Bach-Zyklen erobern die Alpenländer!

Liebe Bachfreunde!

Die J.S. Bach-Stiftung St. Gallen in der Schweiz mit ihrem Bach-Projekt, sämtliche Bach-Kantaten innerhalb von 25 Jahren aufzuführen und zu veröffentlichen – hatte ich bereits vorgestellt. Ein weiteres Bach-Projekt gibt es im Alpenland Österreich zu bewundern.

Zyklus BACH XXI geht in die nächste Runde:

Grazer Dom

Seit mehreren Jahren werden im Grazer Dom Bach-Kantaten zum jeweiligen Sonntag in einer Abonnementserie aufgeführt. An drei Konzertabenden pro Kirchenjahr werden die geistlichen Kantaten des Thomaskantors sowie die dazugehörende Lesung aus dem Evangelium vorgestellt. Eine Werkeinführung mit live-Hörbeispielen zur Erklärung und Verdeutlichung der Textauslegung wird jedem Konzert vorangestellt. Stimmungsvoller Abschluss jedes Abends ist das gemeinsame Singen und Musizieren von Ausführenden und Publikum eines Chorals aus den gespielten Werken.

BACHXXI von CAPELLA LEOPOLDINA

Die kleinbesetzte Domkantorei, eine Mischung aus renommierten und jungen Sängersolisten sowie das bekannte österreichische Barockorchester „Capella Leopoldina“ sind unter der Leitung von Domkapellmeister Josef M. Doeller kongeniale Partner in diesem einmaligen Zyklus. Mittlerweile ist man bei der 135. gespielten Kantate angelangt und in ca. 6 Jahren alle Bach-Kantaten im wunderbaren „Grazer Mausoleums“ aufgeführt haben.

Im Januar 2000 übernahm Capella Leopoldina den Instrumentalpart des Projektes BACH XXI. In Zusammenarbeit mit der Grazer Dommusik werden sämtliche Kantaten J. S. Bachs zur Aufführung gebracht. Dieses Projekt ist auf 18 Jahre anberaumt und stellt somit eines der umfangreichsten Projekte der österreichischen Musikgeschichte dar. Das Ensemble musiziert ausschließlich auf historischem Instrumentarium oder originalgetreuen Kopien unter Verwendung dem heutigen Wissensstand enstprechender historischer Spieltechniken.

Die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis, der barocken Klangrede, bestimmen den Grazer Zyklus; musiziert wird auf historischen Instrumenten. Der sakrale Raum des Domes bildet den idealen Rahmen für das Ereignis – eine Synthese aus künstlerischer Qualität und tief empfundener Gläubigkeit.

BACH XXI stellt eines der größten und langfristigsten Projekte der österreichischen Musikgeschichte dar.

Als Grundlage der Aufführungen dienen uns die überlieferten Daten zu Besetzungsgröße (wie z.B. Anzahl der erhaltenen Stimmen) einerseits; andererseits orientieren wir uns auch nach Bachs „Entwurff einer wohlgestalten Kirchenmusik“. So wird jede Kantate auf die einzelnen Anfordernisse (auch des Aufführungsortes) und wissenschaftlichen Grundlagen geprüft und entsprechend besetzt aufgeführt.

Link:  Die neuen BACH XXI – Termine:

Serie XV
11. Dezember 2011
15. April 2012
14. August 2012
5. Jänner 2013 (Beginn Serie XVI)

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