Archiv

Archiv für Januar 2011

Examenskonzert der HfK Herford in der St. Marien Kirche Stift Berg Herford

31. Januar 2011 2 Kommentare

St. Marien Kirche Stift Berg Herford am Abend

Ein gelungenes Examens-Konzert von zwei Jung-Dirigenten der „Hochschule für Kirchenmusik Herford“ erklang am Sonntag, 29.01.2011 um 20 Uhr in der St. Marien Kirche Stift Berg in Herford.

In der seht gut gefüllten St. Marien Kirche trafen sich einige Blog-Mitglieder aus OWL zum Konzert und erlebten spannende eineinhalb Stunden Barock- und Neuzeitliche Musik. Für die Jung-Dirigentin „Ji Kyung Lee“ (A-Examen Kirchenmusik) – begann das Examen-Konzert mit der Bach Kantate für den 3. Epiphanias-Sonntag BWV 72 „Alles nur nach Gottes Willen“ für Solisten, Chor und Orchester. Umsichtig und sicher, ohne große Pathos-Bewegungen im Dirigieren gelang ihr eine gelungene Wiedergabe dieser schönen Bach-Kantate.

Eindrucksvoll wie sich der ca. 35 Personen starke Studenten-Chor – verstärkt mit Dozenten der HfK – sich mit der halligen Kirche zurecht fand. Das Orchester der HfK Herford spielte auf historischen Instrumenten und war ein kongenialer Partner.

Video: J.S. Bach BWV 72 „Alles nur nach Gottes Willen“


Programm Examenskonzert der HfK Herford in der St. Marienkirche Stift Berg. Zur Vergrößerung in das Foto klicken..!

Gut besuchte St. Marienkirche Stift Berg Herford, rechts im Bild die Collon-Orgel

Steinmann-Orgel St. Marien-Kirche Stift Berg Herford

Als Zwischeneinlage erklang das Orgel-Werk BWV 547 „Toccata und Fuge in C-Dur“ an der großen Steinmann-Orgel. Durch die verhinderte Organistin Claudia Michaely sprang kurzfristig Prof. Helmut Fleinghaus dafür ein.

Eine moderne Chormusik a-capella vom norwegischen Komponisten Knut Nystedt (*1915) war die erste Herausforderung für den südkoreanischen Jung-Dirigenten: „Won Sun Jung“ (Examen Künstlerische Ausbildung Chorleitung).

Knut Nystedt ist einer der einflussreichsten norwegischen Komponisten und Chorleiter seit dem 2. Weltkrieg. Er ist vor allem durch seine Chorkompositionen bekannt. In einer Vertonung der Sprüche Salomos, Kapitel 2 Verse 1-15 und Kap. 3 Verse 1-4 „If You receive my words“ erklang ein a-capella-Gesang mit höchsten Schwierigkeitsgraden behaftet. Dazu aus dem Programmheft:

Zu Beginn des Stückes werden die Gotteskinder ermahnt, Gottes Worte zu bewahren und danach zu leben. Die Komposition hat in diesem Teil sein tonales Zentrum auf den Ton h. Die Männerstimmen bilden einen mysteriös wirkenden Klangteppich, der aus Tönen des Modus (Tonleiter) h-phrygisch besteht. Im folgenden Abschnitt setzen die beiden Frauenstimmen nacheinander zunächst mit dem gleichen Tonmaterial wie die Männerstimmen ein. Durch die Hinzufügung des Tones cis, den es in h-phrygisch nicht gibt, wird eine große Aspannung zwischen den Frauen- und Männerstimmen aufgebaut. Das Grundtempo des Tückes wird nun immer schnell, mit großer Emphase wird den Gotteskindern ein gelingendes, unter Gottes Schutz stehendes Leben zugesagt.

Jung-Dirigent der HfK Herford "Won Sun Jung" aus SüdKorea

Es wurde ein fesselnder a-capella-Gesang von dem Chor der HfK Herford dargeboten, hier wurde die fantastische Stimmbildung zur Offenbarung. Diese moderne Musik-Litaratur wurde zu einem absoluten Höhepunkt des Abends, die Halligkeit der Kirche wirkte sich sehr positiv für diese Komposition aus. Ein Volltreffer für den umsichtigen Jung-Dirigenten „Won Sun Jung“, der diese schwierige Chor-Literatur meisterlich führte und in seinem Dirigat vollends überzeugen konnte. Ihm kann eine zukunftsreiche Karriere prognostiziert werden, sein Dirigat war überzeugend und gekonnt und als Pate stand ihm ein vorzüglicher Chor der Hochschule für Kirchenmusik Herford zur Verfügung. Ich erinnere mich an das Examens-Konzert vor vier Jahren an gleicher Stelle, da wirkten unsere deutschen Dirigenten ein wenig steif und hölzern im Gegensatz zu der fantastischen Leistung des SüdKoreaners. Verwundert reibt sich der Besucher die Augen und sucht vergeblich nach gleichwertigen Jung-Dirigenten aus deutschen Landen an der HfK Herford..!!

Video: Knut Nysted„If You receive my words“

Sein meisterliches Debüt konnte „Won Sun Jung“ anschließend in der G.F. Händel-Psalmvertonung „Dixit Dominus“ (HWV 232) unter Beweis stellen. Dem Programmheft ist zu entnehmen, dass diese Psalmvertonung von G.F. Händel eine herausragende Stellung in den Psalmvertonungen einnimmt. Wie die meisten seiner Kompostionen mit lateinisch-liturgischen Text hat Händel das Werk während seines ersten Aufenthalts in Rom (1707), im Alter von 22 Jahren, geschrieben. Das Spektrum seiner Satztechnik – die Doppelchörigkeit zwischen Vokalchor und Instrumentalensemble, der Wechsel zwischen Ripieno (Tutti) und Concertino (Soli), sowie geschickte harmonische bzw kontrapunktische Wendungen – zeigt sein erstaunliches Können.

Dieses wurde wiederum hervorragend von allen Beteiligten bewundernswert umgesetzt. Ein geniales Orchester, ein stimmiger und profunder Chor und ein Jung-Dirigent, der das alles gekonnt in profihafter Manier zu meistern verstand. Ein überwältigender Schluss-Applaus dankte allen Beteiligten für einen wunderbaren Konzert-Abend.

Examen-Konzert Marienkirche Herford, Dirigentin: Ji Kyung Lee, links im Bild und Won Sun Jung, rechts im Bild alle HfK Herford

Video: Händel, Dixit Dominus

Label SDG veröffentlicht Anfang März 2011 die CD – SDG 712 BWV 245 „Johannes Passion“

28. Januar 2011 5 Kommentare

Hallo Gardiner-Freunde!

Anfang März 2011 gibt es eine Veröffentlichung von SDG mit dem BWV 245 „Johannes Passion“ aus Königslutter.

BACH ST JOHN PASSION – AVAILABLE MARCH 2011…

SDG 712 (2 cds) contains:

SDG712
Bach St John Passion – BWV 245

CD1 – Part I
CD2 – Part II

(recorded: Kaiserdom, Königslutter )

Soloists:

Mark Padmore, Evangelist
Hanno Müller-Brachmann, Jesus
Peter Harvey, Pilatus
Bernarda Fink | Joanne Lunn | Katherine Fuge

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

Click here for a French Translation of the sleeve notes.

Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Click here for the English sleeve notes.

————————————————————————————————————

SDG ist stolz darauf, eine neue Aufnahme von J.S. Bach die Johannes-Passion freizugeben. Frühere Versionen haben  eine phänomenale Presseberichterstattung erhalten für die Leistung und
Klangqualität.

Erwähnen möchte ich die wunderbaren Erläuterungen im PDF-Format von Sir J.E. Gardiner zum BWV 245 „Johannes Passion“ in deutsch…!! Unter Click here for a German Translation of the sleeve notes.

Aufgenommen in Königslutter im Jahr 2003, bietet dieses Album zwei Disc international renommierter
Solisten, Mark Padmore, Hanno Müller-Brachmann, Peter Harvey und Bernarda Fink.Die Veröffentlichung enthält ein 76-seitiges Booklet mit Original-Noten von John Eliot Gardiner mit Texten in Deutsch, Englisch und Französisch.

Eine erfreuliche Mitteilung aus dem Hause SDG, es handelt sich um die Aufführung aus dem Jahre 2003 aus dem Kaiserdom in Königslutter, die vom NDR mitgeschnitten wurde, die hatte für absolute Furore gesorgt.

Hier eine vernünftige Ansicht vom SDG-Cover SDG 712 „Johannes Passion“

Cover CDs SDG 712 Johannes-Passion BWV 245

Grüße

Volker

Konzert-Termin in OWL – Marienkirche Stift-Berg in Herford „Examenskonzert Händel und Bach“

 

Konzert-Termin für OWL-Besucher:

Marien-Kirche Stift Berg in Herford

Für OWL (Ostwestfalen-Lippe) ist ein besonderer Konzert-Termin zu benennen.

In der Marien-Kirche Stift Berg, Herford

Examenskonzert der Hochschule für Kirchenmusik Herford.

Sonntag, 30. Januar 2011 um  20:00 Uhr

Examenskonzert mit Werken von:

G. Fr. Händel „Dixit dominus“

J. S. Bach: Kantate 72 „Alles nur nach Gottes Willen“

Eintritt: 15 €

———————————————————————————————————————-

Gruß Volker

Sir John Eliot Gardiner – Konzerte im Kalenderjahr 2011 in Deutschland

25. Januar 2011 15 Kommentare

Sir John Eliot Gardiner - engl. Dirigent

Liebe Gardiner-Freunde!

Es ist wieder soweit, der Sir hat seine erste Aufwartung in Germany beim Beethoven-Fest in Bonn am 14. September 2011 mit dem Londoner Sinfonie Orchester. Offiziell bestätigt auf der Webseite von SDG,

Link: http://www.monteverdi.co.uk/whats_on/performances.cfm?performance_id=277

—————————————————————————

Bonn-Beethovenfest 2011

Mittwoch, 14. September 2011 um 20:00 Uhr

Gardiner und LSO mit der 4. und 5. Symphonie von Beethoven.

———————————————————————————–

BEETHOVEN 9th Symphony with the LSO

Donnerstag, 15 Sep 2011 um 20 Uhr – Beethovenfest, Bonn, Germany,

Beethoven 9. Symphonie mit dem LSO
Der Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

London Symphony Orchestra

————————————————————————————————

Beethovenhalle Bonn In einer spannenden Zusammenarbeit führt der Monteverdi Choir die „Neunte Symphonie“ von Beethoven mit dem LSO unter Sir John Eliot Gardiner auf. Nach der großartigen Leistung im letzten Juli 2010 in der St. Paul’s Cathedral-London, sind die Ensembles eingeladen worden zum renommierten „Beethovenfest 2011 in Bonn“ – Beethovens Geburtsstadt.
Die Neunte Symphonie ist eine emotionale Reise, die zwingende und mit den beliebten Chor “Ode an die Freude“ endet. Es ist furchtlos radikal in ihrem Umfang, seine Kraft, Schönheit und vielleicht vor allem seine brennende Botschaft der universellen Brüderlichkeit machen es zu einem Hymnus auf die Menschen ein nahezu unbegrenztes Potenzial in Kunst und Leben.
Es ist inzwischen allgemein als das ehrgeizigste Beethoven Werk anzusehen, und war äußerst Einflussreich während des 19. Jahrhunderts: Sie hat den Weg für romantische Musik inspiriert für andere große Komponisten wegen des Aufbaus seines dramatischen Refrains in eine Orchester-Look Symphonie.

——————————————————————————————————————————-

Auf der offiziellen Webseite des Beethoven-Festes 2011 – Bonn heisst es dazu:

Das Beethovenfest Bonn 2011 findet vom 9. September – 9. Oktober 2011 statt.

Das Programm wird im März 2011 veröffentlicht.

Link: http://www.beethovenfest.de/festival-programm/#

Sreenshot: Tickets Beethovenfest 2011

——————————————————————————————————————————-

Potsdam

Potsdam Bach-Motetten

Für Potsdam ist folgender Termin von SDG bekannt gegeben worden:

Potsdam-Nikolaisaal

Freitag, 30. September 2011

Programm:

Johann Sebastian Bach : 

BWV 230 „Lobet den Herrn, alle Heiden“ –  BWV 228 “Fürchte dich nicht“

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 1 „Die Verkündigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Jesu, meine Freude“ BWV 227

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Sonata Nr. 10 „Die Kreuzigung“ (Aus den „Rosenkranz-Sonaten“)

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Komm, Jesu, komm!“ BWV 229

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704)

Passacaglia

Solistin: Kati Debretzeni, solo violin

Johann Sebastian Bach:

„Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225

——————————————–

Nikolaisaal in Potsdam

Ausführende:

Monteverdi Choir ; The English Baroque Soloists

Leitung Sir John Eliot Gardiner

Tickets
0049-331-28 888 28

Email: ticket-galerie (a) nikolaisaal.de

—————————————————————————————————————————

Kartenverkauf online:

Tickets werden ab Anfang Juni online verfügbar sein:  per Telefon:  0331 / 28 888 28.
Online unter www.nikolaisaal.de können Sie Tickets für alle Veranstaltungen im Nikolaisaal Potsdam online erwerben.

————————————————————————————————————————–

Hamburg, Laeiszhalle

Laeiszhalle Hamburg

Sonntag, 18. Dezember 2011, 20:00 Uhr

London Symphony Orchestra

Beethoven: 1. Sinfonie C-Dur op. 21
Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125

Sir John Eliot Gardiner, Dirigent

Monteverdi Choir
Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
Steve Davislim, Tenor
Vuyani Mlinde, Bass

Laeiszhalle Großer Saal HAMBURG / Eintritts-Karten:  http://www.proarte.de/  

Telefon 01805-663 661 /

Preise: 204,50 € 149,50 € 105,50 € 67,00 € (Sichtbehindert) 23,00 € (Hörplatz)

http://www.elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de

Stadtplan     Anfahrt     Saalplan

————————————————————————————————————————–

Hannover, Kuppelsaal

Kuppelsaal Hannover

Hannover-Kuppelsaal,

am Montag 19.12.2011 um 20:00 Uhr

Beethoven 9. Symphonie mit LSO und Monteverdi Choir

Leitung Sir J.E. Gardiner

Kartenvorverkauf:

PRO MUSICA Hannover, Tel.: 0511 – 36 38 17

Internet: http://www.promusica-hannover.de

————————————————————————————————————————–

Philharmonie - Gasteig München

München, Philharmonie-Gasteig

Dienstag, 20. Dezember 2011, 20:00 Uhr, Philharmonie
London Symphony Orchestra
Sir John Eliot Gardiner, Leitung
Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 
                                            .
                                            Rebecca Evans, Sopran
Wilke te Brummelstroete, Alt
N.N., Tenor
Vuyani Mlinde, Bass
                                            Monteverdi Choir
Konzertkarten für dieses Konzert sind ab 1. Juli 2011 buchbar.
Das Abonnement „Bravissimo“ mit fünf Konzerten
ist bereits jetzt buchbar.

Preise: € 129 / 109 / 99 / 89 / 69 / 49
Die Preise verstehen sich zuzüglich € 1 Systemgebühr pro online bestelltem Ticket und € 4 Versandkosten pro Bestellung.

Eintrittskarten:

Link: http://www.muenchenmusik.de/veranstaltungen/London_Symphony_Orchestra-2127.html

————————————————————————————————————————–

P.S. weitere Konzert-Termine in 2011 werden nach Bekanntgabe veröffentlicht!

————————————————————————————————————————–

J.S. Bach – Eine Film Dokumentation über seine Lebensstationen auf YouTube

24. Januar 2011 2 Kommentare

Liebe Bachfreunde!

Eine beeindruckende Film-Dokumentation über die Lebensstationen von J.S. Bach gibt es auf YouTube zu entdecken, leider ist der Kommentar nur in englisch zu hören aber, es ist ein beeindruckender Film, den ich heute durch Zufall entdecken konnte und empfehlen möchte.

Auf der YouTube-Webseite ist folgende Inhaltsangabe vorhanden – (eine deutsche Goolge-Übersetzung) – dort heisst es wie folgt:

Erstaunlich an Standorten in ganz Deutschland zentral gefilmt “, JS Bach: Leben und Werk“ setzt einen neuen Standard für kunstvolle Verfilmung von Musik Performance.

Taufbecken J.S.Bach in der Georgenkirche Eisenach

 

Eine seltene DVD mit hervorragenden Leistungen aus einer Vielzahl von Bach-Werken im Rahmen der Standorte die Musik für gedacht war: Kirchen und Burgen. Enthält die erste gefilmte Performance auf dem kürzlich rekonstruierten Wender-Orgel in Arnstadt, wo Bach arbeitete zu Beginn seiner Karriere. Zusätzliche Funktionen beinhalten ein 21-minütiger Dokumentarfilm über das Leben und Werk von JS Bach, in fünf Sprachen (Englisch,Deutsch, Spanisch, Französisch und Japanisch) berichtete.

Enthaltene Musik-Stücke auf der DVD:

- Toccata & Fuge in d-Moll BWV 565 (Gottfried Preller, Orgel; BachKirche, Arnstadt, Wender Orgel rekonstruiert von Otto HoffmannOrgelbau von Ostheim)

- Kantate “Gott ist mein König“ BWV 71 (Telemann-Kammerorchesterund Chor, St. Mary’s Church, Mühlhausen)

- Konzert in C BWV 984 nach Johann Ernst von Sachsen-Weimar(Christine Schornsheim, Cembalo; Weimar Castle)

- Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur BWV 1048(Telemann-Kammerorchester; Köthen Schloss)

- Motette “Der Geist hilft Unser Schwachheit Auf“ BWV 226 (Thomanerchor Leipzig, Thomaskantor von Georg Christoph Biller durchgeführt; Thomaskirche, Leipzig)

- Auszüge aus “Die Kunst der Fuge“ BWV 1080 (Dresden Streichtrio; Alte Börse, Leipzig)

———————————————————————————————————————

Zwei Videos anschließend:

Video 1

Video 2

——————————————————————————————————————

Wer kann Angaben zu dieser DVD geben, diese ist mir völlig unbekannt und würde mich über nähere Angaben freuen. Viel Vergnügen mit den 2 Videos.

Grüße Volker

—————————————————————————————————————-

P.S. Danke @Uwe für den Tipp: Die DVD gibt es für 19,90 € beim Verlag Kamprad den Link benne ich nachstehend:

Verlag-Kamprad-DVD-Lebensstationen-Bach 19,90 €

Link: http://shop.vkjk.de/1000_or1_de_60440078_j-s-bach-leben-und-werk_detail.html

—————————————————————————————————————-

G.F. Händel Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer

21. Januar 2011 7 Kommentare

Post von @Luise vom 21.1.2011

DVD Händel-Adaption Messias Prof. Bernd Wefelmeyer

(Von @Luise gestellte Anfrage unter Herreweghe-Kommentare von @Claudia’s Bericht aus der Philharmonie-Essen, Matthäus-Passion)

Liebe Fangemeinde,

Von Zeit zu Zeit „wildere ich aber auch in anderen Gärten“, habe momentan den Messias von Händel am Wickel. Bei der Suche nach verschiedenen Aufführungen über DVD stieß ich auf Messias- Adaptionen von Bernd Wefelmeyer. Nach einem kurzen Schock bin ich so etwas von begeistert. Da mir in meiner unmittelbaren Umgebung ein Gedankenaustausch fehlt, würde mich interessieren, ob das jemand kennt und vielleicht einmal seine Gedanken dazu mitteilen würde.

Viele Grüße
Luise

——————————————————————————————————

P.S. Eine Anmerkung dazu von @Volker:

Auf  YouTube habe ich einen Filmausschnitt dazu entdeckt und stelle dieses Video hier mit ein..!! Ein Mitschnitt von der Aufführung aus der Magdeburger Pfarrkirche St. Petri vom 03.10.2001.

Video-Schätze der „Klassischen Musik“ Albrecht Mayer Transkription für Oboe – Alt-Arie aus dem BWV 244 – Erbarme dich, mein Gott

Liebe Klassik-Freunde!

Mir liegt ein neues Thema sehr auf dem Herzen und beginne heute mit:

„Video-Schätze der Klassischen Musik“

Albrecht Mayer Oboist

Auf BR-Klassik war am Sonntag ein Oboen-Konzert mit Albrecht Mayer zu bewundern. U.a. wurde von Albrecht Mayer – (1. Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker) – von J.S. Bach aus der Matthäus-Passion, BWV 244 aus dem 2. Teil die Alt-Arie: „Erbarme dich, mein Gott“ in einer Fassung ohne Alt-Stimme von ihm als Transkription für eine Oboe da caccia gespielt, was mich total begeistert hat.

Diese Klassik-Sender: BR-Klassik, ARTE, 3sat, EinsFestival und zdfTheater, kann ich jedem nur empfehlen sich in der Programmabfolge einmal zu informieren, da gibt es so manch Neues und Bewährtes aus der Klassik zu entdecken.

Ein Konzertausschnitt aus der Matthäuspassion BWV 244 mit der Alt-Arie als Transkription für Oboe da caccia “Erbarme dich, mein Gott“ nachstehend:

————————————————————————————————————-

————————————————————————————————————-

Ich wünsche mir, dass dieses Thema auf breite Zustimmung stoßen wird und wünsche allen ein schönes Seh- und Hörvergnügen.

Gruß

Volker

Sir Gardiner CD-Neuveröffentlichung nach einer Überarbeitung: SDG 711 – Mozart Symphonies (1 cd)

Alt-Cover vom Label SDG-Sir Gardiner Mozart Symphonie Nr 39 & 41

Vom Label SDG – Monteverdi.uk ist nach einer Überarbeitung der bereits als Live-Mittschnitt im Kalenderjahr 2006 herausgebrachten SDG-CD mit den Mozart-Symphonien Nr. 39 & 41 eine CD als „SDG 711 im Monteverdi-Shop  n e u veröffentlicht worden.

Links in blau: CD-Cover von der in 2006 bereits verkauften Mozart-CD durch SDG über die Mitgliederliste!!

Die CD wurde in limitierter Auflage produziert und war bisher noch nicht im freien Handel erhältlich. Trotz geringfügiger Nachbesserungen, zum Beispiel wurden störende Hustgeräusche entfernt, ist sie eine Momentaufnahme dessen, was bei dem Konzert in der Cadogan Hall 2006 geschah – am selben Abend. Ein Live-Mittschnitt vom 9. Februar 2006 in der Cadogan Hall in London.

——————————————————————————————————————————

Neu als SDG 711 im Januar 2011 beim Shop-Link: Label-SDG Monteverdi.co.uk veröffentlicht..!!

CD-SDG 711 Sir Gardiner - EBS - Mozart Sinfonie Nr: 39 & 41

 

CD SDG 711W.A. Mozart „Symphony No. 39″ in E flat Major, K543

I   Adagio- Allegro
II  Andante con moto
III Menuetto: Allegretto
IV Finale: Allegro

W.A. Mozart „Symphony No. 41″ in C Major, K551, ‘Jupiter’

I   Allegro vivace
II  Andante cantabile
III Menuetto: Allegretto
IV Molto allegro

(recorded: Cadogan Hall, London 9th February 2006)

English Baroque Soloists | Sir John Eliot Gardiner

—————————————————————————————————————————-

PDF – Sir Gardiner Beschreibung der Mozart-Werke „Symphonie Nr. 39 & 41″

 

Link zum PDF: Sir Gardiner Beschreibung  W.A. MOZART Symphonien 39 & 41

—————————————————————————————————————————–

Hörprobe: Symphony No. 41 in C Major, K551, ‘Jupiter’ - IV Molto allegro

Link:  Stream Audio (mit dem Real-Player)

Play the bit stream tracks with your media player (Real Player). To get a media player click on the icon below.

—————————————————————————————————————————–

Ein YouTube-Video Mozart: Malcolm Bilson (Piano) Sir Gardiner, English Baroque-Soloists

piano concerto 24 (1/4) KV. 491

—————————————————————————————————————————

Diese Mozart-Symphonien habe ich bereits über die Mitglieder-Liste von SDG in 2006 als Live-Mittschnitt erworben und bin damit sehr gut zurecht gekommen. Eine Neuanschaffung empfehle ich allen Interessenten, die diese CD als   n e u e  und überarbeitete SDG 711 Version von Januar 2011 – alte CD – Version veröffentlicht seit 2006 – noch nicht in ihrem Besitz haben. Es ist eine Veröffentlichung, die wieder von Sir Gardiner und EBS in einer hohen Qualität erstellt wurde und allen sehr empfehlen kann. Ein Highlight ist wieder die Beschreibung der Mozart-Symphonien Nr: 39 & 41 von Sir J.E. Gardiner..!!

 

Grüße

Volker

PDF – SDG Cantata Index

Liebe SDG-Freunde!

Eine PDF-Darstellung als „SDG-Cantata-Index“ ist vom Label: „Soli Deo Gloria (SDG) Monteverdi in England“ offiziell im Internet veröffentlicht worden. Dieser Cantata-Index enthält alle eingespielten Kantatenwerke von J.S. Bach, die von Sir Gardiner, EBS und dem Monteverdi Choir im Bachjahr 2000 eingespielt wurden.

———————————————————————————————–

PDF zum Download nachstehend:

Link:  SDG Cantata Index

———————————————————————————————–

oder als Original (kein Download möglich) von der Web-Seite SDG:

Link:  SDG-Cantata-Index

———————————————————————————————–

Konzerte und Interview mit dem lettischen Jungstar-Dirigenten Andris Nelsons

13. Januar 2011 2 Kommentare
Lettischer Jungstar-Dirigent Andris Nelsons

Lettischer Jungstar-Dirigent Andris Nelsons

Ein Jungstar-Dirigent der dreißiger: Andris Nelsons wird in der Oetkerhalle Bielefeld und Philharmonie Essen mit dem  “City of Birmingham Symphony Orchestra“ ein Konzert geben.

5. Schoneberg Konzert am 16.01.2011 in der Oetkerhalle Bielefeld – „City Of Birmingham Symphony Orchestra.“

Gautier Capuçon, Cello
Andris Nelsons, DirigentProgramm:
L. v. Beethoven – Egmont-Ouvertüre op. 84
D. Schostakowitsch – Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107
G. Mahler – Sinfonie Nr. 1 D-Dur „Der Titan“ 

Datum 16.01.2011
Uhrzeit 18:00 Uhr
Ort Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld
Stadtplanausschnitt
Internet Externer Linkhttp://www.live-klassik.de/klassik_in_bielefeld.html
Veranstalter Konzertbüro Schoneberg Münster
Termine 16.01.2011   18:00 Karten bestellen 

Preise: € 89,30/ € 78,30/ € 67,30/ € 56,30/ € 45,30
——————————————————————————————————-
Konzert in der Philharmonie Essen am 18.01.2011 um 20 Uhr
City Of Birmingham Symphony Orchestra, Leitung: Andris Nelsons
Tickets für Essen  -  h i e r – klicken..!!
——————————————————————————————————
„Die größte und schönste Hoffnung am internationalen Dirigentenhimmel. Der 30-jährige Lette ist ein Ausbund an Musikalität.” (Der Tagesspiegel)
Seit 2008 leitet mit dem jungen Letten Andris Nelsons ein gleichermaßen intelligent wie feurig zupackender Dirigent das „City of Birmingham Symphony Orchestra“.
-
Während man in Bielefeld das 1. Cellokonzert von Schostakowitsch (Solist: Gautier Capuçon) mit Beethovens Egmont-Ouvertüre und Mahlers 1. Sinfonie kombiniert, wird sich in Essen der lettische Pianist Vestard Shimkus mit dem „City of Birmingham Symphony Orchestra“ in Rachmaninows 3. Klavierkonzert vorstellen.
-
Aus diesem Anlass verfasste die NW in Bielefeld ein Interview mit dem Senkechtstarter als Nachwuchs-Dirigent: Andris Nelsons.
Ein weiteres Interview erschien im Focus über Andris Nelsons, beide Link-Angaben nachstehend.

 

—————————————————————————————————-

Link: NW Interview Andris Nelsons_

 

Link: Interview im Focus  h i e r klicken..!!

—————————————————————————————————-

Biographie des lettischen Dirigenten Andris Nelsons

Andris Nelsons, geboren 1978 in Riga, stammt aus einer Musiker-Familie und wurde als Trompeter ausgebildet. Schon früh zeigte sich ein Interesse am Dirigentenfach, so dass er ein Dirigierstudium begann. Daneben absolvierte er Meisterkurse bei Neeme Järvi und Jorma Panula. Seit 2002 nahm er überdies Privatunterricht bei Mariss Jansons. Seine erste feste Stelle fand er als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, wo er in der Saison 2003/04 zum Music Director berufen wurde. In den folgenden Jahren debütierte er beim Tonhalle-Orchester Zürich, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim BBC Philharmonic Orchestra und beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Im Sommer 2006 übernahm er die Leitung der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford. Es folgten die Debüts an der Berliner und der Wiener Staatsoper, bei Pittsburgh Symphony, beim Cleveland Orchestra und dem Pariser Orchestre National de France. Im Oktober 2007 übernahm er die Leitung des City of Birmingham Symphony Orchestra, das durch Sir Simon Rattle in die „Champions League“ der Orchester geführt worden war.

Den Vertrag hat er jüngst bis in die Saison 2013/14 verlängert. In dieser Saison wird er an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House in Covent Garden, bei der Staatskapelle Berlin, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und anschließend bei den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphoniker und dem Gewandhausorchester Leipzig debütieren. Im kommenden Jahr wird Nelsons in Bayreuth erstmals den „Lohengrin“ dirigieren.

—————————————————————————————————

Rezension der NW zum Konzert in der Oetkerhalle in Bielefeld:

Lokale Kultur vom 18.01.2011
Musikalischer Urknall „City of Birmingham Orchestra“ mit Andris Nelsons

VON CHRISTOPH GUDDORF
Bielefeld. Es ist 20.50 Uhr. Eine Dame fragt am CD-Stand im Foyer der Oetkerhalle enthusiastisch gestimmt nach einer Aufnahme der 1. Sinfonie Gustav Mahlers mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Andris Nelsons. „Die gibt es nicht? Wie schade. Dann müssen wir sie wohl so im Kopf behalten.“ Eine signifikantere Aussage hätte diese Dame nicht treffen können, scheint es doch schier unmöglich, ein solches, gerade zu Ende gegangenes, unwiederholbares musikalisches Ereignis auf eine gerade einmal 12 cm große Scheibe zu pressen.

Wer immer noch glaubt, das Hören einer CD würde ein Besuch im Konzertsaal ersetzen können, der sieht sich getäuscht. Der 31jährige lettische Dirigent Andris Nelsons, seit zwei Jahren Music Director in Birmingham, lässt Mahlers Visionen wie einen tönenden Urknall erscheinen, bei dem jedes Teilchen seine eigene Energie entfalten kann und seinen Platz im universalen Ganzen erhält. Alles steht in engstem Zusammenhang, nichts für sich. Motive (wie etwa das „Blaue Augen“- und das „Bruder Jakob“-Motiv) fließen ineinander, explosive Entladungen erwachsen aus der Stille und führen dorthin zurück.

Meister der Visualisierung

Nelsons ist ein Meister der Visualisierung, sein Dirigat führt die Musiker und den Hörer direkt zum Kern der Aussage, ohne jemals zum Selbstzweck zu avancieren. Sein Orchester folgt ihm mit unfassbarer Präzision und glühender Leidenschaft. Jede Phrase bekommt ihre eigene Bedeutung, ihre eigene Klangnuance. Überdreht Verzerrtes und Burleskes wirkt niemals vordergründig, sondern bildet eher eine Folie des Geschehens. Klanggewalt ist hier nicht gleich Tonstärke, gedämpftes Piano nicht gleich romantischer Zierrat. Alles berührt und erschüttert zugleich. Ein stehender (!) Bläserchor am Ende des finalen Satzes fesselt hier gleichermaßen wie ein wehmütig-fragil klagender Streicherklang im liedmotiv-geprägten dritten Satz.
Erste Bravorufe bei Beethoven

Freilich – ein solch exzellenter Klangkörper wie das CBSO macht es einem Dirigenten leichter, seine Vorstellungen umzusetzen, vorausgesetzt, dieser kann die Musiker mit seinen assoziativen Gedanken inspirieren. Nelsons gelingt dies ohne Zweifel. Auch bei Beethovens scharf konturierter Egmont-Ouvertüre zu Beginn des Konzerts, die bereits für die ersten Bravorufe sorgt. Bei Schostakowitschs 1. Cellokonzert hat er einen weiteren kongenialen Partner zur Seite: Gautier Capuçon. Hier singt kein Cello, hier klagt eine menschliche Stimme, die aus einem viertönigen humoristischem Motiv (abgewandelt aus Schostakowitschs Monogramm D-Es-C-H) und der Melodie von Stalins Lieblingslied „Sulinka“ ein autobiographisch geprägtes, musikalisches Zerrbild stalinistischer Schreckensherrschaft formt.

Orchester und Solist schaffen eine klangliche Intensität, die zum Zerreißen angespannt ist. Da bietet die herbeigeklatschte Zugabe Capuçons Kontrast und Entsprechung zugleich: Prokofjews „Der kleine Soldat“. Stehender Beifall am Ende des Konzerts entlockt auch Nelsons einen Nachschlag: ein in Streicherklängen schwelgendes Orchester-Kleinod („Anja“) seines Landsmannes MedinÅ¡. Am Ende bleibt (nicht nur für den Kritiker) die Erkenntnis: Manchmal ist es besser zu schweigen und sich zu verneigen vor einer musikalischen Darbietung, dessen Vollkommenheit und Impulsivität nur noch schwer in Worte zu fassen ist.

————————————————————————————————————–

Grüße

Volker


Radio- Fernseh-Tipp für die 2.KW in 2011

8. Januar 2011 9 Kommentare

Fernseh- und Radio-Tipp 2. KW:

Thomaskirche und Thomasschule Leipzig

Dienstag, 11.1.2011
WDR Fernsehen
23:15 – 0:20 Uhr
Heimat Bach

Dienstag, den 11. Januar 2011, 23:15 – 00:19

Essay von Uli Aumüller
65 Minuten lang und unterteilt in 14 Kapiteln unterhalten sich 8 Herren in wechselnden Konstellationen über das Thema HEIMAT BACH: Wie kam´s, dass die Musik und die Person Johann Sebastian Bachs über die Jahrhunderte hinweg einen solchen bedeutenden Einfluss hat auf unseren Musikbegriff? Daran, dass kein Musikunterricht an seinem Schulwerk, kein Chor an seinen Vokalkompositionen vorbei kommt, mag es allein nicht liegen! Der 5te Evangelist ist Bach oft genannt worden, sein Schaffen berührt also andere Bereiche, selbst bei solchen Hörern, die sich durch und durch als Laizisten ausgeben. Mindestens 112 Tage hat der Autor und Regisseur dieses Films Uli Aumüller an dem Drehbuch gearbeitet, mehr als 40 Tage hat der Schnitt gedauert – obwohl der Film genau nur 158 Einstellungen zählt. Bei aller sorgfältigen Komposition (Aumüllers Darsteller mussten ihre Parts auswendig lernen!), langwierigen Recherche und subtilen Gestaltung der Bildhintergründe dieses Films, der in einem bluescreen-Studio gedreht wurde, kommt der Essay daher, als wäre er an einem gut gelaunten Nachmittag entstanden.

Mitwirkende:
Raphael Alpermann, Cembalo (Berlin)
Nikolaus Bacht, Hörforscher (Berlin)
Kuno Lorenz, Philosoph (Saarbrücken)
Stephan Mai, Geiger (Berlin)
Martin Schläpfer, Choreograph (Düsseldorf)
Peter Schleuning, Musikwissenschaftler (Oldenburg)
Jürg Stenzl, Musikhistoriker (Salzburg)
Wen-Sinn Yang, Cellist (München)

———————————————————————————————————————-

ein Radio-Tipp:

Sonntag, 16.1.2011

BBC
The Choir
The Monteverdi Choir was recently nominated as the world’s finest choral ensemble. Aled Jones is joined by the Monteverdi’s founder, Sir John Eliot Gardiner and three members, Gareth Keene, Julia Doyle and Lawrence Wallington to talk about the choir past and present.

http://www.bbc.co.uk/programmes/b00xbhdt

——————————————————————————————————————–

Barbara

Neue J.S. Bach-Literatur: „Vergnügte Pleißenstadt“ von Anselm Hartinger

Musikliteratur: Bach in Leipzig Buch von Anselm Hartinger

Eine weitere aktuelle J.S. Bach-Literatur ist mit dem Titel:

„Vergnügte Pleißenstadt“

von „Anselm Hartinger“ im Kalenderjahr 2010 veröffentlicht worden.

————————————————————————

Kurzbeschreibung :
Vergnügte Pleißenstadt – so heißt eine Motette von Johann Sebastian Bach, die auch als Motto über seiner Leipziger Zeit stehen könnte. Denn hier erfuhr der Komponist als Thomaskantor sowohl seine gesellschaftliche wie künstlerische Vollendung.

Anselm Hartinger begibt sich nicht nur auf Spurensuche nach den persönlichen Höhen und Tiefen Bachs, sondern interpretiert sachkundig und dabei höchst vergnüglich einige seiner bekanntesten Werke. Und lädt zu einem kurzweiligen Stadtspaziergang auf den Spuren des Künstlers ein.

Weitere Informationen zu „Vergnügte Pleißenstadt“:

Vergnügte Pleißenstadt – mit diesen Worten beginnt das Libretto einer 1728 von Johann Sebastian Bach vertonten Hochzeitskantate. Dieses Motto eignet sich jedoch auch vorzüglich dazu, die Bedeutung Bachs für die Leipziger Musikgeschichte zu beschreiben. In Leipzig schuf Bach seine wichtigsten Werke. Sein Wirken und Erbe prägt bis heute das Musikleben der Stadt.

Anselm Hartingers Buch widmet sich nicht nur den wechselvollen Lebensumständen Bachs in Leipzig. Auch dessen Kompositionen werden sachkundig und in vergnüglicher Weise interpretiert. Zugleich wird zu einem kurzweiligen Spaziergang auf den Spuren des Thomaskantors eingeladen.

———————————————————————————————————————————–

Das Buch kann in meinem Partner-Shop erworben werden  -  h i e r  - klicken..!!

———————————————————————————————————————————–

Preis: EUR 12,95 (Amazon) kostenlose Lieferung.
Produktinformation:
  • Broschiert: 144 Seiten
  • Verlag: Lehmanns Media-Lob.de (Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865413374
  • ISBN-13: 978-3865413376
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13 x 1 cm

———————————————————————————————————————————-

2010 in Review – Blog: Volkers Klassikseiten J.S. Bach

4. Januar 2011 2 Kommentare

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Wow.

Crunchy numbers

Featured image

The Louvre Museum has 8.5 million visitors per year. This blog was viewed about 120,000 times in 2010. If it were an exhibit at The Louvre Museum, it would take 5 days for that many people to see it.

In 2010, there were 190 new posts, growing the total archive of this blog to 636 posts. There were 908 pictures uploaded, taking up a total of 1gb. That’s about 2 pictures per day.

The busiest day of the year was April 2nd with 870 views. The most popular post that day was Herreweghe mit Bachs Matthäus-Passion in der Philharmonie Essen.

Where did they come from?

The top referring sites in 2010 were de.wordpress.com, search.conduit.com, facebook.com, google.de, and classissima.com.

Some visitors came searching, mostly for bachfest leipzig 2010 programm, volkers klassikseiten, elina garanca, thomaskirche leipzig, and orgel.

Attractions in 2010

These are the posts and pages that got the most views in 2010.

1

Herreweghe mit Bachs Matthäus-Passion in der Philharmonie Essen April 2010
31 comments

2

Termine im Kalenderjahr 2010 J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 September 2010
15 comments and 1 Like on WordPress.com,

3

Sprüche-Zitate aus Musik und Kultur July 2009

4

Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck April 2009
1 comment

5

Bachfest Leipzig 2010 – Bach – Schumann – Brahms July 2009
23 comments

Winter-Matinée mit Auszügen aus Schuberts Winterreise in Wuppertal

3. Januar 2011 7 Kommentare

Heute möchte ich unsere Plattform nutzen, um ein wenig Eigenwerbung zu machen.

Am Sonntag, 16. Januar 2011 um 11.00 Uhr findet im Naturfreundehaus Wuppertal Ronsdorf eine Wintermatinée mit Auszügen aus der „Winterreise“ von Franz Schubert statt. Umrahmt wird der musikalische Beitrag mit einer Einführung zu den Umbrüchen im 19. Jahrhundert in Bezug auf die Industrialisierung und einleitenden Worten zur Romantik, sowie den Künstlerbiographien von Franz Schubert und Wilhelm Müller. Die Texte werden im musikalisch-lyrischen Kontext erläutert.

Claudia von Felbert – Mezzosopran & Wolfgang Weil – Moderation und Rezitation

Einziger Wermutstropfen, Max Kuon, Miriams Chorleiter, hatte sich in der Planungsphase spontan bereit erklärt, die Klavierbegleitung zu übernehmen (die ja echt nicht ohne ist…). Leider ist er schwer erkrankt und daher muss die Begleitung aus der Konserve kommen. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal herzlich für sein altruistisches Angebot bedanken.

"...der Weg gehüllt in Schnee"

Das Naturfreundehaus ist am Wochenende bewirtschaftet und der Besuch kann mit Mittagessen oder Kaffeetrinken nach der Veranstaltung zu wirklich moderaten Preisen abgerundet werden.

Ach ja, der Eintritt für die Matinée ist natürlich kostenlos!

Es wird bestimmt ein interessanter Vormittag und vielleicht verirrt sich ja jemand ins Bergische Land, würde mich freuen! Gruß, Claudia

www.naturfreunde-wuppertal.de – Luhnsfelder Höhe 7, Wuppertal - 0202 461320

Anliegend eine Kurz-Rezension von dem Konzert mit @Claudia in Wuppertal! Zur Vergrößerung in das Bild klicken..!!

Rezension Schubert-Winterreise

 

 

Im Interview Hélène Grimaud: Bei Bach, Chopin, Schubert kann ich meiner Gefühlsgewissheit vertrauen, bei Mozart fange ich an zu rätseln.

2. Januar 2011 1 Kommentar

DIE ZEIT überrascht immer wieder mit tiefgründigen Interviews mit internationalen Größen aus der Klassik-Szene. In dem heutigen Interview kommt die französische Spitzen-Pianistin Hélène Grimaud zu Wort, die nach langer schwerer Krankheit den Weg zurück zur Bühne gefunden hat.

Hélène Grimaud - französische Pianistin

Auszug aus dem Interview von der Zeitung DIE  ZEIT:

„Die Musikbranche ist nicht frei von einer Hedgefonds-Mentalität“

Frage: Ein bisschen Krise gilt im Klassikbusiness als schick. Wie viel ernsthafte Krise aber toleriert der Markt wirklich?

Grimaud: Kennen Sie die Geschichte des kleinen Mädchens, das am Strand entlanggeht und so viele angeschwemmte Seesterne wie möglich zurück ins Wasser wirft? Ein Mann kommt ihr entgegen und sagt, du weißt, dass es total sinnlos ist, was du tust? Und sie antwortet: Aber für diesen Seestern ist es nicht sinnlos – und wirft ein besonders schönes, großes Exemplar hinaus aufs Meer. Was ich sagen will: Der Musikmarkt ist kein anonymes, gesichtsloses Ungeheuer, er besteht aus Menschen.

Frage: Die alle Geld verdienen wollen.

Grimaud: Ja, 80 Prozent wollen wahrscheinlich nichts anderes. Aber mit jedem Einzelnen kann sich alles ändern. Die Leute, mit denen ich eng zusammenarbeite, haben Qualität, Niveau und Herz, für sie lege ich meine Hände ins Feuer (lacht). Und sie wissen: Von ein paar Absagen, von einer CD, die nicht erscheint, geht die Welt nicht unter. Bei allem schlechten Gewissen, das ich habe, wenn ich absagen muss, gibt mir das die Sicherheit, nicht um jeden Preis funktionieren zu müssen….

Link zum gesamten Interview: http://www.zeit.de/kultur/2010-11/helene-grimaud

————————————————————————————————————————————–

Video: Hélène Grimaud, Thomas Quasthoff – Schumann Dichterliebe – Verbier Festival 2007

————————————————————————————————————————————-

Eine Kurz-Biographie von Hélène Grimaud

Die Eltern von Hélène Grimaud waren Lehrer jüdischer und katholischer Konfession. Ihre Mutter entstammt einer Familie nordafrikanischer Juden, ihr Vater hatte deutsche und italienische sowie ebenfalls jüdische Vorfahren. Ihre Familie änderte noch vor ihrer Geburt den Familiennamen Grimaldi in die heutige Schreibweise um. Nach eigener Bekundung hat Hélène sich aufgrund der anderen Herkunft obwohl sie in Frankreich aufwuchs dort nie richtig heimisch gefühlt.

Hélène Grimaud ist am 7. November 1969 in Aix-en-Provence  (Frankreich) geboren. Überbegabtes Kind ist sie nicht und findet Zuflucht in der Musik, wo sie in vollem Umfang aufblüht. Mit acht Jahren bekam sie ersten Klavierunterricht studiert zunächst in ihrer Heimatstadt bei Jacqueline Courtin, daraufhin bei Pierre Barbizet am Konservatorium in Marseille. Er erkannte ihr ungewöhnliches Talent und schlug vor, sie für die Aufnahmeprüfung am Pariser Konservatorium vorzubereiten. Im Jahre 1982 –  mit dreizehn Jahren – besucht sie das Konservatorium von Paris.Sie schloss ihre Ausbildung 1985 mit dem „Premier prix“ im Piano-Fach des Conservatoire ab und nahm nur kurz nach dem Diplom ihre erste CD mit Rachmaninovs „Sonata No. 2″ und die „Etudes-Tableaux op. 33″ auf (Grand Prix du disque 1986). Anfang der neunziger Jahre widmet sie sich in den Vereinigten Staaten überwiegend ihrer Leidenschaft  für die Wölfe.

————————————————————————————————————————————–

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 27 other followers