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Archiv für April 2009

Mozartfest 2009 im Städtedreieck Chemnitz-Leipzig Dresden

Hallo,

ein weiteres Highlight im Jahr 2009 steht an vom 08. Mai bis 24. Mai 2009 im Freistaat Sachsen.

Sächsisches Mozart-Fest 2009 im Städtedreieck: Chemnitz – Lepzig – Dresden.

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Fotorechte: Sächsisches Mozartfest

Zum größten Klassikmusikfest im Freistaat (24.000 Besucher in 2008) vereint die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. in diesem Jahr aufs Neue hochkarätige Solisten und Ensembles, Musikstudenten und Liebhaber im Städtedreieck Chemnitz- Leipzig- Dresden. 

Nähere Informationen auf der Partner-Seite:

Link: 

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/04/mozartfest-2009-im-freistaat-sachsen.html

Weitere Informationen über den Veranstalter.

Link: http://www.mozart-sachsen.de/Mozartfeste

Grüße

Volker

 

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Gardiner mp3-Widgets bei amazon Brahms-Händel

29. April 2009 10 Kommentare

Hallo,

Bei amazon ist im mp3-Format als Widgets Brahms und Händel-Einspielungen als Album oder einzelne Sätze auf den eigenen Rechner herunterladbar -

dazu den unten stehenden Link anklicken, die Verzweigung erfolgt auf meine Partner-Seite:

Link:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/05/amazon-mp3-widgets-alben-von-gardiner.html

Gruss
Volker

Orgel-Transkription auf J.S.Bach’s -Toccata und Fuge in d-moll BWV 565 von Leopold Stokowski

Hallo,

für alle Orgelfans habe ich einmal etwas Außergewöhnliches bei YouTube entdeckt. Hier ist eine Orgeltranskription auf das berühmte BWV 565 „Toccata und Fuge in d-moll“ von J.S. Bach als Transkription für Orchester zu hören. Die Transkription ist von Leopold Stokovski vorgenommen worden.

Link zu YouTube mit zwei Aufführungen:

http://www.youtube.com/watch?v=cdYXqiXH2jY

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Weitere Anmerkungen dazu auf You Tube:

J.S.Bach transcripted by Leopold Stokowski Toccata and Fugue in D minor BWV565. Conducted by Wolfgang Sawallisch(1923-) the Philadelphia Orchestra at the Minato-Mirai Hall, Yokohama, Japan, in May, 1999.

Leopold Stokowski(1882-1977) was conductor of the Philadelphia Orchestra since 1912 to 1940, and this transciption was make in 1920s. Before WW2, its record which is Leopold Stokowski and the Philadelphia Orchestra was big hit record all of the world. In movie „FANTASIA“, Toccata and Fugue is the first music which is played by Leopold Stokowski conducting and the Philadelphia Orchestra in 1940. Stokowski recoded in 1927 and 1934 with the Philadelphia Orchestra for Victor.

This music is arranged by many arrangers. But I think Stokowski’s version is still 1best one.

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Die Original Orgelkomposition von J.S. Bach stelle ich zum Vergleich hier mit ein.

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

Organist Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren

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Karl Richter spielt von J.S.Bach-Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Karl Richter an der Dreifaltigkeits-Orgel in der Basilika Ottobeuren, er war ein großer und virituoser Organist seiner Zeit und war ein absoluter Kenner der Bach-Materie.

Wer nähere Information zu Karl Richter erfahren möchte wird bei dem nachstehenden Link fündig.

Link: http://karlrichtermunich.blogspot.com/

Ich finde, daß die Transkription für Orchester sehr gut gelungen ist, wie ist eure Meinung dazu und würde mich über Reaktionen freuen.

Gruß

Volker

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Neueinspielung von G.F. Händel – Der Messias

Hallo,

es gibt sie doch, eine Neueinspielung als CD von G.F. Händel – „Der Messias“ veröffentlicht am 14. April 2009 bei  j p c .

# 2 Super Audio CDs  / # Erscheinungstermin: 14.4.2009

Cover: G.F. Händel "Der Messias"

Cover: G.F. Händel "Der Messias"

 

Link: hier geht es zu  j p c !!!

 

Ausführende:

Künstler: Carolyn Sampson, Daniel Taylor, Benjamin Hulett, Peter Harvey,

Kammerchor Stuttgart, Barockorchester Stuttgart, Leitung: Frieder Bernius.

(Textquelle: jpc)

Sternstunde der Menschheit

Für Stefan Zweig zählte die Komposition dieses Werkes nichts weniger als zu den Sternstunden der Menschheit. In jedem Fall dürfte The Messiah nicht nur Händels berühmtestes Werk sein, sondern auch das populärste Chorwerk der Musikgeschichte überhaupt. Für seine lange erwartete Einspielung dieses Werkes hat sich Frieder Bernius selbstbewusst das Händel-Jahr 2009 ausgesucht. Zu Recht, denn Bernius gelingt hier einmal mehr eine Referenzeinspielung – aber was hätte man von ihm auch anderes erwartet?

Diese Aufnahme ist auf meiner Liste vorgemerkt schon allein wegen Daniel Taylor, Altus und Peter Harvey, Bass-Bariton – alle von der SDG-Riege

Grüsse

Volker


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Orgel-News – Regensburger Dom erhält hängende Groß-Orgel – Johannes Unger wird Organist an der Marienkirche in Lübeck

23. April 2009 1 Kommentar

Hallo, Neuigkeiten aus dem Umfeld „Orgel-News“

Der Regensburger Dom bekommt eine neue hängende Hauptorgel. Das knapp 40 Tonnen schwere Instrument soll an vier Stahlseilen vor der Nordhaus-Querwand aufgehängt werden, wie das Regensburger Domkapitel am Mittwoch mitteilte. Der besondere Einbau wurde gewählt, weil der Freistaat Bayern als Eigentümer des Domes große Änderungen an der Bausubstanz ablehnte.

Über einen «unsichtbaren» Lift soll der Domorganist künftig seinen Arbeitsplatz in 15 Meter Höhe erreichen können.

Aktualisiert am 21.11.2009

Video vom BR aus der Sendung Rundschau vom 20.11.2009

Das Video vom BR


Für die Orgel war eine spezielle Montage erforderlich: Sie hängt in einer Höhe von 15 Metern, an vier je drei Zentimeter dicken Stahlseilen in der Kathedrale. Eine Weltneuheit ist auch der Zugangsweg für den Organisten: Er gelangt nur mit einem frei schwebenden Aufzug an den Spieltisch. Diese Art der Orgel-Montage wurde aus Gründen der Denkmalpflege vorgenommen. Denn dadurch konnte vermieden werden, die historische Bausubstanz der Kirche zu beschädigen.

Superlative in direkter Nachbarschaft

Unweit von Regensburg gibt es bereits eine anderes Kircheninstrument der Superlative. Im Passauer Stephansdom erklingt die größte Domorgel der Welt überhaupt. Sie hat 17.974 Pfeifen und 233 Register.

 

Arbeiten an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

Arbeiten in luftiger Höhe an der neuen Rieger-Orgel im Dom Regensburg

 

Beeindruckende Live-Bilder über den nachstehenden Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000019.asp#gal1

Disposition der Orgel, siehe nachstehender Link:

http://www.domorgel-regensburg.de/Page000027.asp

 

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

Neue Domorgel im Regensburger Dom St. Peter (Fotorechte: Domkapitel)

 

Weihe der Orgel am
22. November 2009 – 15.00 Uhr

Pontifikalvesper mit Orgelweihe
Offiziant ist Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Es singen die Regensburger Domspatzen unter DKM Prof. Roland Büchner. An der neuen Domorgel spielt Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber

Konzert zur Orgelweihe
22. November 2009 – 18.00 Uhr
Orgelkonzert zur Orgelweihe

Am Spielschrank der Hauptorgel

Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Dieu parmi nous (« Gott unter uns »)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Joseph Renner (1868 – 1934; Renner war Domorganist in Regensburg von 1893 – 1934)
Thema und Variationen (op. 58)

Am Generalspieltisch im Chorraum

„Symphonie francaise“
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Allegro (aus der 6. Sinfonie, op. 42, 6)
Gabriel Pierné (1863 – 1937)
Cantilène (op. 29,2)
Louis Vierne (1870 – 1937)
Scherzo (aus der 2. Sinfonie, op. 20)
Alexandre Guilmant (1837 – 1911)
Adagio Molto (aus der 3. Sonate, op. 56)
Charles-Marie Widor (1844 – 1937)
Finale (aus der 6. Sinfonie)

Franz Josef Stoiber (* 1959)
Improvisation über „Großer Gott, wir loben dich“
Gemeindegesang (3 Strophen)

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Die neue Orgel ist lt. Domkapitel liturgisch notwendig, weil das Volumen der Chororgel nicht ausreicht, um das Kirchenschiff zu füllen. Die Chororgel wird jedoch an ihrem Platz weiter Verwendung finden und mit der neuen Orgel verbunden sein. Von einem Generalspieltisch im Chorraum aus wird der Organist dann sowohl die Haupt- als auch Chororgel anspielen können.

Gebaut wird die neue Hauptorgel von der Firma Rieger Orgelbau aus Schwarzach, Vorarlberg. Von ihr stammen u. a. die Orgeln im Wiener Musikvereinssaal (1907) und im Salzburger Mozarteum (1914), die Chororgeln im Ulmer (1960) und im Freiburger Münster, außerdem die Chor- und Hauptorgeln in den Domen von Bamberg (1973), Ratzeburg (1977; 1972) und in der Matthiaskirche (1909) in Budapest. Technisch moderne Orgeln baute Rieger unter Anderem in der Basilika Vierzehnheiligen (1999).

Das zirka 1,7 Millionen Euro teure Instrument wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Lt. Domkapitel ist bisher etwa die Hälfte dieser Summe an Spenden eingegangen. Im November 2009 soll die neue Hauptorgel zum ersten Mal erklingen.

Die neue Hauptorgel wird vier Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal mit 80 Registern umfassen – insgesamt 5.871 Pfeifen, von denen die längste über 10 Meter, die kürzeste etwa 8 Millimeter lang sein wird. Alle Werke sind über- bzw. nebeneinander angeordnet: Hauptwerk und Schwellwerk über dem in 15 Meter Höhe zentral positionierten Spieltisch (kurze Trakturwege!), Positiv und Solowerk darunter, das Pedalwerk seitlich.

Textquelle: http://www.domorgel-regensburg.de/

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Johannes Unger wird Organist der Marienkirche in Lübeck

 

Organist Johannes Unger  (Fotorechte: Johannes Unger)

Organist Johannes Unger (Fotorechte: Johannes Unger)

 

Nach der überraschenden Absage des Dresdner Kreuzkirchen-Organisten Holger Gehring zum neuen Organisten an der Lübecker Marienkirche, ist geklärt. Unter dem Datum vom 4. April 2009 teilte Johannes Unger auf seiner privaten Homepage mit, daß er „im April 2009 aus einer Vielzahl von Bewerbern“ gewählt wurde.

Johannes Unger, geboren 1976 in Schlema, wurde frühzeitig durch sein musikalisches Elternhaus geprägt. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium sowie an der Spezialschule für Musik in Halle. Er studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig bei Markus Tomas und Thomasorganist Ullrich Böhme sowie in der Solistenklasse am Königlichen Musikkonservatorium in Kopenhagen bei Hans Fagius. Er besuchte Meisterkurse bei Emanuel Ax, Christian Zacharias, Robert Levin und Ewald Kooimann.

1998 wurde er als jüngster Teilnehmer 1. Preisträger beim renommierten Internationalen Orgelwettbewerb in Odense/Dänemark. Im Bachjahr 2000 gewann er den XII. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig verbunden mit dem Publikumspreis und zahlreichen Sonderpreisen.

(Textquelle: Homepage: www.johannesunger.de)

Eine bemerkenswerte Orgeleinspielung an der Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig.

 

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

Organist Johannes Unger an der großen Sauer-Orgel der Thomaskirche in Leipzig

 

Link: Mit Hörproben zu bestellen b e i – j p c -

Detailinformationen zur CD

Reger: Choralfantasien über „Eine feste
Burg ist unser Gott“ & „Gott zu loben bleibe
meine Seelenfreud“ op. 52, 3
+Karg-Elert: 3 Pastels op. 92;Basso
Ostinato op. 58
+Bach / Karg-Elert: Air
+Neuhoff: Orgelsonate op. 11

  • Künstler: Johannes Unger / Orgel St. Thomaskirche Leipzig
  • Label: Priory , DDD, 2003
  • Bestellnummer: 4828228

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Ein Video vom Thomas-Organist Johannes Unger füge ich bei, er spielt „Ein feste Burg ist unser Gott“ von J.S. Bach an der neuen Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  http://meinhardo.files.wordpress.com/2009/01/vclp0612.mp4

Ein weiteres Video: Thomas-Organist Johannes Unger erklärt und spielt die Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig.

Link:  http://meinhardo.files.wordpress.com/2009/05/vclp0622.mp4

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Grüße

Volker

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Der Versuch einer harmonischen Verbindung Bachs Passionen mit arabischer Musik

22. April 2009 8 Kommentare

Hallo,

aufgerüttelt durch einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 9.4.09 gab es ein Thema: 

Eine „Arabische Passion“, die eine harmonische Verbindung von Bachs Passionen mit arabischer Musik sowie Elementen der Modernen Musik und des Jazz versprach.

 

Arabische Musikanten

Arabische Musikanten

Das Urteil von dem Konzert durch den Rezensenten war vernichtend . Richtig ärgerlich wurde die Formel Bach light plus perkussivem Klimbim beim finalen „Erbarme dich“ aus der Matthäus-Passion: Eines der ergreifendsten Stücke der Musikgeschichte wurde hier zu einer Art Filmmusik marginalisiert. Von Bachs Wucht und Wirkung keine Spur mehr. 

Fazit: gut gemeint, intellektuell ehrenwert und sichtlich arbeitsintensiv, aber zugleich mutlos und letztlich uninspiriert.

Link zum gesamten Artikel der Süddeutschen Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/256389/303/2839613/Mutlos.html

Mein Fazit dazu:

Was scheint da für ein Hintergrund zu bestehen, Bach’s Passionsmusik so aufzuführen, ist es eine Sensationshascherei um die neugierigen Besucher in die Veranstaltung zu locken? Es reicht doch, wenn die Matthäus Passion von Bach tänzerisch aufgeführt wird und nun noch arabische Elemente dazuzugeben ist meines Erachtens des Guten zu viel und möchte ausrufen: „Schuster bleib bei deinen Leisten.“ Eine Verunglimpfung der großartigen Passionsmusik von Bach sollte unterbleiben und in authentischer Form zu Gehör gebracht werden, das sind wir J.S. Bach mehr als schuldig.

 

Gruß

Volker

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Radiotipps KW 17 in 2009

17. April 2009 2 Kommentare

Hallo zusammen,

die 2 Wochen mit unglaublich viel schöner Musik und interessanten Informationssendungen, vor allem zu Georg Friedrich Händel liegen nun hinter uns. Mir klingen die Ohren, obwohl ich das Meiste noch gar nicht gehört habe.  Es gibt noch viel Interessantes bei den einzelnen Sendern zu entdecken, ich habe mich auf 2 Rundfunk- und 2 TV-Sendungen beschränkt.

Eine schöne Woche
Barbara

 

18.4.

NDR

20-22

Prisma Musik – Händel der Europäer – Teil 3

Im Frühjahr 1710 entschloss sich Händel, der „caro Sassone“, „der liebe Sachse“, wie ihn die Italiener liebevoll nannten, das Mutterland der Oper wieder zu verlassen und die Stelle eines Hofkapellmeisters beim Kurfürsten Georg Ludwig in Hannover anzutreten. Gut möglich, dass sein eigentliches Ziel schon damals England war, denn die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, dass die englische Thronfolge den Kurfürsten wahrscheinlich bald zum englischen König bestimmen würde.

So kam es 1714, als Queen Anne starb, und Händels Hannoverscher Dienstherr als King George I. den Thron bestieg. Es wäre kaum vorstellbar, dass ein Ausländer die privilegierte Stellung eines Hofkomponisten des englischen Königs hätte einnehmen können, und so entsprach es sicher nicht nur Händels eigenem Wunsch, sondern auch einer politischen Notwendigkeit, dass er die englische Staatsbürgerschaft annahm. Als der König 1727 starb, hatte Händel in London längst als Opernkomponist reüssiert.

Sein „Rinaldo“ verhalf der italienischen Oper auch auf der Insel zum Durchbruch; Jahre des Triumphs, aber auch Krisen des Musik-Unternehmers Händel folgten. Er überwand sie auf geniale Weise, überlebte als Oratorien-Komponist und schrieb englische Musikgeschichte. War er deshalb ein „englischer Komponist?“ Der Musikhistoriker Matthew Gardner geht im letzten Teil der dreiteiligen Sendereihe über den Europäer Georg Friedrich Händel der Frage nach, wie „englisch“ seine Musik tatsächlich ist.

 

 

 

19.4.

TV – ARTE

11-13 Uhr

Wiederholungen:
Sonntag, 26. April 2009 um 19.00 Uhr

01.05.2009 um 06:00
04.05.2009 um 06:00


Gedächtniskonzert Halle
(Deutschland, 2009, 120mn)
MDR
Regie:
Elisabeth Malzer
Dirigent: Howard Arman
Orchester: Haendel Festspielorchester Halle, The English Concert

 

Zum 250. Todestag des Komponisten Georg Friedrich Händel rekonstruieren führende Barock-Ensembles Europas das Händel-Gedächtniskonzert der Westminster Abbey von 1784. ARTE sendet live aus der Marktkirche von Händels Geburtsstadt Halle.

Am 14. April 2009 jährt sich zum 250. Mal der Todestag von Georg Friedrich Händel. Aus diesem Anlass spielen führende Barock-Ensembles Europas in der Marktkirche Halle, der Taufkirche des Komponisten.
Auf dem Programm steht die Rekonstruktion des Händel-Gedächtniskonzerts, wie es bereits zu seinem 100. Geburtstag am 26. Mai 1784 in der Westminster Abbey zu London aufgeführt worden war. Unter der Leitung von Howard Arman musizieren The English Concert, das Händelfestspielorchester Halle, der MDR-Rundfunkchor Leipzig, die Hallenser Madrigalisten, der Händelfestspielchor und der Chor der Oper Halle.

Das Programm im Überblick:

- „Zadok the Priest“ Coronation Anthem for Georg II. HWV 258
- Sinfonia zum Oratorium „Esther“ HWV 50a (Zweite Fassung, erster bis dritter Satz)
- „The Ways of Zion do Mourn“, Funeral Anthem for Queen Caroline HWV 264, Drei Chöre: „When the Ear“, „She Deliver’d the Poor that Cried“ und „Their Bodies Are Buried in Peace“
- „Saul“ Oratorium HWV 53, Nr. 77 La Marche
- „O Be Joyful in the Lord“ aus Jubilate HWV 279 für den Frieden von Utrecht
- „Israel in Egypt“ Oratorium HWV 54, Drei Chöre: „The Lord Shall Reign for Ever and Ever“, „For the Horse of Pharao“ „The Lord Shall Reign for Ever and Ever“ und „Sing Ye to the Lord“
- Sinfonia aus dem Oratorium „Saul“ HWV 53 Symphonia
- „O Sing Unto the Lord a New Song“ Chandos Anthem HWV 249b
- Te Deum for the Victory of Dettingen HWV 283 für Soli, fünfstimmigen Chor und Orchester

 

 

TV – ARTE

19:00-19:45 Uhr

Phillipe Jaroussky – Höhenflug eines Sängers

Wiederholungen:
24.04.2009 um 06:00
30.04.2009 um 06:00
06.05.2009 um 06:00
Philippe Jaroussky
(Frankreich, 2008, 44mn)
ARTE F
Regie:
Christian Leble

 

Der französische Countertenor Philippe Jaroussky mit der strahlenden Stimme ist das junge Gesicht der Klassik, ein Star mit vielen Fans. Diesmal entführt er sein Publikum in gleich drei barocke Musikwelten: die Händels, die Glucks und in die der Laute. Dabei kommen sowohl die technische Perfektion des talentierten Sängers als auch seine lyrische Intuition voll zur Geltung.

Mit seiner unvergleichlichen Stimme ist der 31-jährige Countertenor Philippe Jaroussky der aufsteigende Stern der Barockmusik: 2009 wurde er von den MIDEM Classical Awards zum Sänger des Jahres bestimmt, zweimal – 2004 und 2007 – war er Preisträger der französischen „Victoires de la Musique Classique“ und in Deutschland wurde er 2008 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet.
Die Dokumentation stellt den Ausnahmekünstler mit einem Programm vor, das alle Facetten seines technischen Könnens, seiner Fantasie und Erfindungsgabe verdeutlicht. Händel war es einst, der den Kastraten von Venedig und Neapel mit seinen virtuosen, stimmlich äußerst gewagten Kompositionen Glanz verlieh. Die bedeutendsten interpretiert Jaroussky, teilweise im Duett mit der jungen katalanischen Sängerin Nuria Real, in einem Konzert mit seinem Streicherensemble Artaserse.
Der zweite Programmteil wurde in einem ehemaligen Kloster in der Picardie aufgenommen, wo Philippe Jaroussky, von der Laute begleitet, Arien italienischer Komponisten des 17. Jahrhunderts interpretiert. Sie bringen das subtile Timbre und poetische Gespür des Künstlers voll zur Geltung.

Philippe Jaroussky wurde 1978 in Frankreich geboren. Er studierte zunächst Geige und Klavier an den Musikhochschulen von Versailles und Boulogne, bevor seine Gesangslehrerin Nicole Fallien 1996 seine außerordentliche stimmliche Begabung erkannte und förderte. Sie unterrichtet ihn bis heute.
Jaroussky führte in Paris seine Studien der Alten Musik fort und hat seither eine steile Karriere hingelegt: Er sang bei den Festivals von Royaumont und Ambronay, in der Berliner Staatsoper und arbeitet regelmäßig mit diversen Ensembles zusammen, darunter ist auch sein „eigenes“: Artaserse. Sein Erfolg ist auch in Deutschland bemerkenswert, wo man ihn im letzten Jahr mit dem Echo Klassik ehrte.

 

 

 

22.4.

HR2

20.05 – 21:30 Uhr

Notenschlüssel

Georg Friedrich Händel: „Total eclipse – Samson im Dunkeln“

Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi

Kaum hatte Georg Friedrich Händel seinen „Messias“ beendet, nahm sich der Unermüdliche das nächste Oratorium vor, es sollte sein längstes werden: „Samson“. Uraufgeführt wurde es im Februar 1743 in London. Was Händel nicht wissen konnte: Die Geschichte des erblindeten Samson nahm manches vorweg, was später sein eigenes Schicksal werden sollte. Im Jahr 1752 begann zunächst sein linkes, später auch sein rechtes Auge zu erblinden. Eine Operation konnte nur vorübergehend Besserung bringen. Händel war nun selbst wie Samson der Heros, der nach dem Verlust des Augenlichts mit dem Schicksal hadert. Lord Shaftesbury, ein Freund und Verehrer des Komponisten beschreibt den Besuch des „Alexanderfests“: „Es war ein trauriger Abend, ich vergoss Tränen des Mitleids, als ich Händel niedergeschlagen, matt und düster dabeisitzen sah, er spielte nicht mehr auf dem Cembalo, und ich dachte daran, dass sein Licht im Dienste der Musik ausgebrannt sei“. Als bei der Aufführung des „Samson“ die Arie des Titelhelden erklang: „Total eclipse – no sun, no moon, All dark amid the blaze of noon“ („Tiefdunkle Nacht, kein Tag, kein Licht, nur dunkle Nacht umhüllt mein Angesicht“), vergossen manche im Publikum Tränen angesichts des blinden Komponisten, der neben der Orgel saß.

 

Aufhorchen lässt Telemanns – Brockes-Passion – in der Neueinspielung von René Jacobs

11. April 2009 1 Kommentar

Hallo,

ein toller Artikel mit einer glänzenden Bewertung erschien in DIE ZEIT über die Brockes-Passion von Telemann.

Fulminant: Telemanns »Brockes-Passion« in der Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Cover: Telemann Brockes Passion
Cover: Telemann Brockes Passion 

von René Jacobs

Auszug aus dem Artikel:

Wer jetzt Telemanns Brockes-Passion in der fulminanten Neueinspielung von René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin hört, versteht schnell, worauf der Ruhm damals gründete: Telemann kann mitreißend dramatisch komponieren. Er war ein ausgebuffter Theatraliker, beherrschte die Finessen des wirkungsvollen Arienschreibens, zog experimentierfreudig alle Register der Instrumentierungskunst.

Zum ganzen Artikel in „DIE ZEIT“

Link: http://www.zeit.de/2009/16/D-Aufmacher?page=1

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Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

Harmonia mundi BrockesPassion Rene Jacobs

 

 

Hier der Link zu Harmonia Mundi mit zahlreichen Hörbeispielen, Interview mit René Jacobs zur Brockes Passion, und und…

Link: http://www.harmoniamundi.com/telemann2009/

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Dieses Thema wurde bereits im Forum erwähnt dazu weitere Informationen auf der Forum-Seite nachstehend:

http://meinhardo.wordpress.com/2009/03/25/kantorei-herrenhausen-beeindruckte-mit-der-brockes-passion-von-gf-handel/

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Die Aufnahme kann bei j p c erworben werden, dort sind umfangreiche Hörproben vorhanden.

Link: http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Georg-Philipp-Telemann-Brockes-Passion-1719/hnum/8566456/iampartner/K84

———————————————————–

Grüße

Volker

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Radio- Fernsehtipps für die Osterwoche 2009

Hallo zusammen,

ich habe Euch für die nächste Woche noch eine Fülle von Tipps für Radio und TV versprochen. Jetzt bin ich selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.

Frohe Ostern
Barbara

 

11.4.2009

 

NDR

20-22 Uhr

‘Prisma Musik

Händel der Europäer (2/3)
Von Silke Leopold

Noch als Teenager ging Händel 1703 von Halle nach Hamburg. Die weithin berühmte Gänsemarkt-Oper zog ihn mächtig an. Mit 21 ebnete ihm ein Medici-Prinz, den er in der Hansestadt kennengelernt hatte, den Weg nach Italien. Dort erregte das junge Genie die Aufmerksamkeit der musikalischen Welt in den Metropolen Florenz, Rom und Venedig.

Sein Biograf John Mainwaring berichtet, wie Händel 1709 bei einer Aufführung seiner Oper „Agrippina“ in Venedig gefeiert wurde: „So oft eine kleine Pause vorfiel, schrien die Zuschauer: Viva il caro Sassone, es lebe der liebe Sachse!“ Jedermann sei durch die Größe und Hoheit seines Stils gleichsam wie vom Donner gerührt gewesen, schreibt Mainwaring, denn nie zuvor habe man hier alle Kräfte der Harmonie und Melodie so gewaltig miteinander verbunden gehört.
Das klingt nicht so, als habe Händel erst in Italien gelernt, wie man Opern schreibt. Oder doch? Die bekannte Musikhistorikerin Silke Leopold folgt den Spuren des „lieben Sachsen“ im Mutterland der Oper.

 

SR2
20-22 Uhr
La Resurrezione

Der Händel-Tag auf SR 2 (Die Auferstehung) Oratorium in zwei Teilen von Georg Friedrich Händel
Annick Massis, Sopran – Angelo Jennifer Smith, Sopran – Maddalena Linda Maguire, Mezzosopran – Cleofe John Mark Ainsley, Tenor – San Giovanni Laurent Naouri, Bass – Lucifero Les Musiciens du Louvre Leitung: Marc Minkowski

 

 

 

12.4.2009

 

RBB Kulturradio

11-14 Uhr

Der Dirigent John Eliot Gardiner

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierkonzert Nr. 26 D-Dur KV 537
Malcolm Bilson
English Baroque Soloists
Franz Schubert
Sinfonie C-Dur D 944, Große C-Dur-Sinfonie
Wiener Philharmoniker
Felix Mendelssohn Bartholdy
Violinkonzert e-Moll, op. 64
Viktoria Mullova
Orchestre Révolutionnaire et Romantique
Robert Schumann
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

 

NDR

13-14 Uhr

Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen – Teil 2

„Triumphe und Skandale“ schildert am Ostersonntag die Londoner Zeit bis zu Händels körperlichem Zusammenbruch im Jahre 1737. Unter der Überschrift „Ein deutscher Komponist wird englischer Nationalheld“ geht es am Ostermontag um Händels vermeintlich wundersame Genesung in den Bädern zu Aachen und seine zweite große Karriere als Oratorienkomponist.

 

 
WDR
20 – 23 Uhr
Musik für die Heilige Cäcilia
Geistliche Musik von Georg Friedrich Händel
Georg Friedrich Händel
Alexander´s feast or the power of musick, Ode for St. Cecilia´s Day
Simone Kermes, Sopran; Virgil Hartinger, Tenor; Konstantin Wolff, Bass;
Kölner Kammerchor; Collegium Cartusianum, Leitung: Peter Neumann
Aufnahme aus der Trinitatiskirche, Köln

 

 

NDR

20 Uhr

„Tumult und Grazie: Georg Friedrich Händel“

Musikalisch-literarische Matinee

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung vom 8. Februar 2009 im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses Hannover

Mit Karl Heinz Ott, Kai Wessel (Gesang) und dem Ensemble Musica Alta Ripa

„Tumult und Grazie“ – unter diesem Titel veranstalteten NDR Kultur und der Hoffmann und Campe Verlag am 8. Februar 2009 eine musikalisch-literarische Matinee. Georg Friedrich Händel ist das gleichnamige Buch gewidmet, in dem der Schriftsteller Karl-Heinz Ott sich mit dem virtuosen Barock-Komponisten auseinandersetzt und das die Grundlage für die Veranstaltung bildete.
Ausschnitte aus dem Buch – gelesen vom Autor selbst – und Ausschnitte aus Händels Sonaten und Arien – gespielt vom Ensemble Musica Alta Ripa und gesungen vom gefeierten Countertenor Kai Wessel – ergeben eine unterhaltsame und überraschende Collage zu Leben und Werk Georg Friedrich Händels rechtzeitig zu seinem 250. Todestag.

 

 

 

TV – ARD (auch 14.4. 20:15 Uhr in  3sat)

Händel – Der Film

NDR (Stern.)  | Länge: 45 Minuten 

 

(auch 14.4.2009 um 20:15 Uhr bei 3sat in der 60 Minuten Fassung)

 

Mit Donna Leon und Joyce DiDonato 

Film von Ralf Pleger 

Georg Friedrich Händel (1685-1759) ist der erste „Pop-Titan“ der Geschichte. Seine Hits wie das „Hallelujah“, die „Sarabande“ oder der zur Champions-League-Hymne umgewidmete Krönungschor „Zadok the priest“ sind allbekannte Ohrwürmer. Als Komponist war er ebenso gewieft wie als Unternehmer. Er war Europas erster Superstar, und sein eigenwilliges Temperament sorgte für eine Vielzahl von Anekdoten.
„Händel – der Film“ erzählt die schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten in Form von aufwendig gestalteten Spielszenen nach. Vorbild für die Ausstattung der Inszenierungen waren u.a. die satirischen Gemälde und Karikaturen von William Hogarth, dem Londoner Heinrich Zille des 18. Jahrhunderts. Händels Abenteuer werden von Künstlern und Experten ersten Ranges kommentiert. Zu ihnen gehören die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon, die Mezzosopranistin Joyce DiDonato, der Countertenor Lawrence Zazzo und die Dirigenten Alan Curtis und René Jacobs. Händels mitreißende Musik ist in hochkarätigen Darbietungen zu erleben. Darüber hinaus sind die Filmszenen ausschließlich mit Händelscher Musik orchestriert.
Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Halle, Hamburg, Rom, Hannover und London. Drehorte mit barocker Kulisse sind Schloss Bückeburg in Niedersachsen sowie die Herrenhäuser Gärten in Hannover. 

 

TV – ARTE

Sonntag, 12. April 2009 um 19.00 Uhr

Wiederholungen:
17.04.2009 um 06:00
23.04.2009 um 06:00
Händel: Feuerwerksmusik
(Deutschland, Grossbritannien, 2007, 42mn)
ZDF
Regie:
Jonathan Fulford
Autor: Claus Wischmann
Interpret: Ian Bostridge, Kate Royal

 

Barockes Gipfeltreffen bei den BBC-Proms in der Londoner Royal Albert Hall: Gemeinsam mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielte das Freiburger Barockorchester im Sommer 2007 Händels „Feuerwerksmusik“. ARTE war dabei und zeigt die Konzertaufzeichnung sowie kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit des Ensembles. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Das Feuerwerk bei der Uraufführung soll ein Desaster gewesen sein und die Generalprobe führte angeblich zum ersten Stau in der Geschichte Londons. Aber diese chaotischen Umstände konnten dem Erfolg der „Feuerwerksmusik“ und Georg Friedrich Händel nichts anhaben.
Bis heute erfreut sich die „Feuerwerksmusik“ großer Popularität und stand auch im Mittelpunkt, als sich bei den BBC-Proms 2007 in der Londoner Royal Albert Hall zwei Spitzenensembles zu einem barocken Gipfeltreffen zusammenfanden: Das Freiburger Barockorchester und das Orchestra of the Age of Enlightenment spielten in einer Großbesetzung zusammen, die dem Aufwand bei der Uraufführung im Londoner Green Park fast schon nahe kam.
Für die beiden Orchester war es auch aus anderer Sicht eine Premiere. Zwar sind sie daran gewöhnt, ohne Dirigent zu spielen und sehr genau auf den eigenen Ensembleklang zu hören. Diese Arbeitsweise jedoch auf eine Großformation zu übertragen war auch für die beiden renommierten Orchester eine ganz neue Erfahrung.
Neben der „Feuerwerksmusik“ standen Händel-Arien auf dem Programm, gesungen von der Sopranistin Kate Royal und dem Tenor Ian Bostridge. Die Konzertaufzeichnung aus der Royal Albert Hall in London wird durch kurze Ausschnitte von der intensiven Probenarbeit der Ensembles ergänzt, die dokumentieren, wie aus zwei Orchestern für einen Abend lang eins wurde.

 

TV – 3SAT

02:30 – 4:05 Uhr

Das Alexanderfest
Oratorium von Georg Friedrich Händel
Benediktiner-Stift Melk 2001
Programm:
Georg Friedrich Händel – Alexanderfest HWV 75
Solisten: Dorothea Röschmann, Michael Schade und Gerald Finley
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

Chor: Arnold Schönberg Chor

Orchester: Concentus Musicus

Im Jahr 330 vor Christus gibt Alexander der Große in der eroberten Stadt Persepolis ein Fest. Die rachsüchtige Rede der Athenerin Thaïs verleitet ihn dazu, die Hauptstadt seines Kriegsgegners Xerxes in Brand zu stecken, doch dann bereut er diesen Befehl und lässt das Feuer wieder löschen. – 3sat zeigt Händels Oratorium „Das Alexanderfest“ zum 250. Todestag des Komponisten.

 

 

13.4.2009

 

NDR

13-14 Uhr

Händel – Abenteuer eines Musik-Titanen

3. Teil

Die Sendung schließt mit Betrachtungen über Händels Krankheit, die mysteriösen Umstände, die vor 250 Jahren zu seinem Tod führten, und mit pointierten Anmerkungen zu seinem Nachruhm.

 

SWR2

20-22 Uhr

Händel La Resurrazione

Oratorium HWV 47
Nancy Argenta,
Barbara Schlick (Sopran)
Guillemette Laurens (Alt)
Guy de Mey (Tenor)
Klaus Mertens (Bass)
Amsterdamer Barockorchester
Leitung: Ton Kopmann

BBC

19:00 Uhr

Catherine Bott presents a concert given by the London Handel Orchestra directed by Adrian Butterfield, as part of the 2009 London Handel Festival, marking the 250th anniversary of the composer’s death. An annual fixture since 1978, the festival continues to lead the way in the revival of Handel’s music in the UK.

Countertenor Daniel Taylor sings some of the best Italian arias written by Handel to showcase the exceptional talents of the castrato, Senesino, who was a big star in his day. Handel helped negotiate his appearances in London, which drew in excited audiences. The programme also features two of Handel’s concerti grossi, and a concerto by his friend Telemann.

Handel: Concerto grosso in D, Op 6, No 5; Concerto grosso in C minor, Op 6, No 8
Telemann: Flute concerto in D
Handel: arias – Dove sei (Rodelinda); Cara sposa (Rinaldo); L’Empio (Giulio Cesare); Un zeffiro (Rodelinda); Domero la tua fierezza (Giulio Cesare)

Daniel Taylor (countertenor)
Rachel Brown (flute)
London Handel Orchestra
Adrian Butterfield (violin/director)

Plus a visit to the Handel House at Halle with Sarah Walker and excerpts from Handel’s Keyboard Suites, specially recorded by harpsichordist Laurence Cummings.

 

 

 

13.4. – 17.4.2009

BBC – Composer of the week

Donald Macleod explores Handel’s oratorios, focusing on his work in Rome as a young man.

 

 

TV – ARTE

Montag, 13. April 2009 um 21.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Händel: The Messiah (Der Messias)
(Österreich, 2009, 160mn)
ARTE / ORF
Regie:
Hannes Rossacher
Sänger: Bejun Mehta, Cornelia Horak, Florian Boesch, Richard Croft, Susan Gritton
Choeographie: Ramses Sigl
Dirigent: Jean-Christophe Spinosi
Ausstattung: Christian Schmidt
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Inszenierung: Claus Guth
Orchester: Ensemble Matheus

 

Händels Werk umfasst über 40 Opern und 25 Oratorien, darunter „Der Messias“ mit dem weltberühmten Halleluja-Chor, uraufgeführt 1742 – eines der populärsten Werke des klassischen geistlichen Repertoires, das Werk, das unter anderem Händels Ruhm begründete. ARTE zeigt eine Neuproduktion des Theaters an der Wien und der Opéra National de Lorraine Nancy. Es singen der Arnold Schoenberg Chor und das Ensemble Matheus. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Sein Oratorium „Der Messias“ schrieb Händel in nur 24 Tagen. Am 13. April 1742 wurde es mit großem Erfolg in Dublin uraufgeführt. Es hat drei Teile und basiert auf Bibeltexten in englischer Sprache. Diese Texte sind von Charles Jennens, einem englischen Mäzen und Librettisten zusammengestellt worden. Jennens hatte bereits die Textgrundlage zu Händels Oratorien „Saul“ und „Belshazzar“ geliefert. 1741 schickt er Händel eine Sammlung von Bibeltexten, die er in der Art und Weise einer theologischen Streitschrift arrangiert hatte. Händel machte daraus sein Meisterwerk.
„Der Messias“ geht von einer jüdischen Prophezeiung aus, die besagt, dass da ein Messias kommen wird, der das Volk Gottes erlösen und das Reich Gottes errichten wird. In drei Teilen wird die christliche Heilsgeschichte von den alttestamentarischen Prophezeiungen des Propheten Jesaja über Leben und Sterben Jesu Christi bis zur Wiederkehr Christi am jüngsten Tag angesprochen. Der erste Teil handelt von Advent und Weihnachten, der zweite von der Passionsgeschichte und im dritten Teil geht es um die Verbreitung und die Festigung der Frohen Botschaft. Streng genommen gibt es jedoch gar keine richtige Handlung, Jesus selbst tritt gar nicht auf, und es wird nur wenig über sein Leben gesagt. Es geht vor allem darum, zu zeigen und zu beweisen, dass Jesus der Messias ist, der im Alten Testament angekündigt wird.
Die Aufführung wurde Anfang April im Theater an der Wien aufgezeichnet. Jean-Christophe Spinosi, der französische Violinist und Dirigent, leitet das Ensemble Matheus, dass er vor 1991 gegründet hat und für dessen Klang er seitdem verantwortlich ist. Das Ensemble Matheus aus der bretonischen Stadt Brest ist musikalisch sehr vielseitig, hat sich aber insbesondere mit dem barocken Repertoire einen Namen gemacht.
Unter den Solisten finden wir den jungen Countertenor und Händel-Spezialisten Bejun Mehta, den die ARTE-Zuschauer bereits im letzten Sommer in Händels „Belshazzar“ bewundern konnten. Mehta ist einer der großen jungen Talente seines Fachs. Er ist übrigens der Cousin des Dirigenten Zubin Mehta und ursprünglich dachte Bejun, aus ihm würde ein Bariton werden, bis er seine Vorliebe für hohe Töne entdeckte.

Im April feiert ARTE Georg Friedrich Händel, dessen Todestag sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährt. Der Abend des Ostermontags ist ganz dem großen Barockkomponisten gewidmet. Auf dem Spielplan steht im Anschluss an den „Messias“ ein Porträt und zur Einstimmung läuft bereits am Ostersonntag Händels Feuerwerksmusik.

 

 

TV – ARTE

Montag, 13. April 2009 um 23.30 Uhr

Wiederholungen:
19.04.2009 um 06:00
„Barockstar“ – Georg Friedrich Händel
(Deutschland, 2008, 52mn)
MDR
Regie:
Ulrich Meyszies

 

Mit seinen Opern und Oratorien erlangt er Weltruhm: Händel ist der erste „Starkomponist“, ihm wird bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt. Er ist es, der die Oper zum musikalischen Drama macht – mit den Sängern im Mittelpunkt – und der ein neues Genre des Oratoriums entwickelt. Doch er erlebt auch Niederlagen, die ihn fast um seine Existenz bringen. Die Biografie Händels – erzählt als Reise durch das barocke Europa des 18. Jahrhunderts. Diese Sendung läuft im Rahmen einer Hommage an den großen Komponisten, anlässlich seines sich am 14. April 2009 zum 250. Mal jährenden Todestags.

Händel war der erste Star unter den Komponisten. Mit seinen Opern und Oratorien erlangte er Weltruhm. Er war der erste lebende Künstler, dem ein Denkmal gesetzt wurde, sein Einkommen übertraf das aller anderen Komponisten um ein Vielfaches. Händels Opern und Oratorien waren begehrte Produkte im Musikgeschäft des 18. Jahrhunderts. „Barockstar“ erzählt die Biografie Händels als Reise durch das barocke Europa. Von Halle und Weißenfels führt Händels Weg nach Hamburg, von dort bricht er nach Italien auf, erlebt Florenz, Rom und Venedig und kehrt nach Hannover zurück, um schließlich in London eine Karriere zu machen, die seinen Weltruhm begründet.
Diese Reise von Deutschland nach Italien und England ist auch eine Zeitreise in die Welt des Barock. An den authentischen biografischen Orten begegnet das Kamerateam Musikern und Händelexperten, die durch sein Leben führen. Der Film zeichnet in großen Zügen die Linie seiner Biografie, in deren Mittelpunkt Händel als Opernkomponist steht, sein Kampf mit der „vielköpfigen Hydra“ der opera seria.
Händels Opern bestimmen die Entwicklung des Theaters im 18. Jahrhundert ganz entscheidend mit. Aus der vor allem von Bühneneffekten und dekorativen Szenen beherrschten Barockoper wird das von Sängern dominierte musikalische Drama, Händels „dramma per musica“. In dessen Mittelpunkt stehen die hoch bezahlten und aufeinander eifersüchtigen Gesangsstars – der Soprankastrat Senesino und die rivalisierenden Sopranistinnen Cuzzoni und Faustina, mit denen Händel triumphale Erfolge feierte und große Niederlagen erlebte.
Denn auf Jubel und Beifall folgten öffentliche Ablehnung und der Boykott seiner Aufführungen durch Publikum und Presse. Im Frühjahr 1741 in seinem 59. Lebensjahr steht Händel am Tiefpunkt seiner Karriere, seine Opern sind Misserfolge, sein öffentliches Ansehen ist beschädigt, es kursieren sogar Gerüchte, er wolle England verlassen und in seine deutsche Heimat zurückkehren. Doch Händel zieht aus diesem Scheitern geniale Konsequenzen und schafft mit seinen Oratorien, vor allem dem „Messias“, ein neues musikdramatisches Genre.

Der Film erzählt die Geschichte von Händels Opernleidenschaft, die ihn fast um Leben und Existenz bringt. Die großen „Hits“ aus Händels Opern und Oratorien werden im Film als kurze Musikclips visualisiert und dramatisiert. Die Orte, an denen die musikalischen Performances aufgenommen werden, stehen in direktem Zusammenhang mit Händels Biografie – die Schlosskirche in Weißenfels, das Teatro Chrisostomo in Venedig, die Kirche von Vallerano in der Nähe Roms und die Marktkirche in Halle.
Die Spezialistin für barocken Gesang, Roberta Invernizzi, interpretiert in der Chiesa Vallerano einen Klassiker aus Händels Repertoire, „Lascia la spina“.
Mit der Arie „Furie terribile“ aus Händels „Rinaldo“, gesungen von der Starsopranistin Simone Kermes, wird die von Spezialeffekten beherrschte Barockoper mittels Color-Box-Technologie und 3D-Animation zum ersten Mal seit der Barockzeit wieder erlebbar.
Sandrine Piau und Magdalena Kozena verkörpern mit ihren Auftritten die Zeit der von Gesangsstars beherrschten Opern der Royal Academy of Music mit Arien aus „Agrippina“, „Alcina“ im Teatro Malibran Venedig und „Julio Cesare“ in Halle.
Der Film schließt mit Aufnahmen des „Messias“, interpretiert von The English Concert und dem MDR-Rundfunkchor unter der Leitung Howard Armans sowie der „Feuerwerksmusik“, die am Ende wieder die Brücke zu Händels Biografie schlagen. Denn der „Messias“ wurde in Händels Taufkirche – der Marktkirche in Halle – aufgenommen, unter jener Orgel, an der Händel seinen ersten Musikunterricht erhielt.
Hervorragende Kenner seines Werkes und seiner Biografie kommentieren als Experten. Unter ihnen Christopher Hogwood, Verfasser der klassischen Händel-Biografie und hervorragender Interpret von Händels Werken, Alan Curtis, Pionier der historischen Aufführungspraxis und Dirigent vieler Erst- und Neuaufnahmen von Händels Opern und der Londoner Wissenschaftler Donald Burrows, Direktor des London Haendel Institute.

 

 

 

 

14.4.2009

 

NDRkultur

Thementag Händel

 

NDR

18:00 Uhr

Berühmte Arien von Georg Friedrich Händel

Die schönsten Arien aus den Opern „Giulio Cesare in Egitto“, „Ariodante“, „Rinaldo“ und andere in einer Konzertaufzeichnung vom 6. Februar 2009. Der Countertenor Philippe Jaroussky singt, begleitet von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrea Marcon.

Programm

- Ouvertüre zur Oper „Alcina“ HWV 34
‘Va tacito e nascosto’, Arie des Cesar aus der Oper „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17
- ‘Che più si tarda omai’ – ‘Inumano fratel’ – ‘Stille amare’, Rezitativ und Arioso des Tolomeo aus der Oper „Tolomeo, Rè di Egitto“ HWV 25
- Ouvertüre zur Oper „Ariodante“ HWV 33
- ‘Pompe vane di morte!’ – ‘Dove sei? amato bene’, Rezitativ und Arie des Bertarido aus der der Oper „Rodelinda, Regina di Langobardi“ HWV 19
- ‘Vivi tiranno’, Arie des Bertarido aus der Oper „Rodelinda, Regina de’Langobardi“ HWV 19
- ‘Se potessero i sospir miei’, Arie des Tirinto aus der Oper „Imeneo“ HWV 41
- Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 HWV 319 ‘Ch’io parta?’ Ariedes Arsace aus der Oper „Partenope“ HWV 27
- ‘Di speranza un bel raggio’ – ‘Venti turbini, prestate’, Rezitativ und Arie des Rinaldo aus der Oper „Rinaldo“ HWV 7

Aufzeichnung vom 6.2.2009 im Großen Sendesaal des NDR Hannover

Solist: Philippe Jaroussky, Countertenor
Dirigent: Andrea Marcon

 

TV – 3SAT

20:15 – 21:15 Uhr

Händel – der Film
(60 min)

s. ARD 12.4., hier aber 15 Minuten länger

 

 

 

15.4. 2009

 

 

HR2

20-21:30 Uhr

Notenschlüssel
Georg Friedrich Händel: „Der Messias“
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Den „Messias“ schrieb Georg Friedrich Händel im Sommer 1741 innerhalb von nur drei Wochen wie im Rausch. Das Projekt hatte ihm der Librettist Charles Jennens ans Herz gelegt, der auch für Händels Oratorien „Saul“, „L’Allegro, il Penseroso ed il Moderato“ und „Belshazzar“ die Texte geschrieben bzw. zusammengestellt hatte. Was den „Messias“ betraf, benutzte Jennens einen Trick. Da es verboten war, die Geschichte Christi aufs Theater zu bringen, hatte er geschickt Prophezeiungen des Alten Testaments (besonders Jesaja) und Stellen aus den Briefen der Apostel (besonders Paulus) zusammengestellt. Der Erfolg bei der Uraufführung am 13. April 1742 in Dublin war überwältigend. Das „Dublin Journal“ schrieb: „Die besten Kunstrichter halten das Oratorium für das vollkommenste aller Musikstücke. Worte fehlen, um das exquisite Vergnügen zu beschreiben, das es den Zuhörern bescherte. Das Erhabene, das Große und das Zarte, angepasst an die edelsten, majestätischsten und rührendsten Worte, verbündeten sich, um das hingerissene Herz und Ohr in höhere Sphären zu heben und zu bezaubern“. Bis heute ist der „Messias“ Händels bedeutendstes Werk geblieben.

 

 

BBC

19:00 Uhr

Presented by Catherine Bott.

As part of a special week of Handel concerts marking the 250th anniversary of the composer’s death, the Scottish Chamber Orchestra and Chorus directed by Richard Egarr perform Alexander’s Feast.

Written as a St Cecilia’s Day ode to a text by Dryden, it has the alternate title The Power of Music, and follows the long-standing tradition of Purcell, Blow and others in writing choral works celebrating the patron saint of music. It was Handel’s first step away from Italian opera, of which London audiences were beginning to grow tired. Here was a new style of dramatic work in English, and it became very popular in his own time.

Handel: Alexander’s Feast

Lucy Crowe (soprano)
Timothy Robinson (tenor)
Christopher Purves (bass-baritone)
Scottish Chamber Orchestra and Chorus
Richard Egarr (director)

 

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Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244 Aufzeichnung des mdr am 10.4.2009

10. April 2009 4 Kommentare

Hallo,

 

Thomaskirche Leipzig  (Bildrechte: Stadt Leipzig)

Thomaskirche Leipzig (Bildrechte: Stadt Leipzig)

für alle Freunde des Oratoriums – Matthäus-Passion; BWV 244 von J.S. Bach – eine gute Nachricht, die Sendung erfolgt am 11. April 2009 ab 00:00 Uhr im MDR-Fernsehen als eine Aufzeichnung aus der Thomaskirche in Leipzig.

 

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Partitur: J.S. Bach Matthäus Passion BWV 244

Dazu teilt der MDR mit:

Die „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach gehört zum Weltkulturerbe. Als das Werk am 11. April 1727 in der Leipziger Thomaskirche zur Uraufführung kam, war es für Bach zwar ein Höhepunkt, für die Gotteshausbesucher aber nur eine jener Musiken, die der Thomaskantor zu jedem kirchlichen Feiertag neu zu komponieren hatte. Deswegen waren Wiederholungen nur zufälliger Art. Für die wenigen späteren Aufführungen zu Lebzeiten des Komponisten nahm er vereinzelt Änderungen vor. So entstand die überlieferte autographe Partitur 1736. 

In dieser Fassung ist das Werk heute bekannt und erklingt auch so am Ort ihrer Uraufführung. Nach dem Tode Bachs 1750 geriet auch seine Musik in Vergessenheit, nur zu Studienzwecken erinnerte man sich ihrer. Mit der Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ am 11. März 1829 durch Felix Mendelssohn Bartholdy rückte nicht nur die Musik Bachs wieder in den Mittelpunkt, sondern die Musik einer ganzen Epoche.

Die Interpreten der Aufzeichnung aus der Thomaskirche zu Leipzig sind fast ausnahmslos mit dem Werk des Komponisten eng verbunden. So war Martin Petzold (Tenor) Mitglied des Thomanerchores, ebenso Thomaskantor Georg Christoph Biller. Er ist der 16. Amtsnachfolger Bachs. Die Altistin Bogna Bartosz errang 1992 den 1. Preis im Fach Gesang beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Das Solistenensemble vervollständigen Olaf Bär (Bass), der Mitglied des Dresdner Kreuzchores war, sowie Monika Frimmer (Sopran) und Andreas Schmidt (Bass). Ebenso sind Thomanerchor und Gewandhausorchester Garanten einer authentischen Bachinterpretation.

Thomanerchor
GewandhausKinderchor
Gewandhausorchester
Dirigent: Thomaskantor Georg Christoph Biller

Monika Frimmer, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Martin Petzold, Tenor
Andreas Schmidt, Bass
Olaf Bär, Bass

Gruß
Volker

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BBC Music Magazine Awards 2009 – Gardiner – Choral Winner 2009

7. April 2009 1 Kommentar

Schaut mal hier….

mit Hörprobe des Sieger-Chorals von BBC 2009; „BWV 129″

music_display_on_website-icon_v46684973_2 http://www.bbcmusicmagazine.com/awards/default.asp#choral music_concept_in_02combined_spons choral_winner_08

Cover: Sieger-CD SDG 138; Vol. 27

Cover: Sieger-CD SDG 138; Vol. 27

J.S. Bach Cantatas, Vol. 27: BWV 129, 165, 175, 176, 184 & 194; Brandenburg Concerto No. 3 Lisa Larsson, Ruth Holton (soprano), Nathalie Stutzmann (mezzo-soprano), Daniel Taylor (counter-tenor), Christophe Genz, Paul Agnew (tenor), Stephen Loges, Peter Harvey (bass); Monteverdi Choir; English Baroque Soloists/John Eliot Gardiner Soli Deo Gloria SDG 138 (2 discs)

EXCERPT : ‘Gelobet sei der Herr’ From BWV 129. What our reviewer Nicholas Anderson says: ‘Each volume of Gardiner’s Bach Pilgrimage project is an event, and this volume is particularly strong, with very good singing from all the soloists: Peter Harvey and Paul Agnew are absolutely beautiful in Cantata No. 194, and Ruth Holten the soprano, who is lovely in 129.

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CD zu erwerben über Forum-Partner amazon:

Link: http://astore.amazon.de/blogdiskubach-21/detail/B0012ELP6

music_display_on_website-icon_v46684973_1

Hörprobe SDG 138, Vol. 27

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Gruß

Barbara

P.S. von Volker am 7.4.2009 um 20:50 Uhr

Aus dieser Veröffentlichung von SDG 138, Vol. 27 hatte ich in meiner Rezension zahlreiche Musik-Hörproben hinterlegt, wer Interesse hat, kann den nachstehenden Link aufrufen um zu den Hörproben zu gelangen:

http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/search?q=Rezension+SDG+138+Vol.27

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In der Münsterkirche Herford erklang eine wunderbare – Johannespassion von Arvo Pärt

5. April 2009 1 Kommentar

Hallo,

gestern habe ich mich doch auf den Weg nach Herford zur „Johannespassion“ von Arvo Pärt gemacht; … und ich hab`s nicht bereut.

Münsterkirche Herford

Münsterkirche Herford

Samstag, 04.04.2009

Münsterkirche in Herford, 18:00 Uhr

Programm:

Arvo Pärt: „Passio Domini Jesu Christi Secundum Joannem“

für Soli, Chor und Instrumentalsolisten

Vokalsolisten der HfM Detmold Vokalsensemble „Cantio Sacra“
Ulf Bunde (Jesus)
Tomasz Adam Nowak (Orgel)
Leitung: Monika Bovenkerk-Jackowiak

Innenansicht Münsterkirche Herford

Innenansicht Münsterkirche Herford


Ein erstes Fazit: ein toller Chor; hervoragende Solisten und ein winzig kleines Orchester (1 Geige, 1 Klarinette, 1 Cello, 1 Fagott) und natürlich mit Orgel. (Studierende der Hochschule für Musik, Instrumentalisten der Hochschule für Musik, Detmold, Leitung: Monika Bovenkerk)

Ich hatte mit dem „Verkraften“ dieser Musik keine Schwierigkeiten. Klar, waren es ungewohnte Klänge, starke Dissonanzen, aber immer noch so, dass ein ruhig fließendes Melodiemuster zu erahnen war. Einen besonderen Reiz hatte für mich das Johannesevangelium in lateinischer Sprache gesungen (die dt. Übersetzung stand zum Glück daneben). Jesus und Pilatus sangen von der Orgelempore aus. Es klang teilweise überirdisch.

Bass-Bariton: Ulf Bunde (Fotorechte: www.ulfbunde.de/)

Bass-Bariton: Ulf Bunde (Fotorechte: www.ulfbunde.de/)

Für mich war der Baß „Jesus“ (Ulf Bunde) fast zu schön. In seiner Stimme lag eine solche Ruhe, eine solche Ausgeglichenheit, ein solches „über den Dingen schweben“, dass Pärt wahrscheinlich bei seiner Komposition den erhöhten, den überirdischen, den göttlichen Christus der Johannespassion dargestellt hat. Der Chor – ca. 30 Personen – erinnerte sehr stark an die Turbochöre der Passionen von J. S. Bach. Sie haben hervorragend gesungen. Zum Schluß bekam ich eine Gänsehaut: der Chor sang a capella – sogar die Instrumentalisten sangen stehend mit: „Qui passus es pro nobis, miserere nobis – Amen (Der du für uns gelitten hast, erbarme dich unser. Amen). Es war gewaltig, beeindruckend, einfach Atemberaubend wie sich im „Amen“ alles in einen strahlenden D-Dur Akkord auflöste.

Schade war nur, dass der Ortspfarrer der Münsterkirche noch einmal das Wort ergriff und meinte, alles zusammen fassen zu müssen.

Gruß

Iris

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Radiotipps für die Karwoche 2009

3. April 2009 1 Kommentar

Hallo zusammen,

Die Karwoche bietet ein schier unübersehbare Fülle interessanter Radio- und Fernsehsendungen. Die diversen Passionen von Bach habe ich diesmal nicht herausgesucht. Fast jeder Sender bringt in der kommenden Woche eine Matthäus- oder Johannes-Passion. Bis hin zu BBC, die am Karfreitag noch einmal die Gardiner-Bach-Johannes-Passion von den PROMS im letzten Jahr senden. Schaut selbst einmal, oder fragt an, in meiner Zeitung ist alles angkringelt, das Herausschreiben wird mir auf blauen Dunst hin zuviel. Da sich Händels Todestag nähert, gibt es in meinen Tipps – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – sehr viel Händel. Bei mir wird wahrscheinlich ein Rechner zum Aufnehmen in der nächsten Woche nicht ausreichen…

Viel Freude an der Musik – für die Osterwoche gibt es dann noch mehr.
Viele Grüße
Barbara

Sa 4.4.2009

NDR
20-22 Uhr
Prisma Musik
Händel, der Europäer (1/3)

Niemand repräsentiert jene musikalische Epoche, die man etwas ungenau auch das „Barockzeitalter“ nennt, besser als Bach und Händel. Ihre Geburtsdaten liegen nur wenige Wochen, ihre Geburtsorte nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Und doch hätten die beiden Musiker unterschiedlicher kaum sein können, selbst wenn sie in unserer Vorstellung einen durchaus ähnlichen Musikertypus verkörpern. Im Gegensatz zu Bach, der bekanntlich in seiner thüringischen und sächsischen Heimat wirkte, zog es Händel in die Fremde.
Während aus dem genialen Thomaskantor der Großmeister der protestantischen Kirchenmusik wurde, der ungezählte Kantaten, aber keine einzige Oper schrieb, avancierte Händel in Deutschland, Italien und vor allem England zum bedeutendsten Opernkomponisten seiner Zeit. Die Musikhistoriker Silke Leopold, Matthew Gardner und Peter Wollny zeichnen in drei Folgen der Sendereihe „Prisma Musik“ diese stilistische Entwicklung nach. Im ersten Teil beschäftigt sich Peter Wollny, der Leiter des Leipziger Bacharchivs, mit Händels deutschen Wurzeln.
22-24 Uhr
Variationen zum Thema
Händel in Halle und Hamburg
Friedrich Wilhelm Zachow:
Jesu, meine Freude, Choralbearbeitung
Helmut Gleim, Orgel
Reinhard Keiser:
Singspiel „Der geliebte Adonis“ (Ausschnitt)
Ralf Popken, Altus / Marietta Zumbült, Sopran
Capella Orlandi Bremen
Johann Mattheson:
„Cleopatra“, daraus: „Geh, geh, Verräter, geh!“
Duett Mandane – Ptolemäus
Rossana Bertini, Sopran / Jean Nirouet, Countertenor
Ensemble Baroque de Nice / Ltg.: Gilbert Bezzina
Georg Friedrich Händel: „Almira, Königin von
Kastilien“ (Ausschnitt) / Ann Monoyios, Sopran
Fiori Musicali / Ltg.: Andrew Lawrence-King

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So., 5.4.2009
BR4
19-23 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Agrippina“

Dramma per musica in drei Akten
In italienischer Sprache
Claudio – Alastair Miles
Agrippina – Della Jones
Nerone – Derek Lee Ragin
Poppea – Donna Brown
Ottone – Michael Chance
Giunone – Anne Sofie von Otter
Narciso – Jonathan Peter Kenny
Lesbo – Julian Clarkson
Pallante – George Mosley
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner
Aufnahme von 1992

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5.4.2009 DomRadio Köln, 20:00 h bis 22:00 Uhr und ab 22:33 Uhr

Beethoven „Christus am Ölberge“

Musik zu Palmsonntag von Ludwig van Beethoven und Dietrich Buxtehude

Der Palmsonntag gilt als Tor zur Karwoche, zur Heiligen Woche, in der Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi gefeiert wird. Den Namen Palmsonntag hat der Tag von der Palmprozession zum Auftakt des Gottesdienstes, die an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. An diesem besonderen Tag gibt es zwei Werke in der Sendung „Musica“. Zunächst von Ludwig van Beethoven „Christus am Ölberge“, das ist ein Oratorium für drei Solostimmen, Chor und Orchester op. 85. Dann erklingt von Dieterich Buxtehude der Kantatenzyklus „Membra Jesu Christi“.

Dieser Text ist eine mittelalterliche Meditation über die Wundmale Jesu Christi, die er bei seinem Kreuzestod erlitten hat. Aus den Meditationen und einigen Bibelzitaten fügte Buxtehude einen siebenteiligen Kantatenzyklus, wobei jede Kantate ein Körperteil meditiert.

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J.S. Bach ab 22:33 Uhr Kantate

BWV 182 – Palmsonntag

Kantate: BWV 182 „Himmelskönig, sei willkommen“

Tölzer Knabenchor, Concentus musicus Wien, Leitung: Nikolaus Harnoncourt.

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Link: http://www.domradio.de/musica/artikel_52009.html

Di, 7.4.2009
BR4
19:05 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Partenope“
Dramma per musica in drei Akten
In italienischer Sprache
Partenope – Christine Schäfer
Emilio – Kurt Streit
Arsace – David Daniels
Rosmira – Patricia Bardon
Ormonte – Florian Boesch
Armindo – Matthias Rexroth
Les Talens Lyriques
Leitung: Christophe Rousset
Aufnahme vom 1. März 2009 im Theater an der Wien

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Mi, 8.4.2009
NDR
20-21
Möglichkeiten einer Sternstunde

Hörspiel von Paul Barz
Regie: Heinz-Wilhelm Schwarz
Mitwirkende: Martin Benrath, Rolf Boysen und Karl Lieffen
Produktion: WDR | BR 1985, 58 Minuten
Beide sind im Jahr 1685 geboren, fast am gleichen Tag und Ort. Sie haben gleiche Freunde, der eine bedient sich recht kräftig beim Werk des anderen. Sie enden beide gleich: alt, blind und einsam. Aber sie sind sich nie begegnet: Leipzigs Thomas-Kantor Johann Sebastian Bach und Londons Superstar Georg Friedrich Händel, meist unverstandener Provinzkomponist der eine, Karajan und Bernstein in einer Person der andere.
Hätten sie sich, wären sie sich begegnet, etwas zu sagen gehabt? Wären sie Freunde oder Feinde gewesen und vielleicht hätte sich auch darauf eine Antwort ergeben: Warum Bach die Begegnung mit dem ungleich berühmteren und erfolgreicheren Händel, der am 14.4.1759 in London starb, stets gesucht, Händel sie stets vermieden hat.
„Möglichkeiten einer Sternstunde“, die so nie stattfand und vielleicht auch so nicht hätte stattfinden können: ein Spiel mit der Wahrscheinlichkeit, mit Verhaltensmustern, mit einer Utopie.
Der Autor
Paul Barz, 1943 geboren, lebt als freier Publizist in Wentorf bei Hamburg. Neben Biografien, Sachbüchern und Theaterstücken schrieb er über 30 Hörspiele, für den NDR zuletzt

HR2
20-21:30
Notenschlüssel

Georg Friedrich Händel: „Judas Makkabäus“ oder „Wie wird man Nationalheld?“
Aufgeschlüsselt von Paul Bartholomäi
Zum Schluss wird es geradezu weihnachtlich. Im dritten Teil von Händels „Judas Makkabäus“ erklingt plötzlich „Tochter Zion“, eines der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder, gesungen von Knaben und Mädchen. Im englischen Original heißt das Lied „See, the conquering hero comes“ und begrüßt wird der siegreiche jüdische Freiheitskämpfer Judas Makkabäus, der mit seinem Heer das der seleukidischen Besatzer niedergerungen hat. Das Ganze spielte sich im 2. Jahrhundert vor Christus in Palästina ab, ist aber auf die Situation im England des 18. Jahrhunderts übertragbar. Hier hatte es der schottische Thronprätendent Charles Edward Stuart gewagt, mit seinen Truppen in Schottland und England einzumarschieren, um sich beider Throne anzueignen. Doch bevor er Großbritannien unter seiner Herrschaft einigen konnte, wurde seine Armee im April 1746 durch den Herzog von Cumberland vernichtend geschlagen, dem Sohn König Georgs II. Den Bezug zur Befreiung von der Stuart-Bedrohung verstand jeder im Publikum, und so wurde „Judas Makkabäus“ eines der populärsten Werke Händels in England bis heute. „See, the conquering hero comes“ gehört auf der Insel fest ins Repertoire patriotischer Gesänge und wird regelmäßig – fahnenschwenkend – vom Publikum bei der „Last Night of the Proms“ gesungen.

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Do. 9.4.2009
BR4
18-20:40 Uhr

Georg Friedrich Händel: „Brockes-Passion“
Solisten: Mária Zádori, Katalin Farkas, Éva Bártfai-Barta, Sopran; Eva Lax, Alt; Drew Minter, Péter Baján, Tamás Csányi, Countertenor; Martin Klietmann, Guy de Mey, János Bándi, Tenor; István Gáti, Gunther Burzynski, Bariton
Stadtsingerchor zu Halle
Capella Savaria
Leitung: Nicholas McGeagan

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10.4.2009
SWR2
9-10 Uhr
Musik-Feature
Bachs Johannespassion
(1) „Herr, unser Herrscher“ -Die Kunst der musikalischen Textausdeutung im Eingangschor, den Rezitativen und Chorälen
Von Wieland Schmid
(Produktion: BR 1995)

Johann Sebastian Bachs Johannespassion steht im Zentrum dieses Karfreitags: Vor unserer Live-Übertragung der Passion mit dem Windsbacher Knabenchor um 17.00 Uhr beleuchten wir in einem mehrteiligen Musik-Feature die Hintergründe dieses Werkes. Im ersten Teil (ab 9.03 Uhr) geht es um den groß angelegten Eingangschor, um Bachs expressive Rezitative und um seine kunstvolle Textausdeutung in den Chorälen. Teil 2 des Features (ab 16.05 Uhr) untersucht, mit welchen musikalischen Mitteln Bach die Ereignisse der Kreuzigung und der Grablegung Christi darstellt. Neben längeren Passagen aus dem Werk sind immer wieder einzelne Stimmen aus dem Chor- und Orchestersatz zu hören, dazu Ausschnitte aus Passionsoratorien von Bachs Zeitgenossen. Kommentare zu den theologischen und historischen Zusammenhängen ergänzen das Panorama. Im Pausenbeitrag der Live-Übertragung (gegen 17.40 Uhr) geht es dann um die musikalische Gestaltung der Gerichtsszene.

16-17 Uhr
Musik-Feature
Bachs Johannespassion (2)
„Es ist vollbracht“ Die Kreuzigung und Grablegung Jesu
Von Wieland Schmid

17-20 Uhr
Musik zum Karfreitag – LIVE
Im Pausenbeitrag der Live-Übertragung (gegen 17.40 Uhr) geht es dann um die musikalische Gestaltung der Gerichtsszene.

Johann Sebastian Bach:
Johannespassion BWV 245
Jutta Böhnert (Sopran)
Rebecca Martin (Alt)
Thomas Cooley (Evangelist)
Thomas Laske (Christus)
Detlef Roth (Arien)
Windsbacher Knabenchor
Münchner Kammerorchester
Leitung: Karl-Friedrich Beringer
(Direktübertragung aus dem Festspielhaus in Baden-Baden)

Das evangelische Pendant zu den Regensburger Domspatzen ist der Windsbacher Knabenchor. Was Qualität und Renommee anbelangt, passt allerdings kein Blatt Papier zwischen die beiden Ensembles. Der Windsbacher Knabenchor wurde 1946 in dem kleinen fränkischen Städtchen Windsbach unweit von Ansbach gegründet und zählt längst zu den weltweit besten Ensembles seiner Art. Die Werke Johann Sebastian Bachs bilden das Fundament seines Repertoires. Im Baden-Badener Festspielhaus singen die Knaben unter Leitung ihres langjährigen Dirigenten Karl-Friedrich Beringer die „Johannespassion“. Sie ist feierlicher, wuchtiger, elementarer als die häufiger gespielte
„Matthäus-Passion“ und wird eingerahmt von dem gewaltigen Eingangschor mit dreimaliger Anrufung des Herrn und dem nicht minder beeindruckenden Schlusschor – ein anrührender Grabgesang zur Passion des Gottessohnes.

NDR
13-14 Uhr
Händel – Abenteuer eines Titanen
Teil1: Ein Sachse erobert die Europas Musikwelt
Die dreiteilige Sendung erzählt Händels Lebensgeschichte anhand der schönsten, amüsantesten und spannendsten Händel-Anekdoten, wie sie in den einschlägigen Biografien und zeitgenössischen Quellen überliefert sind. Musiker und Händel-Kenner wie Alan Curtis, René Jacobs und Simone Young kommen ebenso zu Wort wie die Bestseller-Autorin und Händel-Enthusiastin Donna Leon. Der Autor Ralf Pleger, der auch eine Fernsehdokumentation für die die ARD über Händel erobert hat, widmet sich im ersten Teil der Kindheit und Jugend des Komponistenin Halle sowie seinen Wanderjahren in Norddeutschland und Italien bis zum ersten Karrierehöhepunkt in London 1710.

HR2
20-23 Uhr
Telemann: Brockes-Passion

„Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesu“

Dominique Labelle, Geraldine McGreevy, Hilde van Ruymbeke, Marjon Strijk und Dorothea Jakob, Sopran
Tim Mead, Countertenor
Jörg Dürmüller und Andrew Tortise, Tenor
Matthew Brook, Matthew Baker und Donald Bentvelsen, Bass
Niederländische Bach-Gesellschaft
Leitung: Jos van Veldhoven
(Aufnahme vom 25. Oktober 2008 aus dem Concertgebouw in Amsterdam)

Der zu Lebzeiten berühmte und hochgeschätzte Hamburger Dichter Barthold Hinrich Brockes (1680-1747) ist heute nur noch Spezialisten bekannt. Neben seiner kunstvollen Naturlyrik hat vor allem der eindrucksvolle Oratoriumstext „Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“ das Interesse auf sich gezogen. Dieser Text ist als Passions-Oratorium unter anderem von Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser und Georg Philipp Telemann vertont worden, und er diente auch Johann Sebastian Bach als Anregung für seine beiden Passionen. Uraufgeführt wurde Telemanns „Brockes-Passion“ am 2. April 1716 in Frankfurt am Main in der Barfüßer-Kirche, der einstigen lutherischen Hauptkirche der Stadt, dem Vorgängerbau der heutigen Paulskirche. Überliefert ist, dass zu dieser Premiere wegen des großen künstlerischen Aufwands vermutlich zum ersten Mal Eintrittsgeld für ein Kirchenkonzert verlangt wurde. Obwohl Telemanns dramatische und musikalisch eindrucksvolle Brockes-Passion vom Publikum mit großem Beifall aufgenommen wurde, verlor sie danach an Bedeutung gegenüber den alles überstrahlenden beiden Bach-Passionen, die fortan das biblische Passionsgeschehen musikalisch prägten. So ist die Aufführung von Telemanns Brockes-Passion regelrecht eine Neuentdeckung. hr2-kultur sendet eine Aufnahme aus dem Concertgebouw in Amsterdam unter der musikalischen Leitung von Jos van Veldhoven

OE1
19:30-22:00 Uhr
Georg Friedrich Händel: „Der für die Sünden der Welt gemarterte und sterbende Jesus“, HWV 48, „Brockes Passion“.
Akademie für Alte Musik Berlin, Leitung: Marcus Creed;
Collegium Vocale Gent;
Hans Jörg Mammel, Sebastian Noack, Svetlana Doneva, Sophie Klussmann, Alexander Schneider und Colin Balzer
(Übertragung aus der Philharmonie in Warschau).
Präsentation: Bernhard Trebuch

TV – ZDF
12:23 Uhr
Rolando Villazon – Händel-Arien
Am 14. April ist es soweit. Dann jährt sich der Todestag von Georg Friedrich Händel zum 250. Mal. Aus diesem Grund, und auch weil er mit viel Stolz eben sein erstes Album „Handel“ mit Aufnahmen des barocken Meisters präsentiert hat, lädt Rolando Villazón am kommenden Karfreitag, 10. April, zu einem großen Konzert zu dessen Ehren. Schauplatz des Ereignisses ist die Londoner St.Pauls Church im Stadtteil Deptford, und das ZDF wird das Konzert von 12:35 Uhr an im Fernsehen übertragen.

Begleitet wird der mexikanische Startenor von einem herausragenden Barockensemble, das sich bereits um die Klanggestaltung seines Albums verdient gemacht hat. Denn kein Geringerer als der Dirigent und Musikforscher Paul McCreesh steht ihm gemeinsam mit den Gabrieli Players zur Seite, damit das anspruchsvolle Programm die bestmögliche Umsetzung erfährt.

TV – ZDF
23:00 – 0:35 Uhr
„Klang der Stille“
Das Porträt eines großen Künstlers, platonische Liebesgeschichte und opulentes Historiendrama
Künstlerporträt und Geschlechterdrama um das angespannte Verhältnis zwischen dem nahezu tauben Komponisten Ludwig van Beethoven und seiner Kopistin Anna Holtz, die dem Genie trotz aller ihr entgegengebrachter Frauenverachtung stets die Treue hält.

http://spielfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,1020923_idDispatch:8528990,00.html?dr=1

Sir John Eliot Gardiner – Konzert-Termine 2009 – in Deutschland

2. April 2009 29 Kommentare

Ständige Aktualisierung..!!

Gardiner Konzert-Termine in 2011 in Deutschland:

„Bitte den unten aufgeführten Link anklicken…!!“

Link:  http://meinhardo.wordpress.com/2011/01/25/sir-john-eliot-gardiner-konzerte-im-kalenderjahr-2011-in-deutschland/


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Hallo,

da im Moment so viele Kommentare zu Gardiner-Konzerte in 2009 / 2010 eingegangen sind, sah ich mich genötigt, einen eigenständigen Thread darüber zu erstellen. Die bisher aufgelaufenen Kommentare unter:

Link:  Konzert-Termine in OWL – J.S. Bach Weinhachtsoratorium BWV 248 -

stelle ich hier mit zur Verfügung.

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Gardiner-Termine 2009 in Deutschland mit London Symphony Orchestra –

Beethoven-Programm:

12.02.2009 um 20:00 h in Essen Link: Philharmonie / ehemals Saalbau

13.02.2009 um 20:00 h in Frankfurt Link: Alte Oper

14.02.2009 um 20:00 h in München Link: Philharmonie im Gasteig

15.02.2009 um 20:00 h in Leipzig Link: www.gewandhaus.de

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Gardiner-Konzerte in Deutschland mit Händels: „Israel in Ägypten“ HWV 54

Foto: Partitur Händel „Israel in Ägypten“ (Fotorechte: V. Hege)

Anlass ist Händel’s 250. Todesjahr in 2009, gestorben am 14.04.1759 in London, geboren am 23.02.1685 in Halle / Saale.

Einen besonderen Höhepunkt erhält das Händel-Festjahr mit dem „Special Day“ anlässlich des 250. Todestages am 19. April 2009. Über 40 Rundfunkanstalten innerhalb der European Broadcasting Union (EBU) senden an diesem Tag Konzerte aus ihren Städten. Halle als Geburtsstadt Georg Friedrich Händels wird mit einem Konzert aus der Marktkirche in Halle-Saale – der Taufkirche Händels – den Special Day eröffnen.

Eine enge Zusammenarbeit gehen die Händel-Festspiele mit den Rundfunk- und Fernsehanstalten MDR, ZDF / 3sat und Arte ein. Verschiedene Festspielproduktionen werden aufgezeichnet und – zum Teil live – ausgestrahlt. Halle wird damit auch medial zum Händel-Zentrum 2009.

Weitere Informationen zum Händeljahr 2009 in Halle / Saale:

http://www.haendelfestspiele.halle.de/de/programm/

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Spielplan der Händel-Festspiele 2009

Druckversion des Programmheftes 2009 

[1397KB]

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Eine Einspielung von Sir John Elit Gardiner, The Monteverdi Choir und The English Baroque Soloists – wird am 27. Februar 2009 bei Amazon wiederveröffentlicht.

Zu erwerben bei Amazon Ende Februar 2009.
Preis: 13,97 EURO.

Über meine Partnerseite, Link: http://blogjsbachcantatapilgrimage2000.blogspot.com/2009/09/gardiner-cd-handel-oratorium-israel-in.html

Diese Veröffentlichung ist eine rechtzeitige Einstimmung auf das Händeljahr 2009 und die Gardiner-Konzerte in 2009 mit diesem Oratorium von G.F. Händel.

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Konzert-Termine: Gardiner, Oratorium HWV 54 „Israel in Ägypten“

„Basilika Kloster Eberbach“ (Eltville am Rhein / Rheingau)

So. 23.08.2009 um 19:00 h

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

Tickets/Info: 01805 / 743464 oder Tourist-Information und Kulturamt Eltville am Rhein, Rheingauer Str. 28, 65343 Eltville am Rhein, Tel. +49 (0) 61 23 / 90 98-0,

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24 Aug 2009 – Lübeck, Musik- und Kongresshalle, Lübeck, Schleswig-Holstein-Musik Festival, Germany. Start : 20.00 Uhr

“ Israel in Ägypten „
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Sir John Eliot Gardiner Dirigent

Lübeck - Kongresshalle

Lübeck - Musik + Kongresshalle

 

 

Musik- und Kongresshalle
Willy-Brandt-Allee 10
23554 Lübeck


Preise:

€ 84,-
73,-
54,-
39,-
20,-

Tickets und Information: +49 (0) 451 38 95 70

Link für Eintrittskarten Online:

http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?id=5433&ProgrammID=22316&Zeit=00:05:47&BesucherID=27316845

Zum Programm des Schleswig-Holstein-Festival nachstehenden Link anklicken:

Link: http://www.shmf.de:80/inhalt.asp?ID=5234&Zeit=23:56:19&BesucherID=27316845

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Bonn, Beethovenfest 2009, Beethovenhalle

SO 13.9.2009, 18 Uhr

Hommage an Händel

Link: Beethovenhalle

  • Monteverdi Choir
  • English Baroque Soloists
  • Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
  • Georg Friedrich Händel:
  • »Israel in Egypt« HWV 54

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Aktualisierte Gardiner – Termine am 22.2.2009 von @Martin

Es gibt einige neue und bestätigte Konzertdaten für den Monteverdi Choir / EBS mit John Eliot Gardiner. Programm ist jeweils “Israel in Egypt” von G.F.Händel.
Ich ärgere mich schon ein wenig, dass man so stückchenweise von den Terminen erfährt. Hätte ich gewusst, dass das gleiche Programm auch in Lübeck (voraussichtlich Mariendom) und Hamburg (Laeiszhalle – für mich 10min mit der U-Bahn) aufgeführt wird, hätte ich mir sicher keine Tickets für die alte Beethovenhalle in Bonn gekauft. Aber egal, bis jetzt hat sich auch der weiteste Weg gelohnt!

23. August 2009 / Rheingau Musikfestival „Basilika Kloster Eberbach“
24. August 2009 / Lübeck
26. August 2009 / Lucerne-Schweiz
3. September 2009 / Edinburgh (programme to include JC and JS Bach as well as Handel)
7. September 2009 / Wroclaw, Poland
13. September 2009 / Bonn, Beethovenhalle
15. September 2009 / Pisa – Italien

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Neue Information vom 2. September 2009

21.11.2009 um 19:00 Uhr in Baden – Baden, Festspielhaus

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

 

Sophie Karthäuser: Sopran
James Gilchrist: Tenor
Tim Mirfin: Bass 

Monteverdi Choir
Orchestre Révolutionnaire et Romantique

 

Sir John Eliot Gardiner: Dirigent

am 5. Dezember 2009 / Hamburg, Laeszhalle, Großer Saal

Orchestre Révolutionnaire et Romantique / Monteverdi Choir
Sir John Eliot Gardiner dirigiert »Die Schöpfung«

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Sa, 20.00 Uhr / Laeiszhalle / Großer Saal
Einführung: Sa, 19.15 Uhr / Laeiszhalle / Kleiner Saal
Veranstalter: Elbphilharmonie Konzerte

Sophie Karthäuser Sopran;  James Gilchrist Tenor; Tim Mirfin Bass; Orchestre Révolutionnaire et Romantique; Monteverdi Choir; Dirigent Sir John Eliot Gardiner

Joseph Haydn: Die Schöpfung / Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2

Ein absoluter Höhepunkt des Haydn-Jahres zum 200. Todestag dieses allerersten Wiener Klassikers: »Die Schöpfung«, neben Händels »Messias« wohl das beliebteste Oratorium des Konzertsaals, ist hier in einer exemplarischen Interpretation zu erleben. Sir John Eliot Gardiner, Großmeister der authentischen Aufführungspraxis, wird mit seinen superben Ensembles wahrhaftig Himmel und Erde in klingende Bewegung setzen, während er von der »Vorstellung des Chaos« zum Jubelgesang im Paradies voranschreitet.

Karten-Link: http://www.elbphilharmonie.de/events/000000e9:00005a60.de

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Weitere Gardiner-Termine in 2009:

7. Dezember 2009 / Copenhagen – Dänemark

8. Dezember 2009 / Oslo – Norwegen
9. Dezember 2009 / Göteburg – Schweden
11. Dezember 2009 / Stockholm – Schweden
14th December / London
15th December / UK – venue tbc

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Voraussichtliche Gardiner-Konzert-Termine in 2010

Gardiner wird voraussichtlich in 2010 folgende Konzerte in Deutschland mi der H-Moll-Messe; BWV 232 oder 232 i ? geben:

07. Mai 2010 im Kaiserdom in Königslutter / Niedersachsen

Kaiser-Dom in Königslutter

Kaiser-Dom in Königslutter

14. Mai 2010 in der Alten Oper Frankfurt; in Frankfurt/Main.

Das nächste Bachfest Leipzig findet vom 11. bis 20. Juni 2010 in Verbindung mit dem 85. Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt und steht unter dem Motto „Bach, Schumann und Brahms“.

Erwartet werden unter anderen The Monteverdi Choir, The English Baroque Soloists, Sir John Eliot Gardiner.

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Das sind die mir zur Zeit bekannten Gardiner-Konzerte 2009-2010 in Deutschland und wird je nach Kenntnisstand von mir laufend aktualisiert.

Grüsse

Volker

Webnews


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News: Abwrack-Prämien für Kirchen-Orgeln

1. April 2009 1 Kommentar

Hallo,

Aktuelle News:

Wie die Stiftung für zeitgenössische und nachhaltige Kirchenmusik (SznK) am Dienstag in München bekannt gab, soll bis zum Jahre 2020 die Anzahl der Kirchenorgeln in Deutschland um bis zu 80% reduziert werden. Allein in den kommenden fünf Jahren will die Stiftung rund 1000 Orgeln aus dem Verkehr ziehen. Die Gelder dafür stünden bereits zur Verfügung, heißt es weiter.

Nachzulesen unter:

http://elf.scm-digital.net/show.sxp/2099_stiftung_will_orgeln__abwracken_.html

Gruß

Anonym A….

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