Radio- Fernseh-Tipp für die 2.KW in 2011

Fernseh- und Radio-Tipp 2. KW:

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig

Dienstag, 11.1.2011
WDR Fernsehen
23:15 – 0:20 Uhr
Heimat Bach

Dienstag, den 11. Januar 2011, 23:15 – 00:19

Essay von Uli Aumüller
65 Minuten lang und unterteilt in 14 Kapiteln unterhalten sich 8 Herren in wechselnden Konstellationen über das Thema HEIMAT BACH: Wie kam´s, dass die Musik und die Person Johann Sebastian Bachs über die Jahrhunderte hinweg einen solchen bedeutenden Einfluss hat auf unseren Musikbegriff? Daran, dass kein Musikunterricht an seinem Schulwerk, kein Chor an seinen Vokalkompositionen vorbei kommt, mag es allein nicht liegen! Der 5te Evangelist ist Bach oft genannt worden, sein Schaffen berührt also andere Bereiche, selbst bei solchen Hörern, die sich durch und durch als Laizisten ausgeben. Mindestens 112 Tage hat der Autor und Regisseur dieses Films Uli Aumüller an dem Drehbuch gearbeitet, mehr als 40 Tage hat der Schnitt gedauert – obwohl der Film genau nur 158 Einstellungen zählt. Bei aller sorgfältigen Komposition (Aumüllers Darsteller mussten ihre Parts auswendig lernen!), langwierigen Recherche und subtilen Gestaltung der Bildhintergründe dieses Films, der in einem bluescreen-Studio gedreht wurde, kommt der Essay daher, als wäre er an einem gut gelaunten Nachmittag entstanden.

Mitwirkende:
Raphael Alpermann, Cembalo (Berlin)
Nikolaus Bacht, Hörforscher (Berlin)
Kuno Lorenz, Philosoph (Saarbrücken)
Stephan Mai, Geiger (Berlin)
Martin Schläpfer, Choreograph (Düsseldorf)
Peter Schleuning, Musikwissenschaftler (Oldenburg)
Jürg Stenzl, Musikhistoriker (Salzburg)
Wen-Sinn Yang, Cellist (München)

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ein Radio-Tipp:

Sonntag, 16.1.2011

BBC
The Choir
The Monteverdi Choir was recently nominated as the world’s finest choral ensemble. Aled Jones is joined by the Monteverdi’s founder, Sir John Eliot Gardiner and three members, Gareth Keene, Julia Doyle and Lawrence Wallington to talk about the choir past and present.

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00xbhdt

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Barbara

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9 Gedanken zu „Radio- Fernseh-Tipp für die 2.KW in 2011

  1. adamo

    Liebe Bach-Freunde!

    Das war eine würdige Herren-Runde-, Praktiker und Philosophen, die sich da zu ganz später Abendstunde über das Genie Bach austauschten. Es hat sich gelohnt, aufzubleiben und den Reden und Musikbeispielen zuzuhören.

    Einige der Herren fanden mit gestenreichem Reden lobende Worte über das, was mir schon seit Jahren dämmerte. Soweit ich es verstanden habe:

    ….. ist Bach ein Kosmos, seine Musik hilft uns, ein Abbild zu finden von dem, was wir nur erahnen können. Der Mensch strebt in seinem Werden einem Ziel entgegen. Hören und Erleben wir Bach, dann sehen wir diesen Himmel, dieses abgerundete Ganze ein Stück offen. Dabei gibt der bei Bach immer vorhandene ‚fortlaufende Bass‘ dem Hörer die Gelegenheit mitzudenken und mitzusummen. Der Hörer kann erahnen, wo die musikalische Linie hinläuft. Er wird nicht überfallen. So urteilte der Hörforscher.

    Von den Gesetzmäßigkeiten, die bei Bach angewendet werden (geordneter Aufbau, Fugenstränge, Zahlensymbolik, Basso continuo) hatte ich mir ja schon vieles angelesen oder auch selbst rausgehört. Gefallen hat mir aber besonders der Hinweis, daß Bach’s Töne auch witzig, sprudelnd und inspirierend sein können. Als Beispiel spielte der Cembalist ja die berühmte Chromatische Fantasie. Die Experten-Runde verarbeitete sogar Bach’s Geburtstag und gesellte zu Bach den so witzigen und phantasiebegabten Dichter Jean Paul, der als witziger Phantast ja anerkannt ist (freilich viele Jahrhunderte später lebte).

    Einer stellte fest: Bach’s musikalischer Kosmos war in seinen jungen Jahren schon fix und fertig da, (vgl.Actus Tragicus) und trotzdem hatten nur wenige Zeitgenossen Bach’s Genie verstanden. Da setzt auch meine Kritik an dem Talk ein.

    Mir fehlte etwas von dem ‚Dauerfighter‘ Bach, der es ja seiner Umwelt in schwierigsten Kämpfen gezeigt hat, und trotzdem nicht verbittert ist, sondern hoffnungsvolle Musik geschrieben hat. Konnte Bach nur in der Auseinandersetzung mit den Autoritäten eine solche himmlische Musik schreiben? Also es wurde etwas der ‚irdische‘ Bach vergessen, von dem ja alles ausgeht. Dagegegen hatte ihn die Fernseh-Herren-Runde gleich bei dem Philosophen Leibniz/Newton (so übrigens auch Christoph Wolff) angesiedelt und ihn eher von ‚oben‘ her betrachtet.

    Wie dem auch sei-, solche Sendungen müßten auch mal zur besseren Abendzeit laufen, damit viele Fernsehzuschauer sich ein Urteil bilden können und einsehen, daß Bach vom alltäglichem Menschen und seinen Hoffnungen gar nicht so weit weg ist. Bach könnte wahrlich als ein

    ‚Vademecum zur Gesundung des heutigen Menschengeschlechts‘

    von den Intendanten und Fernsehgewaltigen eingesetzt werden.

    Allerdings müßten dann viele Zeitgenossen wieder protestantische Choräle erlernen. Denn das stimmte: der Choral, so z.B. ‚Aus tiefer Not schrei ich …!‘ ist bei Bach überall drin.

    Gruß

    @Wolfgang

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  2. Volker

    Danke @Wolfgang für deinen umfangreichen Bericht über die Sendung im WDR-Fernsehen „Heimat Bach“ vom 11.1.2011.
    Der Filmbeitrag liegt bei mir auf dem Rechner und werde mir das in einer freien Stunde einmal gezielt anhören und ansehen, ich hatte noch nicht die Zeit dazu gefunden!!

    Leider gibt es wohl in der WDR-Mediathek keinen Filmbericht über die Sendung ich hatte eben dort gestöbert aber den Beitrag nicht finden können. Das ist immer ein Jammer, dass die Berufstätigen so etwas zu später Stunde vorgesetzt bekommen und nicht die Gelegenheit besitzen, sich so eine interessante Sendung ansehen zu können. Hier sollten die Fernsehverantwortlichen einmal die Sendeplanung überdenken, ein Sonntagvormittag wäre doch angebrachter.
    Den Text zu der Sendung vom WDR3 füge ich einmal nachstehend bei:

    Dienstag, den 11. Januar 2011, 23:15 – 00:19 Uhr „Heimat Bach“

    Essay von Uli Aumüller
    65 Minuten lang und unterteilt in 14 Kapiteln unterhalten sich 8 Herren in wechselnden Konstellationen über das Thema HEIMAT BACH: Wie kam´s, dass die Musik und die Person Johann Sebastian Bachs über die Jahrhunderte hinweg einen solchen bedeutenden Einfluss hat auf unseren Musikbegriff? Daran, dass kein Musikunterricht an seinem Schulwerk, kein Chor an seinen Vokalkompositionen vorbei kommt, mag es allein nicht liegen!

    Der 5te Evangelist ist Bach oft genannt worden, sein Schaffen berührt also andere Bereiche, selbst bei solchen Hörern, die sich durch und durch als Laizisten ausgeben. Mindestens 112 Tage hat der Autor und Regisseur dieses Films Uli Aumüller an dem Drehbuch gearbeitet, mehr als 40 Tage hat der Schnitt gedauert – obwohl der Film genau nur 158 Einstellungen zählt. Bei aller sorgfältigen Komposition (Aumüllers Darsteller mussten ihre Parts auswendig lernen!), langwierigen Recherche und subtilen Gestaltung der Bildhintergründe dieses Films, der in einem bluescreen-Studio gedreht wurde, kommt der Essay daher, als wäre er an einem gut gelaunten Nachmittag entstanden.

    Mitwirkende:
    Raphael Alpermann, Cembalo (Berlin)
    Nikolaus Bacht, Hörforscher (Berlin)
    Kuno Lorenz, Philosoph (Saarbrücken)
    Stephan Mai, Geiger (Berlin)
    Martin Schläpfer, Choreograph (Düsseldorf)
    Peter Schleuning, Musikwissenschaftler (Oldenburg)
    Jürg Stenzl, Musikhistoriker (Salzburg)
    Wen-Sinn Yang, Cellist (München)
    ——————————————————–
    Grüße Volker

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  3. winfrid60

    Entschuldigt bitte, wenn mein Kommentar nicht der Blog-Nettiquette entspricht, aber ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte. Mit großem Interesse habe ich die Hinweise auf Klassiksendungen im Radio, vornehmlich BBC3 und DSR2 gelesen. Wenn ich allerdings versuche, die entsprechenden Podcast anzusteuern, bzw den Live-Stream von BBC3 zu hören, kommt die Meldung, dass ich von Deutschland aus keinen Zugang dazu habe („not accessible outside the uk“). Eine Reihe von Bloggern hier scheinen dieses Problem nicht zu kennen, so wie sie die Sendungen (auch über Internet) dieser Stationen empfehlen. Könnte ein erfahrener Blogger mit und vielleicht anderen Neulingen da einen entscheidenden Tipp geben? Vielen Dank dafür schon jetzt.
    Winfrid60

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  4. barbara

    Hallo Winfrid60,
    BBC hat 2 Möglichkeiten, die Sendungen live zu verfolgen: einmal in HD-Qualität in fantastischen 320kps und einmal darüber in normaler Qualität. HD-Qualität ist LEIDER nur in UK zu empfangen, die Normale auch bei uns. Weiterhin gibt es bei BBC die Möglichkeit, jede Sendung 7 Tage nach Erstaustrahlung nochmals zu hören. Dazu rufst Du über SCHEDULE den entsprechenden Tag und dort die Sendung auf. Dort gibt es zu Beginn den Link „Listen now“. Podcasts, Videos und einiges andere ist leider auch nicht bei uns verfügbar. Da hilft nur umziehen…. Ansonsten ist BBC mittlerweile mein Lieblingssender in Europa geworden – excellente Konzertübertragungen, Dokumentationen sowie eine so informative Website, wie sie kein anderer Sender in Europa zu bieten hat. Finde ich.
    Falls das noch nicht reicht, frag noch einmal an, dann versuche ich noch genauer zu erklären.
    Bei DRS habe ich im Augenblick auch Probleme, die Podcasts abzurufen. So nehme ich die Sendungen wieder live auf.
    Viele Grüße und viel Spaß beim Hören
    Barbara

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  5. Volker

    Ich komme einmal auf die Anfrage von Winfried60 und die Antwort von @Barbara zurück. Ist es nicht eine Notwendigkeit von BBC den Player auf seine Festplatte zu laden. Ich meine, das wäre ein Grundvoraussetzung gewesen, um die Musikstücke hier vor Ort (Deutschland) anhören zu können oder Irre ich mich da, ich hatte mir den BBC-Player auf die Festplatte geladen und konnte nach der Erst-Sendung mir die Sendungen innerhalb von 7 Tagen nochmals aufrufen und anhören.

    http://iplayerhelp.external.bbc.co.uk/help/downloading/

    Bin lange nicht mehr in eine BBC3 Sendung gegangen und weiss nicht, ob der Player noch geladen werden muss. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
    Grüße Volker

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  6. barbara

    Hallo Volker,
    das war früher… Damals musste der real-Player auf dem Rechner verfügbar sein. Seit einem halben Jahr habe ich einen neuen Laptop und dort weder Real-Player noch irgendwelche Downloads von BBC gespeichert. Bis auf das „Not available outside UK“, was ja definitiv der Fall ist, habe ich keine Probleme mit dem BBC-i-Player. Na gut, Aussetzer dann und wann, aber grundsätzlich eben nicht. Ich nutze, wie schon beschrieben, entweder den Button „Listen live BBC i-Player“ mit dem pinken Lautsprechersymbol (seltener, da hier öfter Lücken in der Übertragung sind) oder die Möglichkeit, über die Seite der jeweiligen Sendung mit „Listen again“. Dies nutze ich recht häufig.

    Auf der Seite, die Du, Volker, angegen hast, findert sich auch wieder der schöne Satz:
    To download programmes you need to be in the UK
    Diese Seite können wir also vernachlässigen – oder umziehen.
    Viele Grüße
    Barbara

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  7. Volker

    Hallo Barbara,

    danke für deine umfangreiche Stellungnahme zum BBC-Player. Mit deinen Erläuterungen sollte @Winfrid60, einmal eine Sendung raussuchen und es testen das scheint die sicherste Sache zu sein.
    Wenn demnächst wieder einmal Angaben zu BBC3 von dir kommen, werde ich einmal wieder tätig und mich mit der Angelegenheit eingehend befassen.
    Schönen Tag und Grüße
    Volker

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  8. Winfrid60

    Hallo Barbara, hallo Volker,
    vielen Dank für die hilfreichen Tipps, dank derer ich nun schon eine Reihe von BBC 3 Sendungen genossen habe. Mein Favorit ist „Building a library“ (jeden Samstag Vormittag). Schade, dass man da (über Podcasts) nicht ins Archiv kann, um sich dort zu bedienen.
    Der Hintergrund meiner Anfrage war eine gewissen Unzufriedenheit mit den in Deutschland verfügbaren Podcasts zur klassischen Musik. Podcasts sind ja an sich ein echter Kulturfortschritt im Vergleich zu den Zeiten, als man sich den Wecker stellen musste um eine Sendung aufzunehmen. Ich habe die letzten 5 Jahre deshalb Radio nur noch per Podcasts gehört. Das ist bei Sendungen aus Politik, Kultur und Wissenschaft auch sehr ergiebig, was klassische Musik angeht aber sehr mager. Hat wohl mit den Senderechten der Musikstücke zu tun. Somit komme ich nun doch wieder zurück zum Weckerstellen und nehme wieder live auf.
    Neben der genannten BBC3 Sendung finde ich Folgendes sehr empfehlenswert:
    – Bayern4 Klassik (samstags 21 Uhr, etwa alle vier Wochen) Interpretationen im Vergleich
    – SWR2 (mittwochs 20:03): Musik kommentiert
    – D-Radio Kultur (sonntags 15:00): Interpretationen
    – DSR2 aus der Schweiz (montags 20:00) Diskothek im 2
    All diese Sendungen bieten einen höchst lehrreichen und genussvollen Zugang zu bekannten und unbekannten Werken, wie man ihn anderswo (auch nicht im Fernehen) nie bekommt.
    Wenn ihr meine Liste durch weitere Tipps noch ergänzen könnt, würde ich mich freuen.
    Vielen Dank an der Stelle an die fleißigen Schreiber in diesem Forum und auf „Volkers Klassikseiten“, die mir bei meiner Suche sehr geholfen haben.
    Viele Grüße aus Unterfranken
    Winfrid

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    1. barbara57 Autor

      Hallo Winfrid,

      der erste Beitrag von mir ist scheinbar verschollen, ich füge ihn hier also alles zusammen:

      ich fange mal an, auf Deinen ausführlichen Beitrag zu antworten. Dies sind mehrere interessante Themen.

      Die Podcasts von BBC sind ebenso wie Videos und der HD-Stream NUR in UK abrufbar. Das hat etwas mit Rechten, Finanzierung u.ä. zu tun. Sendungen der letzten 7 Tage sind aber auch so hier bei uns noch zu hören, zu jeder von uns gewünschten Zeit, 7 Tage lang, jede Sendung. Die bietet meines Wissens kein anderer Sender in Europa. Bei einigen sind einige Sendungen noch abrufbar, aber nicht alle. Hier ist der Link zu der letzten CD Review-Sendung mit dem Programmteil „Building a Library“:
      http://www.bbc.co.uk/programmes/b00yy8sw
      Die ausgewählte Aufnahme ist jeweils montags darauf in der Sendung Classical Collection als letztes Werk zu hören. Hier als Beispiel das Werk der Woche zuvor.
      http://www.bbc.co.uk/programmes/b00yrjk1
      In dem BBC i-Player kannst Du über den Schieber auch direkt an die gewünschte Stelle springen.
      Auch die Navigation im Schedule ist bei BBC vorbildlich.
      Andere Sendungen hier, die Hintergrundwissen bringen, sind:
      „Composer of the week“, montags bis freitags jeweils eine Stunde, in der nicht nur kleine Tonschnipsel zur Verdeutlichung gespielt werden, sondern der Komponist in ganzen Werken kennengelernt werden kann.
      „Discovering Music“ ist eine Sendereihe sonntags früher Abend, in der ein Werk vorgestellt wird. Dies geschieht i.d.R. in aufgezeichneten Veranstaltungen, bei der es zuerst einen erklärenden Teil mit Musikbeispielen und anschließend das ganze Werk gibt. Z.B. geht es an diesem und am nächsten Sonntag um die Brandenburgischen Konzerte, wobei Richard Egarr (Academy of Ancient Music) als Fachmann dabei ist.
      „The Early Music Show“ – Samstag und Sonntagmittag“ – bringt neben spannenden Konzerten aus dem Bereich der alten Musik oft auch Sendungen zu einem ganz bestimmten Thema aus diesem Bereich.
      Dazu kommen die reinen Musik- und Konzertsendungen sowie einige Wortsendungen. Das Programm ist sehr stark strukturiert und damit sehr übersichtlich. ‚Vor kurzem gab es die Meldung, dass BBC nach den nächsten PROMS für ein gutes Jahr lang jeden Abend die Live-Übertragung eines Konzertes in UK senden will. Ich bin gespannt, wie dann dort die Auswahl sein wird.
      Noch einmal der Link zu BBC:
      http://www.bbc.co.uk/radio3/
      Über Schedule und vor über irgendeinen Wochentag ist eine tagesgenaue Navigation, auch zu schon lange zurückliegenden Programmen möglich.

      Dieses ist der erste Streich und der Zweite kommt …. sogleich.

      Teil 2 – Deutsche Klassiksender:
      Das es kaum MusikPodcasts gibt, liegt natürlich an den Rechten. Stichwort GEMA. NDR kultur z.B. bietet ihre Sendereihe „Klassik à la Carte“ als Podcast an. Allerdings nur den Gesprächsteil ohne die Musikbeiträge… Ich denke, wir haben jetzt schon unglaubliche Möglichkeiten, Sendungen zu hören. Da sollte es selbstverständlich sein, die Rechte anderer zu achten. Irgendwie muss alles finanziert werden und auch die Künstler verdienen ihren gerechten Anteil. Es gibt ja die Möglichkeit, aufzunehmen. Dazu mehr in Teil 3.

      Interessante Sendungen in dem von dir angeführten Stil gibt es auch auf anderen Sendern. Du hast aber schon das Beste, was es da gibt, herausgepickt.
      DRS Diskothek wird samstags um 14 Uhr wiederholt. Bis vor kurzem war sie auch als Podcast downloadbar. Seit kurzem geht es bei mir nicht mehr, vielleicht probiert es mal ein Anderer und teilt uns seine Erfahrungen mit.
      http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/top/diskothek-im-zwei.html
      Bei DRS ist auch noch die Sendereihe Parlando (Montag 16-18, Sonntag 16-18)

      Hier passt noch rein:
      HR2. Mittwoch (20-21:30) – Notenschlüssel
      Ö1: Mittwoch (15-16) – Abenteuer Interpretationen
      NDRkultur: Samstag (20-22) – Prisma und (22-24) Musik zum Thema
      Dies ist das, was mir spontan einfällt.

      Teil 3:
      Ich arbeite mit folgendem Programm:
      http://www.tobit.com/radiofx/index.asp
      Es gibt es als frei downloadbare Basisversion oder, mit mehr Möglichkeiten, als Pro-Edition, die ich bei drauf habe. Alle deutschsprachigen Klassiksender, auch DRS II und Ö1 sind hier aufrufbar. Dieses Programm speichert für eingestellte Sender (auch mehrere je nach Version) entweder endlos oder in einem eingestellten Zeitfenster eine ordentlich ausgesteuerte Sendung auf die Festplatte. Wenn der Rechner an ist, auch nachts, falls gewünscht.
      Andere europäische Sender nehme ich mit dem Music Editor 3 von MAGIX auf, ein Programm, was in den höherer preisigen Musik- oder Videobearbeitungsprogrammen enthalten ist. Es gibt es aber auch solo:
      http://www.magix.com/de/zusatzprogramme/music-editor-3-download-version/
      Ich nutze es vor allem, um meine Aufnahmen zu schneiden. Die Vorgängerversion hat grausige Aufnahmen geliefert, aber diese Version macht gut ausgesteuerte Aufnahmen. Auch hier ist es möglich, eine Startzeit und eine Aufnahmedauer anzugeben, sodass die Aufnahme auch während der wohlverdienten Nachtruhe erfolgen kann.

      Ich hoffe, ich habe alles erwischt. Nachfragen beantworte ich gern.
      Eine schöne Woche
      Barbara

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