Radiotipps 13.9. – 18.9.2011

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13.9.

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Kulturradio rbb

20:04-21:00
Klassik-Werkstatt
mit Clemens Goldberg

Bach hören
Suiten für Violoncello solo in der Fassung Violoncello da spalla
In den letzten Jahren gibt es zunehmend Belege dafür, dass die Suiten für eine Art riesige Bratsche, ein Cello auf der Schulter, komponiert wurden.

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17.9.

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NDR kultur

20:05-22
Prisma Musik
Thema: Georg Böhm zum 350. Geburtstag

Eine Sendung von Harald Vogel und Peter Wollny

Vor wenigen Jahren machte ein spektakulärer Fund von sich Reden: Leipziger Bachforscher hatten in der Weimarer Anna Amalia Bibliothek eine Orgeltabulatur von der Hand des jungen Johann Sebastian Bach entdeckt und so vor dem Untergang bewahrt, denn die Bibliothek brannte zu dieser Zeit fast völlig aus. Zu den Forschern gehörte Peter Wollny, der uns mit Blick auf das Böhm-Jubiläum die Bedeutung des Fundes für das moderne Bach-Bild erläutert. Denn in dieser Quelle findet sich der handschriftliche Beweis dafür, dass der junge Bach in seiner Lüneburger Zeit um 1700 bei Georg Böhm in die Lehre ging. Böhm stammte, wie Bach, aus Thüringen und starb 1733 als Organist von St. Johannis in Lüneburg. Kennern und Liebhabern der Orgel war sein Name längst geläufig, allerdings als einer von vielen. Dass wir in ihm nun einen Orgellehrer des bedeutendsten Orgelspielers und – komponisten der Musikgeschichte erkennen, wirft auch ein neues und bezeichnendes Licht auf Georg Böhm. Harald Vogel, der zahlreiche Werke dieses Komponisten auf norddeutschen Orgeln eingespielt hat, porträtiert ihn aus Anlass seines 350. Geburtstags als originellen und vielseitigen Musiker.

NDR kultur
22:05-24

Variationen zum Thema
Harald Vogel spielt Werke von Georg Böhm

Präludium in C / Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
Gelobet seist du, Jesu Christ / Capriccio
Präludium in F / Freu dich sehr, o meine Seele
Auf meinen lieben Gott / Präludium in D
Herr Jesu Christ, dich zu uns wend
Christ lag in Todesbanden / Präludium in G
Nun bitten wir den heiligen Geist

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18.9.2011

 

 

18.9.
NDR kultur
8:00-8:40
Johann Sebastian Bach: Allein zu dir, Herr Jesu Christ, Kantate BWV 33
Robin Blaze, Altus / Gerd Türk, Tenor
Peter Kooy, Bass / Bach Collegium Japan
Ltg.: Masaaki Suzuki

 

 

Deutschlandfunk

15:05-16:00

Das Verborgene in der Musik entdecken
Hermann Max und seine vielfältigen Alte-Musik-Projekte
Von Rainer Baumgärtner

Für Hermann Max ist 2011 ein Jahr der Feierlichkeiten. Nicht nur der 1941 in Goslar geborene Kirchen musiker und Dirigent selbst begeht einen runden Geburtstag, sondern auch die drei von ihm ins Leben gerufenen musikalischen Institutionen feiern Jubiläen. Zentrum im Schaffen des ehemaligen Dormagener Kirchenmusikdirektors sind seine beiden Ensembles, die Rheinische Kantorei, ein Chor, der vor gut 25 Jahren aus der Jugendkantorei Dormagen hervorging, sowie das vor 30 Jahren gestartete Orchester Das Neue Konzert. Mit ihnen ging Max sein Ziel an, das Verborgene in der Musik zu entdecken, ein Weg, auf dem es viele Hindernisse zu überwinden galt. Erschüttern und aufrütteln will er mit seinen Interpretationen, wobei ein zweiter Aspekt des Entdeckens oft darin besteht, dass er bislang verborgene Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts wieder an die Oberfläche bringt. Als Forscher und Herausgeber hat er eine große Zahl derartiger Stücke ausgegraben, angefangen bei vielen Werken aus der weitverzweigten Familie Bach. Jährliches Aushängeschild seiner Aktivitäten ist das Festival Alte Musik Knechtsteden, das im September zum 20. Male stattfindet. Hier präsentiert Hermann Max stets seine eigenen neuesten Projekte und er bietet Gastensembles ein Forum für interessante Programme. Zusammen haben sie die Veranstaltungsreihe in der romanischen Basilika unweit von Dormagen zu einem der führenden deutschen Alte-Musik-Festivals werden lassen, das der Deutschlandfunk von Anfang an mit Aufnahmen begleitet hat.

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