London wurde die britische Königin Sophie Charlotte (geborene Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz) auf ihn aufmerksam und engagierte ihn als ihren persönlichen Musiklehrer. Im Mai 1762 ließ sich Bach vom Mailänder Domkapitel für ein Jahr beurlauben, und obwohl die Stelle für ihn offengehalten wurde, kehrte er nie zurück. Er traf im Sommer 1762 in London ein und begann 1763 mit den sechs Klavierkonzerten op. 1 die Reihe seiner im Druck erschienenen Werke. Der Finalsatz des letzten Konzertes besteht aus Variationen über God save the King, eine Hommage an die Königsfamilie.

Große Erfolge konnte Bach jedoch als Konzertunternehmer verbuchen. Gemeinsam mit dem Komponisten und Gambenvirtuosen Carl Friedrich Abel, mit dem er zeitweilig eine Wohnung teilte, begründete er die „Bach-Abel Concerts“, die ersten Londoner Abonnementskonzerte, die 17 Jahre lang zu den beliebtesten Veranstaltungen im Gesellschaftsleben Londons zählten.

Von besonderer musikhistorischer Bedeutung ist die Begegnung mit Leopold Mozart und Wolfgang Amadeus Mozart, die 1764 und 1765 in London weilten. Im April 1764 musizierten Bach und der 8-jährige Mozart erstmals gemeinsam. Leopold Mozart empfahl seinem Sohn die gefälligen Kompositionen Bachs ausdrücklich zur Nachahmung. Stilistische Einflüsse des Londoner Bachs lassen sich bereits in Mozarts ersten Londoner Sinfonien nachweisen und noch bis in seine reifsten Werke weiterverfolgen. Den Tod Bachs beschrieb Mozart in einem Brief an seinen Vater als „Verlust für die musikalische Welt“.

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Heute sind es zwei Videos mit Orgel & Orchester von

Johann Christian Bach (1735-1782) – genannt  der „Mailänder & Londoner Bach!“


Johann Christian Bach (1735 bis 1782) Konzert „Es-dur für Orgel und Orchester“

Ausführende:

Ensemble in Ore mel

Leitung: Olivier Vernet


Johann Christian Bach (1735-1782) „Organ Concerto in B major“

Ausführende:

Sándor Balatoni – Orgel

Kammerensemble, Universität Pécs

Konzertmeister: Attila Berentés

Aufführungsort: Kathedrale, Pécs (Ungarn) am 29.5.2010


„Ich wünsche viel Freude mit den Videos“

Volker

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “16. Sonntag nach Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Videos, Rundfunk-Sendungen und Kantaten-Beschreibung für den “16. Sonntag nach Trinitatis”

Kirche St. Lukas in Mühlberg (Thüringen), Innenansicht von der Empore mit Orgel.

Liebe Bach-Freunde/innen !
Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:  

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder SehprobeRadio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 01.10.2017 begehen wir den 16. Sonntag nach „Trinitatis“ – „Erntedankfest“

Der 16. Sonntag nach Trinitatis ist geprägt vom Evangelium von der Auferweckung des Lazarus. In dieser Geschichte sowie in den Epistellesungen wird deutlich, dass mit Jesus weit mehr gekommen ist als nur ein großer Prediger. Er hat das Leben in diese Welt gebracht und den Tod besiegt. Dieser Sieg wird schon durch sein Handeln auf Erden sichtbar.

Am 16. Sonntag nach Trinitatis hören wir das Evangelium von der Auferweckung des Lazarus und wir staunen über die Worte Jesu. Diese Worte sprechen in keine alltägliche Situation, sondern sind Trauernden und bedrückten zugesprochen. Wir können getrost sein darüber, dass Gott alles Geschehen in userem Leben kennt und weiß, wann wir seiner besonderen tröstenden Hilfe bedürfen. Es ist gut zu wissen, dass nichts ohne seinen Willen geschieht.

Wochenspruch:  

Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. (2. Tim 1, 10b)

Wochenlied:

„Was mein Gott will, gescheh allzeit“ (EG 364)“ (EG 369)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

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(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den “ 16. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV 27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV 95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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R a d i o – Sender in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:05 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link: 

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: 

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm:

Geistliche Musik – Sonntag:  07:05 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach 

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Countertenor

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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 NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40Uhr 

Auszug aus dem Programm

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Countertenor

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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HR2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/kalender3758.jsp?rubrik=3758

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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HR2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Kantate: ca. ab  07:05 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 161 “Komm, du süße Todesstunde“

Kantate für den 16. Sonntag nach Trinitatis

Elisabeth von Magnus, Alt / Paul Agnew, Tenor

Amsterdam Baroque Choir und Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm

Sonntag 06:04 – 08:00 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 07:04 Uhr

BWV 161 “Komm, du süße Todesstunde

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis,

Robin Tyson, Countertenor / Mark Padmore, Tenor

English Baroque Soloists

Leitung: John Eliot Gardiner

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Schelle  (1648-1701)

„Herr, lehre uns bedenken“ 

für Sopran, Alt, Bass, Streicher und Basso continuo

Textdichter: David Elias Heidenreich

Veronika Winter, Sopran;  Anne Bierwirth, Alt;

Ralf Grobe, Bass

Barockorchester L’Arco; / Himlische Cantorey;

Leitung: Jörg Breiding

—— zusätzlich im Programm! ——-

Christoph Graupner  (1683-1760)


„Es begab sich, dass Jesus in eine Stadt mit Namen Nain ging“

Barabara Schlick (Sopran) Hein Meens (Tenor)

Stephen Varcoe (Bass)

Rheinische KantoreiDas Kleine Konzert

Leitung: Hermann Max

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rbb-Kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95 Christus, der ist mein Leben

Kantate am 16. Sonntag nach Trinitatis,

Lisa Larsson, Sopran; Gerd Türk, Tenor;

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir und Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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MDR – Kultur  

Sendung:  Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-figaro–100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/index.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm

Sendezeit: Sonntag um 06:30 bis 07:00 Uhr

Johann Schelle  (1648-1701)

„Herr, lehre uns bedenken“ 

für Sopran, Alt, Bass, Streicher und Basso continuo

Textdichter: David Elias Heidenreich

Veronika Winter, Sopran;  Anne Bierwirth, Alt;

Ralf Grobe, Bass

Barockorchester L’Arco; / Himlische Cantorey;

Leitung: Jörg Breiding

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 08:30 Uhr

Programm:  

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Player, den man kostenlos aus dem Internet herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm:

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 08:40 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95  “Christus, der ist mein Leben“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis,

Stella Arman, Sopran; Christoph Genz, Tenor;

Christian Hilz, Bass;

Münchner Domsingknaben; / Monteverdi Orchester München

Leitung: Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?cal:month=5&drbm:date=06.07.2016

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm:

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 95 “Christus, der ist mein Leben

Dorothee Mields, Sopran / Matthew White, Altus

Hans Jörg Mammel,Tenor  Thomas Bauer, Bass /

Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ Sonntag um 06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: Sonntag um 23:00 – 23:30 Uhr 

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

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Domradio Köln

Sendung: „Cantica“ am Sonntag   06:30 Uhr bis 07:00 Uhr

Wiederholung: um 23:00 – 23:30 Uhr

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

„Brilliant virtuose Werke“

Bibers Rosenkranzsonaten in der Vorstellung!

Der Oktober gilt als Rosenkranzmonat. Diese Tradition ist seit dem Mittelalter belegt. Der Rosenkranz ist ein meditatives, sich wiederholendes Gebet, das seit Jahrhunderten gebetet wird.

In ihm werden verschiedene Glaubensgeheimnisse betrachtet, so genannte Mysterien. Deswegen heißen die Rosenkranzsonaten für Violine solo und Generalbass von Heinrich Ignaz Franz Biber auch Mysteriensonaten. Biber vertonte vor mehr als 300 Jahren 15 Mysterien aus dem Leben der Gottesmutter Maria und von Jesus Christus. Er war seinerzeit ein berühmter Komponist und Violinvirtuose. Viele Sonaten für sein Paradeinstrument schrieb Biber. Doch er war als Musiker durchaus vielseitig. So war er Hofkapellmeister in Salzburg und verblüffte auch als Komponist seine Zeitgenossen. Denn er schrieb beispielsweise die monumentale 53stimmige Missa Salisburgensis für den Salzburger Dom, mit der er bis an Grenzen der Mehrstimmigkeit ging. Er schrieb neben dieser Messe auch einiges an geistlicher Musik.

Der Rosenkranz ist ein meditatives, sich wiederholendes Gebet, das seit Jahrhunderten gebetet wird. In ihm werden verschiedene Glaubensgeheimnisse betrachtet, so genannte Mysterien. Deswegen heißen die Rosenkranzsonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber auch Mysteriensonaten. Er vertonte 15 Mysterien aus dem Leben der Gottesmutter Maria und von Jesus Christus….

Weiter zum Text von Domradio

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Sonntag Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

 http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr

Bach-Kantate
BWV 95 „Christus, der ist mein Leben“

Kantate zum 16. Sonntag nach Trinitatis.

Es sind keine weiteren Angaben zur Sendung vorhanden!

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Videos: 

Bach-Kantaten für den “ 16. Sonntag nach Trinitatis 

BWV 8   –  “Liebster Gott, wenn werd ich sterben”

BWV 27  –   “Wer weiß, wie nahe mir mein Ende”

BWV 95  –  “Christus, der ist mein Leben”

BWV 161  –  „Komm, du süße Todesstunde“

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/ YouTube: BW  8 –  Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ (Interpret: Rilling )

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/YouTube: BWV 27 –  Wer weiß, wie nahe mir mein Ende   –  (Herreweghe )

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/YouTube: BWV 95  –  Christus, der ist mein Leben    (Interpret: Koopman ) 

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/YouTube: BWV 161  –  Komm, du süße Todesstunde    (Interpret: Herreweghe ) 

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Kantaten-Beschreibungen von „Sir John Eliot Gardiner“ 

ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt !

  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungenzum “16. Sonntag nach Trinitatis”

                   Gardiner  Reisetagebuch SDG 104  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag: Mark Padmore, Tenor – zum Download  als PDF 

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CDs – Bach-Kantaten: für den 11. Sonntag nach Trinitatis

veröffentlicht von der DGG (Deutsche Grammophon Gesellschaft)

Cover: DGG Kantaten - BWV 113 BWV 179 und BWV 199

Link: Inhalt eine CD

BWV 113  – “Herr Jesu Christ, du höchstes Gut”

BWV 179 –  ”Sieh zu, dass deine Gottesfurcht nicht Heuchelei sei”

BWV 199 – “Mein Herze schwimmt in Blut”

Link zur CD-Bestellung der DGG

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CD’s vom Label SDG  
für den  15. Sonntag und 16. Sonntag nach Trinitatis 
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Cover:  SDG 104 –  Vol. 8

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CD-Bestellung 

Link:   CD  Bach-Kantaten – 

SDG 104 – Vol. 8

Aufführungsorte:Kantaten für den “15. und 16. Sonntag nach Trinitatis” 

CD 1 – Unser Lieben Frauen, Bremen am 29. September 2000

CD 2 – Santo Domingo de Bonaval, Santiago de Compostela am 07. Oktober 2000

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CD –  e i n s  – Inhalte:Kantaten für den “15. Sonntag nach Trinitatis”

 
BWV  51  “Jauchzet Gott in allen Landen“ 
Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV  99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 104 – Vol.  8 – CD  1

BWV 100 “Was Gott tut, das ist wohlgetan II

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104 –  Vol. 8 – CD 1

BWV 138 “Warum betrübst du dich, mein Herz
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Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 104–  Vol. 8 – CD 1
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CD –  z w e i  – Inhalte:Kantaten für den “16. Sonntag nach Trinitatis” 

BWV   8  – “Liebster Gott, wann werd ich sterben?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8  – CD 2

BWV 27 – “Wer weiß, wie nahe mir mien Ende?”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 95 – “Christus, der ist mein Leben”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

BWV 161 – “Komm, du süße Todesstunde”

Gardiner Pilgrimage CD 104 Vol. 8 – CD 2

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bachfest-leipzig-2013

Bachfest Leipzig 2018 – vom 08.06. bis 17.06.2018

Bachs Vorliebe für Zyklen ist für uns Grund genug, das Bachfest 2018 unter das

Motto »Zyklen«

zu stellen. in – selbst- verständlich – sechs Reihen erklingen Bachs zyklische Werke bzw.werden seine

Werke zyklisch aufgeführt.

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Link:  Informationen zu den Kantaten-Zyklen:

Für weitere Informationen und Reservierungen wenden sie sich bitte an:

Bachfest Leipzig, Ticketbüro / Groß-Kundenbetreuung: Frau Peggy Reinboth,

Herr Wolfhard Henze, 04013 Leipzig, Postfach 10 13 49

Telefon: +49 341 9137 333

E-Mail: ticket@bach-leipzig.de

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Der allgemeine Ticketverkauf für das Bachfest Leipzig 2018 

beginnt am: 20. November 2017

Bachfest-Programm als PDF  zum Download 

Flyer „Der Leipziger-Kantaten-Ring als PDF zum Download 

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S i t z p l ä n e  der Leipziger Kirchen und Gewandhaus als PDF:

Sitzplan der ThomaskircheLeipzig als  PDF zum Download 

Sitzplan der NikolaikircheLeipzig als  PDF zum Download  

Sitzplan Großer Saal im Gewandhaus Leipzig  PDF zum Download

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Kartenvorbestellungen:

über Ticket-Online

oder

für die Konzerte innerhalb des Bachfestes

über das Bach-Archiv Leipzig:

Bach-Archiv Leipzig

Stiftung bürgerlichen Rechts
Thomaskirchhof 16
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 33

Fax:  +49 (0) 341 / 91 37 – 3 35

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THOMASKANTOR GOTTHOLD SCHWARZ BEKOMMT DAS BUNDESVERDIENSTKREUZ !

Wir gratulieren „Thomaskantor Gotthold Schwarz“ der am 4. Oktober 2017 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen bekommt. 

Dem international renommierten Sänger, Chorleiter und Dirigenten ist in besonderem Maße zu verdanken, dass der Thomanerchor – einer der berühmtesten Knabenchöre der Welt und eine der ältesten Kultureinrichtungen in Sachsen – ein kulturelles Aushängeschild für die Bundesrepublik Deutschland ist. Als Stimmbildner hat Gotthold Schwarz von 1979 an wertvolle pädagogische Aufbauarbeit geleistet.

Ab Anfang der 1990er-Jahre ist er immer wieder als Stellvertreter des Thomaskantors eingesprungen und hat dafür oft eigene Engagements als freischaffender Künstler zurückgestellt. Im Jahr 2016 wurde Gotthold Schwarz zum Thomaskantor berufen. Besonders verdient gemacht hat er sich zudem um die Förderung Alter Musik. Gotthold Schwarz zählt zu den herausragenden Sängern der Alten Musik in Deutschland. 1990 rief er die Leipziger Musikgesellschaft ins Leben, die sich Werken der älteren Musikgeschichte widmet und deren künstlerischer Leiter er ist. (Bundespräsidialamt)


Video: Thomanerchor

J. S. Bach – Kantate BWV 166 „Wo gehest du hin“

Wo gehest du hin“ (BWV 166) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie in Leipzig für den vierten Sonntag nach Ostern, für den Sonntag Cantate, und führte sie am 7. Mai 1724 erstmals auf.

Johann Sebastian Bach Kantate – BWV 166 „Wo gehest du hin“ Kantate zum Sonntag Cantate Live-Aufnahme aus der Thomaskirche Leipzig am 8. Mai 2004

Ausführende:

Susanne Krumbiegel, Alt Peter Diebschlag, Tenor

Gotthold Schwarz, Bass

Thomanerchor Leipzig Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

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J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” – stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und Musikdirektor der JS Bach-Stiftung St. Gallen

J.S. Bach Cantata – BWV 78 „Jesu, der du meine Seele“

Kantate BWV 78 zum 14. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Flauto Traverso, Oboe I+II, Corno, Fagott, Streicher und Continuo

Musikalischer Leiter:  Rudolf Lutz

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 Video:

J. S. Bach – Kantate BWV 99 “Was Gott tut, das ist wohlgetan“

Kantate zum 15. Sonntag nach Trinitatis für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor,
Bläser, Streicher und Basso continuo.

„Was Gott tut, das ist wohlgetan“ (BWV 99) ist eine Kirchen-Kantate von Johann Sebastian Bach.
Er komponierte sie 1724 in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis und führte sie am
17. September 1724 erstmals auf. Bach komponierte die Choralkantate 1724 in seinem zweiten Amtsjahr in Leipzig für den 15. Sonntag nach Trinitatis.

Ausführende:

Julia Neumann, Sopran;  Claude Eichenberger, Alt;

Johannes Kaleschke, Tenor; Fabrice Hayoz, Bass;

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen,

Leitung: Rudolf Lutz

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Weitere Informationen zur Bachstiftung:

unter www.bachstiftung.ch

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Link:  mp3 – herunterladen  –

J.S. Bach-Stiftung – 

bei Amazon – Hörproben

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DVD’s der Johann Sebastian Bach-Stiftung St. Gallen

Bezugsquelle: j p c

Link : bei  j p c


Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Sonntag !

Herzliche Grüße

Volker

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