Archiv der Kategorie: Bach-Gedenkstätten-Museen

Unterwegs in Thüringen – „Unterwegs auf der J.S. Bach Rad Erlebnisroute“- “Bach by Bike” – Filmbericht vom 5.8.2017

Unterwegs in Thüringen – „Unterwegs auf der J.S. Bach Rad Erlebnisroute“- “Bach by Bike” – Filmbericht vom 5.8.2017

Film: Unterwegs auf dem Bach-Erlebnis-Radwanderweg in Thüringen! “Bach by Bike”

Hier wird J.S. Bach fast wieder lebendig. Radfahrer auf dem Bach-Erlebnis-Radwanderweg besuchen etwa seine Traukirche, treffen den jungen J.S. Bach und hören bei einer geführten Tour natürlich auch seine Musik.

Link zu den Fotos:

http://www.mdr.de/unterwegs/thueringen/bach-erlebnis-radwanderweg-102_showImage-unterwegs-512_zc-66d60387.html

———————————————

Bach by Bike: Bildrechte: MDR – Steffi Peltzer – Büssow

Begleitet wird Steffi Peltzer-Büssow von zwei jungen Musikerinnen, die ihre beiden Leidenschaften – Bach und Radfahren – miteinander verbinden wollten. Sie fanden im „Bachland“ Mitteldeutschland jede Menge Radwege – aber keinen, auf dem man Bach mit dem Rad entdecken konnte. Also suchten sie sich Wege und dachten, dass vielleicht auch andere „Bach by bike“ entdecken wollen. Seitdem führen sie Radel- und Musikbegeisterte zu Bach.
Was haben Wasserbüffel und Wildpferde mit Johann Sebastian Bach zu tun? Was ist eine Zister? Und was hat Vogelgezwitscher in einer Orgel zu suchen? Das sind nur einige Fragen, auf die Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow Antworten findet.

Von Arnstadt über Wechmar, Luisenthal, Crawinkel und Ohrdruf bis nach Dornheim ist Steffi Peltzer-Büssow im Land der „Bache“ unterwegs, wie die Bachs auch genannt werden. Ein Rundweg, der für manche „Radlerwaden“ ganz schön anstrengend sein kann, für Geist und Seele aber entspannend und oft auch anregend.

Eine Homage an die Instrumentenbauer aus Crawinkel und an Bach. Mareike Neumann und Anna-Luise Oppelt musizieren vor ungewöhnlichem Publikum in der „Thüringeti“.

Die etwa 60 Kilometer Radweg bieten abwechslungsreiche Landschaften, sagenumwobene Burgen und einen Truppenübungsplatz als Exil für seltene Pflanzen und Tiere. Wer der Route folgt, kann die dramatische Geschichte von Schloss Ehrenstein in Ohrdruf entdecken, ein Bierdiplom in Luisenthal machen, tierische Landschaftspfleger in Crawinkel sehen und natürlich jede Menge Spuren von Bach finden. So darf Johann Sebastian Bachs Traukirche in Dornheim nicht auf der Entdeckungsreise fehlen. Wir besuchen außerdem die Orgel in der Arnstädter Bachkirche, an der seine Musikerkarriere begann, sowie das Haus seiner Vorfahren in Wechmar.


Nachstehend ist das Video (Filmbericht) vom 5.8.2017 zu sehen!

„Unterwegs auf dem Bach-Erlebnis-Radwanderweg in Thüringen!“ – “Bach by Bike”


Informationen:

„Bach by bike“

Mareike Neumann und Anna-Luise Oppelt

Adenauerallee 80

53113 Bonn


 

Herzliche Grüße

adamo

———————

Advertisements

Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) war der letzte Enkel von J.S. Bach !

Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) war der letzte Enkel von J.S. Bach !


Wilhelm Friedrich Ernst Bach, auch William Bach (* 24. Mai 1759 in Bückeburg; † 25. Dezember 1845 in Berlin) war ein deutscher Komponist aus der Familie Bach.

wilhelm-friedrich-ernst-bach-1759-1845

Porträt um 1843, vermutlich von Eduard Magnus

Der älteste Sohn des „Bückeburger Bach“ Johann Christoph Friedrich Bach wurde von seinem Vater und seit 1778 von seinem Onkel Johann Christian Bach in London unterrichtet, wo er sich einen Namen als Solist und Klavierlehrer machte. Nach dem Tod des Onkels 1782 reiste er nach Paris und in die Niederlande und wurde schließlich Musikdirektor in Minden. 1789 wurde er von König Friedrich Wilhelm II. nach Berlin berufen, wo er Cembalist der Königin Friederike Luise von Hessen-Darmstadt wurde. Nach deren Tod 1805 war er Cembalist und Hofkapellmeister der Königin Luise von Mecklenburg-Strelitzund Musiklehrer der preußischen Prinzen. Er zog sich 1811, nach dem Tod der Königin Luise, von allen Ämtern zurück. Prinz Heinrich, Bruder von Friedrich Wilhelm III. von Preußen, setzte eine lebenslange Pension in Höhe von 300 Reichstalern für den J. S. Bach-Enkel aus.

Von Bach sind Klaviermusik (drei Klavierkonzerte, ein Konzert für zwei Klaviere u. a.), zwei Sinfonien, zwei Orchestersuiten, ein Divertimento, ein Sextett, eine Triosonate für 2 Flöten und Viola sowie Lieder und Kantaten überliefert. Eine der bemerkenswertesten Kompositionen war Dreyblatt in F-dur, ein Klavierstück für sechs Hände, bei dem der in der Mitte sitzende Pianist seine beiden Begleiterinnen umfasst und die Außenstimmen spielt, während die außen sitzenden Pianistinnen in der Mitte der Klaviatur spielen.

Bach heiratete zweimal und hatte drei Töchter und einen Sohn, der bereits als Säugling starb.

Bei der feierlichen Enthüllung des Bach-Denkmals in Leipzig am 23. April 1843 war Wilhelm Bach als letzter männlicher Nachfahre Johann Sebastian Bach anwesend und begegnete Robert Schumann sowie Felix Mendelssohn Bartholdy.

Grabstätte von Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) in Berlin-Mitte

Grabstätte von Wilhelm Friedrich Ernst Bach (1759-1845) in Berlin-Mitte, Sophien-Friedhof.

Wilhelm Bach wurde auf dem II. Sophien-Friedhof in Berlin-Mitte beerdigt. Sein Grab war bis zum Jahr 2015 als Ehrengrab in Berlin gewidmet.

Der WDR ließ 1997/98 Ersteinspielungen mit Hermann Max, der Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert einspielen: je eine Sinfonie in G-Dur und C-Dur, ein festliches Vater unser und zwei große weltliche Kantaten („Westphalens Freude“ und „Columbus oder die Entdeckung Americas“).

———————————-

Wilhelm Friedrich Ernst Bach – (Grandson of Johann Sebastian Bach)

Sinfonia in G major

I. Allegro
II. Andante
III. Allegro

Das Kleine Konzert
Hermann Max, conductor

Recorded in 1998 by Westdeutscher Rundfunk, Germany


Wilhelm Friedrich Ernst Bach. „Sextett.“ 
Performed by Ensemble „Wind Consort Moscow“.
Museum „Arkhangelskoe“, „Gonzago“ theatre. 18-th May 2012.
Art director of ensemble Paul Struck.

———————–

Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein „Abend-Tagebuch“ in 4 Viertelkapiteln. Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel III

Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein ‚Abend-Tagebuch‘ in 4 Viertelkapiteln. 

Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel III

DIE BRÜCKEN

Mein heutiger Tag stand im Zeichen Von DREI BRÜCKEN

Bachfest 2016 Köthen

                                                                         Bachfest 2016 Köthen

Gerade komme ich aus der beeindruckenden Aufführung der Johannes-Passion. Auch da wurde für mich eine-, sagen wir mal MORALISCHE BRÜCKE gebaut: Eine Brücke aus meinem/unseren KNECHTISCHEM VERHALTEN zur FREIHEIT. Denn in der Johannes Passion geht es nur um ein Ziel. Das meiner/ unsrer FREIHEIT. Wie der Choral es singt:

„Durch dein Gefängnis Gottes Sohn ist UNS DIE FREIHEIT KOMMEN …“

Dieser Choral gilt als Mitte der Johannes-Passion. Er wird symmetrisch eingerahmt von den Turba-Chören, Arien und Ariosi. Chor, Solisten und Dirigent versuchten zu uns, den Hörern diese BRÜCKE zu schlagen. Die handelnden Solisten traten aus dem Raum auf, sie deuteten auf UNS, UNSERE KNECHTSCHAFT und UNSERE Freiheit. Da braucht man sich nur mal die Texte der Choräle anzusehen: Individuum und Gemeinschaft werden angemahnt: ‚ICH, ICH und MEINE Sünden, Christus der UNS selig macht, In MEINES Herzens Grunde, als dann vom Tod errette MICH u.a..

—————————————————-

Video BWV 245 Johannes Passion

Johann Sebastian Bach
St John Passion, BWV 245

James Gilchrist, tenor (Evangelist)
Neal Davies, bass-baritone (Christus)
Lucy Crowe, soprano
Clint van der Linde, counter-tenor
Joshua Ellicott, tenor
Hanno Müller-Brachmann, bass-baritone

Zürcher Sing-Akademie
Zurich Chamber Orchestra
Sir Roger Norrington, conductor

London, Proms 2014

———————————————–

Szenenwechsel:

Da gab es noch-, eine sagen wir mal, LUFTIGE BRÜCKE. Ganz oben, zwischen den Turmspitzen der Jakobskirche. Windig, doch sie spannt sich stabil vom einen zum anderen Turm. Von den Wasserspielen des Marktes schaute ich nach oben zu den gotischen spitzen Türmen. Ich dachte: ‚Ich muss mich schwindelfrei fühlen. Dann kann ich auch da hoch! Von einem Turm zum andern und mich dabei frei fühlen‘.

Szenenwechsel

Viele Köthener Straßen und Gässchen führten mich zu den authentischen Bachstädten. Aber das BUCKLIGE KOPFSTEINPFLASTER -, das Gerumpel hält auch der stärkste Gaul oder Fahrrad nicht aus. So war vieles an meinem Fahrrad locker geworden und ich musste zu einer Fahrrad-Werkstadt. Fachkundig waren nach 10 Minuten Schrauben und Muttern nachgezogen. Dann wollte ich bezahlen. ‚Nöö-, Sie sind doch unser Gast zu den Bachfesttagen. Ich verstand und dachte: Mit Bach im Rücken fährt man meistens GRATIS.

‚Danke-, lieber Fahrradhändler!‘. Eine-, sagen wir mal, MENSCHLICHE BRÜCKE zu den KÖTHENERN findet man hier schnell.

Morgen geht es neben den Konzerten zum großes Schlossfest.

Gute Nacht

Adamo

——————————————————–

MDR-Video-Bericht aus Köthen

Link:  http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-43852.html

Alle Konzerte der Bachfesttage zeichnen sich durch eine eigens für Köthen entwickelte Dramaturgie, das Spiel mit Räumen, Kontexten und/oder Lichtdesign aus. Neben den „großen“ Konzerten von 60 bis 120 Minuten Dauer sind am Schlossfest-Wochenende eine Vielzahl von „Viertel-“ und „Halbkonzerten“ zu erleben, die rund 20 bzw. 40 Minuten dauern und an vielen verschiedenen kleinen Orten im Schloss und der Altstadt stattfinden.
Eigens für die Köthener Bachfesttage wurde dasBachCollektiv gegründet, für das 18 Musikerinnen und Musiker aus 11 Nationen und drei Generationen für eine gute Woche nach Sachsen-Anhalt kommen, um gemeinsam auf Bachs Spuren zu wandeln und mit dem Publikum zu feiern.

Link:   http://www.bachfesttage.de/konzerte/

—————————————————–

Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein „Abend-Tagebuch“ in 4 Viertelkapiteln. Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel II

Bach Festtage 2016 in Köthen. Mein ‚Abend-Tagebuch‘ in 4 Viertelkapiteln. 

Mein „Abend-Tagebuch“: Kapitel II

DES HOFKAPELLMEISTERS SONNENBRILLE.

Nachdem ich am Vormittag kreuz und quer durch die Residenzstadt geradelt bin, steige ich den Rest des Tages mal aus.

Ein Highlight war da noch die Sonnenbrille mit der Aufschrift am Bügel: ‚HOFKAPELLMEISTER‘. Kostete nur €1,95 und gab’s in Leopold’s Schloss. Beim Schreiben des abendlichen Rückblicks stelle ich mir vor, dass Bach sie getragen und lässig dazu APERITIVO CRODINO genossen hat.

In Halle gibt es eine BIBLIOTHEK mit Inkunabeln und Folianten aus mindestens fünf Jahrhunderten. Nicht die Bib der Frankischen Stiftungen. Nein-, die MARIENBIBLIOTHEK gegenüber der Marktkirche, in der Händel bei Friedrich Wilhelm Zachow das Orgelspielen erlernte.

Auch nicht nur Theologie oder Hallensia-Sammlungen, auch Numismatika, Teufelsbuchliteratur, Medizin, Botanik, Musik und Sonne, Mond und Sterne. Mich interessiert besonders die Reiseliteratur aus dem 17. bis 19. Jahrhundert und die sog. Grand Tour von Fürsten und ihren Sprösslingen nach Italien. Diese ‚Kavalierstouren‘ sollten Horizonte junger Adliger erweitern, aber da junge Adlige oft anderes in Italien zu tun hatten, waren letztlich ihre Hofmeister die Ghostwriter. Fühlbar und außergewöhnlich darf man die Bücher vorsichtig streicheln, fotografieren (Fotoerlaubnis € 5,-) und exzerpieren.

Der Springbrunnen im Gartenhof des Händel-Hauses inspirierte mich nochmals zum Grübeln über die misslungenen Beziehungen von Bach und Händel. Wie bereichernd wäre die Musikgescichte weitergegangen, wenn beide sich nicht dauernd verfehlt hätten.

Gute Nacht und ‚ruht wohl, ihr heiligen Gebeine‘.

Adamo

——————————————————–

MDR-Video-Bericht aus Köthen

Link:  http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-43852.html

—————————————————–

BACH BY BIKE – eine Fahrradreise entlang der PERLENKETTE der J. S. BACH-ORTE

Im Web: BACH BY BIKE Copyright © All Rights Reserved: Bach by Bike

Im Web: BACH BY BIKE – 
Copyright © All Rights Reserved: Bach by Bike

I. Ja-, die Bach-Orte sind aufgereiht wie in einer glitzernden PERLENKETTE, die wir strampelnd bei hitzigen Temperaturen abfuhren. Von Eisenach in Thüringen, über Leipzig (Sachsen) bis nach Köthen in Sachsen-Anhalt. Und wenn die Beine ermüdeten, erfrischten uns genau die richtigen Musikbeispiele.

Immerhin hatten sich 27 BachfreundInnen für diese außergewöhnliche Bach-Erkundung angemeldet. So trafen wir uns in Eisenach ab dem 31.7., um dann 11 Tage später an der Gedenkstätte für Maria-Barbara Bach auf dem alten Köthener Friedhof Abschied voneinander zunehmen. Dabei begleitete uns noch einmal ein biographisch passendes Musikstück.

Video: Violin – Itzhak Perlman BWV 1004 „CHACONNE“

Gespielt von unserer Reiseleiterin Mareike Neumann konnte man sich gut vorstellen, dass  J. S. Bach diese CHACONNE für Violine solo (BWV 1OO4) quasi als musikalisches Epitaph auf den Tod seiner 1. Frau uns hinterlassen hat.

Die Musikerinnen Mareike Neumann (li.) und Anna-Luise Oppelt

        Die Musikerinnen und Reiseleiterinnen: von links: Anna-Luise Oppelt und Mareike Neumann 

  1. Zuerst aber waren die Bach-Erinnerungen in Eisenach zu würdigen. Sein Taufstein, der Ort seiner Schule, das Bach-Museum beschäftigten uns am 1. Tag. Vormittags hatte ich mich kurzentschlossen mit Renate zusammengetan und wir unternahmen einen Abstecher nach Mühlhausen (war im Programm nicht vorgesehen), das mit seiner Kirche Divii Blasi doch für das RADFAHREN bergig umständlich ca.4O km zu weit ab lag.
J.S. Bach-Denkmal vor der Divi Blasii Kirche in Mühlhausen (Thüringen)

J.S. Bach-Denkmal vor der Divii Blasi Kirche in Mühlhausen (Thüringen)

Auf dem Denkmal vor der hochgotischen Kirche St.Marien erklimmt Bach die ersten Stufen seiner Musiker-Laufbahn. In Arnstadt war er noch im Denkmal als ‚Schnösel‘ dargestellt, der unbekümmert einer Rauferei nicht aus dem Weg gegangen war und dazu noch eine ‚fremde Jungfer‘ mit auf die Orgelbank der Stadtkirche mitgenommen hatte. Aber nehmen wir an, diese fremde Jungfer war seine erste Frau Maria-Barbara, die ja als Cousine 2.Grades aus dem nahegelegenen Gehren zum Bach-Clan gehörte.

So kamen wir am 2. Tag (6Okm) nach Besichtigung der Schlosskirche von Schloß Friedenstein (Gotha) in Wechmar an, wo wir das Bach-Stammhaus und die Veit-Bach-Mühle besichtigten. Unsere extra eingeübte Erkennungsmelodie, der ‚Bach-by-bike-Kanon‘ erklang dann in der St.Vitus-Kirche von allen gesungen und erfreute besonders Herrn Colson, der als direkter Bach-Nachfahre wieder in Wechmar lebt.

Gesammte Gruppe singt in St.Vitus, Wechmar

                            Gesammte Gruppe singt in St.Vitus, Wechmar

Bach-Nachfahre Herr Colson in Wechmar

                                         Bach-Nachfahre Herr Colson in Wechmar

Beschwingt vom Singen war dann die anschließende Fahrt nach Ohrdruf problemlos und wir nächtigten in der Schlossgarten-Passage rechts neben dem in der Brandkatastrophe 2O14 abgebrannten Schlossflügel.

Adamo auf Turm St.Michael in Ohrdruf (Thüringen)

            Adamo auf Turm St.Michael in Ohrdruf (Thüringen)

Der 3. und 4. Tag (29km) und 54 km war dann mit Ohrdruf, Arnstadt, Dornheim, Erfurt und Weimar dem jungen Bach gewidmet.

J.S. Bach-Denkmal als Schnösel in Arnstadt (Thüringen)

            J.S. Bach-Denkmal (als Schnösel) in Arnstadt (Thüringen)

Hier erlebten wir einen glücklichen Bach, der uns von Herrn Neumann in der Hochzeitskirche Dornheim humorvoll nahegebracht wurde. Unsere Reiseleiterin Anna-Luise Oppelt rundete mit einer Alt-Arie aus dem WO den Eindruck eines erfüllten ehelichen Glücks der beiden Bache ab.

 Hören der Alt-Arie von Anne gesungen in Bachs-Trauungs-Kirche in Dornheim

                Hören der Alt-Arie von Anne gesungen in Bachs-Trauungs-Kirche in Dornheim

Natürlich machten wir dann in Erfurt vor den Bach-Häusern am Junkersand halt, delektierten uns aber lieber an den belagerten Eisständen um die Krämerbrücke und brachen dann zeitig nach Weimar auf. Hier drohten uns zum ersten und einzigen Mal auf unserer Reise einige Regentropfen und schnell kam Gewitterstimmung auf.

Die Rad-Gruppe beim Überqueren einer Ampel

                Die Rad-Gruppe beim Überqueren einer Ampel

Doch am Ilm-Park in Weimar erwartete uns eine großartiges Hotel, was aber nicht verbergen konnte, dass das – (LINK:) Stadtregiment von Weimar Bach eher stiefmütterlich behandelt. Für uns waren die Klassiker Goethe, Schiller und Wieland nur Randfiguren. Es war ermutigend zu hören, dass eine – (LINK:) Bach-Initiative in Weimar sich immer wieder erfolgreich zu Wort meldet. Denn Bach lebte zweimal in Weimar (17O3+17O8-1717) und glänzt für mich als wertvollste Perle in der Stadt an der Ilm. Seine wunderbar besinnliche Kantate BWV 21 ‚Ich hatte viel Bekümmernis’, die wir in Auszügen hörten, stammt aus diesen Weimarer Jahren.

Cantata BWV 21: Ich hatte viel Bekümmernis (17 June 1714)

Noch abends kamen wir in Bad Sulza an, konnten uns in der Therme entspannen und auf dem Rücken in der Sole schwebend der‚Unterwassermusik’lauschen.

Pause vor dem Gradierwerk Bad Kösen

                        Pause vor dem Gradierwerk Bad Kösen

Am 6. Tag (37 km) ging es von Bad Sulza weiter über Naumburg nach Weißenfels zum Hotel ‚Jägerhof‘, wo Herzog Christian im Februar 1713 Bach seine glänzende Jagdkantate (BWV 208) aufführen ließ. Auf der Höhe wartete die Schlosskirche von Schloss Augustusburg auf uns, weil diese Kirche der abgerissenen ‚Himmelsburg‘ in Weimar architektonisch ähnlich sei. Natürlich mussten wir auch das Heinrich-Schütz-Haus-in Weissenfels besuchen, wo uns Heinrich Schütz selbst (!) von seinem reichen Leben erzählte.

Zuvor war unser Radeln auf dem Saale-Radweg schon sehr erwartungsreich, da wir Badehose und Bikini im Tagesgepäck dabei hatten. Und wirklich konnten wir an einer beruhigten Wasserstelle in die Saale steigen: Puh, war das kalt und erfrischend!

Später, auf der Orgelempore der Naumburger St.Wenzelkirche ging mir nur eine literarische Fiktion durch den Kopf. Wo war in dieser berühmten Orgel das Balghäuschen? Wo fand der trottelige Musikforscher Jakob Kemper Bach’s Perücke und seine verrutschte Aktentasche mit Bach’s bisher verlorenem ‚Jüngsten Gericht‘? In der beindruckenden Vorstellung der Hildebrandt-Orgel konnte ich mich in Gedanken nicht lösen von dieser literarischen Fiktion, die der Schriftsteller Robert Schneider 2OO7 in seinem Buch ‚Die Offenbarung‘ entworfen hatte. War hier das ‚missing link‘ zwischen H-Moll-Messe und ‚Musikalischem Opfer‘ in’s Balghäuschen der Orgel gerutscht? (vgl.meine Besprechung der ‚Offenbarung‘ im Blog). Immerhin hatten die Orgelbauer Silbermann und Hildebrandt 1746 mit Bach die Orgel geprüft und dabei Bach’s Schwiegersohn Altnikol eine nicht schmeichelhafte Rolle zugewiesen. Ein solch gewaltiges Opus von Bach, dass dem andächtigem Hörer Sünden vergibt? Musste das nicht verschwinden?

Hildebrand-Orgel in der St. Wenzelkirche in Naumburg

                     Hildebrand-Orgel in der St. Wenzelkirche in Naumburg

hildebrand-orgel-in-st-wenzel-naumburg

Anstrengend für mich ging es am 7. Tag weiter nach Leipzig (6O km). Zu Leipzig braucht der Bach-Freund nicht viel zu sagen. Doch das renovierte Schloss Wiederau lag auf der Strecke !! Das war genau mein Thema: ‚Angenehmes Wiederau, freue Dich in deinen Auen‘ (BWV 3Oa) ist eine belebende weltliche Kantate von Bach. 1737 zur Huldigung des Gutsherrn entstanden bringt sie m.Mg. im Rezitativ Nr.12 den höchsten Sopran-Ton der Bach-Literatur: ‚… soll dich kein BLITZ, kein Feuerstrahl …’ Wer von den Bach-Experten beweist mir das Gegenteil?

Cantata – BWV 30a – Angenehmes Wiederau, freue dich in deinen Auen!

Leipzig: vor der Stadt das Rittergut in Klein-Zschocher. Eine Tafel davor rühmt sich der Bauernkantate (BWV 212), doch keiner will die Ruine des Gutes wieder aufbauen.

Rittergut Klein-Zschocher bei Leipzig

                                                 Rittergut Klein-Zschocher bei Leipzig

Jetzt gab es nach den obligatorischen Besichtigungen für uns noch das aus Amerika zurückgekommenen Bach-Bild zur Aufnahme in die Mizlersche Sozietät zu begutachten. Dann gaben uns Anna und Mareike frei. Leider waren die Thomaner in den Schulferien.

Am 9. Tag ging die Fahrt nach Halle (4O km) beschaulich den Elster-Fluß entlang und ich fragte mich dabei andauernd, warum ein Treffen der beiden Musik-Giganten Bach und Händel nicht stattfinden konnten. Beide im Frühjahr 1685 geboren, doch so verschieden im gesellschaftlichem Umfeld, so zusammenklingend in ihrer Musik. Händel weilte mehrmals in seiner Geburtsstadt, Bach versuchte mehrmals in Halle ihn zu besuchen. Das wär eine STERNSTUNDE der Musikgeschichte geworden.

Das Händel-Haus in Halle zeigte sich ‚frisch in weiss‘ renoviert, einige Gassen weiter fanden wir dann das ‚Friedemann-Bach-Museum.

Die Fahrt am 1O. Tag von Halle nach Köthen (5O km) war dann nochmal eine Hitzeschlacht. Belohnt wurden wir aber zwischendurch vom Baden im Seebad Edderitz. Na-, welche Kantate passte für uns zum Entspannen nach dem Baden? Natürlich die Kaffekantate (BWV 211)

Und zuletzt Köthen 11. Tag. Hier war Bach als Hofkapellmeister in seiner wohl kreativsten Schaffenszeit angelangt. In seinem Freund, dem Fürsten Leopold, fand er seinen innigsten Förderer. Doch wie von mir bereits anfangs beschrieben. Traurig konnte er mit seinen Kindern nur noch zum Grab von Maria Barbara pilgern.

Gedenkstein für Maria-Barbara auf Altem Friedhof in Köthen (Sachsen-Anhalt)

             Gedenkstein für Maria-Barbara auf Altem Friedhof in Köthen (Sachsen-Anhalt)

Zur Trauerbewältigung schrieb er sich und uns die ergreifende CHACONNE.

III. Jetzt waren wir so froh und dankbar: alle unsere MitfahrerInnen hatten die hunderte kilometerlange PERLENKETTE des Bach-Gedenkens gut geschafft. Unsere Räder (darunter 6 e-bikes) hatten keinen ‚Platten’ und keiner ist gestürzt. Einmal, auf dem holprigen Kopfsteinpflaster vor Naumburg fiel meine Fahrradklingel klirrend zu Boden und war weg. Das war wohl mein materieller Tribut, dass ich alles gut bewältigt hatte.

IV. Zum Schluß meines Reisebericht möchte ich noch hinzufügen.

Auch ein älterer Radfahrer, der einigermaßen rüstig ist, kann eine solche Tour bewältigen. Auch werden von Anna und Mareike kürzere Touren angeboten. Mich und gewiss auch und alle anderen älteren Pedalisten hat die Tour nicht überanstrengt. Wir hielten jede Stunde zu einer kleine Pause an, Mareike und Anna kümmerten sich um kleine Problemchen. Auch 3 Assistentinnen und die Eltern von Mareike waren immer zur Stelle und halfen z.B.mit dem Gepäcktransport und den Anmeldungen aus. Wir logierten in guten Hotels.

Einmal, mitten im Wald stoppten wir auf einer Wegekreuzung, um zu singen. So tankten wir Kraft, leerten die stärkenden Lunch-Paketen und sangen Choräle aus der Johannes-Passion und dem Weihnachts-Oratorium, der Bach-Mottete ‚Jesu meine Freude‘ (BWV 227). Denn wie heißt es da treffend:

‚Trotz, trotz dem alten Drachen, trotz, trotz!

Video: Calmus-Ensemble – Motette BWV 227 – „Trotz dem alten Drachen“

Für mich heisst dies: Trotz Pauschalreisen, trotz Billigflügen, trotz Kurztripps in Metropolen, trotz unserer Reiseindustrie, trotz mancher Trägheit bleibt so eine körperlich dosierte und musikalisch anspruchsvolle Reise der Renner und eine tief anhaltende körperliche und geistige Erholung vom Stress des Alltags.

Ihr und Euer ADAMO

————————————————————————————————

Link zum Zeitungsartikel über unseren Besuch in Weißenfels:
http://www.mz-web.de/weissenfels/auf-den-spuren-von-johann-sebastian-bach-bach-by-bike-teilnehmer-machen-halt-in-weissenfels,20641108,31412570.html

—————————————————————————–

Eine Vorabinformation zu „BACH BY BIKE“ in

Volkers Klassikseiten veröffentlicht am 30.01.2015

—————————————————————————

Der Kartenvorverkauf für das Bachfest in Arnstadt vom 21. bis 30. März 2014 hat begonnen !

newsl_bach_header

Liebe Bachfreunde/innen !

Bach-Festival-ArnstadtKarten für alle Veranstaltungen im Vorverkauf
  ECHO Klassik-Preisträger „Linus Roth“

Für das Bach-Festival-Arnstadt, welches im kommenden Jahr vom 21. bis 30. März 2014 bereits zum 10. Mal stattfindet, sind nun Karten für alle 30 Einzelveranstaltungen der 10tägigen Veranstaltungsreihe im Vorverkauf erhältlich.

Neben den Konzerten des Blechbläserensembles Ludwig Güttler, des jungen Ensembles für Alte Musik Concerto +14, der Bach-Preisträger Zsuzsa Elekes und Johannes Lang, des Cellisten Sebastian Klinger, des Duos Wolfgang Auer und Ralf Waldner, des ECHO Klassik-Preisträgers Linus Roth, des Rotary Orchesters Deutschland sowie der ECHO Klassik-Preisträger Singer Pur, können die Besucher über 20 weitere Veranstaltungen in Arnstadt und Umgebung an Originalschauplätzen erleben.So führen Johann Sebastian Bach und seine erste Frau Maria Barbara zum ersten Mal in einer romantischen Stadtführung „Willst Du Dein Herz mir schenken“ (Sonntag, 23.03.2014, 13:30 Uhr // 6,00 EUR) die Besucher durch die historische Innenstadt. Des Weiteren wird es, ebenfalls erstmalig, eine Stadtführung für Kinder „Großer Bach für kleine Füße“ (Mittwoch 26.03.2014, 13:30 Uhr // 5,00 EUR) sowie die kulinarische Stadtführung durch Arnstadt „Genieße ma(h)l Arnstadt“ (Freitag, 28.03.2014, 17:00 Uhr // 19,90 EUR) im Rahmen des Bach-Festivals geben. 

Zum ersten Mal wird die Ehrung „329 Jahre Johann Sebastian Bach“ (Freitag, 21.03.2014, ca. 21:30 Uhr) bereits am Eröffnungstag bei Fackellicht und Kerzenschein stattfinden. 

Zu den beliebten KunstHandwerkerMärkten am ersten Festivalwochenende (Samstag, 22.03.2014 & Sonntag 23.03.2014, jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr), gesellt sich am zweiten Veranstaltungswochenende der neue „OsterMarkt“ (Samstag, 29.03.2014, 10:00 bis 17:00 Uhr). 

Einen weiteren Höhepunkt setzt die Orgeltour „Dem Klang auf der Spur“, die sich im Jubiläumsjahr den Orgeln der Landeshauptstadt Erfurt widmet (Samstag, 22.03.2014, 13:00 Uhr // 20,00 EUR).

Zum ersten Mal in der Geschichte des Bach-Festivals wird es am Dienstag, den 25.03.2014 und am Freitag, den 28.03.2014, jeweils um 12:00 Uhr eine „Geistliche Mittagsmusik“ – ein kurzes Orgelkonzert mit geistlichem Impuls – geben. 

Im Schlossmuseum Neues Palais lockt zudem die multimediale Ausstellung „Bach in Arnstadt“ (Mittwoch, 26.03.2014, 16:00 Uhr & Sonntag, 30.03.2014, 15:00 Uhr // jeweils 6,00 EUR). 

Zum Abschluss findet der Bach-Brunch „Bach im Brauhaus“ (Sonntag, 30.03.2014, 11:00 Uhr // 19,90 EUR) zum ersten Mal im Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt statt.

Alle Karten zu den Veranstaltungen sind in der: 
Tourist-Information Arnstadt
Markt 1 | 99310 Arnstadt

Tel.: 0 36 28 / 60 20 49
Fax: 0 36 28 / 66 18 47

E-Mail: information@arnstadt.de

erhältlich. 

Ausführliche Informationen zum Programm, den Künstlern, den Spielorten, den Karten für die Veranstaltungen sowie zu den Pauschalangeboten stehen im Internet unter 

www.bachfestival.arnstadt.de 

aktuelle Informationen stets unter 

www.facebook.com/BachFestivalArnstadt und 

twitter.com/Bachfestival – zur Verfügung.

Herzliche Bachgrüße

Volker

News vom Dirigenten Sir J.E. Gardiner „Bach-Marathon“ in London und weitere Angaben

Liebe Gardinerfreunde/innen

Das Bach-Archiv Leipzig meldet Neuigkeiten über den englischen Dirigenten und Bach-Interpreten John Eliot Gardiner..!!

Sir John Eliot Gardiner feiert am Ostermontag ein außergewöhnliches »Bach-Fest« in London

Mit einem neunstündigen Musikfest unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner wird am diesjährigen Ostermontag, dem 1. April 2013 der Komponist Johann Sebastian Bach in der Royal Albert Hall in London gefeiert. Ab 13 Uhr führen The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists unter Leitung Gardiners im Rahmen eines »Bach Marathons« u. a. die Motette für Doppelchor Singet dem Herrn ein neues Lied, BWV 225, die OsterkantateChrist lag in Todesbanden, BWV 4 sowie beschließend die Messe in h-Moll, BWV 232 auf.

————————————————————–

Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.

Sir John Eliot Gardiner im Gespräch mit PD Dr. habil. Peter Wollny (links) während der Dreharbeiten zur TV-Dokumentation »The Genius of Bach«.  –  (Bildrechte Bach-Archiv Leipzig)

————————————————————–

Namhafte Interpreten wie Joanna MacGregor, (Piano) – Viktoria Mullova, (Violine) – Alban Gerhardt (Cello) – und John Butt (Cembalo, Dirigent) – ergänzen das Programm durch ihre Interpretation bekannter Werke Bachs wie den Goldberg-Variationen, BWV 988, der Partita Nr. 2 d-Moll, BWV 1004, der Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012 sowie zahlreicher Orgelchoräle, Orgelvorspiele und Fugen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgt eine öffentliche Probe des Schlusschorals aus der Kantate Christ lag in Todesbanden, BWV 225, die Interessierten aus dem Publikum ermöglicht, Teil des außergewöhnlichen Festes zu werden und gemeinsam mit dem Monteverdi Choir das musikalische Finale des »Bach Marathons« zu gestalten.

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Prof. Robert D. Levin geb. 1947 US-amerikanischer Pianist Komponist und Musikwissenschaftler

Für zahlreiche anregende Diskussionen über Johann Sebastian Bachs Leben und seine zeitlose und eindrucksvolle Musik sorgen der renommierte Pianist, Musikwissenschaftler und Präsident des Bach-Wettbewerbs Leipzig, Professor Robert D. Levin – sowie zahlreiche weitere Autoren, Wissenschaftler, Philosophen aber auch Psychologen und Künstler.

Der Dirigent Sir John Eliot Gardiner ist seit seiner Kindheit eng mit Bachs Musik verbunden. Der »Bach Marathon« – Höhepunkt des BBC Barockfrühlings – ist ein erster gewaltiger Markstein eines insgesamt sehr erfolgreichen Jahres für den Dirigenten: In der TV-Dokumentation »The Genius of Bach« wird Gardiner am 30. März 2013 über 90 Minuten auf BBC TWO zu sehen sein, u. a. im Gespräch mit Mitarbeitern des Bach-Archivs Leipzig.

Im Oktober 2013 erscheint die lang ersehnte Biographie von J.E. Gardiner über den Komponisten J.S. Bach, und im Juni 2013 gastiert Sir John Eliot Gardiner gemeinsam mit The English Baroque Solist und The Monteverdi Choir für gleich zwei Konzerte im Bachfest Leipzig. Am 20. Juni 2013, um 20 Uhr leitet Sir John Eliot Gardiner in der Thomaskirche eine Aufführung der Johannes-Passion, BWV 245, und in der Nikolaikirche ist er am 22. Juni 2013, um 20 Uhr mit den Kantaten BWV 249 (Oster-Oratorium) und das Himmelfahrtsoratorium – BWV 11 „Lobet Gott in seinen Reichen“, zu erleben.

————————————————————————————————————-

Eintrittskarten Bachfest 2013 Leipzig

über Ticket-Online

Programm Bachfest Leipzig 2013 zum Download als PDF –

>>>  Programm Bachfest Leipzig 2013 <<<

Der komplette »Bach Marathon« wird von BBC Radio 3 live übertragen.

Dokumentar-Film:

«The Genius of Bach« mit Sir Gardiner am 30. März 2013 – über 90 Minuten auf BBC TWO

In related programming on BBC Two, Sir John Eliot Gardiner will present „The Genius Of Bach“, a 90-minute music documentary revealing for the first time his life’s research into the great composer. The documentary will present a fresh perspective on J.S. Bach, delving into his life and music with the help of performances from the Monteverdi Choir and the English Baroque Soloists (broadcast date tbc).

Informationen und Tickets: www.bachmarathon.com

Tickets im Verkauf durch die Royal Albert Hall – Abendkasse-

Link:  http://www.royalalberthall.com/  oder Tel. 0845 401 5045  – Die Eintrittskarte ist für den ganzen Tag gültig.

(Textauszüge und Bildquelle vom Bach-Archiv Leipzig)

—————————————————————————————————————-

Ein Rundfunk-Tipp: 

Deutschlandradio-Kultur

Samstag, 30. März 2013 um 19:05 Uhr

19.05 Uhr – Konzert
Kölner Philharmonie
Aufzeichnungen vom 28. / 29.3.2013

Johann Sebastian Bach

Johannespassion‹ BWV 245

für Soli, Chor und Orchester (Fassung 1724)

Hannah Morrison, Sopran / Meg Bragle, Alt / Andrew Tortise, Tenor

Dietrich Henschel, Bariton / Peter Harvey, Bass

Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung: Sir John Eliot Gardiner

ca. 21.00 Nachrichten

Bachs Passionsmusik – ein
Gesprächs- und Mitsingkonzert

Johann Sebastian Bach

Kantate ›Christ lag in Todesbanden‹ BWV 4,
Kantate für Soli, Chor, drei
Posaunen, Streicher und Basso
continuo

The Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

Leitung und Moderation:
Sir John Eliot Gardiner

——————————————————————————————————————–

Eine Einführung in die Johannes-Passion von Sir Gardiner steht als PDF zum Download bereit:

 Link: Erläuterungen Johannes Passion Sir Gardiner

——————————————————————————————————————-

Herzliche Bach-Grüße

Volker