Historischer Fund: J.S. Bach erwarb 1746 einen Anteil an einem Silberbergwerk im Erzgebirge

J.S. Bach 1685-1750

Ein historischer Dokumenten-Fund über Johann Sebastian Bach im Erzgebirge sorgt für Furore in der Internet-Welt. Erst erschien ein Artikel darüber in dem Herbst-Magazin 2010 vom Gewandhaus-Orchester in Leipzig und im Hörfunk berichtete der WDR3 in seinen Kultur-Nachrichten davon.

Ein bekannter Hobby-Forscher aus dem Gewandhaus-Orchester – Kontrabassist Eberhard Spree – hat sich mit dem Verzeichnis des Nachlasses von J.S. Bach beschäftigt.

+) Der Kontrabassist des Gewandhausorchesters war beim Lesen in einem 130 Jahre alten Buch auf den

Zechen-Foto mit Förderturm

Namen der Zeche St. Ursula in Kleinvoigtsberg bei Freiberg gestoßen, hatte ein wenig recherchiert und sich schließlich an den im gleichen Ort wohnenden Geologen Jens Kugler mit der Bitte um weitere Informationen gewandt.

Nach nicht einmal einem Monat dann der Treffer: Man habe in zwei Quartalsregistern wirklich den Eintrag »Johann Sebastian Bach, Capellmeister in Leipzig« gefunden, meldete sich der Geologe und erzählte, dass der Freiberger Archivleiter sehr begeistert sei. Bisher hatte nämlich noch niemand in den 140 000 Zechenregistern des Sächsischen Bergarchivs nach dem Namen des Thomaskantors geforscht.

Nun galt es, den ersten Eintrag Bachs in den Zechenregistern zu finden. Und tatsächlich: Im letzten Quartalsregister von 1746 war sein Name erst nachträglich eingefügt worden an einer Stelle, die eigentlich als leerer Zwischenraum gedacht war. Da er in den Registern unmittelbar davor nicht verzeichnet ist, schien nun festzustehen: Bach erwarb 1746 einen Anteil an dem Silberbergwerk.

Wer aber regte den Kantor zum Kuxkauf an? Hier müssen die Historiker spekulieren. Beim ersten Erwerb 1741 deutet sich eine Verbindung zu einem Leipziger Kaufmann an, beim Neuerwerb 1746 könnte der Freiberger Orgelbaumeister Gottfried Silbermann Pate gestanden haben………..

weiter zum spannenden Bericht und sensationellen Fund als „PDF des Herbst-Magazin 2010 vom Gewandhaus-Orchester Leipzig“ nachstehend:

PDF –  Textquelle Herbst-Magazin Gewandhaus Leipzig 2010

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+) Textauszüge von:  http://www.gewandhaus.de/

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Ein weiterer Artikel erschien in der örtlichen Zeitung von Freyberg „freiepresse.de“ mit dem historischen Fund am 28.11.2010.

Link:  http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES/7535624.php

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Auslöser für diesen sensationellen Bericht war eine EMail von @Iris an mich übermittelt. @Iris, hab ganz herzlichen Dank für deinen Hinweis, ich habe es unter meinem Namen verfasst und weitere Recherchen zu diesem Thema vorgenommen und hoffe, dass Du damit einverstanden bist.

Herzliche Bach-Historie-Grüße und Bericht-Urheberin von

Iris u. Volker

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3 Gedanken zu „Historischer Fund: J.S. Bach erwarb 1746 einen Anteil an einem Silberbergwerk im Erzgebirge

  1. Volker Autor

    Liebe Iris,

    die Recherchen zu deinem Tipp waren ein spannender Tripp, – das reimt sich sogar ungewollt -vielen Dank für deinen Hinweis auf WDR3, das war der Auslöser zu diesem Beitrag und hellt so manches für uns im Leben und Werdegang von „Johann Sebastian Bach“ auf. Toll, dass es immer wieder Bach-Freunde sind, die sich als „Amateur-Bach-Historie-Sucher“ in ihrer Freizeit auf die Spurensuche begeben und fündig werden. Sie werden für ihre immense Arbeit belohnt und nicht zu Unrecht der weiten Öffentlichkeit präsentiert.

    Liebe Grüße
    Volker

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    Antwort
  2. barbara57

    Hallo Ihr beiden,
    ich hatte heute morgen einen kurzen Bericht darüber bei uns in der Tageszeitung gelesen – aber länst nicht so spannend, wie Deine Recherchen, Volker.
    Danke schön
    Barbara

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    Antwort

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