Archiv der Kategorie: Biographien von Dirigenten – Instrumentalisten – Gesangs-Solisten – Organisten.

Volkers Klassikseiten J.S. Bach – wünscht allen ein frohes neues Jahr 2019


Volkers Klassikseiten J.S. Bach – wünscht allen ein frohes neues Jahr 2019

Johann Sebastian Bach – BWV 248 Weihnachtsoratorium – Kantate 4 zu Neujahr „Falle mit danken!“

Ausführende:

Das Combattimento Consort Amsterdam o.l.v. Jan Willem de Vriend
m. Cappella Amsterdam
Andreas Weller, Evangelist
Lenneke Ruiten, Sopranistin
Cécile van de Sant, Alt
Alberto ter Doest, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass

Aufgenommen am Freitag, 21. Dezember 2012 um 19.30 Uhr in der Grote Kerk in Naarden.

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J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”


J. S. Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Radio-Sendungen – Videos und Kantaten-Beschreibung für den Sonntag „Trinitatis”

                                                   ALL OF BACH – Bach-Projekt in Holland!

Liebe Bach-Freunde/innen !

Eine Übersicht der Bach-Kantaten zum aktuellen Sonntag im Kirchenjahr steht zum Download bereit:

Link:  Bach-Kantaten im Kirchenjahr – als PDF-Download

Weiterhin stelle ich für jeden Sonntag / Feiertag im Kirchenjahr für die Besucher von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe, Radio-Programme mit Bach-Kantaten und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag-Feiertag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 27.05.2018 begehen wir den Sonntag:Trinitatis“  Tag der Heiligen Dreifaltigkeit !

Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte “festlose Zeit” ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne.

An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern. Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie “Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes”) tauchen im Neuen Testament schon auf.

Wochenspruch:

Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll. (Jes 6, 3)

Wochenlied:

“Gelobet sei der Herr, mein Gott” (EG 139)

YouTube – Musikvideo zum Wochenlied

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für den Sonntag: „Trinitatis“

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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R a d i o – Programme in Deutschland mit Bach-Kantaten:

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WDR3 – Klassik

Sendung: 07:04 bis 08:30 Uhr

WDR3 – Livestream-Link:

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein-Link:

http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link:

http://www.wdr.de/programmvorschau/wdr3/uebersicht/

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WDR3 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik – Sonntag: 07:04 bis 08:30 Uhr

Bach-Kantate ab ca. 08:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129 “Gelobet sei der Herr, mein Gott,

Kantate am Trinitatisfest

Ulrike Hofbauer, Sopran / Claude Eichenberger, Alt

Klaus Häger, Bass /

Chor und Orchester der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Leitung: Rudolf Lutz


NDRkultur

Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr

Livestream –Link:  

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/livestream243.html

Programm-Link:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/index.html

Archiv zum Nachhören:

http://www.ndr.de/ndrkultur/programm/zum_nachhoeren/ndr2234.html

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NDRkultur – Kantate

Sendung Sonntag: 08:03 – 08:40 Uhr 

Auszug aus dem Programm!

Johann Sebastian Bach

BWV 176 “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze; Altus

Peter Kooij, Bass / Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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hr2 – Kultur

Sendung: 06:05 – 07:30 Uhr

Programm:

https://www.hr2.de/programm/index.html

Livestream:

http://www.hr-online.de/website/static/streaming_popup/mp3streamer.jsp?client=hr2

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hr2 – Kultur

Geistliche Musik – Auszug aus dem Programm!

Sendung: Sonntag 06:05 – 07:30 Uhr

Gottfried August Homilius  (1714-1785)

Kantate zu Trinitatis

„Heilig ist unser Gott, der Herr Gott Zebaoth“

Vasiljka Jezovsek  , Sopran / Anne Buter, Alt

Hubert Nettinger , Tenor

Dresdner Kreuzchor,  Dresdner Barockorchester

Leitung: Kreuzkantor Roderich Kreile

——————–hr2 ein weiteres Programm! —————

Johann Sebastian Bach

Kantate etwa ab 7:15 Uhr:

Kantate BWV 165 „O heilges Geist- und Wasserbad“ 

Aki Yanagisawa, Sopran / Akira Tachikawa, Countertenor

Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio)

Programm: 

http://www.sr.de/sr/sr2//station106~week.html;jsessionid=BB206B8BE43558076CF9D56CD9C9D460

Webradio:  

http://www.sr-online.de/sr2/351/5305.html

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SR2-Radio Saarbrücken (Klassik-Radio) 

Auszug aus dem Programm!

Sonntag 06:04 – 09:00 Uhr

Bach-Kantate ab 07:04 Uhr

Kantate BWV 129 „Gelobet sei der Herr, mein Gott“

Kantate am Trinitatisfest

Johannette Zomer, Sopran  Bogna Bartosz, Alt

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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SWR2 (Kulturradio)

Sendung: 08:03 bis 08:30 Uhr

Programm: 

http://www.swr.de/swr2/programm/-/id=661104/1rcmvqp/index.html

Webradio:  

http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html

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SWR2 – Auszug aus dem Programm!

Geistliche Musik am Sonntag um 08:03 bis 08:30 Uhr

SWR2 – Kantate

Johann Sebastian Bach

BWV 176  “Es ist ein trotzig und verzagt Ding

Kantate am Trinitatisfest,

Johannette Zomer, Sopran Ingeborg Danz, Alt

Peter Kooy Bass;

Chor und Orchester des Collegium Vocale Gent

Leitung: Philippe Herreweghe

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rbb kulturradio

Sendung Sonntag: 09:30 bis 10:00 Uhr

Programm:

http://www.kulturradio.de/programm/index.html

Livestream 

http://www.kulturradio.de/livestream/index.html

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rbb-kulturradio  

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag von 09:30 bis 10:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129 “Gelobet sei der Herr, mein Gott

Kantate am Trinitatisfest!

Yukari Nonoshita, Sopran; Robin Blaze; Altus

Peter Kooij, Bass / Bach Collegium Japan

Leitung: Masaaki Suzuki

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MDR – Kultur 

Sendung: Sonntag: 06:30 bis 07:00 Uhr 

Programm:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/startseite-kultur-radio-100.html

MDR-Kultur Live:

http://www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio/livestream-mdr-kultur-100.html

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MDR – Kultur  

Auszug aus dem Programm!

Sendezeit Sonntag: um 06:30 bis 07:00 Uhr

Kantate

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Kantate  „Drei sind, die da zeugen im Himmel“

Juliane Claus, Sopran; Elisabeth Baumgarten, Alt;

Martin Petzold, Tenor; Gotthold Schwarz, Bass

Mitteldeutsches Kammerorchester,

Leitung: Gotthold Schwarz

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Bayern-Klassik

Sendung Sonntag: 08:05 bis 09:00 Uhr

Live-Stream:

(Es ist zu empfehlen, den  VLC Media Playerden man kostenlos aus dem Netz

herunterladen kann – zu benutzen!)

oder

http://www.br.de/radio/br-klassik/index.html

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Bayern-Klassik

Auszug aus dem Programm!

Sonntag  um  08:05 Uhr bis 09:00Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 129  “Gelobet sei der Herr, mein Gott

Kantate am Trinitatisfest

Emma Kirkby, Sopran; Melinda Paulsen, Alt;

Kobie van Rensburg, Tenor; Michael Schopper, Bass;

Heinrich-Schütz-Ensemble;  Monteverdi-Orchester

Leitung:  Wolfgang Kelber

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Deutschlandfunk

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Programm:

http://www.deutschlandfunk.de/programmvorschau.281.de.html?drbm:date=27.05.2018

PODCAST:
http://www.deutschlandradio.de/podcasts.226.de.html

Live-Stream:  

http://www.deutschlandfunk.de/unsere-live-streams.2396.de.html

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Deutschlandfunk

Auszug aus dem Programm!

Sendung Sonntag: 06:10 Uhr bis 07:00 Uhr

Johann Sebastian Bach

BWV 194  “Höchsterwünschtes Freudenfest,”

Kantate am Trinitatisfest,

Sibylla Rubens,, Sopran; / Christoph Prégardien, Tenor

Klaus Mertens, Bass

Amsterdam Baroque Choir & Orchestra

Leitung: Ton Koopman

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Domradio Köln

Sendung: „Musica

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Programm:

http://www.domradio.de/radio/programmschema

Web-Radio:

http://www.domradio.de/web-radio

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica

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Domradio Köln

Sendung: „Musica“  

Neue Sendezeit und Titel:

Sonntag um 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Zum Ausklang der Sonn- und Feiertage der besondere Klang. Platz für klassische und geistliche Musik im DOMRADIO.

Auszug aus dem Programm!

Für die Feier in der Liturgie hat in der Spät-Renaissance
Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594)
das „Magnificat sexti toni“ für sechstimmigen Chor vertont. Palestrina gilt ja bis heute als so etwas wie der ideale katholische Kirchenkomponist, seine Werke sind nach wie vor fester Bestandteil an den Kathedralen in Europa.

Im typischen Stil der späten Vokalpolyphonie erzeugt der berühmte römische Kapellmeister auch bei dieser Vertonung ein herrliches Klanggebäude, das den Lobpreis der Maria musikalisch sehr anschaulich darstellt.

Weiteres Programm:

Missa in g-moll BWV 235 von Johann Sebastian Bach
Sätze 3 und 4 der Sinfonie Nr. 5 in B-Dur von Anton Bruckner

Link zur Sendung Musica:

https://www.domradio.de/radio/sendungen/domradio-musica/musik-zum-abschluss-des-marienmonats-mai

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sendung:  Bach-Kantate 

Die Sonntagskantaten des Thomaskantors gespielt und erklärt.

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Tages-Programm:

http://www.erf.de/radio/erf-plus/tagesprogramm/4167?reset=1

Livestream:

http://www.erf.de/livestream?radio=erfplus

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ERF – Plus  (Evang. – Rundfunksender)

Sonntag, 11:00 Uhr bis 11:45 Uhr

Bach-Kantate

Kantate zu Trinitatis!

Zu dieser Sendung liegen aktuell keine Informationen vor.

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Videos: Bach-Kantaten für den Sonntag: „Trinitatis“

BWV 129Gelobet sei der Herr, mein Gott

BWV 165O heilges Geist- und Wasserbad

BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding

BWV 194 – Höchsterwünschtes Freudenfest

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/YouTube: BW 129 –  Gelobet sei der Herr, mein Gott”   –  (Interpret: Rudolf Lutz   )

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/ YouTube: BWV 165 O heilges Geist- und Wasserbad“  (Interpret: Ton Koopman )

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/ YouTube: BWV 176 –  Es ist ein trotzig und verzagt Ding”   –  (Interpret: Herreweghe )

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/ YouTube: BWV 194 –  Höchsterwünschtes Freudenfest”   –  (Interpret: S D G )


Sir John Eliot Gardiner – Kantaten-Beschreibungen

Kantaten für den Sonntag Trinitatis 

Kantaten-Beschreibungen zum Download als PDF


CD – Link Sir John Eliot Gardiner

CDs-Bach-Kantaten: u.a. für „Himmelfahrt, Pfingsten, etc.“

Link: CDs DG-Archiv Bach-Kantaten

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Video vom Thomanerchor

J. S. Bach Kantate – BWV 74 „Wer mich liebet, der wird mein Wort halten“ 

1. Chorus: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten

2. Aria (soprano): Komm, komm, mein Herze steht dir offen

3. Recitative (alto): Die Wohnung ist bereit

4. Aria (bass): Ich gehe hin und komme wieder zu euch

5. Aria (tenor): Kommt, eilet, stimmet Sait und Lieder

6. Recitative (bass): Es ist nichts Verdammliches an denen

7. Aria (alto): Nichts kann mich erretten

8. Chorale: Kein Menschenkind hier auf der Erd

Kantate zum 1. Pfingstfesttag

Ausführende:

Conrad Zuber, Knabensopran; Robert Pohlers, Knabenalt;

Thomanerchor Leipzig / Gewandhausorchester Leipzig:

Leitung: Georg Christoph Biller

Aufnahme von 2007 aus der Thomaskirche Leipzig


Auf  YouTube veröffentlichte Videos der

J.S. Bach-Stiftung St. Gallen” –  stelle ich hier vor:

Rudolf Lutz - Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

Rudolf Lutz – Dirigent und musikalischer Leiter der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen

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Johann Sebastian Bach – Cantata BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen“

Kantate für den 3. Pfingsttag

Ausführende:

Choir and Orchestra of the J. S. Bach Foundation

Rudolf Lutz – conductor

Soloists:

Mirjam Berli – soprano;  Marianne Beate Kielland – alto

Georg Poplutz – tenor; Dominik Wörner – bass

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Video: Cantata BWV 175 „Er rufet seinen Schafen mit Namen“

Kantate für den 3. Pfingsttag

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J. S. Bach-Stiftung – CDs bei Amazon – mit Hörproben

Link:  mp3 – Download –

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Ich wünsche allen Besuchern ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße 

Volker

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ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 904 „Fantasie und Fuge a-Moll,“ für Tasteninstrumente!


ALL OF BACH veröffentlicht das BWV 904 „Fantasie und Fuge a-Moll,“ für Tasteninstrumente!

Video: Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

Video: To start in the photo or click this text!

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Absteigende Linien

Bescheidener Luxus, nicht geschickte Virtuosität.

                                                       Muziekgebouw aan ‚t IJ in Amsterdam

Der Cembalist Francesco Corti beschreibt diese Fantasie und Fuge in a-Moll als „ungewöhnlich“. Wie es bei Johann Sebastian Bach oft der Fall ist, ist wenig über die Ursprünge des Stückes bekannt. Es ist nicht einmal klar, ob er es für Orgel, Clavichord oder Cembalo vorgesehen hat. In seinem Interview erklärt Francesco Corti, warum er das Cembalo für besser geeignet hält als das Organ.

 

                                                                      Francesco Corti (Cembalo)

Die Fantasie beginnt mit einer Reihe von absteigenden Noten im Bass, und absteigende Linien dominieren weiterhin den Rest des Stücks. Die Fuge baut sich stetig zu einem vierteiligen Netz von Harmonien auf. Auf halbem Weg gibt es als zweites Thema eine chromatisch absteigende Linie, die die Idee des absteigenden Basses in der Fantasie noch einen Schritt weiterführt. Und dann verwebt Bach beide Themen zu einem reichen harmonischen Ganzen. Statt geschickter Virtuosität ist das bescheidener Luxus – eher wie Mahagoni-Schnitzereien aus dem 18. Jahrhundert.

BWV 904

Titel
Fantasie und Fuge in a-Moll

Genre
Tastaturarbeit

Jahr
unbekannte

Stadt
Köthen oder Leipzig

Veröffentlichungsdatum
25. Mai 2018

Aufnahmedatum
3. Februar 2017

Ort
Muziekgebouw aan ‚t IJ, Amsterdam

Cembalist
Francesco Corti

Cembalo
Bruce Kennedy  nach Michael Mietke, 1989


Language English

ALL OF BACH releases the BWV 904 „Fantasia and Fugue in A Minor,“ for keyboard instruments!

Descending lines

Modest luxury, rather than dexterous virtuosity.

Harpsichordist Francesco Corti describes this Fantasy and Fugue in A minor as ‘unusual’. As is often the case with Johann Sebastian Bach, little is known about the origins of the piece. It is not even clear whether he intended it for organ, clavichord or harpsichord. In his interview about the work, Francesco Corti explains why he thinks the harpsichord is more suitable than the organ.

The Fantasy begins with a series of descending notes in the bass, and descending lines continue to dominate the rest of the piece. The Fugue builds up steadily to a four-part web of harmonies. Then halfway through, there is a chromatically descending line as a second theme, which takes the idea of the descending bass in the Fantasy one step further. And then Bach weaves both themes together to form a rich harmonic whole. Rather than dexterous virtuosity, this is modest luxury – rather like eighteenth-century, ungilded, mahogany carving.

BWV 904

title
Fantasia and Fugue in A minor

genre
keyboard work

Year
unknown

City
Köthen or Leipzig

release date
25 May 2018

recording date
3 February 2017

location
Muziekgebouw aan ‚t IJ, Amsterdam

harpsichordist
Francesco Corti

harpsichord
Bruce Kennedy after Michael Mietke, 1989


Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 904 /

I wish you a lot of fun with the BWV 904

Herzliche Grüße / Best regards

Karin

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W.A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 7 in F-Dur für 3 Klaviere, KV 242


W.A. Mozart – Klavierkonzert Nr. 7 in F-Dur für 3 Klaviere, KV 242


Mit dem Konzert für drei Klaviere von Wolfgang Amadeus Mozart ergibt sich die einzigartige Gelegenheit, drei der derzeit wichtigsten russischen Musiker zusammen zu erleben.

Valerie Gergiev, Chefdirigent der Münchner Philharmoniker und Intendant des Petersburger Mariinski-Theaters, hat auch eine Ausbildung als Pianist genossen.

Daniil Trifonow (Pianist) gilt als „eines der erfolgreichsten und unbegreiflichsten Klaviertalente der letzten Jahrzehnte“ (Süddeutsche Zeitung). Das Talent ist inzwischen zu einem gefeierten Meisterpianisten geworden und spielt auf allen großen Bühnen weltweit.

Denis Matusev (Pianist) besticht durch die auffallende Leichtigkeit und Virtuosität seines Spiels. Er gilt vielen als Personifizierung der großen russischen Musiktradition.

Aufführungsort: Verbier-Festival 2015

J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!


J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“ – Tölzer-Knabenchor!


Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten! (BWV 172) ist eine geistliche Kantate von Johann Sebastian Bach. Er komponierte sie 1714 in Weimar für Pfingsten und führte sie dort in der Schlosskapelle am 20. Mai 1714 zum ersten Mal auf.

Die Kantate ist gesetzt für vier Solisten, Chor und ein festliches Orchester: drei Trompeten, Pauken, Oboe (in späteren Fassungen Oboe d’amore oder Orgel), Streicher, Violoncello, Fagott und Basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores
  7. (in der ersten Fassung:) Wiederholung des Eingangschores

Der Eingangschor ist ein festlicher Konzertsatz, dessen Worte und Musik möglicherweise auf einer früheren verlorenen Glückwunschkantate basieren. Eine Ausgabe von Francks Werken enthält eine Kantate zu Neujahr Erschallet nun wieder, glückwünschende Lieder, die als Modell gedient haben mag. Der Satz ist in da capo-Form. Der erste Teil wird von Trompetenfanfaren eröffnet, die mit Koloraturen der Streicher abwechseln. Die Singstimmen setzen homophon ein und wiederholen sowohl die Fanfarenmotive als auch die Streicherfiguren.

Der Höhepunkt wird erreicht in langgehaltenen Akkorden auf der ersten Silbe von „seligste Zeiten“, während die Instrumente die Fanfaren fortsetzen. Im Mittelteil pausieren die Trompeten, die Stimmen drücken in polyphoner Imitation den Gedanken aus „Gott will sich die Seelen zum Tempel bereiten“. In einer ersten Folge von der tiefsten zur höchsten Stimme setzt die nächste Stimme nach drei oder vier Takten ein, in einer zweiten Folge von den höchsten zu den tiefsten Stimme erfolgen die Einsätze noch dichter bereits nach einem oder zwei Takten.

Das Rezitativ bezieht sich auf die Lesung des Tages und betont die Idee „Wohnung bei ihm halten“ in melismatischen Linien, begleitet von Motiven im Cello, die denen von Satz fünf ähneln. Bach beschreibt das endgültige Ruhen in Gott durch eine lange Schlussnote C auf dem tiefsten Ton, den er einem Solisten abverlangte.

Die Aria über die Dreieinigkeit wird nur von den drei Trompeten, Pauken und basso continuo begleitet, eine seltene Kombination, die dem Inhalt entspricht. Das Thema ist aus den drei Tönen des Dur-Dreiklangs gebildet.
In großem Kontrast illustrieren fließende Streicherlinien in der Tenoraria O Seelenparadies den Geist, „der bei der Schöpfung blies“.

Der letzte Solosatz, von Bach als Aria bezeichnet, vereint vier Stimmen: zwei Singstimmen, Oboe und Violoncello solo. Sopran und Alt besingen ihre Einheit („Ich vergeh, wenn ich dich misse“ die eine, „Ich bin dein, und du bist mein!“ die andere), die Oboe spielt den reich verzierten Pfingstchoral, und das Cello spielt durchgehend eine figurenreiche Melodie.

Der angesprochene Freudenschein wird durch eine lebhafte Violinstimme zum vierstimmigen Chor veranschaulicht.

In der ersten Aufführung verlangte Bach danach die Wiederholung des Eingangschores durch die Angabe „chorus repetatur ab initio“ im Manuskript.

Besetzung:

Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Mitwirkende: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Solisten des Tölzer Knabenchors
Tölzer Knabenchor

Aufführungsort Stift Melk, (Österreich) zu Pfingsten 2017


Language English

J.S. Bach – Kantate zu Pfingsten – BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“

„Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“! (BWV 172) is a sacred cantata by Johann Sebastian Bach. He composed it for Pentecost in Weimar in 1714 and performed it there for the first time in the castle chapel on May 20, 1714.

The cantata is set for four soloists, choir and a festive orchestra: three trumpets, timpani, oboe (in later versions oboe d’amore or organ), strings, violoncello, bassoon and basso continuo.

  1. Coro: Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten
  2. Recitativo (Bass): Wer mich liebet, der wird mein Wort halten
  3. Aria (Bass, Trompeten und Pauken): Heiligste Dreieinigkeit
  4. Aria (Tenor, Streicher): O Seelenparadies
  5. Aria (Sopran – Seele, Alt – Geist, Oboe, Violoncello): Komm, laß mich nicht länger warten
  6. Choral (Violine): Von Gott kömmt mir ein Freudenschein
    (in the first version 🙂 Repeat of the entrance choir
  7. (in the first version 🙂 repetition of the entrance choir

The introductory choir is a festive concert set whose words and music may be based on a previous lost congratulatory cantata. An edition of Franck’s works contains a cantata to New Year. Now, again, congratulatory songs that may have served as a model. The sentence is in da capo form. The first part is opened by trumpet fanfares that alternate with coloratura of the strings. The vocal parts are homophonic and repeat both the fanfare motifs and the string figures.

The climax is reached in long-held chords on the first syllable of „blessed times“ while the instruments continue the fanfares. In the middle section the trumpets pause, the voices express in polyphonic imitation the thought „God wants to prepare the souls for the temple“. In a first episode from the lowest to the highest voice, the next voice begins after three or four bars, in a second episode from the highest to the lowest voice the missions are even closer after one or two bars.

The recitative refers to the reading of the day and emphasizes the idea of ​​“keeping a flat with him“ in melismatic lines, accompanied by motifs in the cello that are similar to those of the fifth movement. Bach describes the final resting in God by a long final note C on the deepest note he demanded of a soloist.

The Aria on the Trinity is only accompanied by the three trumpets, timpani and basso continuo, a rare combination that corresponds to the content. The theme is made up of the three tones of the major triad.
In stark contrast, flowing string lines in the Tenoraria O soul paradise illustrate the spirit that „blew at creation“.

The last solo movement, which Bach calls Aria, brings together four voices: two voices, oboe and violoncello solo. The soprano and the alto sing about their unity („I miss when I miss you“, one, „I am yours, and you are mine!“ The other), the oboe plays the ornate Pentecostal, and the cello plays a figure-rich melody throughout ,

The mentioned sparkle is illustrated by a lively violin part to the four-part choir.

In the first performance, Bach then demanded the repetition of the entrance choir by stating „chorus repetatur ab initio“ in the manuscript.


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Occupation:

Concentus Musicus Vienna
Musical direction: Stefan Gottfried
Contributors: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Soloists of the Tölzer Knabenchor
Tölzer Knabenchor

Performance Location Stift Melk (Austria) at Pentecost 2017

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W.A. Mozart – „Grosse Messe in c Moll“ KV 427 – Regensburger Domspatzen!


W.A. Mozart – „Grosse Messe in c Moll“ KV 427 – Regensburger Domspatzen!


Wolfgang Amadeus Mozarts „Grosse Messe in c-Moll“ (KV 427) ist eines der großen Rätsel der Musikgeschichte. Man weiß einiges über die Uraufführung am 25.8.1783 in der Salzburger Stiftskirche St. Peter, aber über ihre Entstehung und vor allem, warum die Messe unvollendet blieb, darüber wird bis heute gerätselt.

Der Komponist ist jungvermählt und lebt in Wien, freischaffend. Und die Opernaufträge kommen! Wozu komponiert er dann ohne Auftrag eine Messe? Vermutlich hat er es für seine Frau getan, Constanze, die dann auch bei der Uraufführung eine Solopartie sang. Constanze hat er ohne Einwilligung des Vaters geehelicht und um sie diesem nachträglich vorzustellen, unternimmt er 1783 eine Reise nach Salzburg, bei der die Messe zur Aufführung gelangt.

Mit Mozarts großer Messe in c-Moll ehrten die Regensburger Domspatzen ihren ehemaligen Domkapellmeister Georg Ratzinger, der den Chor 30 Jahre lang von 1964 bis 1994 geleitet hatte.

Ausführende:

Dorothee Mields, Sopran I, Siri Thornhill, Sopran II,

Robert Buckland, Tenor, Manfred Bittner, Bass,

Regensburger Domspatzen,

L‘ Orfeo Barockorchester Linz,

Konzertmeisterin: Michi Gaigg,

Leitung: Domkapellmeister Roland Büchner

Eine Aufzeichnung des Eröffnungskonzerts der „Tage Alter Musik Regensburg“ in der Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle in Regensburg vom 29. Mai 2009

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Dem Himmel so nahe ! Musik von J.S. Bach aus dem Stift Melk in Österreich!


Dem Himmel so nahe ! Musik von Johann Sebastian Bach aus dem Stift Melk in Österreich!


Von den Internationalen Barocktagen zu Pfingsten Juni 2017 aus dem Stift Melk, Österreich

Seit ihrer Gründung 1992 avancierten die jährlich zu Pfingsten stattfindenden Internationalen Barocktage Stift Melk zu einem der renommiertesten Festivals für Alte Musik. Eingebettet im atemberaubenden Ambiente des Barockstifts lag es nahe, den programmatischen Schwerpunkt auf die Pflege der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts zu fokussieren.
Auch aufstrebende und junge Talente sowie selten gespielte Werke sind Jahr für Jahr Teil des Programms.

Die „matinee“ am Pfingstsonntag bringt mit „Dem Himmel so nah: Johann Sebastian Bach“ eine Konzertaufzeichnung der letztjährigen Barocktage von 2017. Unter dem Motto „Ewiges Feuer, Ursprung der Liebe“ interpretierten Michael Schade, Günther Groissböck, der Tölzer Knabenchor und der Concentus Musicus Wien unter der musikalischen Leitung von Stefan Gottfried in der Stiftskirche Melk Johann Sebastian Bachs Kantaten zum Pfingstfest.

In der Stiftskirche Melk wähnt sich auch das Publikum dem Himmel so nah… Die Musik des Barocks ist gekennzeichnet durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Verlauf des Kirchenjahres. Vertonungen rund um das Pfingstfest stellen dabei einen musikalischen Höhepunkt dar.

So hat etwa der Großmeister jener Zeit, Johann Sebastian Bach, eine Vielzahl an Kantaten für kirchliche Feste komponiert, von denen sich an die 200 heute noch im Repertoire erhalten haben. Einige davon sind dem Fest des Heiligen Geistes gewidmet und wurden als finaler Höhepunkt der Internationalen Barocktage Stift Melk 2017 in Kombination mit einer Auswahl an Instrumentalwerken von Bach zum Erklingen gebracht.

Programm:

Eingangspoem: Das Stundenbuch, Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen

(Rainer Maria Rilke)

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motette, BWV 225
„Ich hatte viel Bekümmernis“, Sinfonia, BWV 21
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“, Kantate, BWV 34
„Am Abend aber desselbigen Sabbats“, Sinfonia, BWV 42
„Also hat Gott die Welt geliebt“, Kantate, BWV 68
„Nach dir, Herr verlangt mich“, Sinfonia, BWV 150
„Erschallet, ihr Lieder“, Kantate, BWV 172

Besetzung:

Concentus Musicus Wien
Musikalische Leitung: Stefan Gottfried
Mitwirkende: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Solisten des Tölzer Knabenchors
Tölzer Knabenchor

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Language English

So close to heaven: Johann Sebastian Bach

From the International Baroque Days to Pentecost 2017 from Melk Abbey, Austria

Since its founding in 1992, the International Baroque Days Melk, held annually at Pentecost, have become one of the most prestigious early music festivals. Embedded in the breathtaking ambience of the baroque convent, it was natural to focus on the programmatic focus on the care of the music of the 17th and 18th centuries.
Also emerging and young talents as well as rarely played works are part of the program year after year.

The „matinee“ on Whitsunday brings with „The Sky so near: Johann Sebastian Bach“ a concert recording of last year’s Baroque Days of 2017. Under the motto „Eternal Fire, Origin of Love“ interpreted Michael Schade, Günther Groissböck, the Tölzer Knabenchor and the Concentus Musicus Wien under the musical direction of Stefan Gottfried in the Collegiate Church Melk Johann Sebastian Bach’s Cantatas for Pentecost.

In the collegiate church of Melk, the audience also imagines the sky so close … The music of the Baroque is characterized by an intensive examination of the course of the church year. Settings around Pentecost are a musical highlight.

For example, the great master of that time, Johann Sebastian Bach, composed a large number of cantatas for religious festivals, of which some 200 have survived in the repertoire. Some of them are dedicated to the Feast of the Holy Spirit and were brought to life as the final highlight of the International Baroque Days Stift Melk 2017 in combination with a selection of instrumental works by Bach.

Program:

Eingangspoem: The Book of Hours, I live my life in growing rings

(Rainer Maria Rilke)

„Singet dem Herrn ein neues Lied“, Motet, BWV 225
„Ich hatte viel Bekümmernis“ Sinfonia, BWV 21
„O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe“, Cantata, BWV 34
„Am Abend aber desselbigen Sabbats“, Sinfonia, BWV 42
„Also hat Gott die Welt geliebt“, cantata, BWV 68
„Nach dir, Herr verlangt mich“, Sinfonia, BWV 150
„Erschallet, ihr Lieder“, cantata, BWV 172

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Occupation:

Concentus Musicus Vienna
Musical direction: Stefan Gottfried
Contributors: Michael Schade (Tenor)
Günther Groissböck (Bass)
Soloists of the Tölzer Knabenchor
Tölzer Knabenchor

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