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Archiv für die Kategorie ‘Wolfgang Amadeus Mozart’

Bundesweite Konzertreihe „366+1 – Kirche klingt – machte Station in der Pauluskirche in Bünde

30. April 2012 2 Kommentare

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Das Kalenderjahr 2012 ist das Jahr der Kirchenmusik. 

Pauluskirche Bünde

Pauluskirche Bünde

Das vom Kulturbüro der EKD und den Musikern der Landeskirchen organisierte Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und findet im Rahmen der Lutherdekade statt, die das 500. Reformationsjubiläum 2017 vorbereitet.

Die bundesweite Konzertreihe „366+1Kirche klingt“ der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist in Ostwestfalen-Lippe angekommen. Am Freitagabend, 27.04.2012 hatte die kirchenmusikalische Stafette in Bünde mit dem 118. Konzert in der Pauluskirche ihre vorletzte Station in Westfalen.

Bundesweit sind im Themenjahr der EKD unter dem Motto „366+1“ Konzerte und Musikgottesdienste an jedem Tag des Jahres an einem anderen Ort geplant.

366+1 Kirche klingt 2012

Im Miteinander Tausender bringen die verschiedensten Musici bundesweit einen künstlerischen Schatz der Reformation in vielfältiger Tradition zum Klingen: ihre Musik. An jedem Tag ein Konzert – beginnend am 01. Januar 2012 in Augsburg, endend am 31. Dezember 2012 in Zittau. Unzählige Komponisten und Kantoreien stehen in einer Traditionslinie musikalischer Boten der Reformation.

Sie alle lassen sich hören !  Sie alle kommen zum Klingen !

Am Freitagabend, 27.04.2012  erklang das 118. Konzert in der Pauluskirche in Bünde. Die Bünder Kantorei und das Telemann-Collegium spielten unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Kiefer ihr Programm mit dem Titel „Auferstehung“.

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) “Missa brevis in G” KV 140

Hans-Martin Kiefer, Bünde (Eigen-Komposition) “Christ ist erstanden”

J.S. Bach (1685-1750) BWV 249 “Osteroratorium”

Mitwirkende:

Eike Tiedemann (Alt), –  Jörg Erler (Tenor), - Andreas Jören (Bass), - Jutta Potthoff (Sopran), die Bünder Kantorei und das Telemann-Collegium Herford, das sich unter anderem aus Mitgliedern der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford zusammensetzt.
Die Gesamtleitung liegt in Händen von Hans-Martin Kiefer.

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Begonnen wurde mit der kurzen Messe (Missa brevis) in G-Dur (KV 140) von Wolfgang Amadeus Mozart, die zu den frühen Werken des berühmten Musikers gehört.  Hans-Martin Kiefer interpretierte sie fein akzentuiert.Hier traten zum ersten Mal die außerordentlichen Solisten hervor: Jutta Potthoff im Sopran, Eike Tiedemann im Alt, Jörd Erler im Tenor und Andreas Jören im Bass. Sie alle sangen sehr expressiv, aber niemals aufdringlich. Sie litten an den Stellen, an denen sie seufzen sollten, erzählten dann, als sie berichten sollten und frohlockten, wenn sie jauchzen sollten. Ein exzellenter Gesangs-Genuss, der vollends überzeugte. Eine ebenso großartige Leistung des Chors der Bünder Kantorei, bestehend aus etwa 20 Männern und 60 Frauen, der dynamisch in den überlagernden Stimmen ganz zart und gefühlvoll eingestellt worden war.

Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Kiefer

Anschließend erfolgte die Uraufführung eine Eigenkomposition von Hans-Martin Kiefer. Er hat fünf Sätze über den Osterchoral „Christ ist erstanden“ von Wigbert von Burgund gesetzt. Paradigmatisch führte der Komponist vor, wie zeitgemäß ein Orchester in barocker Instrumentierung klingen kann, ohne mit übertrieben vielen Dissonanzen musikalischen Intellekt vorzutäuschen. Dennoch waren die dem modern sozialisierten Gehör eingängigen Sätze niemals harmonisch belanglos und sehr emotional.
Eindringlich waren die dunkler und offener klingenden Blockflöten, die mit den hellen und gepressten Oboen einen sanften Dialog führten. In der Klangfarbe bediente die Komposition trotz fast minimalistischer orchestraler Besetzung das ganze Spektrum. Rhythmisch kam sie im Arrangement manchmal wie ein leichter Wellenschlag daher, um im nächsten Augenblick mit Blechbläsern und Pauken wieder druckvolle Dominanz zu präsentieren.

von links im Bild: Jörg Erler (Tenor) - Andreas Jören (Bass)

Den Abschluss des Abends bildete das Oster-Oratorium von Johann Sebastian Bach (BWV 249). Obwohl es zu den bekanntesten Werken des damals (1725) bereits Leipziger Kantors gehört, wird es nur selten aufgeführt. Möglicherweise liegt es daran, dass es inhaltlich etwas schwerer kategorisierbar ist. Kiefer intonierte es von Anfang als herrlich verspielte und leichte Barock-Musik.

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Ein Video von Herreweghe mit dem BWV 249 Gesamt-Aufnahme:

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Es klang, als ob er die Schwere, die man an manche Stellen des Werkes hineininterpretieren könnte, nur an den absolut notwendigen Stellen zugelassen hätte, ohne dabei jemals brachial ins Pathos zu kippen. Die warme Klangfarbe und die tiefen Töne bei den Streichern und den Blockflöten klangen zu keiner Zeit übertrieben schwermütig. Das Trompeten-Ensemble war hervorragend und brachten die “Königliche Musik” hervorragend zur Geltung und fügten sich nahtlos in ein harmonisches Orchester mit ein.

Ein hervorragendes Trompeten-Ensemble

Ein hervorragendes Trompeten-Ensemble

Stürmischer Applaus  der ca. 350 Besucher bezeugte den Protagonisten, dass sie ein wunderbares und ausgewogenes Konzert-Programm zu Gehör bekommen haben und vollauf begeistert den Aufführenden ihren Dank zum Ausdruck geben wollten. Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Kiefer, das Orchester , Gesangs-Solisten und der Bündner Kirchenchor nahmen es freudestrahlend zur Kenntnis und beglückten den Besucher mit einer Zugabe von J.S. Bach aus dem Oster-Oratorium mit dem Choral-Satz: “Kommt, eilet und laufet, ihr flüchtigen Füße..!”

von links im Bild: Eike Tiedemann (Alt ) - Jutta Potthoff (Sopran)

Nach der Zugabe stand die Kirche Kopf und wir “Beglückten” labten uns anschließend mit einem Glas Wein und Gebäck im Hinterraum der Pauluskirche. Ein großartiger Konzert-Abend im Rahmen der Reihe: “366+1 Kirche klingt  2012″ hatte somit viel zu schnell ein Ende gefunden.

Herrlich, dass sich wieder die Blog-Riege aus OWL zu diesem Konzert ein Wiedersehen ermöglichte…!!!

Informationen zur Veranstaltungsreihe im Jahr der Kirchenmusik finden sich im Internet unter www.ekd-366plus1.de 

Grüße

Volker

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(Textauszüge aus der NW Bünde vom 30.4.2012)

W.A. Mozart – Requiem – J.S. Bach – BWV 1043 in der Herrenhäuser Kirche, Hannover

20. September 2011 Hinterlasse einen Kommentar

Hallo,

auf ein besonderes Konzert-Ereignis möchte ich in Hannover in der Herrenhäuser Kirche hinweisen am 8.10.2011 und 9.10.2011.

Herrenhäuser Kirche Hannover

Herrenhäuser Kirche Hannover

Der Vorverkauf für das nächstes Konzert hat begonnen.

Samstag, 8. Oktober 2011, 19 Uhr
Sonntag, 9. Oktober 2011, 19 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem
Fassung von Nors S. Josephson *)

*) Mozart konnte sein Requiem nicht vollenden, da er vorher verstarb. Franz Xaver Süßmayer, ein Schüler Mozarts, hat die Partitur vollendet. Als Schüler war er in die Pläne Mozarts eingeweiht und daher in der Lage, die Komposition, die Mozart teilweise nur skizzenhaft hinterlassen hatte, zu beenden.

 Süßmayer hat die Vollendung eigentlich genial zu Wege gebracht. Aber ungeschickt hat er sich bei der Instrumentierung des Werkes angestellt, die weitgehend von Süßmayer ist. Bei unserem Konzert wird eine Fassung des Mozart-Requiems zu hören sein, bei der der Deutsch-Amerikaner Nors S. Josephson die Instrumentierung behutsam verbessert hat.

 Josephson schreibt dazu: „Meine Vervollständigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Orchestration der nicht von Mozart fertig orchestrierten Abschnitte möglichst in Mozarts Stil und – vor allem – transparenter zu gestalten. Die betrifft besonders die sparsame Verwendung der Posaunen, wobei die Instrumentierung der Tempelszenen in Mozarts Zauberflöte wertvolle stilistische Vorbilder lieferten. Außerdem wird in meiner Fassung die zyklische Gesamtstruktur des gesamten Werkes wesentlich stärker betont als in anderen Fassungen dieses Werkes. Besonders die neukomponierten Abschnitte der Schlussfuge des „Lacrimosa“, des „Hosanna“ und „Communio“ betonen das immer wiederkehrende Urmotiv des Werkes mit den Tönen d-cis-d-e-f bzw. die Umkehrung a-b-a-g-f-e-d.“

Mozarts Requiem wird dabei nicht im Ausdruck verändert. Es wird durch die behutsamen Eingriffe und verantwortungsvollen Ergänzungen Josephsons möglicherweise noch zu einem erhabeneren Stück Musik. Vielleicht ergreift es uns noch mehr.

 Als Einstimmung auf das Requiem erklingt vorweg von Johann Sebastian Bach das Doppelkonzert für 2 Violinen und Streicher in d-Moll. D-Moll ist auch die Tonart des Requiems. Die beiden Solo-Violinen spielen Filicia Terpitz und Adam Kostecki. Beide sind den Hannoveranern bekannt, Adam Kostecki ist Professor für Violine an der Musikhochschule und Konzertmeister des Kammerorchester Hannover, Felicia Terpitz ist verschiedentlich mit der Radiophilharmonie Hannover aufgetreten, außerdem ist sie Preisträgerin beim Internationalen Violinwettbewerb Hannover „Joseph Joachim“ gewesen.

*) Text-Quelle: http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/

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Johann Sebastian Bach
Konzert für 2 Violinen und Streicher in d-Moll

Felicia Terpitz, Violine
Adam Kostecki, Violine
Friederike Weritz, Sopran
Nina Böhlke, Alt
Sven Erdmann, Tenor
Michael Humann, Bass

Kammerorchester Hannover
Kantorei Herrenhausen
Leitung: Martin Ehlbeck

Kartenpreise:
Mittelschiff   21 €, nummerierte Plätze, keine Ermäßigung
Seitenschiff 16 €, unnummerierte Platze, 2 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte
Empore       12 €, unnummerierte Plätze, 2 € Ermäßigung für Kinder, Schüler, Auszubildende, Behinderte

Karten-Online-Bestellungen:

http://www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf/

 

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Weitere Informationen zu diesem Konzert finden Sie auf der Website

www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de.

Am Mittwoch, dem 5. Oktober um 19:30Uhr findet im Gemeindehaus eine Werkeinführung statt.
Referent ist Martin Ehlbeck.

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Ich hoffe, dass diese rührige Kirchengemeinde einen regen Besucherzuspruch erhält und sollte mit einem Besuch belohnt werden, zumal, wenn es sich um zwei großartige Klassik-Werke handelt…

Grüsse

Volker

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Sir J.E. Gardiner – Wiederveröffentlichung als Box – W.A. Mozart – sieben bekanntesten Opern

Cover: Box von ARCHIV - Gardiner sieben Mozart-Operas

Liebe Gardiner und Opern-Freunde/innen!

Am 22.7.2011 wurde eine Box mit den sieben bekanntesten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart veröffentlicht. Klassik Akzente schreibt dazu:

John Eliot Gardiners herausragende Aufnahmen der sieben späteren Opern von Mozart eroberten in den 1990er Jahren die musikalische Welt im Sturm. Sie setzen neue Maßstäbe des Gesangs und der Orchesterleistung und brachten den Werken neue Vitalität und Klarheit.

Nun vereint eine 18-CD Edition die legendären Aufnahmen von „Idomeneo“, “Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“, „Cosí fan tutte“, „La clemenza di Tito“ und die „Zauberflöte“.

Gardiners Genie – Wegweisende Aufnahmen von Mozarts späten Opern
Wer historisch sicher gehen will, für den gehört Sir John Eliot Gardiner zur ersten Wahl. Nun sind seine Interpretationen der sieben wichtigsten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Box erhältlich.

Zu den besonderen Pretiosen gehören dabei die Einspielungen der Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, die der Maestro in den neunziger Jahren in Deutschland, England und Italien verwirklichte. Sie entstanden mit The English Baroque Solists und dem Monteverdi Choir als Basis, zu denen sich jeweils wechselnde Solisten gesellten. Das Spektrum reicht vom 1991 in London aufgenommenen „Idomeneo“ über „La clemenza di Tito“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Le nozze di Figaro“ und „Cosí fan tutte“ bis hin zum „Don Giovanni“ und der „Zauberflöte“, die 1995 in Ludwigsburg aufgezeichnet wurde…….

Zu den Solisten der Aufnahmen gehören unter anderem Anne Sofie von Otter, Hans-Peter Minetti, Bryn Terfel und Ildebrando D’Arcangelo, die während der Aufnahmen teils noch zu den „rising Stars“ der Opernwelt gehörten, inzwischen aber längst die Spitze der internationalen Wertschätzung erreicht haben. Die umfangreich kommentierte, mit dreisprachigem Booklet einschließlich ausführlicher Werkbeschreibungen ausgestattete Box „Mozart Operas“ schafft es daher einerseits, die grundlegenden Werke des Salzburger Komponisten in historisch gültiger Interpretation zu vereinen, bietet aber darüber hinaus auch einen Einblick in die besonders präzise und einfühlsame Teamarbeit eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Copyright: KlassikAkzente
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CD-Box-Angaben: 18-CD Edition

sieben Mozart Operas

John Eliot Gardiner

Format: CDAudio | CD | Album | 0028947795957 Label: Archiv Produktion Erscheinungsdatum: 22.07.2011

Preis: 52,99 € bei Amazon

Link:  Zu erwerben –  h i e r - !!

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Liebe @Iris, danke für deine Information über die Wiederveröffentlichung der sieben Mozart-Opern von ARCHIV als Box die bestimmt regen Zuspruch finden werden.

Herzliche Grüße

Volker

Neue Sende-Reihe in der ARD – Deutsche Komponisten und ihre Städte

14. Mai 2010 1 Kommentar

Wolfgang Amadaeus Mozart (1756-1791)

Eine neue ARD-SWR-Sendereihe hat kommende Woche im Ersten einen weiteren Auftakt: Der “Musikalische Reiseführer” begibt sich auf Spurensuche durch jene deutschen Städte, an denen bedeutende Komponisten gelebt und gewirkt haben. Das Erste zeigt an Pfingstmontag (24. Mai 2010) um 11 Uhr beschäftigt sich mit Mozart in Mannheim.

Musikalischer Reiseführer:

Folge: Mozart in Mannheim

Sendung: Pfingst-Montag: 24.05.2010 um 10:59-11:35 Uhr

W.A. Mozart hielt sich 1777/ 1778 auf der Durchreise von Salzburg nach Paris in Begleitung seiner Mutter einige Monate am kurpfälzischen Hof in Mannheim auf in der – vergeblichen – Hoffnung, eine Anstellung als Kapellmeister zu bekommen.

ARD-Sendereihe: Musikalischer Reiseführer

Mozart in Mannheim - Kurfürstliche Hof

In Mannheim komponierte der 21-jährige Mozart vor allem kammermusikalische Werke: hier entstehen fünf seiner zweisätzigen Violinsonaten und einige bedeutende Klaviersonaten, dazu einige Flötenquartette. Mozarts beide Konzerte für Flöte und Orchester wurden wahrscheinlich ebenfalls in Mannheim komponiert. Schließlich stammen eine Reihe von Konzertarien aus der Mannheimer Zeit.

In Mannheim verliebte sich Mozart in Rosa Cannabich, eine Tochter des berühmten Kapellmeisters Cannabich, und besonders heftig (und tragisch unerwidert) in die angehende Sängerin Aloysia Weber; sie war eine Schwester von Constanze Weber, die Mozart dann 1782 heiratete.

Die Mannheimer Schule

Die unter Kurfürst Carl Theodor 1757 von Johann Stamitz erweiterte Hofkapelle wurde dank ihrer hervorragenden Mitglieder, „einer Armee von Generälen“, mit einem Crescendo, Effekten wie dem „Mannheimer Seufzer“, Verzicht auf den Generalbass, zum Begriff und Vorläufer neuer Instrumentalmusik, besonders der Sinfonie. Die „Mannheimer Schule“ ist seitdem ein Begriff in der Musikwelt. Leopold Mozart rühmte sie für „die Strahlen, die von der Sonne durch ganz Teutschland, ja durch ganz Europa sich verbreiten“. Zur Hofmusik gehörten neben Stamitz weitere namhafte Komponisten wie Franz Xaver Richter, Stamitz-Sohn Karl, Christian Cannabich, Franz Danzi, Georg Joseph, genannt Abbé Vogler, Ignaz Fränzl sowie Ignaz Holzbauer. Dieser schrieb die erste große deutsche Oper „Günter von Schwarzburg“, von deren Uraufführung im Opernhaus des Mannheimer Schlosses 1776 auch Mozart beeindruckt war.

W.A. Mozart in Mannheim Schloss und Jesuitenkirche, hier spielte Mozart die Orgel

Der Film von Harold Woetzel erzählt Mozarts große Liebe zu Mannheim nach, indem er die Orte und Personen wieder zum Leben erweckt, die für Mozart wichtig waren. Viermal war Mozart in Mannheim, insgesamt 176 Tage. Hier hörte er zum ersten Mal das beste Orchester seiner Zeit und schloss enge Freundschaften mit den Ausnahmemusikern der berühmten “Mannheimer Schule”. Und er begegnetet seiner ersten großen, allerdings unglücklichen, Liebe: der damals 16-jährigen Sängerin Aloysia Weber. Der Film fragt, wo Mozart heute in Mannheim noch spürbar ist. Außerdem zeigt er auch, wie Mannheim sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Stadt mit vielen Kulturen entwickelt hat.

Link zur ARD:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=3742CFF0B97DFB4141A5BE355042B4BA

Grüsse

Volker

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