Grygory Sokolov – spielt live Klavierwerke von: J.S. Bach; Ludwig van Beethoven und Franz Schubert

AU Fest De la Roque d’Antheron – Internationales Klavierfestival in Frankreich!

J.S. Bach – Partita in B-dur, BMW.825 – I. Praeludium
Bach – Partita in B-Dur, BMW.825 – II. Allemande
Bach – Partita in B-Dur, BMW.825 – III. Corrente
Bach – Partita in B-Dur, BMW.825 – IV. Sarabande
Bach – Partita in B-Dur, BMW 825 – V. Menuet I & Menuet II
Bach – Partita in B-Dur, BMW.825 – VI. Gigue

Ludwig van Beethoven – Klaviersonate Nr. 7 in D-Dur, Op.10 Nr. 3 – I. Presto
Beethoven – Klaviersonate Nr. 7 in D-Dur, Op.10 Nr. 3 – II. Largo und Mesto
Beethoven – Klaviersonate Nr. 7 in D-Dur, Op.10 Nr. 3 – III. Menuetto. Allegro – Trios
Beethoven – Klaviersonate Nr. 7 in D-Dur, Op.10 Nr. 3 – IV. Rondo. Allegro

Franz Schubert – Klaviersonate a-Moll, Op.143 / D.784 – I. Allegro giusto
Schubert – Klaviersonate a-Moll, Op.143 / D.784 – II. Andante
Schubert – Klaviersonate in a-Moll, Op.143 / D.784 – III. Allegro vivace

Schubert – 6 Augenblicke musicaux, Op.94 / D.780 – I. Moderato, C-Dur
Schubert – 6 Momente musicaux, Op.94 / D.780 – II. Andantino in As-Dur

Schubert – 6 Momente musicaux, Op.94 / D.780 – III. Allegro moderato in f-Moll

      Grigori Sokolov

Grigori Lipmanowitsch Sokolow; Transliteration Grigorij Lipmanovič Sokolov; * 18. April 1950 in Leningrad) ist ein russischer Pianist. Er gilt als einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart.

Obwohl Sokolow in den 1970er und 1980er Jahren in der damaligen Sowjetunion eine beeindruckende Karriere machte, durfte er nur selten zu Konzertauftritten ins Ausland reisen, was ihn im Westen nur langsam bekannt werden ließ. Er gibt zudem ungern Interviews, spielt keine Aufnahmen in Studios ein und tritt nicht mit Orchester auf, da ihm die Probenzeiten für Orchesterkonzerte zu kurz sind. Gefürchtet ist seine penible Art, die Stimmung des Instruments auch kurz vor Konzertbeginn noch korrigieren zu lassen.

Inzwischen hat Sokolow über 1000 Konzerte gegeben, die oftmals begeisterte Kritiken erhielten, darunter in der Carnegie Hall in New York und im Wiener Musikvereinssaal. Der zurückhaltend auftretende Künstler veröffentlichte Platteneinspielungen bei dem kleinen französischen Label Opus 111, das zu dem Independent-Label Naïve Records gehört. Darunter sind Werke von J.S. Bach, Beethoven, Brahms und Chopin.

Die Deutsche Grammophon veröffentlichte im Januar 2015 einen Mitschnitt von Sokolows Salzburger Festspielkonzert im Sommer 2008 unter dem Namen The Salzburg Recital. Die Veröffentlichung wurde in der Presse überaus positiv besprochen und im Oktober 2015 mit dem ECHO Klassik in der Kategorie Solistische Einspielung des Jahres ausgezeichnet. Im September 2015 sorgte Sokolow für Aufsehen, als er den italienischen Musikpreis Cremona Music Award vor dessen Verleihung zurückwies, was er in Form einer handschriftlichen Notiz auf seiner Webseite begründete.

Sokolow ist für seine „makellose, brillant virtuose Technik“ bekannt, die „den Klang voll und satt […], aber nie massiv“ wirken lässt und dadurch eine „Freilegung höchster Musikalität“ ermöglicht.


AU Fest de la Roque d’Antheron – International Piano Festival in France!

Grigori Lipmanovich Sokolov; Transliteration Grigory Lipmanovic Sokolov; Born April 18, 1950 in Leningrad) is a Russian pianist. He is considered one of the most important contemporary pianists.

Although Sokolov made an impressive career in the 1970s and 1980s in the then Soviet Union, he was rarely allowed to travel abroad for concert appearances, which made him slowly known in the West. He also reluctantly gives interviews, does not record in studios, and does not perform with orchestra because he finds rehearsals for orchestral concerts too short. Dreaded is his meticulous way to have the mood of the instrument corrected just before the concert begins.

Meanwhile, Sokolov has given over 1000 concerts, which often received rave reviews, including at Carnegie Hall in New York and in the Vienna Musikvereinssaal. The restrained artist released recordings on the small French label Opus 111, which belongs to the independent label Naïve Records. Among them are works by J.S. Bach, Beethoven, Brahms and Chopin.

In January 2015 Deutsche Grammophon released a recording of Sokolov’s Salzburg Festival Concert in summer 2008 under the name The Salzburg Recital. The publication was very well received by the press and was awarded the ECHO Klassik in the Soloist Recording of the Year category in October 2015. In September 2015, Sokolov caused a stir when he rejected the Italian music award Cremona Music Award before its award, which he founded in the form of a handwritten note on his website.

Sokolov is known for his „flawless, brilliantly virtuoso technique“, which makes „the sound full and full, but never massive,“ thereby enabling „the release of the highest musicality“.


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Ein Gedanke zu „Grygory Sokolov – spielt live Klavierwerke von: J.S. Bach; Ludwig van Beethoven und Franz Schubert

  1. wallschu

    Danke Volker,

    für dieses prächtige Video mit Grygory Sokolov, ein großartiger russischer Pianist der mir sehr gefällt.

    Ein weiterer großartiger polnischer Pianist der für Furore sorgt:

    J. S. Bach – Partita No. 1 in B-flat Major, BWV 825

    Piotr Anderszewski (* 4. April 1969 in Warschau) ist ein polnischer Pianist polnisch-ungarischer Abstammung.
    Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Piotr Anderszewski im Alter von sechs Jahren. Er studierte an der Chopin Akademie in Warschau, an den Konservatorien in Lyon und Straßburg und der University of Southern California. Er lernte und arbeitete unter anderem mit Murray Perahia, Hélène Boschi, Fou Ts’ong und Leon Fleisher zusammen.

    Sein Auftritt bei dem Klavierwettbewerb 1990 in Leeds sorgte für Aufsehen: Er brach sein Klavierspiel im Halbfinale trotz realistischer Chancen auf den ersten Platz ab, weil ihn seine Leistung nicht zufriedenstellte. 1991 gab er sein Debüt in der Londoner Wigmore Hall, 2005 in der Berliner Philharmonie und 2008 in der Carnegie Hall. Ein Live-Mitschnitt wurde 2009 als Doppel-CD Piotr Anderszewski at Carnegie Hall veröffentlicht. 2000 nahm er für Virgin Classics Beethovens Diabelli-Variationen auf, die auch in einem Film von Bruno Monsaingeon thematisch behandelt wurden.

    Anderszewski ist seit 2000 Exklusivkünstler der in Paris ansässigen Warner Classics und seit 2005 Steinway Artist. Anderszewski lebt seit 1990 überwiegend in Paris.

    Aufnahmen:
    J.S. Bach, Beethoven, Webern, Debussy, Janace, Prokofiev, Brahms, Beethoven, Chopin..!!

    Herzliche Grüße
    Waltraud

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