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Archiv für die Kategorie ‘Literatur zur Klassischen Musik’

Neue J.S. Bach-Literatur: “Vergnügte Pleißenstadt” von Anselm Hartinger

Musikliteratur: Bach in Leipzig Buch von Anselm Hartinger

Eine weitere aktuelle J.S. Bach-Literatur ist mit dem Titel:

“Vergnügte Pleißenstadt”

von “Anselm Hartinger” im Kalenderjahr 2010 veröffentlicht worden.

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Kurzbeschreibung :
Vergnügte Pleißenstadt – so heißt eine Motette von Johann Sebastian Bach, die auch als Motto über seiner Leipziger Zeit stehen könnte. Denn hier erfuhr der Komponist als Thomaskantor sowohl seine gesellschaftliche wie künstlerische Vollendung.

Anselm Hartinger begibt sich nicht nur auf Spurensuche nach den persönlichen Höhen und Tiefen Bachs, sondern interpretiert sachkundig und dabei höchst vergnüglich einige seiner bekanntesten Werke. Und lädt zu einem kurzweiligen Stadtspaziergang auf den Spuren des Künstlers ein.

Weitere Informationen zu “Vergnügte Pleißenstadt”:

Vergnügte Pleißenstadt – mit diesen Worten beginnt das Libretto einer 1728 von Johann Sebastian Bach vertonten Hochzeitskantate. Dieses Motto eignet sich jedoch auch vorzüglich dazu, die Bedeutung Bachs für die Leipziger Musikgeschichte zu beschreiben. In Leipzig schuf Bach seine wichtigsten Werke. Sein Wirken und Erbe prägt bis heute das Musikleben der Stadt.

Anselm Hartingers Buch widmet sich nicht nur den wechselvollen Lebensumständen Bachs in Leipzig. Auch dessen Kompositionen werden sachkundig und in vergnüglicher Weise interpretiert. Zugleich wird zu einem kurzweiligen Spaziergang auf den Spuren des Thomaskantors eingeladen.

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Das Buch kann in meinem Partner-Shop erworben werden  -  h i e r  - klicken..!!

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Preis: EUR 12,95 (Amazon) kostenlose Lieferung.
Produktinformation:
  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Lehmanns Media-Lob.de (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865413374
  • ISBN-13: 978-3865413376
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13 x 1 cm

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J.S. Bach-Krimi: Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift

4. August 2010 4 Kommentare

J.S. Bach-Krimi "Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift"

Für den Urlaub gibt es einen J.S. Bach-Krimi, der es in sich hat:

Kurzbeschreibung:

Eine tödliche Verschwörung um eine mysteriöse Handschrift von “Johann Sebastian Bach”

Der Musikwissenschaftler Adrian Fischer wird ermordet. Seine Tochter Gwendolyn, eine erfolgreiche Opernsängerin, hatte wenig Kontakt zu ihrem Vater. Nun muss sie sich aber mit dessen Nachlass befassen und macht eine erschreckende Entdeckung: Ihr Vater hatte ein verschollenes Bach-Manuskript gefunden, in dem das Datum des jüngsten Tags verschlüsselt ist. Gwendolyn erhält kurz darauf einen mysteriösen Anruf: Ein Unbekannter versucht, die Herausgabe der Noten zu erpressen. Und dann entgeht Gwen nur knapp einem Mordanschlag …

..schwer aus der Hand zu legen:
Der Roman “Die fünfte Passion” dreht sich um das Werk Johann Sebastian Bachs. Wer befürchtet nur staubtrockene musikwissenschaftliche Traktate zu finden wird schnell eines besseren belehrt. Schon auf den ersten Seiten lässt Buslau seine Hauptfigur genau diese Befürchtung entkräften, ihr ist das trocken-theoretische der Musikwissenschaft ebenso zuwider.

Das Buch ist zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/08/ein-krimi-uber-eine-verschollene.html

Grüße

Volker

Fernseh-Highlights an Karfreitag und Kar-Samstag 2.-3. April 2010

2. April 2010 2 Kommentare

Ich möchte allen Fernsehzuschauern auf besondere Sendungen für den Karfreitag und Kar-Samstag hinweisen:

MDR-Fernsehen, 3.4.2010 00:00 Uhr - Matthäus Passion aus der Thomaskirche

MDR Fernsehen Karfreitag BWV 244 Matthäus Passion

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BR-Fernsehen, Samstag, 03.04.2010
00:25 – 01:25 Uhr
Ballett John Neumeier Matthäus Passion

BR-Fernsehen: Ballett von John Neumeier Matthäus Passion

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BR-Fernsehen am Samstag, 3.4.2010 23:30 Uhr

Die große Romanverfilmung: “Schlafes Bruder”

Bestseller-Roman von Robert Schneider

BR Fernsehen Romanverfilmung "Schlafes Bruder" von Robert Schneider

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Wünsche allen ein sonniges und glückliches Osterfest.

Herzliche Grüsse

Volker

Gescheiterte Versuche einer Rekonstruktion – J.S. Bach und die Markus Passion? – Konzert in der Herrenhäuser Kirche

16. März 2010 10 Kommentare

Hallo Bachfreunde!

“Rede vom toten Markus-Passions-Gebäude herab‘: Die Bach-Passion, die es nicht gibt.

Viele Bach-Experten, von  Smend über Hellmann bis zu dem in unserer Gemeinde lebenden Prof. J.Koch haben sich die Frage gestellt: wie ist der aufgrund des Markus-Evangeliums gedichtete Passions-Text  des Leipzigers Henrici  musikalisch so zu unterlegen, dass er Bach-Dignität erreicht. Da die ‚Orginalvertonung‘ fehlt, wird alles neu belebt, was vor 1731 in weltlichen Werken entstanden war und im Parodie-Verfahren von Bach herangezogen hätte werden können. Fragen waren auch: was passt vom Versmaß; was war der damaligen Leipziger Gemeinde von Bach-Chören/Arien noch unbekannt.

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Kantorei Herrenhausen J.S. Bach Markus Passion

Kantorei Herrenhausen J.S. Bach Markus Passion

Am Samstag, 13.3.2010  - durfte ich mit Volker zusammen eine  verdienstvolle Aufführung der “Herrenhauser Kantorei” erleben, in der ein Zeitgenosse Bach’s zur ‚Amtshilfe‘ herangezogen wurde: Reinhard Keiser, Hamburger Opernhaus-Direktor und Bach’s Freund. Gewiss war es für uns ein gelungener Abend. In der beeindruckenden Jugendstil-Kirche trat eine ‚wohlbestallte Kirchenmusik‘ auf.

Camerata Instrumentale Hannover - Chor: Kantorei Herrenhausen

von links: Evangelist Jens Zumbült, Tenor - Dieter Goffing, Bass - Goetz Phillip Körner, Tenor

Gesangs-Solisten von links: Götz Philip Körner, Tenor, - Jens Zumbült, Tenor-Evangelist, - Meinhard Dollansky, Countertenor, - Ester Mertel, Sopran

Im sonst ausgewogenen Vokalquintett blieb nur der (wahrscheinlich) indisponierte Countertenor Meinhard Dollansky unter Niveau, der Chor bestand seine Sache gut. Im Eingangs- und Schlusschor-, entnommen aus der Trauerode BWV 198,   wurde ich sogleich zu einem mir gewohnten Bach-Stil geführt. In den Chorälen war noch viel Bach-Wärme enthalten. In den Rezitativen, Dialogen und Turbae-Chören kam dann ein ABSTURZ.

Warum das Ganze?

Nur weil im Nekrolog und nach Berichten eines Bach-Sohns  von fünf Passionen  berichtet wird, sucht die Fachwelt seit Smend eine anscheinend verlorene ‚Passions-Musik Bach‘s auf Markus‘  zu rekonstruieren. Wir kennen aus dieser Annahme keine Note, besitzen lediglich ein Textbuch einer “Passionsmusik nach dem Evangelisten Marco”. Dies Text-Gedicht stammt von Bachs Librettisten Christian Friedrich Henrici (alias Picander) und findet sich in dessen “Ernst-, Scherzhafften und Satyrischen Gedichten” von 1732. Als Aufführungsdatum teilt Picander den Karfreitag 1731 mit.  Festzuhalten ist: da kennen wir einen Textdichter, den Bach immer zuerst in seinem Sinne bearbeitet hat-, mehr noch: durch Bach erst wurde der Gelegenheitsdichter Henrici, der im Hauptberuf Postobersekretär war, aufgewertet als Librettist vieler Leipziger Kantaten und Passionen. Bach’s Zusammenarbeit mit Henrici ging aber nur, weil  Bach immer glättend und akzentuierend eingegriffen hat. Schwülstigkeiten oder nicht in Bach’s Theologie passende Ausdrücke wurden gestrichen.

Wenn ich am Libretto Picander’s entlang gehe, fallen mir doch einige ‚Wortungetüme‘ und Defizite auf, die ich aus Bach’s anderen Werken nicht kenne. Sie klingen fremd und entsprechen nach meiner Kenntnis nicht Bach’scher Passionsdeutung.

a)  Der Passions-Bericht: Da der Markus-Text festlag, kann ich im Markus-Bericht selbst keine Textkritik üben. Meine Kritik gilt nur den Rezitativen und freien Dichtungen. Zur Vertonung dieser bezog  man sich wie gesagt in der Herrenhäuser Auführung auf den zeitgenössischen und von Bach geschätzen Opernkomponist Reinhard Keiser. Keiser vertont aber die Rezitative völlig undramatisch und verzichtet auf die für Bach so typische Tonsprache. Bereits Bachs Zeitgenosse, der Musikkritiker Mattheson, stellte diese Tonsprache als Bach’s Spezifikum dar. Er urteilte: „Bachs Musik ist nichts anderes als Tonsprache oder Klangrede.“ Um  so mehr fällt dann auf, dass die Christusworte mit den Streichern grundiert sind.

Jetzt klingt Christus zwar nach Bach, aber es fehlt immer noch z.B. das ‚hoheitsvolle‘, das z.B.den Christus der Johannespassion so unverwechselbar macht.  Auch die sog. Turbae-Chöre lagen ja textlich fest, sind aber als Äußerungen der Volksmenge äußerst knapp und instrumental schwach unterlegt. Es fehlen die ‚Affekte‘, die gerade in den Volkschören unbedingt gebraucht werden. Am ehesten konnte noch der Chor Nr. 30 dies bringen. Dieser etwas ‚gebremste‘ Turbae erinnerte mich an die ‚Glashütter Passion‘ eines Anonymus aus der Nach-Schütz-Zeit.

b)    Vgl. nochmal den Text des Markus-Gedichts: http://www.emmaus.de/ingos_texte/markus_txt.html

c)    Die freien Dichtungen:

Chor 1: ‚Geh Jesu, geh zu Deiner Pein. =  zu platt !

Arie (Alt) Nr.7: Mein Heiland, dich vergess ich nicht! = rührend !

Choral 9:  ‚… bessre bald Dein Leben‘ =  simple Vertröstung !

Choral 11: ‚Es wird noch alles werden gut…‘ = Billig !

Arie (Sopran 13) Formulierung ‚er ist vorhanden‘ =  kein Bach-Begriff !

Choral 18+21+23: Passt genau! Wie auf einer Insel der Seligen, flüchte ich mich auf diese Bach-Choräle.

Choral 27: ‚Menschenkraft‘ = kein Bach-Begriff !

Arie (Sopran) 33: ‚Welt und Himmel nehmt zu Ohren, Jesus schreit überlaut …‘: 1. ‚nehmt zu Ohren‘, habe ich sonst nie in einem Bach-Text gehört, 2. ‚überlaut‘ ist so eine platte Formulierung. Dass Jesu Schreien am Kreuz mit ‚überlaut‘ ausgedrückt wird, finde ich bei Bach sonst nicht.

Schlußchor 37: ‚Grab und Leichenstein‘ sind aus Schlusschor Matthäus-Passion (Text ja auch von Picander) bekannt. Diese beiden Begriffe werden aber nie mit ‚ ich will mich bei Jesu weiden‘ (Vorstellung von Jesu=Hirte – Mensch=Schaf) verknüpft. Von ‚Grabschrift‘ ist bei Bach auch nie die Rede. Man kann an die frühe (1713 ?) Weimarer Kantate BWV 63 ‚Christen ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine‘ denken, in der als Librettist ein Pfarrer aus Halle vermutet (vgl. Dürr, Kantaten S.108).  Nachdem der ‚reife‘ Bach aber in Leipzig Kirchenmusiker ist und im Anstellungsvertrag die Konkordienformel unterschrieben hatte (= Theolog. Charta, die den luth-reformat.Glauben zusammenfasst), muss Bach lutherisch im Sinne der ‚Freiheit eines Christenmenschen‘ gedacht haben: Jesu Schicksal soll nicht ‚eingemeißelt‘ werden, sondern ist eher dem ‚ängstlichen Gewissen‘ zu empfehlen, das es in Freiheit annimmt oder eben nicht.

Vgl. dazu nochmal in Nr.37 den Schluss des Markus-Gedichts: Bei deinem Grab und Leichenstein will ich mich stets, mein Jesu, weiden, und über dein verdienstlich Leiden von Herzen froh und dankbar sein. Schau, diese Grabschrift sollst du haben: “Mein Leben kömmt aus deinem Tod, hier hab’ ich meine Sündennot und Jesum selbst in mich begraben.”

Mein Fazit:

Man soll die Markus-Passion des Picander als Sprachgedicht stehen lassen. Die Vertonung-Versuche mit Bach-Parodien sind gescheitert.

Man sollte würdigen, dass Bach auch an den Texten seiner Librettos gearbeitet hat. Erst mit dieser Textarbeit konnte seine authentische Tonsprache entstehen.

Es ist schade, dass einmalige Bach-Arien ( z.B. BWV 54, 1 für Alt) unter Wert ‚recycelt werden‘. Bach’schen Töne sollen einem nichtsagenden Text tragen.

Zugegeben: Da waren in Eingangs- und Schlußchor  Bach-Parodien auch mal annähernd gelungen,  Die Choräle (2 davon aus WO) aus Bach’schen Choralsammlungen hatten mich in der Aufführung oft für vorhergehende ‚Grausamkeiten‘ entschädigt

Letztlich kann ich Bach aber nicht auf die wackelige Grundlage ‚Markus-Passion‘ stellen. Weniger Bach ist oft mehr.

Noch 2 Literaturtipps: Lucia Haselböck, Bach-Textlexikon 2004

Johann Boumann, Musik zur Ehre Gottes, daraus besonder S.44-52,  Die musikalisch-rhetorischen Figuren

Als PDF ist eine Anlistung der Versuche einer Rekonstruktion der Markus Passion von J.S. Bach hinterlegt und einsehbar.

Link: Rekonstruktionen der Markus Passion J.S. Bach

Gruß    @Wolfgang

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Ein Link zu den Fotos der Aufführung J.S. Bach Markus-Passion durch die Kantorei Herrenhausen nachstehend:

Link: http://picasaweb.google.com/meinharderich/JSBachMarkusPassionHerrenhauserKircheAm13032010?authkey=Gv1sRgCKj9h7u4odCPowE&feat=directlink

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J.S. Bach-Literatur – Bach und ich – von Maarten ‘t Hart

14. Januar 2010 10 Kommentare

Hallo Bach-Literaten,

@Muriel, hat es bereits erwähnt und möchte vom Piper-Verlag das Taschenbuch: “Bach und ich” – verfasst von dem holländischen Bach-Begeisterten: Maarten ‘t Hart – einmal vorstellen, diese Bach-Broschüre habe ich seit langer Zeit im persönlichen Besitz und möchte es jedem Bach-Freund als eine interessante J.S. Bach Zusatz-Literatur weiter empfehlen.

Maarten 't Hart Taschenbuch "Bach und ich"

Zum Preis von 10 € ist eine umfangreiche CD dem Taschenbuch beigefügt mit eingespielten Werken J.S. Bach’s von Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Orchestra. Die Zusammenstellung dieser Auswahl von 13 Bachwerken erfolgte von Maarten ‘t  Hart persönlich.

Inhalt der CD mit den Bach-Werken

Ich zitiere von Seite 51 ‘t Hart zum BWV 106:

Bereits in jenem vielgelobtenJugendwerk, in der Kantate “Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit” (Actus tragicus) hat Bach die Tragik des Lebensendes musikalisch bewegend gestaltet…

Diese Kantate 106 ist ebenfalls einer meiner persönlichen Favoriten und stelle ein kurze Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: vom BWV 106 Actus tragicus nachstehend:

Link: Hörprobe BWV 106 Actus tragicus

Weiterhin ist ein kleines Kompendium der Bach-Kantaten sowie ein umfangreiches BWV mit Seitenangaben und Besprechungen vorhanden.

Ich zitiere hier @Wolfgang:

Nach dem Holländer t’ Hart ’skizziert Bach mit seiner Chaconne den Lebenslauf eines Menschen: Geburt, Übermut, auch Leiden der Jugend, echtes Glück und schließlich Alter und Tod.’ vgl. im tb S.203.

YouTube Part 1 gespielt von Yehudi Menuhin

@Wolfgang sagt weiter aus:

Maarten ‘t Hart’s Bach-Buch (piper tb 3296 + CD) nimmt in meiner Bach-Bib einen Ehrenplatz ein. Man sollte das Buch schon lesen, da es eine ‘unbedingte Bindung’ beschreibt, die in der Bach-Literatur (leider) selten ist. Was dieser Jugendliche da empfindet, ist vor allem duch seine musikalische Neugier und Kenntniss gedeckt. Da ist eine ‘Konsequenz’ zu spüren-, so gehen wirklich ‘getroffene’ Jugendliche vor. T ’ Hart ist also ein lebendiges Beispiel dafür, dass Musik-Freaks sich für Bach begeistern können !!!

Sowie ein weiterer Kommentar-Auszug dazu von @Yo:

…….im Hauptberuf ist er Schriftsteller – oder besser gesagt, über seine Leidenschaft hat er ein sehr persönliches Buch – einen Erfahrensbericht – geschrieben. Ich fand es gut: teilt der Mann doch seine Leidenschaft zu Bach mit mir und weiteren Millionen Menschen auf diesem Planeten. Gemessen an den vielen hochwissenschaftlichen Büchern über Bach, die ich auch gelesen bzw. studiert habe, ist sein Buch mitreißend und unterhaltsam.

Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen und empfehle es gerne weiter..!!

Bezugsmöglichkeit des Taschenbuches über die bekannte Partner-Seite vom Blog….

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/01/maarten-t-hart-taschenbuch-titel-bach.html

Grüße

Volker

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Englischer Violonist – Daniel Hope -Buchveröffentlichung- Wann darf ich klatschen?

1. Oktober 2009 2 Kommentare

Hallo,

eine interessante Literatur-Neuveröffentlichung vom englischen Violonisten Daniel Hope mit dem Titel:

“Wann darf ich klatschen?”

mit drei Interviews am Beitrags-Ende.

Daniel Hope Buch zur Klassik-"Wann darf ich klatschen?"

Daniel Hope Buch zur Klassik-"Wann darf ich klatschen?"

Über den Autor
Der Geigenvirtuose Daniel Hope wurde 1974 in Durban/Südafrika geboren und ist in London aufgewachsen. Er nahm Unterricht u. a. bei Yehudi Menuhin. Von 2002 bis 2007 war er Mitglied des Beaux Arts Trios. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, zuletzt 2006 mit dem dritten Klassik-Echo in Folge, als Instrumentalist des Jahres.

Kurzbeschreibung
«Da capo! Ein vergnüglicher und lehrreicher Blick hinter die Kulissen des klassischen Konzertbetriebs»Klassische Musik mögen viele. Aber gerade dort, wo man sie in ihrer ganzen Schönheit «live» und authentisch erleben kann, im Konzertsaal, fühlen sich manche fremd und unbehaglich. Das liegt nicht zuletzt an überkommenen Traditionen und Ritualen, die sich dem Laien nur schwer erschließen. Der Geiger Daniel Hope begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Was macht der Geiger, wenn ihm eine Saite reißt? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden……………………

Das Buch ist ab 17,89 € bei Amazon.de erhältlich.

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Link zur Partnerseite Volkers Klassikseiten nachstehend:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/10/buchveroffentlichung-von-daniel-hope.html

Amazon.uk (astore-Partnerseite)

Link: http://astore.amazon.co.uk/volsklajsbac-21/detail/3498006657

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Ein weiteres Interview bei Radio Bremen Sendung: 3nach 9, in den Player unten klicken…!!

radiobremen Mediathek Interview Daniel Hope

radiobremen Mediathek Interview Sendung 3nach9 Daniel Hope

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J.S.Bach (Air) Violinkonzert Daniel Hope Sendung 3nach9 radiobremen in den Player unten klicken…!!

radiobremen Sendung 3nach9 Voilinkonzert Hope

radiobremen Sendung 3nach9 Violinkonzert (Air) J.S.Bach-Daniel Hope

J.S.Bach Violinkonzert: In den Player oben  klicken…!!

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Drei Interviews mit Daniel Hope

liegen in PDF vor

1.) Link:  Interview mit dem Violonisten Daniel Hope

2. Interview:  Link:  NW 20_10_2009 Interview Danile Hope

3. Interview:  Link: DIE ZEIT http://www.zeit.de/2007/41/Weltgeiger_mit_Wurzeln

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Gruß
Volker

Webnews

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Neuerscheinung von Peter Williams – J.S.Bach, Ein Leben in der Musik

28. Juni 2009 5 Kommentare

Wolfgang sagt:

Liebe Bach-Freunde, lieber Volker!

Da bin ich ermutigt worden, über ein relativ neues Bach-Buch für Euch etwas zu schreiben, das im Rahmen der Leipziger Buch-Messe am 14.3.09 in der Thomaskirche vorgestellt wurde.

Peter Williams, J.S.Bach, Ein Leben in der Musik, Osburg-Verlag, Ratzeburg 2008; 575 Seiten, € 29,90.

Autor: Peter Williams "J.S. Bach Ein leben in der Musik"

 

 

Zuerst staunte ich über den Schutzumschlag! Ein neues, bisher unbekanntes Bach-Bild? Da saß ein Cembalist mit weißer Perücke inmitten seiner Bewunderer. Ich blätterte in den Quellenangaben im Buch-, vorne – hinten. Niergendwo ein Verweis über das Bild. Ich fragte den Verleger. Keiner konnte Auskunft geben. Ein großes verlegerisches Versehen wurde anscheinend an diesem Abend erst als Versäumnis bemerkt.

So war ich ein bißchen reserviert eingestellt und ließ die Veranstaltung auf mich zukommen. Zur Rezitatorin im Altarraum gesellte sich an der Bach-Orgel der Ratzeburger Domorganist. In mehreren Stationen las eine angenehme Stimme entlang wichtigen Lebensstationen von Bach. Dabei ging sie aus vom Nekrolog auf Bach, der 1754 von Forkel verfasst wurde. Eingerahmt von passenden Orgelstücken entfaltete sich allmählich ein stimmungsvoller Bach-Abend unter dem Netzgewölbe zu St.Thomas. Das was Forkel erwähnt, wollte der Autor Williams in seiner Bedeutung für Bach’s Lebensweg ausloten.

So greift der Autor zunächst die ‘Mondschein-Anekdote’ des Kindes Sebastian auf: Kindliche Neugier. Die jugendliche Orgelwanderung: jugendlicher Drang nach Bildung. Die Familie: Fürsorge und Verantwortung. Die vergebliche Bewerbung in Hamburg: Pokern um Mehr. Des alten Bach’s Treffen mit dem ‘jungen Fritz’-, König in Potsdam.

Mit solchen von Forkel für wichtig gehaltenen Lebensstationen versucht der Autor die inneren Antriebskräfte Bach’s freizulegen. Dies sollte kein musik-wissenschaftlicher Bach sein, der da vor den Augen der Hörer entstand. Eher soll im Buch ein emotional bewegendes Bild auf immerhin 575 Seiten von Bach gezeichnet werden. Der Autor Williams gilt als praktizierend anerkannter Bach-Spezialist. Gekauft habe ich das Buch aber nicht.

Die wichtigste Frage bleibt für mich der Schutzumschlag und das nicht identifizierte Musiker-Bild. Es suggeriert ja dem Leser den Eindruck: da seht ihr einen unbekannten Bach!

Doch wer ist es?

Vielleicht können die Freunde im Forum das mal rauskriegen. Das Buch wird bei Amazon oder buecher.de angeboten.

Gruß

@Wolfgang

P.S.

Buch-Bestellung über amazon-Partner:

Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/3940731080

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Im Internet Digital einsehbar aus dem 14. Jahrhundert – Mittelhochdeutsche Sangspruchdichtung

27. März 2009 2 Kommentare

Hallo,

eine interessante Meldung erhielt ich heute auf meinen Schreibtisch und möchte das Kleinod aus dem frühen Mittelalter dem Forum nicht vorenthalten.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

(Foto: Marianne Schiller/ThULB) Aufgeschlagene Doppelseite aus der Jenaer Liederhandschrift.

Titel: Die Jenaer Liederhandschrift

(Alle Angaben – Links und Urheberrechte liegen bei ThULB)

Die um 1330 in Mitteldeutschland für einen Auftraggeber von hohem Rang angefertigte Jenaer Liederhandschrift (Ms. El. f. 101; Forschungssigle J) ist der kostbarste Schatz der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena. Sie enthält die bedeutendste Sammlung mittelhochdeutscher Sangspruchdichtung im mitteldeutschen Raum. Ihre besondere Stellung als Kulturerbe ersten Ranges verdankt der ungewöhnlich großformatige und repräsentativ ausgestattete Codex außerdem der Tatsache, dass er Musiknotation enthält und somit eine Liederhandschrift im besten Sinn ist. Etwa die Hälfte der enthaltenen Texte und ein Großteil der Melodien sind allein in dieser Handschrift erhalten. 1549 gelangte sie mit der „Bibliotheca Electoralis“ aus Wittenberg an die Jenaer Bibliothek (Näheres vgl. Wissenswertes).

2007 wurde die Jenaer Liederhandschrift in der ThULB umfassend restauriert und in hoher Auflösung blattweise digitalisiert. Damit liegt erstmals eine komplette farbige Reproduktion der Handschrift vor, die über Digitale Liederhandschrift frei zugänglich ist. Unter Fragmente um J sind die mit der Liederhandschrift in Verbindung gebrachten Handschriftenfragmente, welche im Herbst 2007 in einer Ausstellung der ThULB im Original zu sehen waren, zum ersten Mal.

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Linkangaben von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) Jena.

Wissenswertes Restaurierung
Fotos
Film
Protokoll
Fragmente um J Digitale Liederhandschrift

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Ich bin auf der Webseite von ThULB gewesen und bin begeistert darüber, dass so ein wertvolles Buch mit Liederhandschriften ONLINE in Digitaler Form der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird.

Diese Handschrift des Buches “Liderhandschriften” erinnert mich stark an das seit 1993 wieder in Quendlinburg zurückgekehrte Samuhel-Evangeliar“, welches im April 1945 ein US-Leutnant als Beutekunst nach Amerika per Feldpost transverierte.Nach schwierigen Verhandlungen kehrte das Evangeliar 1992 nach Deutschland zurück.

Einband des Samuhel-Evangeliars aus dem Quedlinburger Domschatz, um 840

Das Samuhel-Evangeliar, benannt nach seinem Hauptschreiber Samuhel, ist eine aus 191 Pergamentseiten bestehende Prachthandschrift karolingischer Buchkunst mit Goldtinte. Der Prachteinband von 1225/1230 aus Gold besitzt Einfassungen für Edelsteine und insgesamt neun Zellenemailarbeiten. Eine Bibel, die vermutlich in der Region Augsburg um das Jahr 950 entstanden ist. Das über 1000 Jahre alte Buch ist eines der ältesten in Europa und für sein Alter bemerkenswert gut erhalten.

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Unesco Weltkulturerbe "Quendlinburg mit Schlossberg und Domschatz"

Für Kunsthistoriker ist Quendlinburg am Nordharz gelegen – als Stadt sowie mit seinem Domschatz auf dem Schlossberg in der mehr als tausendjährigen romanischen Stiftskirche aufbewahrt – eine wahre Fundgrube und kann ich wärmstens empfehlen.

Link: http://www.quedlinburg.de/index.php?id=118057000198&cid=118057000039

Grüsse

Volker

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Literatur zur Klassischen Musik

Hallo,

für alle Klassikfreunde gibt es natürlich auch die entsprechende Literatur dazu und wäre als ein Weihnachtsgeschenk geeignet.

Ich stelle im Anfang eine Neuerscheinung vor, die von dem Bielefelder Musikwissenschaftler Michael Wersin – im Reclam-Verlag – neu veröffentlicht wurde.

Wer das erfolgreiche, bereits in aktualisierter Auflage erschienene Reclam-Bändchen “CD-Führer Klassik” des Autors kennt, weiß, dass Wersin seine Leser nicht vorsätzlich zu überfordern pflegt. Dem studierten Sänger, Chordirigenten und Musikwissenschaftler ist es gegeben, fundiertes musikalisches Wissen und Begeisterung in verständliche Sprache zu fassen.

“Faszination Klassik. Eine kleine Musikgeschichte
Von Michael Wersin

Bei amazon erhältlich mit ausführlicher Beschreibung des Inhalts und Kundenrezensionen..!!

Der Autor “Michael Wersin” stellte vorab folgende Veröffenlichung dem Klassik-Freund zur Verfügung:

CD-Führer Klassik
Von Michael Wersin

Grundlegend überarbeitet und aktualisiert bietet der erstmals im Jahre 2003 erschienene “CD-Führer Klassik” eine Fülle neuer Informationen: Hörenswerte Neueinspielungen der besprochenen Werke wurden ebenso hinzugefügt wie mittlerweile wiederveröffentlichte wertvolle Aufnahmen älteren Datums.

Bei amazon erhältlich mit ausführlicher Beschreibung des Inhalts und Kundenrezensionen..!!

Grüsse
Volker

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Ein nennenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik bei J.S. Bach

20. Oktober 2008 5 Kommentare

Hallo zusammen,

ein mehr als bemerkenswertes Nachschlagewerk über die Symbolik in den Werken von Johann Sebastian Bach – möchte ich hier vorstellen.

zu erwerben bei amazon für 8,64 € oder günstiger..!! (Gebraucht)

Kurzbeschreibung:

Dieses Buch hilft die vergessene und verborgene Sprache der Symbolik in den Werken Bachs zu erkennen. Ungemein fesselnd ist die Übereinstimmung von Text, musikalischen Formen und Figuren und theologischen Symbolen. Bach hat sie aus alten Traditionen übernommen, aber in schöpferischer Kraft weiterentwickelt.

Eingehende Untersuchungen der Werke und vor allem der Bach’schen Handschriften brachten eine Fülle von symbolischen Zeichen und Hinweisen auf Psalmworte als Interpretation der biblischen Aussage zutage. Das Buch gibt zunächst eine Einführung und Übersicht über die verschiedenen Mittel, die Bach bei der musikalischen Wiedergabe der Texte einsetzt. Es folgt eine umfassende Darstellung der symbolischen Bedeutung aller Instrumente in seinen kirchenmusikalischen Werken.

Dieses Nachschlagewerk kann ich jeden Bachfreund wärmstens empfehlen.

Grüsse
Volker

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Taschenbuch, Das Weihnachsoratoium, J.S. Bach

17. Oktober 2008 5 Kommentare
Hallo,
es naht sich so langsam wieder das Weihnachtsfest und das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach wird wieder angehört oder ein Konzert-Besuch steht an.
Darüber gibt es eine neuzeitliche Beschreibung über das “WO” von J.S. Bach in einer Taschenbuchausgabe von Walter Blankenburg als Autor verfasst.

Kurzbeschreibung


Das Buch ist eine umfassende Einführung in das Weihnachts-Oratorium von J. S. Bach. Die Betrachtung gilt dem gesamten Aufbau des Werkes, dem Text und der musikalischen Gestaltung im ganzen wie im einzelnen. Blankenburg erörtert die historischen Voraussetzungen und Zusammenhänge, die bestimmend für die Anlage des Weihnachts-Oratoriums als Oratorium geworden sind, geht auf den Text mit seiner Verbindung von Bibelwort, Kirchenliedstrophen und madrigalischer Dichtung ein und erläutert die der gottesdienstlichen Bestimmung entsprechende Aufgliederung in sechs Teile.

Er weist nach, daß es sich nicht um eine lose Reihe von Kantaten, sondern um eine textlich und musikalisch geschlossene Einheit der sechs Teile handelt. Ausführlich beschreibt er das vielfach angewandte Parodieverfahren und widmet sich eingehend der musikalischen Durchgestaltung im einzelnen, wobei er auch die zu Bachs Zeit gültige Lehre von den musikalischen Redefiguren und die musikalische Symbolik mit einbezieht. Sein Anliegen ist es, über eine Werkbeschreibung mit Analysen hinaus den Sinn von Bachs Musik zu deuten.

Meiner Meinung nach eine bemerkenswerte Hilfe, das WO neu zu interpretieren und sich mit neuen “Wissenschaftlichen-Erkenntnissen” persönlich auseinanderzusetzten.
Grüsse
Volker

Webnews

Neuerscheinung eines Musikbuchs über den Komponist Joseph Haydn

Hallo,

heute habe ich eine Rezension in der Zeitung: DIE ZEIT von Dieter Hildebrandt verfasst, über die Neuveröffentlichung des Musikbuches über den Komponisten Joseph Haydn gelesen. Es scheint eine interessante Neuausgabe zu sein, zumal es sich nicht um eine “Papa-Haydn-Tümelei handelt. Es wurde von dem Musikwissenschaftler und Dirigent Hans-Josef Irmen, ein neues Buch über Joseph Haydn – Leben und Werk vorgelegt.

Link zur ganzen Rezension in “DIE ZEIT”

MUSIKBUCH
Hans-Josef Irmen: Joseph Haydn. Leben und Werk

Hans-Josef Irmen: Joseph Haydn. Leben und Werk;
Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2007; 363 S., 24,90 €
© Böhlau Verlag

Link zum Böhlau-Verlag mit einer Bestellmöglichkeit !

Grüsse

Volker

Meine Anmerkungen zur Bach-Literatur: Buch von R. Schneider, "Die Offenbarung"

28. April 2008 4 Kommentare

@muriel sagt:

Hallo,

im Themenkatalog suchte ich vergeblich den Beitrag zur Bachliteratur. Es ging damals um das Buch des Österreichers Robert Schneider, „Die Offenbarung.“

Gerade lese ich das Buch von R. Schneider, Die Offenbarung, zu dem schon einiges in unserem Forum angemerkt wurde. Ihr entsinnt euch! Das Buch ist von dem glänzenden Einfall getragen, dass ein Laien-Organist in der Wenzelskirche in Naumburg in der Hildebrandorgel das Manuskript eines unbekannten Werks J.S.Bachs findet. Darin ist vertextet und vertont die Offenbarung nach Johannis.

Hier ein Auszug:

“Ich habe die vergangene Nacht etwas Unglaubliches erlebt.“ Es geht um die Mappe, die ich dir gezeigt habe (Das Manuskript des Oratoriums). Das ist gar keine Musik, wie ich sie bisher verstanden habe.
Klang, Rhythmus. Freilich, das alles ist sie auch, oberflächlich betrachtet. Aber in diesen Noten liegt noch etwas Tieferes. Etwas, das ich nicht erklären kann. Ich glaube, dass Bach in diesem Werk eine Grenze
überschritten hat, die in einen unbekannten Raum führt, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dasselbe sind. Ich weiß nicht, wie ihm das gelungen ist, aber plötzlich konnte ich einige Momente lang in die Zukunft sehen. Es klingt verrückt, aber die Partitur kann weissagen.

Das Musikalische ist nur die Oberfläche. Darunter liegt eine Botschaft verborgen…” (S.181)
Die Lesende liest in dem Buch die Beschreibung dieser unerhörten Musik – etwas kann sie an “Dr.Faustus” erinnern. Aber eigentlich spielt alles in einem viel graueren Alltag als die Geschichte von T.Mann. Nach-
wendezeit, das Städtchen Naumburg, erstaunlich, wie der Österreicher darauf gestoßen ist.

Man lernt die Chefs der Bachgesellschaft aus der Sicht des Laienmusikers kennen, alles zutiefst unsympathische Gesellen, nur der Japaner (!) ist zuerst ein Sympathieträger. Natürlich ist auch der unendliche Ossi – Wessistreit allgegenwärtig und der Vater des Helden ist ein Neonazi. Der Hauptakteur ist im Grunde eine “arme Sau”, fast Alkoholiker, zutiefst verunsichert – der ewige Looser.

Aber Bach ist sein Lebenszentrum. Bach lässt ihn atmen und zu sich kommen. O.k. der Leser soll die Storry selber zu Ende lesen.

Von Bach und Musik hat der Verfasser eine Menge Ahnung. Ihr wisst ja alle, dass in Naumburg Bachs Schwiegersohn Altnikol wirkte und die Hildebrandorgel ist wirklich damals restauriert worden und ein Staatsstück. Wer von Schneider andere Bücher las, weiß, seine Bekanntheit begann mit einem Musikroman “Schlafesbruder”, der auch verfilmt worden ist. Und in “Kristus”, einem Schinken über die Wiedertäufer in Münster, spielt die Musik auch eine Rolle. Vielleicht ist der Roman “Offenbarung” nicht ganz geglückt, aber spannend ist er allemal und der Wunsch(traum), dass eines Tages so ein Manuskript auftaucht, ist bei uns allen wohl präsent.

Über weite Strecken hatte ich den Eindruck, der Held sei mit seinem Bach und allen seinen furchtbaren Gefühlen sehr einsam.

Noch als Nachtrag, im gefundenen Notenkonvolut befindet sich auch Bachs Perücke und die Theorie des Protagonisten über die H-Moll-Messe ist diese: Bach habe die Messe aus vielen Stücken zusammenge-
stellt, weil er so beschäftig mit seinem Hauptwerk war, eben dem beschriebenen Oratorium.

Lesen sollte man das, einfach zu Entspannung. Ich fragte mich bei den Musikerzählungen, ob das wirklich Bach und nicht eine Autorenvorstellung von Bachscher Musik ist.

Liebe Grüße
muriel

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Anmerkung:

Link zum alten Beitrag der Buchveröffentlichung !!
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@volker /admin

J.S. Bach Matthäuspassion, an welcher Stelle lässt sich im Notenbild ein Kreuz erkennen ?

25. April 2008 11 Kommentare

@Iris sagt:

Hallo,

ich hab eine Frage an den Blog:

Seitdem ich die Einführung zur Matthäus-Passion (J.S. Bach) von W. Schmidt auf Bayern 4 gehört habe, beschäftigt mich immer wieder der Satz von ihm (der übrigens auch bei A. Dürr vorkommt):

Aus dem Notenbild bestimmter Passagen aus der Matthäus-Passion läßt
sich das Kreuz erkennen.

Dürr gibt auf S. 322 (BWV 6) und Seite 339 (BWV 44) “Johann Sebastian Bach – Die Kantaten” – bei zwei kleinen Notenbeispielen auch den Kommentar, dass es sich im Notenbild um Kreuz Jesu handelt.

Ich kann aus dem reinen Notenbild kein Kreuz erkennen. Ich erkenne zwar, dass aus

f, ein fis wird und aus c wird cis (also eine Erhöhung) – aber aus dem Notenbild ersehe ich kein
Kreuz. Könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen?

Grüsse
Iris

Neuausgabe: "Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bach’s"

7. April 2008 3 Kommentare

Hallo,

eine Neuausgabe: “Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bach’s” ist erschienen.

1970 aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Bach-Archivs Leipzig erstmals erschienen und 1979 in einer zweiten revidierten Ausgabe aufgelegt: Nun hat Andreas Glöckner eine aktualisierte und beträchtlich erweiterte Neuausgabe des bewährten und lange vergriffenen Kalendariums zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs herausgegeben.

Das Kalendarium bietet einen schnell erfassbaren Überblick über alle gesicherten Daten zu Leben und Schaffen Johann Sebastian Bachs. Die Daten mit direktem Bezug auf Person und Werk des Komponisten werden ergänzt durch regelmäßig wiederkehrende Termine oder Vorgänge in Bachs Berufsleben und durch Ereignisse von unmittelbarer Wirkung auf sein Schaffen. Neu sind auch die zahlreichen Abbildungen repräsentativer Originalquellen, welche ebenso wie die klare Sprache und ansprechende Form zur Veranschaulichung der nüchternen Datensammlung beitragen.

Wie sehr sich die Bach- Forschung im Fluss befindet und wie viele Neuerkenntnisse sie gerade in den letzten Jahren hinzugewinnen konnte, zeigt die Tatsache, dass sich das Kalendarium vom schmalen Heft zum respektablen Büchlein entwickeln konnte. Im Vorwort von Christoph Wolff, Direktor des Bach-Archivs, heißt es weiter: „In seiner Zielsetzung und nach Inhalt wie Anlage ist es aufs Engste mit der täglichen Arbeit des Leipziger Forschungsinstituts verknüpft, das sich der Sammlung und Aufarbeitung des dokumentarischen und musikalischen Quellenmaterials zu Bach widmet.“

Das Nachschlagewerk repräsentiert den neuesten Forschungsstand und ist ein bequemer biografischer Wegweiser für alle Bach-Freunde, Musiker und Musikwissenschaftler.

(Angaben von: /www.nmz.de)

Leben und Glauben > J.S. Bach

Andreas Glöckner (Hrsg.)

Kalendarium zur Lebensgeschichte Johann Sebastian Bachs

Edition Bach-Archiv

2008, 120 Seiten, Paperback

Preis: EUR 9.80

ISBN: 978-3-374-02588-6

Zur Bestellung Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

Zum Autor:

Andreas Glöckner, Jahrgang 1950, studierte Musikwissenschaften in Leipzig und arbeitet seit 1979 am Bach-Archiv Leipzig. 1988 Promotion. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Rundfunksendungen sowie Dramaturg bei den Leipziger Bachfesten.

Eine erfreuliche Neuerscheinung die jeden Bach-Freund beglücken wird.

Grüsse
Volker

Dreibändige Einführung in "Die Welt der Bach-Kantaten" von Christoph Wolff

29. März 2008 2 Kommentare

Hallo,

aufgrund einer Anfrage von @muriel erstelle ich hier einen eigenständigen Beitrag über das dreibändige Nachschlagewerk “Die Welt der Bach Kantaten” von Christoph Wolff und Ton Koopman.

Buchveröffentlichung: “Die Welt der Bach Kantaten 1-3″

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@muriel zu deiner Anfrage kann ich Dich nur ermutigen, das dreibändige Kantaten-Werk von Christoph Wolff zu erwerben, falls Du einen Link zum Bezug brauchst dann findest Du welche nachstehend:

Hier klicken

oder

Hier klicken


Kostenpunkt für das dreibändige Werk: 49,95 € (bei jpc oder amazon)

Ich zitiere einen Original-Auszug zum Inhalt des dreibändigen Werkes:

Die dreibändige Einführung in “Die Welt der Bach-Kantaten” entfaltet ein weites kulturgeschichtliches Panorama der Bach-Zeit.

Gemeinsam mit dem niederländischen Dirigenten Ton Koopman gelingt es den A u t o r e n *)
und dem Herausgeber Christoph Wolff, Bachs geistige und künstlerische Welt zu erschließen und verständlich zu machen.

Der erste Band – die Kirchenkantaten der Vor-Leipziger Zeit bis 1723 – stellt die Lebensstationen Bachs sowie die lithurgischen und musikalischen Voraussetzungen seines Kantatenwerks dar.

Der zweite Band – die weltlichen Kantaten – erschließt den Werkteil, der heutigen Hörern vielleicht am fremdesten ist. Die Besonderheiten dieses Genres, seine Entstehungsbedingungen und Bachs künstlerische Praxis werden eingehend beleuchtet.

Der dritte Band – die Kirchenkantaten nach 1723 – bringt uns Bach während seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig nahe.

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A u t o r e n *) Hier sind nicht nur Wolff und Koopman mit Beiträgen aufzufinden, sondern eine weitere Autorenschaft kommt hier zu Worte, wie z.B. im 1. Band:

Peter Wollny (Gattungen und Stile der Kirchenmusik um 1700); Claus Oefner (Musikleben der Städt und Höfe Mitteldeutschlands um 1700); Andreas Glöckner (Lebens- und Wirkungsstätten Bachs); George B. Stauffer (Bach der Organist); Hans-Joachim Schulze (Bach-Instrumentalvirtuose und Komponist); sowie: (Texte und Textdichter); Martin Petzoldt (Liturgische und Theologische Aspekte zu den Texten der frühesten Kantaten) sowie (Bibel, Gesangtbuch und Gottesdienst); Daniel R. Melamed (Chor- und Choralsätze); Peter Wollny ( Arien und Rezitative); Ulrich Leisinger (Affekte, Rhetorik und musikalischer Ausdruck); Ton Koopman (Aspekte der Aufführungspraxis).

Das Spektrum ist weit ausgelegt und hinterfragt genau die Punkte, die der Bachfreund so gierig in sich aufnehmen möchte, so zieht sich der Faden in den zwei anderen Bänden entsprechend folgend weiter.

Diese dreibändige Veröffentlichung aus 2006 ist für jeden Bach Interessenten eine Dokumentation von unschätzbarem Wert sich umfangreich informieren zu können, es ist eine lohnenswerte Anschaffung..!!

Grüsse
Volker

Interessante Aussagen zu den Passionen: u.a. Historie und Gegenüberstellung der Matthäus- zur Johannes Passion von J.S. Bach

Hallo zusammen,

aufgrund der Passionszeit und Aufführung der entsprechenden Passions-Oratorien, gibt es interessante Hinweise und Aussagen dazu.

Partituren der entsprechenden Passionen von J.S. Bach sind für den Konzertbesucher von unschätzbaren Wert.

Partitur der Johannes Passion bei amazon für 17,95 €

Die interessanten Aussagen zu den Passionen und eine Gegenüberstellung der Matthäus- zur Johannes Passion von J.S. Bach, findest Du nach dem unten angegebenen PDF-Symbol.

H i e r klicken, danach folgt die Verzweigung auf das Schriftstück !!


Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

Grüße
Volker


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Ein Großer in der Bach-Publizistik „Alfred Dürr“ wurde am 03.03.2008; 90 Jahre alt.

9. März 2008 7 Kommentare

Hallo,

seinen 90. Geburtstag feierte am 3. März 2008 der Göttinger Musikwissenschaftler Dr. Alfred Dürr. Er gehört weltweit zu den kenntnisreichsten Bach-Forschern, wofür er unter anderem 1995 mit der seltenen Würde eines Dr. mus. h.c. der Universität Oxford ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät an der Humboldt-Universität Berlin.

Foto: Dr. Alfred Dürr (Fotorechte: Goettinger Tageblatt)

Alfred Dürr wurde am 3. März 1918 in Berlin-Charlottenburg geboren und studierte in Göttingen Musikwissenschaft und Klassische Philologie. Schon in seiner 1950 abgeschlossenen Dissertation („Studien über die frühen Kantaten J. S. Bachs“) befasste er sich mit dem Schaffen des Thomaskantors und wurde 1951 erster und zunächst einziger Mitarbeiter des Johann-Sebastian-Bach-Instituts in Göttingen, dessen stellvertretender Direktor er von 1962 bis 1983 war.

(Textauszug aus dem Goettinger Tageblatt )

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Die nachstehende Ausgabe von Alfred Dürr “Johann Sebastian Bach; Die Kantaten”

Nähere Angaben zu der Werkeinführung der Kantaten h i e r !!
29,50 € bei amazon, Ausgabe von 1999.

ist für mich ein Standard-Werk der außergewöhnlichen Qualität um mich mit den Kantaten vertraut zu machen. Die Hintergründe der lithurgische Fassung oder die musikalische Umsetzung von J.S. Bach wird hier erhellend und beispiellos dem Leser angeboten. Alfred Dürr ist für diese Ausgabe zu danken, der Bach-Freund weiss das zu schätzen, sich mit den Kantaten-Werken auseinandersetzten zu können und sein Hintergrundwissen mit dieser Bach-Veröffentlichung bereichern zu können.

Grüsse
Volker


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Carlos Kleiber "Eine Biographie" Buchveröffentlichung

Hallo,

eine weitere Buchveröffentlichung im Dezember 2007 über einen großen Dirigenten der Zeitgeschichte:

Carlos Kleiber

Eine Biografie
Sprache: deutsch

Autor: Alexander Werner
Sujet: Carlos Kleiber

Verlag: SCHOTT MUSIC GmbH & Co. KG

590 Seiten – Hardcover mit Schutzumschlag

29,95 € bei amazon kostenlose Anlieferung !

Preis inkl. MwSt.

Für viele ist er der bedeutendste Dirigent des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Mit Sicherheit ist er der problematischste. Aufgewachsen mit der Bürde des Übervaters Erich Kleiber, rang er sein Leben lang mit seinem Anspruch auf Perfektion. Als einer der gesuchtesten Dirigenten überhaupt, akzeptierte Carlos Kleiber jahrelang keine feste Position. Die Zahl seiner Auftritte war gering, seine offizielle Diskografie minimal. Sein Charisma aber war legendär, seine Fangemeinde groß. Der Garant musikalischer Sternstunden blieb jedoch dem klassischen Musikbetrieb ein Rätsel. Sein Biograf Alexander Werner versucht, sich dem Menschen und Künstler Kleiber zu nähern, indem er dessen Lebensstationen erkundet und viele Weggefährten nach dem „Geheimnis Kleiber“ befragt.

„Der Mythos lebt“
Der Tagesspiegel (für gegenüberliegende Seite)
„Weltdirigent, ‚Jahrhundert-Maestro’, Götterfunkenträger“
Der Tagesspiegel

• Die erste Biografie der Dirigentenlegende auf dem deutschen Markt
• Ein Bild des Künstlers und Menschen Carlos Kleiber
• Entstanden in jahrelanger Recherchearbeit und unter Einbeziehung vieler Original-Interviews und unveröffentlichter Dokumente

Inhalt

Richard von Weizsäcker: Carlos Kleiber: Fixstern am Dirigierhimmel. Ein Vorwort
Der Spätberufene: Lange Lehrjahre zwischen den Kontinenten
Berlin 1930: Geburt einer Legende
Von Berlin nach Buenos Aires 1935-1947: Zwischen zwei Kontinenten
Buenos Aires 1948–1953: Licht am Horizont
München 1953: Lehrjahre mit Operette
Potsdam 1954-1955: Debüt mit plötzlichem Ende
Zürich 1956: Tod des Vaters
Wien 1956-1957: Kein Platz am Pult
Salzburg und Hamburg 1957– 1960: Zwischenspiele
Düsseldorf und Duisburg 1957– 1960: Endlich Opernerfahrungen

Düsseldorf und Duisburg 1960-1962: Aufstieg zum Kapellmeister
Der Eigenwillige: Das Profil schärft sich
Düsseldorf 1962: Paris am Rhein
Duisburg 1963: Balletterfahrungen mit Ravel
Düsseldorf/Duisburg 1964: Ausklang am Rhein
Stuttgart 1964: Ein Eklat
Düsseldorf/Duisburg 1964: Abschied vom Rhein mit Verdi
Frankfurt 1964: Debüt ohne Folgen
Zürich 1964/65: Erfahrungen mit widerspenstigen Musikern
Stuttgart 1965: »Der beste Dirigent seiner Generation«
Zürich 1965: Abkehr vom Ballett und Studien in Prag
Zürich und Stuttgart 1966: Skandal um Wozzeck
München und Wien 1967: Opernpause im Konzertsaal
Der Unbequeme: Erbittertes Ringen um die Kunst
Stuttgart 1967: Zwei Künstler im Wettstreit
Prag 1968: Erneut auf den Spuren des Vaters
Stuttgart 1968: Beifallsstürme für Carmen
München 1968-1970: Tornados im Nationaltheater
Stuttgart 1969/70: Mit Tristan und Isolde zur Weltklasse

München 1970: C-Dur-Explosion
München 1970/71: Sensation Wozzeck
Stuttgart 1969-1972: Blick in die Werkstatt
Stuttgart 1971: Turbulenzen mit Elektra
Stuttgart 1970: Und immer wieder Rosenkavalier
Stuttgart 1971/72: Zwist um Tristan und Isolde
Der Mustergültige: Interpretationen für die Ewigkeit
München 1972: Rosenkavalier für die Ewigkeit
Köln 1972: Das Erbe des Vaters
Bern 1972: Tristan und Isolde konzertant
Stuttgart 1972-1975: Ende einer Ära
Hamburg 1971-1973: Werben um Carlos Kleiber
Dresden 1973: Die erste Schallplatteneinspielung
Hamburg 1974: Bitterer Abschied für immer
Wien 1973: Begeisterungsstürme in der Heimatstadt des Vaters
Zürich 1974: Noch einmal in die Schweiz
London 1974: Debüt an Covent Garden
Der Wagner-Dirigent: Bayreuth als Herausforderung
Bayreuth 1974: Debüt auf dem Grünen Hügel
München und Tokyo 1974: Faszination Fernost
Bratislava und Göteborg 1974: Konzertdebüt mit den Wiener Philharmonikern
Wien 1974-1978: Schallplattenaufnahmen mit den Wiener Philharmonikern
München 1974/75: Triumph in Champagnerlaune
München 1975: La traviata mit Hindernissen
Bayreuth 1975: Rückkehr auf den Grünen Hügel
Mailand 1976: Endlich Italien
München 1976/77: Im Studio mit Plácido Domingo
München 1976: Duo mit Swjatoslaw Richter
Bayreuth 1976: Abschied vom Grünen Hügel
Der Spitzendirigent der Oper: Mit Verdis Otello endgültig zur Weltklasse
Mailand 1976/77: Kleibers Otello erobert die Scala
London 1977: Zusammenarbeit mit Birgit Nilsson für Elektra
München 1976/77: Ende einer Ära
München 1977: Otello mit John Neumeier
Mailand 1978: Wagner mit Wagner
München 1978: Abschied von Otello
Der Universelle: Gastspiele auf vier Kontinenten
Chicago 1978: Sprung über den eigenen Schatten
Wien 1978: Carmen im Fernsehen
Mailand 1979: La Bohème als Medienereignis
München 1979: Der Rosenkavalier im Film
London 1979: Verewigt in den Annalen

Dresden 1980/81: Stürmische Schallplattenaufnahmen
Mailand und München 1980-1982: Maskeraden
Wien 1979-1981: Wiener Konzerte und Mexiko-Tournee
Mailand 1981: Ärger in London und Glück in Japan
Der Vielumworbene: Ein Star mit Prinzipien
München 1981/82: Werben um den Genialen
Berlin 1982: Streit um Notenmaterial
Wien 1982: Ein spontanes Spitzenkonzert
Wien 1982: Fahrt ins Blaue
Amsterdam 1983: Debüt beim Königlichen Orchester
München 1983/84 und Chicago 1983: Frühlingsgefühle mit Beethovens Sechster
Wien 1985: Rückkehr im Triumph
München 1985/86: Faschingsrausch und Ernüchterung
Der Legendäre: Langsamer Rückzug
München und Hannover 1985: Rückzug auf Raten
München 1986-1988: Triumphe und Rückzug aus München
London, Mailand und New York 1987/88: Abschiede und spätes Debüt
Wien 1988/89: Sensation Neujahrskonzert
Berlin 1989: Gala für den Bundespräsidenten
New York 1989: Violetta hat Sinusitis
London und New York 1989/90: Eroberung der Metropolen

Salzburg 1990/91: Vergebliche Liebesmüh’
Wien 1992: Neues Glück mit den Wiener Philharmonikern
Wien 1991-1993: Kampf ums Heldenleben
Tokyo/München 1992: Konversation mit Sergiu Celibidache
Wien und Tokyo 1994: Noch einmal Rosenkavalier
Der Ferne: Späte Triumphe und stiller Abschied
Berlin 1994: Abschiedsgala für Richard von Weizsäcker
Ingolstadt und München 1996: Pferdestärken und Gefälligkeiten
Kanarische Inseln 1999: Eine Abschiedstournee
Grünwald 1999-2004: Späte Jahre einer Legende

Nachwort
Wenn Schmerz und Glück verschmelzen-das Phänomen Carlos Kleiber
Anhang
Zitatnachweise
Disko- und Videografie
Bibliografie
Bildnachweis
Personenregister

Wer Carlos Kleiber kennt, für den ist es eine wundervolle Autobiographie über einen Dirigenten der Zeitgeschichte.

Gruss
Volker

Archiv-Beitrag: Zweifelhafte Autorenschaft für die Motette: BWV Anhang 159

7. Februar 2008 5 Kommentare

Hallo zusammen,

@Alex hat eine interessante Anfrage an mich gerichtet, die ich hier wiedergeben möchte, es wird sicherlich auf großes Interesse stoßen, diese Motette von J.S. Bach: BWV Anhang 159; wurde nur teilweise in dem Braunschweiger Konzert vom Monteverdi Chor gesungen.

Die Anfrage lautet:

Hallo Volker,

wer steht denn im Programm als Komponist von Anh. III 159? Schmieder schwankt zwischen Johann Christoph Bach und Johann Christian Bach.
——————

Hierzu möchte ich der Allgemeinheit folgende Hinweise geben:

Im Programheft von Braunschweig sind folgende Angaben:

Johann Sebastian Bach, Motette: BWV Anhang 159

ich habe einmal bei Dürr nachgeschlagen, da ist leider eine Motetten-Angabe nicht aufgeführt, im Blog wird die Kantate BWV 157 “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn” genannt,

was ich für sehr problematisch halte, hier werden wohl Äpfel mit Birnen verglichen, die erste Strophe hat zwar den Text-Inhalt “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn” wie in der 1. Strophe der Motette BWV Anhang 159, aber die Kantate 157 wurde von Bach zu einem ganz anderen Anlass komponiert. Dass Bach auf bestehende Texte zurückgriff und kopierte ist bekannt.

Die Kantate BWV 157 wurde am 6. Februar 1727 in einem feierlichen Gedächtnisgottesdienst in der Pomßener Kirche, aus Anlass des verstorbenen Hof- und Appellationsrat “Johann Christoph von Ponickau”, aufgeführt. Die Texte der Kantate BWV 157 finden sich wieder in Picanders Gedichtsammlung. Ein ausgedehntes Trauergedicht auf (Picanders) eigenen Tod und unmittelbar anschließend den Text der Kantate: “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn…

Im Internet fand ich folgenden Hinweis: Die Apokryphen Motetten BWV Anhang 159-165

hier wird nur die 1. Strophe eingespielt “Ich lass dich nicht….

Die Motette könnte als Autorenschaft: Johann Sebastian Bach oder Johann Christoph Bach: “Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn “Motette BWV Anhang 159″ zugeordnet werden können..

Der Autor Klaus Hofmann veröffentlichte in 2003 ein Buch über:

Johann Sebastian Bach. Die Motetten; Kassel , (Bärenreiter-Verlag) 2003

Der Hauptteil des Buches ist der ausführlichen Analyse von acht Motetten Bachs gewidmet. Zu den sechs bekannten zählt der Verfasser noch „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ (BWV Anh. 159) und „Jauchzet dem Herrn, alle Welt“ (BWV Anh. 160). Diese Einbeziehung begründet er ausführlich und überzeugend.

Das Buch ist bei amazon erhältlich für 17,95 €

Ein PDF-Dokument füge ich zur weiteren Information bei:

Link: Informationen zum_BWV 225_ff

Diese vorgenannten Angaben sind Diskussionswürdig und bitte um Eure Kommentare ….

Grüße

Volker

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