Biografie Wolf Matthias Friedrich – Bass

Wolf Matthias Friedrich .- Bass
Wolf Matthias Friedrich .- Bass

Wolf Matthias Friedrich studierte Gesang an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig bei Prof. Eva Schubert. 1980 war er Preisträger des Internationalen Dvorák-Wettbewerbes in Karlovy Vary. Von 1982 bis 1986 war Wolf Matthias Friedrich Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Dresden.

1999 trat er in Opernproduktionen der Schwetzinger Festspiele (Joseph Haydn {1732-1809} Armida) und der Musikfestspiele Potsdam (Georg Friedrich Händel {1685-1759} Aci, Galatea e Polifemo) auf. Im Jahre 2000 sang er den Plutone in der Oper La Divisione del Mondo von Giovanni Legrenzi (1626-1690) unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock und der Regie von Philippe Arlaud bei den Schwetzinger Festspielen und den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck.

2002/03 sang er den Licomede in Händels Oper Deidamia bei den Händelfestspielen in Halle unter der Leitung von Alessandro De Marchi und der Regie von Nicholas Broadhurst.

Verpflichtungen unter Dirigenten wie Kurt Masur, Fabio Luisi, Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos, Michel Corboz, Roy Goodman, Howard Arman, Jan Willem de Vriend u.v.a. führten ihn in Opern- und Konzerthäuser aller Kontinente und wurden in zahlreichen Rundfunk- und CD/DVD-Produktionen dokumentiert. Er arbeitete mit Norman Shetler in verschiedenen Liedprojekten (Franz Schubert {1797-1828}, Felix Mendelssohn Bartholdy {1809-1847}, Carl Loewe {1796-1869}). 2004 sang Wolf Matthias Friedrich den Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy bei den Folle Journée in Nantes und der Festa da Música in Lissabon unter dem Dirigat von Peter Neumann.

Konzertprojekte unter der Leitung von Paul Dyer führten ihn 2004 nach Sydney (Australian Brandenburg Orchestra) und Kuala Lumpur (Malaysian Philharmonic Orchestra). Im Mai 2005 und 2007 trat er mit erfolgreichen Konzertdebuts mit Werken Richard Wagners (1813-1883) – als Holländer (Der fliegende Holländer) und als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) – unter der Leitung von David Timm in Leipzig auf.

In der Saison 2006/07 sang Wolf Matthias Friedrich den Publio in La clemenza di Tito von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) in einer Inszenierung von Ursel und Karl-Ernst Herrmann und unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi am Ständetheater Prag, dem Ort der Uraufführung des Werkes.

Wolf Matthias Friedrich wirkte an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen von Werken zeitgenössischer Komponisten mit (Udo Zimmermann Weisse Rose, Shih Vatermord, Hans Georg Pflüger, Wilfried Maria Danner u.a.).

2002 zählte er zu den Mitbegründern des Kerll-Rosenmüller-Festes, das von 2002 bis 2006 jährlich zur Förderung des musikalischen Erbes der in seiner vogtländischen Heimat geborenen Komponisten Johann Caspar Kerll (1627-1693), Johann Rosenmüller (1615-1684) und Sebastian Knüpfer (1633-1676) veranstaltet wurde.

Im Mai 2008 sang Wolf Matthias Friedrich den Zoroastro in Georg Friedrich Händels Oper Orlando unter der musikalischen Leitung von Nicholas McGegan und der Regie von Catherine Turocy im Deutschen Theater Göttingen anläßlich der Internationalen Händel-Festspiele. Im August 2009 erlebte die Produktion eine Wiederaufnahme im legendären Drottningholms Slottsteater. Im August 2011 sang er diese Partie unter dem Dirigat von Nicholas McGegan mit dem Philharmonia Baroque Orchestra beim Ravinia Festival, dem MostlyMozart Festival New York und beim Tanglewood Music Festival.

Im Herbst 2008 gab er den Osmin in Wolfgang Amadeus Mozarts Entführung aus dem Serail im Schloßtheater des Neuen Palais in Potsdam Sanssouci unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel und der Regie von Uwe Eric Laufenberg. Diese Produktion hatte am 26. November 2010 in einer Wiederaufnahme der Oper/ \Köln im Palladium in Köln Mühlheim erneut Premiere und wurde im März 2011 in Sulaimania als erste Opernaufführung im Irak vom kurdischen Publikum gefeiert.

Im Mai/Juni 2009 war der Baß in der Partie des Meraspe in der Oper Admeto von Georg Friedrich Händel am Deutschen Theater in Göttingen unter der musikalischen Leitung von Nicholas McGegan und der Regie von Doris Dörrie im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen zu erleben, die im August 2009 beim Edinburgh International Festival, zu Gast war.

Im Oktober 2009 debütierte er als Taddeo in Gioachino Rossinis (1792-1868) L’italiana in Algeri an der Oper Köln unter der musikalischen Leitung von Will Humburg (Jean-Pierre Ponnelle, Inszenierung, Bühne und Kostüme).

Im Frühjahr 2010 war er erneut der Zoroastro in Georg Friedrich Händels Orlando unter der musikalischen Leitung von Alessandro De Marchi in einer Inszenierung von Alexander Mørk-Eidem an der Komischen Oper Berlin.

Im Juni 2010 sang Wolf Matthias Friedrich den Masetto in Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart an der Oper Köln unter der musikalischen Leitung von Markus Stenz und der Regie von Uwe Eric Laufenberg.

Im Oktober/November 2010 sang er den Seneca in L’incoronazione di Poppea von Claudio Monteverdi (1567-1643) unter der musikalischen Leitung von Konrad Junghänel in einer spektakulären Produktion der Oper Köln, inszeniert von Dietrich Hilsdorf im ehemaligen Gerling-Quartier Köln. Premiere der Wiederaufnahme: 14. April 2012

Quelle: Website des Künstlers
Die Biografie auf dieser Website ist ergänzt durch zahlreiche Fotos und Links, auch zu YouTube. Ebenso gibt es eine umfangreiche Diskografie und Pressestimmen.

http://www.wolfmatthiasfriedrich.de/

http://www.bach-cantatas.com/Bio/Friedrich-Wolf-Matthias.htm

 

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