Ein bewegendes Konzert von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen „Bach im Fluss“ am 23.9.2011

Evangelisch reformierte Kirche in St. Gallen-Trogen (Schweiz)

Liebe Bachfreunde/innen!

Es war eine fantastische Begegnung zum Konzert der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen

„Bach im Fluss“

am 23. September 2011. Wir fühlten uns sofort mit eingebunden Dank der hervorragenden und liebevollen Betreuung vor Ort. Solches ist uns noch nie widerfahren und zeugt von der hervorragenden Gastfreundschaft, die die Schweizer Bachfreunde uns zu Gute kommen liessen es war ein Traumerlebnis das wir fest im Gedächtnis verankert haben..!! Dir lieber Daniel von der Bachstiftung herzlichen Dank für deinen selbstlosen Einsatz der umso großartiger anzurechnen ist, weil Du deinen Urlaub wegen uns unterbrochen hast.

Evangelisch reformierte Kirche St. Gallen-Trogen

Programm-Auszug:

Eine thematische Collage mit Ausschnitten aus Kantaten und Instrumentalwerken. Zusammengestellt von Arthur Godel und Rudolf Lutz.

Mit dem Spezialprogramm „Bach im Fluss“ wagen wir es, aus dem fast unermesslichen Oeuvre von J. S. Bach eine Auswahl zu treffen; Kantatensätze und Instrumentalwerke verbinden wir zu einem Kontinuum, einer «Strömung».

Die Urheber des Programms, der profunde Bach-Kenner (und frühere Programmleiter von Radio DRS 2) Arthur Godel und der musikalische Leiter der J. S. Bach-Stiftung, Rudolf Lutz, sind sich der Gefahren eines solchen Unterfangens wohl bewusst. Es könnte gekleistertes Potpourri entstehen, ein unerträgliches Bach-Gulasch anstelle einer gelungenen Bach-Collage.

Indes vermag der rote Faden einer klaren Programmidee dies zu vermeiden. «Bach im Fluss» beginnt mit der Choralzeile «Ach wie flüchtig, ach wie nichtig sind der Menschen Sachen» und mündet zum Schluss ins unendliche Meer der Ewigkeit. Am Ohr des Zuhörers ziehen insgesamt 17 Ausschnitte aus 10 Werken des Thomaskantors vorbei. Sie werden zusammengehalten durch den vitalen Grundpuls von Bachs Musik und eine theologische Vision: die flüchtige, irdische Zeit endet in der himmlischen Ewigkeit.

Diese Lebensreise wird von einem Gesangsquartett und dem Orchester der J. S. Bach-Stiftung St. Gallen unter der Leitung von Rudolf Lutz nachgezeichnet. Als Orientierungshilfe bekommen die Zuhörer ein Textheft mit auf den Weg. Die Erwartung der Programmschaffenden liegt darin, dass mit «Bach im Fluss» einer der bedeutendsten und originellsten Komponisten der Musikgeschichte für viele zur längst fälligen persönlichen Entdeckung wird.

Solisten

Beginn

  • 17.30 – 18.15 Einführungsworkshop mit Rudolf Lutz und Arthur Godel
  • 19.00 – 20.00 Spezialkonzert „Bach im Fluss“
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Die Anfahrt von unserem Übernachtungsquatier Hittisau im Bregenzer Wald nach Trogen ins Appenzeller Land  war ein landschaftlicher Hochgenuss. Nach passieren der österreichischen Grenze ging die Fahrt entlang des traumhaft liegenden Bodensees in Richtung St. Gallen und wurden von einer wunderbar im Appenzeller Land eingebetteten Ortschaft Trogen empfangen. Würdige und schmucke Häuser umsäumen den Landsgemeindeplatz an der Trogener Kirche und durften trotz Parkraumnot unseren PKW dort abstellen.

Wunderbar erhaltenes Gemeindehaus am Landsgemeindeplatz von St. Gallen-Trogen

Gegen 15:30 Uhr haben wir die Reformierte Kirche am Landsgemeindeplatz in Trogen erreicht und unternahmen für das Archiv eine kleine Fotosafari durch den herrliche Ort. Aufgrund einer ausgiebigen Zeitspanne – bis zum Beginn des Workshops konnten wir eine Probe in der Ev. reform. Kirche beiwohnen und waren von dem Eifer und Enthusiasmus des Orchesters ganz begeistert wie locker und im ständigen Gesprächsaustausch der rührige Leiter Rudolf Lutz mit seinem Orchester umging.

Probe am Nachmittag in der Ev. reformierten Kirche in St. Gallen-Trogen (Schweiz)

Als sehr gelungen und nicht akademisch vorgetragen empfanden wir  den ersten Höhepunkt den Einführungs-Workshop vor Beginn des Konzertes:  „Bach im Fluss“ mit dem Referenten und frühere Programmleiter von Radio DRS 2 – Arthur Godel  und dem Leiter/Dirigenten der Bachstiftung Rudolf Lutz. Eindrücklich und humorvoll wurde es so zu einem Zwiegespräch unter diesen zwei Bach-Experten das von Rudolf Lutz mit kenntnisreichen musikalischen Bachauszügen eindrücklich manifestiert wurde. Das ist das Besondere, was die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen dem Konzertbesuchern mit einem vorab gegebenen Einführungs-Workshop anbietet mit musikalischen Kantaten-Auszügen und textlichernAussagen zu den Bach-Werken ein Hintergrundwissen zu vermitteln was voll aufgeht und Schule machen sollte. Wir haben sehr viel Neues dazu in Erfahrung bringen können und im eigentlichen Konzert davon sehr profitiert.

Workshop-Referenten von links: ehemaliger Programm-Leiter von DRS 2 - Arthur Godel und Rudolf Lutz - Dirigent der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen

Nach einer 3/4stündiger Pause mit einem Imbiss im gegenüberliegenden Gasthof Krone mit Köstlichkeiten aus dem Appenzeller Land angereichert, gab es den gewaltigen Höhepunkt mit dem Konzert: „Bach im Fluss“ mit Auszügen aus 10 verschiedenen Bach-Kantaten zu dem vorgegebenen Thema. Es wurden folgende Bach-Werke mit Auszügen daraus aufgeführt:

1. Teil Nachdenkliches zu Zeit und Ewigkeit;

So eilen unsere Lebenstage:

BWV 26 Choral: „Ach wie flüchtig, ach wie nichtig“  /

... bleibt ewig stehen…

BWV 1003 Andante aus der Sonate für Violine solo /

Wo gehest du hin?

BWV 166 Arie und Rezitativ für Bass: „Gleichwie die Regenwasser bald verfliessen“ / 

…..so kann die letzte Stunde schlagen…..

BWV 971 Cembalo-Improvisation nach dem „Italienischen Konzert, 2. Satz

BWV 26  „Ach wie flüchtig ach wie nichtig“ Eröffnungschor und

Tenor-Arie (A-Teil) „So schnell ein rauschend Wasser schiesst“

….so eilen unsere Lebenstage…..

BWV 1066 Forlane aus der Orchestersuite Nr. 1

….Ich hatte viele Bekümmernis in meinem Herzen….

BWV 21 Sinfonia aus der gleichnamigen Kantate

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2. Teil: Wir folgen all zum Freudensaal

BWV 172  Sopran „Komm lass mich nicht länger warten“ / Alt „Ich erquicke dich mein Kind“ / Sopran „Liebste Liebe, die so süsse aller Wollust Überfluss“ / Alt „Nimm von mir den Gnadenkuss“ /  Sopran „Sei im Glauben mir willkommen“ / Duett Sopran  und Alt (Zwiesprache von Seele und heiliger Geist) „Ich bin dein, und du bist mein!“

….komm du sanfter Himmelswind….

BWV 846 Präludium C-dur 1. Teil „Wohltemperiertes Klavier“

BWV 140 „Zion hört die Wächter singen“

…von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig….

BWV 1079 Sechsstimmiges Ricercar aus dem „Musikalischen Opfer“

BWV 245 Schlusschoral aus der Johannespassion: „Ach Herr, lass dein lieb Engelein“

…dass meine Augen sehen dich…

BWV 1011 Sarabande aus der Suite für Cello solo

BWV 31 Schlusschoral: „So fahr ich hin zu Jesu Christ“

…wird die Himmelstür auftun….

BWV 31 Eröffnender Orchestersatz: „Der Himmel lacht, die Erde jubilieret“

BWV 21 Schluss-Chor: „Das Lamm, das erwürget ist“

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Wer empfindet nicht beim Anhören Bach’scher Musik den grossen rhythmischen Fluss, den Puls der Zeit? Und hinter diesem Schlagen der Stunden die Vorstellung von Ewigkeit. Alle Ströme des Daseins gehen davon aus und fliessen dahin zurück…

(Auszüge aus dem Programmheft der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen)

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Eine sehr gut gefüllte Kirche lies uns Großartiges erwarten. Die Vielfalt der o.a. Bachwerke waren von Arthur Godel und Rudolf Lutz zum Thema „Bach im Fluss“ fantastisch ausgewählt worden. Es wurden so herrliche Instrumental- und Vokalwerke zu Gehör gebracht so dass es einem sehr schwer fällt, hier etwas als ein Highlight zu benennen. Erwähnenswert die überragende Akustik der Trogener Kirche. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Kirche für die Aufnahmen der Bach-Kantaten der ideale Ort ist..!!

Das Cello-Solo (Maya Amrein) – BWV 1011 „Sarabande „war ein akustischer Hochgenuss und ebenso das Violin-Solo  von Renate Steinmann mit dem „Andante“ aus dem BWV 1003, das wurde berührend vorgetragen und offenbarte ihre großartige Klasse  und Können.

Hervorheben möchte ich das „Zwiegespräch von Seele und heiliger Geist “ im Duett für Sopran und Alt aus dem BWV 172 „Ich bin dein, und du bist mein“ das war berührend, was diese großartigen Gesangs-Solisten: Ulrike Hofbauer (Sopran) und  der englische Altus – Alex Potter  vortrugen, das war himmlischer Gesang in Perfektion und trug uns für einen Moment in eine andere  h e i l e  Welt…!!

Gesangs-Solisten von links: Ulrike Hofbauer (Sopran) Alex Potter (Altus)

Der Chor bestand aus einer schlanken Variante mit einer Sängerin oder Sänger pro Stimme. Zwischen Vokal- und Instrumentalensemble soll so eine Gleichberechtigung bestehen und das war wunderbar gelungen. Die Heraushörbarkeit der Einzelstimmen wurde durch so eine Minimal-Besetzungzu einem Hörgenuss…!!

Sicherlich gehört der Schluss-Choral aus der Johannespassion sowie der Schlusschoral aus dem BWV 31 „So fahr ich hin zu Jesu Christ“ und der Schlusschoral aus dem BWV 21 „Das Lamm, das erwürget ist“ zu den zu erwähnenden Besonderheiten, da sie sehr emotional uns zu packen wussten. Da diese Werke zum Schluss des Konzertes angestimmt wurden, war es mit der Fassung vollends vorbei. Frenetischer Jubelgesang mit Pauken und Trompeten bezeugten den Hörer: „Die Himmelstür ist weit geöffnet worden“ und lässt unsere Herzen freudig zur Ruhe kommen……

Als Lohn aller Bemühungen brauste frenetischer Jubel am Ende des Konzertes auf, der nicht enden wollte nur durch eine Zugabe waren die aus dem Häuschen geratenden Hörer zu beruhigen. Es war ein Traumkonzert von einer Großartigkeit, das lange in uns haften bleiben wird.

Standing Ovations am Schluss für ein überragendes Bach-Konzert in der Ev. reformierten Kirche in St. Gallen-Trogen

Wir können nur folgendes empfehlen:

„Wer ein Bachkonzert live erleben möchte“ muss unbedingt die
Evangelisch reformierte Kirche in St. Gallen-Trogen/Schweiz 
aufsuchen, hier wird man mit großartigen Aufführungen von Bach-Werken verzückt..!!

Dank an alle hervorragenden Solisten und Instrumentalisten sowie dem rührigen Leiter: Rudolf Lutz und Arthur Godel, die uns einen wunderbaren Querschnitt aus den Kantaten von J.S. Bach zu kredenzten wussten. Ein unvergesslicher Konzert-Tag in der Schweiz verbunden mit einer liebevollen Gastfreundschaft ging leider viel zu schnell zu Ende. Die Gewissheit bleibt: „Wir kommen wieder“ denn der Leitspruch der J.S. Bach-Stiftung sagt es so genial aus: „B a c h  er lebt“ und das werden wir mit einem weiteren Besuch zu beherzigen wissen..!!

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Information zur J.S. Bach-Stiftung St. Gallen-Trogen:

Die J. S. Bach-Stiftung führt innerhalb von rund 25 Jahren das gesamte Vokalwerk von Johann Sebastian Bach auf. Jeden Monat wird im appenzellischen Trogen eine der über 200 Kantaten von Bach gespielt. Sämtliche Konzerte, Workshops und Reflexionen erscheinen auf DVD, die Texte auch in Buchform.

Link zur Bach-Stiftung: http://www.bachstiftung.ch/de/

Der Fernsehsender – tvo – strahlt jeweils am Sonntag um 11:00 Uhr eine Bachkantate von der Bach-Stiftung aus. Diese Sendung kann nach der Ausstrahlung nochmals für 6 Tage (Montag bis Samstag) aufgerufen und angesehen werden.

Link zum tvo:  http://www.tvo-online.ch/index.php?article_id=1594

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Herzliche Grüße

Volker

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12 Gedanken zu „Ein bewegendes Konzert von der J.S. Bach-Stiftung St. Gallen „Bach im Fluss“ am 23.9.2011

  1. barbara57

    Lieber Volker,
    wunderbar, wie Du uns an Eurem Erlebnis teilhaben lässt. Man glaubt fast, dabei gewesen zu sein. Ein Erlebnis, das sicher ganz lange in Euch schwingen wird.
    Hab Dank dafür.
    Barbara

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    Antwort
  2. Volker Autor

    Liebe Barbara,

    danke für deinen netten Kommentar. Es war wirklich ein wunderbares Erlebnis alles war Super, angefangen vom Wetter, herrliche Landschaft und die wundervolle Aufführung, alles hat zusammen gepasst und werden davon lange noch zehren können. Unser nächster Besuch der J.S. Bach-Stiftung wird am 13.6.2012 in der Ev. Reform. Kirche in Leipzig zum Bachfest 2012 sein, dieser Termin ist ganz dick im Terminkalender vermerkt und wird wieder ein Highlight sein worauf wir uns schon heute mächtig freuen.

    Link: https://meinhardo.wordpress.com/2011/09/02/das-bachfest-leipzig-2012-findet-vom-7-6-bis-zum-17-6-2012-statt-mit-programm-vorschau/

    Wünsche Dir einen sonnenreichen und warmen Sonn- und Feiertag..!!
    Liebe Grüße
    Volker

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    Antwort
  3. Luise

    Lieber Volker,

    danke für deine Schilderung des Konzerterlebnisses in St. Gallen-Trogen. Dieses Gefühl der Begeisterung, einen ganz besonderen Moment erlebt zu haben, kann ich dir gut nachfühlen.
    Warum ich mich heute einmal wieder melde ist, daß ich unter den Solisten Wolf Matthias Friedrich entdeckt habe. Das freut mich, da ich ihn seit ca.15 Jahren kenne und „im Visier“ habe.
    Bei der Vorstellung von verschiedenen Solisten im Blog dachte ich schon, ihn vorzustellen, wäre eine Idee.
    Ebenso verfolge ich mit meinen eingeschränkten Möglichkeiten die Konzerttätigkeit von Konstantin Heintel (Hamburg). Vielleicht kennst du ihn, vielleicht ist es auch eine Anregung einmal ein Auge und ein Ohr auf ihn zu werfen. Eines Tages, so Gott will, sitze ich in Hamburg in einem Konzert mit ihm. Etwas Enthusiasmus haben wir uns doch erhalten.

    Den 13.6.2012 in Leipzig habe ich mir notiert. Ich glaube, da muß ich hin aufgrund deines Beitrages. Ich bin schon beeindruckt, welche Distancen du überwindest für deine Musikliebe.

    Dann steht noch das Musikfest Erzgebirge, weil in meiner Nähe, fest auf meinem Programm. Hast du das auch im Blick? Warst du schon einmal dort? Ich glaube, das verspricht auch wieder musikalische Hochgenüsse. Somit oute ich mich auch als totaler Hans-Christoph Rademann-Fan.

    Nun hab einen schönen Sonn(en)tag und einen schönen Feiertag der deutschen Einheit,
    ein Anlaß, der voller Dankbarkeit von mir empfunden wird, denn St.Gallen-Trogen ist auch für mich nun erreichbar ….

    Herzliche Grüße
    von Luise

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  4. adamo

    Lieber Volker!

    Auch ich freue mich für Dich, dass Dein Herzenswunsch Dich so erfüllt und Du wieder für uns da bist.

    Da ich gerade gestern in Potsdam unseren Sir mit 5 Bach- Motetten gehört habe, ist mir noch al klargeworden, wie sehr jedes Bach-Werk eine bruchlose Einheit sein kann und nur ala thematisches Ganzes überhaupt verstanden werden kann. Gerade bei einer Bach-Motette wie z.B. ‚Fürchte Dich nicht‘ muss man alle Sätze hören-, die Behauptung und die folgenden Argumente. Dies gilt doch auch fûr die Kantaten!!

    Gardiner machte dies gestern in seiner gesclossenen und argumentiv durchdachten Vokalpraxis wieder mal ein für alle mal deutlich.

    Daher kann kein erstzunehmender Interpret eine Bach-Kantate zerreissen.

    Wenn ich von Berlin wieder zu Hause bin, werde
    ich Näheres zum Motetten-Abend gerade unter dem Stichwort ‚Einheitlichkeit‘ nachreichen.

    Aber jetzt schlafe ich mit Deiner Kantaten-Zusammenstellung friedlich in den 15.So n Trinità ein und danke Dir dafür.

    Gute Nacht

    Wolfgang

    (eventuelle Rechtschreibefehler liegen an

    meinem kleinen Schreibgerät)

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  5. Volker Autor

    Liebe Luise, lieber Wolfgang!

    Ich danke Euch für die Kommentare.
    Ja. liebe Luise, da hast Du einen hervorragenden Bass seit längerer Zeit im Blickpunkt denn seine Heimat wird sicherlich Mitteldeutschland sein: „Wolf Matthias Friedrich“ war für mich Neuland und eine weitere Überraschung an dem Konzertabend und hat uns alle fasziniert und überzeugt, was für ein Stimmvolumen er besitzt ist schon sehr beeindruckend und seine Wortverständlichkeit absolut klasse. Er hat 2 Tage später in Paderborn, ganz in unserer Nähe wieder einen Konzertauftritt gehabt was wir aber nicht besuchen konnten da wir noch weitere Tage Urlaub im Wallis unternommen hatten. Solche Zukunfts-Sänger und Sängerinnen sollten ruhig einmal bei uns unter Biographien aufgefunden werden können. Ebenso die überzeugende deutsche Sopranistin aus Bayern: Ulrike Hofbauer, ein Genuss sie singen zu hören und dass ist das Spannende bei fremden Konzertbesuchen was da für starke Nachwuchssänger/innen auftauchen das ist sehr sehr erfreulich anzumerken.
    Konstantin Heintel ist für mich z.Zt. noch kein Begriff aber danke für den Tipp, werde mich mal nach einer Biographie von ihm umsehen.

    Dir lieber Wolfgang, danke für deine Kurz-Rezension zu Gardiners Auftritt mit den Bach-Motetten in Potsdam dann werde wir mehr davon zu lesen bekommen das wäre schön und hoffe, dass Dir das Konzert sehr gut gefallen hat.

    Wünsche Euch allen noch einen schönen sonnigen Feiertag.

    Liebe Grüße Volker

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  6. barbara57

    Liebe Luise, lieber Volker,
    Euer Wunsch ist mir Befehl. Auch wenn Friedrich nun wirklich nicht mehr als „Zukunft-Sänger“ angesehen kann. Er ist doch schonrecht etabliert und lange im Geschäft.
    https://meinhardo.wordpress.com/2011/10/03/biografie-wolf-matthias-friedrich-bass/
    Ich habe mich zur Zeit an einer Biografie festgefressen, bei der ich nicht so recht weiterkomme. Auch hapert es gerade so etwas mit der Zeit. Danach möchte ich aber unbedingt erst die Biografien der Gardiner-Mitstreiter recherchieren. Die Liste, auch anderer herausragender Interpreten rund um Bach und Gardiner ist schon seeeeehr lang… Aber neue Vorschläge nehme ich weiter gern entgegen.
    Einen schönenSonntag
    Barbara

    Gefällt mir

    Antwort
  7. Volker Autor

    Liebe Barbara,

    das ist einmal ein Vorschlag von @Luise gewesen und Du hast es gleich in die Wirklichkeit umgesetzt, das hatte keiner erwartet und wir danken Dir für deine Bemühung. Was jetzt aber noch an Vorschlägen kommen sollte wird erst einmal ganz nach hinten gerückt denn da gebe ich Dir vollkommen recht, dass deine eingeschlagene Linie sich als eine gute Richtung erweist.
    Eine schöne Woche und lieben Gruß
    Volker

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  8. Iris Budde

    Lieber Volker,
    Du hast uns an Eurem Bacherlebnis so teilhaben lassen, dass ich beim Lesen den Eindruck hatte, ich wäre selbst mit dabei. Danke für sowas Tolles. Aber ich/wir warten jetzt ganz brav bis zum 13. Juni in Leipzig.
    Lieben Gruss
    Iris

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    Antwort
  9. Claudia

    Mann, mann, mann, kaum ist man aus dem Urlaub zurück, kommt so ein Hammererlebnis von Voller! Wir sollten das zum Anlaß nehmen uns nächstes Jahr wieder beim Meister in Leipzig zum Konzert der Schweizer zu treffen. Ich ziehe den Hut vor den Eidgenossen, was sie da alles in Top Qualität auf die Beine stellen. Gerade auch diese Kompositionsauswahl trifft auf jeden Fall ins Schwarze, wenn es darum geht, den Bogen vom musikalischen ins psychologische zu schlagen. Das ist Pionierarbeit auf ganzer Ebene und deshalb schätzen wir diesen Komponisten so sehr, es gibt immer so viel neues zu entdecken, das uns ganzheitlich berührt. Nicht zu vergessen auch die menschlischen Begegnungen, die das Erlebnis abrunden!
    Volker, ich wünsche Dir noch viele schöne Nachwirkungen und freue mich auf Leipzig.

    Gruß aus Essen, Claudia

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    Antwort
  10. Luise

    Lieber Volker und liebe Barbara,

    danke, daß ihr so eingehend auf meinen Beitrag geantwortet habt.
    Du, lieber Volker hast hast deine Eindrücke zu WM Friedrich detailliert beschrieben. Deine Wertschätzung hat mich sehr gefreut. Danke.
    Und du, liebe Barbara hast so schnell mit der Biografie reagiert. Das war eine besonders schöne Überraschung, ich dachte fast, ich träume. Beim Lesen entstanden viele schöne Erinnerungen, besonders an Hausmusiken und Liedkonzerte mit WM Friedrich in seiner vogtländischen Heimat.

    Nun bin ich gespannt, über wen du als nächstes recherchierst.

    Genießt aber auch nach Möglichkeit die verheißenen schönen Herbsttage, denn der nächste Winter kommt bestimmt! Ich habe ihn schon gesehen, vergangene Woche war ich auf dem Brocken.
    Deshalb antworte ich auch so spät.

    Liebe Grüße
    von Luise

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    Antwort
  11. barbara57

    LiebeLuise,
    bitte schön, gern geschehen. Wann die nächste Bio kommt, weiß ich noch nicht. Friedrich war so ein spontaner Schnellschuss. Aber im Augenblick landen auf meinem Schreibtisch ständig wichtigere Sachen und meine Resourcen sind leider begrenzt…. Aber demnächst geht es weiter, versprochen
    Winter auf dem Brocken – ich dachte, ich seh nicht recht bei den Bildern in der Tagesschau. Ich hoffe, Du hattest Deinen Spaß dabei.
    Viele Grüße
    Barbara

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    Antwort
  12. Volker Autor

    Ja liebe Luise,

    das ist das Werk von Barbara und hat spontan auf deine Anregung hin die Biographie vom Bass „Wolf Matthias Friedrich“ hinzugefügt und ist ihr hoch anzurechnen. Er stammt aus Mitteldeutschland und hat dort auch einige Jahre in Dresden seine Visiten-Karte hinterlegt.

    Lieben Gruß
    Volker

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    Antwort

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