Radiotipps 18.4. – 22.4.2012

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Links zu den Radiosendern sind auf der Seite WebRadios zu finden:

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18.4.

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HR2
20:05-21:30
Kaisers Klänge
Barockmusik frisch angestrichen – Strawinsky, Respighi & Co

Musikalische Entdeckungsreisen mit Niels Kaiser
Mit alter Musik kann man auf zweierlei Weise verfahren: Man kann versuchen, sie originalgetreu aufzuführen – dafür steht die Originalklangbewegung der letzten Jahrzehnte – oder man poliert sie mit neuen klanglichen und kompositorischen Mitteln frisch auf – ein im Neoklassizismus der 1920er Jahre angewendetes Verfahren. Strawinsky hat das in seiner „Pulcinella-Suite“ mit der Musik Pergolesis und anderer Barockmeister so gemacht, Respighi in seinen „Antiken Arien und Tänzen“ mit alter Lautenmusik. Ihre Bearbeitungen sind heutzutage vertrauter als die Originale. Kaum anders ist das mit den Händel-Variationen von Brahms. Was haben die Bearbeiter verändert, was hinzugefügt, was so gelassen, wie es war? Ihre Arbeit kann man am besten beurteilen, wenn man Original und „Fälschung“ direkt miteinander vergleicht.

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22.4.

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BBC Radio3
13-14 Uhr (14-15 Uhr MESZ)
The Early Music Show
JSBach: Who Do You Think You Are?

Lucie Skeaping presents a programme exploring JS Bach’s musical ancestors. Music by some of JS Bach’s sons is often heard these days, but today, Lucie traces the Bach family tree back to his great-great grandfather, Veit Bach, who was a baker in Wechmar and whose son Johann in turn produced 3 musical sons. The programme includes motets and instrumental music by some of the composers in this great musical dynasty.

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Dazu gibt es eine Reihe von Sendungen zu dem 100. Geburtstag von Kathleen Ferrier, von denen ich einige heraus gepickt habe. Bei einigen Aufnahmen mit Arien von Bach mit ihr, bekomme ich Gänsehaut.

16.4.
rbb kulturradio
20:04-21:00
SCHÖNE STIMMEN

Kathleen Ferrier zum 100. Geburtstag

Der Dirigent Bruno Walter schrieb über Kathleen Ferrier (1912 – 1953), mit der ihn eine lange künstlerische und persönliche Freundschaft verband: „Zu den tiefsten und beglückendsten Erlebnissen meiner Musikerexistenz zählte für mich die Begegnung mit Kathleen Ferrier … Es war ein Geheimnis um dieses im Leben anscheinend so heitere, klare einfache Wesen. Dieses Geheimnis tönte aus ihrem Gesang, der alle Gefühlstiefen und musikalischen Reichtümer der Werke erschloss … In ihrer Beziehung zur Kunst hatte sie die Demut und Inspiration einer Eingeweihten – und ihre ureigenste Domäne schien Musik mit spirituellem Gehalt zu sein.“

19.4.
Ö1
19:30-21:00
Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel
„… in die Tiefe des Herzens“: Kathleen Ferrier (zur 100. Wiederkehr ihres Geburtstags)

Kathleen Ferriers Mahler-Lied-Aufnahmen gemeinsam mit Bruno Walter stehen auf den Ewig-Bestenlisten der Plattengeschichte; ihr Gluck-Orpheus, ihre Gestaltung der Bach’schen „Matthäuspassion“ berühren wie am ersten Tag.

Wie machte es die vor bald 60 Jahren verstorbene Altistin, mit ihrer Stimme derart „in die Tiefe des Herzens“ zu dringen? „Spätberufen“ als Sängerin, dann frühvollendet, von magischer Ausstrahlungskraft, und auch in ihrer Erscheinung, die Konzentration und Hingabe an die Kunst vermittelte, das Besondere vom Besonderen … Kathleen Ferrier, die am Höhepunkt ihrer kurzen Karriere als die prominenteste Britin neben der jungen Queen Elizabeth galt, war ein Fall von „wen die Götter lieben“: Mit nur 41 wurde sie von einer Krebserkrankung aus dem Leben gerissen.

21.04.
BR klassik
19:05-20:00
Zum 100. Geburtstag der Altistin Kathleen Ferrier (I)

„Eine herrliche Stimme, reich an Farben“
Porträt von Susanne Schmerda
Teil II: Sonntag, 22. April 2012, 10.05 Uhr

„Hier ist eine herrliche Stimme, reich an Farben und mit einem bezaubernd warmen, samtenen Klang“, schwärmte ein Preisrichter 1938, dem die junge Kathleen Ferrier vorgesungen hatte. Bis zu ihrem Durchbruch als professionelle Sängerin mit fast dreißig Jahren indes hatte die am 22. April 1912 im englischen Lancashire geborene Altistin viele Jahre als Telefonistin gearbeitet, dann aber entwickelte sich ihre Gesangskarriere sehr schnell. In Glyndebourne glänzte sie in Brittens „Rape of Lucretia“ und erschütterte in der Titelrolle von Glucks „Orpheus“, jener Partie, mit der sie sich im Februar 1953, schon von ihrer Krebserkrankung gezeichnet, von ihrem Publikum verabschiedete.
Legendär sind ihre suggestiven Interpretationen in englischen Oratorien und Werken von Bach, Gustav Mahler und Brahms, bewegend ihre intensive Deutung der „Kindertotenlieder“ mit Bruno Walter und der „Alt-Rhapsodie“ mit Clemens Krauss (beide Werke erklingen am Sonntag in der „Symphonischen Matinée“ um 10.05 Uhr).
22.4.
BR klassik
10:05-11:55
Symphonische MatinéeZum 100. Geburtstag der Altistin Kathleen Ferrier (II)

Johannes Brahms: „Alt-Rhapsodie“, op. 53 (Männer des London Philharmonic Chorus; London Philharmonic Orchestra: Clemens Krauss); Richard Strauss: „Metamorphosen“ (Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie: Clemens Krauss); Gustav Mahler: „Kindertotenlieder“ (Wiener Philharmoniker: Bruno Walter); Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur (New York Philharmonic Orchestra: Bruno Walter)
Aufnahmen von 1947 – 1953
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Dkultur
15:05-17:00
Interpretationen

Fülle des Wohllauts
Die Jahrhundertsängerin Kathleen Ferrier
Gast: Jens Malte Fischer
Moderation: Olaf Wilhelmer

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