Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

   J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Hallo zusammen,

nachdem ich die Johannes-Passion nun schon vier Mal mit John Eliot Gardiner erlebt habe, hatte ich ein schönes Konzert am Karfreitag, 29. März 2013 in der Philharmonie Köln, aber nicht viele neue Interpretationsansätze erwartet. Zumal die vorigen Versionen sich eigentlich immer glichen. Und doch: Gardiner scheint das Werk völlig neu durchdacht zu haben.

Programm - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

Programm – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

In der ausverkauften Kölner Philharmonie gab es eine  Johannes-Passion, BWV 245 zu hören, die derart filigran durchdacht und musiziert wurde, dass man immer wieder dachte, die Welt müsse kurz still stehen bleiben. Und das meine ich nicht als eine der üblichen Gardiner-Fan-Superlativen.

J.E. Gardiner - Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

               J.E. Gardiner – Johannes-Passion BWV 245 in der Philharmonie Köln (Bildrechte: Leen Roetman).

War man bisher gewohnt, dass der Eingangschor dramatisch laut und eindringlich den Herrn anrief, ihn manchmal regelrecht anbrüllte, ließ Gardiner nun feierlich und ehrfürchtig „rufen“. Immer wieder reduzierte er deutlich das Volumen und erzielte schon nach wenigen Takten, dass man auch als geübter Konzertbesucher (auch als Gardiner-Kenner) dachte, dass jetzt mal etwas ganz Neues kommt. Der Monteverdi Choir brillierte hier und im gesamten Werk durch selbst für den Monteverdi Choir selten gestochen scharfe Artikulation und besonders in den Chorälen immer wieder durch unerwartete kleine Absetzer, die den Text plastisch in den Vordergrund rückten. Am Ende des Eingangschors war man bisher gewöhnt, dass Chor und Orchester alles geben. Diesmal kamen die Schlusstakte in einem Piano daher, dass den Raum durch Ausdruck, nicht durch Lautstärke einnahm. Die kleine Atempause zwischen den zwei letzten Worten „herrlich“ und „ist“ mit einem zurückhaltenden brutal-sanft-dramatisch-harmonischen Schlussakkord ließ hörbar allen etwa 2000 Zuhörern den Atem stillstehen.

Der Evangelist Andrew Tortise sang seine Rolle im Gegensatz zu dem bisher als Evangelist omnipräsenten Mark Padmore recht sportlich, was erstaunlicherweise aber weder auf Kosten von Tiefgang, noch auf Kosten von Stimmästhetik ging. Im Gegenteil hat Gardiner mit dieser Wahl wieder einmal bewiesen, dass er es versteht, auch seinen eigenen Interpretationen hin und wieder mal gehörig den Staub auszuschütteln. Was um Himmels Willen keine Kritik an Mark Padmores Evangelist sein soll. Der hat seinen Stern im Bach-Himmel sicher.

Auch die Tenor-Arien sang Andrew Tortise absolut überzeugend. Seine Stimme werden wir nun sicher des Öfteren hören. Gut so.

Zu Peter Harvey (Bass-Pilatus, Arien) – braucht man nicht viel zu schreiben. Egal, was er singt, er macht routiniert das Beste draus. Ebenso Dietrich Henschel (Bass), der als Jesus als Einziger auf der Bühne im dunklen Anzug erschien und nicht im Frack. Im Gegensatz zu vorigen Aufführungen sang diesmal auch „Jesus“ im Chor mit.

The Monteverdi Choir mit der Johannes Passion in der Philharmonie Köln (Fotorechte: Leen Roetman)

 Monteverdi Choir und English Baroque Soloists in der Philharmonie Köln  am 29.3.2013 (Fotorechte: Leen Roetman)

Hannah Morrison sang ihre Sopranarien mit der in Gardiners Bach nicht mehr wegzudenkenden kristallklaren schlanken Stimme, die wir so oder so ähnlich auch von anderen Sopranistinnen kennen. Vielleicht legt sie in künftigen Konzerten noch etwas an Ausdruck nach.

Meg Bragle (Alt) – verwundert mich immer wieder. Wenn sie einsetzt, habe ich immer Angst, dass sie mit ihrer leisen Stimme untergeht, wenn das Orchester etwas Anderes als Pianissimo spielt. Komischerweise denke ich das aber eben nur, wenn sie einsetzt. Und wenn ich mich hinterher daran erinnere, wie ich das bemerkte. Dazwischen singt sie so enorm hingebungsvoll, so dass man gebannt lauscht.

Was gibt es noch „Neues“? Gardiner hat dem Basso Continuo wieder eine Stelle mehr zugestanden. Anstatt eines Tastenspielers, der ständig zwischen Cembalo und Orgel pendelt, versahen nun Howard Moody und James Johnstone ihren Vollzeitdienst an der Orgel bzw. am Cembalo. Was mich persönlich freute, weil das Cembalo in einigen Passagen einfach noch mehr Dramatik auszudrücken vermag.

Aus dem „Ruhet wohl“ hat der Boss das Tempo auch noch rausgenommen und beim Orchester das Volumen. Dafür wurde mächtig an Ausdruck zugelegt. Phasenweise schwebt der Klang förmlich schwerelos durch den Raum. Würde er den Chorus auf zwanzig Minuten dehnen – ich bin mir nicht sicher, ob das jemand merken würde, so fesselnd wirkte das.

Inzwischen ist es eines von Gardiners Markenzeichen, größere Werke nach oben hin abzuwinken und sodann die Hände sehr langsam sinken zu lassen. Meistens kapiert das Publikum denn Sinn dahinter nicht und klatscht schnell drauflos, weil man ja auch schon an den Stau im Parkhaus denkt. Nicht so diesmal das sonst eher weniger sensible Publikum der Kölner Philharmonie. Selbst als Gardiners Hände dann unten sind, herrscht gebannte Totenstille, bis er mit er einem Kopfnicken und Grinsen Richtung Kati Debretzeni  (Konzertmeisterin) – vermutlich andeutet, dass es diesmal geklappt hat.

Der Applaus kracht herein und nach etwa 15 Sekunden steht die gesamte Philharmonie. Das hab ich da noch nie erlebt.

Schöne Ostern!

Martin

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P. S.

Herzlichen Dank an Leen Roetman, der uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat..!!

Auf BBC Radio 3 läuft zur Zeit der Bach-Marathon..!!

Bach-Marathon

You-Tube-Video

Johannes-Passion von Sir John Eliot Gardiner:

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8 Gedanken zu „Die zweite Etappe des Kölner Teils “Bach Marathon” – Die Johannes-Passion von J.E. Gardiner in der Philharmonie Köln

  1. Volker

    Lieber Martin,

    auch an dieser Stelle möchte ich dir ganz herzlich danken für deinen exzellenten Bericht aus der Philharmonie in Köln. Deine Beschreibung zur Wiedergabe der Johannes-Passion ist so fesselnd formuliert und fühle mich sofort in das Konzert mit eingebunden.

    Es ist schön festzustellen, dass Interpreten das Werk neu hinterfragen und neue Schlüsse zur Aufführungsform finden. Nutznießer davon ist der Besucher und der Hörende so wird nie Einheitskost angeboten und man lernt ein ganz neue Aufführungspraxis kennen.

    Auf BBC3-Radio habe ich mir die h-Moll Messe angehört und ist für mich überwältigend gelungen. Für weitere 7 Tage ist bei BBC3-Radio der Bach-Marathon aus der Royal Albert-Hall weiterhin aufrufbar, das ist ein fantastischer Service, der in England angeboten wird..!!

    Wer Interesse daran besitzt, hier ist der Link z.B. zur h-Moll-Messe:

    http://www.bbc.co.uk/programmes/b01rtfw4

    Ich wünsche dir weiterhin einen schönen Urlaub.

    Liebe Grüße
    Volker

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  2. Dirk Janßen

    Hallo Volker,

    toll geschrieben, da können die Kolumnisten des Kölner Stadtanzeigers wieder mal einpacken. Doch leider gibt es weit und breit keine zweite Rezension dieses gigantischen Konzertes, welches durchaus würdig wäre, in die Geschichte der Kölner Philharmonie eingehen zu können.

    Du hast es richtig geschrieben, Chor und Orchester folgten Gardiners Anweisungen mit starkem Ausdruck und beispielloser Dynamik, wie es mir bisher (auch bei etlichen Konzerten mit Gardiner´s JP) noch nie zu Ohren gekommen ist. Besonders eindrucksvoll gelangen diesbezüglich die Choräle (Christus, der uns seelig macht, Er nahm alles wohl in Acht….seine Mut—-ter! noch bedacht), der Übergang der Geißelungsszene zum Arioso „Betrachte meine Seel“ (unglaublich, wie entrückt diese Stimmung zelebriert wurde) und natürlich das Doppelgespann Schlusschor/Choral, worauf die Philharmonie in totenstiller Fassungslosigkeit reagierte, bevor der nicht enden wollende Applaus incl. stehende Ovationen des gesamten Publikums erfolgte. Ganz zu schweigen von den furiosen Turba-Chören, die Gardiner (glücklicherweise im Gegensatz zu seiner jüngsten CD) als Parforceritt dirigierte.
    Dass Peter Harvey bei „Eilt, Ihr angefochtnen Seelen“ einmal zu spät einsetzte (und von Gardiner unglaublich Professionell wieder ins Tempo geholt wurde) und Hannah Morisson beim „Zerfliesse, mein Herze“ kurz die Stimme verlor, waren dabei gerne zu verschmerzende Fehler in einem Meer aus Perfektion.
    Neben Peter Harvey (wie kann es auch anders sein, bei dieser überirdischen Stimme) hat mir Meg Bragle am besten gefallen und ich kann immer wieder nur unterstreichen, dass Altisten bei den Bachpassionen nur zweite Wahl sind.
    Sehr ambivalent bewerte ich den Auftritt von Dietrisch Henschel, der mir einfach zu heftig den „Großen König“ inszenierte. Auch wenn Jesu Rolle in der Johannespassion weniger die leidende, gefühlvolle, als die starke, autoritäre ist, war mir dies hier definitiv zu viel der Autorität.
    Enttäuscht hat mich noch ein bischen, dass der Monteverdi Choir das Werk diesmal nicht auswendig gesungen hatte, was ja auch ein Markenzeichen ist und wofür ich den Chor besonders verehre.

    Aber das ist alles nur Erbsenzählerei! Alle, die den Moment erlebt haben, als nach dem letzen Ton Gardiner mit erhobenen Armen dastand, sie langsam herunternahm und nach 20 Sekunden immer noch Stille war, 2200 Zuhörer trotz gigantischem Konzertsaal mitten hinein in Jesu Passion geführt wurden, der kann nur bestätigen, dass er hier etwas Singuläres, Großartiges geschehen ist.

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  3. Volker

    Hallo Dirk,

    ob @Martin, dir auf die Schnelle antworten kann ist zur Zeit ungewiss da er sich nicht in Deutschland aufhält. Aber, dein Kommentar ist ebenfalls großartig und gespickt mit weiteren Aussagen zu den Aufführenden die ich mit großem Interesse gelesen habe. Wann erlebt man das schon einmal, dass Beiträge und Kommentare das wiedergeben, was sich im Konzert an Höhepunkten abgespielt hat und die persönliche Sicht ein ungeschminktes Ergebnis liefert.

    Gestaunt habe ich über deine Aussage, dass der Kölner Stadtanzeiger ebenfalls eine Rezension über das Konzert verbreitet hat. Bei meiner Suche danach bin ich über Google nicht fündig geworden und werde noch einmal danach Ausschau halten. Danke für den Tipp.

    Wie Du schon richtig anmerkst ist es immer wieder erstaunlich, was Gardiner an neuen Kräften aus den Hut zaubert die glanzvoll überzeugen können. Über die Altinterpreten braucht kaum noch ein Wort gesprochen werden wir wissen zu genau, wozu sie in der Lage sind und an Können besitzen.

    Herzliche Grüße
    Volker

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    1. Dirk Janßen

      Nein, Volker. Es gibt leider keine Rezension im Stadtanzeiger, dieses Konzert wurde mit überhaupt gar keiner Rezension bedacht, außer deiner und dann meiner. Das finde ich sehr enttäuschend, aber dafür bietet ja zum Glück deine Seite ein Forum.

      Über die Diskussion bzgl. der männlichen Altisten halte ich mich raus! Das ist absolute Geschmackssache und gehört hier nicht hin. Früher fand ich Andreas Scholl gut, derzeit kann aber kein Altus mein Herz erweichen. Ich bevorzuge da generell Frauen, es gibt aber auch -ausnahmsweise- gute Countertenöre. Die wurden i.d.R. aber nie von Gardiner engagiert und ganz besonders froh bin ich darüber, dass er -bitte entschuldige- Robin Blaze auf der Insel ließ.

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  4. Volker

    Danke Dirk für deinen zusätzlichen Kommentar. Ich bin heute noch einmal auf Suche gegangen und habe keine Rezension gefunden..!!

    Über einen Altus (Counter) und Altistin haben wir hier vor langer Zeit einmal diskutiert und jeder hat seine persönliche Meinung dazu abgegeben und das in einer respektvollen Atmosphäre und so soll es auch sein..!!
    Wer noch einmal Interesse daran besitzt hier ist der Link zur Diskussion:

    https://meinhardo.wordpress.com/2009/03/31/archiv-beitrag-eine-renaissance-fur-altus-sanger-einsatze-bei-sir-je-gardiner-m-suzuki-etc/

    Herzliche Grüße
    Volker

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  5. martiinb11

    Hallo Dirk, hallo Volker,

    erst einmal vielen Dank für die netten Worte zu meinem Bericht.

    DIrk, Du schreibst, dass Du enttäuscht warst, dass der Chor nicht auswendig gesungen hat und dass das ein Markenzeichen sei. Ich bin mir da nicht so sicher und möchte die Aufführenden da ein wenig in Schutz nehmen. Seit dem Jahr 2000 habe ich gut 30 Konzerte der Truppe besucht und kann mich an kein Konzert erinnern, wo -abgesehen von Gardiner selbst und teilweise den Solisten- auf die Noten verzichtet wurde. Gleichwohl gibt es mehrere auf DVD erhältliche Videomitschnitte von Konzerten (Mozart und Monteverdi) aus den 90ern, wo auswendig gesungen wird. Meinst Du eventuell die?

    Ansonsten kann ich absolut unterschreiben, was Du noch zum Konzert geschrieben hast.

    In der Print Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers war übrigens doch eine Rezension des Konzertes zu lesen, wie ich erfahren habe. Und zwar eine sehr gut geschriebene und reichlich zutreffende Rezension.

    „Gardiner triumphiert mit Bach
    Auch Solisten und der Monteverdi Choir wurden gefeiert

    Von Johannes Schmitz

    Wer dabei sein durfte, wird dieses Konzert wohl nie vergessen. John Eliot Gardiner und seine Musiker schöpften Bachs Johannespassion in einer Weise interpretatorisch nach, die viele Zuhörer als tiefste Erfüllung erlebten. Als Gardiner nach dem letzten Ton des Schlusschors langsam seine Arme sinken ließ, herrschte atemlose Spannung in der vollbesetzten Kölner Philharmonie. Dann brandete ein Beifall auf, der sich aus der Erschütterung über das Gehörte, man möchte sagen: Über das innerlich Geschaute, nährte. Und als Gardiner dem Monteverdi Choir bedeutete, sich erneut zu erheben, schwoll der ohnehin heftige Applaus nochmal begeistert an.
    Dieses Ensemble, dessen Durchschnittsalter bei etwa 30 Jahren liegen dürfte, führte Chorgesang in einer Vollendung vor, die fassungslos machte. Die Exaktheit der gemeinsamen Artikulation bei gleichzeitig betörend fließendem Klang: Sensibler, wahrhaftiger und schöner geht es nicht.
    Das gilt auch für alle Solisten. Dietrich Henschel legte den Jesus mit seinem längst über das Lyrische hinaus gewachsenen Bariton energisch an, Peter Harvey (Bass) gestaltete den Pilatus und die Arien mit perfektem Belcanto, obertonreich, wortverständlich, fein tembriert. Auch bei den Damen nur Superlative: Die Sopranistin Hannah Morrison, die unter anderem in Köln studiert hat und das erste Mal in der Philharmonie auftrat, strahlt stimmlich wie ein Engel und wahrte dabei stets abgerundeten Wohlklang. Die Altistin Meg Bragle, deren Arie „Es ist vollbracht“ zu den Höhepunkten des Abends gehörte, kann sich in eine Reihe mit den größten Vertreterinnen ihres Stimmfachs stellen, Kathleen Ferrier eingeschlossen. Und dann der Evangelist des Andrew Tortise: Fernab der leicht verknödelt zurück gehaltenen Tongebung deutscher und englischer Tenortraditionen sang er frei heraus, offen, klar und kräftig.

    Dankbarkeit gilt auch den Instrumentalisten der English Baroque Soloists. Der historisch informierte Stil wird hier vollkommen in den Dienst des musikalischen Ausdrucks gestellt.
    Natürlich gibt es mittlerweile Auffassungen von Bach, die das körperlich-tänzerische, das swingende der Musik stärker betonen. Sir John Eliot hingegen geht es ums Ganze, um die Einigkeit aller interpretatorischen Parameter. Und diesen Stil darf man wohl im besten Sinn des Wortes klassisch nennen.“

    Wenn man das liest, fühlt man sich in das Konzert zurückversetzt und bedauert umso mehr, dass es nicht mitgeschnitten wurde. Natürlich macht es aus Sicht von Gardiners Label Soli Deo Gloria wirtschaftlich sicher wenig Sinn, schon wieder eine neue CD mit der Johannispassion herauszugeben. Dennoch hätte man es wie ursprünglich geplant im Radio senden können. Es gibt sicher genug Interessierte (mich eingeschlossen), die das dann mit geschnitten hätten, um sich das Werk in dieser Sternstunden-Interpretation wieder und wieder zu Gemüte führen zu können.

    Seit heute ist übrigens auch Gardiners „Bach – A passionate life“ Dokumentation auf youtube zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=3K5QtR40uls

    Einen schönen Abend und guten Start in die Woche,
    Martin

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  6. Volker

    Lieber Martin,

    ganz herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar zu deinem Eigenbericht von den zwei Konzert-Tagen von J.E. Gardiner in der Kölner Philharmonie. Die Zeitungs-Rezension über das eigentliche Konzert – Johannes-Passion – hat mich doch sehr überrascht. Einige Tage habe ich im Internet nach einer Rezension des Kölner Stadtanzeigers gefahndet und bin nicht fündig geworden. Schön, dass doch eine wirklich gute Kritik von dem Tageblatt noch erschienen ist und Du die Quelle anzapfen konntest so profitieren wir alle davon.

    Aber das eigentliche Highlight für mich / uns ist die Angabe des Filmes von der BBC Two „A Passionate Live“ auf YouTube, dafür ganz ganz herzlichen Dank. Das wird alle sehr begeistern, diesen wunderbaren Film sehen zu können.
    Meine Versuche, diesen Film speichern zu können sind leider kläglich gescheitert..!!

    Heute war die Familie mit Verwandtschaft in einem Kantaten-Konzert in Höxter, es hat riesigen Spa0 gemacht da dass BWV 11 „Himmelfahrts-Oratorium“ u.a. zu Gehör gebracht wurde. Nun sind wir auf Leipzig gespannt, wie der Monteverdi Choir und Gardiner uns diese Pracht-Kantate zelebrieren wird. Die Trompeten waren heute Abend einsame Spitze. Der 1. Trompeter kam extra aus Weimar angedüst, um das wirklich gute Ensemble zu unterstützen.

    Ich wünsche dir eine schöne Woche.

    Liebe Grüße aus OWL

    Volker

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