Archiv der Kategorie: Beethoven

Die 59. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2013 bis 9. Juni 2013


Die 59. Corveyer Musikwochen

beginnen am 9. Mai 2013. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender

Link-Adresse:

www.schloss-corvey.de

         Schloss Corvey Höxter  –  (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

Anspruchsvolle Musik in einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas bietet.
Die 59. Auflage des Festivals läuft vom 9. Mai 2013 bis zum 9. Juni  2013 und führt in fünf Konzerten vor allem Ensembles mit Sitz in NRW in die ehemalige Reichsabtei. Wie ein Roter Faden zieht sich die Musik des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Konzerte in der ehemaligen Abteikirche und im Kaisersaal des Schlosses.

Zum Auftakt am 9. Mai 2013 mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen unter Leitung von
Dirk Joeres erklingen in der Abteikirche Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ sowie Werke
von Haydn und Mendelssohn Bartholdy.

Die Neue Bachgesellschaft e.V. feiert am 12. Mai 2013 im Kaisersaal den Abschluss des Bach-Festes Detmold 2013 in Corvey. Bei diesem Konzert wird das Detmolder Ensemble „hfm brass“ Werke von Bach, Händel, Gabrieli und Byrd spielen. Das Delian Quartett, das von einem der weltbesten Bandoneon-Spieler, Per Arne Glorvigen aus Norwegen, begleitet wird, interpretiert am 26. Mai im Kaisersaal Werke des Tango-Spezialisten Astor Piazzolla sowie Kompositionen von J.S. Bach und Schostakowitsch.

In kleiner Besetzung, etwa 25 Musiker, kommt zum Abschluss am 9. Juni die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Bach, Mozart, Tschaikowskij und Janacek in den Kaisersaal.

Infos und Karten gibt es beim
Kulturkreis, Tel. (0 52 71) 69 40 10.

Beatrix Meise
Konzertkartenverkauf,  (Mo.-Do. 8-13 Uhr)

EMail: b.meise(at)schloss-corvey.de

Buchen Sie Ihre Corveyer Konzerttickets online! 

Hier können Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan buchen (Suchbegriff Corvey)

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Erstmals sind zwei Konzerte – eines in Corvey, das andere in Detmold – auch mit Übernachtung und Essen individuell buchbar.

Link: www.schloss-corvey.de

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International und National – Artikel über den britischen Dirigenten John Eliot Gardiner, er feiert am 20. April 2013 seinen 70. Geburtstag


Liebe Gardiner-Freunde(innen) !

Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner - Fotorechte:. Chris Christodoulou

                        Englischer Dirigent Sir John Eliot Gardiner – (Fotorechte:. Chris Christodoulou)

In allen Gazetten – ob National oder International – wird der großartige englische Dirigent

Sir John Eliot Gardiner

vorab gewürdigt. Radio-Sendungen und Video-Clips zeugen davon.

Am 20. April 2013 begeht er seinen 70. Geburtstag.

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Presseartikel aus Deutschland

Die WAZ schreibt:

Es war typisch für John Eliot Gardiner, seinen 70. Geburtstag offiziell mit einem „Bach-Marathon“ zu feiern. Das Publikum konnte während des neunstündigen Konzerts in der Royal Albert Hall in London die Osterkantate „Christ lag in Todesbanden“ mitsingen. „Bach war immer Teil meines Lebens“, sagte Gardiner bei der Vorstellung am Ostermontag. Seinen Geburtstag am 20. April feiert er privat mit einem großen Fest. „Ich freue mich riesig auf diese Party, sie fällt auf einen freien Tag, ich habe in den letzten Wochen, Monaten, Jahren pausenlos gearbeitet“, sagte der Dirigent…..

Zum ganzen Artikel der WAZ  >> h i e r  <<

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ZEIT ONLINE

Im Weinberg des Meisters

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer.

Zum ganzen Artikel von ZEIT ONLINE   >> h i e r  <<

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Internationale Zeitungen

Als Kind sah John Eliot Gardiner Johann Sebastian Bach jeden Tag. Er würde ihn auf seinem Weg passieren in den Speisesaal, wo er Bach Motetten sang mit seinen Eltern und Geschwistern nach den Mahlzeiten. Er würde aufblicken bei Bach, der Rückkehr von seiner Mutter begleitet in einer Arie aus einer Kantate, in der er die obligate Violine spielte. Das Porträt des rötlichen Gesicht und Bach im Jahre 1748 gemalt von Elias Gottlob Haussmann hing über der Treppe des Hauses der Familie in Dorset, England, ausgeliehen von seinem Besitzer, ein deutscher Musiker, der mit Gardiners Vater befreundet war und in der Zwischenkriegszeit hatte er sich dann in einem nahe gelegenen Dorf niedergelassen.

Zum ganzen Artikel The New York Times   >> h i e r  <<

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The Guardian

über den Bach-Marathon:

John Eliot Gardiner’s devotion to the music of Johann Sebastian Bach has been extraordinary; Easter Monday’s lengthy Bach Marathon was partly devised to mark the conductor’s 70th birthday later this month. The whole event lasted close to nine hours, with three concerts, live discussions, appearances by leading instrumentalists in major solo works, and a couple of half-hour breaks.

Zum ganzen Artikel The Guardian  >> h i e r  <<

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TimeOut London

Dirigent Sir John Eliot Gardiner Interview

If there is a single composer who, by consensus among musicians, sits above all the others, it is Johann Sebastian Bach. The German Baroque master whose life spanned the second half of that era (1685-1750) had a brilliant musical min. Working quietly and underappreciated in his role as Kapellmeister (church choirmaster) in Leipzig, he produced over a thousand works in almost every genre except opera – music that is exquisite and profound in its simplicity, complexity and clarity of import.

Zum ganzen Artikel TimeOut   >> h i e r  <<

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Classic FM

Ein Video-Interview in Englisch:

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In his 70th birthday year, John Eliot Gardiner shows absolutely no signs of slowing down his activity. Classic FM’s David Mellor manages to contain his boundless enthusiasm for the recordings of the great conductor for long enough to enjoy a fantastic interview with him. The two discuss the various exciting projects Gardiner has in store for his 70th year, as well as what the future may hold.

Zur Webseite von Classic FM    >> h i e r  <<

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bachtrack 

Sir John Eliot Gardiner blows Paris audience away at Salle Pleyel

Writing a positive review is not an easy task. When confronted with something lacking error, a review can go one of two ways: a brief and simple praise of all involved and a summary of the evening, or an over-the-top full-blown confession of awe and admiration. Spoiler alert: this review is the latter. To be lost for words is traditionally taken as a positive sign; yet when one’s duty is to summarise the event that knocked you for six, this lack of words proves rather problematic. Nonetheless, here goes…

Zum ganzen Artikel von bachtrack   >> h i e r  <<

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Radio-Sendungen National und International

Hier verweise ich auf den Beitrag von Barbara der nachstehend aufgerufen werden kann.

Link: 

https://meinhardo.wordpress.com/2013/04/14/radiotipp-15-21-april-2013-happy-birthday-john-eliot-gardiner-und-thuringer-bachwochen/

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BBC – Radio 3

Hier sind die Sendungen vom „Bach-Marathon aus der Royal Albert Hall“ weiterhin zu hören.

Link: 

http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4/clips

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Video: YouTube

BBC Bach: A Passionate Life.

John Eliot Gardiner goes in search of Bach the man and the musician.

The famous portrait of Bach portrays a grumpy 62-year-old man in a wig and formal coat, yet his greatest works were composed 20 years earlier in an almost unrivalled blaze of creativity.
We reveal a complex and passionate artist; a warm and convivial family man at the same time a rebellious spirit struggling with the hierarchies of state and church who wrote timeless music that is today known world-wide. Gardiner undertakes a ‚Bach Tour‘ of Germany, and sifts the relatively few clues we have – some newly-found.
Most of all, he uses the music to reveal the real Bach.
First broadcast: 30 Mar 2013.

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Link für die Play-List:

http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls&feature=share&list=PLkAbsJTXicUsf97fpnQeXYJhDcxS8i6cs

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Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen, Hören und Video ansehen.

Herzliche Grüße

Volker

 

Ein Zeitungsartikel in DIE ZEIT – Nie war der unermüdliche John Eliot Gardiner besser als heute


Hallo Gardiner-Freunde !

Dirigent Sir J.E. Gardiner Foto: © Bea Kallos/dpa

Dirigent Sir J.E. Gardiner Foto: © Bea Kallos/dpa

Heute erschien ein aussagekräftiger Online-Bericht in DIE ZEIT über Sir John Eliot Gardiner. Nachstehend dazu ein Textauszug aus in „DIE ZEIT“.

Sir John, einer der Dombauherren der historischen Aufführungspraxis, ist jetzt 69 Jahre alt und hat als Dirigent fast alles erreicht. Aufhören will das Brennen trotzdem nicht. Das Jahr 2012 zum Beispiel wird als sein Beethoven-Jahr in Erinnerung bleiben. Während die besagte CD aus New York erschien, startete der Musiker zu einer Tournee mit der Missa solemnis durch Europa und die USA. Zu ihr hat er seit je eine fast innige Beziehung. Während der Sitzungen zu seiner Aufnahme von 1989, die bis heute als Hochfest moderner Beethoven-Exegese mit historischen Instrumenten gilt, hatte sich die Welt über Nacht verändert. Als damals, am 9. November 1989, die Musiker im Londoner Aufnahmesaal erschöpft zu ihrem allerletzten Durchgang schlichen, fiel im fernen Berlin die Mauer. Nie wurde seine Idee vom »äußeren und inneren Frieden«, die Beethoven im Agnus Dei beschwört, so leibhaftig aktuell wie damals – und als der Aufnahmeleiter den Musikern von den Entwicklungen in Berlin berichtete, von denen er im Radio gehört hatte, da wurde es Gardiner sehr weich ums Herz.

Zum ganzen Artikel Link: http://www.zeit.de/2012/49/Dirigent-John-Eliot-Gardiner/seite-1

Ein wunderbarer Lesestoff für den Sonntagabend…

Herzliche Grüße

Volker

Vorab ein Radiotipp mit Sir J.E. Gardiner aus Amsterdam am 16.12.2012 – das Weihnachtsprogramm folgt in den nächsten Tagen


.Ich erhielt von @Barbara einen Radio-Tipp und stelle ihn zur Verfügung.

Weitere Sendungen als „Weihnachtsprogramm“ folgt in den nächsten Tagen.

Sonntag, 16.12.2012
Radio 4 – Niederlande
von 14.00 – 16.30 Uhr

Koninklijk Concertgebouworkest
Sir John Eliot Gardiner – dirigent
Kristian Bezuidenhout – piano

Mozart – Symfonie nr. 31 in D, KV 297 ‚Parijse‘
Beethoven – Tweede pianoconcert in Bes, op. 19
Tsjaikovski – Tweede symfonie in c, op. 17 ‚Kleinrussische‘

Opname 07-12-2012 in Het Concertgebouw, Amsterdam

Radio 4 – 160 kbps

Internet-Radio : http://radioplayer.omroep.nl/radio4-default/

Allgemein http://www.radio4.nl/
Programm
  http://www.radio4.nl/gids-en-gemist

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Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2012 in Deutschland / Europa


Liebe Gardiner-Freunde/innen !

Es ist wieder soweit, Sir J.E. Gardiner gibt in diesem Jahr sein erstes Konzert in Deutschland in Köln am 30. September 2012 mit dem Monteverdi Choir und seinem Orchestre Révolutionnaire et Romantique.  Am 5. Oktober 2012 gastiert er in Baden-Baden.

Alle Terminangaben von Monteverdi.co.uk:
Link: http://www.monteverdi.co.uk/concerts/missa-solemnis

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Beethovens „Missa Solemnis“  – (von September bis November 2012)
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BEETHOVEN – Missa Solemnis

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Tour vom 28 September 2012 bis 20. November 2012 
Europa
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 Von Herzen – möge es wieder zu Herzen gehen!“ schrieb Beethoven über die Partitur seiner Missa Solemnis. Komponiert, um mit Hingabe die Aufführenden und das Publikum gleichermaßen zu begeistern, ist es eines seiner großartigsten, schwierigsten Werke.

Die wundervolle, ausdruckvolle Musik reflektiert den Text der katholischen Messe, von dem bittenden Kyrie zum jubelnden Gloria. Viele gegensätzliche Stil-Einflüsse von der Polyphonie der Renaissance bis zu barocken und klassischen Messen können gehört werden. Das Ergebnis ist ein monumentales, bewegendes Stück...

Die Monteverdi Ensembles führen die Missa Solemnis zum ersten Mal nach 10 Jahren gemeinsam auf.

(Fotorechte:© Monteverdi.co.uk – Engl. Dirigent Sir John Eliot Gardiner)

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Das Konzert am 17. Oktober 2012 in der Barbican-Hall, London ist ein spezielles

Gala-Konzert zur Unterstützung der Monteverdi Ensembles. 

Der gesamte Erlös des Abends wird für die Ensembles und in zukünftige Projekte gehen.

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Programm I

LUDWIG VAN BEETHOVEN Missa Solemnis
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Programm II
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LUDWIG VAN BEETHOVEN 
Meeresstille und Glückliche Fahrt Symphonie Nr. 9 d-Moll, Op. 125
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Performers:
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Lucy Crowe, Rebecca Evans (Sopran)

Daniela Lehner, Jennifer Johnston (Mezzosopran)

James Gilchrist, Michael Spyres (Tenor)

Matthew Rose (Bass)

Monteverdi Choir 

Orchestre Révolutionnaire et Romantique

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Leitung:

John Eliot Gardiner

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Die Konzert-Termine und Veranstaltungsorte nachstehend:

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9. Dezember 2012 Philharmonie Essen 17:00 Uhr

Sir John Eliot Gardiner & Royal Concertgebouw Orchestra

Kristian Bezuidenhout, Klavier
Royal Concertgebouw Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 31 D-Dur, KV 297 “Pariser Sinfonie”
Ludwig van Beethoven
Konzert Nr. 2 B-Dur für Klavier und Orchester, op. 19
Pjotr I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 2 c-Moll, op. 17

Einen „samtenen“ Streicherklang, „goldene“ Blechbläser sowie ein besonderes, individuelles Timbre der Holzbläser – diese Qualitäten werden dem 1888 gegründeten Royal Concertgebouw Orchestra zugeschrieben. Das renommierte Fachmagazin „Gramophone“ wählte es 2008 gar auf Platz 1 aller Orchester der Welt. Keine Frage: Das Royal Concertgebouw Orchestra zählt man gern zu seinen Gästen – und so gibt sich der Klangkörper aus Amsterdam unter der Leitung des britischen Pultstars Sir John Eliot Gardiner auch 2012 ein Stelldichein in Essen. Beethovens zweites Klavierkonzert gestaltet der junge Südafrikaner Kristian Bezuidenhout – als Mozart- Spezialist dürfte dieses „mozartisch“ angehauchte frühe Werk Beethovens bei ihm besonders gut aufgehoben sein.

Expedition Klassik:

16:30 Uhr „Die Kunst des Hörens“ – Konzerteinführung durch Sir John Eliot Gardiner mit Orchester

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17:00 Uhr Konzert

Preise (€): 15,- / 20,- / 35,- / 50,- / 65,- / 75,- zzgl. 10% Systemgebühr.

Online:

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Termine: Monteverdi Choir – a cappella

Sonntag 10. Juni 2012

Uhrzeit wird noch bekannt gegeben

Château de Versailles Spectacles

Versailles, Frankreich

ProgrammMusik von John Taverner (ca. 1490 bis 1545),
William Byrd (ca. 1540 bis 1623),
Robert White (ca. 1538 bis 1574)
und ihre Zeitgenossen

Monteverdi Choir
John Eliot Gardiner

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Samstag 20. Juli & 21. Juli 2012

20.30 Uhr

Salzburger Festspiele

Salzburg, Österreich

Die Konzerte sind Ausverkauft..!!

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Veranstaltungsort 

Salzburger Festspielen 

Kollegienkirche

Wiener-Philharmonikergasse 2
Salzburg 5020
Österreich

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Alle Angaben von:
Monteverdi Chor und Orchester Ltd
Level 9, 25 Cabot Square, Canary Wharf, London E14 4QA, UK 
Tel.: +44 (0) 20 7719 0120 
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    Einführung – Link:   PDF_Beethoven Missa Solemnis Text
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Weitere Gardiner-Termine werden nach Kenntnisstand von mir aktualisiert..!!
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Grüße
Volker

LSO und Sir Gardiner entfachten ein symphonisches Feuerwerk mit dem Beethoven-Programm im Kuppelsaal Hannover am 19.12.2011


Kuppelsaal Hannover, diese Aufnahme entstand von mir im Juni 2011..!!

Kuppelsaal Hannover, 19.12.2011

Vorankündigung für J.E. Gardiner & LSO in der Buchhandlung Schmorl...!!

Beethoven 1. und 9. Sinfonie

Ausführende

Rebeccda Evans, Sopran

Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Michael Spyres, Tenor

Vuyani Mlinde, Bassbariton

Monteverdi Choir

London Symphony Orchestra

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

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Ein Konzert der Superlative..!!

Nach mühevoller Kleinarbeit konnten wir nach einem langen Hin- und Her endlich unsere Plätze in dem riesigen Rundbau der Kuppelhalle in Hannover einnehmen.

Wir fragten uns, ist Gardiner ein Selbstläufer denn die Plätze waren zu über 90 Prozent belegt und nach Insiderwissen soll die Halle ca 2000 Besucher aufnehmen können. In der gesamten Stadt Hannover konnten wir kein Plakat über Gardiner und das Orchester LSO entdecken umso schöner, dass der Besucherzuspruch so riesig ausgefallen ist. Wo habe ich die obige Ankündigung entdecken können, beim Kauf einer Klassik-CD hing das nennenswerte Kleinod in der Buchhandlung Schmorl am Bahnhof in der Klassikebene und habe sofort meinen Fotoapparat gegriffen und für uns die Aufnahme erstellt, also war die Suche nicht ganz vergeblich..!!

Riesiger Schlussapplaus für die 9. Sinfonie - LSO. Gardiner und Monteverdi Choir

Da es bereits eine ausgiebige Rezension von dem Beethoven-Programm vom Beethovenfest in Bonn gibt, erstellt von Iris, spare ich mir großartige Ausführungen und verweise auf die genannte Rezension im Blog unter folgenden Link:

https://meinhardo.wordpress.com/2011/09/18/lso-und-sir-gardiner-begeisterten-beim-beethovenfest-in-bonn-am-15-9-2011/

Auszug aus der Rezension von @Iris:

Entstanden ist die 1. Sinfonie 1799/1800, uraufgeführt am 02.04.1800 Wien.
„Schon der Beginn, das harmonische Spiel weist Beethoven als einen Neuerer aus. Der Autor der Berlinischen Musikalischen Zeitung nannte diese Einleitung noch sechs Jahre später einen ´unbestimmte(n), wenn gleich genialische(n) Anfang`. Das Besondere an diesem Beginn: Beethoven wagt hier nicht nur harmonisch viel, sondern er bezieht alle Komponenten der orchestralen Satzgestaltung mit ein. Die Orchestergruppen werden gleichsam gegeneinander gesetzt – die langen Bläsermelodien, die kurzen pizzicato-Antworten der Streicher und eine differenzierte Dynamik spitzt den gesamten Spannungsverlauf expressiv zu.“ (Programmheft)

Die 9. war pompös, grandios, bombastisch; zumindest im 4. Satz. Eine Steigerung war da nicht mehr möglich. Die ersten drei Sätze führten „langsam“ auf das Thema hin und als der Chor im 4. Satz einsetzte, war das wie ein erlösender Durchbruch. Die Jungs und Mädels vom Orchester und vom Chor waren fantastisch; sie haben uns förmlich mitgerissen. Als der Sir alle auf Touren gebracht hatte, lief`s von allein…………

Diese zuletzt genannte Aussagen von @Iris kann ich nur vollauf bestätigen, es war ein grandioses Erlebnis und schwingt in uns immer noch nach. Ein Ehepaar neben uns erlebten Sir Gardiner erstmals live und waren ganz aus dem Häuschen. Vor Beginn des Konzertes sagten sie uns, dass sie Gardiner nur vom Radio her kennen und riesige Fans von ihm sind und endlich dazu gekommen sind, ein Live-Erlebnis mit ihm zu haben. Das bemerkte ich während des Konzertes sehr deutlich, sie rutschten nach vorn nach hinten zur Seite und saugten die Musik in sich förmlich auf das war für mich gleich nebenan sitzend ein wenig störend, aber ich hatte volles Verständnis für diese Gardiner-Enthusiasten und ihrer ungebrochenen Begeisterung und freute mich mit ihnen, dass sie vollends aus dem Häuschen waren.

LSO nach der 1. Sinfonie

Uns erging es eben so, wann hört man Beethoven in so einer dynamischen und grandiosen Wiedergabe, wie es uns nur Sir Gardiner zelebrieren kann. Wie ich wohl schon einmal erwähnt hatte, mag ich Beethovens Klavierwerke sehr, seine Sinfonien nur bedingt – aber, an diesem Abend wurde ich eines Besseren belehrt, wie die Sinfonien erklingen und begeistern können. Dieses Prädikat muss ich Gardiner ausstellen, was er in diesen über zwei Stunden in seinem Dirigat an Schwung und Drive dem LSO vermittelte und sie ihm fantastisch in der Wiedergabe folgten war schon grandios, sicherlich hat sein angesetzter Bauch darunter gelitten, diese Gymnastik habe ich noch nicht einmal in meiner Jugend zustande gebracht und er in seinem gesetzten Alter schüttelt das alles ab, als ober er gerade einen Spaziergang durch den anliegenden Botanischen Garten unternommen hätte..!! Er ist einfach ein Phänomen, sobald er die Bühne betritt, ist man schon von der Erscheinung und seinem Habitus fasziniert und vollends eingenommen was nur sehr wenige Künstler einem vermitteln können.

Wieder einmal eine Sternstunde, den 36 -köpfigen Monteverdi Choir in der 9. Sinfonie zu hören. Diese Stimmgewalt gegen das LSO gesungen und in einer Wortverständlichkeit, das ist schon eine Gesangskultur, die den Hörer immer wieder verblüfft, welches Chor-Ensemble kann damit aufwarten, mir fällt keines ein und unterstreicht einmal wieder ihre Ausnahmestellung, das war absolut ergreifend und  berührend gesungen und ergab damit ein grandioses Finale. und wurde wiederum zu einer Sternstunde in unserer Gardiner-Ära..!!

Solche Sternstunden sind freilich nur möglich, wenn ein paar Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste: Dirigent das Orchester , Gesangs-Solisten und Monteverdi Choir bilden eine feste Einheit. Tatsächlich liefern sich der Chor, die Musiker des London Symphony Orchestra (LSO) Gardiner bedingungslos aus und ergab, dass wir die Götterfunken in uns spürend aufgesaugt haben und vollends von ihnen eingenommen und befallen wurden…..!!

Schon im Eingang konnten wir vor Beginn des Konzertes überraschend @Barbara mit ihrem Anhang freudig begrüßen und verabredeten uns per Handy nach Konzert-Ende. In einer gemütlichen und fruchtbaren Runde konnten wir uns danach in einer nahe gelegenen Hotelbar über das Erlebte eine Stunde lang austauschen und rundete diesen Abend so genial ab. Danach traten wir ganz erfüllt unsere Heimreise per PKW an und wurden durch trockenen Straßen und ohne Schnee oder Glatteis mehr als entschädigt, die Götterfunken waren bei uns geblieben und hatten für diese Verhältnisse gesorgt……,

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Rezension zum Artikel

„Hannoversche Allgemeine“ vom 21.12.2011

Link:  http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/In-alter-Frische

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Grüße

Volker

LSO und Sir Gardiner begeisterten beim Beethovenfest in Bonn am 15.9.2011


Blick auf Bonn von der Beethovenhalle

Beethovenfestival Bonn, 15.09.2011; Beethovenhalle Bonn.

Beethovens 1. und 9. Sinfonie

Ausführende

Lucie Crowe für die erkrankte Rebeccda Evans, Sopran

Wilke te Brummelstroete, Mezzosopran

Vuyani Mlinde, Bassbariton

Monteverdi Choir

London Symphony Orchestra

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

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Ein Fest für die Sinne

Wir hatten uns schon wochenlang auf dieses Konzert gefreut. Endlich war es so weit; und wir waren vom ersten bis zum letzten Akkord begeistert.

Der Sir hat einfach fantastisch dirigiert. Von den Fuss- bis zu den Haarspitzen vibrierte alles. Er hat das LSO und später in den 9. den Monteverdi Choir so traumhaft geführt und geleitet, dass Orchester und Chor einfach nicht anders konnten, als zauberisch zu spielen und zu singen.

Die 1. Sinfonie war ein Ohrwurm. Der 2. Satz überirdisch schön, die anderen Sätze standen dem nicht nach; so dass der Sir und LSO viel Pausenzeit abgeben mussten, weil wir nicht aufhörten zu klatschen.

Applaus für LSO und Monteverdi Choir

Entstanden ist die 1. Sinfonie 1799/1800, uraufgeführt am 02.04.1800 Wien.
„Schon der Beginn, das harmonische Spiel weist Beethoven als einen Neuerer aus. Der Autor der Berlinischen Musikalischen Zeitung nannte diese Einleitung noch sechs Jahre später einen ´unbestimmte(n), wenn gleich genialische(n) Anfang`. Das Besondere an diesem Beginn: Beethoven wagt hier nicht nur harmonisch viel, sondern er bezieht alle Komponenten der orchestralen Satzgestaltung mit ein. Die Orchestergruppen werden gleichsam gegeneinander gesetzt – die langen Bläsermelodien, die kurzen pizzicato-Antworten der Streicher und eine differenzierte Dynamik spitzt den gesamten Spannungsverlauf expressiv zu.“ (Programmheft)

Die 9. war pompös, grandios, bombastisch; zumindest im 4. Satz. Eine Steigerung war da nicht mehr möglich. Die ersten drei Sätze führten „langsam“ auf das Thema hin und als der Chor im 4. Satz einsetzte, war das wie ein erlösender Durchbruch. Die Jungs und Mädels vom Orchester und vom Chor waren fantastisch; sie haben uns förmlich mitgerissen. Als der Sir alle auf Touren gebracht hatte, lief`s von allein.

Schlussapplaus für die Aufführenden Bildrechte: Frommann

Noch eine amüsante Anmerkung aus dem Programmheft:

„Monströs, trivial, geschmacklos“ – Louis Spohr redete nicht um den heißen Brei herum. Für ihn war Beethovens 9. ein Unding. Viele seiner Zeitgenossen sahen das ähnlich. Bremsen liess sich ihr Siegeszug dadurch jedoch nicht. Egal, wann und wo: Wenn es etwas zu feiern gibt, gelangt sie, wie von Geisterhand gelenkt, aufs Programm. … Richard Wagner klagte bei seinem Schwiegervater Liszt darüber, dass der 4. Satz eigentlich der schwächste Teil sei; …. und der Dirigent Sergiu Celibidache schimpfte das Finale sogar einen „scheußlichen Salat. Aber all dies half nichts; ohne den Klang gewordenen „Götterfunken“ in eben jenem vierten Satz wäre die Neunte nie das geworden, was sie heute ist: ein Hit. Auch wegen des Textes.

Und wir konnten uns dem Götterfunkenzauber auch nicht entziehen. Es kam, wie es kommen musste: am Ende ohrenbetäubender Beifall und ca. 20. Min. stehende Ovationen.

Und das allerschönste: das nächste Highlight steht bevor. Am 26. 09. gibt es für uns in Groningen (Holland) die Bach-Motetten – und danach setzt die „Fastenzeit“ ein.

Bis dahin einen ganz herzlich Gruss

Iris und Karl-Heinz

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Anlage: Dirigent und Bio-Bauer

Interwiev Sir Gardiner (Alle Rechte vorbehalten von Beethovenfest Bonn)

Rezension zum Artikel General-Anzeiger Bonn

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10003&detailid=939304