Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: „Trinitatis“

Bach-Fenster in der "Thomaskirche" (Leipzig)

Liebe Bach-Freunde !

Nach den Veröffentlichungen einer Übersicht der BWV für Bach-Kantaten:

Link: BWV als PDF-Download im Blog 

stelle ich für jeden Sonntag im Kirchenjahr den Besuchern von

„Volkers Klassikseiten J.S. Bach“

eine Hör- oder Sehprobe und eine „Bach-Kantaten-Beschreibung“ für den entsprechenden Sonntag im Kirchenjahr zur Verfügung.

Am 19.6.2011 begehen wir den Sonntag: „Trinitatis“

Das Wort Trinitatis ist zusammengesetzt aus den lateinischen Worten „Tri“ und „unitatis“, was so viel bedeutet wie „Drei in Einheit“. Es wird damit das theologische Dogma der Dreieinigkeit (die Personen von Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist in einem Wesen) zum Ausdruck gebracht. Im Deutschen spricht man dann von der Trinität, die oftmals in Form eines Dreiecks, in dem ein Auge abgebildet ist, zur Darstellung kommt.
Das Trinitatisfest gibt es erst seit etwa 1000 Jahren, wobei es noch über eine längere Zeit Differenzen darüber gab, ob es überhaupt gefeiert werden solle.

Für die protestantische Kirche jedenfalls hat das Trinitatisfest eine größere Bedeutung gewonnen als für die römische Kirche. Es ist das Fest des Glaubensbekenntnisses, und so wurde an diesem Tag das Bekenntnis besonders geehrt durch Gesang und die Verlesung der zwei anderen Bekenntnisse, die nur noch in wenigen Gemeinden gesprochen werden, aber auch zu den Bekenntnisschriften der Lutherischen Kirche gehören: das sog. Nicänum und das Athanasianum.

Nach dem Trinitatisfest beginnt eine Zeit, die oft als die „festlose Zeit“ bezeichnet wird. Das aber trifft nicht zu, denken wir an die verschiedenen Feste wie Johannis, Michaelis, oder das Reformationsfest, ganz abgesehen von den zahlreichen Apostel- und Evangelistentagen in dieser Zeit. Mit dem Trinitatisfest erreicht das Kirchenjahr gewissermaßen einen ersten Abschluß. Während in der 1. Hälfte des Kirchenjahres über die bestimmten Offenbarungen Gottes in der Geschichte nachgedacht wurde, ist Trinitatis das Fest, an dem es um das Geheimnis der göttlichen Dreieinigkeit selbst geht. In der dem Fest folgenden Zeit denken wir darüber nach, wie die christliche Gemeinde den Glauben an diesen dreieinigen Gott in ihrem Leben umsetzt.

Das Trinitatisfest leitet die unberechtigterweise sogenannte „festlose Zeit“ ein. Selbst ist es jedoch ein sehr bedeutendes Fest, geht es bei der Trinität doch um die dogmatische Erklärung zu dem Phänomen der Gottheit Jesu und des Geistes. Während Geister sonst nur Untertanen der Götter sind, wird hier der Geist zur Gottheit erhoben. Viel problematischer für Nicht-Christen ist immer die Behauptung gewesen, dass Jesus Gottes Sohn und damit Gott ist, also keine Sohnschaft im üblichen Sinne. An diesem Sonntag soll diesem Problem nachgegangen werden, wobei freilich grundsätzlich zu sagen ist, dass die Predigt nicht in eine dogmatische Vorlesung verwandelt werden darf. Am Trinitatisfest geht es vielmehr ganz konkret darum, die Vielfältigkeit, in der Gott unter uns Menschen wirkt, zu feiern.

Die Predigttexte gehen alle nicht direkt auf die Dreifaltigkeit ein, da diese erste dogmatisch wesentlich später entwickelt wurde. Nur trinitarische Formeln (wie „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“) tauchen im Neuen Testament schon auf. Am Trinitatisfest denken wir darüber nach, wie sich Gott uns in verschiedenen Gestalten, als Schöpfer im Vater, als Versöhner im Sohn und als Mittler im Geist, offenbart. Dieser Dreifaltigkeit des einen Gottes gehen wir auch im Glaubensbekenntnis nach, ohne recht das unergründliche Geheimnis verstehen zu können. Um so mehr danken wir Gott, dass er uns an diesem Offenbarungsgeschehen auf vielfache Weise teilhaben läßt.

(Textauszüge: ©  Martin Senftleben)

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Bach-Kantaten für „Trinitatis“

BWV 129 – „Gelobet sei der Herr, mein Gott“
BWV 165 – „O heilges Geist- und Wasserbad“
BWV 176 – „Es ist ein trotzig und verzagt Ding“
BWV 194 – „Höchsterwünschtes Freudenfest“
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Im Radio Live: 

„Bach-Kantate“ WDR3 – Geistliche Musik

Sonntag, 19.06.2011 von 09:05  – 10:00 Uhr

Livestream-

Link: http://www.wdr.de/wdrlive/wdrplayer/wdr3player.html

Allgemein Link: http://www.wdr.de/radio/wdr3/

Programm: Link: http://www.wdr.de/programmvorschau/programDateDateSender.jsp?programmeId=3;dayOffset=0

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Geistliche Musik – Programmauszüge:

Johann Sebastian Bach

Höchsterwünschtes Freudenfest,

BWV 194, Teil 1 der Kantate für Soli,

Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Makoto Sakurada, Tenor;

Jochen Kupfer, Bariton; Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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Orgel: Fuge über den Namen B-A-C-H, BWV Anh. 107;

Felix Friedrich an der

Zacharias-Hildebrandt-Orgel der Kreuzkirche in Strömthal

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 Johann Sebastian Bach

Höchsterwünschtes Freudenfest,

BWV 194, Teil 2 der Kantate für Soli,

Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo;

Yukari Nonoshita, Sopran; Makoto Sakurada, Tenor;

Jochen Kupfer, Bariton; Bach Collegium Japan,

Leitung: Masaaki Suzuki

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/ YouTube: BWV 194 – 

Höchsterwünschtes Freudenfest

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Kantaten-Beschreibung zum BWV 194  und BWV 129, 165, 176, 

von „Sir John Eliot Gardiner“ ist als PDF-Download nachstehend hinterlegt!

BWV 194

Kantate für  „Trinitatis“ (Aufführungs-Ort: St. Magnus Cathedral, Kirkwall am 18.6.200)

Eine prächtige Ouvertüre im französischen Stil leitet BWV 194 „Höchsterwünschtes Freudenfest“ ein. Bach hatte die Kantate vermutlich irgendwann zwischen 1717 und 1723 als weltliches Werk für Köthen komponiert und danach für die Weihe der neuen Orgeln in Störmthal (2. November 1723) adaptiert. Im Jahr darauf verwendete er sie am Trinitatissonntag als Krönung seines ersten Leipziger Kantatenjahrgangs (und später noch einmal zu Trinitatis 1726 und 1731). Mit ihr gibt es ein gewichtiges Problem: die Höhe des Stimmtons. Die Störmthaler Orgel war offensichtlich auf den ‚tiefen Cammerton’ (A = +/–390) gestimmt, beträchtlich tiefer als die Leipziger Orgeln. Wie sonst hätten die Oberstimmen die hohen C im Anfangschor (einzigartig bei Bach) oder der Bass-Solist die zahlreichen Fis und G in seinem Eingangsrezitativ bewältigen sollen? Doch warum hat dann Bach die Kantate für seine Aufführungen in Leipzig nicht nach unten transponiert, so wie wir es tun mussten? Offensichtlich hat er nur ein paar der ganz hohen Noten des Bassisten tiefer gesetzt – und ging ansonsten dem ganzen Problem aus dem Wege.

Von den ursprünglichen zwölf Sätzen verwendete Bach für den Trinitatissonntag nur die ersten sechs. Wie in der Weihnachtskantate BWV 110, für die er die Ouvertüre zur Orchestersuite Nr. 4 benutzt, wartet er mit dem Einsatz des Chores bis zu dem schnellen Mittelteil im Dreiertakt. Statt dann das festliche Entree zu wiederholen – Rohrblattinstrumente zuerst (drei Oboen und Fagott), dann Streicher –, kehrt er den Ablauf um und weist den Oboen die Kaskaden aus Sechzehnteln zu, bevor der Chor zu den abschließenden Jubelklängen ausholt. Die erste der beiden Arien ist für Bass bestimmt und gehört zu jenen ausladenden, pastoralen Sätzen im 12/8-Takt (für Oboe und Streicher), die Bach von Zeit zu Zeit ersann, um seinen Hörern zu versichern, dass Gottes Schutz und Fürsorge (hier sein ‚Glanz’) allgegenwärtig sind; die andere Arie, für Sopran, eine lebhafte Gavotte für Streicher, feiert die reinigende Kraft des Pfingstfeuers.

© John Eliot Gardiner 2006 Aus einem während der Bach Cantata Pilgrimage geschriebenen Tagebuch

Übersetzung: Gudrun Meier

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  Sir Gardiners Kantaten-Beschreibungen:  h i e r  zum Download als PDF

  Künstler-Beitrag:  Künstlerbeitrag Paul Agnew, Tenor 

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/ YouTube: BWV 129 – 

Gelobet sei der Herr, mein Gott

 

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/ YouTube: BWV 165 – 

O heil’ges Geist- und Wasserbad

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Link: CD für den Sonntag – „Trinitatis“ Link: zu den CD’s Bach-Kantaten:

Cover: CD’s SDG 138 Vol. 27
.

BWV 129 “Geleobet sei der Herr, mein Gott“

Gardiner Pilgrimage CD – SDG 138 – Vol.  27 – CD  2

BWV 165 “O heil’ges Geist- und Wasserbad

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 138 –  Vol. 27 – CD 2

BWV 176 „Es ist ein trotzig und verzagt Ding“

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 138 –  Vol. 27 – CD 2

BWV 194 “Höchsterwünschtes Freudenfest“

Gardiner Pilgrimage CD  – SDG 138 –  Vol. 27 – CD 2

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Ich wünsche allen Besuchern einen sonnigen und musikalischen „Trinitatis-Sonntag.“

Herzliche Grüße

Volker

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4 Gedanken zu „Neue Reihe: Bach-Kantaten zum Sonntag im Kirchenjahr mit Hörbeispielen und Kantatenbeschreibung für den Sonntag: „Trinitatis“

  1. adamo

    Liebe BachfreundINNEN!

    Bei diesen vier Trinitatis-Kantaten lacht mein mit Bach gefülltes Herz.. Ich will aber nur auf BWV 176 + BWV 194 eingehen.

    Da hat Bach mit der textlich (die Vorlage übernimmt er vom Propheten Jeremia) und musikalisch so treffenden Darstellung des wankelmütigen menschlichen Herzens als ein

    ‚TROTZIG UND VERZAGTES DING‘

    mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Jeder von uns kennt doch diesen ewigen inneren Kampf zwischen Ja und Nein, zwischen Zusage und Ablehnung, zwischen ‚Groß raus kommen-wollen‘ und ‚Klein-beigeben‘. Diese dauernden inneren Quälereien, die manchmal zu Magengeschwüren ausarten. Ja, genau das, was sich an Trotz und Verzagen anstaut. Die im Eingangschor sich dauernd aufbäumenden musikalischen Linien verdeutlichen mir immer wieder diesen nutzlosen Kampf, den Bach dann in seinen letzten Takten friedlich beenden läßt.

    Dies nur zur Kantate BWV 176

    Ganz andere Empfindungen habe ich immer wieder bei der Kantate BWV 194. Da sind es die beiden Arien Nr.3 (Bass) und Nr.5 (Sopran), die sehr beruhigend auf mich wirken.

    Gardiner-Tagebuch sagt dazu: Die erste der beiden Arien ist für Bass bestimmt und gehört zu jenen ausladenden, pastoralen Sätzen im 12/8-Takt (für Oboe und Streicher), die Bach von Zeit zu Zeit ersann, um seinen Hörern zu versichern, dass Gottes Schutz und Fürsorge (hier sein ‚Glanz’) allgegenwärtig sind; die andere Arie, für Sopran, eine lebhafte Gavotte für Streicher, feiert die reinigende Kraft des Pfingstfeuers.

    Ja-, so habe ich die beiden Arien verstanden: die erste wie ein Schutzmantel, der sich um einen legt, der mindestens ein Fünkchen-, besser noch ‚Glanz Gottes‘ in sich hereinläßt.
    In der folgenden Sopran-Arie wird dann dieser Gedanke als Pfingstfeuer weitergeführt. Feuer, das ich aber auch immer etwas anpusten und anfachen soll.

    Es macht mir Mut, daß Bach diesen beiden den Menschen ‚fordernden‘ Texten Formen des Tanzes unterlegt. Denn wenn ich diesem ’sollen‘ tänzerisch gerecht werden kann, sagt mir das doch: Das mit dem ‚Glänzen‘ und dem ‚feurig sein‘ im Leben ist eigentlich gar nicht so schwer. Es kommt und wird schon werden, wenn ich auf den Tanz + Lauf + Umwege des Lebens so gut wie ich es kann, eingehe.

    Na-, da habe ich heute Nacht noch ganz schön ‚Bach als Psychologen‘ bemüht. Aber warum nicht?

    Mit Musik geht doch alles besser.

    Gute Nacht

    @Wolfgang

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  2. adamo

    Nachtrag zu ‚Höchsterwünschtes Freudenfest‘

    Diese Kantate war ja ursprünglich zur Orgelweihe in Störmthal entstanden. In den beiden Arien ‚Was des Höchsten Glanz erfüllt‘ und ‚Hilf, Gott, daß es uns gelingt, und Dein Feuer in uns dringt‘ war also zunächst ein Kirch-Gebäude bzw. eine Orgel gemeint.

    Ich nehme mir aber die Freiheit, die Arien und ihre Ratschläge auf den Menschen zu beziehen. Das darf ich doch!

    Da fällt mir noch ein: Als ich mal in Störmthal war und natürlich auf die Orgelempore bin, hatte der Organist uns singen lassen. Wie treffend! Wir sollten nicht nur staunen und einen Besichtigungspunkt abhacken, sondern auch gleich mitmachen. So solltge es bei Bach-Liebhabern auch sein.

    Gruß und schönen Sonntag

    @Wolfgang

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  3. Volker Autor

    Lieber Wolfgang,

    mir ist es ebenfalls sofort aufgefallen, dass die Bass- und Sopran-Arien im BWV 194 „Höchsterwünschtes Freudenfest“ in ruhiger Manier anzuhören sind und voller Hoffnungs-intensität in der Textaussage sind. Unglaublich, was für eine Musikalität in den Arien von Bach zu hören ist wunderschön anzuhören nach dem aufregenden und aufwühlenden Eingangs-Chor eine richtige Wohltat. Für mich überraschend die doppelten Verse im Schluss-Choral, die bei Bach seinen Kantaten sehr selten anzutreffen sind.

    „Diese Kantate war ja ursprünglich zur Orgelweihe in Störmthal entstanden.“

    Ja, das war die Orgelweihe zu der Bach Ursprünglich diese Kantate in 2 Teilen verfasst hat und für Trinitatis nur die ersten 6 Sätze herangezogen werden.
    Die Programmgestaltung im WDR3 war heute dementsprechend ausgerichtet, Teil 1 + 2 vom BWV 194 war zu hören unter Suzuki und dazu die Zacharias-Hildebrandt-Orgel im Störmthal war ein Programmschwerpunkt, fantastisch, ich habe es genossen..!! Es war schon immer ein Wunsch von mir, Störmthal aufzusuchen und hat bis jetzt nicht geklappt. Da bist Du mir wieder einmal einen Schritt voraus und möchte einmal von Dir wissen, wann dein Besuch dort stattgefunden hat, ist evtl. ein Foto vorhanden?

    Die übrigen 3 Trinitatis-Kantaten sind ebenfalls Perlen: BWV 129, 165 und BWV 176 und möchte sie allen zum Anhören empfehlen. Du hattest so wunderbar das BWV 176 in deinem Kommentar bereits vorgestellt.

    Dir Wolfgang und allen wünsche ich einen schönen Rest-Sonntag.

    Liebe Grüße
    Volker

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    Antwort
  4. adamo

    Lieber Volker! Liebe BachfreundINNEN!

    Ich muß ca.2003 in Störmthal gewesen sein und finde in meiner chaotischen Ablage keine Bilder. Ich habe nur im Format Klein-Oktav ein 13 seitiges Heftchen der Kirchengemeinde STörmthal mitgebracht, konnte aber kein Datum finden.

    Deshalb erstelle ich in einer ruhigen Minute zwischen meinen casalingo-Pflichten (=Hausmann-Diensten) mir ein INNERES BILD von dem, was mich an STÖRMTHAL interessiert.

    Der fürstlich Anhaltinische-Cöthenisce Capellmeister und Director Musici B. kommt am 2. Novembris 1723 in der Schnellkutsche aus Leipzig ins nahe Störmthal (19 km), hatte vorher dem dortigen Organisten die Stimmen einer Kantate geschickt, in die er in seiner Komponierstube in der Thomasschule noch zwei weltliche Arien und eine franz.Overtüre hinein receyclet hatte.

    Mit seinem Freund Orgelbauer Hildebrandt examiniert, probiert und durchwalkt er das Luftpolster der neuen Dorforgel, daß die Orgel auch eine ‚gute Lunge‘ habe -, prüft die Pfeifen der Orgel-, alles hatte Hildebrand, abgesprungener Silbermann-Geselle, gut aufgebaut und fertig gemacht.

    Nach dem Festgottesdienst wurde bei Fasan und Bier mit den Honoratioren des Ortes noch ausgiebig getafelt. Der Patronatsherr und Orgelstifter Friedrich von Fullen war natürlich auch dabei und Hildebrandt, Bach und von Fullen tranken mit den ‚pastor loci‘ Brüderschaft.

    Bach dachte bei der Kutschenrückfahrt, daß er draußen auf dem Land doch eigentlich angesehen und gut ankommt, als Orgelprüfer war er ja sowieso eine Koryphäe. Den ganzen Frust in Leipzig konnte man da mal vergessen.

    Ach ja-, in der Wenzelskirche in Naumburg , so auch in Altenburg und vielen anderen Orten hatter er ja auch die Orgeln examiniert.

    In dem Orgelgehäuse der Hildebrandt-Orgel in Naumburg hat er sogar seine Reisetasche bei der Orgelprüfung versehentlich im Orgelkasten stehen gelassen. Sein Schwiegersohn Altnikol war bei diesem Fauxpas auch beteiligt.
    Ca 250 Jahre später hatte dann der dortige Organist die Reisetasche samt Bachs Perücke im Orgelstaub gefunden und ein bisher unendecktes Bach-Werk, eine apokalyptische Musik ähnlich dem ‚Jüngstes Gericht‘ von Buxtehude drinnen steckend gefunden.

    Da geht aber meine Phantasie mit mir durch !! Vgl. unsere Blog-Diskussion über das Buch von Robert Schneider, Die Offenbarung.

    Soweit mein INNERES BILD über die Entstehung der wunderbaren Bach-Kantate vom ‚Freujdenfest‘, Das Phantasieren hat mich entspannt.

    Jetzt muß ich aber schnell noch die Wäsche im Keller abhängen und zusammenlegen , da meine Frau bald nach Hause kommt und auch das Abendessen auf dem Tisch stehen muß.

    In Eile

    Gruß

    @Wolfgang

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