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Archiv für Januar 2010

Michaeliskantaten in St. Michaelis in Hildesheim

31. Januar 2010 2 Kommentare

1010 legte Bischof Bernward den Grundstein für St. Michael. Nördlich der Alpen gilt der Bau als einzigartig. Heute ist die Kirche Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Anläßlich der Feier 1000 Jahre St. Michaelis findet das zweite Konzert Ring Barock nicht nur in Herrenhausen sondern auch in der Kirche in Hildesheim statt. Zu hören sind Werke von Johann Sebastian Bach, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka.

St. Michaelis in Hildesheim

St. Michaelis in Hildesheim

Die NDR Radiophilharmonie ist unter der Leitung von Roy Goodman zu erleben. Seine Arbeit ist geprägt von einem Interesse an historischen Instrumenten und historischer Aufführungspraxis.

Samstag, 20. Februar 2010, 20.00 Uhr
St. Michaelis, Hildesheim

Dirigent: Roy Goodman
Solisten:
Johannette Zomer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
NDR Radiophilharmonie
NDR Chor

Das Programm:

Johann Sebastian Bach:
„Nun ist das Heil und die Kraft“, für Doppelchor und Orchester BWV 50
„Es erhub sich ein Streit“, Kantate für Soli, Chor und Orchester BWV 19
„Herr Gott, doch loben alle wir“, Kantate für Soli, Chor und Orchester BWV 130

Johann David Heinichen:
Concerto F-Dur Seibel 235

Jan Dismas Zelenka:
Sinfonia a-Moll a 8 concertanti ZWV 189

Eintrittskarten Online:

Link: http://evlka.de/michaelis2010/content.php?contentTypeID=1198&id=11246

RUHR2010-Watt ihr Volt. Teil I

30. Januar 2010 6 Kommentare

Liebe Blogger,

nun ist es also soweit: Essen ist Kulturhauptstadt 2010. Doch was verbirgt sich dahinter? Die ehemaligen Kathedralen der Arbeit werden zu Kunsttempeln, Konzertsälen oder einfach nur zu stummen Zeugen einer vergangenen Ära, die das Sinnbild der „Knochenmaloche“ verkörpern.  Damit ihr wisst, auf was ihr euch da einlasst, wenn ihr euch ins Ruhrgebiet begebt, ein kleines Video zum Einstimmen. Frank Goosen ist ein Bochumer Kabarettist und hält in „Mundart“ einige Eigenarten seiner Bewohner fest.

Da Volker mich gebeten hat als „Native Speaker“ und Anrheiner (Langenberg liegt ca. 10 Autominuten zur Stadtgrenze Essen) Licht in das komplexe Veranstaltungsdunkel zu bringen, komme ich seinem Wunsch gerne nach. In regelmäßigen Abständen werde ich über Veranstaltungen berichten, oder einfach nur sehenswerte, einzigartige Schätze dieser Region vorstellen. Heute möchte ich die Keimzelle der Stadt Essen näherbringen, die mit ihrer Sonderausstellung „Musica enchiriadis“ sogar einen musikalischen Bezug hat.  Ich möchte Euch den Essener Dom vorstellen, der echte Kunstschätze von Weltrang beherbergt. Er liegt so ein bisschen eingeklemmt zwischen Hauptbahnhof und Fußgängerzone und bietet ein wenig Stille und Einkehr bevor man sich wieder vom kapitalistischen Sog in die Fußgängerzone treiben läßt. Vorher allerdings noch ein wenig geschichtlicher Hintergrund.

Der Dom in Essen

Ersten Erwähnungen noch Astnide (älteste Form: Astnithi) genannt wurde, änderte der Stadtname sich über Astnidum, Astanidum, Asbidi, Asnid, Assinde, Asnida, Assindia, Essendia, Esnede, Essende, Essend zum heutigen Essen. Vermutungen legen nah, dass der Name ursprünglich eine Eschengegend bezeichnete.

Um 845 gründete eine Adelsfamilie um den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, das Stift Essen für die Töchter des sächsischen Adels.  Um etwa 852 begann der Bau der Stiftskirche, welche 870 fertiggestellt wurde. Dieses Damenstift war kein Kloster, sondern eine Art Wohn- und Bildungsstätte für unverheiratete Töchter und Witwen des Hochadels; geleitet wurde es von einer Äbtissin, die als einzige zum Ablegen eines Keuschheitsgelübdes verpflichtet war. Die „Herrschaft“ der Frauen währte 1000 Jahre bis im Zuge der Säkularisation 1803 die Gemeinschaft aufgelöst wurde.

Eine der bemerkenswertesten  Dame war die Äbtissin Mathilde. Sie war Enkelin des Kaisers Otto I., und übernahm die Stiftsleitung um 973. Sie lenkte die Geschicke des Stifts, und der zugehörigen Ländereien, fast vierzig Jahre. Mathilde vermehrte den Kirchenschatz um seine wertvollsten Stücke, unter anderem die „Goldene Madonna“, die älteste vollplastische Madonnenfigur der Welt. Nachdem Papst Johannes XXIII. Maria 1959 zur Patronin des Bistums Essen erhoben hatte, wurde die Figur vom damaligen Bischof Franz Hengsbach im Dom öffentlich ausgestellt. Seit dieser Zeit ist sie das Ziel zahlreicher Pilger.

Essen sein Schatz: die goldene Madonna

Die Goldene Madonna. Entstanden um 980-Domschatz in Essen

Die Sammlung von Kunstwerken aus dem 10. und 11. Jahrhundert bildet die weltweit wichtigste Sammlung ottonisch-salischer Goldschmiedekunst.

Domschatz-Essen:NRW

Ebenfalls einzigartig und kostbar ist die Gruppe der rund 30 gotischen Kunstwerke des Schatzes: Reliquiare, Kreuze, Monstranzen, Kelche und Handschriften, dazu die berühmten emaillierten Broschen aus der Zeit um 1400. Diese Werke entstanden in der Zeit vom 13. bis zum 15. Jahrhundert im Anschluss an den gotischen Neubau der Kirche und zeugen von der zweiten, langen Blüte des Damenstiftes im späten Mittelalter.
Am spannendsten ist es, die Ausstellung und den Dom im Rahmen einer Führung zu besuchen, was auch noch kurzfristig zu buchen ist, öffentliche Führung gibt es auch. Bei einer persönlichen Führung müßt ihr müsst dann unbedingt nach Hr. Teuber verlangen, der ist wirklich spitze.

Link: http://www.domschatz-essen.de/index.php?id=10

Die Sonderausstellung „Musica enchiriadis“ ist ab dem 3. Februar 2010 in der Domschatzkammer zu sehen:

Musica enchiriadis. Ältestes Zeugnis der Mehrstimmigkeit im christlichen Abendland

Kopie der mittelalterlichen Handschrift - musica enchiriadis

„Musica enchiriadis“ – dies ist der Name einer frühmittelalterlichen Handschrift, die Musikwissenschaftlern und Musikern vielleicht bekannt, aber für die meisten Laien nur ein unbekannter Zungenbrecher ist. Das wird sich in Essen ab dem 2. Februar vielleicht ändern. Denn mit der Ausstellung „Musica enchiriadis. Ältestes Zeugnis der Mehrstimmigkeit im christlichen Abendland“ eröffnet die Domschatzkammer am Dienstag, dem 2. Februar 2010, eine Sonderausstellung, deren Mittelpunkt genau dieses Musiktraktat sein wird. Zugleich ist sie Auftakt des SING!-Projektes Musica enchiriadis, das eine Konzertreihe zur Entwicklung der geistlichen Musik und begleitende Tagungen umfasst.

Link: www.Bistum-Essen.de/

Fortsetzung folgt.

Grüße, Claudia

Ein gelungener Bach-Abend im Königsberger Dom

28. Januar 2010 3 Kommentare

Hallo Bach und Orgelfreunde,

es war wieder einmal ein gelungenes Bach-Konzert, dass im Königsberger Dom (Kaliningrad) – vom MDR-Symphonieorchester am 23.1.2010 veranstaltet wurde. In der Sendung vom MDR am Sonntag konnte u.a. die in 2008 neu erbaute große Schuke-Orgel“ im Königsberger Dom bewundert werden.

Teilauszüge von dem Bach-Konzert im Königsberger Dom können nachstehend angesehen werden.

Bach-Konzert aus dem Königsberger Dom am 23.1.2010

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Video: J.S. Bach BWV 1068 Orchestersuite Nr 3 D-Dur Satz: Ouvertüre und Satz: Air

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Der Dom erhielt zwei neue vom Potsdamer Orgelbauer Schuke erbaute Orgeln, eine Chor- und eine Hauptorgel. Ein richtiges Prachtstück ist die Domorgel, ein Werk der international renommierten deutschen Orgelbaufirma Schuke. Seit ihrer Weihe im Januar 2008 gehört sie zu den großen Sehenswürdigkeiten Kaliningrads. Ein Instrument, verziert mit der Figur eines Phönix – dem Symbol für das Wiederauferstehen aus der Asche. Äußerlich ist die Orgel dem barocken Original von Josua Mosengel nachempfunden. Innen sind Haupt- und Chororgel ein High-Tech-Paket auf der Höhe moderner Orgelbaukunst, gebaut nach dem Vorbild der hochmodernen Erfurter Domorgel.

Die Kaliningrader Orgel ist mit 122 Registern und 8.500 Orgelpfeifen die größte des Landes. „Wer in Russland bedeutende Orgelwerke hören will, der muss nach Kaliningrad.“ Denn diese Klangfülle, bestätigt Orgelbauer Vincent Schaper, gebe es definitiv sonst nirgends. Von der Planung bis zur Weihe war der 40-Jährige dabei. Und obwohl er schon viele Orgeln gebaut hat, sei dieser Auftrag ein ganz besonderer gewesen. Auch, weil ihn Elan und Improvisationstalent von Domdirektor Odinzow beeindruckt hätten: „Ohne ihn gäbe es wahrscheinlich weder Dom noch Orgel.“ Aber er habe auch gespürt, dass das Hand-in-Hand-Arbeiten an diesem symbolträchtigen Bau und die teils sehr emotionalen Gespräche zwischen Deutschen und Russen nicht selbstverständlich seien. (1)

Die neue Schuke-Haupt-Orgel im Königsberger Dom

Programm:

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 3 D-Dur, daraus: Ouvertüre und Air

Johann Sebastian Bach: Orgel Präludium und Fuge C-Dur BWV 547

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-Moll (bearbeitet für Orchester von Leopold Stokowski)

Camille Saint-Saëns: Sinfonie Nr. 3 c-Moll „Orgelsinfonie“ (dieser Programmpunkt wurde nicht vom MDR übertragen)

Mitwirkende:

MDR SINFONIEORCHESTER
Jun Märkl, Dirigent
Artjom Chatschaturow, Orgel

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Der junge Dom-Organist „Artjom Chatschaturow“ spielte an der großen Schuke-Orgel das Orgelwerk von J.S. Bach, BWV 547 Toccata und Fuge in C-Dur.

Video-YouTube: J.S. Bach „Präludium und Fuge C-Dur“ BWV 547

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Grüße

Volker

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(1) Textauszüge des MDR

CD-Neuerscheinung vom – Bückeburger Bach – Symphonien Nr 15 und 20

Hallo,

nach meiner Spurensuche vom „Bückeburger-Bach“, Johann Christoph Friedrich Bach, gibt es seit Januar 2010 eine Neuerscheinung seiner Symphonien Nr. 15 & 20, eingespielt vom Freiburger Barockorchester unter der Leitung von Gottfried von der Goltz.

Cover: Symphonien 15 & 20 Johann Christoph Friedrich Bach

Ich hoffe, dass von diesem Bückeburger-Komponisten weitere Einspielungen folgen werden.

Eine kleine Hörprobe von der Symphonie Nr. 15 stelle ich zur Verfügung.

Hörprobe: Johann Christoph Friedrich Bach

Info zu der CD:

Konzerte und Sinfonien vom »Bückeburger« Bach
Mit der Einspielung von Werken von Johann Christoph Friedrich Bach, dem unbekanntesten der vier komponierenden Bach-Söhne, schließt das FBO seine mehrfach ausgezeichnete Reihe „Bachs Söhne“ bei Carus ab. Anders als seine prominenten Brüder Carl Philipp oder Johann Christian ist der „Bückeburger Bach“ nie aus der Provinz herausgekommen und diente als Hofmusiker vierzig Jahre lang an der Residenz der Grafen von Schaumburg-Lippe. Seine Musik ist aber alles andere als provinziell. Souverän bewegt sie sich zwischen den Stilen der beiden Brüder, verbindet sie den kunstvollen Anspruch Carl Philipps mit dem leichten italienischen Tonfall des jüngeren Bruders Johann Christian – und passt so in keine musikalische Schublade.

CD ist zu beziehen bei Amazon Preis ab 14,03 €  -  h i e r  - klicken..!!

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Grüße

Volker

Aber eins ist sicher: Wenn ein Bach-Choral eine Antwort geben kann, ist das ein Geschenk!

25. Januar 2010 11 Kommentare

Hallo Bachfreunde,

heute bekam ich ein Interview mit dem Dirigenten „Enoch zu Guttenberg“ zu lesen, das ungemein spannend und inhaltsreiche Aussagen zum Weihnachtsoratorium und J.S. Bach’s sonstige Werke – beinhaltet. Die Überschrift dieses Beitrages ist ein Zitat aus dem Interview. Weiterhin gibt es weitere Hinweise allgemeiner Art zu der Aufführungsform von Sakralen Werken in – Konzerthalle – Kirche – und der Zugang der Vermittlung zu dem gehörten Werk. Er äußert sich über Verdi – Haydn – Strauß – Harnoncourt u.s.w. Es ist ein Spitzen-Interview, das mich voll angesprochen hat, dafür danke an „kultiversum“ zur Veröffentlichung…!!

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Dirigent: Enoch zu Guttenberg

Dirigent Enoch zu Guttenberg

Oberster Festspieler auf Herrenchiemsee

Er ist verantwortlich für eine der schönsten Festspielorte in Bayern. Mit enthusiastischer Leidenschaft gestaltet er die Musikfestspiele auf Herrrenchiemsee und macht diese zu einem besonderen Erlebnis. Er ist aber nicht nur Festspielleiter, sondern auch Dirigent vom Orchester der Klangverwaltung-Neubeuern (Bayern), mit dem er zusammen im Oktober diesen Jahres einen ECHO Klassik verliehen bekommen hat. (1+)

Enoch zu Guttenberg ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Dirigenten: Als Mitbegründer des BUND, Umweltschützer und Politiker ist er ebenso bekannt wie als Musiker, sein Sohn bekleidet zur Zeit den Ministerposten im Verteidigungsministerium. Dabei machte er durchaus eine „klassische“ Karriere: Nach seinem Kompositions- und Dirigierstudium in München und Salzburg übernahm er 1967 die Leitung der Chorgemeinschaft Neubeuern, die er zu einem weltweit anerkannten Ensemble formte. Auch seine 1997 gegründete KlangVerwaltung zählt inzwischen, mit regelmäßigen Auftritten im Wiener Musikvereinssaal, der Berliner Philharmonie oder dem Festspielhaus Baden-Baden zu den besten deutschen Orchestern. 1999 gründete Guttenberg die Herrenchiemsee Festspiele, wo er für seine Auffassung von Musik ebenso streitet wie in seinen zahlreichen Vorträgen. (+2)

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Link zum Interview mit – Enoch zu Guttenberg – nachstehend:

http://www.kultiversum.de/Musik-Partituren/Interview-Enoch-zu-Guttenberg.html

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YouTube: Video Matthäuspassion

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(+1) Text: BR / (+2) Text: kultiversum

Gruß
Volker

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Einmal über den Tellerrand der „Klassik“ schauen – Max Raabe und sein Palast Orchester

23. Januar 2010 3 Kommentare

Hallo,

heute möchte ich mit meinem Bericht einmal über den „Tellerrand der Klassik“ schauen aus Anlass des Auftritts von Max Raabe – (studierter Opern-Bariton) – mit seinem Palast Orchester in der Stadthalle Bielefeld.

Max Raabe in der Stadthalle Bielefeld

Max Raabe in Aktion

Max Raabe war mit seinem Palast Orchester in der Stadthalle Bielefeld und ich hatte eine Karte geschenkt bekommen.

Erst wollte ich gar nicht, dann dachte ich: das überlebst Du egal wie. Es war sooooo… schön! Ich hätte nie gedacht, dass ich auf solche Klänge abfahren würde. Bis ins kleinste Detail stimmte wirklich alles. Sein Orchester war einfach genial – wenn alle zwölf Musiker ihre Glöckchen einsetzten und ihren Jokus machten, sind mir vor Lachen die Tränen runtergelaufen. Am Schönsten war die 2. Zugabe: „Mein kleines Saxophon muss schlafen gehen – träum auch du“. Ein Musiker/inn nach dem/der anderen hörte auf zu spielen und verschwand mit seinem Instrument hinter der Bühne – einsam und allein blieb eine D-Trompete, die einen traumhaften Abschied blies.

Raabe hat mir mit seiner minimalistischen Sprache ausgesprochen gut gefallen, soviel versteckter Witz, soviel Charme habe ich selten erlebt. Ihr seht, ich bin immer noch ganz hin und weg. Jederzeit wieder Max Raabe sehen und hören……

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In der Sendung 3nach9 von Radio Bremen am 15. Januar 2010,

sang Max Raabe den Titel „Weißt Du was Du kannst“, begleitet wurde er dabei am Klavier von Christoph Israel.

Zur Sendung "3nach9 RB mit Max Raabe"

Zur Sendung von 3nach9 in das obige Foto klicken..!!

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PDF-Rezension der NW, Link: NW-Rezension Max Raabe Bielefeld

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Schönes Wochenende
Iris

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Prof. Gerhard Weinberger – Sonderkonzert in der HfM in Detmold – Verleihung des Preises der „Deutschen Schallplattenkritik“ für 2009

21. Januar 2010 1 Kommentar

Hallo Prof. Weinberger-Fans in OWL – hier ist ein Highlight…!!

Ein Sonder-Konzert  mit Prof. Gerhard Weinberger in der HfM in Detmold – Konzerthaus – am Sonntag, 31. Januar 2010 um 11:30 Uhr.

Konzerthaus der HfM in Detmold

Konzerthaus der HfM in Detmold

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Jahrespreis der Schallplattenkritik an Prof. G. Weinberger / Zur Vergößerung Flyer anklicken!!

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Johann Sebastian Bach: Sämtliche Werke für Orgel

Gerhard Weinberger an 23 historischen Orgeln

CDs bei cpo 777 363-2 (22 CDs; Vertrieb: jpc)

Diese Einspielung der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach steht in nahezu jeder Hinsicht einzigartig da. Sie umfasst zum einen nicht nur den etablierten Werkkanon, sondern stellt auch zahlreiche Kompositionen „zweifelhafter Echtheit“ erstmals zur Diskussion. Zum zweiten sind nahezu ausschließlich Instrumente aus Bachs Wirkungskreis in Thüringen und Sachsen zu hören – neben den Silbermann-Orgeln in Freiberg und Dresden auch vergessene Kleinode, wie etwa aus Mechterstädt und Büßleben (ergänzt durch Instrumente aus Trondheim, Groningen und Grauhof). Zum dritten ist es die stilistische und aufnahmetechnische Souveränität, mit der Gerhard Weinberger und das Label cpo in mehr als 12 Jahren eine Referenz-Einspielung für das 21. Jahrhundert geschaffen haben.

Aus diesem Anlass wird Herrn Prof. Gerhard Weinberger der Jahrespreis der „Deutschen Schallplattenkritik 2009″ verliehen.

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Video-YouTube:

Johann Sebastian Bach (1685-1750) Chorale Prelude „Erbarm dich mein, o Herre Gott“ BWV 721 Gerhard Weinberger at the Treutmann organ in Grauhof bei Goslar, Germany

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Sonderkonzert anlässlich der Verleihung des Jahrespreises der „Deutschen Schallplattenkritik 2009″ an Prof. Gerhard Weinberger, Detmold am 31. Januar 2010.

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750): Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ BWV 226 für zwei vierstimmige Chöre und Continuo – Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie, Leitung: Gerhard Weinberger

Begrüßung des Rektors – Prof. Martin Christian Vogel

Orgelmusik: Johann Sebastian Bach (1685-1750): Pièce d’Orgue G-Dur BWV 572 / Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ à 2 claviers et pédale BWV 654 (aus den „Leipziger Chorälen“) – Gerhard Weinberger (Orgel)

Max Reger (1873-1916): Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 – Gerhard Weinberger (Orgel

Preis der Deutschen Schallplattenkritik: Überreichung des Jahrespreises 2009 an Prof. Gerhard Weinberger – Ludolf Baucke (Vorsitzender des Jahresausschusses)

Improvisation über das Thema B-A-C-H – Tomasz Adam Nowak (Orgel) / Johann Sebastian Bach (1685-1750)

J.S. Bach – Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225 für zwei vierstimmige Chöre und Continuo – Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie, Leitung: Gerhard Weinberger

Eintritt frei

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Anfahrt zum Konzerthaus der HfM Detmold über Google-Maps

Link:  http://maps.google.de/maps?geocode=CTspdCIXZKAyFWdYGAMd61yHACFYPmlRNC-uuA&q=Konzerthaus&f=l&hl=de&dq=Konzerthaus+loc:+Detmold&sll=51.927143,8.871147&sspn=0.020404,0.037508&ie=UTF8&radius=0.8&rq=1&ev=zo&hq=Konzerthaus&hnear=&z=15

Lageplan der Gebäude und Räume der HfM Detmold unten:

Zur größeren Ansicht in den Lageplan klicken..!!

Zur Vergößerung reinklicken - Lageplan der Gebäude und Räume der HfM Detmold


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Hier geht es zur Biographie von Prof. Gerhard Weinberger:

Link:  http://meinhardo.wordpress.com/2008/01/19/biographien/

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Ich hoffe, dass ich Teilnehmer aus OWL am Sonntag, 31.1.2020 um 11:30 Uhr in Detmold für dieses Highlight antreffen werde und wünsche uns ein schönes Konzert mit Werken von J.S. Bach…!!

Grüße

Volker

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Im Interview- Anne Sophie Mutter – An manchen Abenden ist das Publikum für mich eine größere Herausforderung

Hallo,

ein sechsseitiges Interview mit der Violonistin „Anne-Sophie Mutter“ ist in „DIE ZEIT“ nachzulesen, es ist sehr interessant gehalten und beleuchtet u.a. die Problematik des Künstlers mit seinem Publikum im Konzert und persönliche Unzulänglichkeiten und persönliches aus ihrem Leben.

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Link „DIE ZEIT“ http://www.zeit.de/2009/53/Anne-Sophie-Mutter?page=3

Ihre persönliche Homepage (mit Hörproben von JS Bach Violinkonzerte BWV 1041 + 1042)

Link: http://www.anne-sophie-mutter.de/md_index.php

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Folgende Fernsehsendung über Anne-Sophie Mutter gibt es in Kürze:

am 24.01.2010
12:00 Uhr: HR

Anne-Sophie Mutter in Deutschland, deine Künstler

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Grüße

Volker

Wiedereröffnung der Bach-Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009 statt

17. Januar 2010 1 Kommentar

Hallo,

die Wiedereröffnung der J.S. Bach Dauerausstellung fand am 19. Dezember 2009, im Schlossmuseum Arnstadt, Schlossplatz 1, statt.

Schlossmuseum mit J.S. Bach-Dauerausstellung Arnstadt

„Im Jahre 1703, so schrieb Carl Philipp Emanuel Bach rückblickend über seinen berühmten Vater, erhielt er den Organistendienst an der neuen Kirche in Arnstadt. Hier zeigt er eigentlich die ersten Früchte seines Fleisses in der Kunst des Orgelspielens und in der Composition.“

Was im Laufe seines Lebens aus den ersten Früchten des jungen Johann Sebastian Bach in Arnstadt geworden ist, hat bis in die Gegenwart Generationen von Menschen tief beeindruckt.

In Arnstadt überlagerten sich verschiedene Lebens-, Erfahrungs- und Berufsbereiche des jugendlichen Bachs, die für sein weiteres Leben und Schaffen prägend waren. Johann Sebastian lebte in mitten der weitverzweigten und alteingesessenen Bach-Familie und ihrer Verwandten. In Arnstadt begann seine Berufslaufbahn als Organist. Er hatte an der Neuen Kirche seine erste Anstellung in diesem Amt und er erlebte in Arnstadt seine erste Liebe.

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Schwerpunkte der Ausstellung im „Schlossmuseum Arnstadt“ sind:

Biografisches über Johann Sebastian Bach selbst, besonders seine Zeit in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs in Arnstadt musikalisch tätigen Verwandte, deren Wohn- und Wirkungsstätten

Johann Sebastian Bachs Dienst in Arnstadt

Johann Sebastian Bachs musikalischen Frühwerke aus seiner Arnstädter Zeit

Die Geschichte der Neuen Kirche und der Kirchenbetrieb in Arnstadt

Eine thüringische Residenz an der Wende zum 18. Jh. und die damit verbundenen Zeitgenossen und Wegbegleiter Johann Sebastian Bachs in Arnstadt: Theologen, Juristen, Naturwissenschaftler, Regierungssekretäre, Bürgermeister, Kapellmeister und Lehrer

Musikleben in Arnstadt im 17. und frühen 18. Jh.

Thüringer Orgelbautradition anhand des Orgelspieltisches der Wenderorgel von 1703 und zweier Nachfolge-Spieltische aus der Neuen Kirche

Literatur zu Johann Sebastian Bach und seiner Arnstädter Zeit

Bachrezeption seit Ende des 19. Jahrhunderts

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Das Schlossmuseum in Arnstadt

Anhand von Faksimiles überlieferter Dokumente aus dem Kreisarchiv Arnstadt, dem Kirchenarchiv Arnstadt, dem Thüringer Staatsarchiv Rudolstadt und den Universitäts- und Forschungsbibliotheken in Gotha, Jena und Erfurt können wichtige Stationen aus dem Leben des jungen Musikers aufgezeigt werden. Ergänzt durch wertvolle Exponate aus dem  Schlossmuseum Arnstadt wird das gesellschaftliche Leben der Zeit des 17. und 18. Jh. wieder lebendig. Besonders sehenswert sind zwei Musikinstrumente, die nach historischem Vorbild nachgebaut wurden. Die Meisterwerkstatt für Metallinstrumente Voigt in Markneukirchen fertigte eine Es-Alt-Barockposaune nach dem Vorbild der Nürnberger Instrumentenbauer Ehe aus dem 18. Jahrhundert. Die Posaune war eines der gebräuchlichsten Instrumente der Stadtmusikanten seit dem 16. Jahrhundert. Zu sehen ist auch ein Dulcian, Nachbau der Firma MOECK Musikinstrumente in Celle. Ein Dulcian ist eine Frühform des Fagotts, welches nachweislich Caspar Bach in Arnstadt spielte. (1)

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Anschrift:
Schlossplatz 1
99310 Arnstadt
Tel.: 03628/60 29 32
Fax: 03628/48 264
Email:
Schlossmuseum.Arnstadt@t-online.de
Internet:
http://www.arnstadt.de/content/kulttour/monplaisir.html

Telefon: 03628 / 60 29 32
Telefax: 03628 / 48 26 4

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 09.30 Uhr – 16.30 Uhr

Montag: geschlossen

(1) Text – Angaben von http://www.bachfestival.arnstadt.de

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Gruß
Volker

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Interview beim Mittagessen in Dorset mit Sir John Eliot Gardiner

16. Januar 2010 1 Kommentar

Hallo,

ein so ungezwungen geführtes Interview der FT-FINANCIAL TIME  mit „Sir J.E. Gardiner“ ist mir nicht bekannt – ich musste oft schmunzeln über die getätigten Aussagen, dafür @Martin, ganz herzlichen Dank.

Sir J.E. Gardiner einmal als Illustration wunderbar gelungen.. (Bildrechte: James Ferguson)

Kurz-Ausschnitt aus dem Interview von Google-Übersetzung in deutsch:

Ein paar Tage, bevor ich den Dirigenten Sir John Eliot Gardiner, eine Kurzmitteilung zu erfüllen gibt mir eine gewisse Vorstellung, was sie erwartet. “Just zu überprüfen, ob etwas gegen Wild-und / oder der Leber haben?Wird ein ganz hausgemachten Mittagessen und wir haben viele Ersatzteile Gummistiefeln. Sie können Schlamm-freundliche Kleidung zu tragen. „

Der Sender wird seine italienische Frau Isabella, der tätig wird, als Vermittler. Für Gardiner, drückte ein Mittagessen mit dem FT in den nächsten Lauf der Proben in London ist offenbar weniger bequem als er mich besuchen die Farm besitzt er in Südwest-England.

Link nachstehend zur Originalseite als PDF von FT-FINANCIAL TIME:

pdf FT-FINANCIAL TIME-Gardiner Interview

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Link zur Google-Übersetzung in deutsch als PDF nachstehend:

pdf FT FINANCIAL TIME Gardiner-Interview deutsch-Google

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Wünsche viel Spass mit der Lektüre…!!

Schönes Wochenende und Grüße

Volker

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Radio- und TV-Tipps KW3

15. Januar 2010 1 Kommentar

Hallo zusammen,

eines der Highlights dieser Woche hat Volker schon in einem extra Beitrag angekündigt – ich führe es hier noch einmal der Vollständigkeit halber mit auf. Dazu kommt ein zweites Highlight, eine Wiederholung der TV-Sendung über die Arbeit von Rosemary Nalden in Soweto, diverse andere Konzertübertragungen sowie passend zu einem der letzten Beiträge eine Sendung über Bücher und Musik, wobei ein Roman besprochen wird, der MICH sehr zum Nachdenken und Nachhören gebracht hat. Hier kommen meine Tipps in chronologischer Reihenfolge:

17.1.

MDR figaro
19:30-21:30
G. Friedrich Händel: „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“, Oratorium HWV 55
J. Sebastian Bach: „Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten“ BWV 207a
Angharad Gruffudd Jones, Sopran; Joanne Lunn, Sopran; Katharine Fuge, Sopran;
Margaret Cameron, Mezzosopran;
James Gilchrist, Tenor;
Benjamin Davis, Bass; Michael McCarthy, Bass
Monteverdi Choir London,
English Baroque Soloists,
Leitung: John Eliot Gardiner
(Konzertmitschnitt aus der St. Jakobskirche Köthen, Bachfest Köthen 2002)

Deutschlandfunk
21-23
Georg Friedrich Händel „Israel in Egypt“. Oratorium für Soli, Chor und Orchester HWV 54
Monteverdi Choir English Baroque Soloists Leitung: John Eliot Gardiner
Aufnahme vom 23.8.09 aus der Basilika Kloster Eberbach

TV
BR-Fernsehen
12-13
Soweto strings
Dokumentarfilm, GB 2007
Das Leben der britischen Bratschistin Rosemary Nalden im schwarzrzen Township von Soweto

21.1.
SWR2
8:30-9:00
SWR2 Wissen
Die Pianistin als Autorin
Wie Musik und Literatur zusammenspielen
Von Ellinor Krogmann
Das Thema Musik hatte nicht nur in der Literatur des beginnenden 19. Jahrhunderts Konjunktur. Auch in vielen zeitgenössischen Texten finden sich oft musikalische Bezüge. Da werden Musiker zu Romanfiguren, oder Musikstücke charakterisieren Lebensphasen der Protagonisten. Etwa im Roman “Kontrapunkt” der niederländischen Autorin und Pianistin Anna Enquist. Die Hauptfigur – ebenfalls eine Pianistin – beschäftigt sich mit den Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach. Der Freiburger Autor Karl-Heinz Ott ist studierter Musikwissenschaftler und betrachtet den Stil eines Romans wie eine Komposition.
Wie findet eine musikalische Ausbildung ihren Niederschlag im literarischen Schreiben? Nur in der Wahl der Themen – oder auch in Sprache, Rhythmus und Stil?
(Produktion: 2008)

Ö1
10-11:35
Resonanzen 2010
Alte Musik im Konzert. Jordi Savall, Viola da Gamba; Ton Koopman, Cembalo.
„L’ Ange & le Diable“. Marin Marais: Suite d’un gout Étranger
* Jean de Sainte-Colombe: Les Pleurs
*Monsieur de Sainte-Colombe le fils: Fantaisie en Rondeau
* M. Marais: Couplets des Folies d’Espagne
* Louis Couperin: Chaconne C-Dur
* Jacques Duphly: La Forqueray f-Moll (Pièces de Clavecin, Troisième Livre)
* Antoine Forqueray: Portraits Musicaux
(aufgenommen am 16. Jänner im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses).
Präsentation: Bernhard Trebuch
(Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)
Bereits seit den 1970er Jahren verbindet Jordi Savall und Ton Koopman eine innige Freundschaft. In vielen Konzerten traten sie gemeinsam auf, etliche Plattenproduktionen entstanden aus dieser Zusammenarbeit. Mittlerweile sind die gemeinsamen Konzerte rar geworden, gehören doch beide Musiker als Dirigenten und Instrumentalisten zu den absoluten Stars der Musikwelt.
Umso erfreulicher ist es, dass sich Jordi und Ton gerade in Wien treffen, um für Kammermusik des französischen Barock eine Lanze zu brechen: Im Mittelpunkt stehen dabei die beiden Gambenvirtuosen Marin Marais und Antoine Forqueray.

RBB
20-21

TALENTE UND KARRIEREN
mit Angelika Lucchesi
Das Calmus-Ensemble singt Kompositionen von Mendelssohn Bartholdy, Reger und Distler

22.1.
HR2
20-22:30‘
Barockmusik von Purcell und Charpentier
David Blackadder, Trompete / Susan Gilmour Bailey, Sopran / David Allsopp, Alt / Nicholas Mulroy, Countertenor / Mark Dobell, Tenor / Matthew Brook, Bass
Choir of New College, Oxford
Collegium Novum
Leitung: Edward Higginbottom
Purcell: Trompetensonate • Charpentier: Caecilia Virgo et Martyr • Purcell: Chaconne für Streicher • Purcell: Ode for Cecilia’s Day

(Aufnahme vom 20. September 2008 aus dem Kloster Ambronay in den Rhone-Alpes)
Zwei große Cäcilien-Kompositionen stehen heute im Zentrum des Konzerts aus dem Kloster Ambronay in den französischen Alpen, Marc-Antoine Charpentiers (1643-1704) „Caecilia Virgo et Martyr“ von 1677 und Henry Purcells (1659-1695) „Ode for St. Cecilia’s Day“ von 1692. Auch heute noch gehört die Heilige Cäcilia zu den volkstümlichsten Heiligen. Die Märtyrerin des 3. nachchristlichen Jahrhunderts gilt als Schutzpatronin der Kirchenmusik; ihre Attribute sind Orgel, Geige, Schwert und Rose. Zu ihren Ehren wurden besonders im 17. und 18. Jahrhundert zahllose Werke komponiert. Während Charpentier in seinem „Caecilia Virgo et Martyr“ das Martyrium der Cäcilia mit ihrer Grausamkeit und Verlassenheit der Heldin in den Vordergrund stellt, betont Purcell in seiner Ode das Wunder der Musik im Schicksal der Märtyrerin. Die Ausführenden sind allesamt Spezialisten in der Musik des 17. Jahrhunderts. Der Choir des New College Oxford wurde im Jahr 1379 gegründet und zählt bis heute zu den besten Chören Englands. Der Spezialist für Alte Musik Edward Higginbottom hat die Leitung im Jahre 1976 übernommen. hr2-kultur sendet die Aufnahme des Konzerts vom 20. September 2008.

Eine schöne Woche
Barbara

Gast-Konzerte in Deutschland von Sir J.E. Gardiner im Kalenderjahr 2010

15. Januar 2010 5 Kommentare

Hallo Gardiner-Freunde!

Übersichtshalber stelle ich noch einmal alle Gast-Konzerte in Deutschland für das Kalenderjahr 2010 von Sir J.E. Gardiner, EBS und Monteverdi Choir hier zusammen.

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Sir Gardiner in Königslutter

Königslutter im Kaiserdom am 7. Mai 2010 um 20:00 Uhr mit der h-moll Messe von J.S. Bach. Die Buchung von Eintrittskarten ist über einen Saalplan direkt möglich. Es gibt zwei Veranstalter, die Eintrittskarten ab  s o f o r t vergeben. Des weiteren finden Gardiner-Konzerte in 2010 mit der Messe h-Moll, BWV 232 in Dortmund, Frankfurt und Leipzig statt.

Foto: Gardiner im Kaiserdom Königslutter – bei einer Probe…

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Radio-Tipp:

Der NDR zeichnet das Konzert von Gardiner (J.S. Bach – h-moll-Messe) in Königslutter auf und sendet es an Himmelfahrt, 13.5.2010.

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Wie bekannt, cm ticket.de (Konzertbüro Reimann in Berlin) mit moderateren Eintrittspreisen – aber ohne Saalplan-Buchung:

Link: http://www.cm-ticket.de/konzert-details.php?kateg=5&k_id=426

Plätze für 85,00 € – 60,00 € – 50,00 € – 30,00 €  und 15,00 €

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Eine weitere Bezugsquelle  m i t  Saalplanbuchung aber  höheren Eintrittspreisen überregioactive.de:

Link: http://www.regioactive.de/tickets.html?id=518443

Saalplanbuchung, Plätze für  96,60 € – 69,10 € – 58,10 € – 36,10 € – und 19,70 €

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Weitere Gardiner-Konzert-Termine für 2010 steht fest,

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir gastieren

am 13 Mai 2010 in Dortmund, Reinoldikirche, mit dem BWV 232 h-Moll-Messe.

St. Reinoldi-Kirche Dortmund

Informationen bei:

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund
44122 Dortmund
Telefon 0231/50 29 996 | Fax 0231/50 28 300
info©klangvokal.de

KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund 2010

Eintrittskaten nachstehend:

Link:

http://www.klangvokal-dortmund.de/programm-tickets/repertoire-2010/h-moll-messe/

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Frankfurt, Alte Oper am 14. Mai 2010 Großer Saal, 20:00 Uhr

Konzerte Alte Oper in Frankfurt

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 232 h-Moll- Messe.

Link: Zur Online Ticketbestellung

Es sind nur noch wenige Restkarten vorhanden…!!

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Leipzig, Bachfest 2010, am 20. Juni 2010, Thomaskirche um 18:00 Uhr

Thomaskirche Leipzig

Gardiner EBS und der Monteverdi Choir mit dem BWV 232 h-Moll- Messe.

Ticket-Online:

Link: http://www.ticketonline.com/de/de/eventid/709415-No+113+Abschlusskonzert+Bachfest+2010/?productionid=184600

Mit dem Stand vom 10. Januar 2010 ist das Abschlusskonzert mit J.E. Gardiner (h-Moll-Messe) für den 20.6.2010 in der Thomaskirche Leipzig restlos ausverkauft…!!

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Schleswig-Holstein-Musik-Festival 2010

Sir John Eliot Gardiner am 10. August 2010; 20 Uhr in Lübeck:

Lübeck

Musik und Kongresshalle Lübeck

Musik- und Kongresshalle
Dienstag  20 Uhr   K 87
Eintrittspreise: € 78,-  66,-  50,-  32,-  20,-

Holländische Sopranistin Lenneke Ruiten Holländische Sopranistin Lenneke Ruiten

Mitwirkende:

Lenneke Ruiten Sopran
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur
BWV 1048
Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur
BWV 1050
Kantate »Jauchzet Gott in allen Landen« BWV 51
Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur
BWV 1046

Link: Ticket-Bestellung

Link: Programmübersicht Schleswig-Holstein-Musik-Festival

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Sir John Eliot Gardiner am 11. August 2010; 20 Uhr in Rendsburg:

Rendsburg

Christkirche Rendsburg

Christkirche
Mittwoch  20 Uhr   K 90
Eintrittspreise: € 68,-  54,-  38,-  22,-  10,-
Mitwirkende:
Lenneke Ruiten Sopran
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent
Programm:
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur
BWV 1049
Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur
BWV 1051
Kantate »Weichet nur, betrübte Schatten«
BWV 202
Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur
BWV 1047

Link: Ticket-Bestellung

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Köthen Bach Festtage im September 2010

Flyer 23.Köthener Bach Festtage 2010

Gardiner und EBS gastieren am 2. und 3. September 2010 „Instrumental“ bei den 23. Köthener Bach Festtage im Köthener Schloss-Bachsaal und in der St. Jakob Kirche.

Bachfest Köthen 2010 Gardiner-Termine

Auskunft wegen Eintrittskarten:

Link: http://www.bach-in-koethen.de/bft_23/23bftkont.htm

Das Programm:

Link: http://www.bach-in-koethen.de/bft_23/23bftprog.htm

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Köln, Philharmonie
15.10.2010 Freitag 20:00 Uhr

Philharmonie Köln

Internationale Orchester 1

Thomas Zehetmair Violine

Thomas Zehetmair - Violine

Christian Poltéra Violoncello

Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Robert Schumann
Ouvertüre
aus: Manfred op. 115 (1848-1849)

Johannes Brahms
Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 (1887)

Pause

Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (1850)
„Rheinische“

Pause gegen 20:50 | Ende gegen 22:00

Vorverkaufsbeginn: ab 15.06.2010

Preise:

€ 10,-  25,-  35,-  48,-  58,-  68,-

€ 48,- Chorempore (Z)

Karten-Onlien mit Saalplan:

Link:  http://www.koelner-philharmonie.de/veranstaltung/106061/

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Advents-Kantaten J.S. Bach / einziges Sonderkonzert in Deutschland

Berlin-Philharmonie,

Montag 6. Dezember 2010 um 20:00 Uhr

Gardiner-Konzert-Ankündigung Berlin-Philharmonie

Sir John Eliot Gardiner wurde für ein Sonderkonzert in die Philharmonie nach Berlin für den 6. Dezember 2010 eingeladen, das Advents-Konzert findet um 20 Uhr statt. Zur Aufführung gelangen folgende Kantaten von J.S. Bach:

BWV 61 Nun komm der Heidenheiland, BWV 151 Süßer Trost, mein Jesus kömmt, BWV 70 Wachet! Betet!

und Instrumental:

BWV 1060 Konzert für Violine und Oboe.

Karten und Infos:

Link: www.soli-deo-gloria.info

Telefon: 0180 55 44 888

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Weitere Aktualisierungen folgen nach Kenntnisstand !

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Grüße

Volker

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Trompeten-Gala in der Zionskirche Bielefeld-Bethel am 10.1.2010

15. Januar 2010 1 Kommentar

Hallo,

ein begeisterndes Konzert mit internationalen Trompeten-Größen – Elisa Koehler; Baltimore-USA, Trompete – Reinhard Ehritt, Solotrompeter im WDR-Rundfunkorchester – gab es am 10.01.2010 in der Zionskirche Bielefeld-Bethel zu bewundern. Dieses Konzert wurde vom „Posaunenwerk der evangelischen Kirche Westfalen“ veranstaltet. Weitere Mitwirkende waren das Kammerorchester aus Studierenden der Hochschule für Musik aus Detmold.

Zionskirche Bielefeld-Bethel

Programm:

J.S. Bach (1685-1750) BWV 1047  2. Brandenburgisches Konzert

Johann Wilhelm Hertel (1727-1789) Sinfonie D-Dur

Tomaso Albinoni (1671-1751) Concerto in B

J.S. Bach BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

Mitwirkende:

Trompete: Elisa Koehler; Baltimore-USA, Reinhard Ehritt, Solotrompeter im WDR-Rundfunkorchester

Kammerorchester aus Studierenden der Hochschule für Musik aus Detmold

Sopran: Cosima Henseler

Leitung: Joachim Harder

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Wer kennt schon den Komponisten Johann Wilhelm Hertel?

Hier seine Kurzbiographie:

Johann Wilhelm Hertel (1727-1789) war ein deutscher Komponist. Hertel stammte aus einer Eisenacher Musikerfamilie, erhielt Unterricht in Violine und Klavier durch seinen Vater Johann Christian Hertel. Im Jahr 1742 kam er mit diesem nach Mecklenburg-Strelitz, wo er 1744 als Geiger und Cembalist tätig war. Nach Studien in Zerbst und Berlin kam er 1754 zunächst als Konzertmeister, dann als „Hof- und Capell-Compositeur“ nach Mecklenburg-Schwerin. Unter Herzog Christian Ludwig II. schrieb Hertel insbesondere repräsentative Instrumentalmusik, unter dessen Nachfolger Friedrich verlagerte sich der Schwerpunkt seines Schaffens auf geistliche Musik. Von 1759 bis 1760 war er Organist an der Stralsunder Marienkirche. (aus Wikipedia)

In der Sinfonie D-Dur von Johann Wilhelm Hertel schenkte die Trompeterin Elisa Koehler aus Baltimore/USA – Schliff und Geschmeidigkeit in musizierfroher Auffächerung. Gestische Prägnanz zwischen Empfindsamkeit und Übermut, duftige Largo-Töne und brillante Vivace-Spielfreude zeichneten die Wiedergabe aus.

Als ein Juwel entpuppt sich die junge Sopranistin: Cosima Henseler in der Kantate BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“. Die Kiritik der NW dazu:

…..in deren Eingangsarie und Schluss-Halleluja Trompete und Sopran einander an virtuoser Koloraturlust überbieten. Die Detmolder Hochbegabung Cosima Henseler sang den Fünfsätzer technisch absolut makellos und beredt im Bachschen Affetto.

Cosima Henseler; Sopran (Foto: V. Hege)

Aufstrebende Jung-Sopranistin: Cosima Henseler (HfM Detmold)

Eine vorzügliche Gesamt-Rezension von dem Konzert von der NW-Bielefeld – füge ich als PDF nachstehend bei.

pdf nachstehenden Link anklicken:  Rezension Zionskirche Bethel

Gruß

Volker

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J.S. Bach-Literatur – Bach und ich – von Maarten ‘t Hart

14. Januar 2010 10 Kommentare

Hallo Bach-Literaten,

@Muriel, hat es bereits erwähnt und möchte vom Piper-Verlag das Taschenbuch: „Bach und ich“ – verfasst von dem holländischen Bach-Begeisterten: Maarten ‘t Hart – einmal vorstellen, diese Bach-Broschüre habe ich seit langer Zeit im persönlichen Besitz und möchte es jedem Bach-Freund als eine interessante J.S. Bach Zusatz-Literatur weiter empfehlen.

Maarten 't Hart Taschenbuch "Bach und ich"

Zum Preis von 10 € ist eine umfangreiche CD dem Taschenbuch beigefügt mit eingespielten Werken J.S. Bach’s von Ton Koopman und The Amsterdam Baroque Orchestra. Die Zusammenstellung dieser Auswahl von 13 Bachwerken erfolgte von Maarten ‘t  Hart persönlich.

Inhalt der CD mit den Bach-Werken

Ich zitiere von Seite 51 ‘t Hart zum BWV 106:

Bereits in jenem vielgelobtenJugendwerk, in der Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“ (Actus tragicus) hat Bach die Tragik des Lebensendes musikalisch bewegend gestaltet…

Diese Kantate 106 ist ebenfalls einer meiner persönlichen Favoriten und stelle ein kurze Hörprobe zur Verfügung.

Hörprobe: vom BWV 106 Actus tragicus nachstehend:

Link: Hörprobe BWV 106 Actus tragicus

Weiterhin ist ein kleines Kompendium der Bach-Kantaten sowie ein umfangreiches BWV mit Seitenangaben und Besprechungen vorhanden.

Ich zitiere hier @Wolfgang:

Nach dem Holländer t’ Hart ’skizziert Bach mit seiner Chaconne den Lebenslauf eines Menschen: Geburt, Übermut, auch Leiden der Jugend, echtes Glück und schließlich Alter und Tod.’ vgl. im tb S.203.

YouTube Part 1 gespielt von Yehudi Menuhin

@Wolfgang sagt weiter aus:

Maarten ‘t Hart’s Bach-Buch (piper tb 3296 + CD) nimmt in meiner Bach-Bib einen Ehrenplatz ein. Man sollte das Buch schon lesen, da es eine ‘unbedingte Bindung’ beschreibt, die in der Bach-Literatur (leider) selten ist. Was dieser Jugendliche da empfindet, ist vor allem duch seine musikalische Neugier und Kenntniss gedeckt. Da ist eine ‘Konsequenz’ zu spüren-, so gehen wirklich ‘getroffene’ Jugendliche vor. T ’ Hart ist also ein lebendiges Beispiel dafür, dass Musik-Freaks sich für Bach begeistern können !!!

Sowie ein weiterer Kommentar-Auszug dazu von @Yo:

…….im Hauptberuf ist er Schriftsteller – oder besser gesagt, über seine Leidenschaft hat er ein sehr persönliches Buch – einen Erfahrensbericht – geschrieben. Ich fand es gut: teilt der Mann doch seine Leidenschaft zu Bach mit mir und weiteren Millionen Menschen auf diesem Planeten. Gemessen an den vielen hochwissenschaftlichen Büchern über Bach, die ich auch gelesen bzw. studiert habe, ist sein Buch mitreißend und unterhaltsam.

Diesen Aussagen kann ich mich nur anschließen und empfehle es gerne weiter..!!

Bezugsmöglichkeit des Taschenbuches über die bekannte Partner-Seite vom Blog….

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2010/01/maarten-t-hart-taschenbuch-titel-bach.html

Grüße

Volker

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Deutschlandfunk 17.1.2010 Israel in Egypt mit J.E. Gardiner

Hallo,

ein Rundfunktipp auf die Schnelle:

17.01.2010
21:05 Uhr: Deutschlandfunk Köln

Georg Friedrich Händel: „Israel in Egypt“ dirgiert von John Eliot Gardiner.

Konzertdokument der Woche

Georg Friedrich Händel
„Israel in Egypt“.
Oratorium für Soli, Chor und Orchester HWV 54
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Aufnahme vom 23.8.09 aus der Basilika Kloster Eberbach

Link: http://www.dradio.de/dlf/vorschau/20100117

Grüße

Volker


J.E. Gardiner – Bach Cantatas Volume 2 – SDG 165 erscheint ab März 2010

11. Januar 2010 5 Kommentare

Hallo Gardinerfreunde,

die erste SDG-Veröffentlichung in 2010:

Bach Cantatas Volume 2 - SDG 165 - ist für Anfang März angekündigt worden.

Cover: SDG 165 Vol. 2

SDG 165 Volume 2 (2 cds) contains:

Cantatas for the Second Sunday after Trinity

BWV 2 – Ach Gott, vom Himmel sieh darein

BWV 10 – Meine Seele erhebt den Herren

BWV 76 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Heinrich Schütz 1585-1672 SWV 386 – Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

(recorded: Basilique Saint-Denis, Paris)

Soloists: Lisa Larsson | Daniel Taylor
James Gilchrist | Stephen Varcoe

Cantatas for the Third Sunday after Trinity

BWV 21 – Ich hatte viel Bekümmernis

BWV 135 – Ach Herr, mich armen Sünder

BWV 1044 – Concerto for flute, violin and harpsichord

(recorded: the Fraumünster, Zürich)

Soloists: Katharine Fuge | Robin Tyson
Vernon Kirk | Jonathan Brown

The Monteverdi Choir | The English Baroque Soloists | John Eliot Gardiner

John Eliot Gardiner’s multi award-winning label SDG begins 2010 with volume 2 in its Bach Cantata series, featuring Cantatas for the second and third Sunday after Trinity, recorded live in July 2000.

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CD zu beziehen über meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2008/01/cds-vom-label-sdg-monteverdi.html

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Hörproben von SDG 165 Vol.2

SDG 165 disc 1 –
8.  Herr, der du stark und mächtig bist BWV 10
- no. 2 Aria: Soprano soloist: Lisa Larsson
Stream Audio

15.  Die Himmel erzählen die Ehre Gottes BWV 76
- no. 1 Coro
Stream Audio
SDG 165 disc 2 -
1.  Sinfonia BWV 21
- no. 1
Stream Audio
2.  Ich hatte viel Bekümmernis in meinem Herzen
- BWV 21 no. 2 Coro
Stream Audio

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Auszug aus dem Reisetagebuch zu SDG 165:

Martin Luther – die deutsche Hymne – Anpassung von Psalm 12 beklagt, wie leicht Menschen in die Irre geführt werden. Es bietet den Rahmen für Bachs Kantate BWV 2 „Ach Gott, vom Himmel sieh darein“, ihre innere Strophen umschrieben als Rezitativ / Arie Paarungen. In scharfem Kontrast zu den Lauf der instrumentell aufwendige Choralfantasie Öffnungen seines zweiten Leipziger Zyklus (1724 / 5), und ohne Zweifel dazu aufgefordert werden über die schlimme Vignette isolierter kauert der Gläubigen in einer heidnischen Welt der Verfolgung, wählt Bach bis zur Eröffnung Luthers gesetzt Vers als eine archaische Choralmotette.

In diesem strengen, stimmlich beherrschenden Textur den Cantus firmus zeichnet sich in langen Noten im altos gesungen, durch ein Paar von Oboen, die extra Rand und Glitzern der Choralmelodie hinzufügen verdoppelt. Jede Zeile des Textes ist, von aufeinanderfolgenden Fugen-Einträge in den anderen Stimmen von Zink, drei Posaunen und Streicher verdoppelt erwartet. Die schrittweise Erhöhung der Zahl der Vokal-und Instrumentalmusik führenden Leitungen bis zu jedem neuen Eintrag des Cantus firmus verleiht „eine besondere strukturell bedingte dynamische“, um diese Bewegung (Alfred Dürr). Wie bei anderen Kantaten in der archaischen Motettenstil, wie z. B. BWV 121 „Christum wir sollen loben schon“, sie die fesselnde Qualität der ritualisierten Gottesdienst ist, das musikalische Äquivalent zu den ernsten, hagere Gesichter stößt man im fünfzehnten Jahrhundert flämische religiösen Malerei. Bachs Ansatz zur Bewältigung der Schwere des erweiterten Fuge in d-Moll, mit seinen chromatischen Abstieg über ein Viertel (passus duriusculus) ist das Gegenteil, eine chromatische Aufstieg im Continuo einzufügen.

© John Eliot Gardiner
Auszug aus den Notizen von John Eliot Gardiner auf der Bach Cantata Pilgrimage 2000.

Grüße

Volker

Nachlese – Rundfunk-Fernsehen – Klassische Werke zwischen Weihnachten und Neujahr 2009

8. Januar 2010 9 Kommentare

Hallo WO-Freunde,

hier ist nun meine angekündigte Nachbetrachtung zu den Radio- und Fernsehsendungen zwischen Weihnachten und Neujahr 2009. Das Angebot war so überwältigend, dass man kaum zum Verschnaufen kam, der Tag hätte mehr als 24 Stunden lang sein müssen, um die Sendungen mithören zu können. Ich beschränkte mich auf die Sendungen des Weihnachtsoratorium und konnte so manch Altes wieder auffrischen und mit neuen WO-Sendungen kofrontriert werden.

  • Was gab es an Neues zum Thema Weihnachtsoratorium zu entdecken, da fällt einem als erstes die Rundfunkübertragung des WDR mit der Neueinspielung des WO - BWV 248, Kantaten 1 bis 6 – von Hermann Max mit der Rheinischen Kantorei - auf.

Solisten: Veronika Winter, (Sopran) – Wiebke Lehmkuhl, (Alt) – Jan Kobow, (Tenor) – Markus Flaig,
(Bass-Bariton) – Rheinische Kantorei, Das Kleine Konzert, Leitung: Hermann Max.

CD-Cover: Hermann Max BWV 248 Weihnachtsoratorium

Diese Neueinspielung liegt mir ein wenig im Magen und kann mich nicht so recht dafür begeistern. Ich als Trompeten-Fan finde das Trompetenspiel – ob im Eingangs-Satz – Mittelteil oder Schlusssatz total daneben, was gibt es für Trompeten-Größen in Deutschland die das meisterhaft vorführen können. Selbst in Herford, im  Januar 2009 – war ein besserer Akteur zugegen.

Die Pauken überlaut und in einem widersprechenden Tempo, was sollte das? Einige Gesangs-Solisten konnten mich auch nicht so recht überzeugen, die Sopranistin Veronika Winter und der Tenor Jan Kobow sind wohltuhend zu benennen. Der Chor schlank und fantastisch – und sang überzeugend in Kammerton-Besetzung. Die Rheinische Kantorei mit historischen Instrumenten bestückt, gibt eine solide Vorstellung. Hermann Max, für Qualität bekannt, ist meiner Meinung nach nur eine durchschnittliche Neueinspielung gelungen..!! Schade, da konnte mehr dabei heraus springen.

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  • Wie wohltuhend hob sich hier die Rundfunkübertragung des MDR-Figaro mit dem Thomaner Chor  ab. Bestückt mit tollen Gesangs-Solisten unter der Leitung von Thomaskantor Georg Christoph Biller – konnte die vorgenannte Neueinspielung von Hermann Max nicht das Wasser reichen. Es handelte sich um einen Mittschnitt vom 13. Dezember 2009 aus der Thomaskirche Leipzig für eine neue CD-Veröffentlichung im Herbst 2010 beim Label „RONDEAU“.

Thomaner Chor

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten 1-6)

Knaben-Sopran: Paul Bernewitz und Friedrich Prätorius, Mitglieder des Thomaner Chores

Dorothea Jansen, Sopran; (erkrankt..!!) Solistenpart durch Thomaner gesungen..!!)
Ingeborg Danz, Alt;
Evangelist: Martin Petzold, Tenor;

Arien: Christoph Genz, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass

Thomanerchor Leipzig, Gewandhausorchester Leipzig

Leitung: Georg Christoph Biller

(Aufzeichnung vom 13.12.2009 als Mittschnitt für eine neue CD-Veröffentlichung bei „RONDEAU“ im Herbst 2010,
Aufführungsort: Thomaskirche Leipzig.

Es ist eigentümlich, kaum setzte der Trommelwirbel mit den hervorragend besetzten Trompeten ein, war ich sofort gefesselt von dieser Rundfunkübertragung, liegt es mit an der Bach-Stätte der Thomaskirche, dass der Impuls sofort da ist? Aber das kann nicht nur daran liegen, die Kantaten-Teile 1 bis 6 habe ich mir zweimal angehört und komme zu einem positiven Gesamt-Urteil. Sicherlich sind die Knaben-Soprane: Paul Bernewitz  und Friedrich Prätorius – Mitglieder des Thomaner Chores nicht jedermanns Sache, aber diese jugendliche Frische in ihren Stimmen haben mich absolut inspiriert und war davon sehr angetan. Wenn Papa Bach solche Sängerknaben zur Verfügung gestanden hätte, wäre ganz bestimmt keine Perücke von ihm geflogen…!! Es war durchweg eine runde Aufführung zumal mir die übrigen Gesangs-Solisten entschieden angenehmer gefielen als bei der Rheinischen Kantorei. Die Altistin: Ingeborg Danz; superb – der Bassist: Panajotis Iconomou; hat ein angenehmes Timbre und meistert selbst die tiefen Lagen in meisterlicher Manier. (Ich fand ihn an diesem Abend homogener als in der SDG-Einspielung mit Gardiner). Die zwei Tenöre waren ebenfalls Klasse: Martin Petzold und Christoph Genz, dieser ebenfalls ein Bekannter aus der SDG-Riege…!!

Mein Gesamt Fazit zu den 2 Neueinspielungen:

Wer Knaben-Soprane nicht ablehnt, bekommt im Herbst 2010 beim Label:Rondeau eine gelungene CD-Neueinspielung des WO von den Thomanern serviert, leider fällt Hermann Max dagegen ein wenig ab, wird aber sicherlich auch seine Freunde des Kammerchors finden, zumal die Rheinische Kantorei auf historischen Instrumenten agiert und im Gegensatz dazu das Gewandhaus-Orchester bekannter maßen auf modernen Instrumenten spielt, wann damit einmal Schluss sein wird, bleibt wohl ein Rätsel.

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Angetan war ich von den zwei Fernsehübertragung im BR mit dem Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6 mit dem Windsbacher Knabenchor unter der Leitung von Karl Friedrich Beringer.

J.S. Bach Weihnachtsoratorium BWV 248 Kantaten  1-6

Ausführende: im Münster in Heilsbronn – Dezember 1999

Münchener Bachsolisten – Windsbacher Knabenchor – Juliane Banse; Sopran – Cornelia Kallisch; Alt – Evangelist: Markus Schäfer; Tenor – Arien: Robert Swensen; Tenor –  Thomas Quasthoff; Bass – Leitung: Karl Friedrich Beringer.

WO BWV 248 Windsbacher Knabenchor im Münster Heilsbronn

Das Trompeten – Ensemble „Läubin“ war einfach Spitze, da waren absolute Könner am Werk und war ein Kunstgenuss mit einer  1a Qualität. Eine Eigenwilligkeit Beringers kann nicht unerwähnt bleiben. Der Anfangschor beginnt nicht wie in der Partitur mit: Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage, sondern übernimmt den Anfang der Vorlage BWV 214 „Tönet ihr Pauken, erschallet, Trompeten“. Die Fernseh-Aufnahmen waren aus dem Jahre 1999 und es  war eine gute Bild und Tonqualität. Die Gesangs-Solisten – vorangestellt der hervorragende Bass Thomas Quasthoff – entsprechen den Erwartungen.  Der Knabenchor bot eine tolle Gesangskultur und kann es mit den Thomanern durchaus aufnehmen, sie besitzen ein hohes Niveau. Ansonsten fand ich die  Kantaten 1-6 von den „Münchener Bachsolisten“ sehr ausgewogen musiziert und  vom Windsbacher Knabenchor erfrischend gesungen. Die Aufnahmen stammen aus dem Münster in Heilsbronn und war ein vortrefflich gewählter Aufführungsort.

Hier ein Ausschnitt von YouTube mit dem Eingangssatz aus dem BWV 214 „Tönet ihr Pauken“ das Verwendung gefunden hat anstelle des „Jauchzet frohlocket“ aus der Originalfassung des BWV 248.

Es ist immer wieder interessant festzustellen, wie die einzelnen Interpreten das WO zur Aufführung bringen, der Ausreißer mit dem „Tönet ihr Pauken, erschallet Trompeten“ aus dem BWV 214 durch Beringer ist schon ungewöhnlich.

Grüße

Volker

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P.S. Zwei Hörbeispiele WO aus Kantate 3 Eingangs-Satz mit Trompeten: „Herrscher des Himmels“:

1. Link: Hör-Beispiel: Hermann Max, Link: 1_Beispiel_Hermann Max-W0 -Trompeten „Herrscher des Himmels“

2. Link: Hör-Beispiel: Thomaner mit Gewandhaus-Orchester WO Trompeten „Herrscher des Himmels“

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YouTube – Sir Gardiner Herderkirche Weimar J.S.Bach Weihnachtsoratorium – 10 Jahre SDG

5. Januar 2010 12 Kommentare

Hallo Bachfreunde!

BWV 248 WO Herderkirche in Weimar Dez. 1999

Auf YouTube sind   neunzehn – n e u e  Videos von Sir J.E. Gardiner veröffentlicht worden mit dem Weihnachtsoratorium, BWV 248 – von Johann Sebastian Bach. Die Aufnahmen sind in der Herderkirche Weimar am 23.12.1999  und am 27.12.1999 – zum Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000″ – aufgenommen worden. Es singt der Monteverdi Choir und es spielt das Barockorchester auf historischen Instrumenten: „The Engish Baroque Soloists“.

Link zu YouTube unterhalb der folgenden Textzeile:

Sir Gardiner-EBS-Monteverdi Choir Dezember 1999 mit dem Weihnachtsoratorium  in der Herderkirche Weimar:

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Link zur Gardiner-Video-Dokumentation WO in der Herderkirche Weimar:

http://www.youtube.com/view_play_list?p=891E1FE87369A7E4&feature=bf-title

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Es ist ein 10-jähriges – SDG-Gardiner – J u b i l ä u m , am 23.12.1999 begann der Start der „Bach Cantata Pilgrimage 2000″ ob jemand daran gedacht hat, dass es mittlerweile zehn Jahre her ist dass dieses Bach-Großprojekt gestartet wurde, freuen wir uns auf die letzten SDG-Veröffentlichungen in 2010 – dann wird leider alles vorbei sein…!!

Grüße

Volker

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Neujahrskonzert 2010 – Sir Gardiner im Teatro La Fenice in Venedig

4. Januar 2010 3 Kommentare

Hallo,

ich hoffe, dass ihr alle gut ins neue Jahr 2010 gekommen seid. Der erste Beitrag wird von Sir Gardiner und seinem Dirigat des Neujahrskonzertes 2010 aus Venedig beinhalten.

Neujahrskonzert 2010 Theater La Fenice in Venedig - Sir Gardiner

Das war nach meiner Rückkehr aus dem Kurzurlaub die richtige Einstimmung auf das neue Jahr 2010. Sir J.E. Gardiner als Leiter und Dirigent des Neujahrskonzertes aus dem „Teatro La Fenice Venedig“ am 1.1.2010 auf ARTE ansehbar  - war ein genialer Leiter und brachte mit Schwung und Begeisterung das Konzert über die Runden. Das begeisterte Publikum forderte frenetisch eine Zugabe, die dann mit Verdis „LA TRAVIATA“ einen krönenden Abschluss fand.

Ein kleiner YouTube-Ausschnitt aus dem „Teatro La Fenice Venedig“ ist beigefügt. Wer das Konzert nicht gesehen hat, kann mit dem Filmchen in etwa das schöne „Teatro La Fenice“ bewundern und die Konzert-Atmosphäre nachempfinden und einen jugendlichen – springenden Gardiner am Ende bestaunen.

Viel Spaß..!!

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Die DVD vom Neujahrs-Konzert 2010 mit Sir Gardiner aus Venedig ist bei j p c  zu erhalten..!!

Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Neujahrskonzert-2010-Teatro-la-Fenice-mit-John-E-Gardiner/hnum/1119163/iampartner/K84

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Herzliche Neujahrsgrüße

Volker

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