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Archiv für die Kategorie ‘Werke für Klavier’

Blog-Treffen in Bückeburg und OWL mit einem Konzert in Löhne-Mennighüffen Ev. Gemeindehaus “Siemshof”

5. Juni 2011 4 Kommentare
Liebe Blog-Mitglieder!

Johann Christoph Friedrich Bach

Das nächste Treffen ist für den Samstag, 11. Juni 2011 nach Bückeburg und OWL vereinbart. Dort begeben wir uns auf die Spuren des “Bückeburger Bach” Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) der dort 45 Jahre als
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„Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof  in Bückeburg
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in Diensten stand.
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Nach einer umfangreichen Besichtigungs-Tour in Bückeburg setzen wir die Fahrt am Nachmittag nach Heford zum Museum “MARTa” fort.
Als krönender Abschluss des Tages erfolgt im Ev. Gemeindehaus Siemshof, Mennighüffen-Ostscheid, um 18 Uhr ein Konzert mit Auszügen aus Schuberts-Winterreise und von J.S. Bach die Eingangs-Arie für Alt aus der Kantate BWV 170 “Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust”  mit Flügel-Begleitung.
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Konzert am 11. Juni um 18.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Siemshof in Löhne-Mennighüffen

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Ev. Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

Ein Treffen / eine Begegnung besonderer Art erwartet uns am 11. Juni 2011. Das J.S. Bach-Forum “Volkers Klassikseiten J. S. Bach” http://meinhardo.wordpress.com/ war zunächst ausschließlich ein Internetforum zum Meinungsaustauschüber die Musik von Johann Sebastian Bach. Das Interesse konzentrierte sich dabei auf Aufführungen unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner mit seinem Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists. Inzwischen sind die Mitglieder aus ihrer Anonymität herausgetreten. Sie treffen sich zu Konzerten während der Bachfeste in Leipzig, Köthen und Arnstadt, sowie zu Konzerten andernorts in ganz Deutschland.

Einmal im Jahr trifft man sich an einem ausgewählten Ort aus einem besonderen Interesse und Anlass. In diesem Jahr wird der Bückeburger-Bach besucht. Dazu führen die Wege aus Leipzig, Dresden, Münster, Hannover, der Schweiz, Holland, Herford, Spenge, Velbert und Löhne zunächst nach Bückeburg und dann nach Löhne-Mennighüffen bzw. Siemshof. Dort soll der Abschluss dann abends um 18.00 Uhr  im Ev. Gemeindehaus sein mit einem kleinen Konzert. Claudia von Felbert wird für uns singen und Sie sind alle ganz herzlich eingeladen, u.a. Teile aus Schuberts Winterreise im Sommer zu erleben. Aber der große Meister fehlt natürlich auch nicht: der Eingangssatz aus J. S. Bach, BWV 170 “Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust” wird ein wunderschöner Ausklang sein.

Besuch des Museum's "MARTa" in Herford

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Programm:

Auszüge aus Schubert’s Winterreise Arie für Alt:

Eingangs-Satz aus der Kantate BWV 170

“Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust”

Ausführende:

Claudia von Felbert, Mezzo-Sopran

Dmitri Grigoriev, Flügel-Begleitung

Eintritt: frei am Ausgang wird um eine Spende für das Konzert gebeten.

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Folgende Auszüge aus der Winterreise von Franz Schubert  werden vortragen:
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Programm:
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Franz Schubert “Die Winterreise op. 89″
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1.   „Gute Nacht“ (Fremd bin ich eingezogen) D 911,1 / Tonart: d-Moll

5.   „Der Lindenbaum“ (Am Brunnen vor dem Thore) / Tonart: D 911,5  E-Dur

7.   „Auf dem Flusse“ (Der du so lustig rauschtest) D 911,7 / Tonart: e-Moll

11. „Frühlingstraum“ (Ich träumte von bunten Blumen) D 911,11 / Tonart: A-Dur

15. „Die Krähe“ (Eine Krähe war mit mir) D 911,15 / Tonart: c-Moll

20. „Der Wegweiser“ (Was vermeid’ ich denn die Wege) D 911,20 / Tonart: g-Moll

21. „Das Wirtshaus“ (Auf einen Todtenacker) D 911,21 / Tonart: F-Dur

22. „Muth!“ (Fliegt der Schnee mir in’s Gesicht) D 911,22 / Tonart: g-Moll

24. „Der Leiermann“ (Drüben hinterm Dorfe) D 911,24 / Tonart: a-Moll

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Anmerkung zum Inhalt von Schubert’s Winterreise:

Winterreise ist ein Liederzyklus bestehend aus 24 Liedern für Singstimme und Klavier, den Franz Schubert im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, vollendete. Der vollständige Titel des Liederzyklus lautet: Winterreise. Ein Cyclus von Liedern von Wilhelm Müller. Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte komponiert von Franz Schubert. Op. 89.
.Der Zyklus wurde von nahezu allen bedeutenden Liedsängern (Bass, Bariton, Tenor), aber auch von Sängerinnen (Mezzosopran, Alt, Sopran) interpretiert. Das Werk gilt neben dem Zyklus „Die schöne Müllerin“ als Höhepunkt der Gattung Liederzyklus und des Kunstliedes. Es gilt sowohl technisch als auch interpretatorisch als große Herausforderung für Sänger und Pianisten. 
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Innerhalb des Zyklus lässt sich kein durchgehender Handlungsstrang erkennen. Es handelt sich eher um einzelne Eindrücke eines jungen Wanderers. Auf den 24 Stationen seines passionsgleichen Weges ist er zunächst starken Stimmungsgegensätzen von überschwänglicher Freude bis hin zu hoffnungsloser Verzweiflung ausgesetzt – von Schubert durch den häufigen Wechsel des  Tongeschlechts verdeutlicht –, bevor sich allmählich eine einheitliche, jedoch vielfältig schattierte, düstere Stimmung durchsetzt.
Im Ausklang des Zyklus trifft der Wanderer auf den Leiermann, der frierend seine Leier dreht, aber von niemandem gehört wird. Die Melodie erstarrt hier zur banalen Formel, das musikalische Leben hat sich verflüchtigt und das Gefühl scheint aus einem verloschenen Herzen entwichen zu sein – und doch gelingt Schubert in dieser Szenerie unendlicher Hoffnungslosigkeit hier eines seiner anrührendsten und gleichzeitig schlichtesten Lieder.
Mit der Frage „Willst zu meinen Liedern deine Leier dreh’n?“ endet die „Winterreise“. Manche sehen in diesem Lied die Kunst als letzte Zuflucht dargestellt, andererseits wird der Leiermann, dem der Wanderer sich anschließen will, auch als Tod gedeutet.
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Kurz-Biographien von den Mitwirkenden:

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Dmitri Grigoriev - Piano - Bild: Traum

Dmitri Grigoriev (Piano) studierte in St. Petersburg und schloss dort mit dem Orgelkonzert-Examen ab. Seit 2004 studierte er in Herford an der Hochschule für Kirchenmusik. Sein C-Studium wurde in Deutschland anerkannt und so konnte er das B- und schließlich das A-Studium beginnen. In 2010 beendete Dimitri Grigoriev sein A-Studium mit Erfolg. Er ist voraussichtlich bis Ende 2011 als Kirchen-Kantor – in Vertretung – in der Ev. Kirchen-Gemeinde Bielefeld-Sennestadt tätig.

Claudia von Felbert - Mezzosopran

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Claudia von Felbert – Mezzosopran

Wohnhaft in Velbert – hat seit 1992 als Chorsängerin im Vokalensemble Hamm-Herringen und in Ehingen/Donau unter der Leitung von Christoph Mehner mitgewirkt.

Seit 2005 erhält sie Gesangsunterricht bei Christina Michel in Essen und hat seit 2000 regelmäßige Soloauftritte bei verschiedenen Veranstaltungen.

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Ich wünsche allen Blog-Teilnehmern ein wunderbares Treffen und den Besuchern des Konzertes im Ev. Gemeindehaus Siemshof eine schöne Konzert-Stunde.

Herzliche Grüße

Volker

Klavierfestival Ruhr 2011: Maria Uspenskaya 24.05.11 – Niederländische + flämische Cembalomusik – Karten abzugeben!

19. Mai 2011 6 Kommentare

Liebe Blogger! In meiner Musikeuphorie habe ich 2 Karten für das og. Konzert mit Maria Uspenskaya (Schülerin von Bob van Asperen) im Schloss Hohenlimburg in Hagen bestellt, kann den Termin aber nicht wahrnehmen.

Das Konzert findet am Dienstag, 24.05.2011 um 20.00 Uhr statt.

Für das Programm habe ich nachstehenden Link eingefügt: http://www.klavierfestival.de/index.php?id=uebersicht&no_cache=1&tx_kfrmanagement_veranstaltungen[showUid]=248, Bach ist mit einer Bearbeitung von J.A. Reincken vertreten.

Die Karten haben 24,-€ pro Person gekostete, ich würde sie für 20,-Euro zusammen abgeben.

Das Konzert ist ausverkauft und wird von WDR 3 unter dem Motto “Alte Musik in NRW” aufgezeichnet. Wer sich für die Karten interessiert, kann mir einfach einen Kommentar hinterlassen, entscheidet euch möglichst schnell, da wir ja noch den Postweg dazwischen haben.

Gruß, Claudia

Winter-Matinée mit Auszügen aus Schuberts Winterreise in Wuppertal

3. Januar 2011 7 Kommentare

Heute möchte ich unsere Plattform nutzen, um ein wenig Eigenwerbung zu machen.

Am Sonntag, 16. Januar 2011 um 11.00 Uhr findet im Naturfreundehaus Wuppertal Ronsdorf eine Wintermatinée mit Auszügen aus der “Winterreise” von Franz Schubert statt. Umrahmt wird der musikalische Beitrag mit einer Einführung zu den Umbrüchen im 19. Jahrhundert in Bezug auf die Industrialisierung und einleitenden Worten zur Romantik, sowie den Künstlerbiographien von Franz Schubert und Wilhelm Müller. Die Texte werden im musikalisch-lyrischen Kontext erläutert.

Claudia von Felbert – Mezzosopran & Wolfgang Weil – Moderation und Rezitation

Einziger Wermutstropfen, Max Kuon, Miriams Chorleiter, hatte sich in der Planungsphase spontan bereit erklärt, die Klavierbegleitung zu übernehmen (die ja echt nicht ohne ist…). Leider ist er schwer erkrankt und daher muss die Begleitung aus der Konserve kommen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich für sein altruistisches Angebot bedanken.

"...der Weg gehüllt in Schnee"

Das Naturfreundehaus ist am Wochenende bewirtschaftet und der Besuch kann mit Mittagessen oder Kaffeetrinken nach der Veranstaltung zu wirklich moderaten Preisen abgerundet werden.

Ach ja, der Eintritt für die Matinée ist natürlich kostenlos!

Es wird bestimmt ein interessanter Vormittag und vielleicht verirrt sich ja jemand ins Bergische Land, würde mich freuen! Gruß, Claudia

www.naturfreunde-wuppertal.de – Luhnsfelder Höhe 7, Wuppertal - 0202 461320

Anliegend eine Kurz-Rezension von dem Konzert mit @Claudia in Wuppertal! Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

Rezension Schubert-Winterreise

 

 

Im Interview Hélène Grimaud: Bei Bach, Chopin, Schubert kann ich meiner Gefühlsgewissheit vertrauen, bei Mozart fange ich an zu rätseln.

2. Januar 2011 1 Kommentar

DIE ZEIT überrascht immer wieder mit tiefgründigen Interviews mit internationalen Größen aus der Klassik-Szene. In dem heutigen Interview kommt die französische Spitzen-Pianistin Hélène Grimaud zu Wort, die nach langer schwerer Krankheit den Weg zurück zur Bühne gefunden hat.

Hélène Grimaud - französische Pianistin

Auszug aus dem Interview von der Zeitung DIE  ZEIT:

“Die Musikbranche ist nicht frei von einer Hedgefonds-Mentalität”

Frage: Ein bisschen Krise gilt im Klassikbusiness als schick. Wie viel ernsthafte Krise aber toleriert der Markt wirklich?

Grimaud: Kennen Sie die Geschichte des kleinen Mädchens, das am Strand entlanggeht und so viele angeschwemmte Seesterne wie möglich zurück ins Wasser wirft? Ein Mann kommt ihr entgegen und sagt, du weißt, dass es total sinnlos ist, was du tust? Und sie antwortet: Aber für diesen Seestern ist es nicht sinnlos – und wirft ein besonders schönes, großes Exemplar hinaus aufs Meer. Was ich sagen will: Der Musikmarkt ist kein anonymes, gesichtsloses Ungeheuer, er besteht aus Menschen.

Frage: Die alle Geld verdienen wollen.

Grimaud: Ja, 80 Prozent wollen wahrscheinlich nichts anderes. Aber mit jedem Einzelnen kann sich alles ändern. Die Leute, mit denen ich eng zusammenarbeite, haben Qualität, Niveau und Herz, für sie lege ich meine Hände ins Feuer (lacht). Und sie wissen: Von ein paar Absagen, von einer CD, die nicht erscheint, geht die Welt nicht unter. Bei allem schlechten Gewissen, das ich habe, wenn ich absagen muss, gibt mir das die Sicherheit, nicht um jeden Preis funktionieren zu müssen….

Link zum gesamten Interview: http://www.zeit.de/kultur/2010-11/helene-grimaud

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Video: Hélène Grimaud, Thomas Quasthoff – Schumann Dichterliebe – Verbier Festival 2007

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Eine Kurz-Biographie von Hélène Grimaud

Die Eltern von Hélène Grimaud waren Lehrer jüdischer und katholischer Konfession. Ihre Mutter entstammt einer Familie nordafrikanischer Juden, ihr Vater hatte deutsche und italienische sowie ebenfalls jüdische Vorfahren. Ihre Familie änderte noch vor ihrer Geburt den Familiennamen Grimaldi in die heutige Schreibweise um. Nach eigener Bekundung hat Hélène sich aufgrund der anderen Herkunft obwohl sie in Frankreich aufwuchs dort nie richtig heimisch gefühlt.

Hélène Grimaud ist am 7. November 1969 in Aix-en-Provence  (Frankreich) geboren. Überbegabtes Kind ist sie nicht und findet Zuflucht in der Musik, wo sie in vollem Umfang aufblüht. Mit acht Jahren bekam sie ersten Klavierunterricht studiert zunächst in ihrer Heimatstadt bei Jacqueline Courtin, daraufhin bei Pierre Barbizet am Konservatorium in Marseille. Er erkannte ihr ungewöhnliches Talent und schlug vor, sie für die Aufnahmeprüfung am Pariser Konservatorium vorzubereiten. Im Jahre 1982 –  mit dreizehn Jahren – besucht sie das Konservatorium von Paris.Sie schloss ihre Ausbildung 1985 mit dem “Premier prix” im Piano-Fach des Conservatoire ab und nahm nur kurz nach dem Diplom ihre erste CD mit Rachmaninovs “Sonata No. 2″ und die “Etudes-Tableaux op. 33″ auf (Grand Prix du disque 1986). Anfang der neunziger Jahre widmet sie sich in den Vereinigten Staaten überwiegend ihrer Leidenschaft  für die Wölfe.

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Und die meisten Bach’s kommen angebrannt rüber..! Kinofilm “Pianomania”

9. September 2010 2 Kommentare

Ein Trailer von YouTube zum Kino-Start am 9.9.2010 “PIANOMANIA”

Screenshot von: http://www.pianomania.de/Kinofilm aus der Klassik: PIANOMANIA - weltberühmte Pianisten - Perfektion und Wahnsinn

Heute bin ich auf ein “News aus der Klassikszene” gestoßen und finde diesen Artikel ungemein bemerkenswert. Ein Cheftechniker - (Flügelstimmer) –  Stefan Knüpfer von der namhaften Flügel-Firma “Steinway” berichtet über Animositäten in seinem beruflichen Umfeld. Darüber ist ein Kinofilm entstanden mit dem Titel: “Pianomania”. Der Kinofilm “Pianomania” schildert die Arbeit des Flügel-Experten und seine faszinierende Arbeit mit den besten Pianisten der Welt.

Eine Doku über die Liebe zum Klavier..!!

“Pianomania” ist eine deutsch-österreichische Produktion, die schon vor dem deutschen Kinostart auffiel. Als sie beim Filmfestival San Franciscos den Preis als bester Dokumentarfilm gewann.

Fazit: Hingehen, anschauen und großartige – weltbekannte Pianisten – wie Alfred Brendel;  Pierre-Laurent Aimard und Lang Lang wieder zu entdecken und genießen. Der rote Faden des Films ist eine Aufnahme, die Knüpfer mit Pierre-Laurent Aimard plant – “Bachs Kunst der Fuge” soll eingespielt werden.

Ein Interview dazu gibt es in DIE ZEIT

Link:  http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-09/pianomania-stefan-knuepfer?page=1

Nachstehend zu den weiteren Angaben zum Film:

Link:     http://www.pianomania.de/

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Hier die Link-Angabe zu ihrem Kino in ihrer Stadt mit dem Film “Pianomania”:

Link: http://www.cinestar.de/de/kino/berlin-kino-in-der-kulturbrauerei/filme?tpl=131&filmid=461345&prefix=

Leider liegen Angaben über den Start des Films für OWL zur Zeit nicht vor..!!

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Radiotipps KW19

8. Mai 2010 5 Kommentare

Hallo zusammen,
Himmelfahrt sendet NDR kultur ein absolutes Highlight. Auch sonst gibt es einige schöne Aufnahmen zu hören.
Viel Freude dabei
Barbara

11.5.
Ö1
19:30-21
Capella Angelica, Leitung: Wolfgang Katschner; Lautten Compagney Berlin.
Johann Sebastian Bach: “Klagt, Kinder, klagt es aller Welt”, Die Köthener Trauermusik, BWV 244 a (Rekonstruktion: Alexander Grychtolik) -
Die weltliche Urfassung der Matthäuspassion
(aufgenommen am 16. April im Heizwerk in Erfurt im Rahmen der “Thüringer Bachwochen 2010″)
(Falls einer die Erstsendung verpasst haben sollte…)

Deutschlandfunk
21-23 (dazwischen Nachrichten)
“Grundton D” 2009 – Konzert und Denkmalschutz für die östlichen Bundesländer (1)
Johann Sebastian Bach
Aria mit 30 Veränderungen, BWV 988 “Goldberg-Variationen”
Andreas Staier, Cembalo
Aufnahme vom 3.4.10 aus dem Landschloss Zuschendorf/Sachsen

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Donnerstag, (Himmelfahrt) 13.5.2010
NDR-Kultur
20-22:30 Uhr

Zu hören per Livestream im Internet:

http://www.ndrkultur.de/livestream154.html


Soli Deo Gloria – Feste Alter Musik im Braunschweiger Land

Johann Sebastian Bach: Messe h-Moll für Soli, Chor und Orchester BWV 232
Monteverdi Choir London mit Solisten
English Baroque Soloists / Ltg.: John Eliot Gardiner
Aufzeichnung vom 7.5.2010 im Dom Königslutter


“Soli Deo Gloria” – Die Feste Alter Musik im Braunschweiger Land beginnen 2010 mit einem Wiedersehen in zweifacher Hinsicht: Sir John Eliot Gardiner ist gemeinsam mit dem Londoner Monteverdi Choir und seinen English Baroque Soloists im nach der mehrjährigen Restaurierung wieder eröffneten Kaiserdom Königslutter zu Gast und eröffnet die Saison glanzvoll mit der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. John Eliot Gardiner hat seine Veröffentlichungen der Kantaten Bachs auch bei dem Label “Soli Deo Gloria” veröffentlicht – diese Worte hat Johann Sebastian Bach eigenhändig in einige seiner Partituren geschrieben – allein Gott zur Ehre!
Es lohnt sich!

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14.5.
BRklassik
13-14
Musik im Originalklang
English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner
Georg Friedrich Händel: “Wassermusik”, Suite Nr. 1 F-dur;
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-dur, KV 338
NDR
18-24

Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2010
Georg Friedrich Händel: “Tamerlano”
Oper in 3 Akten
Tamerlano: Christopher Ainslie, Altus
Bajazet: Thomas Cooley, Tenor
Asteria: Kirsten Blaise, Sopran
Irene: Franziska Gottwald, Alt
Andronico: Clint van der Linde, Altus
Leone: Lars Arvidson, Bass
FestspielOrchester Göttingen
Ltg.: Nicholas Mcgegan
Live aus dem Deutschen Theater Historische Sujets sind in Georg Friedrich Händels Opern oft mit entfesselter Leidenschaft und fatalen Verwicklungen der handelnden Personen unter sich verbunden. Das ist in “Orlando” so, in “Giulio Cesare” oder “Xerxes”. Jedes Jahr wieder gibt es bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen Begegnungen auch mit seltener gespielten Händel-Opern. Der Dreiakter “Tamerlano” gehört zweifellos zu diesen Raritäten. Und er zählt außerdem zu der Serie von Opern, die Händel in den 1720er Jahren auf Libretti von Nicola Francesco Haym schrieb. Nach ihrer Uraufführung im Oktober im King’s Theatre am Londoner Haymarket verschwand das Stück über Jahre hinweg nicht vom Londoner Spielplan und wurde von keinem Geringeren als Georg Philipp Telemann für eine Hamburger Inszenierung bereits ein Jahr nach der Uraufführung bearbeitet.
Erzählt wird in dieser Oper von dem mongolischen Heerführer Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, der gegen den osmanischen Sultan Bayezid I. 1402 eine vernichtende Schlacht führte. Der Legende nach soll Bayezid in der Gefangenschaft Selbstmord begangen haben. Tamerlan ist alles andere als ein freundlicher Herrscher, der seinen Sieg sinnvoll zu nutzen versteht. Despotisch missbraucht er seine Macht und unterdrückt seine Mitmenschen.
Im Deutschen Theater Göttingen ist der Altus Christopher Ainslie in der Titelrolle zu erleben, der Tenor Thomas Cooley singt den Sultan. Kirsten Blaise (Asteria) und Franziska Gottwald (Irene) sind die weiblichen Hauptdarsteller. Nicholas McGegan leitet das FestspielOrchester Göttingen.

16.5.
Deutschlandfunk
3-4 (Nachtkonzert)
Nachtkonzert vom DLF
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Messe c-moll, KV 427
Sylvia McNair, Sopran
Diana Montague, Sopran
Anthony Rolfe-Johnson, Tenor
Cornelius Hauptmann, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

RUHR2010 Teil V: Es wird schon Werden…

18. Februar 2010 1 Kommentar

Essen-Werden, die “Perle an der Ruhr”

Heute möchte ich Euch mitnehmen in den Stadtteil, in dem mein Mann und ich arbeiten. Rechts der Ruhr sieht man schon die große Abteikirche wenn man vom Bredeneyer Berg ins Tal fährt. Häuser drubbeln sich auf nur jedem erdenklichen Fleckchen. Auf der gegenüberliegenden Ruhrseite findet sich der S-Bahn Anschluss und mitten durch Werden führt die unerträgliche Bundesstrasse 224. Na gut, sie ist halt Memoria dafür, dass wir uns in einer Großstadt befinden.

Eng verknüpft mit der Entstehung der Stadt Werden (seit 1929 zu Essen) ist die Gründung des Benediktinerklosters durch den Hl. Liudger Ende des 8. Jahrhunderts. Die Basilika St. Ludgerus trohnt auch heute noch majestätisch über dem Rest des Ortskerns, sie hat bis in die jüngste Zeit das Leben in der Stadt bestimmt. Im Jahr 1317 erhielt Werden das Stadtrecht. Im Jahr 1498 wurde fast die ganze Stadt durch einen großen Brand zerstört.

Stich von Werden 1581

Die Stadtherren waren die Äbte von Werden, von denen die Wichtigsten in der Krypta der Basilika begraben sind. Das Kloster hatte ursprünglich einige Besitztümer im Essener Umland, im Jahre 1803 jedoch war es mit der Herrschaft der Äbte vorbei, die Abtei wurde, wie viele andere Klöster, dazu gehörte auch das Stift Essen, im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses säkularisiert.

Foto: Basilika Sankt Ludgerus

Die heutige Basilika und ehemalige Abteikirche St. Ludgerus wurde um 799 zusammen mit dem Kloster Werden erbaut. Nach einigen größeren Bränden konnte sie schließlich im Jahre 1275 wieder eingeweiht werden. Sie gilt als eine der schönsten Kirchen des Rheinlandes und als Paradebeispiel des rheinischen Übergangsstils. Sie besitzt einen barocken Hochaltar und Gemälde des Werdener Malers Theodor Mintrop.  Am 6. Juli 1993 wurde die Kirche durch Papst Johannes Paul II.  zur Basilica minor erhoben..

In der Krypta liegen die Gebeine des Hl. Liudger (auch Gründer des Bistums Münster),  des Begründers des Kloster Werden begraben. In der angeschlossenen Schatzkammer befindet sich mit dem Helmstedter Kreuz ein bedeutendes Kunstwerk des Übergangs von der ottonischen zur romanischen Plastik sowie mit dem Liudgerus-Schrein einer der wenigen barocken Reliquienschreine. Nach umfangreicher Restauration bis 2008, erstrahlt das ehrwürdige Gemäuer wieder in neuem Glanze.

Das Bistum Essen hat an verschiedenen Standorten sogenannte “Spirituelle Kulturtankstellen” eingerichtet, an denen Informationen über kulturelle Veranstaltungen in Essen eingesehen werden können, wo ich auch auf sehr interessante Events gestoßen bin, wie z.B. Orgelmeditationen mit anschliessenden thematischen Führungen.

Link:

http://www.kirchevorort.de/bet3/einrichtg/hort/index.php?id=2

Die St.-Lucius-Kirche gilt als die älteste Pfarrkirche nördlich der Alpen (Baubeginn ab 995). Nach der Säkularisation 1803 wurde die Kirche 150 Jahre als Stall genutzt, anschließend diente sie als Wohnraum für Flüchtlinge. Im Jahr 1965 wurde sie rekonstruiert und wieder geweiht. Sie gehört heute zum Pfarrverbund St. Ludgerus.

Die Evangelische Kirche Essen-Werden wurde am 24. Juni 1900 geweiht. Sie besitzt wertvolle Jugendstil-Malereien, die vor einiger Zeit wieder freigelegt wurden. Gestiftet wurde sie unter anderem von der Familie Krupp sowie von der in Werden ansässigen Familie Huffmann.

Die Folkwang Hochschule für Musik, Theater und Tanz hat ihren Hauptsitz in den früheren Abteigebäuden Werdens. Studierende und Lehrende aus aller Welt machen die Kunsthochschule zu einem inspirierenden Ort, an dem der Folkwang-Gedanke – die Einheit der Künste – seit 1927 lebendig ist.

Folkwangschule mit Dom:

Foto: Folkwangschule mit Dom

Werden besitzt einen kleinen, aber feinen, historischen Stadtkern, der zum Bummeln einlädt, zahlreiche Cafés und gastronomische Lokalitäten sorgen für´s leibliche Wohl. Probleme gibts in Werden immer wieder mit Parkplätzen, daher ist es ratsam auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Foto: Historische Altstadt Essen-Werden

Musikalische Highlights:

10.07.2010 um 17:00 Uhr – Folkwang Hochschule:

Yaara Tal+Andreas Grothuysen/Pina Bausch Theater – J.S. Bach: Goldbergvariationen (Bearbeitung für 2 Klaviere ) Eintritt frei! Reservierung unter info@klavierfestival.de erbeten, da begrenzte Plätze

23.05.2010 um 17:00 Uhr – Basilika St. Ludgerus :

Marienvesper-Claudio Monteverdi im Rahmen von “Musica Enchiriadis” mit der Himmlichen Cantorey und dem Knabenchor Hannover, Karten sind über die Philharmonie Essen erhältlich

25.04.2010 um 18:00 Uhr – Ev. Kirche Werden:

Bach Kantate BWV 12 Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen “Momente der Ewigkeit”, Eintritt frei

Liebe Grüße, Claudia

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Vorverkauf der Thüringer Bachwochen 2010 und Bach-Festival in Arnstadt 2010 eröffent

11. Dezember 2009 1 Kommentar

Hallo Bach-Freunde,

das Programm des Bach-Festivals in Arnstadt vom 19.3. bis zum 28.3.2010 und Thüringer Bachwoche 2010 stehen fest. Das Bach-Festival wird vom 26. März bis zum 18. April 2010 in Thüringen ausgerichtet. Veranstaltungsorte sind: Bachhaus und Taufkirche in ­Eisenach, der Traukirche in Dornheim, den frühen Wirkungsstätten in Mühlhausen, Arnstadt und Weimar sowie den Häusern der Vorfahren in Erfurt und Wechmar.

Ein kostenloser Tipp:

Karfreitag, 2. April 2010
Erfurt | Reglerkirche
17:00 Uhr

Johann Sebastian Bach
Markuspassion BWV 247
Solisten
Regler-Singschar
Regler-Instrumentalkreis
Johannes Häußler– Leitung

Eintritt frei.

Flyer: Thüringer Bachwochen 2010

Als «herausragend» ist das Eröffnungskonzert mit der Johannespassion BWV 245 mit der Cappella Amsterdam unter der Leitung von Franz Brüggen in Johann Sebastian Bachs Taufkirche (Georgenkirche) in Eisenach am 27. März 2010 um 19:30 Uhr anzusehen. Auftritte des französischen Pianisten David Fray am 10. April 2010, des Organisten Ton Koopman an der Trost-Orgel in Waltershausen am 15. April sowie der Blockflötistin und Echo-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger in Arnstadt am 28. März 2010.

Der Ticketvorverkauf  hat seit Montag, 7.12.2009 begonnen.

Der Link für Katenbestellungen:

http://www.thueringer-bachwochen.de/index.php?article_id=5&clang=0

PDF-Progrmmheft:

http://www.thueringer-bachwochen.de/files/tbw_programmheft_2010.pdf

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Aufmerksam machen möchte ich noch auf die Bachwochen in Arnstadt vom 19. bis 28 März 2010.

Flyer: Bach-Festival 2010 Arnstadt

Echopreisträger Martin Stadtfeld wird am 19. März 2010 das Bach-Festival-Arnstadt mit Werken von J. S. Bach, R. Schumann und S. Prokofiev eröffnen!

Link für Arnstadt Bach-Festival 2010:  http://www.bachfestival.arnstadt.de/cms/

PDF-Programm: http://www.bachfestival.arnstadt.de/programm.pdf

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Weitere Vorverkaufsstellen:
Eintrittskarten sind erhältlich über alle Vorverkaufsstellen des
Ticketshops Thüringen und die Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe
Thüringen sowie persönlich und telefonisch bei der

Tourist Information Thüringen
Willy-Brandt-Platz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 37 42-0
Hotline + 49 (0) 361 . 37 42-0 oder + 49 (0) 180 . 505 505 (0,14 €/Min)
Weiterhin sind Tickets in den Stadtinformationen der beteiligten
Städte erhältlich. Karten für die Führungen sind jeweils nur in der
Touristinformation der entsprechenden Stadt zu erwerben.

Tourist-Information Weimar
Markt 10 | 99423 Weimar | + 49 (0) 3643 . 745 745
Tourismus GmbH Erfurt
Benediktsplatz 1 | 99084 Erfurt | + 49 (0) 361 . 6 40 01 00
Arnstadt Information
Markt 3 | 99310 Arnstadt | + 49 (0)3628 . 60 20 49
Tourismus Eisenach GmbH
Markt 9 | 99817 Eisenach | + 49 (0)3691 . 79 23-0

Preise incl. Vorverkaufsgebühr

€ 27,00 / € 22,00 / € 17,00

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Gruß

Volker

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Wunder-Einspielung der Bach-Partita Nr: 1 – 5 – 6 von Murray Perahia

Hallo Bach-Klavier-Freunde,

passend zu Weihnachten erscheint eine Neueinspielung vom amerikanischen Pianisten “Murray Perahia” mit den Bach-Partitas Nr. 1 – 5- und 6. Perahia galt seit seinem 4. Lebensjahr als Wunderkind und gewann viele Preise. Vor allem die Aufnahme der Goldberg-Variationen von J.S. Bach wird als Referenz-Aufnahme angesehen.  Er lebt jetzt in London und hatte oft Probleme mit seiner Entzündung am Daumen, weshalb er öfters seine Karriere unterbrechen musste.

Cover: Pianist Murray Perahia spielt Bach-Partitas 1_5_6

Die Kritiken zu seiner obigen Einspielung sind überwältigend:

Alle seine Einspielungen haben Referenzwert. Sie sind schlicht und ergreifend vorbildlich, durchsichtig elegant, intelligent spritzig und geistvoll, zugleich ausdrucksstark und voller Ruhe….. Perahia gelingt der Spagat zwischen tiefer geistiger Durchdringung der Kompositionen und lebendigem, warmherzigen Musikantentum auf ganz bemerkenswerte Weise…. Diese Einspielung besticht – genau wie ihr Vorgänger mit den Partiten 2 bis 4 – durch ein ungemein sensibles, ja aristokratisches Spiel, das sich in unaufdringlicher Weise voll und ganz dem Werk und den Intentionen des Komponisten unterordnet.

Mich begeistert sein einfühlsames Spiel, nichts wirkt aufgesetzt oder aufdringlich, es erklingt Traum-Klaviermusik von Bach die ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Hörprobe:

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Link: Die CD ist über meine Partnerseite bei Amazon für 14,95 € zu beziehen.

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Gruß

Volker

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