Der Dresdner Kreuzchor sang in der Marienkirche Herford

Der Dresdner Kreuzchor sang in der Marienkirche Herford

Die etwa 70 zwischen 9 und 18 Jahre alten Sänger zeigten Chormusik auf höchstem Niveau!

Der Dresdner Kreuzchor gab ein Konzert in der Marienkirche Herford

        Der Dresdner Kreuzchor gab ein Konzert in der Marienkirche Herford. Foto: Ralf Bittner

Herford. „Eigentlich hatten wir den Chor so kurz nach dem Tag der deutschen Einheit eingeladen, um Gott für diese zu danken“, sagte Pfarrer Mathias Storck zu Begrüßung der 700 Konzertbesucher in der Marienkirche, jetzt gebe es aber einen zweiten Anlass, nämlich zu zeigen, dass zwei Jahre Pegida in Dresden 800 Jahre Musik zum Ruhme Gottes nicht übertönen könnten.

70 Sängerknaben: seit 1997 leitet Roderich Kreile als 28. Kreuzkantor seit der Reformation den inzwischen 800 Jahre alten Chor. Foto Ralf Bittner

70 Sängerknaben: seit 1997 leitet Roderich Kreile als 28. Kreuzkantor seit der Reformation den inzwischen 800 Jahre alten Chor. Foto Ralf Bittner

Seit inzwischen 800 Jahren, besteht der heute von Roderich Kreile geleitete Dresdner Kreuzchor mit Sängern im Alter zwischen 9 und 18 Jahren. Der Chor erlebte dabei nicht nur historische Umwälzungen verschiedener Art und die Reformation, sondern auch die Entwicklung der Musik von anfangs eher schlichter Einstimmigkeit bis zu den zeitgenössischen, teils achtstimmigen Werken. Auch das eineinhalbstündige Programm, das der Chor präsentierte, deckte fast 500 Jahre geistliche Musikgeschichte ab…..

Zum ganzen Artikel der NW


Video: Am 9. Oktober 2009 gastierte der Dresdener Kreuzchor in der Salvatorbasilika der Eifelstadt Prüm. Zum Abschluss eines sehr anspruchsvollen Programms gab es die Mottete „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“, BWV 226, von Johann Sebastian Bach.

Herzliche Grüße
Volker

9 Gedanken zu „Der Dresdner Kreuzchor sang in der Marienkirche Herford

  1. wolfgang

    Liebe BachFreundInnen!

    Danke Volker, daß Du unser ‚HIGHLIGHT‘ auf dem Stiftsherg in Herford nochmal publizierst.

    Ulrike und ich waren mittendrin, da wir 2 Buben als Gasteltern betreut hatten. So hatten wir u.a.auch schöne Einsichten in das Alltagsleben der Cruzianer. Sogleich setzten sich die zwei bei uns im Wohnzimmer ans Klavier und probierten einiges aus. Unter anderem das ‚hohe c‘ im Rezitativ Nr.12 der weltlichen Kantate ‚Angenehmes Wiederau‘ (BWV 30a) -, eines meiner Lieblingsstücke.

    Das Konzert am Abend war natürlich unübertreffbar. Die ‚Sangeskarawane‘ fuhr dann mit ihren zwei Bussen nach Marburg zum nächsten Konzert in die Elisabeth-Kirche.

    Gruß

    Adamo

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    1. wschuen

      Danke Wolfgang für deinen Kommentar. Großartig, dass Ihr Kruzianer im Hause als Gäste hattet. Wir hatten in der Vergangenheit, noch zu DDR-Zeiten Thomaner bei uns im Elternhaus. Diese Zeit war für alle sehr bereichernd und haben viel von einander lernen können.

      Zur Zeit sind die Kruzianer in der gesanglichen Qualität den Thomanern eine Spur voraus. Der Thomanerchor muss aufpassen, dass sie in Zukunft ein höheres Niveau bekommen können, um den internationalen Ansprüchen gerecht zu werden.

      Danke und Grüße an alle Bachfreunde

      wschuen

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  2. wolfgang

    Lieber Volker! Aber das Video mit der Mottete klingt GREULICH UND GRÄULICH.. Nimms bitte raus! Diese Motette hatten sie auch bei uns gesungen. Aber der Viedeoklang ist keine gute Werbung. Wolfgang

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  3. schulzdieter

    Lieber Wolfgang,

    so schlecht ist das Video nicht. Ein Freund von mir hat es in der Kirche privat aufgenommen. Es muss nicht immer alles Glanz und Gloria sein. Ich habe Volker gebeten, das Video in dem Beitrag zu belassen, da es authentisch ist. Ich hoffe, Du besitzt Verständnis dafür..!!

    Bachgrüße
    schulzdieter

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  4. wallschu

    Guten Abend!

    Ich bin neu im Blog und stelle mich einmal kurz vor. Ich bin weiblich und komme aus Hamburg. Bis Ende September war ich in einer Musikschule als Musikpädagogin angestellt und bin jetzt in Pension. Ich wünsche uns allen eine fruchtbare Zusammenarbeit und danke Volker, für diese wunderbare Klassikseite. Wenn ich etwas über Google gesucht habe, war der Hinweis auf „Volkers Klassikseiten“ J.S. Bach sehr oft als Hinweis vorhanden. Somit habe ich nun den Weg hierher gefunden und wünsche uns allen eine schöne Zeit.

    Wolfgangs Kritik zu dem Kruzianer-Video kann akzeptiert werden. Wir sollten aber auch in der Lage sein, unsere persönlichen Videos, die wir in einem Konzert aufgezeichnet haben, hier im Blog veröffentlichen zu können und setze ein Einverständnis voraus.

    Ich wünsche allen eine Gute Nacht!
    wallschu

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  5. wallschu

    Mir ist im Moment dieses Video von den Kruzianer auf YouTube aufgefallen und möchte es als eine kleinen Beitrag von mir veröffentlichen:

    Dresdner Kreuzchor
    Sächsische Staatskapelle Dresden
    Leitung: Christian Thielemann
    „Gratias agimus tibi“ aus der „Messe h-Moll“ (BWV 232) – Johann Sebastian Bach
    Ausschnitt aus der Übertragung „Festakt zum Tag der Deutschen Einheit“ des MDR vom 03.10.2016 aus der Semperoper Dresden

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  6. wolfgang

    Liebe BachfreundInnen!

    Auch von mir ein herzliches Willkommen an wallschau und schulzdieter. Unser webmaster Volker ist, solange ich dabei bin, immer mit Sorgfalt und Augenmaß an unsere, besonders meine Wünsche eingegangen. Lieber Volker-, dafür vielen Dank.

    Natürlich kann das besagte Video bleiben. Wenn es Widerspruch gibt, kann das nur gut sein, weil es die Diskussion belebt und zeigt, daß jedwedes Musikverständnis hier im blog eine Heimat findet.

    Bis zur nächsten Bach-Kantate

    Wolfgang

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    Antwort
  7. Volker Autor

    Guten Tag an alle Bachfreunde/innen!

    Mein herzliches Willkommen an die Neuanmeldungen wallschu und schuldieter.
    Wir sind zwar nur eine kleine Gemeinschaft aber sehr effektiv und stark verbunden.
    Im Internet kann ich durch Statistiken die Aufrufe für den Blog: „Volkers Klassikseiten J.S. Bach“
    nachverfolgen. International wird der Blog sehr gut angenommen und aufgerufen.
    Seit der Blog ebenfalls auf Facebook präsentiert wird, sind die Zahlen der Besucher sehr
    erfreulich in die Höhe gegangen.

    Ich sehe es gerne, wenn private Videos im Blog veröffentlicht werden. Das belebt die Gemeinschaft und das Vertrauen zu einander. Ich kann Wolfgang gut verstehen, dass
    dieses Video vom Kreuzchor nicht den hohen Ansprüchen gerecht wird. Entscheidend ist,
    dass wir auch solche Videos annehmen, die diese hohen Stellenwerte nicht besitzen. Wir
    können anschließen darüber intensiv diskutieren, was für einen Mangel an Qualität dieses
    Video besitzt.

    Während meiner Zeit von einigen Operationen in Deutschland, habe ich mit Blog-Mitgliedern ein Konzert für Orgel & Trompete in der Kirche, Bergkirchen bei Bad Salzuflen besucht. Dabei habe ich ebenfalls eine kleine private Video-Aufnahme mit meinem iPhone erstellt und möchte es hier der Allgemeinheit vorstellen. Die Akustik ist in dieser Kirche für eine Orgel sehr trocken und macht sich in dem Video entsprechend bemerkbar.

    Ich wünsche uns allen eine schöne und fruchtbare Zeit im Blog.

    Herzliche Grüße an alle

    Volker

    Nun das versprochenen Video:
    Konzert in der Kirche zu Bergkirchen Orgel & Trompete am 11.9.2016

    Martin Schröder (Trompete)
    Hans Andre Stamm (Orgel)

    Konzertauszüge mit Werke von:

    Werke von Händel, Vivaldi, Förster, Stamm, Albinoni, J.S. Bach

    —————————————————————————

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    Antwort

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