News aus der Klassikszene: Juli 2012

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Klassik-News Stand: 16.06.2012

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John Eliot Gardiner

John Eliot Gardiner

Sir John Eliot Gardiner 

Preisträger ECHO DEUTSCHER MUSIKPREIS KLASSIK 2012 

Preisträger mit dem Album:

Johann  Christoph Bach: „Welt, gute Nacht“

(Soli Deo Gloria/harmonia mundi)

Mehr Informationen über John Eliot Gardiner finden Sie im Netz

  Website

Die feierliche Preisübergabe findet

am 14. Oktober 2012 im Konzerthaus Berlin statt.

Das ZDF überträgt die Gala am selben Abend ab 22:00 Uhr.

CD - SDG 715 Johann Christoph Bach "Welt, gute Nacht"

CD – SDG 715 Johann Christoph Bach „Welt, gute Nacht“

Die Preisträger-CD SDG 715 ist >>  h i e r   << zu beziehen..!!
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Nachstehend ein Auszug von einer Kunden-Rezension:
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Mal vorweggeschickt um keine Missverstaendnisee aufkommen zu lassen – Gardiner ist immer eine Klasse fuer sich. Diese neueste Aufnahme des vielseitigen Briten, „Welt gute Nacht“, dessen Bach Kantaten Pilgrimage wohl zu den Meilensteinen der Bach Interpretation zu zaehlen ist, hat sich nun – als Live-Konzertmitschnitt veroeffentlicht – mit dem Onkel des grossen Thomaskantoren Johannn Christoph Bach beschaeftigt.
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Diese Musik ist stilistisch im Fruehbarock angesiedelt und wesentlich karger als die Werke seines Neffen. Dennoch sind die Motetten des Onkels musikalische Juwelen…. 
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Amerikanischer Organist Cameron Carpenter (Bild:BR)

Amerikanischer Organist Cameron Carpenter (Bild:BR)

Ritt auf dem Instrument (Orgel)

Cameron Carpenter ist der exzentrischste Organist der Welt – mühelos füllt er alle Säle und Kirchen.

Was diesem Mann an unschuldiger Musik unter die Hände und Füße kommt, verwandelt sich nicht immer zum Guten. Die Kompositionen werden gestylt und lackiert, bekommen Rouge ins Gesicht und High Heels an die Füße, und manchmal klingen sie nach Revue, nach Mummenschanz, zuweilen auch nach Bordstein. Cameron Carpenter ist eines der grellsten Phänomene der internationalen Musikszene: Er ist Organist und unfassbar virtuos. Kathedralen und Konzertsäle füllt er ohne Mühe.

Mit seinen Glitzerklamotten und den femininen Organistenschühchen gebärdet er sich so exzentrisch, wie er gar nicht sein will. Als Künstler ist er bestrebt, seriös bis in die Spitzen seines gegelten Haars zu sein. Nur will das niemand glauben, denn so einer – der muss ein bad boy sein. Ist er das, oder hat er bloß eine radikal eigene Sicht auf Performance und auf Werktreue?

Mehr zu diesem Orgel-Exzentriker in DIE ZEIT

Link: http://www.zeit.de/2012/18/KS-Carpenter

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YouTube-Video:

Cameron Carpenter in Akton

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You Tube: J.S. Bach Toccata und Fuge in d-moll BWV 565,

Cameron Carpenter

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Benno Schachtner (Contratenor)

Benno Schachtner (Contratenor)

Benno Schachtner in Leipzig ausgezeichnet

Der Contratenor Benno Schachtner, der lange Zeit in Detmold studiert hat, wurde beim Leipziger Bach-Wettbewerb mit dem 2. Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er den „Preis des Leipziger Barockorchesters“. Der Bach-Wettbewerb Leipzig zählt zu den weltweit bedeutenden Wettbewerben für junge Interpreten.

Schachtner ist dem Detmolder Konzertpublikum nicht nur als Sänger in der Klasse von Prof. Heiner Eckels in Erinnerung, sondern auch als Chorleiter – über lange Zeit hinweg war der Kirchenmusiker rechte Hand von Prof. Gerhard Weinberger.

Schachtner wurde 1984 in Illertissen (Bayern) geboren. Als Knabensopran und Solist bei den „Ulmer Spatzen“ unternahm er zahlreiche Reisen ins In- und Ausland (u.a. Luxemburg, Holland, Japan). Er war mehrmaliger Preisträger im Fach Klavier, Duo- und Sologesang bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene (Landessieger in Baden-Württemberg). Parallel dazu erhielt er Orgelunterricht bei Christian Weiherer in Memmingen.

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Bachdenkmal Leipzig

Bachdenkmal Leipzig

Post mortem

Beethoven schrieb Tausende Briefe, Mozart Hunderte. Von Johann Sebastian Bach ist ein einziger privater Brief bekannt. Forscher glauben: Da muss mehr sein.

Leipzig im Jahr 1730. Johann Sebastian Bach ist gereizt. Das Gehalt als Thomaskantor zu niedrig. Das Leben in der Messestadt kostspielig. Acht Kinder sind zu versorgen. Die Arbeitsbedingungen schlecht. Immer nur Ärger mit dem Stadtrat, alles Kunstbanausen. Eine »wunderliche un der Music wenig ergebene Obrigkeit«. Unerträglich. Nichts wie weg!

Ein einziges Lamento ist dieser Brief an Georg Erdmann, seinerzeit kaiserlich-russischer Gesandter in Danzig. Bach hatte sich vier Jahre lang nicht bei seinem einstigen Mitschüler und lebenslangen Freund gemeldet, er bedauert das in dem Schreiben. Erdmann aber durfte sich glücklich schätzen, überhaupt eine Botschaft von ihm in Händen zu halten. Der Kantor in Leipzig nämlich scherte sich nicht groß um private Korrespondenzen….

Zum ganzen Artikel: DIE ZEIT  >> h i e r <<

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