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Am Freitag setzt die Reihe „WDR 3 Städtekonzerte NRW“ voll auf Bach


Liebe Bachfreunde(innen)!

Am Freitag, 13. März 2015 um 20:05 Uhr – setzt die Reihe „WDR 3 Städtekonzerte NRW

voll auf J.S. Bach

selbst da, wo man es vielleicht gar nicht merkt. Wie bei Robert Schuhmann, der dem großen Vorbild in seiner zweiten Sinfonie mit kontrapunktischer Raffinesse und melodischen Motivzitaten seine Reverenz erwies.

Bielefelder Philharmoniker

                                                       Bielefelder Philharmoniker

In WDR 3 Konzert setzen die Bielefelder Philharmoniker J.S. Bach und Robert Schumann in einen Dialog – und das zusammen mit der Weltklasse-Violistin Tatjana Masurenko.

Im Mittelpunkt des Programms steht Johann Sebastian Bach mit zwei Konzerten – und außerdem mit einer musikalischen Patenschaft. Robert Schumann erwies dem großen Vorbild in seiner zweiten Sinfonie mit kontrapunktischer Arbeit und mehreren Motivzitaten seine Reverenz. Bach von allen Seiten also. Doch im Mittelpunkt des Abends steht eine deutsche Weltklasse-Violistin mit russischen Wurzeln: Tatjana Masurenko..

Tatjana Masurenko, Viola

                     Tatjana Masurenko, Viola

Sie ist nicht nur konzertante Partnerin der Bielefelder Philharmoniker im rekonstruierten Bratschen-Concerto von Johann Sebastian Bach, sondern darüber hinaus auch die Solistin in Alfred Schnittkes „Monolog“, einem der bedeutendsten Bratschenkonzerte des 20. Jahrhunderts.

WDR3 – Livestream-Link: 

http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Programm:

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-dur BWV 1046

„Monolog“ für Viola und Streichorchester

Johann Sebastian Bach
Konzert Es-dur für Viola, Streicher und Basso continuo

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 2 C-dur op. 61

Tatjana Masurenko, Viola
Bielefelder Philharmoniker

Leitung:  Alexander Kalajdzic

Aufnahme vom 6. März 2015 aus der Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld

Danach können Sie das Konzert 30 Tage im WDR 3 Konzertplayer nachhören.

WDR 3 Konzert Freitag, 13. März, 20.05 Uhr

http://www.wdr3.de/musik/sinfonischemusikbeiwdr3/staedtekonzerte172.html

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Grüße Volker

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Sendung „Tonart“ auf WDR3 am 27.02.2013 um 15 Uhr CD-Vorstellung – im Gespräch mit Uta Pape, Violonistin


Liebe Bachfreunde(innen)

Es ist zwar kurzfristig vor der Sendung  möchte es aber für Interessierte weitergeben.

Ein interessanter Artikel der NW erschien gestern in Ostwestfalen-Lippe (OWL) über die Violonistin „Uta Pape“ aus Werther.

Ich zitiere aus der NW Bielefeld vom 26.2.2013:

Bachs Wegbereiter

Uta Pape stellt auf ihrer Debüt-CD zwei deutsche Geigen-Pioniere des 17. Jahrhunderts ins Rampenlicht

VON THOMAS KLINGEBIEL

Bielefeld. Wer nicht gerade Barockmusik-Spezialist ist, wird Johann Sebastian Bach’s berühmte Violin-Solowerke für einen sensationellen musikhistorischen Anfang halten. Bachs Solo-Sonaten und -Partiten sind aber eher der geniale Höhepunkt einer Entwicklung. Die erfahrene Barockgeigerin Uta Pape aus Werther macht diese Perspektive auf ihrem CD-Debüt „Johann Jacob Walther, Johann Paul von Westhoff, J.S. Bach“ auf fesselnde Weise hörbar.

Uta Pape Violine

                                                                      Uta Pape Violine

Die Violinistin, seit 2001 bei den Bielefelder Philharmonikern, stammt aus einer Mainzer Musikerfamilie und kam schon früh mit Alter Musik in Berührung. Das geweckte Interesse wuchs zu einer Leidenschaft für historische Instrumente und historische Aufführungspraxis, die Uta Pape bis heute neben dem Spiel der modernen Geige bei dem städtischen Orchester in Bielefeld pflegt. Ihre Diplomarbeit an der Düsseldorfer Musikhochschule schrieb sie über den Komponisten und Violinvirtuosen Johann Jacob Walther.

Auf ihrer Debüt-CD, aufgenommen in der Wuppertaler Immanuelskirche mit ausgewiesenen Alte-Musik-Spezialisten wie Klaus Mader (Theorbe), Olaf Reimers (Violoncello) und Wolf-Eckart Dietrich (Cembalo), wirft Uta Pape ihre langjährige Barockmusik-Erfahrung eindrucksvoll in die Waagschale. Mit ihrem klaren, warmen Ton und dem vibratolosen Ausdrucksreichtum, den sie ihrem mit Darmsaiten bespannten historischen Instrument des Mainzer Violinbauers Pancratius Reber entlockt, wirbt sie nachdrücklich für zwei heute außerhalb von Spezialistenkreisen kaum bekannte deutsche Geigenvirtuosen des 17. Jahrhunderts. Die Geigerin macht deutlich, wie viel Bach’s angeblich aus dem Nichts entstandenes Werk für Violine solo diesen Barockvirtuosen verdankt.

Zur Sendung WDR3 TonArt am 27.02.2013 um 15:05 Uhr

Internet-Link: http://www.wdr3.de/programm/sendungen/wdr3tonart/index.html

Komponisten: „Walther, Westhoff, J.S. Bach“, Uta Pape (Violine), CD, Ars Production. Im Gespräch mit der Geigerin wird die CD am Mittwoch, 27. Februar, ab 15:05 Uhr in der Hörfunksendung „Tonart“ auf WDR3 vorgestellt.

Zum ganzen Artikel der NW  >>  h i e r  <<

Begleittext des WDR3 – Link: http://www.wdr3.de/musik/utapape100.html

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Grüße

Volker

Eine Juwel einer Bach-Kantate erklang am Sonntag „Cantate“ in der Nicolaikirche


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Liebe Bachfreunde !

Selten wird in einem Forum über einen Gottesdienst etwas ausgesagt. Am Sonntag „Cantate“ besuchten wir den Kantaten-Gottesdienst in der Bielefelder Altstädter Nicolaikirche und wurden dort mit einem wunderbaren musikalischen Gottesdienst mehr als reich beschenkt.

Die Bedeutung des Sonntags „Cantate“ in der Evangelischen Kirche:

Zentraler Inhalt des Gottesdienstes an Sonntag Cantate ist der Gesang zum Gotteslob und die Wertschätzung des Gesangs und der Kirchenmusik. Vielerorts wird der Sonntag Cantate als musikalisch besonders gestalteter Gottesdienst begangen.

Zur Einleitung erklang von J.S. Bach das Orgel-Werk BWV 552 Praeludium Es-Dur. Zu unserer Überraschung spielte der uns allen bekannte Pianist vom OWL-Blogtreffen 2011 „Dmitri Grigoriev“ dieses wunderschöne Orgelwerk an der großen Beckerath-Orgel und gestaltete den weiteren liturgischen Gottesdienst.

In seiner Predigt outete sich Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher als ein profunder Bach-Kenner und Liebhaber seiner Musik und sprach über das BWV 172 „Erschallet, ihr Lieder, erklinget, ihr Saiten“, welches einleitend mit einem 1. Teil der Kantate vor der Predigt erklungen war. Vortrefflicher kann über eine Bach-Kantate nicht referiert werden und wir erlebten eine Lehrstunde über diese großartige Pfingst-Kantate mit ihren berührenden Rezitativen, Arien und Chorälen.

Leitung: Carsten Briest

Leitung: Carsten Briest

Der nachfolgende zweite Teil der Kantate „Erschallet, ihr Lieder“ ging einem dann doch unter die Haut. Vorab gab es die profunde wörtliche Einleitung zum BWV 172 und nun wurde das praktisch musikalisch zum Klingen gebracht. Das war nur schwer zu verdauen und wir kämpften mit unserer Verfassung. Ein glänzend besetztes Orchester mit hervorragenden Gesangs-Solisten und seinem umsichtigen Leiter: Carsten Briest konnten das so überzeugend umsetzen und vermitteln. Der Altstädter Kammerchor war in den Frauenstimmen eine innere Genugtuung, leider waren die Männerstimmen unterbesetzt und machten trotz dieses Mankos die Kantaten-Wiedergabe zu einem berührenden Ereignis.

Den Schlussteil des Gottesdienstes gestaltete Dmitri Grigoriev mit dem 2. Teil des Orgelwerkes BWV 552 von J.S. Bach. Hier entwickelt sich ein wahrer Jung-Organist von außergewöhnlicher Qualität, dem ich an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen kann. Schöner und inniger kann ein Bach-Werk an der wunderbaren Beckerath-Orgel nicht erklingen.

Das Fazit zum Bach-Gottesdienst am Sonntag Cantate:

Bach mit seiner grandiosen Musik und das sonntägliche Wort haben uns alle erreicht und sehr bewegt. Es war ein musikalischer Cantate-Sonntag, der seine Wirkung bei uns bis ins tiefste Seelen-Leben sehr getroffen hat.

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Diese fantastische Pfingst-Kantate BWV 172 ist auf YouTube zu finden und ich möchte sie zur Abrundung dem Leser zur Verfügung stellen.

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P.S. Eine Aktualisierung am Dienstag, 8. Mai 2012 für die Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld.

Am Sonntag „Cantate“ fand an gleicher Stätte abends ein Vokal-Konzert der „Westfälischen Kantorei Herford“ statt, welches wohl von Bog-Lesern besucht wurde. Eine ausgezeichnete Rezension gibt es dazu in der heutigen NW vom 8. Mai 2012 die wie folgt lautet:

Professionelles Niveau

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Westfälische Kantorei Herford in der Nicolaikirche

.

Bielefeld (beu). Chor-Besuch aus den Nachbarstädten Gütersloh, Halle oder Detmold ist stets willkommen; besonders wenn er die gewiss reiche Bielefelder Chormusikszene um Gesang in Profi-Qualität bereichert. Auch beim Auftritt der Westfälischen Kantorei Herford war an diesem Sonntag Cantate in der Altstädter Nicolaikirche A-cappella-Chormusik auf Spitzenniveau zu erleben.

Der Schwerpunkt der von Hildebrand Haake ebenso fachmännisch geleiteten wie erläuterten Programmfolge lag auf geistlichen Gesängen der deutschen Romantik. Gleich mit vier von Max Regers asketisch entschlackten Spätwerk-Gesängen op. 138 machte der Chor auf bewundernswerte Weise alles klar: Sein Singen ist von durchweg lupenreiner Tonperfektion und mustergültiger Artikulation, dabei so dynamisch beweglich wie hellhörig ausgefeilt und kontrolliert im Ausdruck.

Was Hugo Wolfs geistliche Lieder auf Eichendorff-Gedichte nicht zuletzt ausweislich seiner eigenen Liedtitel (Aufblick, Einkehr, Resignation, Erhebung) an seelischen Befindlichkeiten spiegeln, erfuhr subtile Auslotung in reicher, geschmeidig-dichter Klangschattierung. Und in Mendelssohns „Deutscher Liturgie“ tat sich nach deklamatorischer Gloria-Eleganz (hier mit Soli) in der in Terzschritten raumgreifenden Achtstimmigkeit des „Heilig, Heilig“ wahrlich das Klangbild herabsteigender Engelschöre auf.

In der denkbar konträren kunstvollen Doppelchörigkeit von J.S Bachs Pfingst-Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ BWV 226 glänzte Hildebrand Haakes Kantorei nicht minder: Was die knapp drei Dutzend Stimmen darin an ausgewogener Satzbalance und Feinzeichnung, an schier immaterieller Leichtigkeit und Transparenz im ersten Teil und polyphoner Klarheit im fließenden Melos einer Doppelfuge demonstrierten, war faszinierend hochkarätig.

Zum vielgestaltigen Ausklang der Konzertstunde boten die Herforder Gäste noch eine Folge von Spirituals und Madrigalen, der sie stilistisch zwischen frühbarockem Lamento (Monteverdis Klage der Ariadne), der launigen Moderne eines Matyas Seiber und Verliebtem der englischen Spätrenaissance – nebst einer beständig zwischen Balletto-Fröhlichkeit und Wehklage wechselnden Zugabe von Thomas Weelkes – nichts schuldig blieben.

© 2012 Neue Westfälische
01 – Bielefeld West, Dienstag 08. Mai 2012

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Ein begeisterndes Orgelkonzert an Silvester in der Altstädter Kirche Bielefeld


Nicolaikirche Bielefeld Haupt-Orgel von 1965 - Rudolf von Beckerath Hamburg

Hallo Orgel-Blog-Freunde !

Ein uns sehr bekannter Organist und Pianist Dmitri Grigoriev begeisterte am Silvester-Abend  (31.12.2011) in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld an der großen Beckerath-Orgel..!! Die Neue Westfälische vom 2.01.2012 hat eine überragende Rezension darüber veröffentlicht und möchte sie einmal zum Besten geben.

Dmitri war als Pianist für das Blog-Treffen im Gemeindehaus „Siemshof “ in Löhne-Mennighüffen im Juni 2011 – für das Konzert mit @Claudia – verpflichtet worden..!!

Zur Erinnerung zum Artikel im Blog –  h i e r  –

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Rezension der NW:

Märchenhafte Klänge

Silvester-Orgelkonzert in der Nicolaikirche

VON MICHAEL BEUGHOLD

Dmitri Grigoriev im Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

 Bielefeld. Programmatisch etwas anders, bunter zwischen besinnlich, heiter-beschwingt und zündend hochgestimmt präsentierte sich das Silvester-Orgelkonzert in der stets dicht gefüllten Altstädter Nicolaikirche schon immer. Doch so märchenhaft-exotisch und klangmagisch bestückt wie vom diesjährigen Gastorganisten Dmitri Grigoriev hat man den Traditions-Konzerttermin in drei Jahrzehnten hier noch nicht erlebt.

Der neue hauptamtliche Sennestädter Kirchenmusiker aus St. Petersburg hatte mit Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ und Igor Strawinskys „Feuervogel“-Suite zwei russische Orchester-Klassiker eigenhändig für Orgel bearbeitet und unterstrich die kongeniale Einrichtung (St. Petersburger unter sich) mit ebenso brillanter Umsetzung an der großen Beckerath-Orgel.

Faszinierend, wie er im ersten der vier sinfonisch vertonten Märchen aus tausendundeiner Nacht das Meeresrauschen, den Wellenschlag rund um Sindbads Schiff als ein einziges Naturstimmungsbild vor Ohren zaubert, während er in „Der junge Prinz und die junge Prinzessin“ aparten Klangsinn und anmutigste Melodik zusammenbringt – beides so nuancenreich ausgesponnen wie erzählerisch bezwingend aufgespannt.

In Strawinskys fünfsätziger Ballett-Suite demonstrierte der Organist in denkbar subtilen Klanggewändern für die Gegenwelten des Magischen (voller Chromatik) und Humanen die hohe Kunst des Registrierens. Gleichzeitig blieb er dem rhythmisch-virtuosen Element der Vorlage von den flirrenden Feuervogel-Arabesken über den Prinzessinnen-Reigen bis zum Höllentanz des bösen Zauberers nichts an spielerischer Bravour und Durchdringung schuldig.

Dazwischen zwei Piècen von zwei großen Pariser Orgelmeistern des 20. Jahrhunderts: Sowohl „Cantique?g aus Jean Langlais‘ „Suite folklorique?g als auch Pierre Cochereaus „Berceuse?g verströmen jene typisch französische Mischung aus nobler Sanglichkeit und Kolorit und waren in Dmitri Grigorievs Spiel von nicht auslassender atmosphärischer Dichte und meditativer Ruhe erfüllt.

Als Zugabe bekamen die märchenhaft beglückten Hörer noch Bachschen Air-Zauber mit auf den Weg ins neue Jahr.

Textquelle: © 2012 Neue Westfälische

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Grüße

Volker

Dresdner Kreuzchor besucht Ostwestfalen-Lippe


Dresdner Kreuzchor

Liebe Konzertgänger in OWL !

Zwei Konzert-Termine vom Dresdner Kreuzchor stelle ich noch einmal zur Erinnerung hier zur Verfügung.

Am 27.10.2011 um 20:00 Uhr das 1. Konzert in der St. Marienkirche Stift Berg in Herford.

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Veranstalter:

Ev.-Luth. Marien Kirchengemeinde Stift Berg
Stiftbergstraße 33
32049 Herford
fon +49 5221 9837-13

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Eine Rezension der NW zum Konzert in St. Marien Stift Berg, Herford vom 29.10.2011 nachstehend:

Link:  PDF-NW Rezension Dresdner Kreuchor in St. Marien Herford

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Altstädter Nicolaikirche Bielefeld

Der 2. Auftritt des Knabenchores aus Dresden erfolgt am 29.10.2011 um 20:oo Uhr in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld.

Folgendes Programm kommt zur Ausführung:

Heinrich Schütz (1585 – 1672)

Singet dem Herrn ein neues Lied

SWV 35
Nr. 14 aus: Psalmen Davids, 1619 Motette für zwei vierstimmige Chöre

Giovanni Gabrieli (1557 – 1612)

Jubilate Deo

Motette für achtstimmigen Chor

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Singet dem Herrn ein neues Lied

BWV 225
Motette für zwei vierstimmige Chöre

Orgel

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Warum ist das Licht gegebenc

Nr. 1 aus: Zwei Motetten, op. 74 Motette für vierstimmigen Chor

Rudolf Mauersberger (1889 – 1971)

Wie liegt die Stadt so wüst

Nr. 1 aus: Zyklus Dresden, RMWV 4 Motette für vier- bis siebenstimmigen Chor

Orgel

Anton Bruckner (1824 – 1896)

Os iusti

Motette für vier- bis achtstimmigen Chor

Arnold Mendelssohn (1855 – 1933)

Herr, sei uns gnädig

Motette für vierstimmigen Chor

Melchior Vulpius (1570 – 1615)

Gloria, laus et honor

aus: Pars prima cantionum sacrarum…, Jena 1602 Motette für drei vierstimmige Chöre

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Eintrittskarten für Bielefeld:

Tickets online

Vorverkaufsstellen

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Eine weitere Rezension der NW vom 31.10.2011 von dem Konzert in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld:

Link: PDF-Rezension NW Dresdner Kreuchor vom 31.10.2011 in Bielefeld

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Grüße

Volker

Geld verdienen mit klassischen Konzerten: in Hannover, Stuttgart und München. oder, noch besser, in Bielefeld und Münster


Berliner Philharmonie (Bildrechte: Berlin.de)

Ein interessantes Thema veröffentlicht die Zeitung:

BERLINER TAGESSPIEGEL

unter dem Titel:

Klassikmarkt Dabeisein ist alles

Wer mit klassischer Musik Geld verdienen will, veranstaltet seine Konzerte nicht in Berlin. Sondern in Hannover, Stuttgart und München. Oder, noch besser, in Bielefeld und Münster. Also dort, wo viele Menschen wohnen, die überdurchschnittlich verdienen, aber relativ wenige Möglichkeiten haben, ihr Geld für Kultur auszugeben.

In Berlin wird mit klassischer Musik nur Geld verdient, wenn es sich um große Events handelt, die Preise sind eingefroren und alle großen Künstler und Ensemble wollen unbedingt in Berlin auftreten.

Der BERLINER TAGESSPIEGEL schreibt dazu:

„Die Künstler sind so scharf darauf, ihre Biografie mit einem Auftritt in der Berliner Philharmonie schmücken zu können, dass sie sich fast gegenseitig das Messer in den Rücken rammen, um als erster dranzukommen“, erzählt Till Schoneberg. Mit der Konzertdirektion, die seinen Nachnamen trägt, bespielt er normalerweise zwei Inseln der Seligen: Münster und Bielefeld. Dort ist er etabliert, verdient gutes Geld. Im kommenden Jahr wird er 50 – und hat beschlossen, gerade jetzt ein Abenteuer anzufangen: „Wenn ich noch mal meinen Hut in den Ring werfe, dann in Berlin.“ Sein Credo, nur solche Orchester und Solisten zu präsentieren, die das in der jeweiligen Stadt übliche Niveau toppen, lässt sich in Berlin natürlich nicht realisieren. Denn auch für Schoneberg sind Rattles Philharmoniker die beste Klassiktruppe der Welt. Darum nähert er sich der Hauptstadt respektvoll, mit einer Kammermusik-Reihe.

– Zitat-Ende –

Der ganze Artikel kann unter dem nachstehenden Link nachgelesen werden:

Link: http://www.tagesspiegel.de/kultur/dabeisein-ist-alles/1965128.html

Rudolf-Oetkerhalle-Bielefeld

 

Die Konzert-Agentur Schoneberg aus Münster setzt sehr erfolgreich das Konzept: „Neue Namen“ als Projekt um 18:30 Uhr in Bielefeld und Münster ein.

Gedacht ist die Sache für Büromenschen, die das Kurzkonzert als Einstieg für einen Ausgeh-Abend nutzen möchten.

Im kleinen Saal der Oetkerhalle lässt er sehr junge Nachwuchs-Künstler auftreten um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich profilieren zu können für ihre zukünftige Künstler-Laufbahn.

Für Interessenten gebe ich den Link zur Agentur Schoneberg aus Münster mit seinen Konzert-Veranstaltungen in der Bielefelder Oetkerhalle nachstehend an:

Link zum PDF: http://www.schoneberg.de/files/Information-Klassikabos-Bielefeld.pdf

Grüße

Volker

Albert Lortzing’s Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ in der Oekerhalle Bielefeld


Albert Lortzing (1801-1851), ein Verkannter? Aufführung von Lortzings – Oratorium „Himmelfahrt Jesu Christi“ durch den Musikverein Bielefeld im 3. Saisonkonzert am

Freitag, 7. Mai 2010, 20 Uhr in der Oetkerhalle-Bielefeld.

Weiteres Werk des Abends ist J.S. Bach’s Himmelfahrts-Oratorium BWV 11.

Bernd Wilden, der den Chor des Musikvereins mit Wolfgang Helbich einstudiert, ist von Lortzings Frühwerk sehr angetan. „Aus jugendlichem Ungestüm heraus charmant“, beschreibt er seinen Eindruck. Ein lohnenswertes „Kuriosum“ nennt Jón Philipp von Linden, Musiktheater-Dramaturg am Stadttheater, das Frühwerk des 27-Jährigen. Es wird erstmals in Bielefeld zu hören sein. Entstanden ist es 1828, kurz nachdem Lortzing mit „Ali Pascha von Janina“ das erste seiner heiteren Singspiele vorgelegt hatte.

Der Komponist, Spross einer Schauspielerfamilie, wirkte zunächst als Schauspieler und Sänger. 1826 nahm er mit seiner ebenfalls schauspielernden Frau ein Engagement in Detmold an.

Albert Lortzing (1801-1851)

Dort schuf er, zwei Jahrzehnte vor seinen bekannten Opern, eine Reihe von Schauspielmusiken für das Detmolder Hoftheater, zwei Orchesterwerke und das Oratorium „Himmelfahrt Christi“. Es wurde 1828 in Münster uraufgeführt.

Oetkerhalle in Bielefeld

„Das Oratorium weist ihn als versierten Komponisten aus“, sagt Wilden. Der erste Teil des zweiteiligen Werks ende mit einer ausladenden Chorfuge, in der Lortzing auf beeindruckende Weise alle Register seines Könnens ziehe. In den Chorsätzen gebe es barocke Reminiszenzen, aber auch Anklänge an Haydn, Beethoven und Mendelssohn. +)

J.S. Bachs Himmelfahrtsoratorium BWV 11, wird den Abend eröffnen. Das Himmelfahrtsoratorium wurde wahrscheinlich im Jahre 1735 komponiert. In der alten Bach-Gesamtausgabe (BGA) war es bei den Kantaten unter dem Namen „Lobet Gott in seinen Reichen“ eingeordnet. Aufgrund seiner biblischen Handlung, eines Evangelisten , Rezitativen und anderen Personen wird es später folgerichtig den Oratorien zugeordnet. Bach selbst bezeichnete es als „Oratorium in Festo Ascensionis“.

Johann Sebastian Bach

Die Texte entnahm Bach den Evangelien von Lukas und Markus sowie der Apostelgeschichte. Die Musik stammt in großen Teilen aus früheren Werken: Die herrliche Altarie z.B. stammt aus der h-Moll-Messe, wo sie im „Agnus Dei“ als „Qui tollis“ zu hören ist; der festliche Eingangschor entstand ursprünglich 1732 zur Einweihung der Thomasschule als „Froher Tag verlangte Stunde“ und ließ sich bestens zur Vertonung der triumphalen Freude über die Himmelfahrt des auferstandenen Christus wieder verwenden.

Susanne Winter (Sopran)

Als Vokalsolisten verpflichtete der Musikverein Susanne Winter (Sopran), Kaja Plessing (Alt), Niklas Vepsä (Tenor), Michael Dahmen (Bariton) und Sebastian Pilgrim (Bass). Es spielen die Bielefelder Philharmoniker. Die Leitung hat Wolfgang Helbich.

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Dirigent Wolfgang Helbich

Wolfgang Helbich, in Berlin geboren, studierte Schul- und Kirchenmusik sowie Dirigieren in Detmold und Berlin. 1971 gründete er das Alsfelder Vokalensemble, dessen ständiger Künstlerischer Leiter er noch heute ist. Seine beruflichen Stationen führten ihn über Alsfeld und Berlin nach Bremen, wo er von 1976 bis 2008 als Leitender Kirchenmusiker am St. Petri Dom tätig war. Zwischenzeitlich betreute Helbich zudem Professuren für Chorleitung an den Hochschulen Bremen und Saarbrücken. Unter Helbichs Leitung entstanden zahlreiche, teilweise preisgekrönte CD-Einspielungen mit dem Alsfelder Vokalensemble Bremen sowie dem Bremer Domchor. Gastdirigate führten zur Zusammenarbeit mit dem NDR-Chor, dem WDR-Chor, dem RIAS-Kammerchor und dem Münchener Bach-Chor. Wolfgang Helbich ist Herausgeber von Chor- und Orgelliteratur und war Professor für Chorleitung an Musikhochschulen in Saarbrücken und Bremen.

Seit 1999 ist Wolfgang Helbich künstlerischer Leiter des „Musikvereins Bielefeld.“

Dirigenten wie Wilhelm Lamping, Michael Schneider von 1951 – 1958 und Martin Stephani von 1959 – 1983 – haben diesen Chor maßgeblich geprägt.

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Jón Philipp von Linden gibt vor dem Konzert am 7. Mai um 19.15 im Kleinen Saal der Oetkerhalle eine Einführung.

Karten für das Konzert sind im Vorverkauf in der Touristinformation im „Neuen Rathaus in Bielefeld“ sowie bei Chormitgliedern erhältlich. Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Eintrittspreise:
10,00 bis 24 Euro

Kartenvorverkauf:

TOURIST-INFORMATION Bielefeld im Neuen RATHAUS

Niederwall 23
33602 Bielefeld

Telefon 0521 / 51-6999
Telefax 0521 / 178811

touristinfo.rathaus@bielefeld.de
www.bielefeld.de

www.musikverein-bielefeld.de

RUDOLF-OETKER-HALLE BIELEFELD

– Bestuhlungsplan

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Eine interessante Gegenüberstellung mit dem Himmelfahrts-Oratorium von: Albert Lortzing zu J.S. Bach, darauf bin ich sehr gespannt. Nach dem Highlight von gestern in Detmold: Vivaldi-Bach, wieder eine interessantes Konzertprogramm in OWL.

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Rezension-Kritik Musikverein Bielefeld, Himmelfahrtsoratorium nachstehend.

Rezension NW Himmelfahrts-Oratorium- Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!!

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker
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+) Textauszüge-Rezension: © 2010 NW vom 30.4. und 10.5.2010