ARTE TV – David David Fray nimmt Johann Sebastian Bach auf

Kurzfristig noch ein Fernsehtipp für Sonntag, 26.6.2011:

David Fray nimmt Johann Sebastian Bach auf

Auf dem Programm steht das Konzert in A-Dur von Johann Sebastian Bach

Sonntag, 26. Juni 2011 um 19.15 Uhr

Wiederholungen:
05.07.2011 um 06:00
11.07.2011 um 06:00

Der Franzose David Fray landete vor wenigen Jahren einen Überraschungserfolg in der klassischen Musikszene: Der junge Pianist sprang im Juni 2006 bei einem Konzert für Hélène Grimaud ein und schon hatte er einen Exklusiv-Vertrag in der Tasche. Daraus ging ein erstes ungewöhnliches Album hervor, das Werke von Bach und Boulez vereint. In der heutigen Sendung ist das junge Talent bei einem imposanten Konzert mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zu erleben, das er im Januar 2008 auf CD einspielte. Auf dem Programm steht das Konzert in A-Dur von Johann Sebastian Bach. Bruno Monsaingeon zeigt in seinem Film eindrucksvolle Aufnahmen von Frays Auseinandersetzung mit Bachs Partituren, im Studio sowie bei Proben mit dem Orchester. Seine ansteckende Freude am Spiel ist dabei unüberhörbar.

Es gibt nur wenige Pianisten aus der jungen Generation, die von den derzeitigen „Major Labels“ unter Exklusivvertrag genommen werden. Einer von ihnen ist der junge Franzose David Fray.
Seine erste Einspielung im Mai 2007 war den Komponisten Johann Sebastian Bach und Pierre Boulez gewidmet – eine Kombination, die viel über sein breites, originelles Repertoire aussagt. Im Januar 2008 entstand sein zweites Album. Mit der Deutschen Kammerphilharmonie interpretierte er vier Konzerte für Klavier und Orchester von Bach, die wie die Brandenburgischen Konzerte zu den bekanntesten Werken des Komponisten zählen.
Zu den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen, die David Fray bereits erhielt, zählen das „Diploma of Outstanding Merit“ des internationalen Hamamatsu-Klavierwettbewerbs in Japan und der Titel „Nachwuchssolist des Jahres“ der Commission des Radios Francophones in Montreal (2004). Ebenfalls 2004 wählte ihn die französische Verwertungsgesellschaft ADAMI zur „Klassik-Entdeckung des Jahres“.
Den Durchbruch schaffte er bei einem triumphalen Konzert im Pariser Théâtre du Châtelet im Juni 2006, bei dem er in letzter Minute für Hélène Grimaud eingesprungen war.

Unter den jungen Talenten der französischen Pianistenszene nimmt David Fray, der 1981 im südwestfranzösischen Tarbes geboren wurde, einen ganz besonderen Platz ein. „Nicht nur besser als der Rest: Fray hat seine eigene Kategorie!“, schrieb Le Point begeistert. In seinen Bach-Interpretationen vereint er die unablässige Strenge mit spielerischer Leichtigkeit, Fantasie und Freiheit.
David Fray wurde am Pariser Conservatoire bei Jacques Rouvier, Christian Ivaldi und Claire Désert ausgebildet und vervollkommnete sein Können bei Dimitri Bashkirov, Menahem Pressler und Paul Badura-Skoda.
Für sein Debütalbum – erschienen im Mai 2007 – auf dem Label Virgin hat er ein Programm zusammengestellt, in dem sich alte und zeitgenössische Musik begegnen. Auf Johann Sebastian Bachs vierte Partita folgen zwei Werke von Pierre Boulez, der den jungen Musiker selbst bei der Aufnahme beraten hat: das Jugendwerk „Douze notations pour piano“ (1946) sowie „Incises“ (1994/2001), ein Werk, das später entstanden ist.
Seit 2002 gibt David Fray Konzerte auf zahlreichen renommierten Konzertpodien wie dem Théâtre Mogador in der Pariser Cité de la Musique, im Place des Arts in Montréal oder in der Alti Hall in Tokio. Außerdem war er auf berühmten Festivals vertreten wie dem Festival de la Roque d’Anthéron oder dem Festival de Radio France in Montpellier.
In der Konzertsaison 2005/06 ging David Fray mit einem Recital-Programm auf Tournee durch Südamerika; es folgte eine Konzertreise mit dem Orchestre de Montréal und dem Warschauer Kammerorchester in Begleitung von Christoph Eschenbach, Robert Levine und Ya-Fei Chuang. Im April 2008 unternahm er mit Kurt Masur und dem Orchestre National de France eine Tournee durch die Vereinigten Staaten.
2009 wurde Fray der Echo Klassik in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres“ verliehen. In derselben Kategorie wurde Fray mit dem begehrten französischen Musikpreis „Les Victoires de la Musique Classique“ 2010 ausgezeichnet.

http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1241028,day=2,week=26,year=2011.html

 

 

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2 Gedanken zu „ARTE TV – David David Fray nimmt Johann Sebastian Bach auf

  1. Volker

    Liebe Barbara,

    danke für den überraschenden Hinweis. Auf ARTE gibt es noch ein weiteres Bach-Programm:

    Anne Queffélec und Tatjana Vassiljeva spielen Bach
    Datum: Di., 28.06.2011 Uhrzeit: 05:59 – 06:50 Dauer: 51 min.
    Wiederholungen:
    04.07.2011 um 06:00 Uhr
    15.07.2011 um 06:00 Uhr

    Anne Queffélec interpretiert:
    – „Ich ruf zu dir“ BWV 639 von Johann Sebastian Bach
    – „Jesu bleibet meine Freude“ (BWV 147) von Johann Sebastian Bach

    Tatjana Vassiljeva interpretiert:
    – Suite für Cello Nr. 5 c-Moll BWV 1011 von Johann Sebastian Bach

    Grüße
    Volker

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