Archiv der Kategorie: Berühmte Pianisten

ALL OF BACH veröffentlicht das Wohltemperierte Klavier, I. Teil – BWV 856 „Präludium und Fuge F-Dur“

ALL OF BACH veröffentlicht das Wohltemperierte Klavier, I. Teil – BWV 856 „Präludium und Fuge F-Dur“

                                                 Bruce Kennedy-Cembalo von 1988

„Bach hat hier nicht zu viele Abenteuer begonnen“

Im Einklang mit dem unberührten Charakter des Schlüssels von F-Dur, hielt Bach dieses Präludium und Fuge relativ einfach. Es ist ein Schlüssel, der auch für Ursula Dütschler gut geeignet ist, weshalb sie diese beiden kurzen Stücke gewählt hat. Das Präludium ist wie ein leichtfüßiger Spaziergang durch eine Almwiese, sagt der Cembalist der Schweizer Herkunft, der übrigens schon lange in den Niederlanden lebt. Es ist eine geniale Reihe von Arpeggierungen, die sich in einer reibungslosen Bewegung abwechseln. Allerdings gibt es auch Spoilsports: die „dummen Triller“ sowohl in der linken als auch in der rechten Hand. Es ist eine große Herausforderung, sie zu spielen, während die fließende Bewegung in der anderen Hand fortfährt. Das gibt der Arbeit eine leichte Luft eines Übungsstückes, in dem Bach die motorischen und rhythmischen Fähigkeiten des Spielers prüft.

Das Präludium macht einen sehr natürlichen Übergang, in praktisch dem gleichen Tempo, zur dreiteiligen Fuge. Die Fuge ist durch die Skala Passagen, die wie die Arpeggierungen im Präludium sind nahtlos zusammengefasst gekennzeichnet. Aber Bach macht auch hier nichts Verrücktes. Der Bergspaziergang scheint weiter zu laufen, kaum von dem geraden Weg zu verlaufen, da er nicht weiter als d-moll und g-moll vorkommt. Und im Rahmen von F-Dur sind sie nicht das, was man abenteuerliche Modulationen nennen würde.

Es ist alles Teil der Herausforderung. Wenn – wie Bach – du in allen Schlüsseln schreiben willst, wirst du in einer historischen Stimmung irgendwann in Schwierigkeiten geraten. Gerade warum du das tun würdest, ist eine eher technische Geschichte, aber es lässt sich wie folgt zusammenfassen. Um nicht zu viele Kompromisse zu machen, klingen einige Tasten fast perfekt (die meisten verbreitet), viele Tasten klingen sehr angenehm (die harmonischen Exkursionen) und schließlich ein paar Tasten klingen wirklich scharf. Und Bach wusste das natürlich. Beim Erreichen von B-Moll (mit fünf Wohnungen einer der außergewöhnlichen Schlüssel) scheint er einen warmen, gedämpften und bezaubernden Ansatz gewählt zu haben – vielleicht, um die bösen „Fälschungen“ etwas zu erweichen.

„Trouble“ wurde in umgekehrte Kommas oben gesetzt, weil es genau das angespannte Tuning ist, das dieses Paar von Werken macht. In dieser Aufführung ist das Tempo des Präludiums also langsam, so dass Kris Verhelst den manchmal unerwarteten Wendungen viel Spielraum verleihen kann, vor allem für diejenigen, die sorgfältig darauf hinweisen, wie die begleitenden Akkorde konstruiert werden. Der schwankende Rhythmus schafft eine meditative Atmosphäre. Es folgt eine der strengsten Fugen im Wohltemperirte Clavier, zu einem Thema, das bis an die Grenze gedehnt wird. Trotz des großen Sprungs und der straffen Struktur – Bach folgt alle Regeln des frühen Renaissance-Stils – auch hier ist der Oberton eine milde. Hör einfach zu, wie er die Gegenstände so nebeneinander stellt, dass sie zusammenhängende Saiten von Noten zusammenstellen. Kurz vor dem Ende, Bach kertet die Spannung wieder, indem die fünf Teile das Thema noch einmal in rascher Folge spielen.

                                                                  Ursula Dütschler (Cembalo)

Das Wohltemperirte Clavier, BWV 846-893

Das Komponieren von 48 Keyboardstücken in allen 24 Tasten war die Art von Herausforderung, die Bach genossen hat. In jedem der beiden Teile des Wohltemperirte Claviers brachte er das musikalische Paar Vorspiel und Fuge 24 Mal zusammen; Zwölf in kleineren Schlüsseln und zwölf im Dur. In den Präludien gab er seiner Phantasie freien Lauf und zeigte mathematische Touren in den Fugen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin musste sich Bach auf seine Kirchenkompositionen anwenden, hier konnte er sich in die intellektuelle Spielerei verlassen, ohne sich um die Fristen zu kümmern.

Der erste Teil des Wohltemperirte Clavier stammt aus dem Jahr 1722, obwohl er einige Musik enthält, die in den vorangegangenen fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte von Teil zwei. Bach kompilierte dieses zweite Manuskript nur um 1740, obwohl noch einmal einige der Präludien und Fugen es datiert aus einer viel früheren Periode. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Stücke von Stücken wie folgt: „Für die Erziehung des fleißigen musikalischen Jugendlichen und des Genusses.“ Für die Erziehung des fleißigen musikalischen Jugendlichen und des Genusses Von denen, die in diesem Material vertraut sind).

BWV
856

Titel
Präludium und Fuge in F-Dur

Beiname
Nein. 11 von Das Wohltemperierte Clavier I

Genre
Tastatur Arbeit

Serie
Das Wohltemperierte Clavier I

Jahr
1722 oder früher

Stadt
Köthen (oder Weimar?)

Veröffentlichungsdatum
28. Juli 2017

Aufnahmedatum
19. April 2017

Ort
Muiden

Cembalist
Ursula Dütschler

Harpichord
Bruce Kennedy (1988) nach Pascal Taskin (1767)


Video:   Zum Start in das Foto oder diesen Text anklicken !

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„Ich wünsche allen viel Freude mit dem BWV 856“

Grüße Karin

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ALL OF BACH veröffentlicht von J.S. Bach – das Orgelwerk BWV 864 „Präludium und Fuge A-Dur“ (Wohltemeprierte Klavier)

ALL OF BACH veröffentlicht von J.S. Bach – das Orgelwerk BWV 864 „Präludium und Fuge A-Dur“  (Wohltemeprierte Klavier)


„Präludium und Fuge – A-Dur“ BWV 864 (Das Wohltemperierte Klavier)

In diesem überraschenden Duo zeigt Bach-der oft so streng ist-eine andere Seite von sich.

HARPSICHORDIST - Pierre Hantaï - spielt das BWV 864 "Präludium und Fuge A-Dur"

               HARPSICHORDIST – Pierre Hantaï – spielt das BWV 864 „Präludium und Fuge A-Dur“

Präludium und Fuge sind ein praktisch untrennbares Paar, besonders bei Bach. Doch hier, tief im ersten Buch des Wohltemperierten Klaviers, taucht ein anderes Duo auf. Dieses Vorspiel ist eigentlich auch eine Fuge und ein dreiteiliges zu booten. Die „echte“ Fuge hält sich an die Regeln, bleibt aber trotzdem ein wahres Rätsel. Die klare Fuge als Prelude dagegen betrügt ein wenig, indem sie gleichzeitig das Thema und Gegenthema einführt. Durch diese Kombination unterstreicht Bach den zweideutigen Charakter des Schlüssels von A-Dur. Das Gegenthema im Baß mit absteigender chromatischer Linie kann als düster interpretiert werden, während das Thema in der rechten Hand ein fröhlicheres Gefühl dazu hat, mit eleganter Verzierung (die bald ein eigenständiges Motiv wird) und eine angespannte Pause Durch die Freigabe einer langen Zeichenkette von Noten. Der Helder-Skelter der Läufe übernimmt allmählich das Präludium, macht einen Umweg zu kleinem und wieder zurück und endet, wie es begann.

Aber dann kommt eine Note wie ein Ausruf, und Schweigen! Um uns noch mehr zu verwirren, folgt Bach dem Fugusthema mit einer Reihe von unmelodischen Sprüngen, so daß unsere Ohren den Schlüssel kaum unterscheiden können. Wie gesagt, alles über diese atypische Fuge ist richtig – es ist sogar ein äußerst reines Musikinstrument -, aber das neugierige Thema, nicht mehr als Sprung und Rhythmus, setzt den Zuhörer ständig auf den falschen Weg. Innerhalb eines einzigen Taktes von neun Schlägen schreibt Bach das musikalische Äquivalent einer optischen Täuschung. So wie Sie sich an eine regelmäßige Bewegung in vier gewöhnt haben, ruft Ihnen ein starker Ausruf des Themas plötzlich Aufmerksamkeit zu. Die Fuge geht auch über die Linien, zum Beispiel, wenn die Themen frühzeitig unterbrechen (diese spannungserhöhende Stretto-Technik kommt meist erst am Ende einer Fuge). Es tut dies auch am Anfang, wenn Bach kühl einen vierten Teil vorschlägt, indem er ein zusätzliches Thema einführt.

Das Wohltemperierte Clavier, BWV 846-893

Das Komponieren von 48 Tastenstücken in allen 24 Tasten war die Art von Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile des Wohltemperierten Klaviers brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 mal zusammen; Zwölf in Moll-Tasten und zwölf in Dur. In den Präludien gab er der Phantasie freien Lauf und zeigte in den Fugen mathematische Touren. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin musste sich Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anwenden, hier konnte er sich auf die intellektuelle Spielerei verlassen, ohne sich um Fristen zu kümmern.

Der erste Teil des Wohltemperierten Claviers stammt aus dem Jahre 1722, obwohl er einige Musik enthält, die in den letzten fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Bach kompilierte diese zweite Manuskript nur um 1740, obwohl wieder einmal einige der Präludien und Fugen es enthält Datum aus einer viel früheren Zeit. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Stücksammlung wie folgt: „Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-Begierigen Musikalischen Jugend, auch hier in diesem Studio schon habil seyenden besonderem Zeitvertreib“ (Für die Ausbildung des fleißigen musikalischen Jugendlichen und des Genusses von denen, die in diesem Material vertraut sind).

TITEL BWV 864 Präludium und Fuge in A-Dur

BEINAME Aus dem Wohltemperierten Klavier I

SERIE Das Wohltemperirte Clavier I

JAHR 1722 oder früher

STADT  Köthen (oder Weimar?)

RELEASE DATE  3. February 2017

RECORDING DATE  16. September 2016

LOCATION    Chevreuse, France

HARPSICHORDIST –  Pierre Hantaï

HARPSICHORD
William Dowd (1984) en Bruce Kennedy (1994) Frankrijk, naar Michael Mietke

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all-of-bach-bwv-864

Zum Anhören in das Foto oder in diesen Text klicken !

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„Ich wünsche viel Freude“ mit der Neuveröffentlichung !

Grüße sommerk

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(P.S. Ich bitte um Entschuldigung!

Mein Entwurf ist  irrtümlich unfertig veröffentlich worden.

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ALL OF BACH veröffentlichte am 16.12.2016 von J.S. Bach das BWV 869 „Präludium und Fuge h-Moll“

Info: J.S. Bach BWV 869 „Präludium und Fuge h-Moll“ (Wohltemperiertes Klavier)

„Präludium und Fuge h-Moll“, BWV 869, beenden den 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers, einer Sammlung von Präludien und Fugen für Tasteninstrumente von Johann Sebastian Bach.

Das Präludium ist vom Satztyp her eine italienische Triosonate, nach dem Vorbild von Arcangelo Corelli. Zukunftsgewandt ist jedoch die zweiteilige Form mit Wiederholungszeichen, die dann in der Vorklassik aufgenommen wird, und die originale Tempobezeichnung Andante. Die Linienführung wird im Verlaufe des Stücks sukzessive erweitert: Der erste Formteil ist durch zwei Kadenzen (Tonikaparallele D-Dur in Takt 7 und Dominante fis-moll in Takt 12) gegliedert. Im zweiten Teil werden dagegen nach der fis-Moll-Kadenz in Takt 27 weitere Kadenzierungen umgangen.

Theoretisch könnte das Stück nach Takt 42 zu Ende sein; Bach fügt hier jedoch einen Trugschluss und eine fünftaktige Coda hinzu, die in ihrer Chromatik auf die Fuge hinweisen.

Das Fugenthema ist außergewöhnlich. Es enthält alle zwölf Stufen der chromatischen Tonleiter; melodisch stimmt der Beginn mit dem ersten Thema aus der Fis-Moll-Fuge des 2. Teils überein. Eingerahmt wird diese Chromatik von zwei fallenden Moll-Dreiklängen in der Tonika und der Dominante, kombiniert mit sechs fallenden Halbtonschritten. Das Thema erscheint insgesamt 14 Mal; nach der vierstimmig geführten Exposition, die in Takt 16 endet, erfolgen nur noch zehn Themeneinsätze, und zwar ausschließlich in den drei Unterstimmen. Das chromatisch geprägte, ausdrucksstarke Thema verwendet Bach weder zu Engführungen noch zu Umkehrungen. Die Chromatik wird durch mehrere diatonische Zwischenspiele aufgelockert, deren Motiv in Takt 23/24 des Präludiums vorweggenommen ist. An mehreren Stellen, so zum Beispiel in Takt 19 im Alt und in Takt 28 im Tenor, erscheinen in diesen Zwischenspielen wie in einem Anlauf zunächst nur die drei ersten Noten des Themas, bevor es jeweils zwei Takte später in seiner Vollständigkeit erklingt. Ähnlich wie im ersten Kyrie der h-Moll-Messe verzichtet Bach auch in der h-Moll-Fuge auf eine Schlusssteigerung.

Mit 76 Takten und einem geforderten Largo-Tempo ist dies die längste, expressivste und eine der tiefgründigsten Fugen im Wohltemperierten Klavier. Philipp Spitta schreibt: Der Ausdruck des Schmerzes ist hier fast zum Unerträglichen gesteigert.

Info von ALL OF BACH zum BWV 869

Bach vervollständigt den Kreis mit Melancholie.

Bach hatte seine Schüler schon 23 Mal auf die Probe gestellt. Nur ein weiterer Schlüssel zu gehen und der Kreis der beispiellosen contrapuntal Erfindungen wäre abgeschlossen. Was würde Bach tun, jetzt war er in den letzten Stücken angekommen? Würde er sich selbst übertreffen, indem er noch mehr Techniken kombiniert oder in der Einfachheit abschließt und damit das Herz des Zuhörers erobert?

Bach gelang es selbstverständlich, auch wenn der technische Einfallsreichtum in diesem Präludium und der Fuge in h-Moll ein wenig weniger offensichtlich ist. Beide Stücke sind so perfekt proportioniert, dass Bach praktisch auf irgendwelche Tricks verzichtet, um die Spannung zu erhöhen.

Das Präludium ist eine Trio-Sonate. Oberhalb eines ruhig fortschreitenden Basses verschmelzen zwei Oberteile eng miteinander. Fünf Takte vor dem Ende kommt die Überraschung eines „Trugschlusses“, ein fast-aber-nicht-endet. Und weil dies uns schon betrogen hat, lässt Bach dann den Bassanweiser in den echten Schlussakkord eine halbe Bar ‚zu früh‘.

Die Fuge, die die längste im ganzen Wohltemperirte Clavier ist, ist bemerkenswert streng im Bau. Das Thema hingegen verwendet alle Töne der Oktave – extravagant und protzig -, als wollte Bach den Punkt der Sammlung noch einmal unterstreichen. Die Musik bewegt sich, aber nicht ohne Anstrengung, denn es gibt nur ein paar Zwischenspiele, um die Chromatik, die schwer zu verstehen ist, zu brechen. Bach Biograf Spitta schrieb, dass diese rührende Musik „machte den Ausdruck des Schmerzes fast unerträglich“. Und tatsächlich, obwohl Bach nicht wirklich eine Wahl hatte, stand die Tonart b-Moll für die Melancholie im Barock.

Das Wohltemperirte Clavier, BWV 846-893

Das Komponieren von 48 Tastenstücken in allen 24 Tasten war die Art von Herausforderung, die Bach genoss. In jedem der beiden Teile des Wohltemperirten Klaviers brachte er das musikalische Paar Präludium und Fuge 24 mal zusammen; Zwölf in Moll-Tasten und zwölf in Dur. In den Präludien gab er seiner Phantasie freien Lauf und zeigte mathematische Touren in den Fugen. Im Gegensatz zu der eisernen Disziplin musste sich Bach auf seine kirchlichen Kompositionen anwenden, hier konnte er sich auf die intellektuelle Spielerei verlassen, ohne sich um Fristen zu kümmern.

Der erste Teil des Wohltemperirten Claviers stammt aus dem Jahre 1722, obwohl er einige Musik enthält, die in den letzten fünf Jahren geschrieben wurde. Es gibt weniger Klarheit über die Geschichte des zweiten Teils. Bach kompilierte diese zweite Manuskript nur um 1740, obwohl wieder einmal einige der Präludien und Fugen es enthält Datum aus einer viel früheren Zeit. Bach beschrieb die Zielgruppe für diese Stücksammlung wie folgt: „Zum Nutzen und Gebrauch der Lehr-Begierigen Musikalischen Jugend, auch hier in diesem Studio schon habil seyenden besonderem ZeitVertreib“ (Für die Ausbildung des fleißigen musikalischen Jugendlichen und des Genusses Von denen, die in diesem Material vertraut sind).

RELEASE DATE  16 December 2016
RECORDING DATE  21 December 2015
LOCATION  Bennebroek
HARPSICHORDIST  Bob van Asperen
HARPSICHORD Michael Johnson, Fontmell Magna, Engeland 1979, after Pascal Taskin/Johannes Goermans

Video: J.S. Bach BWV 869 „Präludium und Fuge h-Moll“

all-of-bach-bwv-869

Zum Anhören in das Foto oder in diesen Text klicken!


Herzliche Grüße

sommerk

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Die 59. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2013 bis 9. Juni 2013

Die 59. Corveyer Musikwochen

beginnen am 9. Mai 2013. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender

Link-Adresse:

www.schloss-corvey.de

         Schloss Corvey Höxter  –  (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

Anspruchsvolle Musik in einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas bietet.
Die 59. Auflage des Festivals läuft vom 9. Mai 2013 bis zum 9. Juni  2013 und führt in fünf Konzerten vor allem Ensembles mit Sitz in NRW in die ehemalige Reichsabtei. Wie ein Roter Faden zieht sich die Musik des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Konzerte in der ehemaligen Abteikirche und im Kaisersaal des Schlosses.

Zum Auftakt am 9. Mai 2013 mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen unter Leitung von
Dirk Joeres erklingen in der Abteikirche Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ sowie Werke
von Haydn und Mendelssohn Bartholdy.

Die Neue Bachgesellschaft e.V. feiert am 12. Mai 2013 im Kaisersaal den Abschluss des Bach-Festes Detmold 2013 in Corvey. Bei diesem Konzert wird das Detmolder Ensemble „hfm brass“ Werke von Bach, Händel, Gabrieli und Byrd spielen. Das Delian Quartett, das von einem der weltbesten Bandoneon-Spieler, Per Arne Glorvigen aus Norwegen, begleitet wird, interpretiert am 26. Mai im Kaisersaal Werke des Tango-Spezialisten Astor Piazzolla sowie Kompositionen von J.S. Bach und Schostakowitsch.

In kleiner Besetzung, etwa 25 Musiker, kommt zum Abschluss am 9. Juni die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Bach, Mozart, Tschaikowskij und Janacek in den Kaisersaal.

Infos und Karten gibt es beim
Kulturkreis, Tel. (0 52 71) 69 40 10.

Beatrix Meise
Konzertkartenverkauf,  (Mo.-Do. 8-13 Uhr)

EMail: b.meise(at)schloss-corvey.de

Buchen Sie Ihre Corveyer Konzerttickets online! 

Hier können Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan buchen (Suchbegriff Corvey)

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Erstmals sind zwei Konzerte – eines in Corvey, das andere in Detmold – auch mit Übernachtung und Essen individuell buchbar.

Link: www.schloss-corvey.de

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Weltklassik am Klavier – – Bach pur!“ DENYS PROSHAYEV spielte J. S. Bach am Sonntag, 10.03.2013 in der Wandelhalle Bad Oeynhausen

Kurstadt Bad Oeynhausen in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

                                              Kurstadt Bad Oeynhausen in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

„Weltklassik am Klavier – Bach pur!“

DENYS PROSHAYEV spielte Johann Sebastian Bach am Sonntag, 10.03.2013 in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen.

 

 Programm:

Präludium und Fuge BWV 885

Partita Nr. 6 BWV 830

Ouvertüre nach französischer Art BWV 831

Präludium und Fuge BWV 891

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Denys Proshayev  - Piano

         Denys Proshayev – Piano

DENYS PROSHAYEV

„Mit 14 entschloss er sich Berufsmusiker zu werden, mit 23 gewann er den Internationalen Wettbewerb für Musik der ARD und heute ist er ein weltweit gefragter Pianist. Der ukrainische Pianist Denys Proshayev hat keineswegs eine typische musikalische Entwicklung beschritten. Erst mit 9 Jahren fand er zum Klavier, doch schon mit 14 Jahren war er fest entschlossen, eine Laufbahn und Karriere als Berufsmusiker einzuschlagen. Der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Etliche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten.; unter anderem beim Clara Haskil Wettbewerb in der Schweiz. Heute spielt D. Porshayev immer wieder als Solist mit vielen renommierten Orchestern, wie z. B. den Münchner Philharmonikern, dem Dänischen Nationalorchester und nahezu allen Sinfonieorchestern der ARD.

"Wandelhalle" in Bad Oeynhausen OWL

„Wandelhalle“ in Bad Oeynhausen OWL

Weltklassik am Klavier – Bach pur!

Clavier-Übung – ein Titel, hinter dem man eher Lehrstücke vermutet und nicht die Offenbarung eines Klangkosmos des Altmeisters des Barocks – Johann Sebastian Bach. In Band I – von gesamt 4 Bänden – versammeln sich 6 Partiten, von denen die Nr. 6 ein glanzvolles Schlusslicht bildet – harmonisch und melodisch, tänzerisch und pathetisch, sehnsuchtsvoll und leidend, neckisch und witzig – „denen Liebhabern zur Gemüths-Ergötzung verfertigt“.

In Band II veröffentlichte Bach die Ouvertüre nach französischer Art – großartig in ihrem Umfang und der freien Reihung von Tänzen, die kaum rhythmischer und tänzerischer sein könnten – ganz französisch! Umrahmt werden diese zwei Meisterwerke von 2 Präludien und Fugen aus Bachs Wohltemperierten Klavier – eine Sammlung von insgesamt 48 Paaren bestehend aus je einem Präludium und einer Fuge“ (Aus dem Programmheft)

Denys Proshayev’s Spiel war so facettenreich, dass ich nicht weiß, wie ich die vielen Höhepunkte beschreiben könnte: Es war glockenrein, glasklar, die Linien und Melodiebögen waren zum Anfassen nah. Er hat seine Zuhörer/innen mitgenommen und nicht mehr losgelassen. In der franz. Ouvertüre lief er zur Hochform auf. Mitreißend, fordernd, dann wieder schneeflockenweich und betörend bis zum leisesten Piano. Man konnte – trotz des Hustenwetters – eine Stecknadel fallen hören. Sein Publikum hat es ihm gedankt. Gedankt für dieses Stückchen Himmel auf Erden.

Lieben Gruss

Iris

Schloss-Corvey – Corveyer Musikwochen starten am 6. Mai 2012 mit der Nordwestdeutschen Philharmonie

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Die 58. Corveyer Musikwochen beginnen am 6. Mai 2012. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender Link-Adresse:

http://www.schloss-corvey.de/veranstaltungen.html

Schloss Corvey Höxter (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

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Kontakt zu Corvey aufnehmen:

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Kontakt-Online:

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http://www.schloss-corvey.de/kontakt.html

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Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey

Schloss Corvey
37671 Höxter

Telefon: +49 (0) 5271 69 40 10
Telefax: +49 (0) 5271 69 44 00

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Programmauszüge für 2012:

Veranstaltungen 2012

Ticketservice Alle Konzerte sind über Hellweg Ticket online im Saalplan buchbar. Folgen Sie dem Link und wählen Sie Datum und Veranstaltung aus...           ———————————————————-Bei Ticketwünschen für verschiedene Konzerte aus dem Jahresprogramm wenden Sie sich bitte an Tel. 05271 694010.

6. Mai 2012     
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Cembalo und Leitung: Fabio Bidini
Violine: Sabrina-Vivian Höpcker
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Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten
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Max Reger
Lyrisches Andante

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Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie für Streicher Nr. 9 C-Dur

 

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In eigener Sache:
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(NWD) Nordwestdeutsche Philharmonie Herford

(NWD) Nordwestdeutsche Philharmonie Herford

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Wir sehen mit großer Sorge die Existenz unserer Nordwestdeutschen Philharmonie gefährdet.

Das Orchester gehört zu den herausragenden Kulturgütern in OWL. Es erfüllt hier in hervorragender Weise seinen Kultur- und Bildungsauftrag und ist Botschafter der Region, zu deren Attraktivität es als wichtiges kulturelles Markenzeichen wesentlich beiträgt.

Es ist Aufgabe der Kreise und Kommunen der Region, unser Orchester zu erhalten. Wir fordern daher die politisch Verantwortlichen auf, in einer gemeinsamen Anstrengung die Finanzierung dieses Klangkörpers aktuell und für die Zukunft zu sichern.

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Bitte unterstützen Sie uns..!!

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Online-Petition zum Erhalt der Nordwestdeutschen Philharmonie.

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Link:  http://www.nwd-petition.de/

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P.S.

Ich bitte um zahlreiche Unterstützung zum Erhalt der NWD ..!!

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17. Mai 2012 

Hamburger Ratsmusik

Sopran: Monika Mauch
Viola und Leitung: Simone Eckert
 

Karten online direkt im Saalplan buchen

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10. Juni 2012

Minguet Quartett

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17. Juni 2012

Finsterbusch Trio

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1. September 2012

Justus Frantz

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2. September 2012

Justus Frantz

Karten online direkt im Saalplan buchen

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7. Oktober 2012

Sonderkonzert Prof. Gerhard Weinberger

17.00 Uhr, Abteikirche

Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Kantate „Wer weiß, wie nah mir mein Ende“ BWV 27 (für den 16. Sonntag nach Trinitatis) für Soli, Chor und Orchester

Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Kantate „Ich habe genung“ BWV 82
(am Fest Mariä Reinigung)
für Bass, Oboe, Streicher und Continuo

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):
Requiem d-Moll KV 626 für Soli, Chor und Orchester

Solisten: Klaus Mertens, Bass-Bariton u.a.
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold

Leitung: Gerhard Weinberger

Kat.1 / € 28,- I Kat.2 / € 25,-

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16. Dezember 2012

16:00 Uhr Weihnachtskonzert in der Abteikirche

Diese Veranstaltung ist erst ab 01.09.2012 buchbar!

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16. Dezember 2012

19:00 Uhr Weihnachtskonzert in der Abteikirche

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Weihnachtskonzert 2012
Paderborner Domchor
Solisten: NDR-Radiophilharmonie Hannover
Leitung: Thomas Berning
 

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Karten online direkt im Saalplan buchen

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News aus der Klassikszene im Kalenderjahr 2012

Klassik-News mit Stand: 26. Januar 2012

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Sir John Eliot Gardiner - englischer Dirigent

 Meldung vom 16.01. 2012

Besetzungsänderung in der Mozartwoche 2012

Aufgrund einer Schulterverletzung musste Sir John Eliot Gardiner seine Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am 26. und 27. Januar 2012 im Münchner Herkulessaal und am 29. Januar 2012 im Rahmen der Salzburger Mozartwoche leider absagen.

(Textquelle:http://mozarteum.at/)

Eine Anfrage von mir bei SDG am 26.01.2012 enthielt folgende Auskunft:

……zum Glück ist er gut erholt und wird wieder im Februar seine nächsten Projekte durchführen wie geplant.

An dieser Stelle wünsche ich Sir John Eliot Gardiner alsbald eine vollständige Genesung..!!

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Anne Sophie Mutter kritisiert Musikförderung in Deutschland

Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter kritisiert eine mangelhafte Förderung der klassischen Musik in Deutschland. „Wir haben den Anschluss tatsächlich schon verpasst an den Spitzenstreichernachwuchs – einfach weil zu spät und nicht flächendeckend gefördert wird“, sagte Mutter in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Sie sei sehr beeindruckt vom hohen Niveau des Musikunterrichts an den Gymnasien. Es gebe aber einen zu großen Unterschied zwischen dem Unterricht an Gymnasien und dem an Grund-, Haupt- und Realschulen, bemängelte die 48-Jährige.

(Textquelle: www.br.de/)

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Seit 1992 ein Fünftel der deutschen Orchester verschwunden

In den vergangenen zwanzig Jahren ist in Deutschland fast jedes fünfte Orchester geschlossen worden. Von 168 öffentlich finanzierten Ensembles, die noch 1992 spielten, sei die Zahl auf nun 132 gesunken. „36 Kulturorchester sind faktisch von der Landkarte verschwunden“, erklärte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) am Dienstag, 24. Januar in Berlin. Damit drohe die Bundesrepublik ihre einmalig dichte Musiklandschaft zu verlieren, sagte der Vorsitzende der Orchester-Gewerkschaft, Hartmut Karmeier.

(Textquelle: www.br.de/)

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Eine Programmänderung zum Bachfest 2012 in Leipzig..!!

Das BachArchiv gibt bekannt:

Liebe Bach-Freunde,

seit 2003 wird jährlich im Bachfest einer herausragenden Musikerpersönlichkeit die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille der Stadt Leipzig verliehen. Als erster nahm vor neun Jahren der niederländische Bachspezialist Gustav Leonhardt die Auszeichnung entgegen. Der prominente Cembalist und Dirigent gehörte zu den führenden Wegbereitern einer historisch-orientierten Aufführungspraxis. Er verstarb am vergangenen Montag nach schwerer Erkrankung im Alter von 83 Jahren.

Ihm zu Ehren haben das Management des Bachfestes Leipzig und der niederländische Dirigent Ton Koopman, Meisterschüler Gustav Leonhardts, beschlossen, das am 9. Juni 2012 um 20 Uhr in der Nikolaikirche stattfindende Bachfest-Konzert No. 29 dem Gedächtnis des bedeutenden Musikers und Pädagogen zu widmen. Gemeinsam mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem Amsterdam Baroque Orchestra wird Koopman die Kantaten BWV 51, 199 und 202 sowie die Orchestersuite BWV 1066 aufführen.

www.bachfestleipzig.de

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Ein Dokumentarfilm über J.S.Bach.

Hochgeladen YouTube für pädagogische Zwecke.

Cembalo – Gustav Leonhardt. Para legendas em português Clique em CC.

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J.S. Bach-Projekt in den USA als Konzert-Serie !

Eine interessantes Bach-Projekt  erscheint in einem Artikel aus den USA in englisch verfasst. Ich zitiere daraus einen Auszug in einer Google-Übersetzung aus dem englischen ins deutsche.

Director’s Notes: My Approach to the Performance of Bach’s Music

Der ganze Artikel kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden.

<< h i e r  >> klicken..!!

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 .T. Herbert Dimmock
.Gründer und musikalischer Leiter
.„Bach Concert Series“

.Durch meine Konzert-Ansatz, ist mein Ziel, dem Publikum das Verständnis und die      Wertschätzung der großen Musik Bachs mehr als nur das Hören der Musik allein zu vertiefen.

Ich beeile mich hinzuzufügen, dass für mich die Freude, Anerkennung und Bewunderung von Bachs Musik auf vielen Ebenen existiert. Diese Ebenen sind Bachs Meisterschaft des Kontrapunkts, seine phantasievolle Verwendung von Formen, seine wunderbar ausdrucksstarken Melodien und seine unübertroffene Fähigkeit, eine emotionale Reaktion aus dem Hörer hervorzurufen. Dennoch, die Bach nur für diese Qualitäten zu schätzen ist wohl das überzeugendste Teil des Ganzen zu verpassen: „.Mehr tun, als zu unterhalten“ Bachs insgesamt Umarmung der gesamtenBeschäftigung der Reformation-Ära Musiker, die ihre Musik (Paraphrasevon Händel) Vielmehr suchten sie geistliche Musik, die offen fürPredigt-wie Interpretation, die transformative dem Hörer würde war zu konstruieren.

In meinem Urteil, gelang es Bach in dieser herausfordernden Aufgabebesser als jeder andere in der Geschichte der Musik.

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Gustav Leonhardt (1928-2012)

 Der Bach-Interpret „Gustav Leonhardt ist verstorben!

Amsterdam – Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt ist tot. Er sei am Montag im Alter von 83 Jahren in Amsterdam gestorben, berichtete die holländische Zeitung „De Volkskrant” am Dienstag. Leonardt war weltweit anerkannt als Experte für die Werke von Johann Sebastian Bach. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt hatte er eine Gesamtaufnahme der Kantaten Bachs vorgelegt – das Ergebnis einer wahren Herkulesarbeit der 1970er bis 1990er Jahre.

Insgesamt machte er mehr als 200 Aufnahmen. „Bach war der Größte von allen. Meine Bewunderung für ihn wächst jeden Tag”, sagte er einmal der holländischen Presse.

Gustav Leonhardt * 30. Mai 1928 in ’s-Graveland; † 16. Januar 2012 in Amsterdam war ein niederländischer Dirigent,Cembalist und Organist. Er gründete 1955 das Leonhardt-Consort und wurde als Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach bekannt. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt gilt Leonhardt als einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis.

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YouTube: Gustav Leonhardt spielt das BWV 996 Suite, Aufnahme vom 12.12.2011

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Sonntag

Ev._Jesus-Christuskirche_Sennestadt

22. 01. 2012 Bach-Kantate zum Mitsingen und Mitspielen
10:30 Uhr Werke von Joh. Seb. Bach (Kantate „Was mein Gott will, das g’scheh allzeit“ BWV 111, Präludium und Fuge a-moll BWV 543. – Susan Kuhlen (Sopran), Julia Husmann (Alt), Lothar Blum (Tenor), Engelbert Schön (Orgel), Ev. Kantorei Sennestadt, Kantoreiorchester Sennestadt. – Leitung: Dmitri Grigoreiv; Predigt: Dr. Manuel Schilling. –

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Chordirigent - Hans-Christoph Rademann

Stuttgart – Der renommierte Chormusiker Hans-Christoph Rademann übernimmt die Leitung der traditionsreichen Internationalen Bachakademie Stuttgart. Er trete sein Amt zum 1. Juni 2013 an, sagte der Leiter des Vorstands der Bachakademie, Berthold Leibinger, am Montag in Stuttgart. Der gebürtige Dresdner wird Helmuth Rilling als Akademieleiter ablösen. Rademann leitet derzeit den Dresdner Kammerchor und ist Chefdirigent des RIAS Kammerchores in Berlin.

Rilling hatte im Zusammenhang mit der Suche nach einem Nachfolger gedroht, seinen Posten vorzeitig aufzugeben. Nach einem „konstruktiven Gespräch“ am Freitag habe er aber seine Rücktrittsdrohung zurückgezogen und wolle nun bis zum 1. Juni 2013 im Amt bleiben, sagte Leibinger.

(Textquelle: nmz)

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Die Bach-Stiftung St. Gallen hat gestern die Grenze von 10’000 Fans durchbrochen. Als Dankeschön offeriert die Stiftung nächsten
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Sonntag, 15. Januar 2012 den ganzen Tag

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An diesem Sonntag, 15. 01.2012  ab 19:00 Uhr widmet Radio ERF eine ganze Stunde unserer Bach-Stiftung, unter anderem mit einem Interview mit unserem musikwissenschaftlichen Berater Anselm Hartinger. „Musica Sacra – ein grosses Schweizer Bach-Projekt“, ab 19 Uhr.

Bach auf ERF: So, 15.1., ab 19.00 Uhr

www.erf.de

ERF.de

ist das christliche Internetportal mit Predigten, christlichen Reisen, Freizeiten und Reiseangebote, Christlichen Veranstaltungen, Gemeindeatlas, Tageslosung, Andachten, Wort zum Tag und vielem mehr.

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Thomas Quasthoff (Bass-Bariton)

http://www.nmz.de/ Essen Der deutsche Bassbariton Thomas Quasthoff verabschiedet sich nach fast 40 Jahren aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne. Seine Gesundheit erlaube es ihm nicht mehr, “dem Anspruch, den ich immer an mich selber und an die Kunst gestellt habe, gerecht werden zu können”, sagte Quasthoff nach Angaben der Philharmonie Essen am Mittwoch. “Ich habe dem Beruf sehr viel zu verdanken und gehe ohne Bitterkeit.” Er freue sich auf “neue Herausforderungen” in seinem Leben.

Quasthoff hatte Ende vergangenen Jahres zahlreiche Konzerte nach einer Kehlkopfentzündung absagen müssen. „Ich habe mir die Sache lang überlegt. Auch mein Arzt hat mir empfohlen, mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen“, sagte Quasthoff  „news.at“ weiter.

Thomas Quasthoff, der mit einer Conterganschädigung geboren wurde, zählt international zu den profiliertesten Konzertsängern. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, James Levine und Zubin Mehta zusammen. Zudem unterrichtet er Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Der mit einer Contergan-Schädigung geborene Sänger war auch als Hochschullehrer  in OWL tätig und besetzte von 1996 bis 2004 eine Professur an der Musikhochschule Detmold.

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Das Instrument des Jahres 2012  “ F a g o t t „

Instrument des Jahres 2012 "Fagott"

nmz.de

Das jedenfalls ist die Meinung der der Landesmusikräte Schleswig-Holstein und Berlin, die dies am 6. Januar 2012 in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins beim Bund verkündeten.

Als Schirmherren für ihre Aktion konnten sie den wohl renommiertesten Fagottisten in Deutschland gewinnen, die Sabine Meyer  (Klarinette) – des Fagotts: Klaus Thunemann.

Ein Jahr lang steht das  F a g o t t  – im besonderen Augenmerk der beiden Musikräte. Eine illustre Reihung von Veranstaltungen wird die Aktion flankieren. Vermutlich wird es zu einem einmaligen rekordverdächtigen Fagotttreffen in Berlin kommen.

Vom 7. bis 10. Juni 2012 sind in Berlin die Fagotte los und der 1. September  2012 wird zum Tag des Fagotts erkoren.

Zur schlagenden Berümtheit hat es allerdings der Ausdruck „Zippelfagottist“ im Chor Johann Sebastian Bach gebracht – Faust gegen Degen.

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              PDF Link:  „Der Fall J. S. Bach“ 

– einige Anmerkungen nach heutigem Recht
zu den Arnstädter „Verdrießlichkeiten“ Johann Sebastian Bachs  

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Weitere Informationen zum Instrument des Jahres bei nmz   – h i e r –

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Der Bekannte Pianist Alexis Weissenberg verstarb am 8. Januar 2012 in Lugano / Schweiz
PIANIST ALEXIS WEISSENBERGHimmelstürmender Freigeist am Klavier

Die Sehnsucht unter dem gläsernen Panzer: Alexis Weissenberg spielte mit Witz und Schönheitssinn. Nun ist der bulgarische Meisterpianist im Alter von 82 Jahren gestorben.

© Hänssler

Der Pianist Alexis Weissenberg im Jahr 1972Foto: Der Pianist „Alexis Weissenberg“ im Jahr 1972

Seine Homepage ist ganz in Schwarz-Weiß gehalten, was erwartet man von einem Pianisten, noch dazu von einem der Großen des 20. Jahrhunderts. Ein grafisch strenger, stiller Internet-Auftritt, in jeder Beziehung ohne Schnörkel, fast spartanisch. Wer aber genau hinschaut (und in Alexis Weissenbergs Plattenaufnahmen genau hinhört!), wird belohnt, denn Witz, Selbstironie und Schönheitssinn funkeln hier oft im Verborgenen, im Detail.

So zeigt die Bilderleiste den kleinen Alexis nicht nur in weißen Kniestrümpfen am Klavier, sondern auch hemmungslos heulend vor der Kamera. Andere Fotografien geraten förmlich zu Metaphern: Wenn der Pianist am Flügel steht und der Lichtkegel mehr den leeren Klavierhocker beleuchtet als ihn; oder jenes Bild eines Rezitals, auf dem der Solist so verloren wirkt, als würde der Publikumsschlund ihn sich im nächsten Augenblick einverleiben. Jonas und der Wal.

Diese Galerie, lässt Weissenberg verlauten, sei Teil einer privaten Sammlung und auf keinen Fall zur Veröffentlichung bestimmt. Auch die, die ihn mit prominenten musikalischen Wegbegleitern zeigen, mit Herbert von Karajan, der ihn liebte, mit Anne-Sophie Mutter, Carlo Maria Giulini und Seiji Ozawa. Viele der Bilder sind winzig wie Briefmarken, die Konterfeis kaum zu identifizieren. Als wäre dieser Teil des Weissenberg’schen Lebens früh entrückt, Teil der Musikgeschichte. Ein Künstler verschwindet.

Alexis Weissenberg wird 1929 im bulgarischen Sofia in eine jüdische Familie hineingeboren, seine erste Klavierlehrerin, mit drei Jahren, ist seine Mutter, ihr folgt, wie er in seinem so amüsant wie bewegend zu lesenden Essay The Award berichtet, ein Zahnarzt. Sein Konzertdebüt gibt er mit zehn, auf dem Programm steht neben Bach und Beethoven eine eigene Etüde. Komponieren wird Weissenberg sein Leben lang, auch darin eine Ausnahmeerscheinung: Jazziges (unter dem Pseudonym „Mister Nobody“), ein Musical für Darmstadt, ein Songspiel……..

Zum ganzen Artikel in DIE ZEIT

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Er spielte wunderbare Werke von Bach ein:

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Grüße

Volker