Archiv der Kategorie: Dirigenten-Orchester-Künstler und Co.

W.A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 7 in F-Dur für 3 Klaviere, KV 242


W.A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 7 in F-Dur für 3 Klaviere, KV 242


Mit dem Konzert für drei Klaviere von Wolfgang Amadeus Mozart ergibt sich die einzigartige Gelegenheit, drei der derzeit wichtigsten russischen Musiker zusammen zu erleben.

Valerie Gergiev, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Intendant des Petersburger Mariinski-Theaters, hat auch eine Ausbildung als Pianist genossen.

Daniil Trifonow (Pianist) gilt als „eines der erfolgreichsten und unbegreiflichsten Klaviertalente der letzten Jahrzehnte“ (Süddeutsche Zeitung). Das Talent ist inzwischen zu einem gefeierten Meisterpianisten geworden und spielt auf allen großen Bühnen weltweit.

Denis Matusev (Pianist) besticht durch die auffallende Leichtigkeit und Virtuosität seines Spiels. Er gilt vielen als Personifizierung der großen russischen Musiktradition.

Aufführungsort: Verbier-Festival 2015

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Ein Filmstar: „Der Dirigent Herbert von Karajan!“


Ein Filmstar: „Der Dirigent Herbert von Karajan!“

Herbert von Karajan war nicht nur ein genialer Musiker, sondern auch ein Visionär in der medialen Verbreitung seiner Kunst.

Als erster großer Dirigent erkannte er das gewaltige Potenzial des Fernsehens für die klassischer Musik. Dieser Film von Georg Wübbolt zeichnet nach, wie Karajan bei einer Japan-Tournee 1957 mit der audiovisuellen Konzert-Aufzeichnung in Berührung kam und wie er sich das Medium Schritt für Schritt zu eigen machte. Karajan war Zeit seines Lebens ein Technik-Fan und auch auf dem Gebiet des Fernsehens begierig, neueste Entwicklungen kennen zu lernen.

Sein Ziel war es, möglichst viele Menschen auf möglichst bestem Weg an seinen Konzerten teilhaben zu lassen. Mehr noch als die technische Dimension interessierte er sich allerdings für die optische – und betrat damit ästhetisches Neuland. Denn kaum jemand hatte sich bis dahin die Frage gestellt, wie sich ein Konzert optimal für den Bildschirm einfangen lässt. Karajan hat hier unendlich viele Experimente gewagt, etwa in Zusammenarbeit mit dem französischen Filmemacher Henri-Georges Clouzot und schließlich als sein eigener Bildregisseur. Die Dokumentation zeigt, nach welchen ästhetischen Idealen Karajan die Aufführung klassischer Musik und speziell seine eigene Funktion als Dirigent inszenierte. Zur Illustration sehen wir vielfältiges Bildmaterial aus vielen Jahrzehnten seiner Karriere, und wir begegnen zahlreichen Weggefährten, die sich teils anerkennend, teils kritisch, dabei nie ohne Faszination an die Zusammenarbeit mit Karajan erinnern.

Language English

Movie star Herbert von Karajan!

Herbert von Karajan was not only an ingenious musician, but also a visionary in the media distribution of his art. As the first great conductor, he recognized the enormous potential of television for classical music. This film by Georg Wübbolt traces how Karajan came into contact with the audiovisual concert recording during a tour of Japan in 1957 and how he adopted the medium step by step. Karajan was a tech fanatic all his life and eager to learn about the latest developments in television.

His goal was to get as many people as possible to participate in his concerts as best as possible. More than the technical dimension, however, he was interested in optics – thereby entering new territory in terms of aesthetics. Hardly anyone had until then asked the question of how a concert can be optimally captured for the screen. Karajan has tried so many experiments here, for example in collaboration with French filmmaker Henri-Georges Clouzot, and finally as his own director. The documentary shows the aesthetic ideals by which Karajan staged the performance of classical music and, in particular, his own role as a conductor. To illustrate, we see a variety of footage from many decades of his career, and we encounter numerous companions, some of them appreciative, some critical, never without fascination to remember the collaboration with Karajan.

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Herbert von Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Fest-Spiele !


Herbert von Karajan in Salzburg – Der Meister und seine Fest-Spiele
anlässlich des 110. Geburtstages am 5. April 2018

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Herbert von Karajan war einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Die „Osterfestspiele Salzburg“, die 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum feierten, sind sein künstlerisches Vermächtnis.
Der Maestro, ein äußerst disziplinierter Workaholic, hat seine Heimatstadt nicht nur musikalisch nachhaltig geprägt. Seine Vorliebe für die große Inszenierung zeigte sich auch abseits der Bühne, als Jetset-Liebling brachte er den Glamour in die hohe Kunst.

Herbert von Karajan, der ultimative Maestro, Liebling der Gazetten und Illustrierten, als Pilot, Sportwagen- und Segelbooteigner bekanntes Jet-Set-Mitglied der 1960er und 1970er Jahre mit Wohnsitzen in St. Moritz, St. Tropez und Salzburg war bei aller Prominenz primär ein einsamer Workaholic. Äußerste Präzision als Dirigent, Bühnen- und Filmregisseur mit einem besonderen Hang zu technischer Innovation und Brillanz machten ihn zu einem Ausnahmekünstler. Karajan hat als Dirigent etwa 700 Werke von rund 130 Komponisten eingespielt, weltweit wurden an die 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Sein musikalisches Erbe wird heute vom Eliette und Herbert von Karajan Institut in Salzburg gepflegt.

Das künstlerische Vermächtnis Karajans klingt bei den alljährlichen „Osterfestspielen Salzburg“ nach, bei denen man heuer das 50-jährige Bestehen feiert – ein würdiger Anlass für Hannes M. Schalles filmische Entdeckungsreise. In seiner Dokumentation führt er das Publikum in das multimediale „Universum Karajan“. Dreh- und Angelpunkt ist seine legendäre Produktion der „Walküre“ bei den ersten Osterfestspielen 1967. Warum holte Karajan Wagners Werk nach Salzburg, wo doch Mozart als Genius Loci regiert? Und das auch noch mit den Berliner Philharmonikern? Ausgerechnet zu Ostern? Doch Karajan schaffte die selbstgestellte Mammutaufgabe mit Bravour: sein eigenes Festival zu gründen und es praktisch im Alleingang zu finanzieren. Gemeinsam mit Günther Schneider-Siemssen – DEM Star unter den Bühnenbildnern – brachte er Produktionen von Weltrang auf die Bühne und exportierte diese danach in die renommiertesten Opernhäuser der Welt.

Karajans Arbeitsstil war unvergleichlich und zeigte sich vor allem in der Kooperation mit anderen Künstlern. Nichts wurde dem Zufall überlassen, aber gerne der Kreativität des gesamten Teams. Er war Herr über Raum und Zeit, über Klang und Tempi, und kein Orchestergraben der Welt verwehrte ihm die Sicht auf die Bühne – die Sänger und Sängerinnen mussten richtig stehen und sich bewegen. Das Publikum sollte alles sehen und vor allem hören können.

Auch knapp 30 Jahre nach seinem Tod ist Herbert von Karajan in Salzburg allgegenwärtig, nicht nur als Statuette vor seinem Geburtshaus. Vor allem sein ehemaliger Assistent Christian Thielemann, heute selbst ein Maestro von Weltruf, führt Karajans Werk in Salzburg fort. 2017 leitet er die Rekreation der 1967er-Produktion der „Walküre“ musikalisch. Thielemann ist seit 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele und die Sächsische Staatskapelle Dresden das Residenzorchester des Festivals.

Senta Berger, 2017 mit einem Grimmepreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet, führt als Kommentarsprecherin mit ihrer markanten Stimme durch die Dokumentation. Hannes M. Schalle bietet in seinem Film Einblicke in Herbert von Karajans Arbeit und sein Privatleben, zeigt seine Natur- und Technikverliebtheit, und bringt exklusive Interviews mit Freunden und musikalischen Weggefährten, darunter Goetz Teutsch (langjähriger erster Cellist der Berliner Philharmoniker), Peter Ruzicka (Intendant der Osterfestspiele, Komponist & Dirigent), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (Geschäftsführer des Karajan Institutes) und Herbert Kloiber (Medienunternehmer, langjähriger Mitarbeiter und Wegbegleiter Karajans und dessen Patensohn).

Language English

Herbert von Karajan in Salzburg – The master and his festival games
on the occasion of the 110th birthday on 5 April 2018

Herbert von Karajan was one of the most important conductors of the 20th century. The „Salzburg Easter Festival“, which celebrated its 50th anniversary in 2017, are his artistic legacy.
The Maestro, a highly disciplined workaholic, has not only made his hometown musically sustainable. His fondness for the great staging was also off the stage, as a jetset favorite, he brought the glamor into the fine art.

Herbert von Karajan, the ultimate maestro, darling of the gazettes and magazines, a jet-set member of the 1960s and 1970s with residences in St. Moritz, St. Tropez and Salzburg, known as a pilot, sports car and sailboat owner, was primarily a celebrity lonely workaholic. Extreme precision as a conductor, stage and film director with a penchant for technical innovation and brilliance made him an exceptional artist. Karajan has recorded as a conductor about 700 works by about 130 composers, worldwide were sold to the 300 million phonograms with his name. His musical heritage is maintained today by Eliette and Herbert von Karajan Institute in Salzburg.

The artistic legacy of Karajan resonates at the annual „Salzburg Easter Festival“, which celebrates its 50th anniversary this year – a worthy occasion for Hannes M. Schalle’s cinematic journey of discovery. In his documentary he introduces the audience to the multimedia „Universe Karajan“. The linchpin is his legendary „Valkyrie“ production at the first Easter Festival in 1967. Why did Karajan bring Wagner’s work to Salzburg, where Mozart rules as Genius Loci? And also with the Berliner Philharmoniker? Ironically at Easter? But Karajan managed the self-imposed mammoth task with flying colors: to found his own festival and to finance it virtually single-handedly. Together with Günther Schneider-Siemssen – the star among the stage designers – he brought world-class productions to the stage and then exported them to the most renowned opera houses in the world.

Karajan’s working style was incomparable and was reflected above all in the cooperation with other artists. Nothing was left to chance, but to the creativity of the whole team. He was master of space and time, of sound and tempo, and no orchestra pit in the world denied him the view of the stage – the singers had to stand and move properly. The audience should be able to see and hear everything.

Even less than 30 years after his death, Herbert von Karajan is omnipresent in Salzburg, not just as a statuette in front of his birthplace. Above all, his former assistant Christian Thielemann, today a maestro of world renown, continues Karajan’s work in Salzburg. In 2017 he will be the musical director of the recreation of the 1967 production of the Valkyrie. Thielemann has been Artistic Director of the Easter Festival since 2013 and the Saxon State Orchestra Dresden the Residence Orchestra of the Festival.

Senta Berger, winner of a Grimm Award for her life’s work in 2017, leads the documentary as a commentary speaker with her striking voice. In his film, Hannes M. Schalle offers insights into Herbert von Karajan’s work and his private life, shows his love for nature and technology, and brings exclusive interviews with friends and musical companions, including Goetz Teutsch (longtime first cellist of the Berlin Philharmonic), Peter Ruzicka ( Director of the Easter Festival, composer & conductor), Maestro Christian Thielemann, Matthias Röder (managing director of the Karajan Institute) and Herbert Kloiber (media entre

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Antonio Vivaldi – Konzert in C-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo RV 450


Antonio Vivaldi – Konzert in C-Dur für Oboe, Streicher und Basso continuo RV 450


Antonio Lucio Vivaldi (* 4. März 1678 in Venedig; † 28. Juli 1741 in Wien) war ein venezianischer Komponist und Violinist des Barocks.

Vivaldi brachte das Solokonzert als eine Hauptform des Hochbarock auf, und er verhalf dreisätzigen Werken zum Durchbruch. In den schnellen Ecksätzen setzte er erstmals systematisch die RitornellForm ein, in der das Orchester eine musikalische Passage mehrmals wiederholt und sich abwechselt mit solistischen Abschnitten, die einen freieren, mehr episodischen Charakter haben und modulierende Passagen enthalten. Seine langsamen Mittelsätze sind gekennzeichnet durch Kantilenen des Soloinstruments.

Vivaldi war nicht nur in Norditalien sehr einflussreich, sondern auch im deutschen Raum. Johann Georg Pisendel verbreitete nach seiner Italienreise Vivaldis Techniken am Dresdner Hof. Johann Sebastian Bachs Stil machte unter dem Einfluss Vivaldis eine tiefgreifende Weiterentwicklung durch; unter anderem transkribierte Bach mehrere Konzerte für Cembalo und für Orgel.

Solist: Benoit Laurent (Solo-Oboe)
Aufnahme von den Schwetzinger Festspielen


Language English

Antonio Vivaldi – Concerto in C major for oboe, strings and basso continuo RV 450

Antonio Lucio Vivaldi (born March 4, 1678 in Venice, † July 28, 1741 in Vienna) was a Venetian composer and violinist of the Baroque.

Vivaldi brought the solo concert as a major form of the high baroque, and he helped three-movement works for breakthrough. In the fast corner sets, he systematically introduced the ritornello form for the first time, in which the orchestra repeats a musical passage several times and alternates with solo sections, which have a freer, more episodic character and contain modulating passages. His slow middle movements are characterized by cantilenas of the solo instrument.

Vivaldi was not only very influential in northern Italy, but also in the German area. Johann Georg Pisendel spread Vivaldi’s techniques at the Dresdner Hof after his trip to Italy. Johann Sebastian Bach’s style underwent a profound development under the influence of Vivaldi; Among other transcribed Bach several concerts for harpsichord and organ.

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Soloist: Benoit Laurent (solo oboe)
Recording from the Schwetzinger Festspiele

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Andris Nelsons dirigiert „Antonin Dvorak“ im Gewandhaus Leipzig!


Andris Nelsons dirigiert Antonin Dvorak“ im Gewandhaus Leipzig!

In Leipzig ist Andris Nelsons längst kein Unbekannter mehr. Immerhin dirigierte er seit 2011 das Gewandhausorchester bereits in acht Konzerten. Am 1. Februar 2018 wurde er dann schließlich – nach Felix Mendelssohn Bartholdy – als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte der lettische Dirigent ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonín Dvořák enthielt.

Im Programm von Andris Nelsons folgen der Konzertouvertüre „Otello” Ausschnitte aus Dvořák Oper „Rusalka” und eine der „Zigeunermelodien“ sowie eine Arie aus Smetanas „Dalibor“. Den Vokalpart übernimmt Nelsons‘ Ehefrau Kristīne Opolais. Sie gilt als ausgewiesene Expertin im slawischen Opernrepertoire, seit sie 2010 bei Martin Kusejs Münchner „Rusalka“-Inszenierung für die erkrankte Anna Netrebko einsprang und von da an als ultimative Sängerdarstellerin für die Partie der „Rusalka“ erkannt wurde. Mit diesem Konzert, das unter der Regie von Ute Feudel aufgezeichnet wurde und nun erstmals vom deutsch-französischen Fernsehsender arte ausgestrahlt wird, gibt sie ihr Leipziger Debüt.

Gewandhausorchester Leipzig, Kristīne Opolais (Sopran)

und Andris Nelsons (Leitung)

Der lettische Dirigent Andris Nelsons wurde 1978 in Riga geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Früh erhielt er Trompetenunterricht an der Emil-Dārziņš-Musikfachschule des Konservatoriums in Riga, später studierte er an der lettischen Musikakademie und wechselte für seinen Studienabschluss an das Konservatorium St. Petersburg zu Alexander Titow. Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte er als Trompeter der Lettischen Nationaloper in Riga, interessierte sich aber zunehmend für das Dirigieren. Er nahm an Meisterkursen von Neeme Järvi und Jorma Panula teil und erhielt Privatunterricht bei Mariss Jansons. Im Jahr 2003 wurde Andris Nelsons im Alter von 24 Jahren Chefdirigent an der Rigaer Nationaloper, wo er unter anderem durch seine Inszenierung von Wagner „Der Ring des Nibelungen“ für Aufsehen sorgte.

Von 2006 bis 2009 besetzte er den Posten des Chefdirigenten bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford, 2008 war er in gleicher Position beim City of Birmingham Symphony Orchestra tätig. Gleichzeitig gastierte er an diversen internationalen Opernbühnen, 2010 dirigierte er bei den Bayreuther Festspielen Wagners „Lohengrin“. Seit 2014 ist er Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra und übernimmt ab 2018 den Posten des Gewandhauskapellmeisters in Leipzig.

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Language English:

Andris Nelsons conducts Antonin Dvorak – Recording from the Gewandhaus in Leipzig 

In Leipzig Andris Nelsons is no longer a stranger. After all, he has conducted the Gewandhaus Orchestra in eight concerts since 2011. On February 1, 2018, he was finally – after Felix Mendelssohn Bartholdy – introduced as the youngest Gewandhaus Kapellmeister in his office. Already in May 2017, the Latvian conductor presented a program that contained almost exclusively works by Antonín Dvořák.

In the program of Andris Nelsons follow the concert overture „Otello“ excerpts from Dvořák opera „Rusalka“ and one of the „gypsy melodies“ as well as an aria from Smetana’s „Dalibor“. The vocal part is taken over by Nelsons‘ wife Kristīne Opolais. She is considered a proven expert in the Slavic opera repertoire, since she jumped in 2010 for Martin Kusejs Munich „Rusalka“ production for the diseased Anna Netrebko and was recognized from then on as the ultimate singer actress for the role of „Rusalka“. With this concert, which was recorded under the direction of Ute Feudel and is now broadcast for the first time by the German-French television station arte, she makes her Leipzig debut.

Gewandhausorchester Leipzig, Kristīne Opolais (soprano)

and Andris Nelsons (conductor)

The Latvian conductor Andris Nelsons was born in Riga in 1978 and grew up in a family of musicians. He received early trumpet lessons at the Emil Dārziņš Music School of the Conservatory in Riga, later he studied at the Latvian Academy of Music and moved to the Conservatory of St. Petersburg to Alexander Titov to graduate. He gained his first musical experience as a trumpeter of the Latvian National Opera in Riga, but became increasingly interested in conducting. He participated in master classes given by Neeme Järvi and Jorma Panula and received private lessons from Mariss Jansons. In 2003, Andris Nelsons was chief conductor at the age of 24 at the Riga National Opera, where he caused a stir among other things by his staging of Wagner „The Ring of the Nibelung“.

From 2006 to 2009 he held the post of Principal Conductor at the Northwest German Philharmonic in Herford. In 2008 he held the same position with the City of Birmingham Symphony Orchestra. At the same time he has performed at various international opera stages, and in 2010 he conducted Wagner’s „Lohengrin“ at the Bayreuth Festival. Since 2014, he has been chief conductor of the Boston Symphony Orchestra and from 2018 will take over the position of Gewandhaus Kapellmeister in Leipzig.


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Die „Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film-Dokumentation Deutschland 2017


Die „Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film-Dokumentation Deutschland 2017

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Sie gilt als eine der ungewöhnlichsten Dirigentinnen unserer Zeit: Mirga Grazinyte-Tyla. 2016 wurde die damals 29-jährige Litauerin zur Chefdirigentin des renommierten City of Birmingham Symphony Orchestra gewählt. Als Nachfolgerin von Sir Simon Rattle und Andris Nelsons ist sie die erste Frau an der Spitze des renommierten Orchesters. Ihr Umgang mit Musik und Musikern steht für einen Kulturwandel in der klassischen Musik. Der Film begleitet die außergewöhnliche junge Frau zu verschiedenen Stationen ihrer ersten eineinhalb Jahre beim CBSO.

Mirga Grazinyte-Tyla ist eine Ausnahmeerscheinung und widerspricht gänzlich dem traditionellen Bild eines „Maestro“. Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, war ihre Welt immer voller Musik. Von klein auf war sie mit ihren Eltern auf Konzertreisen unterwegs. Trotz rascher internationaler Erfolge als klassische Musikerin passt sie in keine Tradition und Konvention. Sie versteht sich als gleichberechtigter Teil des Orchesters, nicht nur dadurch entwickelt sie Berufsbild und Position des Dirigenten vollkommen neu.

Daniela Schmidt-Langels versucht, dem Erfolgsgeheimnis des jungen Talents auf die Spur zu kommen und begleitet in ihrem Porträt die Künstlerin eineinhalb Jahre lang. Die Kamera begleitet sie bei ihrem Antrittskonzert mit dem CBSO in Birmingham, mit dem Star-Geiger Gidon Kremer in der Berliner Philharmonie oder in ihrer Heimat Litauen beim Unterricht des Dirigenten-Nachwuchses. Beobachtet man sie bei den Proben, wie sie zuhört, Ideen und Anregungen setzt, scheint es, als sei sie mit jeder Faser ihres Körpers Teil der Musik. Ihre forschende wie fordernde Konzentration wirkt offensichtlich ansteckend und versetzt Orchester und Publikum in höchste Erwartung. Mirga Grazinyte-Tyla selbst sieht sich auf einer Reise: Angetrieben von ihren Träumen, sucht sie stets das Neue, das Ungewöhnliche und vermag mit ihrer Begeisterungsfähigkeit alle mitzureißen.

(Textquelle: ARD-Programm)

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Language English

The „Conductor Mirga Grazinyte-Tyla“ – Film Documentary Germany 2017

She is considered one of the most unusual conductors of our time: Mirga Grazinyte-Tyla. In 2016, the then 29-year-old Lithuanian was elected Principal Conductor of the prestigious City of Birmingham Symphony Orchestra. As the successor to Sir Simon Rattle and Andris Nelsons, she is the first woman to lead the prestigious orchestra. Their handling of music and musicians represents a cultural change in classical music. The film accompanies the extraordinary young woman to various stages of her first year and a half at the CBSO.

Mirga Grazinyte-Tyla is an exception and completely contradicts the traditional image of a „maestro“. Growing up in a family of musicians, her world was always full of music. From an early age she was on tour with her parents. Despite rapid international successes as a classical musician, it fits in no tradition and convention. She sees herself as an equal part of the orchestra, and not only because of this she develops the professional image and position of the conductor completely new.

Daniela Schmidt-Langels tries to get to the bottom of the success secret of the young talent and accompanies the artist for one and a half years in her portrait. The camera accompanies her at her inaugural concert with the CBSO in Birmingham, with the star violinist Gidon Kremer in the Berlin Philharmonic or in her home country of Lithuania in teaching the young conductors. If you observe them in the rehearsals as she listens, gives ideas and suggestions, it seems as if she is part of the music with every fiber of her body. Their searching as well as demanding concentration seems to be contagious and puts orchestra and audience in high expectation. Mirga Grazinyte-Tyla sees herself on a journey: Driven by her dreams, she always seeks the new, the unusual, and with her enthusiasm she is able to carry everyone along.

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1045 „Violinkonzert in D-Dur“


ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 1045 „Violinkonzert in D-Dur“

„Diese langgezogene Bewegung ähnelt fast minimaler Musik!“

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Sinfonia D-Dur, BWV 1045 , speziell bekannt als Violinkonzert BWV 1045 , ist ein Orchesterwerk für Solovioline , drei Trompeten , Pauken , zwei Oboen , Streicher und Continuo von Johann Sebastian Bach . Ein in Leipzig entstandenes Spätwerk zwischen c. 1742 und 1746 nur als Fragment überlebend,  das Konzert wird als Sinfonia einer verlorenen Kantate betrachtet .

                                           Waalse Kerk (Wallonien-Kirche in Amsterdam)

Diese Sinfonia ist möglicherweise eine von Bachs überraschendsten Kompositionen. Laut Manuskript handelt es sich um eine Intrada, eine instrumentale Einführung in eine vermutlich festliche Kantate. Von den Gesangsparts gibt es jedoch keinerlei Spuren. Diese Sinfonia in D-Dur ist daher dazu verurteilt, eine unabhängige Instrumentalbewegung zu bleiben. Die überschwängliche Instrumentierung des Werkes umfasst drei Trompeten und Pauken sowie einen speziellen Teil für eine Solovioline.

Die ständigen Figurationen im lebhaften Geigenpart verleihen der Musik einen fast hypnotischen Charakter. Man könnte es vielleicht sogar als frühen Vorläufer der Minimal Music klassifizieren. Bach bringt den harmonischen Verlauf regelmäßig zum Stillstand. Der Violinist Shunske Sato nennt es sogar „schamlose Virtuosität“. Die Art und Weise, in der Bach die Violine mit Arpeggios notierte – Akkorde, die nicht vollständig ausgeschrieben sind – bietet große Freiräume. „Es ist, als ob du beim Geigenspielen maltest“, sagt Shunske Sato.

BWV
1045

TITEL
Sinfonia in D-Dur

GENRE
Kantate (Kantatenbewegung)

JAHR
Datierung des Autographs ca. 1735-1746

STADT
Leipzig

ERSTER AUFTRITT
unbekannt!

Besondere Hinweise:
Diese Arbeit ist in einem Manuskript erhalten geblieben, in dem es Intrada o Concerto genannt wird. Die komplette Partitur wird beschrieben als: Concerto, a 4 Voci. 3 Trombe, Tamburi, 2 Hautb, Violino Con [certato], 2 Violine, Viola und Coni. Dies scheint darauf hinzuweisen, dass es sich um die Einführung in eine Kantate handelt.

                                                                 All of Bach Instrumental-Gruppe

VERÖFFENTLICHUNGSDATUM
9. März 2018

AUFNAHMEDATUM
13. Mai 2017

Aufführungsort:
Wallonische Kirche, Amsterdam

SOLO-VIOLINE & Leitung:
Shunske Sato

VIOLINE 1
Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLINE 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

KONTRABASS
Hen Goldsobel

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

TROMPETE
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

PAUKE
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

CEMBALO
Siebe Henstra


Language English

PAINTING WHILE PLAYING THE VIOLIN

„This long-drawn-out movement almost resembles minimal music.“

This sinfonia is possibly one of Bach’s most surprising compositions. According to the manuscript, it is an ‘Intrada’, an instrumental introduction to what was probably a festive cantata. However, there is no trace whatsoever of the vocal parts. This Sinfonia in D major is therefore doomed to remain an independent instrumental movement. The work’s exuberant instrumentation includes three trumpets and timpani, as well as a special part for a solo violin. The continual figurations in the lively violin part lend the music an almost hypnotic character. You could maybe even class it as an early forerunner of minimal music. Bach regularly brings the harmonic progression to a halt. Violinist Shunske Sato even calls it “shameless virtuosity”. The way in which Bach notated the violin part with arpeggios – chords that are not written out in full – offers great scope for freedom. “It’s as if you’re painting while playing the violin”, says Shunske Sato.

                                                       All of Bach – Organist Leo van Doeselaar

RELEASE DATE
9 March 2018

RECORDING DATE
13 May 2017

LOCATION
Walloon Church, Amsterdam

VIOLIN AND DIRECTION
Shunske Sato

VIOLIN 1
Anneke van Haaften, Annelies van der Vegt

VIOLIN 2
Sayuri Yamagata, Pieter Affourtit, Paulien Kostense

VIOLA
Staas Swierstra, Jan Willem Vis

CELLO
Lucia Swarts, Richte van der Meer

DOUBLE BASS
Hen Goldsobel

OBOE
Martin Stadler, Peter Frankenberg

TRUMPET
Robert Vanryne, Fruzsina Hara, Mark Geelen,

TIMPANI
Robert Kendell

ORGAN
Leo van Doeselaar

HARPSICHORD
Siebe Henstra


Ich wünsche allen ein wunderbares Erlebnis mit diesem Instrumentalwerk !

I wish you all a wonderful experience with this instrumental work!

Herzliche Grüße – Best wishes

Karin

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