Archiv der Kategorie: Berühmte Pianisten

Die 59. Corveyer Musikwochen beginnen am 9. Mai 2013 bis 9. Juni 2013

Die 59. Corveyer Musikwochen

beginnen am 9. Mai 2013. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender

Link-Adresse:

www.schloss-corvey.de

         Schloss Corvey Höxter  -  (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

Anspruchsvolle Musik in einer Vielfalt, die für jeden Geschmack etwas bietet.
Die 59. Auflage des Festivals läuft vom 9. Mai 2013 bis zum 9. Juni  2013 und führt in fünf Konzerten vor allem Ensembles mit Sitz in NRW in die ehemalige Reichsabtei. Wie ein Roter Faden zieht sich die Musik des Komponisten Johann Sebastian Bach durch die Konzerte in der ehemaligen Abteikirche und im Kaisersaal des Schlosses.

Zum Auftakt am 9. Mai 2013 mit der Westdeutschen Sinfonia Leverkusen unter Leitung von
Dirk Joeres erklingen in der Abteikirche Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“ sowie Werke
von Haydn und Mendelssohn Bartholdy.

Die Neue Bachgesellschaft e.V. feiert am 12. Mai 2013 im Kaisersaal den Abschluss des Bach-Festes Detmold 2013 in Corvey. Bei diesem Konzert wird das Detmolder Ensemble „hfm brass“ Werke von Bach, Händel, Gabrieli und Byrd spielen. Das Delian Quartett, das von einem der weltbesten Bandoneon-Spieler, Per Arne Glorvigen aus Norwegen, begleitet wird, interpretiert am 26. Mai im Kaisersaal Werke des Tango-Spezialisten Astor Piazzolla sowie Kompositionen von J.S. Bach und Schostakowitsch.

In kleiner Besetzung, etwa 25 Musiker, kommt zum Abschluss am 9. Juni die Nordwestdeutsche Philharmonie mit Werken von Bach, Mozart, Tschaikowskij und Janacek in den Kaisersaal.

Infos und Karten gibt es beim
Kulturkreis, Tel. (0 52 71) 69 40 10.

Beatrix Meise
Konzertkartenverkauf,  (Mo.-Do. 8-13 Uhr)

EMail: b.meise(at)schloss-corvey.de

Buchen Sie Ihre Corveyer Konzerttickets online! 

Hier können Sie Ihre Plätze direkt im Saalplan buchen (Suchbegriff Corvey)

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Erstmals sind zwei Konzerte – eines in Corvey, das andere in Detmold – auch mit Übernachtung und Essen individuell buchbar.

Link: www.schloss-corvey.de

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Weltklassik am Klavier – – Bach pur!“ DENYS PROSHAYEV spielte J. S. Bach am Sonntag, 10.03.2013 in der Wandelhalle Bad Oeynhausen

Kurstadt Bad Oeynhausen in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

                                              Kurstadt Bad Oeynhausen in OWL (Ostwestfalen-Lippe)

„Weltklassik am Klavier – Bach pur!“

DENYS PROSHAYEV spielte Johann Sebastian Bach am Sonntag, 10.03.2013 in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen.

 

 Programm:

Präludium und Fuge BWV 885

Partita Nr. 6 BWV 830

Ouvertüre nach französischer Art BWV 831

Präludium und Fuge BWV 891

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Denys Proshayev  - Piano

         Denys Proshayev – Piano

DENYS PROSHAYEV

„Mit 14 entschloss er sich Berufsmusiker zu werden, mit 23 gewann er den Internationalen Wettbewerb für Musik der ARD und heute ist er ein weltweit gefragter Pianist. Der ukrainische Pianist Denys Proshayev hat keineswegs eine typische musikalische Entwicklung beschritten. Erst mit 9 Jahren fand er zum Klavier, doch schon mit 14 Jahren war er fest entschlossen, eine Laufbahn und Karriere als Berufsmusiker einzuschlagen. Der Erfolg hat ihm Recht gegeben. Etliche Erfolge bei nationalen und internationalen Wettbewerben folgten.; unter anderem beim Clara Haskil Wettbewerb in der Schweiz. Heute spielt D. Porshayev immer wieder als Solist mit vielen renommierten Orchestern, wie z. B. den Münchner Philharmonikern, dem Dänischen Nationalorchester und nahezu allen Sinfonieorchestern der ARD.

"Wandelhalle" in Bad Oeynhausen OWL

“Wandelhalle” in Bad Oeynhausen OWL

Weltklassik am Klavier – Bach pur!

Clavier-Übung – ein Titel, hinter dem man eher Lehrstücke vermutet und nicht die Offenbarung eines Klangkosmos des Altmeisters des Barocks – Johann Sebastian Bach. In Band I – von gesamt 4 Bänden – versammeln sich 6 Partiten, von denen die Nr. 6 ein glanzvolles Schlusslicht bildet – harmonisch und melodisch, tänzerisch und pathetisch, sehnsuchtsvoll und leidend, neckisch und witzig – „denen Liebhabern zur Gemüths-Ergötzung verfertigt“.

In Band II veröffentlichte Bach die Ouvertüre nach französischer Art – großartig in ihrem Umfang und der freien Reihung von Tänzen, die kaum rhythmischer und tänzerischer sein könnten – ganz französisch! Umrahmt werden diese zwei Meisterwerke von 2 Präludien und Fugen aus Bachs Wohltemperierten Klavier – eine Sammlung von insgesamt 48 Paaren bestehend aus je einem Präludium und einer Fuge“ (Aus dem Programmheft)

Denys Proshayev’s Spiel war so facettenreich, dass ich nicht weiß, wie ich die vielen Höhepunkte beschreiben könnte: Es war glockenrein, glasklar, die Linien und Melodiebögen waren zum Anfassen nah. Er hat seine Zuhörer/innen mitgenommen und nicht mehr losgelassen. In der franz. Ouvertüre lief er zur Hochform auf. Mitreißend, fordernd, dann wieder schneeflockenweich und betörend bis zum leisesten Piano. Man konnte – trotz des Hustenwetters – eine Stecknadel fallen hören. Sein Publikum hat es ihm gedankt. Gedankt für dieses Stückchen Himmel auf Erden.

Lieben Gruss

Iris

Schloss-Corvey – Corveyer Musikwochen starten am 6. Mai 2012 mit der Nordwestdeutschen Philharmonie

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Die 58. Corveyer Musikwochen beginnen am 6. Mai 2012. Weitere Informationen zu Eintrittskarten und anderen Veranstaltungen im Schloss Corvey erhält der Besucher unter folgender Link-Adresse:

http://www.schloss-corvey.de/veranstaltungen.html

Schloss Corvey Höxter (Fotorechte: Schloss Corvey, Peter Knaup, Paris)

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Kontakt zu Corvey aufnehmen:

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Kontakt-Online:

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http://www.schloss-corvey.de/kontakt.html

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Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Museum Höxter-Corvey

Schloss Corvey
37671 Höxter

Telefon: +49 (0) 5271 69 40 10
Telefax: +49 (0) 5271 69 44 00

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Programmauszüge für 2012:

Veranstaltungen 2012

Ticketservice Alle Konzerte sind über Hellweg Ticket online im Saalplan buchbar. Folgen Sie dem Link und wählen Sie Datum und Veranstaltung aus...           ———————————————————-Bei Ticketwünschen für verschiedene Konzerte aus dem Jahresprogramm wenden Sie sich bitte an Tel. 05271 694010.

6. Mai 2012     
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Cembalo und Leitung: Fabio Bidini
Violine: Sabrina-Vivian Höpcker
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Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten
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Max Reger
Lyrisches Andante

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Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie für Streicher Nr. 9 C-Dur

 

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In eigener Sache:
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(NWD) Nordwestdeutsche Philharmonie Herford

(NWD) Nordwestdeutsche Philharmonie Herford

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Wir sehen mit großer Sorge die Existenz unserer Nordwestdeutschen Philharmonie gefährdet.

Das Orchester gehört zu den herausragenden Kulturgütern in OWL. Es erfüllt hier in hervorragender Weise seinen Kultur- und Bildungsauftrag und ist Botschafter der Region, zu deren Attraktivität es als wichtiges kulturelles Markenzeichen wesentlich beiträgt.

Es ist Aufgabe der Kreise und Kommunen der Region, unser Orchester zu erhalten. Wir fordern daher die politisch Verantwortlichen auf, in einer gemeinsamen Anstrengung die Finanzierung dieses Klangkörpers aktuell und für die Zukunft zu sichern.

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Bitte unterstützen Sie uns..!!

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Online-Petition zum Erhalt der Nordwestdeutschen Philharmonie.

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Link:  http://www.nwd-petition.de/

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P.S.

Ich bitte um zahlreiche Unterstützung zum Erhalt der NWD ..!!

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17. Mai 2012 

Hamburger Ratsmusik

Sopran: Monika Mauch
Viola und Leitung: Simone Eckert
 

Karten online direkt im Saalplan buchen

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10. Juni 2012

Minguet Quartett

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17. Juni 2012

Finsterbusch Trio

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1. September 2012

Justus Frantz

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2. September 2012

Justus Frantz

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7. Oktober 2012

Sonderkonzert Prof. Gerhard Weinberger

17.00 Uhr, Abteikirche

Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Kantate „Wer weiß, wie nah mir mein Ende“ BWV 27 (für den 16. Sonntag nach Trinitatis) für Soli, Chor und Orchester

Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Kantate „Ich habe genung“ BWV 82
(am Fest Mariä Reinigung)
für Bass, Oboe, Streicher und Continuo

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791):
Requiem d-Moll KV 626 für Soli, Chor und Orchester

Solisten: Klaus Mertens, Bass-Bariton u.a.
Instrumentalsolisten-Ensemble
Leitung: Ulrike-Anima Mathé
Barockakademie der Hochschule für Musik Detmold

Leitung: Gerhard Weinberger

Kat.1 / € 28,- I Kat.2 / € 25,-

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16. Dezember 2012

16:00 Uhr Weihnachtskonzert in der Abteikirche

Diese Veranstaltung ist erst ab 01.09.2012 buchbar!

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16. Dezember 2012

19:00 Uhr Weihnachtskonzert in der Abteikirche

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Weihnachtskonzert 2012
Paderborner Domchor
Solisten: NDR-Radiophilharmonie Hannover
Leitung: Thomas Berning
 

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Karten online direkt im Saalplan buchen

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News aus der Klassikszene im Kalenderjahr 2012

Klassik-News mit Stand: 26. Januar 2012

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Sir John Eliot Gardiner - englischer Dirigent

 Meldung vom 16.01. 2012

Besetzungsänderung in der Mozartwoche 2012

Aufgrund einer Schulterverletzung musste Sir John Eliot Gardiner seine Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am 26. und 27. Januar 2012 im Münchner Herkulessaal und am 29. Januar 2012 im Rahmen der Salzburger Mozartwoche leider absagen.

(Textquelle:http://mozarteum.at/)

Eine Anfrage von mir bei SDG am 26.01.2012 enthielt folgende Auskunft:

……zum Glück ist er gut erholt und wird wieder im Februar seine nächsten Projekte durchführen wie geplant.

An dieser Stelle wünsche ich Sir John Eliot Gardiner alsbald eine vollständige Genesung..!!

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Anne Sophie Mutter kritisiert Musikförderung in Deutschland

Star-Geigerin Anne-Sophie Mutter kritisiert eine mangelhafte Förderung der klassischen Musik in Deutschland. “Wir haben den Anschluss tatsächlich schon verpasst an den Spitzenstreichernachwuchs – einfach weil zu spät und nicht flächendeckend gefördert wird”, sagte Mutter in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Sie sei sehr beeindruckt vom hohen Niveau des Musikunterrichts an den Gymnasien. Es gebe aber einen zu großen Unterschied zwischen dem Unterricht an Gymnasien und dem an Grund-, Haupt- und Realschulen, bemängelte die 48-Jährige.

(Textquelle: www.br.de/)

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Seit 1992 ein Fünftel der deutschen Orchester verschwunden

In den vergangenen zwanzig Jahren ist in Deutschland fast jedes fünfte Orchester geschlossen worden. Von 168 öffentlich finanzierten Ensembles, die noch 1992 spielten, sei die Zahl auf nun 132 gesunken. “36 Kulturorchester sind faktisch von der Landkarte verschwunden”, erklärte die Deutsche Orchestervereinigung (DOV) am Dienstag, 24. Januar in Berlin. Damit drohe die Bundesrepublik ihre einmalig dichte Musiklandschaft zu verlieren, sagte der Vorsitzende der Orchester-Gewerkschaft, Hartmut Karmeier.

(Textquelle: www.br.de/)

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Eine Programmänderung zum Bachfest 2012 in Leipzig..!!

Das BachArchiv gibt bekannt:

Liebe Bach-Freunde,

seit 2003 wird jährlich im Bachfest einer herausragenden Musikerpersönlichkeit die aus Meißner Porzellan gefertigte Bach-Medaille der Stadt Leipzig verliehen. Als erster nahm vor neun Jahren der niederländische Bachspezialist Gustav Leonhardt die Auszeichnung entgegen. Der prominente Cembalist und Dirigent gehörte zu den führenden Wegbereitern einer historisch-orientierten Aufführungspraxis. Er verstarb am vergangenen Montag nach schwerer Erkrankung im Alter von 83 Jahren.

Ihm zu Ehren haben das Management des Bachfestes Leipzig und der niederländische Dirigent Ton Koopman, Meisterschüler Gustav Leonhardts, beschlossen, das am 9. Juni 2012 um 20 Uhr in der Nikolaikirche stattfindende Bachfest-Konzert No. 29 dem Gedächtnis des bedeutenden Musikers und Pädagogen zu widmen. Gemeinsam mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem Amsterdam Baroque Orchestra wird Koopman die Kantaten BWV 51, 199 und 202 sowie die Orchestersuite BWV 1066 aufführen.

www.bachfestleipzig.de

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Ein Dokumentarfilm über J.S.Bach.

Hochgeladen YouTube für pädagogische Zwecke.

Cembalo – Gustav Leonhardt. Para legendas em português Clique em CC.

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J.S. Bach-Projekt in den USA als Konzert-Serie !

Eine interessantes Bach-Projekt  erscheint in einem Artikel aus den USA in englisch verfasst. Ich zitiere daraus einen Auszug in einer Google-Übersetzung aus dem englischen ins deutsche.

Director’s Notes: My Approach to the Performance of Bach’s Music

Der ganze Artikel kann unter dem nachstehenden Link eingesehen werden.

<< h i e r  >> klicken..!!

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 .T. Herbert Dimmock
.Gründer und musikalischer Leiter
.“Bach Concert Series”

.Durch meine Konzert-Ansatz, ist mein Ziel, dem Publikum das Verständnis und die      Wertschätzung der großen Musik Bachs mehr als nur das Hören der Musik allein zu vertiefen.

Ich beeile mich hinzuzufügen, dass für mich die Freude, Anerkennung und Bewunderung von Bachs Musik auf vielen Ebenen existiert. Diese Ebenen sind Bachs Meisterschaft des Kontrapunkts, seine phantasievolle Verwendung von Formen, seine wunderbar ausdrucksstarken Melodien und seine unübertroffene Fähigkeit, eine emotionale Reaktion aus dem Hörer hervorzurufen. Dennoch, die Bach nur für diese Qualitäten zu schätzen ist wohl das überzeugendste Teil des Ganzen zu verpassen: “.Mehr tun, als zu unterhalten” Bachs insgesamt Umarmung der gesamtenBeschäftigung der Reformation-Ära Musiker, die ihre Musik (Paraphrasevon Händel) Vielmehr suchten sie geistliche Musik, die offen fürPredigt-wie Interpretation, die transformative dem Hörer würde war zu konstruieren.

In meinem Urteil, gelang es Bach in dieser herausfordernden Aufgabebesser als jeder andere in der Geschichte der Musik.

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Gustav Leonhardt (1928-2012)

 Der Bach-Interpret “Gustav Leonhardt ist verstorben!

Amsterdam – Der niederländische Cembalist, Organist und Dirigent Gustav Leonhardt ist tot. Er sei am Montag im Alter von 83 Jahren in Amsterdam gestorben, berichtete die holländische Zeitung „De Volkskrant” am Dienstag. Leonardt war weltweit anerkannt als Experte für die Werke von Johann Sebastian Bach. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt hatte er eine Gesamtaufnahme der Kantaten Bachs vorgelegt – das Ergebnis einer wahren Herkulesarbeit der 1970er bis 1990er Jahre.

Insgesamt machte er mehr als 200 Aufnahmen. „Bach war der Größte von allen. Meine Bewunderung für ihn wächst jeden Tag”, sagte er einmal der holländischen Presse.

Gustav Leonhardt * 30. Mai 1928 in ’s-Graveland; † 16. Januar 2012 in Amsterdam war ein niederländischer Dirigent,Cembalist und Organist. Er gründete 1955 das Leonhardt-Consort und wurde als Interpret der Werke von Johann Sebastian Bach bekannt. Zusammen mit Nikolaus Harnoncourt gilt Leonhardt als einer der Pioniere der Historischen Aufführungspraxis.

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YouTube: Gustav Leonhardt spielt das BWV 996 Suite, Aufnahme vom 12.12.2011

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Sonntag

Ev._Jesus-Christuskirche_Sennestadt

22. 01. 2012 Bach-Kantate zum Mitsingen und Mitspielen
10:30 Uhr Werke von Joh. Seb. Bach (Kantate “Was mein Gott will, das g’scheh allzeit” BWV 111, Präludium und Fuge a-moll BWV 543. – Susan Kuhlen (Sopran), Julia Husmann (Alt), Lothar Blum (Tenor), Engelbert Schön (Orgel), Ev. Kantorei Sennestadt, Kantoreiorchester Sennestadt. – Leitung: Dmitri Grigoreiv; Predigt: Dr. Manuel Schilling. –

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Chordirigent - Hans-Christoph Rademann

Stuttgart – Der renommierte Chormusiker Hans-Christoph Rademann übernimmt die Leitung der traditionsreichen Internationalen Bachakademie Stuttgart. Er trete sein Amt zum 1. Juni 2013 an, sagte der Leiter des Vorstands der Bachakademie, Berthold Leibinger, am Montag in Stuttgart. Der gebürtige Dresdner wird Helmuth Rilling als Akademieleiter ablösen. Rademann leitet derzeit den Dresdner Kammerchor und ist Chefdirigent des RIAS Kammerchores in Berlin.

Rilling hatte im Zusammenhang mit der Suche nach einem Nachfolger gedroht, seinen Posten vorzeitig aufzugeben. Nach einem “konstruktiven Gespräch” am Freitag habe er aber seine Rücktrittsdrohung zurückgezogen und wolle nun bis zum 1. Juni 2013 im Amt bleiben, sagte Leibinger.

(Textquelle: nmz)

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Die Bach-Stiftung St. Gallen hat gestern die Grenze von 10’000 Fans durchbrochen. Als Dankeschön offeriert die Stiftung nächsten
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Sonntag, 15. Januar 2012 den ganzen Tag

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10% Rabatt

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auf alle DVDs, CDs und Bücher

im Onlineshop unter

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www.bachstiftung.ch/shop

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An diesem Sonntag, 15. 01.2012  ab 19:00 Uhr widmet Radio ERF eine ganze Stunde unserer Bach-Stiftung, unter anderem mit einem Interview mit unserem musikwissenschaftlichen Berater Anselm Hartinger. “Musica Sacra – ein grosses Schweizer Bach-Projekt”, ab 19 Uhr.

Bach auf ERF: So, 15.1., ab 19.00 Uhr

www.erf.de

ERF.de

ist das christliche Internetportal mit Predigten, christlichen Reisen, Freizeiten und Reiseangebote, Christlichen Veranstaltungen, Gemeindeatlas, Tageslosung, Andachten, Wort zum Tag und vielem mehr.

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Thomas Quasthoff (Bass-Bariton)

http://www.nmz.de/ Essen Der deutsche Bassbariton Thomas Quasthoff verabschiedet sich nach fast 40 Jahren aus gesundheitlichen Gründen von der Bühne. Seine Gesundheit erlaube es ihm nicht mehr, “dem Anspruch, den ich immer an mich selber und an die Kunst gestellt habe, gerecht werden zu können”, sagte Quasthoff nach Angaben der Philharmonie Essen am Mittwoch. “Ich habe dem Beruf sehr viel zu verdanken und gehe ohne Bitterkeit.” Er freue sich auf “neue Herausforderungen” in seinem Leben.

Quasthoff hatte Ende vergangenen Jahres zahlreiche Konzerte nach einer Kehlkopfentzündung absagen müssen. “Ich habe mir die Sache lang überlegt. Auch mein Arzt hat mir empfohlen, mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen”, sagte Quasthoff  “news.at” weiter.

Thomas Quasthoff, der mit einer Conterganschädigung geboren wurde, zählt international zu den profiliertesten Konzertsängern. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, James Levine und Zubin Mehta zusammen. Zudem unterrichtet er Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Der mit einer Contergan-Schädigung geborene Sänger war auch als Hochschullehrer  in OWL tätig und besetzte von 1996 bis 2004 eine Professur an der Musikhochschule Detmold.

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Das Instrument des Jahres 2012  ” F a g o t t “

Instrument des Jahres 2012 "Fagott"

nmz.de

Das jedenfalls ist die Meinung der der Landesmusikräte Schleswig-Holstein und Berlin, die dies am 6. Januar 2012 in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins beim Bund verkündeten.

Als Schirmherren für ihre Aktion konnten sie den wohl renommiertesten Fagottisten in Deutschland gewinnen, die Sabine Meyer  (Klarinette) - des Fagotts: Klaus Thunemann.

Ein Jahr lang steht das  F a g o t t  - im besonderen Augenmerk der beiden Musikräte. Eine illustre Reihung von Veranstaltungen wird die Aktion flankieren. Vermutlich wird es zu einem einmaligen rekordverdächtigen Fagotttreffen in Berlin kommen.

Vom 7. bis 10. Juni 2012 sind in Berlin die Fagotte los und der 1. September  2012 wird zum Tag des Fagotts erkoren.

Zur schlagenden Berümtheit hat es allerdings der Ausdruck „Zippelfagottist“ im Chor Johann Sebastian Bach gebracht – Faust gegen Degen.

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              PDF Link:  “Der Fall J. S. Bach” 

- einige Anmerkungen nach heutigem Recht
zu den Arnstädter “Verdrießlichkeiten” Johann Sebastian Bachs  

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Weitere Informationen zum Instrument des Jahres bei nmz   - h i e r -

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Der Bekannte Pianist Alexis Weissenberg verstarb am 8. Januar 2012 in Lugano / Schweiz
PIANIST ALEXIS WEISSENBERGHimmelstürmender Freigeist am Klavier

Die Sehnsucht unter dem gläsernen Panzer: Alexis Weissenberg spielte mit Witz und Schönheitssinn. Nun ist der bulgarische Meisterpianist im Alter von 82 Jahren gestorben.

© Hänssler

Der Pianist Alexis Weissenberg im Jahr 1972Foto: Der Pianist “Alexis Weissenberg” im Jahr 1972

Seine Homepage ist ganz in Schwarz-Weiß gehalten, was erwartet man von einem Pianisten, noch dazu von einem der Großen des 20. Jahrhunderts. Ein grafisch strenger, stiller Internet-Auftritt, in jeder Beziehung ohne Schnörkel, fast spartanisch. Wer aber genau hinschaut (und in Alexis Weissenbergs Plattenaufnahmen genau hinhört!), wird belohnt, denn Witz, Selbstironie und Schönheitssinn funkeln hier oft im Verborgenen, im Detail.

So zeigt die Bilderleiste den kleinen Alexis nicht nur in weißen Kniestrümpfen am Klavier, sondern auch hemmungslos heulend vor der Kamera. Andere Fotografien geraten förmlich zu Metaphern: Wenn der Pianist am Flügel steht und der Lichtkegel mehr den leeren Klavierhocker beleuchtet als ihn; oder jenes Bild eines Rezitals, auf dem der Solist so verloren wirkt, als würde der Publikumsschlund ihn sich im nächsten Augenblick einverleiben. Jonas und der Wal.

Diese Galerie, lässt Weissenberg verlauten, sei Teil einer privaten Sammlung und auf keinen Fall zur Veröffentlichung bestimmt. Auch die, die ihn mit prominenten musikalischen Wegbegleitern zeigen, mit Herbert von Karajan, der ihn liebte, mit Anne-Sophie Mutter, Carlo Maria Giulini und Seiji Ozawa. Viele der Bilder sind winzig wie Briefmarken, die Konterfeis kaum zu identifizieren. Als wäre dieser Teil des Weissenberg’schen Lebens früh entrückt, Teil der Musikgeschichte. Ein Künstler verschwindet.

Alexis Weissenberg wird 1929 im bulgarischen Sofia in eine jüdische Familie hineingeboren, seine erste Klavierlehrerin, mit drei Jahren, ist seine Mutter, ihr folgt, wie er in seinem so amüsant wie bewegend zu lesenden Essay The Award berichtet, ein Zahnarzt. Sein Konzertdebüt gibt er mit zehn, auf dem Programm steht neben Bach und Beethoven eine eigene Etüde. Komponieren wird Weissenberg sein Leben lang, auch darin eine Ausnahmeerscheinung: Jazziges (unter dem Pseudonym “Mister Nobody”), ein Musical für Darmstadt, ein Songspiel……..

Zum ganzen Artikel in DIE ZEIT

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Er spielte wunderbare Werke von Bach ein:

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Grüße

Volker

Ein begeisterndes Orgelkonzert an Silvester in der Altstädter Kirche Bielefeld

Nicolaikirche Bielefeld Haupt-Orgel von 1965 - Rudolf von Beckerath Hamburg

Hallo Orgel-Blog-Freunde !

Ein uns sehr bekannter Organist und Pianist Dmitri Grigoriev begeisterte am Silvester-Abend  (31.12.2011) in der Altstädter Nicolaikirche in Bielefeld an der großen Beckerath-Orgel..!! Die Neue Westfälische vom 2.01.2012 hat eine überragende Rezension darüber veröffentlicht und möchte sie einmal zum Besten geben.

Dmitri war als Pianist für das Blog-Treffen im Gemeindehaus “Siemshof ” in Löhne-Mennighüffen im Juni 2011 – für das Konzert mit @Claudia – verpflichtet worden..!!

Zur Erinnerung zum Artikel im Blog -  h i e r  -

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Rezension der NW:

Märchenhafte Klänge

Silvester-Orgelkonzert in der Nicolaikirche

VON MICHAEL BEUGHOLD

Dmitri Grigoriev im Gemeindehaus Siemshof Löhne-Mennighüffen

 Bielefeld. Programmatisch etwas anders, bunter zwischen besinnlich, heiter-beschwingt und zündend hochgestimmt präsentierte sich das Silvester-Orgelkonzert in der stets dicht gefüllten Altstädter Nicolaikirche schon immer. Doch so märchenhaft-exotisch und klangmagisch bestückt wie vom diesjährigen Gastorganisten Dmitri Grigoriev hat man den Traditions-Konzerttermin in drei Jahrzehnten hier noch nicht erlebt.

Der neue hauptamtliche Sennestädter Kirchenmusiker aus St. Petersburg hatte mit Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ und Igor Strawinskys „Feuervogel“-Suite zwei russische Orchester-Klassiker eigenhändig für Orgel bearbeitet und unterstrich die kongeniale Einrichtung (St. Petersburger unter sich) mit ebenso brillanter Umsetzung an der großen Beckerath-Orgel.

Faszinierend, wie er im ersten der vier sinfonisch vertonten Märchen aus tausendundeiner Nacht das Meeresrauschen, den Wellenschlag rund um Sindbads Schiff als ein einziges Naturstimmungsbild vor Ohren zaubert, während er in „Der junge Prinz und die junge Prinzessin“ aparten Klangsinn und anmutigste Melodik zusammenbringt – beides so nuancenreich ausgesponnen wie erzählerisch bezwingend aufgespannt.

In Strawinskys fünfsätziger Ballett-Suite demonstrierte der Organist in denkbar subtilen Klanggewändern für die Gegenwelten des Magischen (voller Chromatik) und Humanen die hohe Kunst des Registrierens. Gleichzeitig blieb er dem rhythmisch-virtuosen Element der Vorlage von den flirrenden Feuervogel-Arabesken über den Prinzessinnen-Reigen bis zum Höllentanz des bösen Zauberers nichts an spielerischer Bravour und Durchdringung schuldig.

Dazwischen zwei Piècen von zwei großen Pariser Orgelmeistern des 20. Jahrhunderts: Sowohl „Cantique?g aus Jean Langlais’ „Suite folklorique?g als auch Pierre Cochereaus „Berceuse?g verströmen jene typisch französische Mischung aus nobler Sanglichkeit und Kolorit und waren in Dmitri Grigorievs Spiel von nicht auslassender atmosphärischer Dichte und meditativer Ruhe erfüllt.

Als Zugabe bekamen die märchenhaft beglückten Hörer noch Bachschen Air-Zauber mit auf den Weg ins neue Jahr.

Textquelle: © 2012 Neue Westfälische

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Grüße

Volker

Das vortreffliche Blog-Beisammensein in Bückeburg und OWL mit einem Konzert in Löhne-Mennighüffen Ev. Gemeindehaus „Siemshof“

Ihr lieben Blog-Freunde/innen!

Was haben wir an diesem Tag alles gemeinsam an schönen Stunden erleben dürfen. Die Wiedersehensfreude am Bückeburger Hubschraubermuseum war großartig. Erfreulich, dass fast alle der Einladung gefolgt sind und uns die Bückeburger Jäger musikalisch so topp empfangen haben. Die Wetterbedingungen an diesem Pfingst-Samstag waren für unsere Unternehmungen ideal mit viel Sonnenschein, Herz was begehrst du mehr.

Hubschrauber-Museum Bückeburg mit der Musik-Kapelle "Bückeburger Jäger" (Foto: VH)

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Nach einem einstündigen Rundgang im Hubschraubermuseum ging es dann auf den zitierten Weg: “Auf den Spuren des Bückeburger Bach”Johann Christoph Friedrich Bach (1732-1795) – der dort als „Hochgräflich Schaumburg-Lippischer Cammer-Musicus“ am Hof  in Bückeburg fast 46 Jahre angestellt war.

Nach einem 10 Minuten dauernden Fußmarsch erreichten wir den “Jetenburger Friedhof” mit der Grabstätte von Johann Christoph Friedrich Bach, dem zweitjüngsten Sohn von J.S. Bach und konnten die historischen Daten dazu von dem Hinweisschild noch einmal verinnerlichen. Anschließend war als Programmpunkt die Stadtkirche von Bückeburg als Besichtigungsort vorgesehen die leider für uns verschlossen blieb, was ich sehr bedauert habe, das war wohl der einzige Lapsus, der mir an diesen Tag unterlief? Diese schöne barocke Kirche im Stil der Weserrenaissance erbaut ist mit ihrer herrlichen Compenius-Orgel für alle Orgel-Interessenten zum Besuch sehr zu empfehlen.

Compenius-Orgel in der Stadtkirche Bückeburg aus dem 17. Jahrhundert im Altarraum platziert (Foto: VH)

Außen an der Stadtkirche gab es noch geschichtliches zu entdecken: das Herder-Denkmal. Die Berufung Johann Gottfried Herder (1744-1803) als Hofprediger und Konsistorialrat nach Bückeburg im Jahre 1771 führte zu einer fruchtbarer Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen dem Dichter und dem Komponisten Johann Christoph Friedrich Bach.

Fürstlich ging es zu beim gemeinsamen Mittagessen am Bückeburger Schloss. Schon der Gang in dem herrlichen Schlosspark zum Park-Café war erfrischend und konnte mit persönlichen Begegnungs-Gesprächen intensiv genutzt werden.

Park-Café Bückeburg mit Schloss im Hintergrund (Foto: WernerK)

Nach dem ausgedehnten Mittagessen nahmen wir die Spuren des Bückeburger Bach wieder auf und besuchten seine ehemalige Wohnstätte – von 1752-1795 – das  “Renthaus.”

Renthaus Wohnstätte vom Bückeburger Bach (Foto: WernerK)

Das Renthaus – errichtet von Fürst Ernst zu Schaumburg-Lippe von 1610-1620 an der Nordseite des ehemaligen Marktes gelegen, war als Sitz der fürstlichen Rentkammer und vorübergehend als Hofbibliothek genutzt worden.

Danach hieß es von dem gastlichen Bückeburg Abschied zu nehmen und setzten uns nach Herford zum MARTa-Museum in Bewegung. Ich nehme an, dass die auswärtigen Blog-Teilnehmer die herrliche OWL-Landschaft genießen konnten mit dem Porta-Denkmal, Wiehengebirge, Weserbergland, Teutoburger Wald und als besondere Silhouette die Weser im Hintergrund.

MARTa-Muaeum Herford (Foto: VH)

Wir erreichen Herford und steuern das MARTa-Museum an. Die Namensnennung des Museums “MARTa” ist als wörtliche Übersetzung wie folgt zu verstehen:

Im Dreiklang zwischen Möbel (M), Kunst (ART) und Ambiente (a)

Link: http://www.martaherford.de/

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/MARTa

Die riesige heimische Möbelindustrie in OWL hatte immer schon den Wunsch geäußert, ein Museum zur Darstellung der Entwicklung der Möbel-Kultur bauen zu können.

Das in 2005 fertig gestellte MARTa wurde regionaltypisch verklinkert. Das von einem Edelstahldach wellenförmig bedeckte Komplex des MARTa Herford besteht aus vier verschiedenen Bauteilen: Museum, Zentrum und Cafeteria in der speziellen skulpturalen Formensprache des Architekten. Diese Struktur brachte den damaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Clement, 1996 im Einklang mit Politikern und Unternehmern und Verwaltungschefs der Region auf die Idee, ein “Haus des Möbels” einzurichten. Der heutige Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit regte Möbelindustrie und Zulieferer an, sich in exponierter Form in Herford zu präsentieren, um Synergieeffekte herzustellen. Das Projekt MARTa Herford setzt neue Impulse in Kunst, Design, Architektur und Wirtschaft – und dies nicht allein regional, sondern über die Grenzen hinaus. Im außergewöhnlichen Gebäudekomplex des Architekten Frank Gehry (Los Angeles) präsentiert sich eine neuartige Verbindung aus Museum, Kompetenzzentrum und Veranstaltungsforum.

Auf der gemütlichen Terrasse des MARTa-Café am Flüsschen Aa gelegen, gab es den ersehnten Cappuccino sonstige Erfrischungen und ungewöhnliche Rohkost – ganz nach der Art des Museums – zu genießen, wie Äpfel oder Möhren, wo wird so etwas schon geboten, MARTa macht es möglich.

Nach dieser ausgedehnten Ruhephase ging anschließend die Fahrt  weiter von Herford nach Löhne in das Ev. Gemeindehaus “Siemshof” zum eigentlichen Highlight des Tages. Schon beim Betreten des Gemeindehauses war zu bemerken, dass helfende Hände die Tische so festlich hergerichtet hatten mit Blumen-Dekorationen, Getränken und Knabbergebäck. Bitte meinen besonderen Dank an Elsbeth und Co. ausrichten für diese nette Geste der Bewirtung.

Ev. Gemeindehaus Siemshof in Löhne-Mennighüffen-Ostscheid (Foto: VH)

Im Bild links Claudia von Felbert (Mezzosopran) Flügelbegleitung- Dmitri Grigoriev (Foto: VH)

Unser Blog besitzt in den eigenen Reihen eine gut ausgebildete Mezzosopranistin: “Claudia von Felbert” die uns mit Auszügen von Schubert’s Winterreise und der Eingangs-Arie aus der Bach-Kantate, BWV 170 „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ den Tag musikalisch so wunderschön mit Flügelbegleitung bereicherte. Im Vorfeld der Planung gestaltete sich die Verpflichtung eines guten Flügelspielers als nicht so ganz einfach.

Nach langem Suchen konnte ich den genialen Kantor: “Dmitri Grigoriev” aus Bielefeld-Sennestadt verpflichten, der spontan seine Zusage zu dem Konzert abgab, dafür meinen herzlichen Dank an Dimitri, der so einfühlsam am Flügel die wunderbare Musik und den bezaubernden Gesangs-Vortrag von Claudia begleitete. Diese Veranstaltung war öffentlich und wurde durch eine kleine Besucherschar im Gemeindehaus vom Siemshof zu einer sehr intimen Konzert-Stunde.

Der großartige Applaus am Schluss war ein Hinweis dafür, dass alle Anwesenden von dieser Darbietung beglückt waren. Eine Dame sagte mir am Konzert-Ende: “Schade, dass jetzt Schluss ist, ich hätte noch soooo gerne weiter zugehört!” Also liebe @Claudia, nicht nur uns sondern auch die Besucher konntest Du mit deinem Gesang beglücken und das ist das Wesentliche, worauf es ankommt. Ich danke dir für deinen selbstlosen Einsatz, den Du schon am Übungs-Nachmittag im Mai mit Dmitri so überzeugend bewiesen hattest und sich in dieser Veranstaltung ebenso einstellte. Das hat Freude bereitet und sollte eine Überlegung wert sein, beim nächsten Treffen in 2012 so etwas noch einmal zu veranstalten. Ein Konzert, veranstaltet aus den eigenen Reihen, ist doch etwas ganz Besonderes..!!

Ja, was danach folgte, sprengt schon jede Gastfreundlichkeit der Normalität. Überragend der Einsatz von @Carla, uns mit brasilianischen Köstlichkeiten, im großen Garten gegrillt zu beköstigen, mir läuft noch heute das Wasser im Munde zusammen so großartig ist alles zum Abschluss des Treffens zubereitet worden. Das Auge konnte sich an dem großartig gepflegten Garten von Karl-Heinz nicht satt genug sehen und die Einladung zum Kirschenessen war schon ein Traum es schmeckte einfach alles köstlich. @Iris übernahm gekonnt die Regie für die hereinbrechenden Heerscharen und war die Mutter der Kompanie an diesem Abend. Euch allen drei noch einmal ganz herzlichen Dank für die überragende und herzliche Bewirtung. Das war ein krönender und gelungener Abschluss des Blog-Treffens und wird in den Blog-Analen seine festen Platz bekommen der fast nicht zu toppen sein wird.

Dank an Euch allen, da dieser Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde und ich werde noch lange davon zehren können und hoffe, dass es allen genau so ergeht..!! Eine DVD mit Film und Ton und Bildern geht allen Teilnehmern gesondert zu. Du liebe @Barbara, erhältst ebenso dieses Präsent, da Du durch unglückliche Umstände leider am Treffen verhindert wurdest wir im Gedenken aber bei dir waren..!!

Liebe Grüße

Volker

Ludwigsburger Festspiele 2011 mit einem Schwerpunkt “Bach”

Ludwigsburger Schloss

Hallo Bachfreunde,

wer im Süden (Schwaben) wohnt wird sicherlich die Gelegenheit wahrnehmen und die diesjährigen Schlossfestspiele in Ludwigsburg vom 20. Mai bis zum 28. Juli 2011 besuchen. Die Ludwigsburger Festspiele besitzen ihren eigenen Scharm und konnte es persönlich erleben mit einem Gardiner-Konzert im Jahr 2004.

Der Artikel von 2004 kann - h i e r - nachgelesen werden.

Schlosstheater Residenzschloss Ludwigsburg Fotorechte: Ludwigsburger-Festspiele

Ein Programmschwerpunkt wird mit J.S. Bach gesetzt. Neben der Aufführung der Brandenburgischen Konzert II, III und V in der Schlosskirche Haigerloch (28.05.2011) und dem Rittersaal in Wolfegg (10.09.2011), widmet sich der Pianist David Fray in einem Konzert (03.07.2011) im Forum am Schlosspark neben Bach auch noch den Komponisten Mozart und Beethoven. Der Thorbe-Spieler Hopkinson Smith bringt in »Quinta essentia« (19.06.2011) Bach’s Cello-Suiten, bearbeitet für deutsche Theorbe, zur Aufführung. Einen weiteren Höhepunkt bildet das Konzert »Süßer Friede, stille Ruh« mit dem gefeierten Bariton Christian Gerhaher und dem Oboisten Heinz Holliger, die Kantaten von J.S. Bach den Lamentationen von Dismas Zelenka (1679-1745) gegenüberstellen.

Ein umfangreiches PDF-Bach-Programm ist für die Ludwigsburger-Festspiele zum Download bereitgestellt mit allen wissenswerten Angaben versehen.

    PDF-Link:    Schlossfestspiele_Bach_Schwerpunkt

Weitere Informationen – Eintrittskarten-Veranstaltungen-Pogramm können auf der Seite des Veranstalters im Internet aufgerufen werden:

Link: http://www.schlossfestspiele.de/