Zwischen Salzburg und Wien – Musik um Mozart – Herforder Chorfesttage im Herbst 2010

Flyer - Herforder Chorfesttage 2010 Copyright: http://www.hochschule-herford.de

Die Freunde der Kirchenmusik in Ostwestfalen-Lippe / OWL dürfen sich freuen. Unter dem Motto

„Zwischen Salzburg und Wien – Musik um Mozart“

führt die Herforder Hochschule für Kirchenmusik vom 24. Oktober bis zum 1. November 2010 die 5. Herforder Chorfesttagen durch. Unter der Leitung von Hildebrand Haake wartet das Festival mit international renommierten Ensembles und Musikern auf. Dazu gehören der niederländische Chor Pur Sang aus Twente, der Knabenchor Hannover, die Westfälische Kantorei, die Hannoversche Hofkapelle sowie der Sänger Andreas Post (Tenor) mit seinem Partner am Klavier Ludger Rémy.

Die historische Aufführungspraxis ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei den Konzerten im Herforder Münster und in der Kirche St. Marien auf dem Stift Berg. Dafür stehen unter anderem die Mitwirkung der Hannoverschen Hofkapelle unter der Leitung von Anne Röhrig sowie des niederländischen Chors Pur Sang mit seinem Leiter Bram van der Beek. Beide Ensembles garantieren Qualität auf internationalem Niveau. Reizvoll ist das Konzert der Niederländer, da die stilistische Orientierung der historischen Aufführungspraxis in Holland wesentliche Impulse empfangen hat.

Vollständige Informationen nachstehend:

http://www.hochschule-herford.de/seiten/seminare_text.php

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Schönes Wochenende und Grüße

Volker

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2 Gedanken zu „Zwischen Salzburg und Wien – Musik um Mozart – Herforder Chorfesttage im Herbst 2010

  1. adamo

    Lieber Volker!

    Sehr aufmerksam hast Du mochmal daraufhingewiesen, dass auch bei uns in Herford/OWL wertvolle Chormusik von tollen Ensembles dazu noch in baulich einzigartigen Räumen aufgeführt wird.

    Gerade gestern hatte ich ‚Orgel trifft Literatur‘ = John Irving, Bis ich Dich finde‘ als Nachtkonzert im romanischen Herforder Münster erlebt-, schon lockt die hochgotische Marienkirche mit Schütz und Bach und Mozart folgt dann wieder im Münster. Dazwischen gibt’s eine Bach-Kantate in der Wittukind-Kirche in Enger (12.9.) und Detmold mit seinen Musik-Studenten und deren Prüfungskonzerten ist auch nicht weit.

    Außerdem gibt’s ja auch im Spätherbst 2 Bach-Kantaten zum Mitsingen, wo wir beiden Bach-Theoretiker vorhaben, mal die Gegenprobe zu wagen-, d.h. selbst aktiv zu werden und im Chor mitzusingen.

    Gerade gestern bei dem Literatur-Orgel-Konzert im Herforder Münster konnte ich wieder mal merken, welche Tiefe und welcher Reichtum im Bach’schen Orgelwerk enthalten ist. Da hörte ich ergriffen die beiden bescheidenen Bach’schen Orgelvorspiele ‚Lieber Jesu wir sind hier‘ (BWV 633) und ‚Jesu meine Freude‘ (BWV 610), die sich dann gegen die gewaltigen Klangkaskaden eines Ch.-Marie.Widor u.a. für mich wohltuend absezten. Während diese Werke der Spätromantik und Moderne unheimlich viel Klangmaterial fabrizierten und den Hörer überrollen, konnte Bach mit seinen Choralvorspielen die Tiefe der Musik in zwei bescheidenen Chorälen ausloten. Protz und Prunk traten da auf gegen nachvollziehbare musikalische Linien, die in die Seele sich eingraben und die Uruhe des ‚alten Adam‘ heilen.

    Übrigens spielt die Orgel auch in dem in Auszügen gelesenen Roman eine herausragende Rolle: da hatte sich ein Orgelenthusiast am ganzen Körper mit Orgelliteratur tätowieren lassen. Diese Romanfigur liebte Orgelmusik über alles-, er hatte die Orgel sich buchstäblich auf der Haut geschrieben. Gute Idde-, oder?

    Ich hoffe, dass dieser ‚Orgelfresser‘ Dir nicht den geruhsamen Schlaf in den 13.So.nach Trin raubt. Wenn doch, hör doch zu Heilung einfach die herrlichen drei Bach-Kantaten für diesen Sonntag.

    ‚So legt Euch den ihr Glieder, in Gottes Namen nieder …‘

    Gruß

    Wolfgang

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  2. Volker Autor

    Lieber Wolfgang,

    OWL mit seinen zwei Musikhochschulen wirken absolut als eine kulturelle Bereicherung für unsere Region und wir haben so schöne sakrale Bauten in OWL, die einem das Herz höher schlagen lassen – also lebt es sich bei uns ganz gut und können aus einer Vielfalt an Angeboten schöpfen..!! Ein Highlight der Chorfestwochen werden wohl die Hannoveraner und Niederländer darstellen, das Programm müssen wir uns einmal genau durchforsten, was wir besuchen wollen.

    Du schreibst so treffend über den Orgelabend in der Münsterkirche Herford und rennst bei mir offene Türen ein, J.S. Bach ist ein filigraner Komponist und seine Orgelwerke stellen für mich mit das Höchste an Kompositionsgut für die Orgel da, das hast Du wunderbar in deinem Kommentar beschrieben und pflichte Dir uneingeschränkt bei. Der Herforder Orgelsommer brachte in diesem Jahr wenig an Bach-Werken und war für mich eine Enttäuschung und hoffe auf das kommende Jahr.
    Wir treffen uns zur Chorprobe zu der Reformations-Kantate im Münster und werden uns noch abstimmen, einmal sehen, was die Kehle noch so leistet..!?

    Liebe Grüße
    Volker

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    Antwort

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