J.S. Bach – Gesamt Orgelwerk – kostenlos zum Download von James Kibbie – Professor für Orgel an der Universität von Michigan

US-Organist "James Kibbie" mit Bach Organ Works

Hallo Orgelfreunde,

eine Orgel-Highlight-Überraschung aus den USA zum Jahresende.

Prof. James Kibbie - Organist University Michigan - Bach-Gesamt-Orgelwerke

Der Organist James Kibbie ist Professor für Orgel an der Universität von Michigan-USA und hat in den Jahren 2007 bis 2009 auf sieben original barocken Orgeln in Deutschland das Gesamt-Orgelwerk von J.S. Bach eingespielt. Diese 270 Bach-Gesamt-Orgeleinspielung wird von dem amerikanischen Organisten „James Kibbie“ als ein

– k o s t e n l o s e r –  Download –

zur Verfügung gestellt.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine großzügige Unterstützung von Dr. Barbara Flurin Sloat zu Ehren ihres verstorbenen Ehemannes: Baryy Sloat und von der University of Michigan School of Music – USA, Theater & Tanz und erfuhr eine zusätzliche Unterstützung aus dem Amt des Vizepräsidenten für Forschung der University of Michigan-USA.

Das Ziel (Credo) des Projektes:

„Durch diese Website sollen kostenlos alle Hörer auf der ganzen Welt sich an dieser Bach-Musik erfreuen.“

James Kibbie trat in ganz Nordamerika und Europa auf darunter in der Kathedrale von Notre Dame Paris, Royal Festival Hall in London, Dvorka Hall in Prag und das Lincoln Centerin New York. Während seine einmonatigen Konzertreise durch die Sowjetunion im Jahre 1991 wurde er von der Prawda „als ein wunderbarer Organist und brillanter Interpret“ gelobt. Kibbie ist Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben. In zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen trat er auf  und CD-Einspielungen wurde von James Kibbie veröffentlicht, er gilt als ein großartiger Bach-Interpret. Als einziger Amerikaner gewann er den renommierten Orgelwettbewerb „Grand Prix d’Interpretation“ von Chartres, Frankreich, sowie den internationalen Orgelwettbewerb des Festivals „Prager Frühling“ in der Tschechoslowakei.

Seine jüngsten Orgel-Aufnahmen der kompletten Bach-Werke auf historischen barocken Orgeln in Deutschland fanden ein begeistertes Publikum und wurden von der Fachwelt hervorragend bewertet – James Kibbie spielt mit vollendeter Klarheit, Brillanz und Größe und besitzt eine technisch perfekte Leistungsfähigkeit.

Nennenswerte Link-Angaben stelle ich dem Orgel-Freund zur Verfügung, ein Link für die sieben barocken Orgeln in Deutschland mit Bild und Dispositions-Angaben und dem kostenlosen Download.

Die Einspielungen wurden an folgenden Orgeln und Kirchen aufgezeichnet mit Foto-, Orgel- und Dispositions-Angaben.

Gesamtangaben und Hinweise zu den sieben Kirchen-Orgeln:

Link:  http://www.blockmrecords.org/bach/organs/index.htm

Einzel-Links zu den sieben Kirchen:

Dresden, Hofkirche

Rötha, Georgenkirche

Rötha, Marienkirche

Großengottern, St. Walpurgis

Stade, Ss. Cosmae et Damiani

Stade, St. Wilhadi

Waltershausen, Stadtkirche

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Kostenloser Musik-Download:

Link: http://www.blockmrecords.org/bach/download.htm

Es ist möglich sich das komplette Orgelwerk von J.S. Bach kostenlos runterzuladen. Eingespielt von James Kibbie, liegen die Dateien ordentlich geordnet in verschiedenen Qualitätsstufen auf den Servern der Universität Michigan. Das auf deutschen Orgeln eingespielte Werk ist ebenfalls sortiert und durchsuchbar. Möchte der Interessent alles herunterladen, gibt es ein ZIP-Dateien nach Gruppen sortiert.

Die Auswahl der Arbeiten für diese Serie basiert auf den BWV – Kleine Ausgabe (Breitkopf & Härtel, 1998) – ergänzt durch andere neueren Forschungen, einschließlich der Arbeit von Prof. Christoph Wolff und der Erforschung durch das Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen.

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Hörprobe aus der Triosonate BWV 525 

oder als Link:  Orgel BWV 525

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Ich wünsche allen Lesern und Blog-Mitgliedern ein glückliches und gesundes neues Jahr 2011.

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Grüße

Volker


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6 Gedanken zu „J.S. Bach – Gesamt Orgelwerk – kostenlos zum Download von James Kibbie – Professor für Orgel an der Universität von Michigan

  1. Andreas Conrad

    Einem geschenkten Gaul soll man ja nicht ins Maul gucken, aber nach Hörprobe einiger Präludien und Fugen:
    – Zungenpfeifen sollte man stimmen, bevor man Aufnahmen macht…
    – der Interpret sollte sich mal mit historischer Aufführungspraxis auseinandersetzen. Er spielt fast völlig emotionslos und spielt fast wie der Computer vom Capella-Reader… Stichworte wie „stilus phantasticus“ oder „atemzäsuren“ oder „spielen mit der Akustik der Kirche“ etc. hat er wohl nicht aktiv wahrgenommen. Allerdings: Sehr sauber gespielt, davon können sich wiederum andere eine Scheibe abschneiden. Das gepaart mit einer vernünftigen Interpretation wäre sehr wünschenswert.

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  2. Volker Autor

    Hallo Andreas,

    auch wenn die Aufnahmen nicht dem allgemeinen Standart entsprechen muss vor allem das berücksichtigt werden, dass der Organist von Übersee in Deutschland seine Aufnahmen vorgenommen hat und mit Schwierigkeiten zu rechnen hatte. Ist die Orgel im einwandfreien Zustand? Welche akustischen Probleme herrschen dort, Insiderwissen kann er nicht besitzen und ist auf die Fachleute vor Ort angewiesen. Dass er nicht ein üppiges Ton-Experten-Team mitgenommen hat, davon kann man ausgehen.
    Ein ganz wichtiger Aspekt, wie hoch waren die finanziellen Möglichkeiten, um das Projekt mit Bach’s Gesamt-Orgelwerken in Deutschland einspielen zu können.

    Ich finde, wenn diese Möglichkeit aus den USA geschaffen wurde, sollte man nicht allzu kritisch mit den Einspielungen sein, wie viele Orgelfreunde weltweit haben nicht die finanziellen Voraussetzungen, um an Bach-CDs heranzukommen. Hier werden sie fündig und können sich mit der Orgelmusik von Bach neue Erkenntnisse und musikalische Werte aneignen und dass ist es, was ich so großartig finde.

    Frohes neues Jahr und Grüße
    Volker

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  3. jsb21031685

    Hallo Andreas & Volker!
    Interessante Diskussion! Andreas hat Recht, wenn er konstatiert, daß es qualitativ wesentlich bessere Orgelaufnahmen Bachscher Werke gibt. Glücklicherweise habe ich davon einige. Volker hat Recht, wenn er die Schwierigkeiten erwähnt, die ein Organist evtl. haben kann, wenn er sich an „fremden“ Orgeln zu schaffen macht. Was hatte die Stifterin Dr. Barbara Flurin Sloat im Sinn, als sie James Kibbie beauftragte, daß gesamte Orgelwerk Bachs auf dem alten Kontinent neu einzuspielen? Wollte sie der ganzen musikinteressierten Welt einen kostenlosen Zugang per Internet ermöglichen? Welchen Qualitätsanspruch hatte sie? Wäre es nicht einfacher, billiger und evtl. besser gewesen, einen anerkannten europäischen Organisten mit der Aufgabe zu betrauen, der einen direkteren Zugang zu europäischen Orgeln hat? Ich kenne z.B. einige formidable Orgeln und Organisten in den Niederlanden. Wir wissen es nicht und ich schließe mich daher Volkers Schlußsatz an.
    Carpe diem!
    jsb21031685

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  4. Erhard

    Ihr habt alle Recht – und ich habe neue Musik auf meinem PC. Als Student habe ich vor vielen Jahren Unsummen für die Beschaffung von LPs (CD gab es damals noch nicht!) ausgegeben. Deshalb finde ich solche Aktivitäten super, auch wenn ein paar Puristen anders denken.
    Erhard

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    Antwort
  5. mr682015

    Hallo!
    Habe die Seite heute zufällig entdeckt, weil ich auf der Suche nach einer neuen Ausgabe der Bach Orgelwerke war. Konnte gar nicht glauben, was ich da las: Kostenlos zum Runterladen! Habe es sofort ausprobiert! Ich weiß, dass sich an der Interpretation Bachs Orgelwerk die Geister scheiden, kann man endlos darüber diskutieren, meine Referenz war bisher die Einspielung von Walcha. Aber diese hier gefällt mir auch sehr gut, auch die Auswahl der Orgeln. Und dann noch kostenlos zum Runterladen! Vielen Dank dafür!!
    Mario

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    Antwort

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